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Sensation! Deutschland steht im Olympia-Final +++ Biathlon-Staffel enttäuscht

23.02.2018, 15:3324.02.2018, 13:52

Liveticker: 23.02.2018 Olympia-Tagesticker Freitag 23.02.

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Deutschland sensationell im olympischen Final
Das deutsche Märchen geht weiter. Das Team von Trainer Marco Sturm steht nach einem 4:3-Sieg im Halbfinal gegen Kanada im Olympia-Final. Dort trifft es auf das Team OAR, das Tschechien 3:0 bezwang.

42 Jahre nach dem «Wunder von Innsbruck», als die Deutschen Olympia-Bronze gewannen, gibt es nun das «Wunder von Gangneung». Die DEB-Auswahl unterstrich auch gegen Kanada, was mit einer guten Spielstruktur zu erreichen ist. In den ersten 40 Minuten agierten die Deutschen äusserst diszipliniert, gewährten sie den konteranfälligen Nordamerikanern kaum Raum zur Entfaltung und nutzten deren Fehler eiskalt aus.

Nach 33 Minuten stand es 4:1 für den Aussenseiter, der für seine vier Treffer bloss neun Torschüsse benötigte. Zweimal reüssierten die Deutschen in Überzahl, beim 1:0 (15.) in doppelter. Bei den Kanadiern stand der Klotener Kevin Poulin im Tor, der zuvor an diesem Turnier ungeschlagen geblieben war.

Die Kanadier zeigten erst nach dem 0:3 (27.) eine Reaktion. 88 Sekunden danach verkürzte Gilbert Brulé im Powerplay auf 1:3. Kurz darauf vergab der Berner Mason Raymond eine gute Chance zum Anschlusstreffer. Eine Strafe stoppte jedoch den positiven Lauf, und prompt stellte Patrick Hager, der den Puck mit dem Bein ablenkte, den Dreitore-Vorsprung wieder her. Danach brannten bei Brulé die Sicherungen durch - nach einem üblen Check gegen David Wolf mitten auf der Eisfläche war für ihn die Partie vorzeitig beendet.

Im letzten Drittel kam allerdings nochmals Spannung auf. Zunächst verkürzte Mat Robinson auf 2:4 (43.). Und nachdem eine Minute später der Deutsche Dominik Kahun mit einem Penalty an Poulin gescheitert war, gelang Derek Roy im Powerplay der Anschlusstreffer (50.). Die Kanadier machten nun mächtig Druck, doch retteten sich die Deutschen über die «Ziellinie». Das Schussverhältnis im letzten Drittel lautete 15:1 zu Gunsten der Nordamerikaner, die es verpassten, zum dritten Mal in Folge Olympiasieger zu werden. (zap/sda)
Germany players celebrate after the semifinal round of the men's hockey game against Canada at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Friday, Feb. 23, 2018. Germany won 4-3. (AP Photo/Julio Cortez)
Bild: Julio Cortez/AP/KEYSTONE
Patrick Hager im Interview
«Wir versuchen es zu realisieren. Es ist eine unglaubliche Leistung, die wir hinter uns haben. Gegen Schweden war's schon schwer, heute ist aber nochmals eine andere Nummer. Wir haben viel Leidenschaft reingelegt und Arbeit investiert. Wir haben Koninuität und auch die Qualität um unsere Chancen international zu nutzen.»
Viktoria ist begeistert! Emily... weniger.

Auch die watson-Redaktion schaut und staunt
Die letzten Sekunden mit Eurosport

Das Spiel ist aus!
Die Sensation ist perfekt! Deutschland haut im Halbfinal Kanada raus und spielt gegen Russland um Gold.

Deutschland besiegte Kanada, den Olympiasieger von Sotschi und Vancouver, 4:3. Die Vorentscheidung fiel zu Beginn des zweiten Abschnitts, als Matthias Plachta (2:0), Frank Mauer (3:0) und Patrick Hager (4:1) innerhalb von neun Minuten von 1:0 auf 4:1 erhöhten. Kevin Poulin (Kloten) stand für den angeschlagenen Goalie Ben Scrivens vor dem kanadischen Tor und musste vier der ersten neun Schüsse aufs Tor passieren lassen.

Deutschland gewinnt in Pyeongchang an Olympischen Spielen die erste Medaille seit Bronze 1976 in Innsbruck.

Kanada - Deutschland 3:4 (0:1, 1:3, 2:0)
4057 Zuschauer. - SR Kubus/Mayer (SVK/USA), McIntyre/Otmachow (USA/RUS).
Tore: 15. Macek (Kahun/Ausschlüsse Vey, Bourque) 0:1. 24. Plachta (Hager) 0:2. 27. Mauer (Goc, Wolf) 0:3. 29. Brulé (Lee, Noreau/Ausschluss Seidenberg) 1:3. 33. Hager (Plachta, Schütz/Ausschluss O'Dell) 1:4. 43. Robinson (Thomas, Raymond) 2:4. 50. Roy (Lee, Noreau/Ausschluss Plachta) 3:4.
Strafen: 5mal 2 plus 5 Minuten (Brulé) plus Spieldauer (Brulé) gegen Kanada, 8mal 2 Minuten gegen Deutschland.
Kanada: Poulin; Lee, Robinson; Noreau, Genoway; Goloubef, Gragnani; Stollery; Brulé, Roy, Bourque; Lapierre, O'Dell, Klinkhammer; Ebbett, Vey, Wolski; Thomas, Kelly, Raymond; Kozun.
Deutschland: Aus den Birken; Boyle, Ehrhoff; Seidenberg, Moritz Müller; Jonas Müller, Hördler; Krupp; Macek, Hager, Schütz; Reimer, Goc, Wolf; Mauer, Kahun, Ehliz; Plachta, Fauser, Kink; Noebels.
Bemerkungen: 40. Lattenschuss Seidenberg. 44. Kahun scheitert mit Penalty an Poulin. Kanada von 57:38 bis 57:51 und ab 58:24 ohne Goalie. (abu/sda)
Patrick Hager (50), of Germany, celebrates with his teammates after scoring a goal during the second period of the semifinal round of the men's hockey game at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Friday, Feb. 23, 2018. (AP Photo/Patrick Semansky)
Bild: Patrick Semansky/AP/KEYSTONE
59'
Icing der Deutschen. Es gibt Bully vor Danny aus den Birken.
Kanada versucht sich ohne Torhüter
Kevin Poulin verlässt das Eis. 90 Sekunden bleiben.
Curling wird auch noch gespielt
Die Curling-Frauenteams aus Südkorea und Schweden haben schon in der Round Robin dominiert. Sie werden in der Nacht auf Sonntag Schweizer Zeit auch den Olympia-Final bestreiten.

Die Schwedinnen um Skip Anna Hasselborg - ihnen fehlt jeder Titel an Welt- und Europameisterschaften jeder - siegten in den Halbfinals gegen die Europameisterinnen aus Grossbritannien um Skip Eve Muirhead unerwartet deutlich 10:5. Derweil gewannen die von Kim Eun-Jung angeführten überraschenden Südkoreanerinnen den asiatischen Halbfinal gegen die Japanerinnen um Satsuki Fujisawa 8:7 nach Zusatz-End. (abu/sda)
Emily schöpft Hoffnung, Viktorias Puls schnellt in die Höhe

Kanada ist wieder dran!
Jetzt beginnt das grosse Zittern aus Deutscher Sicht. In Überzahl lenkt Brandon Kozun mit dem Schlittschuh ab. Nur noch 3:4.
Kahun vergibt Penalty
Dominik Kahun fällt vor dem kanadischen Tor. Der Kanadier hat ihn kaum berührt, dennoch gibt es Penalty. Kahun läuft an und vergibt. Ausgleichende Gerechtigkeit.
Anschlusstreffer!
Da fällt das 2:4. Mat Robinson macht's.
Das dritte Drittel läuft
20 Minuten fehlen zur Sensation.
Hockey-Fans auf der ganzen Welt jetzt so:
Animiertes GIFGIF abspielen
Es riecht nach einer Sensation!
Kurz vor der Sirene trifft Deutschland noch den Pfosten. Mit einem 4:1 geht es in die zweite Pause.
Emilys Tag wird einfach nicht besser...

Gilbert Brulé leistet sich ein Frustfoul
Was macht Gilbert Brulé denn da? Der Kanadier checkt David Wolf gegen den Kopf. Der Kopf des deutschen ist ziemlich weit unten, was den Check Brulés nicht besser macht. Brulé wird unter die Dusche geschickt.
Deutschland erhöht erneut!
Patrick Hager fälscht einen Schuss mit dem Knie ab. 4:1 für Deutschland. Wahnsinn!
Anschlusstreffer!
Gilbert Brulé bringt Kanada auf die Resultat-Tafel. Das war ein satter One-Timer.
Mauer macht das 3:0!!
Mauer fällt! Äh, das Tor fällt durch Mauer. Goc täuscht den Schuss ab und Mauer schliesst zwischen den Beinen durch ab. Wir trauen unseren Augen kaum.
Es ist ein harter Tag für Emily

Plachta erhöht für Deutschalnd
Patrick Hager mit wunderbarer Übersicht. Er sieht Plachta, der Poulin bezwingt. Das war stark gemacht.
Deutschland führt nach dem ersten Drittel
Die Deutschen nehmen die 1:0-Führung mit in die erste Drittelspause. Und das ist nicht mal unverdient. Einfach nur stark, was uns die Deutschen auch heute wieder zeigen.
Felix Schutz (55), of Germany, slams Maxim Noreau (56), of Canada, into the wall during the first period of the semifinal round of the men's hockey game at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Friday, Feb. 23, 2018. (AP Photo/Patrick Semansky)
Bild: Patrick Semansky/AP/KEYSTONE
Die Schweiz auf Rang 15
Jetzt sind auch die Schweizer im Ziel. Ein enttäuschender 15. Rang für die helvetische Equipe. Da war schon nach Startläufer Wiestner alles verloren. Sehr schade.
Deutschland – Kanada 1:0
Deutschland geht gegen Kanada in Führung! Im Powerplay trifft Brooks Macek in der 15. Minute! Erleben wir hier die nächste Sensation?
Frankreich auf Rang 5
Mitfavorit Frankreich muss sich mit Rang 5 begnügen. Vor den Franzosen erreichen die Österreicher Rang 4. Die Schweiz noch nicht im Ziel.
Schweden holt Gold!
Jetzt ist es fix: Schweden gewinnt die Männer-Staffel zum Abschluss der Biathlon-Wettkämpfe! Silber geht an Norwegen, Bronze an Deutschland.
Sweden's Fredrik Lindstroem on the track during the men's 4x7.5km relay event of the Biathlon World Cup in the DKB'Ski Arena in Oberhof, Germany, Sunday, Jan. 7, 2018. (Hendrik Schmidt/dpa via AP)
Bild: AP/dpa
Norwegen vor Deutschland im Silberkampf
Svendsen verliert 40 Sekunden auf den Schweden. Aber Silber dürfte Norwegen sicher sein. Denn Schempp muss auf die Strafrunde. Der Österreicher kann nicht davon profitieren. Der Wind einfach zu stark.
Letztes Schiessen
Lindström und Svendsen beim stehend Schiessen. Schweden muss einmal nachladen, Norwegen, dreimal und es gibt eine Strafrunde! Damit Gold für Schweden auf sicher!
Schweiz auf Rang 13
Finello macht beim ersten Schiessen einen Platz gut. Die Schweiz jetzt auf Rang 13.
Zweitletztes Schiessen
Der Schwede im Eilzugtempo mit fünf Treffern, genauso wie Norwegen. Beide sind gleich auf. Der Deutsche dagegen macht zwei Fehler, muss dreimal nachladen und damit dürften Gold und Silber weg sein. Österreich etwas mehr als 30 Sekunden hinter Deutschland.
Letzter Wechsel
Norwegen und Schweden übergeben gemeinsam an die Schlussläufer. 13 Sekunden dahinter folgt Deutschland. Danach tut sich schon eine Lücke auf. Die Medaillen sind im Normalfall für diese drei Teams bestimmt, aber was ist hier schon normal?
Benjamin Weger im Interview
«Ich wartete bei der Ablöse und als der Zweitletzte kam und ich immer noch wartete, dachte ich, dass er wohl das Rennen aufgeben musste. Das ist nicht unser Anspruch dahinten rumzulaufen. Der erste Läufer hat es schon vergeigt, da können die anderen nicht mehr viel machen. Wir hätten heute eine Chance gehabt.»
Eishockey-Halbfinal Deutschland – Kanada
In diesen Augenblicken startet der zweite Eishockey-Halbfinal. Überraschungsteam Deutschland fordert Kanada.
Zweites Schiessen der dritten Ablöse
Johannes Thingnes Boe bleibt auch beim zweiten Schiessen schnell. Er muss einmal nachladen. Schweden kann aufschliessen, Deutschland mit Pfeiffer ebenfalls fehlerlos. Eine Strafrunde gibt es dafür für Österreich, damit ist die Medaille weg. Martin Fourcade und Frankreich gewinnen definitiv keine Medaille. Er schiesst viermal daneben in der ersten Runde. Am Ende bedeutet dies eine Strafrunde.
Jeremy Finello muss zweimal nachladen
Der dritte Schweizer kommt ohne Strafrunde durchs erste Schiessen. Das ist aktuell Rang 14.
Norwegen übernimmt die Spitze
Boe überholt Tschechien kurz nach dem ersten Schiessen. Auch nah dran sind Schweden, Österreich und Deutschland. Fourcade für Frankreich läuft aktuell auf Rang 9 mit 1:39 Sekunden Rückstand auf Norwegen.
epa06539139 Johannes Thingnes Boe of Norway competes in the Men's Biathlon 15 km Mass Start race at the Alpensia Biathlon Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 18 February 2018.  EPA/JEON HEON-KYUN
Bild: JEON HEON-KYUN/EPA/KEYSTONE
Nur zwei Mal gabs für die Schweiz mehr Medaillen
Nur zweimal in der Geschichte der Olympischen Winterspiele hat die Schweiz mehr Medaillen gewonnen als in Pyeongchang, wo die Delegation von Swiss Olympic nach den bronzenen von Skicrosserin Fanny Smith und den Curlern bei mittlerweile 13 Auszeichnungen (3 Gold, 6 Silber, 4 Bronze) steht. 1988 aus Calgary kehrten die Schweizer mit 15 (5/5/5) Medaillen zurück, 2006 aus Turin mit 14 (5/4/5).

Von den dritterfolgreichsten Spielen kann man aber dennoch nicht sprechen, weil die Anzahl Goldmedaillen in der Regel höher gewichtet werden als die silbernen und bronzenen Auszeichnungen. In Sotschi vor vier Jahren sicherte sich die Schweiz zum Beispiel siebenmal Gold - so viele wie nie zuvor. In Südkorea dürfen wir an den letzten beiden Tagen noch auf Medaillenzuwachs hoffen. Zum Beispiel mit Dario Cologna oder dem Schweizer Skiteam und Snowboarder Nevin Galmarini.
Bronze medalist Fanny Smith of Switzerland celebrates during the victory ceremony on the Medal Plaza for the women Freestyle Skiing Ski Cross event at the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Friday, February 23, 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Bild: KEYSTONE
Benjamin Weger gibt die Rote Laterne ab
Weger kommt auf Rang 16 ins Ziel. Damit ist die Rote Laterne weg. Gegenüber der Spitze verlor der Schweizer Spitzenläufer praktisch keine Zeit. Die dritte Ablöse läuft Jeremy Finello.
2. Wechsel der Spitzenteams
Tschechien führt 16 Sekunden vor Schweden und Österreich. Dann kommt Johannes Thingnes Boe mit 31 Sekunden Rückstand. Deutschland liegt 37 Sekunden hinter der Spitze. Für Frankreich übernimmt jetzt Martin Fourcade.
Wiestner mit Tränen in den Augen
Der Startläufer völlig aufgelöst mit Tränen in den Augen beim SRF: «Ich weiss nicht, was los war. Es tut mir so leid fürs Team. Ich freute mich aufs Rennen. Es ist schade fürs Team. Es tut mir so leid.»
Frankreich wieder näher dran
Frankreich liegt nach dem 2. Schiessen der 2. Ablöse auf Rang 10. 77 Sekunden beträgt der Rückstand auf die Spitze. Letzter Rang noch immer: die Schweiz. Immerhin muss Weger nicht auf Strafrunden. Er musste allerdings zweimal nachladen.
Turbulentes 2. Schiessen
Doll versagt beim zweiten Schiessen: Er muss zwei Strafrunden absolvieren! Damit liegen jetzt die Tschechen vor Österreich. Mit kleinem Abstand folgt Schweden, dann jetzt schon Tarjei Boe für Norwegen. 32 Sekunden sein Rückstand auf Tschechien, fünf Sekunden Vorsprung auf Deutschland.
Die Schweiz noch immer auf Rang 18
Benjamin Weger leistet sich zwei Fehlschüsse beim Liegendschiessen. Er muss nachladen, verhindert aber Strafrunden. Das ist noch immer Rang 18.
1. Schiessen der zweiten Ablöse
Deutschland führt mit Benedikt Doll nach dem Liegendschiessen weiterhin. Er trifft alle fünf Schüsse. Hinter ihm verliert Tarjei Boe an Boden für Norwegen. Drei Nachlader braucht er. Das ist Rang 7 mit 50 Sekunden Rückstand. Auf Rang zwei und drei liegen die Ukrainer und Österreicher mit 35 Sekunden Rückstand auf Deutschland.
1. Wechsel im Biathlon
Die ersten Läufer haben ihre 7,5 Kilometer absolviert. Deutschland führt 13 Sekunden vor der Slowakei, Norwegen folgt mit 18,3 Sekunden Handicap. Frankreich wechselt auf Rang 15 mit 1:48 Minuten Rückstand, die Schweiz noch immer zuhinterst. Jetzt geht Benjamin Weger in die Loipe. 3:06 Minuten sein Rückstand auf die Deutschen.
epa06545821 Benjamin Weger of Switzerland during the Biathlon 2 x 6 km Women + 2 x 7,5 km Men Mixed Relay race at the Alpensia Biathlon Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 20 February 2018.  EPA/DIEGO AZUBEL
Bild: DIEGO AZUBEL/EPA/KEYSTONE
Die Schweiz auf dem letzten Platz
Drei Teams haben sich etwas abgesetzt: Tschechien, Kanada und Deutschland liegen 3,6 Sekunden vor Norwegen. Frankreich kassiert derweil zwei Strafrunden. Das wird schwierig für Fourcade und Kollegen. Schlechter ist nur ein Team unterwegs: die Schweiz. Wiestner hat schon im ersten Schiessen zwei Strafrunden kassiert.
Wer hätte das gedacht?
Die Medaillen im 1000m-Lauf der Eisschnellläufer sind verteilt. Und – wer hätte das gedacht – ein Holländer gewinnt. Kjeld Nuis holt Gold, der Norweger Havard Lorentzen Silber und Bronze geht an Kim Tae-Yun aus Korea.
Gold medalist Kjeld Nuis of The Netherlands celebrates with the national flag after the men's 1,000 meters speedskating race at the Gangneung Oval at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Friday, Feb. 23, 2018. (AP Photo/Vadim Ghirda)
Bild: Vadim Ghirda/AP/KEYSTONE
Fanny Smith erhält ihre Bronze-Medaille
Den Organisatoren unterläuft dabei ein Fauxpas. Sie künden die Westschweizerin erst als Italienerin an.
Bronze medalist Fanny Smith of Switzerland celebrates during the victory ceremony on the Medal Plaza for the women Freestyle Skiing Ski Cross event at the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Friday, February 23, 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Bild: KEYSTONE
Deutschland führt nach erstem Schiessen
Erik Lesser schiesst im Eilzugstempo. Er übernimmt die Spitze bei 2,5 Kilometern. Hinter ihm Kanada. Die beiden mit ganz kleinem Vorsprung.
Biathlon-Staffel gestartet
Die Läufer sind unterwegs. 18 Teams sind gestartet. Für die Schweiz ist Serafin Wiestner in der Loipe.
Das letzte Biathlon-Rennen
Biathlon begleitete uns die letzten zwei Wochen über. Jetzt steht das letzte Rennen an: Die Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer. Das Schweizer Team mit Serafin Wiestner/Benjamin Weger/Jeremy Finello/Mario Dolder wird kaum um die Medaillen laufen. Aber vorne kündigt sich ein spannendes Rennen zwischen unter anderem Deutschland, Norwegen und Frankreich an. Aber wir kennen es: Biathlon kann turbulent sein.
150. Medaille für die Schweiz an Winterspielen
Mit dem Gewinn von Bronze im olympischen Curling-Turnier der Männer bescherten Valentin Tanner, Peter De Cruz, Claudio Pätz und Benoît Schwarz vom CC Genf der Schweiz die 150. Olympia-Medaille in der Geschichte der Winterspiele.

43 Prozent aller Schweizer Medaillen an Winterspielen gingen bislang auf das Konto der Skifahrerinnen und Skifahrer, die insgesamt 65 Mal Edelmetall errangen. Die zweiterfolgreichsten Medaillensammler sind die Bobsportler mit 31 Olympia-Podestplätzen. (fox/sda)
Peter de Cruz, Claudio Paetz, Valentin Tanner and Benoit Schwarz of Switzerland, from left, celebrate after winning the Curling Bronze Medal game of the men between Switzerland and Canada at the XXIII Winter Olympics 2018 in Gangneung, South Korea, on Friday, February 23, 2018. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Bild: KEYSTONE
Neuerlicher Dopingverdacht gegen Team aus Russland
An den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang steht ein weiteres Mitglied der «Olympischen Athleten aus Russland» (OAR) unter Dopingverdacht. In einer Probe der Bobpilotin Nadeschda Sergejewa sei eine verbotene Substanz gefunden worden, wie Alexander Subkow, Präsident des russischen Bob- und Skeletonverbands, bekannt gab. Zur nachgewiesenen Substanz machte Subkow keine Angaben. Der Verband habe bereits mit Sergejewa gesprochen, ihre Reaktion auf die Vorwürfe machte Subkow allerdings nicht publik.

Die Probe sei zwei Tage vor dem Start der olympischen Rennen im Zweierbob genommen worden, so der frühere Bobpilot. Die 30 Jahre alte Sergejewa beendete den Wettkampf mit Anschieberin Anastasia Kotscherschowa im 12. Rang.(zap/sda/dpa)
Researches enter into the Doping Control Center at the Korea Institute of Science and Technology in Seoul, South Korea, Monday, Feb. 19, 2018. Russia could lose its chance to be reinstated before the end of the Winter Olympics because of a doping charge against curling bronze medalist Alexander Krushelnitsky. (AP Photo/Ahn Young-joon)
Bild: Ahn Young-joon/AP/KEYSTONE
Die Bronze-Curler im Interview
Benoit Schwarz: «Ich bin überglücklich, ich weiss nicht, was ich sagen soll. Das ist mehr als ein Traum für mich. Der Traum war früher einmal die Teilnahme. Das ist ein unglaubliches Resultat nach vier Jahren harter Arbeit. Wir wussten, dass wir sehr stark spielen müssen heute und das ist uns geglückt.»

Claudio Pätz: «Es gab eine kritische Situation im sechsten End, sonst war es souverän. Ich bin so stolz aufs Team. Es ist perfekt. Vor dem Spiel war ich sehr nervös. Zum dritten Mal mussten wir bei Olympia auf dem Tief herauskommen. Das gab uns am Ende auch die Zuversicht. Zur Feier bevorzuge ich Bier. Aber wir müssen das erst mal sacken lassen und realisieren.»
Russland besiegt Tschechien
Die Russen stehen im Final des olympischen Eishockey-Turniers. Sie bezwingen Tschechien 3:0. Der letzte Treffer fällt dabei ins leere Tor. Superstar Ilya Kowaltschuk markiert den Treffer 20,9 Sekunden vor Schluss. Im Final kommt es entweder zum Klassiker gegen Kanada oder gegen Aussenseiter Deutschland.
Russian athlete Vladislav Gavrikov (4) celebrates with Mikhail Grigorenko (25) after scoring a goal against the Czech Republic during the second period of the semifinal round of the men's hockey game at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Friday, Feb. 23, 2018. (AP Photo/Patrick Semansky)
Bild: Patrick Semansky/AP/KEYSTONE
So freuen sich unsere Bronze-Curler
Switzerland's team celebrate as they win the bronze medal after defeating Canada during the men's curling match at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Friday, Feb. 23, 2018. (AP Photo/Aaron Favila)
Bild: Aaron Favila/AP/KEYSTONE
Peter de Cruz, Claudio Paetz, Valentin Tanner and Benoit Schwarz of Switzerland, from left, celebrate after winning the Curling Bronze Medal game of the men between Switzerland and Canada at the XXIII Winter Olympics 2018 in Gangneung, South Korea, on Friday, February 23, 2018. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Bild: KEYSTONE
Switzerland's team members celebrate after winning the men's bronze medal curling match against Canada at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Friday, Feb. 23, 2018. (AP Photo/Natacha Pisarenko)
Bild: Natacha Pisarenko/AP/KEYSTONE
Emily ist mega Happy für unsere Curler!

Die Schweiz holt Bronze
Zu Beginn, falls du es gemerkt hast: Natürlich haben wir erst 13 Medaillen gewonnen, nicht wie von uns euphorisch gepushten 14. Sorry. Aber Nummer 14 kommt schon noch. Und der zuständige Redaktor hat die Warnung schon erhalten: Noch einmal so ein Bock und ab ins nordkoreanische Arbeitslager.

Mit einem grossartigen 7:5-Sieg im Spiel um Platz 3 gegen die favorisierten Kanadier haben die Schweizer Curler um Skip Peter De Cruz Olympia-Bronze gewonnen.

Die ausgezeichnete Gesamtleistung des Genfer Teams beschert dem Schweizer Curling die siebte Medaille seit der Wiederaufnahme der Sportart ins olympische Programm 1998 – die sechste Medaille im klassischen Curling und die zweite in Südkorea. Mehr als eine Medaille gab es nur 2002 durch Luzia Ebnöther (Silber) und dem heutigen Swiss-Curling-Sportchef Andreas Schwaller (Bronze).

Valentin Tanner, Peter De Cruz, Claudio Pätz und Benoît Schwarz boten dem klar favorisierten Team aus Calgary um den den zweifachen Weltmeister-Skip Kevin Koe von Beginn an mehr als nur Paroli. Sie waren über das ganze Spiel das weit bessere Team. (fox/sda)
Olympische Spiele kurbeln Koreas Wirtschaft an
Die Olympischen Winterspiele dürften Südkoreas Wirtschaft zumindest kurzfristig ankurbeln. Das Bruttoinlandprodukt werde im ersten Quartal wohl einen zusätzlichen Schub von 0,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum bekommen, teilte das Präsidialamt des asiatischen Landes am Freitag mit.

Dieser gehe auf Ausgaben für die Spiele sowie höhere Einnahmen aus dem Tourismus zurück. Im Gesamtjahr 2018 dürfte sich der Zusatz-Effekt auf rund 0,05 Prozentpunkte summieren.

Südkoreas Wirtschaft kann die Extra-Einnahmen aus dem Konsum und Tourismus gut gebrauchen, weil vor allem die Autoindustrie des Landes zuletzt beim Export schwächelte. Im vierten Quartal 2017 legte die Wirtschaft insgesamt um 3,0 Prozent zum Vorjahr zu. Die Winterspiele in Pyeongchang enden am Sonntag nach rund zwei Wochen. (abu/sda/reu)
Zenhäusern und Co. treffen zum Auftakt auf Ungarn
Das von Ramon Zenhäusern und Wendy Holdener angeführte Schweizer Quintett trifft zum Auftakt des Team-Wettkampfs auf Ungarn.

Die erste Hürde Ungarn sollte für die Schweiz bei der olympischen Premiere des Team-Wettbewerbs kein Problem darstellen. Danach aber wartet bereits ein harter Brocken. Gegner ist Deutschland oder die Slowakei, die an der WM in St. Moritz vor allem dank dem starken Frauen-Duo Petra Vlhova/Veronika Velez Zuzulova die Silbermedaille gewonnen.

Die Schweiz tritt zum Abschluss der alpinen Wettkampf in Yongpyong mit Luca Aerni, Daniel Yule, Ramon Zenhäusern, Denise Feierabend und Wendy Holdener an. (abu/sda)
Usain Bolt freut sich mit den Deutschen

Noch je zwei Steine
Noch immer gilt: Vorteil Schweiz.
Noch je drei Steine
So sieht es aktuell aus. Die Schweiz liegt mit dem roten Stein shot.
Schweiz – Kanada 7:5
Die Schweizer schreiben einen Stein im neunten End und führen 7:5. Kanada damit zwar den letzten Stein im 10. End, aber sie brauchen ein Zweierhaus fürs Zusatzend – dort hätten dann die Schweizer wieder den Vorteil des letzten Steins.
Was für ein Fotofinish
Hat gerade noch gereicht für Debora Pixner:
Olympia-Organisatoren renaturieren alpine Skistrecken teilweise
Der obere Teil des Berges Gariwang, auf dem bei den Olympischen Winterspielen von Pyeongchang die alpinen Skirennen stattgefunden haben, soll aufgeforstet werden. Das kündigte Nancy Park an, die Sprecherin des Organisationskomitees POCOG. Unklar sei noch, was mit dem unteren Bereich der Hänge in Jeongseon passiert.

Für die Eisschnelllauf- und eine der beiden Eishockey-Hallen gibt es bislang ebenfalls keine konkreten Pläne für die weitere Nutzung. Für alle anderen Austragungsstätten der Olympischen und der am 9. März beginnenden Paralympischen Spiele gebe es aber Nutzungskonzepte. Die Wohnungen in den beiden Athletendörfern sowie im Mediendorf seien alle verkauft, teilte Park mit. (sda)
epa06507653 General view of the Olympic Downhill slope during a training session for the Men's Downhill race at the Jeongseon Alpine Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 09 February 2018.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Bild: EPA/KEYSTONE
Schweiz – Kanada 6:5
Stark gemacht von Koe. Genie und Wahnsinn wechselt sich weiter ab. Hier bugsiert er mit seinem letzten Stein zwei Schweizer Steine aus dem Haus – 6:5. Noch zwei Ends.
Russland – Tschechien 2:0
Doppelschlag für die Russen! Vladislav Gavrikov schliesst den Konter zum 2:0 ab. Herrlich auch der Backhand-Pass von Ivan Telegin.
Emily freut sich mittelmässig
6:3 für die Schweiz. Unsere Emily sah schon glücklicher aus. Und wo ist eigentlich ihre Kanada-Mütze hin?
Russland – Tschechien 1:0
Die Russen gehen in Führung! Nach 28 Minuten spielt Pavel Datsyuk Kollege Nikita Gusev grossartig frei, der trifft zum 1:0.
Schweiz – Kanada 6:3
Wieder ein Fehlstein von Kevin Koe. Seine Kollegen wischen aber auch etwas zu spät. Egal. Benoit Schwarz sagt mit dem letzten Stein Danke und schreibt das Zweierhaus für die Schweiz! 6:3 nach sieben Ends! Sieht gut aus.
De Cruz stürzt
Hoffentlich kein schlechtes Omen für die Schlussphase des Spiels. Der Schweizer Skip Peter De Cruz stürzt im siebten End über einen Stein. Zum Glück ist nichts passiert:
Schweiz – Kanada 4:3
Kanada schreibt einen Stein im sechsten End. Es steht 4:3 für die Schweiz, die jetzt wieder den Vorteil mit dem letzten Stein.
Russland – Tschechien 0:0
Das erste Drittel ist vorbei, noch sind keine Tore gefallen. Das Highlight bisher darum diese Fans:
Fans wait before the semifinal round of the men's hockey game between the team from Russia and the Czech Republic at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Friday, Feb. 23, 2018. (AP Photo/Julio Cortez)
Bild: Julio Cortez/AP/KEYSTONE
Schweiz – Kanada 4:2
Stark gemacht von Benoit Schwarz. Er legt den letzten Stein ins Haus und damit schreibt der CC Genf ein Zweierhaus. 4:2 wieder für uns nach der Hälfte der Partie. Das sieht allgemein ziemlich gut aus bei den Schweizern.
Eishockey-Halbfinal
Der erste Halbfinal im Eishockey beginnt. Russland spielt gegen Tschechien. Um 13.10 Uhr dann auch noch Kanada gegen Deutschland.
A fan of Olympic Athletes from Russia gets ready before the semifinal round of the men's hockey game between the team from Russia and the Czech Republic at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Friday, Feb. 23, 2018. (AP Photo/Matt Slocum)
Bild: Matt Slocum/AP/KEYSTONE
Kanada gleicht aus
Nach dem Fehlstein zuvor zeigt Kevin Koe jetzt einen Superstein. Er haut den Schweizer Shot-Stein raus und schreibt ein Zweierhaus. Alles wieder offen nach vier Ends. Aber jetzt die Schweizer wieder mit dem Recht auf den letzten Stein.
Schweiz – Kanada 2:0
Die Schweizer stehlen schon wieder einen Stein! Kanadas Skip Kevin Koe muss mit seinem letzten Versuch den Stein nur ins Haus legen, doch er spielt ihn zu weit. Die Schweiz stiehlt damit wieder einen Stein und geht 2:0 in Führung. Um ein Haar wäre es gar ein Zweierhaus für die Schweizer geworden.
Die Schweiz stiehlt einen Stein
Die Schweizer gehen im kleinen Final in Führung. Ein gestohlener Stein macht's möglich. 1:0 nach zwei Ends.
Nullerend zum Start
Wir fangen mit einem Nullerend an. Kanada spielt den letzten Stein durchs Haus. Damit behält der Favorit den letzten Stein im 2. End.
Parmelin wirbt für Sion 2026
Parmelin nützt den Besuch in Korea selbstverständlich auch, um bezüglich möglicher Spiele in der Schweiz 2026 zu sondieren. Er betonte, im Wallis und Umgebung würde fast die gesamte Infrastruktur für den Wintersport bereits bestehen. «Deshalb wären in den Alpen Spiele mit deutlich tieferem Budget als in Pyeongchang oder Peking möglich», zeigte er sich überzeugt.

Für den Samstag nahm sich Parmelin einen Besuch beim Teamwettkampf der Skifahrer und beim 50-km-Lauf von Dario Cologna vor. (fox/sda)
Switzerland's Federal Councillor Guy Parmelin visits the House of Switzerland at the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Friday, February 23, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Bild: KEYSTONE
Ein stolzer Schweizer Sportminister
Nach Bundespräsident Alain Berset ist am letzten Wochenende der Olympischen Spiele in Pyeongchang Bundesrat Guy Parmelin vor Ort zu Gast. Der Vorsteher des VBS zeigt sich stolz auf die Schweizer Sportler.

Parmelin zeigte sich zufrieden mit dem bisherigen Auftritt und der Ausbeute der Schweizer Sportler. Er vergass auch nicht, darauf hinzuweisen, dass manche der erfolgreichen Athletinnen und Athleten durch die Armee unterstützt worden seien. Selber outete er sich als «nicht mehr sehr aktiver» Sportler. Auf dem Sofa sei er aber top, meinte Parmelin mit einem Schmunzeln.

Wenn er selber eine Disziplin aussuchen müsste um mitzumachen, wäre es «etwas weniger Anstrengendes», verriet der SVP-Magistrat. Nach etwas Überlegung fand er dann aber, der Skiathlon mit seinen zwei unterschiedlichen Stilen wäre auch interessant.
Switzerland's Federal Councillor Guy Parmelin, right, reacts next to Nicolas Bideau, head of Presence Suisse, right, as they visit the House of Switzerland at the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Friday, February 23, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Bild: KEYSTONE
Curler spielen um Bronze
In der Round Robin besiegte die Schweiz Kanada mit 8:6. Die Curler wollten zwei Medaillen. Nach Silber im Mixed, könnte dies also erreicht werden. Andreas Schwaller, der Chef Leistungssport Curling sagt aber jetzt, die Medaille macht am Ende nicht aus, ob das Turnier erfolgreich war.

Kleiner Nachteil für die Schweiz: Kanada beginnt mit dem Vorteil des letzten Steins, weil sie in der Round Robin besser klassiert waren.
Claudio Paetz, Benoit Schwarz, Peter de Cruz and Valentin Tanner of Switzerland, from left, during the Curling tie-breaker game of the men between Switzerland and Great Britain at the XXIII Winter Olympics 2018 in Gangneung, South Korea, on Thursday, February 22, 2018. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Bild: KEYSTONE
Medaillenfeier um 12.20 Uhr
Fanny Smith wird ihre Bronzemedaille heute um 12.20 Uhr auf der Medal Plaza erhalten. Bis dahin ist dann hoffentlich auch schon die 13. Schweizer Medaille im Trockenen: Die Curler spielen ab 7.35 Uhr um Bronze gegen Kanada.
epa06556016 Bronze medalist Fanny Smith of Switzerland celebrates during the venue ceremony of the Women's Freestyle Skiing Ski Cross competition at the Bokwang Phoenix Park during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 23 February 2018.  EPA/SERGEI ILNITSKY
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Zagitova gewinnt!
Die zweifache Welt- und Europameisterin Jewgenija Medwedewa war die einzige, die die 15-jährige Zagitova noch verdrängen konnte. Zwar erhalten beide die selbe Punktzahl in der Kür, doch Zagitova hat den höheren Schwierigkeitsgrad. Heisst: Eine 15-jährige ist Olympiasiegerin. Wow!
Diese Russinnen! Diesmal übernimmt eine 15-jährige
Alina Zagitova, 15 jährig, verdrängt wiederum Miyahara von der Spitze. Sie war bereits die Führende nach dem Kurzprogramm, reichts jetzt bis zum Olympiasieg?
epa06548786 Alina Zagitova, Olympic Athletes of Russia (OAR) in action during the Women Single Short Program of the Figure Skating competition at the Gangneung Ice Arena during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 21 February 2018.  EPA/HOW HWEE YOUNG  EPA-EFE/HOW HWEE YOUNG
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Das sehen die Südkoreaner gerne
Dabin Choi zeigt eine perfekte Kür, es fliegen zig Plüschtiere aufs Eis. Die Jury belohnt den Lauf mit Platz 1.
epa06556182 Dabin Choi of South Korea performs during the Women's Single Free Skating of the Figure Skating competition at the Gangneung Ice Arena during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 23 February 2018.  EPA/HOW HWEE YOUNG
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Mittlerweile hat die Japanerin Satoko Miyahara die Führung übernommen.
17-jährige Russin neu auf Rang 1
134.24 Punkte reichen Maria Sotskowa in der Kür, um die Führung von der Kasachin Tursinbajewa zu übernehmen.
Maria Sotskova of the Olympic Athletes of Russia performs during the women's free figure skating final in the Gangneung Ice Arena at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Friday, Feb. 23, 2018. (AP Photo/Petr David Josek)
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Update Eiskunstlauf
Alexia Paganini, welche die Kür eröffnet hatte, liegt nach Kür-Hälfte mit gut 157 Punkten auf Rang 9.
Fanny Smith im Interview
«Ich bin sehr zufrieden. Es war ein grosser Kampf. Sorry, dass ihr wegen mir so früh aufstehen musstet.» Auf ihre Familie angesprochen, die heute vor Ort war, schiessen ihr die Tränen ins Gesicht.
Näslund stichelt gegen Smith
Schlammschlacht? Die Viertplatzierte Sandra Näslund gibt mit Tränen in den Augen dem SRF ein Interview: «Fanny drückte mich weg mit dem Ellbogen, danach tat ich leider das selbe. In meinen Augen war es ein unfaires Rennen.»
Das Siegerpodest
Mit der Olympiasiegerin Serwa in der Mitte, links flankiert von Landsfrau Phelan und rechts Fanny Smith!
Bronze für Smith
Fanny Smith holt Bronze für die Schweiz im grossen Skicross-Final! Die Kanadierinnen Serwa und Phelan feiern einen Doppelsieg, Näslund geht leer aus.
Platz 7 für Sanna Lüdi
Sanna Lüdi holt im kleinen Final den dritten Platz und bleibt vor allem unverletzt. Das war in der Vergangenheit ja nicht immer der Fall. Der Sieg geht an die Französin Alizee Baron.
Die Startliste für den grossen Final
Zweimal Kanada, einmal Schweden: Dies ist die Konkurrenz der Schweizerin Fanny Smith. Näslund hat Smith bereits einmal geschlagen, im Halbfinal musste sie die Schwedin jedoch ziehen lassen. Auch die beiden Kanadierinnen sind nicht zu unterschätzen.
Sanna Lüdi kämpft im kleinen Final um ein olympisches Diplom.
Sanna Lüdi scheitert im Halbfinal
Die Aargauerin erwischt keinen guten Start, kämpft sich in der Folge jedoch zurück - muss sich am Ende jedoch den beiden Kanadierinnen geschlagen geben.

Lüdi muss sich jedoch überhaupt nichts vorwerfen lassen. Das waren sackstarke Auftritte.
Fanny Smith steht im grossen Final
Yes! Die beiden Favoritinnen Sandra Näslund (SWE) und Fanny Smith zeigen eine souveräne Fahrt und ziehen ungefährdet in den grossen Final ein.
Stimmen des Schweizer Skicross-Trainers
«Dass es Sanna kann, ist unbestritten, sie hatte einfach mit vielen Verletzungen zu kämpfen. Fanny Smith fährt super, es ist viel möglich.»

Und Priscillia Annen meint: «Ich hatte verkantet im oberen Drittel, dort etwas Tempo verloren. Klar bin ich enttäuscht, doch jetzt fiebere ich mit Sanna und Fanny mit.»
Auch Sanna Lüdi im Halbfinal
Jawoll! Diesmal klappt es gegen die Österreicherin Katrin Ofner! Sanna Lüdi zeigt eine klasse Fahrt und verdrängt die Nachbarin von Platz 2 um Fanny Smith in den Halbfinal zu folgen.
Die gestürzte Topfavoritin im Interview
«Natürlich bin ich sehr enttäuscht. Gestern hatte ich ein gutes Training absolviert, heute spielte das Glück nicht mit. Ich werde jetzt erstmal meinen Teamkolleginnnen die Daumen drücken.

Die Schweizerinnen sind sicher sehr starke Fahrerinnen und haben gute Chancen auf Medaillen.»
Fanny Smith im Halbfinal
Wow! Klasse Vorstellung dafür von Fanny Smith! Sie gewinnt ihren Viertelfinal souverän und zieht in den Halbfinal ein. Das war eine starke Ansage an die Konkurrenz.
Gantenbein scheidet aus
Die 19-Jährige scheidet im Viertelfinal und Platz 3 aus. Schade, das war kein gutes Rennen der Engadinerin.
3 von 4 Schweizerinnen im Viertelfinal
Damit sind drei von vier Schweizerinnen im Viertelfinal! Die komplette Startliste:
101,00 Punkte für Paganini
Die erst 16-jährige Alexia Paganini zeigt eine fehlerlose Kür und damit eine starke Vorstellung!
Alexia Paganini of Switzerland performs in the women's free figure skating final in the Gangneung Ice Arena at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Friday, Feb. 23, 2018. (AP Photo/David J. Phillip)
Bild: David J. Phillip/AP/KEYSTONE
Lüdi weiter – Annen out
Priscillia Annen beendet das olympische Abenteuer. Annen muss in ihrem Viertelfinal der Schweizer Teamkollegin Sanna Lüdi den Vortritt lassen. Lange hatte es danach ausgesehen, als dass beide Schweizerinnen in den Viertelfinal einziehen. Schliesslich geht der Sieg an die Österreicherin Katrin Ofner.
Auch Smith locker weiter
Auch die Schweizer Medaillenhoffnung Fanny Smith qualifiziert sich für die Viertelfinals! Sie lässt Berger Sabbetel (FRA) und Umehara (JAP) keine Chance und löst ihre Aufgabe mit einem Start-Ziel-Sieg.
Fanny Smith of Switzerland poses during a media conference of the Swiss Ski Cross team in the House of Switzerland during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Monday, February 19, 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Bild: KEYSTONE
Paukenschlag!
Das Rennen beginnt mit einer Sensation! Die Topfavoritin Marielle Thompson aus Kanada stürzt im ersten Achtelfinal und so ziehen die Schweizerin Talina Gantenbein und die Schwedin Lisa Andersson ungefährdet in den Viertelfinal ein.
Talina Gantenbein of Switzerland poses during a media conference of the Swiss Ski Cross team in the House of Switzerland during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Monday, February 19, 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Bild: KEYSTONE
So starten unsere Skicrosserinnen im Achtelfinal
Die ersten zwei Fahrerinnen der Achtelfinals erreichen die Viertelfinals.

Der erste Achtelfinal (2.00 Uhr):
Der dritte Achtelfinal (2.08 Uhr)
Der siebte Achtelfinal (2.24 Uhr):
Medaillenspiegel vor dem drittletzten Tag

Die schönen Outfits der olympischen Eiskunstläuferinnen

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Die schönen Outfits der olympischen Eiskunstläuferinnen
quelle: epa/epa / tatyana zenkovich
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Video: watson/Emily Engkent

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