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Alle zwölf Topskorer der National-League-Saison – acht davon haben sich unseren Thesen gestellt bild: sihf.ch

Hier sind 8 provokante Thesen für die Playoffs – und was die Topskorer dazu sagen

Morgen beginnen die Playoffs! Bevor es soweit ist, haben wir die Topskorer der acht Playoff-Teams mit gewagten Thesen aus der Reserve zu locken.

marcel kuchta / ch media



Am Samstag fällt der Startschuss zu den Playoffs der National League. Bevor die Spieler auf dem Weg zum Meistertitel erstmals die Stöcke auf dem Eis kreuzen, haben wir ihnen anderweitig auf den Zahn gefühlt. Jeder der acht Topskorer der acht Playoff-Teilnehmer musste Stellung nehmen zu einer mehr oder weniger seriös gemeinten These. Es war quasi ein erster Test, ob diese wichtigen Spieler bereit sind, ihre Mannschaften ins sportliche Glück zu führen.

Mark Arcobello, Bern

Berns Top Scorer Mark Arcobello fotografiert beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den HC Ambria-Piotta, am Dienstag, 29. Januar 2019, in der Postfinance Arena in Bern (PPR/Anthony Anex)

Bild: PPR

These:

Der SCB ist froh darüber, dass er in der ersten Playoff-Runde nicht auf die ZSC Lions trifft.

«Ich habe mir da ehrlich gesagt keine grossen Gedanken gemacht. Aber ja: Da könnten Sie recht haben. Die ZSC Lions sind tatsächlich ein grosser Rivale von uns, wir hatten immer harte Duelle gegen sie. Vergangenes Jahr haben sie uns aus den Playoffs geworfen. Klar ist aber: Servette ist ein unbequemer Gegner.»

Mark Arcobello

Tanner Richard, Genf

Geneve-Servette HC Stuermer Tanner Richard nach dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und Geneve-Servette HC am Freitag, 22. Februar 2019, in Rapperswil. (PPR/Patrick B. Kraemer)

Bild: PPR

These:

Wenn ihr den SCB aus den Playoffs werft, wird die ganze Mannschaft eine Nacht lang auf der Bar tanzen.

«Ja, und zwar mit mir an vorderster Front! (lacht – im vergangenen Jahr tauchte ein Video mit einem auf der Bar tanzenden Richard auf; die Red.). Ob es realistisch ist? Niemand gibt uns Kredit. Aber wir glauben an unsere Chance. Es hat schliesslich kaum jemand daran geglaubt, dass wir uns für die Playoffs qualifizieren.»

Tanner Richard

Lino Martschini, Zug

Zugs Lino Martschini, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem EV Zug, am Dienstag, 12. Februar 2019, in der Vaillant Arena in Davos. (PPR/Gian Ehrenzeller)

Bild: PPR

These:

Eine Qualifikation ohne Krise, kaum Gegenwind. Zug ist mental nicht genügend abgehärtet, um Meister zu werden.

«Da halte ich dagegen. Von aussen betrachtet mag es so ausgesehen haben, dass wir keine Probleme hatten. Aber das entspricht nicht der Wahrheit. Wir mussten viele kleine Herausforderungen bewältigen. Dass wir diese Widrigkeiten überwunden haben, stimmt mich sehr positiv. Wir werden mental stark sein.»

Lino Martschini

Grégory Hofmann, Lugano

Luganos Gregory Hofmann, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Lugano, am Samstag, 2. Maerz 2019, in der Vaillant Arena in Davos. (PPR/Gian Ehrenzeller)

Bild: PPR

These:

Lugano macht es wie der ZSC im Vorjahr: Sich durch die Quali mogeln und dann zum Meistertitel durchmarschieren.

«Hoffentlich! Aber es wird nicht einfach. Wir haben eine schwierige Qualifikation hinter uns. Nun gilt es, die positiven Aspekte der letzten zehn Spiele, in denen es uns gut gelaufen ist, mitzunehmen. Dann gehen wir mit Selbstvertrauen in die Playoffs. Aber vom Meistertitel träumen wir deswegen noch lange nicht.»

Dustin Jeffrey, Lausanne

Le top scorer lausannois Dustin Jeffrey, marche dans le couloir pour aller au vestiaire, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et le HC Fribourg-Gotteron, HCFG, ce samedi 2 mars 2019 a la patinoire de Malley 2.0 a Lausanne. (PPR/Adrien Perritaz)

Bild: PPR

These:

Wenn Lausanne Meister wird, weigert sich die Mannschaft, im Hinblick auf die neue Saison ins neue Stadion umzuziehen.

(lacht) «Ich weiss nicht, ob das zutrifft. Es haben viele Leute viel Geld und viel Arbeit in das neue Stadion investiert. Sollten wir Meister werden, feiern wir gerne im Provisorium, welches für uns in den vergangenen zwei Jahren eine überraschend gute Zwischenlösung war. Aber zügeln dann trotzdem gerne in die neue Arena.»

Dustin Jeffrey

Chris DiDomenico, Langnau

Tigers, Chris DiDomenico, und Fans, feiern den Einzug  fuer die Playoffs 2018/19, nach dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem SC Bern, am Samstag 2. Maerz 2019 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

These:

Es ist wahrscheinlicher, dass Langnau eine Playoff-Serie gewinnt, als dass Trainer Heinz Ehlers jeden Tag lacht.

«Ja, da gewinnen wir definitiv eher eine Playoff-Serie (lacht). Aber Heinz hat einen besonderen, trockenen Humor, den man kennen muss. Von aussen betrachtet mag er mürrisch wirken, aber das ist ganz einfach sein Gesichtsausdruck. Wenn er unter uns ist, ist er ein witziger Typ, der gerne auch mal lacht.»

Chris DiDomenico

Toni Rajala, Biel

EHC Biel Stuerner Toni Rajala wird an die Bande gecheckt waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem EHC Biel am Freitag, 8. Februar 2019, in Rapperswil. (PPR/Patrick B. Kraemer)

Bild: PPR

These:

Finnischer Trainer, drei finnische Feldspieler. Biel ist chancenlos, weil: Mit Finnen kann man nicht gewinnen!

(lacht) «Wir sind in der Tat eine kleine finnische Mafia in Biel. So etwas habe ich selber noch nie erlebt, seit ich im Ausland spiele. Wir hören mittlerweile sogar finnische Musik in der Garderobe. Nein, kein Heavy-Metal, sondern finnischen HipHop. Und nein: Wir können natürlich auch mit vier Finnen Meister werden!»

Toni Rajala

Dominik Kubalik, Ambri

Ambri's player Dominik Kubalik celebrate the 1 - 2 goal, during the preliminary round game of National League Swiss Championship 2018/19 between HC Ambri Piotta and EHC Biel-Bienne, at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Saturday,  February 23, 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Bild: TI-PRESS

These:

Jiri Novotnys Künste als Chef-Jubler waren wichtiger für den Playoff-Einzug Ambris als all ihre Tore und Pässe.

(lacht) «Ja, das ist ganz eindeutig so! Jiri Novotny ist unser Wikinger, der uns anführt. Wir sind unheimlich froh, dass wir ihn haben. Er hatte die Idee, dass wir unsere Siege mit unseren grossartigen Fans auf etwas speziellere Art und Weise feiern. Hoffentlich kommen in den Playoffs noch ein paar dazu.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Servette 1989 09.03.2019 16:53
    Highlight Highlight Servette hat bis jetzt keine Chance nur wenn Sie 4 spiele bräuchten dann schon.
    Ab 5 Spiele ist Servette Platt!!
    Nächste Runde müssten dann auch nur 4 Spiele sein um weiter zu kommen.
    Servette ist nicht mehr so Rustikal und voll mit Ausdauer wie vor 9 Jahre!!
  • Schlawiner 08.03.2019 11:57
    Highlight Highlight «Ja, das ist ganz eindeutig so! Jiri Novotny ist unser Wikinger, der uns anführt. Wir sind unheimlich froh, dass wir ihn haben. Er hatte die Idee, dass wir unsere Siege mit unseren grossartigen Fans auf etwas speziellere Art und Weise feiern."

    Ou ja, sehr speziell. Diesen Jubel kannte man vorher noch gar nicht.
    • egemek 08.03.2019 16:23
      Highlight Highlight Verstehe das auch nicht, sämtliche Jubel sind aus der NHL oder von den Fussball-Isländern kopiert. Kreativ wäre definitiv anders.
      Ambri-Spieler könnten doch als Bauarbeiter jubeln, welche ein Stadion bauen, hm, nein, wohl doch nicht...
    • HCAP Ducky Book 08.03.2019 17:14
      Highlight Highlight Lieber so als wie in Zug. Wo überlaute Musik ertönt und Null Stimmung herrscht. War mit einem Kollegen an einem Spiel gegen Lausanne. Da es für mein Team wichtig war dass Lausanne verliert, fante ich ausnahmsweise für Zug. Als ich fante und Hopp Zug rief schauten mich alle komisch an. Und dies in der Stehrampe.
    • slick 08.03.2019 18:46
      Highlight Highlight Es stimmt leider was HCAP sagt. Aber in den Playoffs wird das anders sein. Vor allem wenns Richtung Entscheidung geht.

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