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epa07397072 Roger Federer of Switzerland in action against Philipp Kohlschreiber of Germany during their first round match at the Dubai Duty Free Tennis ATP Championships 2019 in Dubai, United Arab Emirates, 25 February 2019.  EPA/ALI HAIDER

Roger Federer strebt in Dubai seinen 100. Titel an. Bild: EPA/EPA

Roger Federer erklärt, wie er seit so vielen Jahren derart erfolgreich spielt



Heute Nachmittag (16 Uhr im watson-Liveticker) trifft Roger Federer im Achtelfinal von Dubai auf den Spanier Fernando Verdasco. Im Wüstenemirat strebt der Schweizer seinen 100. Turniersieg an. Im Interview mit der «Aargauer Zeitung» hat sich Federer aber nicht nur über die mögliche magische Marke geäussert, sondern auch über den Verlauf seiner Karriere und den Entschluss, diese Saison wieder auf Sand zu spielen.

Federer über ...

... Veränderungen in seinem Spiel:

«Der Federer von vor 16 Jahren hätte keine grossen Chancen gegen den Federer von heute, vermute ich mal. Das Spiel hat sich so stark verändert. Es ist dynamischer, schneller, in gewisser Weise auch unbarmherziger geworden. Die Spieler sind alle athletischer, hervorragend trainiert, das Material produziert noch mehr Geschwindigkeit. Ich bin halt auch besser geworden, ich musste zwangsläufig auch besser werden.»

... die Gründe, so lange erfolgreich zu spielen:

«Ich empfinde es als Geschenk, dass ich immer noch am Start bin. Man braucht vor allem diesen Hunger, immer wieder und immer weiter siegen zu wollen. Du gewinnst ein Turnier ein Mal, zwei Mal, drei Mal. Und du willst mehr. Wenn du irgendwann sehr zufrieden wirst, kannst du diese lange Strecke auch nicht gehen. Als Junior war ich sehr launisch, ich hatte auch Ärger mit meinen Eltern, weil ich manchmal nicht genügend gab fürs Tennis. Aber das änderte sich später komplett.»

... Rückschläge und Verletzungen:

«Das akzeptiert man als Teil dieses Lebens, das gehört dazu. Man muss schauen, dass man seinen Körper schützt, wo es nur geht. Ich hatte natürlich auch Riesenglück, dass ich von schweren Verletzungen verschont blieb und nicht frustriert an der Außenlinie sass. Aber ich wusste auch rasch: Du musst extrem gut trainieren, dich immer erstklassig vorbereiten, darfst dir keinen Schlendrian erlauben. Du brauchst einfach ein grosses Mass an Selbstdisziplin.»

Roger Federer feilt am Freitag, 18. April 2003, zusammen mit seinem Konditionstrainer Pierre Paganini, links, in Allschwil an seiner Kondition. (KEYSTONE/Markus Stuecklin)

Federer mit Konditionstrainer Pierre Paganini (Archiv). Bild: KEYSTONE

... den Entschluss, dieses Jahr auf Sand zu spielen:

«Ich habe das Gefühl, dass ich mir das in diesem Jahr körperlich zutrauen kann. Das war 2017 und 2018 anders. Wir haben im Team darüber geredet, es war okay für alle. Ich wollte im Frühjahr wieder auf den Platz, darum ging's. Ein Rücktrittsgedanke steckt nicht dahinter. 2019 in Paris mitzuspielen heisst überhaupt nicht, dass es auch der letzte Start dort gewesen sein muss. Da wird viel zu viel hineininterpretiert.»

... die Wiederauferstehung von Novak Djokovic:

«Ich war eigentlich immer davon überzeugt, dass er wieder die Kurve kriegen wird. Und dann hat er die Frage, ob sein bestes Tennis auch ausreichen wird, um wieder die Topturniere zu gewinnen, sehr souverän beantwortet. Wie er die letzten Grand Slams bestritten hat, war mehr als beeindruckend.»

Das sind die wichtigsten Rekorde von Roger Federer

... den möglichen 100. Karrieretitel:

«Es wäre ein Beweis, dass ich mich einigermassen gut angestrengt hätte in den vielen Jahren auf der Tour. Ich hoffe, dass ich es bald schaffe und man nicht noch ein paar Monate lang immer wieder darüber sprechen muss.»

(abu)

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

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