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Kanada holt Eishockey-Bronze +++ Wenger gibt zu früh Gas und wird 4.

24.02.2018, 15:3525.02.2018, 06:53

Liveticker: 24.02.2018 Olympia-Tagesticker Samstag 24.02.

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Kanada holt Bronze - Berns Andrew Ebbett erzielt zwei Tore
Kanada, Goldmedaillengewinner in Salt Lake City (2002), Vancouver (2010) und Sotschi (2014), holt an den Spielen von Pyeongchang immerhin Bronze. Das Spiel um Platz 3 gewinnen die Kanadier gegen Tschechien 6:4.

Die Vorentscheidung fiel im ersten Abschnitt, den die Tschechen dominierten. Innerhalb von 31 Sekunden fielen nach neun Minuten drei Tore: Zuerst brachte Berns Stürmer Andrew Ebbett die Kanadier in Überzahl in Führung. 15 Sekunden nach Martin Ruzickas Ausgleich gelang Kanadas Captain Chris Kelly das 2:1. Das 3:1 erzielte Derek Roy, 2016 Meister-Torschütze für den SC Bern, nach 15 Minuten.

Die restlichen sechs Goals fielen in den letzten 14 Minuten. Andrew Ebbett (1:0 und 4:1) und Captain Chris Kelly (2:1 und 5:2) erzielten je zwei Goals. Für Tschechien traf im Finish Freiburgs Stürmer Roman Cervenka ebenfalls zweimal (zum 3:6 und 4:6). (zap/sda)
Andrew Ebbett (19), of Canada, shoots the puck past goalie Pavel Francouz (33), of the Czech Republic, for a goal during the third period of the men's bronze medal hockey game at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Saturday, Feb. 24, 2018. (AP Photo/Julio Cortez)
Bild: Julio Cortez/AP/KEYSTONE
Torfestival im letzten Drittel
Im Eishockey-Bronze-Spiel zwischen Kanada und Tschechien geht die Post ab. Die Kanadier führen mittlerweile mit 5:2, es bleiben noch neun Minuten zu spielen. Emily schmust sich wohl gerade zuhause an ihren Eishockey-Stock.
epa06560809 Maxim Lapierre (R) of Canada in action against Adam Polasek of Czech Republic during the Men's Ice Hockey bronze medal game between Czech Republic and Canada at the Gangneung Hockey Centre during the PyeongChang 2018 Winter Olympic Games, in Gangneung, South Korea, 24 February 2018.  EPA/SRDJAN SUKI
Bild: SRDJAN SUKI/EPA/KEYSTONE
Curling-Bronze für Japan
Die Reihe der Überraschungen in den olympischen Curlingturnieren setzt sich fort: Das britische Frauenteam um Skip Eve Muirhead unterliegt dem japanischen Team um Skip Satsuki Fujisawa im Spiel um Bronze 3:5.
Wenger erklärt sich
Livio Wenger wird im Massenstart Vierter. Er reisst früh mit anderen aus, läuft dann alleine und verbraucht so Kraft, die ihm im Schlusssprint fehlt. Ein taktischer Fehler? Wenger im SRF: «Nein, überhaupt nicht. Das gab es im Weltcup oder auch schon an der WM, dass so ein Ausreissversuch durchkommt.»

Geplant war die Attacke nicht zu diesem frühen Zeitpunkt des Rennens. «Ich ging intuitiv mit, schenkte den Fluchtgefährten Punkte, wollte etwas versuchen. Wir wussten, dass ich der fünft- oder sechstschnellste Läufer im Feld bin. Zwei der sechs Schnellsten erwischte es im Halbfinal, also war ich gefühlt die Nummer drei oder vier.» Er habe den Ausreissversuch der Gegner nicht einfach weg gehen lassen können, sagte Wenger, und irgendwann habe er sich auf der Flucht gesagt: «Jetzt versuche ich es, fertig, Schluss.» Diese Taktik erwies sich als falsch.
Livio Wenger of Switzerland in action during the Men Speed Skating Mass Start semifinals in the Gangneung Oval in Gangneung at the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Saturday, February 24, 2018. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Bild: KEYSTONE
Der Medaillenspiegel
Die Schweiz hat am vorletzten Tag den Wintersport-Erzrivalen Österreich überholt:
15 Medaillen gewann die Schweiz erst einmal: 1988 in Calgary (5-5-5). Damals wurden aber erst 46 Medaillensätze verteilt, in diesem Jahr werden 102 Olympiasieger gekürt – mehr als doppelt so viele.
Kanada führt im Bronze-Spiel
Nach dem enttäuschenden Ausscheiden gegen Deutschland geht's für Kanadas Eishockeyspieler darum, wenigstens noch Bronze zu erringen. Nach zwei Dritteln sieht's gegen Tschechien gut aus, die Ahornblätter führen 3:1. Ihre Tore erzielten in der Schweiz bekannte Spieler: Andrew Ebbett zum 1:0, Derek Roy zum 3:1.
epa06560684 Players of Canada celebrate after scoring the opening goal during the Men's Ice Hockey bronze medal game between Czech Republic and Canada at the Gangneung Hockey Centre during the PyeongChang 2018 Winter Olympic Games, in Gangneung, South Korea, 24 February 2018.  EPA/LARRY W. SMITH
Bild: LARRY W. SMITH/EPA/KEYSTONE
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Vielleicht
von maljian
Vielleicht wusste Livio Wenger, dass es für eine Medaille nicht reichen würde und wollte die bestmögliche Platzierung rausholen. Gratulation zum 4. Platz 😊
Massenstart Männer
Livio Wenger wird dank seinen bei den Zwischensprints errungenen Punkten Vierter. Noch nie war ein Schweizer Eisschnellläufer bei Olympischen Spielen besser.

Aber unter uns Eisschnelllauf-Laien mal schüchtern gefragt: Was ist eigentlich das Gegenteil einer taktischen Meisterleistung? Wenger hat all seine Kräfte früh verpulvert und war dann, als es um die Medaillen ging, chancenlos. Nun denn, so ist's halt bloss ein Diplom statt einer Medaille. Seltsame Taktik.
Sven Kramer of The Netherlands leads before Sverre Lunde Pedersen of Norway and Livio Wenger of Switzerland, during the men's mass start semifinal speedskating race at the Gangneung Oval at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Saturday, Feb. 24, 2018. (AP Photo/Petr David Josek)
Bild: Petr David Josek/AP/KEYSTONE
Massenstart Männer
Riesenlärm in der Halle: Der koreanische Favorit Lee Seung-Hoon holt Gold. Silber an Bart Swings aus Belgien, der Holländer Koen Verweij holt Bronze.
Massenstart Männer
Kramer wird gestellt, vorne ein Trio im Kampf um Gold.
Massenstart Männer
Wenger auch im dritten Sprint noch vorne, aber jetzt hat Sven Kramer attackiert, der holländische «Roger Federer des Eisschnelllaufens». Und Wenger ist weg – keine Medaille für den Schweizer!
Massenstart Männer
Wenger reagiert auf die nächste Attacke, holt sich auch im zweiten Sprint drei Punkte für den zweiten Platz. Wieso diese Taktik? Als Laie würde man denken, dass es schlauer ist, sich hinten im Feld im Windschatten zu verstecken und alle Kraft für den entscheidenden Zielsprint aufzusparen.
Massenstart Männer
Livio Wenger beinahe mit einem Sturz. Er mischt beim ersten der vier Zwischensprints mit, belegt Rang 2. Könnte ihm helfen, ein Diplom zu gewinnen, falls er im Endspurt nicht reüssiert.
Massenstart Männer
Jetzt im Final gibt's zwar auch Punkte bei Zwischensprints zu gewinnen – aber wieso eigentlich? Denn wer am Ende als Erster, Zweiter und Dritter über die Ziellinie sprintet, gewinnt Gold, Silber und Bronze. Die Punkte bei den Zwischensprints werden nur dazu verwendet, um die weiteren Plätze zu bestimmen. Aber ob Rang 4 oder Rang 16 interessiert ja eh niemanden, es zählen einzig die Medaillen. Daumen drücken für Livio Wenger!
Livio Wenger of Switzerland, Speed Skating, poses during a media conference of the Swiss Speed Skating team in the House of Switzerland the day of the opening of the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Friday, February 09, 2018. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Bild: KEYSTONE
Nachträgliche Siegerehrung für Mixed-Curler
Unter grossem Applaus haben die norwegischen Curler Kristin Skaslien und Magnus Nedregotten nachträglich die Bronzemedaille im Mixed erhalten. Das Duo hatte den kleinen Final gegen die Olympischen Athleten aus Russland verloren. Allerdings war danach Alexander Kruschelnizki des Dopings überführt worden.
Mixed doubles curling bronze medalists Kristin Skaslien, right, and Magnus Nedregotten, of Norway, pose during their medals ceremony at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Saturday, Feb. 24, 2018. (AP Photo/Patrick Semansky)
Bild: Patrick Semansky/AP/KEYSTONE
Massenstart Frauen
Gold für Japan im Massenstart der Eisschnellläuferinnen. Nana Takagi setzt sich vor der koreanischen Hoffnung Kim Bo-Reum und der Holländerin Irene Schouten durch.

Die junge Schweizerin war im Halbfinal nach einem Sturz ausgeschieden.
Ramona Haerdi of Switzerland during the Ladies Speed Skating Mass Start semifinals in the Gangneung Oval in Gangneung at the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Saturday, February 24, 2018. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Bild: KEYSTONE
Kein Entscheid im Fall Russland
Das Exekutivkomitee des IOC hat die Beratungen über ein mögliches Ende der Sanktionen gegen Russland nach dreieinhalb Stunden vertagt. Das Gremium unter Leitung von IOC-Präsident Thomas Bach will die Gespräche um Mitternacht Schweizer Zeit fortsetzen.

Im Zuge des riesigen Dopingskandals bei den Winterspielen 2014 in Sotschi war das Nationale Olympische Komitee Russlands gesperrt worden. Russische Sportler durften bei den Winterspielen nur unter neutraler Flagge und Hymne antreten. Das IOC hatte ein Ende des Banns in Aussicht gestellt. Nachdem es aber zwei russische Dopingfälle in Pyeongchang gegeben hatte, sprachen sich mehrere Funktionäre gegen ein Ende der Sanktionen aus.
Fans cheer for Russian athletes during the second period of the quarterfinal round of the men's hockey game between Norway and the team from Russia at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Wednesday, Feb. 21, 2018. (AP Photo/Jae C. Hong)
Bild: Jae C. Hong/AP/KEYSTONE
Massenstart Männer
Livio Wengers Angriff brachte ihn in den Final. Um 14.00 Uhr geht's um die Medaillen im Massenstart, dieser Disziplin, die neu bei Olympia ist. Und «neu», das können wir Schweizer ja … jüngstes Beispiel: Gold heute Morgen im Team-Event der Skirennfahrer.
Switzerland's Livio Wenger competes during the men's 5,000 meters race at the Gangneung Oval at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Sunday, Feb. 11, 2018. (AP Photo/Petr David Josek)
Bild: Petr David Josek/AP/KEYSTONE
Massenstart Männer
Livio Wenger attackiert und ist solo weg, die dritte Sprintwertung wird an ihn gehen.
Ursprung des Angriffs war der zweite Zwischensprint, bei dem Wenger als Vierter zwar leer ausging, aber nach dem er gleich seinen Angriff setzte. Dank der fünf Punkte dürfte Wenger wohl in den Final vorstossen.
Curler erhielten falsche Medaillen
Die Schweizer Curler haben bei der Siegerehrung zunächst die falschen Medaillen erhalten: Jene, die für die Frauen vorgesehen waren. Mittlerweile wurde der Lapsus korrigiert und statt «Women» steht nun korrekterweise «Men» auf dem Edelmetall der fünf Schweizer.
epa06560145 Team Switzerland (L-R) Dominik Maerki, Valentin Tanner, Peter de Cruz, Claudio Paetz and Benoit Schwarz celebrate on the podium during the medal ceremony after winning the bronze medal in the Men's Curling Finals at the Gangneung Centre, in Gangneung, during the PyeongChang Winter Olympic Games 2018, South Korea, 24 February 2018.  EPA/HOW HWEE YOUNG
Bild: HOW HWEE YOUNG/EPA/KEYSTONE
Wendy mit dem Spruch des Tages
«Ich will ja kein Muni-Genick!»

Wendy Holdener im SRF auf die Frage, weshalb sie nur ihr Gold um den Hals trage und die Silber- und Bronzemedaille vor sich auf den Tisch gelegt habe. Eine Medaille wiegt 700 Gramm, Holdeners kompletter Medaillensatz also mehr als zwei Kilogramm.
Macht's Wenger besser als Härdi?
Livio Wenger hat sich für das Massenstartrennen eine Medaille zum Ziel gesetzt. Es wäre die erste für einen Schweizer Eisschnellläufer an Olympischen Spielen. Im Weltcup belegte er in dieser Saison die Ränge 5, 6 und zuletzt 2. «Ich weiss, wann ich antreten und wann ich mich zurückhalten muss», sagte Wenger. «Es gibt fünf, sechs Favoriten, zu denen ich dazugehöre. Allerdings ist es auch immer etwas eine Lotterie.»

Zunächst geht es für Wenger nun aber darum, im Halbfinal überhaupt einmal in den Final zu kommen. Kein ganz einfaches Unterfangen, lauert da doch stets die Gefahr eines Sturzes – wie bei Ramona Härdi, die in ihrem Halbfinal deshalb schon früh ausschied.
Switzerland's Livio Wenger competes during the men's 5,000 meters race at the Gangneung Oval at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Sunday, Feb. 11, 2018. (AP Photo/Vadim Ghirda)
Bild: Vadim Ghirda/AP/KEYSTONE
Massenstart Frauen
Nun, wo der Halbfinal zu Ende ist, wird Ramonas Härdis Ausscheiden gezeigt: Ohne gegnerische Einwirkung kommt sie in der Kurve zu Fall und stürzt in die Absperrung.
Ramona Haerdi of Switzerland gets up after crashing during the women's mass start semifinal speedskating race at the Gangneung Oval at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Saturday, Feb. 24, 2018. (AP Photo/Vadim Ghirda)
Bild: Vadim Ghirda/AP/KEYSTONE
Acht Frauen sind im Final, die Italienerin Francesca Lollobrigida gewinnt diesen Halbfinal. Ob sie verwandt ist mit der berühmten Gina Lollobridiga?
Massenstart Frauen
Immer noch unklar, was mit Ramona Härdi los war. Aber Fakt ist: Ihr Rennen ist schon sehr früh zu Ende. Schade!
Massenstart Frauen
Ramona Härdi ist weg vom Fenster – im TV-Bild war nicht zu sehen, ob sie stürzte oder aufgeben musste. Die Polin jedenfalls hat's so erwischt:
Massenstart Frauen
Härdi geht leer aus beim ersten der vier Zwischensprints, die Japanerin Nana Takagi holt sich die meisten Punkte, nämlich 5.
Massenstart Frauen
Gleich kommt der erste Zwischensprint. Es zählt am Ende nicht der reine Zieleinlauf, sondern es geht wie beim Sechstagerennen auf dem Velo darum, möglichst viele Punkte zu sammeln.
Vielleicht sollten wir Risi/Betschart für die Spiele in vier Jahren aufbauen, die Urner Alpen-Tornados würden mit einem Rundengewinn locker Olympiagold holen …
Was liegt für Härdi drin?
Eisschnellläuferin Ramona Härdi bestreitet den ersten Halbfinal im Massenstart. Die 20-Jährige ist Aussenseiterin, die besten acht der zwölf Läuferinnen ziehen in den Final ein. Härdi ist gesundheitlich ein wenig angeschlagen – drücken wir die Daumen, dass es trotzdem gut kommt.
Ramona Haerdi of Switzerland exercises during a speedskating training session at the Gangneung Oval at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Tuesday, Feb. 20, 2018. (AP Photo/Vadim Ghirda)
Bild: Vadim Ghirda/AP/KEYSTONE
Auch Galmarini hat sein Gold
Die nächsten Medaillengewinner haben ihr Edelmetall um den Hals gekriegt bekommen: Die Alpin-Snowboarder. Gold für Nevin Galmarini – da ist es!
Gut reagiert, SRF 👏🏻
Da sind die Dinger!
Bitte an das SRF: Das Logo nächstes Mal über den Kleinen einblenden (oder Zenhäusern nach links stellen) …
Die Siegerehrung des Team-Events
Gleich gibt's die Goldmedaillen für die erfolgreichen Schweizer :-)
Bernhard Russi dürfte ruhig ein bisschen lächeln …
Curling-Gold für die USA
Die Entscheidung ist gefallen: Die USA sind Olympiasieger. Skip John Shuster, Matt Hamilton, Tyler George und John Landsteiner schlagen Schweden mit 10:7.
United States's skip John Shuster, left, and Matt Hamilton react during the men's final curling match against Sweden at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Saturday, Feb. 24, 2018. (AP Photo/Natacha Pisarenko)
Bild: Natacha Pisarenko/AP/KEYSTONE
Von den ersten sechs Partien des Olympiaturniers gewannen die Amerikaner nur zwei. Danach drehten sie aber auf und heute gewannen sie zum fünften Mal in Folge.
Schweden verkürzt nochmals
Zwei Steine schreiben die Schweden im neunten End, verkürzen damit auf 7:10. Aber nach wie vor alle Vorteile bei den Amerikanern, die klar führen und nun im zehnten und letzten End das Recht des letzten Steins haben.
Das Fünferhaus im Video
Fünf Punkte für die USA – oder wie es die Schweden sagen: Fem poäng till USA.
US-Curler vor Gold
Wow, ein Fünferhaus der USA im achten End! Mit einem Double-Takeout gelingt es dem Amerikanern, gegen Schweden mit 10:5 in Führung zu gehen. Der Curling-Final ist so gut wie entschieden.
Schweden gleicht wieder aus
Niklas Edin korrigiert seinen Fehler – das war nun stark. Die Schweden schreiben einen Stein, müssen dafür das Recht des letzten Steins an die Amerikaner abgeben. Damit nach sieben Ends 5:5.
Edin macht den Rios
Der schwedische Skip mit einem vielleicht fatalen Fehlstein:
Ein Curler als Stil-Ikone
Matt «Mr. Pringles» Hamilton
Oder ist es gar nicht Matt Hamilton, sondern Supermario?!
US-Curler legen wieder vor
Dank einem Zweierhaus im sechsten End gehen die Amerikaner gegen Schweden wieder mit 5:4 in Führung. Ein sehr enger Final bislang.
Der böse Kommentar zu den Verlierern
Dass Deutschland gestern im Eishockey-Halbfinal das grosse Kanada rausgeworfen hat, ist eine der grossen Sensationen dieser Olympischen Spiele. Im Mutterland des Eishockeys fasst «The Toronto Star», die grösste Zeitung im Land, knallhart zusammen:

«Es gibt gute Gründe, weshalb die meisten dieser Spieler unbekannt sind.»
Im Text analysiert das Blatt nüchtern: «Im Bronze-Spiel werden keine Legenden geboren.» Dieses tragen die Kanadier heute ab 13.10 Uhr gegen Tschechien aus.
Cologna gibt sich gelassen
«Es war ein langes und hartes Rennen», sagt Dario Cologna über den Wettkampf über 50 km klassisch mit Massenstart, den er auf Rang 9 abschloss. «Ich fühlte mich anfangs gut und konnte mitlaufen», resümierte Cologna im SRF sein Rennen. «Aber dann brauchte ich beim ersten Skiwechsel etwas Zeit, der Ski war dann auch nicht so gut. Das kostete mich viel Kraft, da habe ich das Rennen wohl verloren.»

«Der Anspruch von aussen ist immer sehr gross», betonte Cologna, der sich schon vor dem Rennen nicht als Topfavorit zählte. «Der dritte Platz wäre vielleicht möglich gewesen, aber jetzt kam es halt so heraus. Es kann nicht immer aufgehen.» So kurz nach dem Rennen wollte der vierfache Olympiasieger sich nicht festlegen, ob er in vier Jahren nochmals bei Olympia dabei sein wird. Vorstellen könne er es sich durchaus.
Zweierhaus für Schweden
Im fünften End geht Schweden gegen die USA mit 4:3 in Führung. Weiterhin alles offen im Final um Gold.
Russische Bobfahrerin ausgeschlossen
Der Verdacht des Dopings gegen die Bobpilotin Nadeschda Sergejewa (links) aus dem Team OAR hat sich bestätigt. In der A-Probe der Zwölftplatzierten des Zweierbob-Rennens war die verbotene Substanz Trimetazidin gefunden worden.

Die Russin verzichtete auf die Öffnung der B-Probe. Sie gab ihre Akkreditierung zurück und wurde von den Winterspielen ausgeschlossen. Zu Beginn der Spiele hatte Sergejewa ein T-Shirt getragen mit der Aufschrift (übersetzt): «Ich mache kein Doping» …
Driver Nadezhda Sergeeva and Anastasia Kocherzhova of the Olympic Athletes of Russia start their first heat during the women's two-man bobsled competition at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Tuesday, Feb. 20, 2018. (AP Photo/Andy Wong)
Bild: Andy Wong/AP/KEYSTONE
Spannender Curling-Final
Nach drei Ends steht's im Männer-Final zwischen Schweden und den USA 2:2. Nun muss gemessen werden im 4. End: Wer liegt näher? Rot (Schweden) oder Gelb?
Es ist der Gelbe. Die Amerikaner stehlen einen Stein und gehen damit nach vier Ends mit 3:2 in Führung.
Zweites Gold für Niskanen
Für Iivo Niskanen (links) ist es die zweite Olympia-Goldmedaille nach jener vor vier Jahren im Teamsprint an der Seite von Sami Jauhojärvi (rechts).
epa04091340 Gold medalists Iivo Niskanen (L) and Sami Jauhojaervi of Finland during the medal ceremony for Cross-Country Men's Team Sprint Classic event at the Sochi 2014 Olympic Games, Sochi, Russia, 20 February 2014.  EPA/VINCENT JANNINK
Bild: VINCENT JANNINK/EPA/KEYSTONE
Der zweitklassierte Bolschunow verlässt Südkorea mit vier Medaillen: dreimal Silber, einmal Bronze.
Cologna absolut chancenlos
Das ist eine herbe Enttäuschung für Dario Cologna: Im 50er kann er nicht das geringste Wörtchen mitreden. Der vierfache Olympiasieger läuft nur auf Rang 9, er verliert 4:21 Min. auf Sieger Niskanen.
Silber und Bronze für Russland
Alexander Bolschunow läuft 19 Sekunden hinter Niskanen zu Silber, Bronze geht 2:37 Min. dahinter an Andrei Larkow, der sich im letzten Aufstieg von seinen Begleitern abgesetzt hat.

Den Norwegern bleiben nur die Ränge 5 und 6 für Martin Johnsrud Sundby und Hans Christer Holund.
Niskanen hat's geschafft
Eine grandiose Leistung des finnischen Topfavoriten: Iivo Niskanen wird Olympiasieger über 50 km klassisch mit Massenstart. Schon nach einem Drittel des langen Rennens hat er forciert, kam weg und einen Kilometer vor dem Ziel schüttelte er mit Alexei Bolschunow seinen letzten Verfolger ab. Ein ganz grosser Sieg des Finnen.
Österreich, merkst du etwas? 😉
Bolschunow gibt auf
Jetzt hat er's, Iivo Niskanen! Alexei Bolschunow hat keine Kraft mehr, dem Finnen zu folgen.
Niskanen attackiert
Noch ein Kilometer bis ins Ziel des 50ers und Iivo Niskanen setzt alles auf eine Karte. Die Lücke zu Bolschunow ist da, aber gross ist sie nicht, der Russe fightet.
Poltoranin wird kassiert
Lange sah es nach einer sicheren Bronzemedaille für Alexei Poltoranin aus, doch nun geht dem Kasachen der Saft aus. Ein Quartett hat ihn gestellt und überholt: Der Kanadier Alex Harvey, der Russe Andrei Larkow und die beiden Norweger Martin Johnsrud Sundby und Hans Christer Holund. Nun wird's doch nochmals spannend im Kampf um Rang 3 – zwei Stunden nach dem Start des Rennens.
Niskanen wirft das Gütterli weg
Oh, das ist nicht gut für den Finnen: Er will sich verpflegen, aber die Übergabe des Bidons klappt nicht. Hoffen wir für ihn, dass ein weiterer Betreuer etwas für ihn bereit hält.
Niskanen ist wieder dran
Der Finne hat die Lücke, die nach dem Skiwechsel zu Bolschunow entstanden ist, wieder geschlossen. Das Duo nimmt vereint die letzten 6 km unter die Ski.
epa06559846 Iivo Niskanen (up) of Finland and Alexey Poltoranin Kazakhstan in action during the Men's Cross Country 50 km Mass Start Classic race at the Alpensia Cross Country Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 24 February 2018.  EPA/JEON HEON-KYUN
Bild: JEON HEON-KYUN/EPA/KEYSTONE
Vorentscheidung im 50er?
Alexander Bolschunow verzichtet bei letzter Gelegenheit nach 42 km darauf, auf einen neuen Ski zu wechseln. Nun hat er elf Sekunden Vorsprung auf Iivo Niskanen, der das Material nochmals gewechselt hat.
Bolschunow hat aufgeschlossen
Iivo Niskanen hat an der Spitze des 50ers Gesellschaft bekommen: Der Russe Alexei Bolschunow hat aufgeschlossen. Das Duo hat nach 37,5 km 51 Sekunden Vorsprung auf Alexei Poltoranin, alle anderen haben schon über zwei Minuten Rückstand. Das ist schon mehr als eine Vorentscheidung. Dario Cologna mit drei Minuten Rückstand auf dem enttäuschenden 10. Rang.
epa06559727 Dario Cologna of Switzerland (R) and Daniel Rickardsson of Sweden (L) in action during the Men's Cross Country 50 km Mass Start Classic race at the Alpensia Cross Country Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 24 February 2018.  EPA/Antonio Bat
Bild: Antonio Bat/EPA/KEYSTONE
Cologna büsst viel Zeit ein
Jetzt liegt Dario Cologna schon fast zwei Minuten hinter dem Führenden zurück, Iivo Niskanen powert weiter. Der Finne hat gleich zwei Drittel des 50ers absolviert und bislang hinterlässt er einen bestechenden Eindruck.
epa06559754 Iivo Niskanen of Finland in action during the Men's Cross Country 50 km Mass Start Classic race at the Alpensia Cross Country Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 24 February 2018.  EPA/JEON HEON-KYUN
Bild: JEON HEON-KYUN/EPA/KEYSTONE
Auch Bolschunow und Poltoranin auf den Rängen 2 und 3 mit mehr als einer Minute Vorsprung auf den vierten Rang. Ein aussergewöhnliches Rennen!
Nevin Galmarini ganz zuoberst
Die Medaille gibt's erst später, aber eine erste Siegerehrung gab's nun im Ziel und ein Maskottchen der Olympischen Spiele.
Niskanen hat sich abgesetzt
Der Finne Iivo Niskanen nun nach 29 km mit 7 Sekunden Vorsprung auf Alexei Poltoranin. Alexander Bolschunow mit 18,7 Sekunden Rückstand, alle anderen schon mit 54 Sekunden und mehr. Dario Cologna weiter auf Platz 7, jetzt mit schon 1:17 Min. Abstand.
Cologna fällt weiter zurück
Vorne bolzt Niskanen aufs Tempo, Poltoranin kann ihm mehr schlecht als recht folgen und hinter ihnen verliert Dario Cologna viel Zeit. Bei Kilometer 27,26 liegt der Schweizer 55 Sekunden hinter dem Spitzenduo auf Rang 7.

Der Dritte Bolschunow ebenfalls bereits 21 Sekunden zurück, danach folgen der Kanadier Alex Harvey und die Norweger Sundby und Holund.
Halbzeit im 50er
Vorne zwei Läufer weg: Die Topfavoriten Iivo Niskanen und Alexei Poltoranin. Nach 25 km liegen sie 11,3 s vor dem Russen Bolschunow, Dario Cologna auf Rang 8 mit 21,5 s Rückstand. Langsam machen wir uns etwas Sorgen um den Schweizer.
Galmarini ist Olympiasieger!
Vor vier Jahren gewann Nevin Galmarini in Sotschi Silber, nun kommt Gold hinzu! Im Final lässt er dem Koreaner Sangho Lee keinen Stich und setzt sich klar durch. Was für ein Erfolg!
epa06559739 Nevin Galmarini of Switzerland throws his snowboard and yells as he jubilates his win jin the finals of the Men's Snowboard Parallel Giant Slalom competition at the Bokwang Phoenix Park during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 24 February 2018.  EPA/FAZRY ISMAIL
Bild: FAZRY ISMAIL/EPA/KEYSTONE
Niskanen und Poltoranin voraus
Iivo Niskanen und Alexei Poltoranin, zwei ausgewiesene Klassisch-Spezialisten, haben sich von Niklas Dyrhaug abgesetzt, der Norweger kämpft um den Anschluss an das Spitzenduo. Dario Cologna bei Kilometer 22,36 auf Rang 5 mit 13 Sekunden Rückstand auf die Spitze.
Cologna muss Lücke schliessen
Ein Trio hat sich etwas abgesetzt von der Konkurrenz nach 20 km: Niskanen, Poltoranin und Dyrhaug. Cologna jagt diesem Trio nach, nach und nach fallen die Gegner zurück. Drei Sekunden der Rückstand des Bündners.
Ledeckas historisches Double
Ester Ledecka hat's geschafft: Die Tschechin gewinnt auch auf dem Snowboard, wo sie zweifache Weltmeisterin ist. Letzte Woche hatte sie als sensationelle Siegerin des alpinen Super-Gs ihre erste Goldmedaille in Pyeongchang errungen.
Ester Ledecka, of the Czech Republic, runs the course during the women's parallel giant slalom elimination run at Phoenix Snow Park at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Saturday, Feb. 24, 2018. (AP Photo/Lee Jin-man)
Bild: Lee Jin-man/AP/KEYSTONE
Kritische Situation für Cologna
Nach einem Drittel des Rennens hat der Schweizer, wie viele Konkurrenten, den Ski gewechselt, um frische Latten unter den Füssen zu haben. Danach drückt der Finne Iivo Niskanen aufs Tempo und prompt muss Cologna aufpassen, nicht den Anschluss zu verlieren. Er schafft das, aber vorne verschärft Niskanen weiter das Tempo.
Südkorea jubelt
Sangho Lee setzt sich in einem Krimi gegen Zan Kosir durch – weil der Slowene kurz vor dem Ziel einen Fehler macht, der ihn Tempo kostet. Im Ziel hat der Koreaner eine Hundertstelsekunde Vorsprung. Aber um Beat Breu zu zitieren: «Scho eini langet».
Galmarini ist im Final!
Die nächste Schweizer Medaille ist da – aber welche Farbe hat sie? Snowboarder Nevin Galmarini schlägt Sylvain Dufour und zieht in den Final ein. Gleich wissen wir auch, gegen wen er dort antritt: Zan Kosir aus Slowenien trifft im anderen Halbfinal auf Lokalmatador Sangho Lee.
epa06559330 Nevin Galmarini of Switzerland reacts after his run during the men's Snowboard Parallel Giant Slalom competition at the Bokwang Phoenix Park during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 24 February 2018.  EPA/FAZRY ISMAIL
Bild: FAZRY ISMAIL/EPA/KEYSTONE
Der Frauen-Final steht fest
Topfavoritin Ester Ledecka bekommt es wie im Halbfinal (Ramona Hofmeister) mit einer Gegnerin aus Deutschland zu tun. Selina Jörg setzte sich gegen Alena Zavarzina durch.
Ein Viertel des 50ers vorbei
Dario Cologna (Startnummer 1) zeigt sich sporadisch in den vordersten Positionen, markiert Präsenz. Ansonsten versucht er, sich so gut wie möglich zu verstecken, läuft meist um Rang 8, 9 herum.

Nach 12,5 km umfasst die Spitzengruppe noch 25 Läufer. Die anderen beiden Schweizer, Candide Pralonge (38.) und Ueli Schnider (40.), sind bereits abgehängt.
Galmarinis grosser Vorteil
In allen bisherigen Läufen bei den Frauen und Männern im Parallel-RS der Snowboarder zeigte sich, dass der rote Kurs wohl schneller ist: Nur gerade zwei Mal setzte sich der Athlet auf dem blauen Kurs durch. Weil Nevin Galmarini die Qualifikation gewann, darf er sich seinen Kurs aussuchen – und er wird einen Teufel tun, sich nicht auch im Halbfinal (und hoffentlich im Final) für Rot zu entscheiden.
Nevin Galmarini, of Switzerland, runs the course during the men's parallel giant slalom quarterfinals at Phoenix Snow Park at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Saturday, Feb. 24, 2018. (AP Photo/Gregory Bull)
Bild: Gregory Bull/AP/KEYSTONE
Galmarini ist im Halbfinal
Puuh, das war eng! Aber Nevin Galmarini setzt sich um sechs Hundertstel gegen den Italiener Roland Fischnaller durch. Halbfinal! In diesem wird er auf den Franzosen Sylvain Dufour treffen.
Erste Zäsur nach 8 km
Der 50er der Langläufer dauert noch lange, nach 8 km trennt sich die Spreu aber schon allmählich vom Weizen. Nach den ersten 22 Athleten eine kleine Lücke – Dario Cologna vorne dabei, bei der Zwischenzeit auf Rang 9. Vorne hat der Norweger Emil Iversen die Arbeit der Lokomotive übernommen.

Derweil macht der Deutsche Andreas Katz nach einer Unachtsamkeit Kontakt mit dem koreanischen Schnee.
Keine Snowboard-Medaille der Frauen
Mit Julie Zogg scheitert im Viertelfinal die letzte der drei Schweizerinnen, die es in die K.o.-Phase des Parallel-Riesenslaloms geschafft haben. Sie unterliegt Alena Zavarzina (OAR). Sicher in den Halbfinal kam die tschechische Topfavoritin Ester Ledecka, die Olympiasiegerin im alpinen Super-G.
Julie Zogg, of Switzerland, runs the course during the women's parallel giant slalom elimination run at Phoenix Snow Park at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Saturday, Feb. 24, 2018. (AP Photo/Lee Jin-man)
Bild: Lee Jin-man/AP/KEYSTONE
Sundby drückt aufs Gaspedal
Die drei Topfavoriten sind nach 5 von 50 km an der Spitze des Feldes: Martin Johnsrud Sundby macht das Tempo, hinter dem Norweger haben sich der Finne Iivo Niskanen und Alexei Poltoranin aus Kasachstan eingereiht. Dario Cologna versteckt sich im Feld auf etwa zehnter Position.
Cologna mit aktivem Beginn
Natürlich in der frühen Phase des 50ers noch alles nah beisammen. Dario Cologna zeigt sich in den vorderen Positionen, die Norweger und die Finnen bestimmen das Tempo.
Start über 50 Kilometer
Holt er sich die fünfte Goldige? Dario Cologna greift mit der Startnummer 1 ins Rennen über 50km ein. Vai Dario!
Nevin Galmarini
Ein kleiner Moment blieb mir das Herz stehen, als Galmarini etwas gar nah ans Tor fuhr und beinahe einfädelte. Doch schliesslich setzt sich der Favorit durch und steht verdient im Viertelfinale.
epa06559330 Nevin Galmarini of Switzerland reacts after his run during the men's Snowboard Parallel Giant Slalom competition at the Bokwang Phoenix Park during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 24 February 2018.  EPA/FAZRY ISMAIL
Bild: FAZRY ISMAIL/EPA/KEYSTONE
Erstmals ...
... triumphiert ein Fahrer auf dem blauen Kurs! Der Italiener Corratti riskiert alles gegen den Ösi-Widersacher und zieht durch.
Grosse Enttäuschung
Patrizia Kummer erklärt mit Tränen in den Augen ihre Enttäuschung über das Ausscheiden: «Ich weiss, dass ich schnell fahren kann, ich muss es einfach mal über die ganze Strecke tun.» Und hängt noch einen Seitenhieb an alle Super-G-Skifahrer an: «Würde mich anscheissen, wäre eine Snowboarderin schneller als ich. Ich bin froh, fahre ich Snowboard.»
Kein Snowboard-Fan?
Dann bestimmt ein glühender Dario Cologna-Anhänger. Stimme dich hier optimal auf die Königsdisziplin 50 Kilometer klassisch ein. Start ist in 15 Minuten.
Julie Zogg
Die Schweizer Hoffnungen lasten nun auf der 25-jährigen Polymechanikerin. Die Konkurrentin aus Polen distanziert sie um sieben Zehntel. Julie Zogg steht im Viertelfinal!
Julie Zogg of Switzerland reacts during the Women Snowboard Parallel Giant Slalom Qualification Run in the Phoenix Snow Park during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Saturday, February 24, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Bild: KEYSTONE
Patrizia Kummer
Was für ein Duell: Ester Ledecka ist frischgebackene Olympiasiegerin im Super-G, Kummer die amtierende Parallel-Riesenslalom-Olympiasiegerin. Ledecka wird der Favoritenrolle gerecht und setzt sich durch.
epa06559194 Patrizia Kummer of Switzerland reacts after her run in the elimination round of the Women's Snowboard Parallel Giant Slalom competition at the Bokwang Phoenix Park during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 24 February 2018.  EPA/FAZRY ISMAIL
Bild: FAZRY ISMAIL/EPA/KEYSTONE
Ladina Jenny
Jenny rutscht bei einer halben Sekunde Rückstand auf Maria Hofmeister aus Deutschland aus. Schade.
Ladina Jenny of Switzerland in action during the Women Snowboard Parallel Giant Slalom Qualification Run in the Phoenix Snow Park during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Saturday, February 24, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Bild: KEYSTONE
Aus der Traum
Neiiiiiiiin, Jonas Bösiger stürzt im dritten Versuch. Sein vierfacher Salto hätte ihm wohl die Punkte für eine Medaille eingebracht, so geht der Schweizer leer aus.
Nevin Galmarini
«Das ist ein cooler, tricky Kurs. Ich mag die Übergänge. Ich spielte ein wenig mit dem Feuer, doch wollte unbedingt vorn sein nach der Quali. Jetzt heisst es: All in.»
Nevin Galmarini
Der 31-jährige Parallel-Snowboarder ist weiterhin auf Kurs. Er stellt mit 1:24,78 Minuten die Bestzeit in der Qualifikation auf und trifft im Achtelfinal auf den Slowaken Tim Mastnak.
epa06559260 Nevin Galmarini of Switzerland in action during the Men's Snowboard Parallel Giant Slalom (PGS) Qualification Run at the Bokwang Phoenix Park during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 24 February 2018.  EPA/SERGEI ILNITSKY
Bild: SERGEI ILNITSKY/EPA/KEYSTONE
Wir sind alle im Gold-Fieber
Doch es geht bereits weiter mit dem Snowboard-Parallel-Riesenslalom. Was für ein Wort. Ab 05.30 Uhr starten Ladina Jenny, Patrizia Kummer und Julie Zogg bei den Frauen, Nevin Galmarini bei den Männern.
Michael Scherrer ...
... zeigt uns einen Wahnsinns-Sprung! Switch Backside 1440 (oder so), Gian Simmen meint: «Ein ganz schwieriger Sprung!» Für eine Medaille reichts nicht, doch ein olympisches Diplom liegt drin.
avatar
von chnobli1896
So geil, das Aufstehen hat sich gelohnt 🥇
avatar
von Felix Haldimann
Fack yesssss
Wer wird der erste Big Air-Olympiasieger?
Der Finallauf ist gestartet. Mit dabei sind auch die Schweizer Jonas Bösiger und Michael Scherrer.
4:53

Patrizia Kummer
«Dieser Riesen-Bock im ersten Lauf hat mich zeit gekostet. Dachte ich sei schnell unterwegs, das hat mich genervt. Ich bin einfach nur froh, hat es gerade noch für die K.o.-Phase gereicht. Klar, jetzt muss ich gegen die Schnellste aus der Quali, doch das kommt schon gut.»
Patrizia Kummer of Switzerland speaks during a media conference of the Swiss Snowboard Alpine team in the Cafe Bene at Blue Cono in Bokwang during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Tuesday, February 20, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Bild: KEYSTONE
GOLD FÜR DIE SCHWEIZ!
YES! Holdener, Feierabend, Zenhäusern und Yule packen die Österreicher und streichen Olympia-Gold im Team-Event ein! Geil!
Switzerland's Ramon Zenhaeusern skis during the alpine team event at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Saturday, Feb. 24, 2018. (AP Photo/Michael Probst)
Bild: Michael Probst/AP/KEYSTONE
Schärer zum zweiten
Michael Schärer steht seinen zweiten Sprung. Das war enorm wichtig, war er doch schon beim ersten Versuch gestürzt. Wohl auch deshalb hat der Berner Oberländer einen nicht all zu schweren Sprung gewählt.
Holdener vs. Gallhuber
Holdener machts! Matchball!
3 von 4 Schweizer in der K.o.-Phase
Ladina Jenny, Patrizia Kummer und Julie Zogg qualifizieren sich unter den 16 besten für die K.o.-Phase im Parallel-Riesenslalom. Für Stefanie Müller ist der Wettbewerb vorbei.
Matt vs. Zenhäusern
Ein Klasse-Duell der beiden, mit dem besseren Ende für den Schweizer! Alles wieder offen.
Schärer stürzt
Michael Schärer stürzt bei seinem ersten Sprung auf der Big Air. Die nächsten beiden muss er liefern.
Michael Schaerer, of Switzerland, lands during the men's Big Air snowboard qualification competition at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Wednesday, Feb. 21, 2018. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)
Bild: Kirsty Wigglesworth/AP/KEYSTONE
Feierabend vs. Liensberger
Mmmh, Denise Feierabend unterliegt, das Break liegt bei Österreich.
Rico Peter im Vierer nicht überzeugend
Nach der Bestzeit im Training waren die Erwartungen an Rico Peter und seine Vierer-Crew hoch. Im ersten Lauf kann Schweiz 1 diese Erwartungen nicht erfüllen und verliert 0.51 Sekunden auf Deutschland 1. Schweiz 2 reiht sich gleich dahinter mit 0.52 Sekunden Rückstand.
Norwegen holt Platz 3
Die Norwegerinnen und Norweger sichern sich in Extremis Platz 3 im kleinen Final gegen Frankreich.
Klasse Sprung von Bösiger
Jonas Bösiger zeigt einen klasse Sprung auf der Big Air und kriegt für seinen dreifach Salto mit einer gefühlten Million Umdrehungen 77.5 Punkte von der Jury.
epa06548543 Jonas Boesiger of Switzerland in action during the Men's Snowboard Big Air Qualification Heats at the Alpensia Ski Jumping Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 21 February 2018.  EPA/FILIP SINGER
Bild: FILIP SINGER/EPA/KEYSTONE
Bob: Schweiz macht Boden gut
Schweiz 1 verbessert seine Zeit in Lauf 2. Von Platz 8 springt das Team von Rico Peter nun auf Rang 5, auf die Medaillen fehlen gut 3 Zehntel.
Driver Rico Peter, Michael Kuonen, Simon Friedli and Thomas Amrhein of Switzerland start their heat on the first day of four-man bobsled competition at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Saturday, Feb. 24, 2018. (AP Photo/Wong Maye-E)
Bild: Wong Maye-E/AP/KEYSTONE
Zogg überzeugt im Parallel-RS
Die Schweizerin Julie Zogg zeigt im ersten Durchgang eine ansprechende Leistung und darf sich Chancen für den zweiten Lauf ausrechnen. Die schnellsten 16 Fahrerinnen kommen in die K.o.-Phase.
Switzerland's Julie Zogg competes to place sixth at the women's parallel slalom event at the Freestyle Ski and Snowboard World Championships in Lachtal, Austria, Thursday, Jan. 22, 2015. (AP Photo/Darko Bandic)
Bild: Darko Bandic/AP/KEYSTONE
Schweiz besiegt Frankreich
Im letzten Durchgang begeht Olympiasieger Alexis Pinturault ein Fehler und so gewinnt die Schweiz mit 3:1.
Herzlich Willkommen ...
... zum Tagesticker des vorletzten Olympia-Tages. Es geht um viele Medaillen heute. Insgesamt deren 10 können die Schweizer Athleten holen.
Österreich im Final
In Halbfinal 1 setzt sich Österreich gegen Norwegen durch und ist erster Finalist.
Austria's Michael Matt skis during the alpine team event at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Saturday, Feb. 24, 2018. (AP Photo/Alessandro Trovati)
Bild: Alessandro Trovati/AP/KEYSTONE
Yule vs. Strasser
Strasser gewinnt das Duell zwar, doch die Schweiz qualifiziert sich über die Zeit für das Halbfinal! Dort trifft sie auf Frankreich mit Olympiasieger Alexis Pinturault.
Duerr vs. Holdener
Klasse Fahrt von der Favoritin, nimmt Lena Duerr schliesslich 0.17 Sekunden ab. 2:1 für die Schweiz!
Schmid vs. Zenhäusern
Ramon Zenhäusern gleicht aus! Und wie: Mit der zweitbest gefahrenen Zeit.
Feierabend vs. Wallner
Im Nachbarnduell verliert Denise Feierabend das Startduell gegen Martina Wallner.
Italien oder Frankreich?
Nach 0:1-Rückstand setzt sich Frankreich schliesslich doch noch mit 3:1 durch und steht im Halbfinal.
Norwegen im Viertelfinal
Ein 2:2 bedeutet die Zeit muss entscheiden. Norwegen fuhr insgesamt einen Tick schneller.
epa06559378 Athlete of France (L) and of Team of Canada (R) in action during the Alpine Team Event race at the Yongpyong Alpine Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 24 February 2018.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO
Bild: GUILLAUME HORCAJUELO/EPA/KEYSTONE
Österreich siegreich im vorgezogenen Final
Österreich gegen Schweden? Könnte der Final sein, ist jedoch erst der Viertelfinal. Dabei setzen sich die Ösis gleich mit 4:0 durch, das ist mal eine Ansage.
Schweiz besiegt Ungarn
Die Schweiz deklassiert ein mit dem Tempo völlig überfordertes Ungarn im ersten Lauf mit 4:0. Der nächste Gegner heisst Deutschland.
Frankreich hält Kanada in Schach
Auch dieses Duell war eng, stand es doch 2:2. Doch Frankreich fuhr einen Tick schneller, so nehmen die Kanadier das Loser-Gate.
Italien qualifiziert
Die Italienerinnen und die Italiener setzen sich mit 3:1 gegen Tschechien durch.
Norwegen zerstört die OAR
Die olympischen Athleten Russlands gehen einmal mehr leer aus, gegen Norwegen gibt's eine 0:4-Klatsche.
Auch Team USA weiter
Die Amis schlagen die Briten über die Zeit, nach dem es 2:2 gestanden hatte.
Premiere auch bei Skifahrern
Nicht nur im Snowboarden, auch bei den Zweibrettern steht heute eine Premiere an. Der Team-Event ist in vollem Gang. Österreich setzt sich dabei gegen Südkorea standesgemäss mit 4:0 durch. Auch Schweden nimmt die erste Hürde problemlos, die Slowaken werden mit 3:1 besiegt.

Die Schweiz wird voraussichtlich um 03:39 eingreifen.
Seb Toutant holt Gold
Der Kanadier Sebastien Toutant ist der erste Olympiasieger in der Disziplin der Big Air. Silber und Bronze gehen an Kyle Mack und Billy Morgan. Die Schweizer Michael Schärer und Jonas Bösiger werden Sechster bzw. Achter.
Sebastien Toutant, of Canada, jumps during the men's slopestyle final at Phoenix Snow Park at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Sunday, Feb. 11, 2018. (AP Photo/Kin Cheung)
Bild: Kin Cheung/AP/KEYSTONE

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