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Swiss Defense and Sport Minister Guy Parmelin, 2nd left, next to Rene Fasel, left, President of IIHF, gives the silver medal to Switzerland's forward Kevin Fiala past #21 teammates forward Tristan Scherwey #60, forward Chris Baltisberger #14, defender Dean Kukan #34, and defender Michael Fora #45, after losing agains team Sweden, during the shootout of the IIHF 2018 World Championship Gold Medal game between Sweden and Switzerland, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 20, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Die Schweizer müssen mit der unbeliebten Silbermedaille vorlieb nehmen. Bild: KEYSTONE

«Irgendwann wollen wir Gold holen» – die Stimmen zur bitteren Final-Niederlage



Patrick Fischer

Patrick Fischer, head coach of Switzerland national ice hockey team, leaves the media briefing, during a Swiss team training optional session of the IIHF 2018 World Championship, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Friday, May 18, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

«Es ist wirklich mühsam, so zu verlieren. So nah, so nah waren wir dran. Wieder einmal hat uns Schweden die Party versaut, sie sind Spezialisten in dem. Aber ein Kompliment an sie, sie haben ein super Turnier gespielt, Kompliment an sie. Wir waren nahe dran, wir haben alles gegeben. Letztlich hat es nicht ganz gereicht. So ist der Sport, man kann ihn nicht planen.»

«Ich bin wahnsinnig stolz auf diese Mannschaft, wir haben zweieinhalb Wochen zusammen hart und super gearbeitet und hatten gleichzeitig Spass miteinander. Man muss sagen, dass es diese Woche oft auch für uns gelaufen ist. Wir hatten das Glück, das es braucht, dass solche Resultate herauskommen. Wir als Schweizer dürfen stolz sein, dass wir nun zum zweiten Mal innerhalb von fünf Jahren in einem Final gestanden sind. Ich hoffe, dass dies auch goutiert wird und die Schweizer Bevölkerung stolz ist auf diese Spieler.»

«Gegen Deutschland verloren wir in Pyeongchang in der Verlängerung, dann waren wir die Deppen. Jetzt wird die Mannschaft hochgejubelt, weil sie in den Final vorgestossen ist. Wir sind aber weder Deppen noch Helden, sondern ehrliche Arbeiter mit einem grossen Sportlerherz. Manchmal läuft es, manchmal läuft es nicht. Wir konnten uns im Vergleich zum Februar sicher besser und länger auf das Turnier vorbereiten. Zudem hatten wir ganz klar eine sensationell gute Mannschaft.»

«Ich habe immer gesagt, dass die Schweiz irgendwann Weltmeister wird. Vielleicht erlebe ich es noch als Trainer, vielleicht als Fan, aber irgendwann werde ich es erleben. Als ich dies vor drei Jahren erstmals gesagt habe, haben viele geschmunzelt. Jetzt waren wir einen Penalty davon entfernt. So daneben lag ich also nicht.»

Raphael Diaz

Switzerland's defender Raphael Diaz, right, reacts after taking a penalty past Sweden's forward Mika Zibanejad, left, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Sweden, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 13, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

«Es ist extrem bitter, wenn man so nah dran war. Das Spiel war ein riesen Krimi. Wir gingen sogar im Penaltyschiessen in Führung, Leo macht zwei Saves. Am Ende war es extrem knapp. Penaltyschiessen ist fifty-fifty, schade ging es nicht zu unseren Gunsten aus. Man ist kaputt. Wir sitzen in der Garderobe nochmals zusammen und lassen uns das Ganze durch den Kopf gehen. Wir können stolz sein und haben viele Fans gewonnen. Wir wären um ein Haar Weltmeister geworden. »

Simon Moser

Switzerland's Simon Moser, above, challenges for the puck with Sweden's Magnus Paajarvi during the Ice Hockey World Championships final match between Sweden and Switzerland at the Royal arena in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 20, 2018. (AP Photo/Petr David Josek)

Bild: AP/AP

Es ist eine riesige Leere im Moment. Wir waren so nah dran und du weisst nie, wann du wieder so weit kommst. Im Moment haben wir überhaupt nicht im Kopf, Silber gewonnen zu haben.»

Timo Meier

Switzerland's forward Timo Meier speaks to the journalists, during the media opportunity of the Switzerland National Ice Hockey Team a training session, at the IIHF 2018 World Championship, in Copenhagen, Denmark, Friday, May 11, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

«Es schmerzt. Wir waren so nah dran und eine solche Niederlage im Penaltyschiessen ist bitter. Schweden hat lange sehr viel Druck gemacht. Aber unsere Mannschaft hat mit viel Herz gekämpft, darauf bin ich stolz. Wir müssen das Ganze noch etwas sinken lassen, aber ich denke wir können stolz sein und optimistisch in die Zukunft blicken. Irgendwann wollen wir diese Goldmedailel holen.»

Mattias Janmark

epa06740203 Mattias Janmark of Sweden celebrates after a scoring during the IIHF World Championship group A ice hockey match between Russia and Sweden in Royal Arena in Copenhagen, Denmark, 15 May 2018.  EPA/MADS CLAUS RASMUSSEN  DENMARK OUT

Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

«Die Schweiz hat sehr gut gespielt. Wir hatten auch etwas Glück. Wir haben gut gespielt, aber wir waren lange im Rückstand. Jetzt haben wir sicher genug Energie für eine grosse Party.»

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Video: watson/Corsin Manser, Emily Engkent, Lya Saxer

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