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National League A, 
Biel - Fribourg 5:2 (0:0,1:1,4:1)
Lausanne - Davos 2:5 (1:0,1:2,0:3)
Ambri - Zug 1:2 (0:1,0:0,1:1)
Lugano - Bern 1:2 n.P. (0:0,0:1,1:0,0:1)

Davos vom 0:2 zum 5:2-Sieg – Bern bodigt Lugano, Zug neuer Leader

27.01.2017, 23:3028.01.2017, 14:29

Lausanne - Davos 2:5

In Lausanne setzte der HC Davos seinen Vormarsch fort. Das Team von Arno Del Curto setzte sich im Waadtland nach einem 0:2-Rückstand mit 5:2 durch. Davos gewann erstmals diese Saison fünf Mal hintereinander.

Lange sah es für die Bündner nicht gut aus. Davos fand wie in den letzten beiden Duellen gegen Lausanne (1:8 und 1:4) die Lösung gegen Goalie Cristobal Huet nicht. Davos bemühte sich, Lausanne führte indessen durch Tore von Yannick Herren (13.) und Johnny Kneubuehler (35.) mit 2:0. Lausannes zweites Goal löste aber die offensiven Probleme des HC Davos.

Zuerst lief für Lausanne alles nach Plan.
Zuerst lief für Lausanne alles nach Plan.Bild: PPR

20 Sekunden nach dem 0:2 verkürzte Enzo Corvi mit dem 25. Davoser Torschuss auf 1:2. Zwei Minuten später spazierte Verteidiger Beat Forster unbehelligt durch Lausannes Abwehr. Forster bestrafte Lausanne für die ihm gewährten Freiheiten mit dem 2:2. Wieder Corvi brachte Davos in der 53. Minute erstmals in Führung. Dem 24-jährigen Bündner gelangen zum zweiten Mal diese Saison zwei Tore in einem Spiel. Und im Finish stellten Tuomo Ruutu und Robert Kousal den Davoser Sieg sicher. Unmittelbar vorher hatte Nicklas Danielsson eine Lausanner Grosschance auf das 3:3 ausgelassen.

Am Ende jubelten aber die Gäste aus dem Bündnerland.
Am Ende jubelten aber die Gäste aus dem Bündnerland.Bild: KEYSTONE

Lausanne, der souveräne Vierte in der Tabelle, und der HC Davos, derzeit Fünfter, könnten in den in fünf Wochen beginnenden Playoffs in der 1. Runde aufeinander treffen.

Biel - Fribourg 5:2

Fribourg-Gottéron sackt weiter ab. In Biel unterlag das frühere Westschweizer Spitzenteam trotz einem temporären 2:1-Vorteil nach vier Gegentoren im letzten Drittel 2:5.

Biel trifft gegen Fribourg 5 mal ins Netz.
Biel trifft gegen Fribourg 5 mal ins Netz.Bild: KEYSTONE

In den 34 Partien unter Nothelfer Larry Huras haben die Freiburger definitiv keine Trendwende erzwingen können. Sie finden im Gegenteil immer wieder einen Weg, eine Partie zu verlieren. Im lange gehaltlosen Duell mit Biel entglitt dem nervösen Playout-Kandidaten eine 2:1-Führung im letzten Abschnitt innerhalb von sechs Minuten. Jacob Micflikier erzwang den Ausgleich, Marco Pedretti sorgte in der 55. mit seinem zehnten Saisontreffer für die Zäsur zu Gunsten der Einheimischen.

«Wir haben mit David Aebischer einen Torhütertrainer, auf den ich mich verlasse. Er war überzeugt, dass Conz sein bestes Niveau wiederfindet. Leider ist das nicht passiert.»
Fribourg Sportchef Christian Dubé nzz

Derweil Fribourg ungemütlichen Zeiten entgegen taumelt, reiht sich der EHCB in der vorderen Tabellenhälfte ein. Die Qualifikation fürs Playoff ist nur noch eine Frage der Zeit, das beste Ergebnis seit dem Aufstieg 2008 zeichnet sich ab.

Ambri - Zug 1:2

Der Zuger Express in Richtung Tabellenspitze entgleist auch in Ambri nicht. Die Innerschweizer setzen sich in Ambri 2:1 durch. Wieder basiert der Sieg des EVZ auf dem soliden defensiven Fundament.

Zug jubelt in Ambri über einen knappen Sieg.
Zug jubelt in Ambri über einen knappen Sieg.Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Seit der 1:7-Klatsche vor zwei Wochen im Hallenstadion gegen die ZSC Lions holte Zug 13 Punkte von möglichen 15. In diesen fünf Partien liessen die Zuger bloss noch sechs Gegentore zu. In der Valascia näherte sich Tobias Stephan bis auf zwölf Minuten dem achten Shutout der Saison an. Mikko Mäenpää verkürzte in der 48. Minute für Ambri aber auf 1:2 und leitete so einen packenden Finish ein. In der Schlussphase standen die Leventiner oftmals dem Ausgleich nahe. Tobias Stephan liess sich indessen nicht mehr bezwingen. Mit 37 Paraden erwies sich Stephan einmal mehr als Matchwinner für Zug.

Zugs defensives Fundament hielt, obwohl mit Timo Helbling und Robin Grossmann zwei der wichtigeren Verteidiger fehlten. Santeri Alatalo rückte in die erste Verteidigung auf. Alatalo brachte Zug nach sechs Minuten in Führung. Alle drei Tore im Spiel fielen während Überzahlsituationen. Das siegbringende 2:0 Zugs ging auf das Konto des PostFinance-Topskorers Lino Martschini.

Lugano - Bern 1:2 n.P.

Bern setzte sich in Lugano in der Reprise des letztjährigen Playoff-Finals 2:1 nach Penaltyschiessen durch. Der neue Tessiner Hoffnungsträger Greg Ireland hat in elf Tagen nun bereits zwei von drei Spielen verloren, die Lage Trennstrich bleibt ein Thema.

Der SCB muss in Lugano eine Zusatzrunde drehen.
Der SCB muss in Lugano eine Zusatzrunde drehen.Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Die Liga musste den ersten Puckeinwurf in der Resega wegen der nach einem Unfall stundenlang gesperrten Gotthard-Röhre ad hoc um 75 Minuten verschieben. Der SCB-Bus hatte wegen des Staus vor dem Nordportal des Nadelöhrs vor einer Raststätte in der Innerschweiz auf die Tunnelfreigabe warten müssen.

Von den Anreisestrapazen liess sich der Titelhalter indes lange nichts anmerken. Im Vergleich zum Absturz in Zug (0:6) präsentierte sich Bern 59 Minuten lang wieder in normaler Verfassung. Der Leader schirmte seinen fehlerlosen Torhüter Leonardo Genoni weitgehend vorbildlich ab, bis er sich in der Schlussminute in Überzahl auf fahrlässige Art und Weise den Ausgleich einhandelte.

Lapierre mit dem späten Lugano-Ausgleich.
Lapierre mit dem späten Lugano-Ausgleich.Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Maxim Lapierre war 23 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit solo zum 1:1 gesprintet. Im Shootout behob Genoni das Malheur seiner Kollegen; er stoppte sämtliche Offensiv-Künstler der Bianconeri. Auch die zweite Zusatzschlaufe des Abends überstand der SCB schadlos. Die Leaderposition muss der SCB aber an den EV Zug abgeben. (jwe/sda)

Die Tabelle

srf

Telegramme

Lausanne - Davos 2:5 (1:0, 1:2, 0:3)
6889 Zuschauer. - SR DiPietro/Wehrli, Borga/Gurtner
Tore: 13. Herren (Junland) 1:0. 35. (34:46) Kneubuehler (Harri Pesonen) 2:0. 36. (35:06) Corvi (Paschoud) 2:1. 38. Forster 2:2. 53. Corvi (Kousal) 2:3. 59. (58:29) Ruutu (Ambühl) 2:4. 59. (58:46) Kousal (Marc Wieser, Forster) 2:5 (ins leere Tor). - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lausanne, 4mal 2 Minuten gegen Davos
PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Lindgren.
Lausanne: Huet; Junland, Borlat; Genazzi, Dario Trutmann; Gobbi, Jannik Fischer; Nodari; Walsky, Froidevaux, Harri Pesonen; Danielsson, Jeffrey, Sven Ryser; Déruns, Miéville, Herren; Benjamin Antonietti, Kneubühler, Schelling; Augsburger. Davos: Senn; Kindschi, Félicien Du Bois; Heldner, Forster; Schneeberger, Paschoud; Forrer, Rahimi; Ambühl, Ruutu, Dino Wieser; Marc Wieser, Lindgren, Kousal; Simion, Corvi, Jörg; Portmann, Samuel Walser, Eggenberger.
Bemerkungen: Davos ohne Axelsson, Aeschlimann und Sciaroni (alle verletzt).

Biel - Fribourg-Gottéron 5:2 (0:0, 1:1, 4:1)
5634 Zuschauer. - SR Kurmann/Mandioni, Altmann/Küng
Tore: 22. Wetzel (Maurer, Nicholas Steiner) 1:0. 33. Sprunger (Schilt, Cervenka) 1:1. 43. Cervenka (Sprunger, Birner) 1:2. 49. Micflikier 2:2. 55. Pedretti 3:2 (Haas, Pouliot) 3:2. 58. Schmutz (Micflikier) 4:2. 60. (59:15) Pedretti (Pouliot) 5:2 (ins leere Tor). - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Biel, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron
PostFinance-Topskorer: Earl; Sprunger.
Biel: Hiller; Lundin, Jecker; Dave Sutter, Fey; Maurer, Nicholas Steiner; Dufner; Julian Schmutz, Earl, Micflikier; Pedretti, Haas, Pouliot; Rossi, Jan Neuenschwander, Fabian Lüthi; Tschantré, Fabian Sutter, Wetzel; Horansky.
Fribourg-Gottéron: Conz; Schilt, Leeger; Glauser, Picard; Abplanalp, Chavaillaz; Maret; Mauldin, Schmutz, Mottet; Sprunger, Cervenka, Birner; Fritsche, Rivera, Caryl Neuenschwander; Neukom, Chiquet, Daniel Steiner. Bemerkungen: Biel ohne Valentin Lüthi, Wellinger (beide verletzt), Rajala, Hächler (beide überzählig), Fribourg-Gottéron ohne Rathgeb (gesperrt), Kienzle (krank), Stalder, Bykow, Loichat (alle verletzt). Picard im zweiten Drittel verletzt ausgeschieden. 58. (57:47) Timeout von Fribourg-Gottéron, danach bis 59:15 ohne Goalie.

Ambri-Piotta - Zug 1:2 (0:1, 0:0, 1:1)
3627 Zuschauer. - SR Eichmann/Koch, Bürgi/Stuber
Tore: 7. Alatalo (Klingberg, Senteler/Ausschluss Mäenpää) 0:1. 44. Martschini (Holden/Ausschluss Zgraggen) 0:2. 48. Mäenpää (Janne Pesonen/Ausschlüsse Morant, Alatalo; Hall) 1:2. - Strafen: je 6mal 2 Minuten
PostFinance-Topskorer: Emmerton; Martschini.
Ambri-Piotta: Zurkirchen; Zgraggen, Mäenpää; Fora, Gautschi; Ngoy, Jelovac; Sven Berger, Collenberg; Monnet, Emmerton, Janne Pesonen; Kostner, Hall, Lauper; Lhotak, Oliver Kamber, Bastl; Guggisberg, Fuchs, Duca.
Zug: Tobias Stephan; Dominik Schlumpf, Alatalo; Diaz, Morant; Simon Lüthi, Erni; Fohrler; Klingberg, Immonen, Senteler; Martschini, Holden, Suri; Zangger, McIntyre, Lammer; Peter, Nolan Diem, Fabian Schnyder.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Elias Bianchi (gesperrt), D'Agostini (überzähliger Ausländer und Trunz, Zug ohne Helbling und Grossmann (alle verletzt). - Lhotak scheitert mit Penalty an Tobias Stephan (22.). - Lattenschuss Monnet (23.). - Timeout Ambri-Piotta (44./Coach's Challenge).

Lugano - Bern 1:2 (0:0, 0:1, 1:0, 0:0) n.P.
5711 Zuschauer. - SR Vinnerborg/Wiegand, Castelli/Wüst
Tore: 30. Noreau (Ebbett, Rüfenacht) 0:1. 60. (59:37) Lapierre (Sannitz/Ausschlüsse Brunner, Bürgler; Arcobello) 1:1. - Penaltyschiessen: Krueger -, Fazzini; Bodenmann 0:1, Klasen -, Lasch 0:2; Brunner -, Noreau -; Bürgler -.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen Bern
PostFinance-Topskorer: Klasen; Arcobello.
Lugano: Merzlikins; Furrer,Chiesa; Vauclair, Ulmer; Hirschi, Sartori; Ronchetti; Fazzini, Martensson, Klasen; Bürgler, Zackrisson, Brunner; Walker; Sannitz, Bertaggia; Lapierre, Gardner, Reuille; Romanenghi.
Bern: Genoni; Untersander, Blum; Jobin, Krueger; Noreau, Gerber; Kamerzin, Andersson; Bodenmann, Arcobello, Moser; Hischier, Plüss, Scherwey; Lasch, Ebbett, Rüfenacht; Berger, Reichert, Müller.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini, Fontana, Kparghai, Hofmann (alle verletzt), Wilson (überzählig), Bern ohne Kreis, Randegger (beide verletzt), Lugano von 58:14 bis 58:55 ohne Goalie. 60. (59:03) Timeout von Lugano. (sda)

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8 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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welefant
27.01.2017 23:13registriert März 2015
langsam aber sicher macht mir martschini angst. Der junge skort und skort ohne ende
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8
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Er gilt weltweit als führender Athletenanwalt bei Dopingfällen. Rund 300 Sportlerinnen und Sportler hat US-Jurist Howard Jacobs vor Sportgerichten bei Dopinganschuldigungen oder nach erstinstanzlichen Verurteilungen vertreten. Gemäss eigener Aussage hat er in rund 75 Prozent der Fälle eine Strafminderung erreicht - unter anderem in den Fällen von Maria Scharapowa und Marin Cilic im Tennis. Auch Olympiasieger aus der Leichtathletik oder aus dem Schwimmen gehörten zu seinen Klienten.

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