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Vor zwei Wochen flog Coiffeur Sheldon Edwards nach Dortmund, um Manuel Akanji ein neues Muster zu rasieren. bild: hd cutz

Über Goldsteaks, eingeflogene Coiffeure und unsere Hassliebe zum Fussball

Fussball-Stars fressen vergoldete Steaks und lassen den Coiffeur aus London einfliegen, weil sie nicht mehr wissen, wohin mit all den Millionen. Geht's noch?



«Ich mache in meinem Privatleben, was ich will», sagt Franck Ribéry. Er hat noch immer nicht verstanden, weshalb es Fussballfans aufregt, dass da einer ein mit Blattgold überzogenes Steak gemampft hat. Man solle ihn als Fussballer beurteilen, fordert der Franzose in der Zeitung «L'Equipe».

Hmm, deshalb postet er auf Social Media bestimmt auch die vielen Fotos aus seinem Privatleben. Oder ein Video, das ihn beim Genuss des mit Blattgold überzogenen Steaks zeigt …

Borussia Dortmund ist am Mittwoch in der Champions League bei Tottenham unter die Räder gekommen, hat nach dem 0:3 in London nur noch minime Chancen aufs Weiterkommen. Jetzt kommt aus: Am Abend vor dem Spiel waren fünf BVB-Spieler noch beim Coiffeur. Im eigenen Hotel, in einem eigens dafür gebuchten Zimmer.

War ja praktisch, normalerweise lassen sie den Star-Haarschneider Sheldon Edwards eigens aus London einfliegen. Auch das nachvollziehbar, weil die 274 im Telefonbuch aufgeführten Friseure in Dortmund im Umgang mit der Schere bestimmt vollkommen talentfrei sind. Man schaue nur mal auf die Köpfe gewöhnlicher Menschen in Dortmund: Schlimm, dass die sich das Haar dort schneiden lassen müssen!

Axel Witsel war wie Raphael Guerreiro, Dan-Axel Zagadou, Abdou Diallo und Jacob Bruun Larsen beim Coiffeur.

«Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten.»

Dem griechischen Philosophen Sokrates wird nachgesagt, einst so über die Jugend geschimpft zu haben. In einer Zeit, als es noch keinen Profifussball gab, vor 2500 Jahren. Dass früher alles besser war, war schon früher so. Auch das Jammern darüber, wie schlimm diese schreckliche Fussballwelt doch nur geworden ist, ist nicht neu, sondern ganz im Gegenteil ein Evergreen.

Höchstbezahlte Stars verlieren den Kontakt zur Basis, «Scheiss-Millionäre» brüllen die Fans, egal ob in München oder in Dortmund, von verhätschelten Berufsfussballern ist die Rede und: «Irgendwann reicht's.» Die Einschätzungen stammen aus einem Zeitungs-Artikel, der über 20 Jahre alt ist.

Bayern München war schon damals der FC Hollywood. Aber vergoldetes Fleisch? Das konnte man sich höchstens auf dem Teller eines James-Bond-Bösewichts vorstellen. Man munkelt, dass es zu jener Zeit sogar noch Fussballer gab, deren Unterarme nicht komplett zutätowiert waren.

Richard Kiel, 13. September 1939 – 10. September 2014: amerikanischer Schauspieler.

007-«Beisser» bei der Arbeit. bild: ap

Viele Fans denken wehmütig an früher, als ihre Fussballwelt noch besser war. «Typen» würden dem Fussball fehlen, solche wie Mario Basler, die rauchten und soffen. Ecken und Kanten sollen die gleichgeschalteten Spieler wieder haben, heisst es oft. Vielleicht sind die Ecken heute mit Blattgold überzogene Steaks und die Kanten ein fliegender Coiffeur, und wir haben das nur nicht bemerkt, weil wir älter geworden sind.

Natürlich ist nichts mehr wie früher! Die Stadien unserer Kindheit stehen nicht mehr (es sei denn, man ist Aarau-Fan). Wir selber stehen auch nicht mehr, sondern machen uns bequem auf einem Sitzplatz breit, wenn wir ins Stadion gehen. Wir haben bemerkt, dass es im Leben tatsächlich auch noch andere Dinge von Belang gibt.

Schützenwiese Winterthur

Die Schützenwiese in Winterthur: ein Sehnsuchtsort Schweizer Fussballliebhaber. Bild: watson

Der Fussball war vermutlich noch nie auf so einem hohen Niveau wie heute bei den Spitzenteams. Er war schon immer eine Unterhaltung für die Massen und das ist er heute mehr denn je. Heute Fussball, morgen Kino, übermorgen Zirkus, am Wochenende rasch ein Städtetrip. Fussball ist zum austauschbaren Konsumgut geworden.

Heute Abend tritt Bayern in Augsburg an, morgen spielen Barça und Milan, am Dienstag und Mittwoch war Champions League, gestern hoffte der FC Zürich gegen Napoli vergeblich auf eine magische Nacht, kein Tag ohne Fussball in der Glotze. «Weiter, immer weiter.» Das sagte nicht Sokrates, sondern ein anderer Philosoph: Oliver Kahn.

DORTMUND, GERMANY - APRIL 03:  1. BUNDESLIGA 98/99; BORUSSIA DORTMUND - FC BAYERN MUENCHEN 2:2; Schiedsrichter HEYNEMANN, Andreas MOELLER/Dortmund und Torwart Oliver KAHN/Bayern  (Photo by Mark Sandten/Bongarts/Getty Images)

Torhüter Kahn greift Gegenspieler Möller im Dialog mit Schiri Heynemann ans Ohr, damit der auch zuhört. Bild: Bongarts

Irgendwann reicht's? Das glaubt man zwar in regelmässigen Abständen, dabei weiss man es besser: Nein, da kommt immer noch mehr. Die Welt ist nicht untergegangen, als erstmals für einen Fussballer eine Million bezahlt worden ist. Der Sport wurde populärer und populärer und er ging auch nicht unter, als 100 Millionen bezahlt wurden und als PSG 222 Millionen Euro für Neymar hinblätterte. Eine europäische Super-Liga ist wohl nicht mehr fern und der Tag wird kommen, an dem es eine globale Fussball-Liga geben wird.

Verändert hat sich, dass die Schere zwischen Fans und Spielern immer weiter auseinandergeht. Fussballer verdienten schon immer viel mehr als ihre Anhänger, aber nun ist es viel, viel, viel mehr geworden. Und weil sie ihren Protz auf Social Media gleich selber zur Schau stellen, sieht jeder, was sie haben. Kein Wunder, führt das ab und an zu Kopfschütteln.

Funktionäre und Fernsehmacher können uns mit ihren Entscheiden noch so hässig machen, Stars können so oft vergoldete Steaks essen, wie sie wollen: Am Ende werden wir den Klubs doch unser Geld nachwerfen, damit sie es den Stars und Mitläufern überweisen können. Bevor wir uns über all die verhätschelten Tschütteler aufregen, sollten wir uns zuerst über die ärgern, die das ermöglichen: über uns selber.

Wenn Laien versuchen, Fussball-Begriffe zu erklären …

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Video: watson/Angelina Graf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Multitalent 16.02.2019 18:00
    Highlight Highlight Sollange es dumme Fans gibt die das wenige Geld, dass sie besitzen den verpönten Spielern in den Arsch schieben, wird sich nichts ändern.
  • Jol Bear 16.02.2019 18:00
    Highlight Highlight Zum Thema Frisörbesuch der Vollständigkeit halber das Statement von Christian Streich. Um das ganze ins richtige Licht zu rücken:
    Play Icon

  • Nik G. 16.02.2019 10:24
    Highlight Highlight Wie viele von diesen Spielern landen später Mausarm auf der Strasse weil sie nicht mit dem Geld umgehen können? Häufig kommen solche Fussballer aus Verhältnissen die sehr selten lernen mit Geld umzugehen und stürzen nach dem Karriereende in ein sehr tiefes Loch....
  • Adumdum 16.02.2019 03:33
    Highlight Highlight Ich kann das Geheule nicht mehr hören - von Fans die nicht nur Spitzenleistung auf den Platz verlangen, sondern auch noch glauben ihnen gehören die Spieler auch noch neben dem Platz.

    Die werden sich schon den Arsch gehörig aufreissen, mit oder ohne Star-Friseur - da oben an der Spitze herrscht nämlich ein krasser Verdrängungskampf - auf den hat der ein oder andere auch schon mit Selbstmord oder Rückzug reagiert.

    Und dann gibt es Abertausende die genauso Rackern, deren Körper nur schon vorher nicht mehr mit macht.

    Von der Couch sieht das natürlich so einfach aus. Und nun, Blitze ab 😉

    • Jol Bear 16.02.2019 11:52
      Highlight Highlight Schon o.k., dennoch fehlt vielen die Identifikation mit dem Team/Verein, für den sie spielen und von dem sie Unmengen Geld kassieren. Oft werden Karrieren als Egotrips verstanden, Bsp. die erzwungenen Abgänge vom BVB von Aubameyang und Dembele. Von solchen Spielern können Verein und Fans nicht erwarten, dass sie sich in schwierigen Situationen den A. für das Team aufreissen. Die ziehen dann einfach weiter. Zu ihrer Entlastung: international zusammengekaufte Teams (die meisten Topteams) und Spieleragenten, "Spielerberater" förden diese Haltung.
  • P. Meier 15.02.2019 21:11
    Highlight Highlight Fussball ist medienmässig völlig überbewertet. Da wird jede Möglichkeit für einen Artikel genutzt. Somit sind natürlich Coiffeurbesuch, Goldsteaks, Schuhmarken bei der Ankunft zum Training, , gerne aufgegriffene Themen. Und offenbar sind diese Artikel von der Leserschaft auch noch gefragt.
  • Erarehumanumest 15.02.2019 19:54
    Highlight Highlight Zum Glück kenne ich diese Probleme nicht - bin eingefleischter FCA-Fan. In meiner Jugend war ich auch in der ATF (Affenkasten-Tequilla-Front)
  • violetta la douce 15.02.2019 19:35
    Highlight Highlight „Bevor wir uns über all die verhätschelten Tschütteler aufregen, sollten wir uns zuerst über die ärgern, die das ermöglichen: über uns selber“

    Ich nerve mich und finanziere diese Tschütteler NICHT.

    Ausser ab diesem Jahr.
    Da ich nun gezwungen werde SRG Gebühren zu bezahlen, obwohl ich absolut keinen TV schaue.
    Ab diesem Jahr finanziere ich die Millionarios tatsächlich mit!
  • Jimtopf 15.02.2019 19:01
    Highlight Highlight Ecken und Kanten sollen sie haben, Leute wie Mario Basler brauchts... ich persönlich finde Basler ja eine Legende, kein Blatt vor den Mund genommen, Vodka Lemon und Kippen als Hauptnahrungsmittel. Stabiler Typ. Aber ihr wollt mich nicht ernsthaft glauben lassen, dass heute ein Mario Basler 2.0 nicht komplett von den Medien rasiert wird?! Mal im Ernst, ein rauchender Spieler der am Abend vor einem Champions League Spiel in der Kneipe bis morgens um 2 Uhr seinen sechsten Vodka Lemon kippt, würde gnadenlos von Experten vie Matthäus und co. via Medien in einzelteile zerlegt werden.
    • Pisti 15.02.2019 19:21
      Highlight Highlight Das wurde Basler auch! Ich glaube es war ihm egal.
    • Adumdum 16.02.2019 03:36
      Highlight Highlight Nee, der Mario würde gar nicht mehr da oben mitspielen... Zweite Liga vielleicht. Im Spitzenfussball brauchst du heute eine krasse Physis nur um mitlaufen zu können. Danach kommt dann das "Talent".
    • Fruchtzwerg 16.02.2019 21:20
      Highlight Highlight Vielleicht würde er von den Medien nicht zerlegt werden, wenn er so wie Basler mit manchen direkt verwandelten Freistoss (oder gar Eckball!) ein Spiel entscheiden würde...
  • Lümmel 15.02.2019 18:11
    Highlight Highlight Cool, ich darf weiterhin über die Schwalbekünstler motzen. Ich hab nämlich noch keine 5Rp. für Fussball ausgegeben.
    • Ueli der Knecht 15.02.2019 18:39
      Highlight Highlight Du bezahlst ja auch nie die Billag-Rechnung (SRG kauft regelmässig für viel Geld TV-Rechte von Fussball-Spielen), oder Steuern (die grossen Stadien in der Schweiz sind allesamt mit Steuergeldern finanziert). Indirekt hast du vermutlich schon einiges mehr als bloss 5 Rappen für Fussball (zwangs-)verschwendet.
    • Lümmel 15.02.2019 21:14
      Highlight Highlight Richtig. Ich war übrigens auch am Hurricane Cathrina beteiligt, da ich regelmässig ein und ausatme.
    • Ueli der Knecht 15.02.2019 21:58
      Highlight Highlight Dein luftiger Beitrag an Katharina ist irrelevant. Anders deine finanzielle Beteiligung am Fussball. Auch wenn du zB. Markenprodukte kaufst, oder im Migros oder Coop einkaufst, spendierst du dem Fussball Werbegelder. Insofern hinkt dein Vergleich gewaltig.

      Katharina ist nicht dadurch entstanden oder dadurch verstärkt worden, dass Milliarden Menschen atmen oder furzen.

      Mit solchen Lächerlichkeiten willst du doch nur davon ablenken, dass du entgegen deinem Claim doch mit wesentlich mehr als nur 5 Rappen den Fussball mitfinanzierst. Aber anscheinend willst oder kannst du das nicht wahrhaben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Giaenu 15.02.2019 16:52
    Highlight Highlight Es sind halt alles Selfmade-Millionäre. Nur logisch, dass diese das auch ausleben und geniessen, da habe ich Null Probleme damit. Heutzutage kriegt es aber eben auch jeder mit durch Insta, Facebook etc, da liegt die Eifersucht nicht gerade in der Ferne.
    Und es ist meiner Meinung nach auch richtig, dass die Fussballer, welche ja eigentlich für die vielen Einnahmen im Fussball sorgen, auch einen grossen Teil davon bekommen.
  • Freilos 15.02.2019 16:52
    Highlight Highlight Naja... wir unterstützen ja das alles indem wir den Fussball Konsumieren und die Gehälter mitbezahlen. Die Jungs haben so saumässig viel Freizeit und Geld, das man Ihnen das kaum verübeln kann. Natürlich ist das Verhalten Absurd, was erwartet man aber von ihnen? Sollen Sie in der Freizeit jassen? Irgendwie müssen sie die Zeit ja totschlagen. Ob wegen dem Coiffeur die Leistung schlechter ist?
  • Sloping 15.02.2019 16:50
    Highlight Highlight Wenn man sich die Entwicklung der Marktwerte der Spieler und ihrer Löhne in den letzten Jahren anschaut, müsste man eigentlich davon ausgehen, dass es sich um eine Blase handelt. Das Problem dabei: Weil im Fussballbusiness Akteure mitmischen, bei denen Geld keine Rolle spielt, wird diese Blase nicht platzen. Nicht nur die Spieler leben nicht mehr in der Realität sondern auch die Vereine entfernen sich als Globale Unternehmen von ihrer Basis: Da können sie noch lange echte Liebe und dergleichen predigen wenn Sie nur noch auf globale Gewinnmaximierung aus sind. Schönen neue Fussballwelt!
  • Pana 15.02.2019 16:50
    Highlight Highlight Schlussendlich hat jeder selbst die Wahl, welchen Verein und Stil er unterstützen will. In der Schweiz ist dies bei mir ein bodenständiger, bescheidener NLB Verein im Eishockey, und im Fussball ein, für lokale Verhältnisse, armer 2. Liga Club in England. Champions League gucke ich tatsächlich aus Prinzip praktisch nie. Aber wie gesagt, das ist eine persönliche Einstellung, und muss für jeden selber stimmen.
  • mxpwr 15.02.2019 16:36
    Highlight Highlight Empfehlung: The Champions (Bleacher Report).
  • Till Rabenschlag 15.02.2019 16:35
    Highlight Highlight Ich mag Vietnamesichen Ausdruckstanz
  • Gertrud 15.02.2019 16:26
    Highlight Highlight Die exorbitanten Saläre und Ablösesummen der Fussballspieler sind ein Resultat des klassischen Marktmechanismus im Sinne von Angebot und Nachfrage. Wir können nur spekulieren, wieviel Mehrertrag ein Spieler einem Verein bringen kann. Fakt ist jedoch, dass es sich um immense Summen handeln kann. Man kann die Dinge immer auf 2 Arten sehen. Entweder man sieht, dass Real Madrid z.B. für James 85 Mio ausgegeben hat, oder aber man beachtet, dass diese 85 Mio noch vor dem Start der Saison wieder durch Trikotverkäufe mit besagtem Spieler hintendrauf eingespült wurden. Dies wird im Neid oft vergessen.

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