Wirtschaft
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Schweizer Bezahl-App Twint kommt für iOS (iPhone) und Android

Im Fokus der Weko: Schweizer Finanzinstitute werden wegen möglichen Boykotts von Twint-Konkurrenzprodukten untersucht.  Bild: Twint

Apple Pay blockiert, damit Twint eine Chance hat? Razzia bei Schweizer Grossbanken



Der Kampf um die Vorherrschaft bei Bezahl-Apps in der Schweiz hat erneut die Wettbewerbshüter auf den Plan gerufen. Die Wettbewerbskommission (Weko) ermittelt gegen Schweizer Finanzinstitute wegen dem mutmasslichen Boykott von Apple Pay und Samsung Pay. Zugleich läuft aber weiterhin eine Untersuchung gegen Apple.

Apple Pay Twint Samsung Pay

Haben die Schweizer Grossbanken Apple Pay und Samsung Pay ausgesperrt und damit ihre eigene Lösung Twint bevorteilt? Bild: shutterstock.com

Die Wettbewerbsbehörde hat am Dienstag Razzien bei den Grossbanken Credit Suisse und UBS, der Postfinance sowie den Kreditkartenfirmen Swisscard und Aduno durchgeführt, wie sie am Donnerstag mitteilte. Es bestehe der Verdacht, dass die Schweizer Finanzinstitute sich abgesprochen hätten, ihre Kreditkarten nicht für die Benutzung mit Apple Pay und Samsung Pay freizugeben. Dies, um die Schweizer Bezahl-App Twint zu bevorzugen.

Der Verdacht, dass die Banken und Kreditkartenfirmen ihre eigene Bezahl-App Twint gegen die internationale Konkurrenz schützen, ist nicht neu. So hatten bei der Lancierung von Apple Pay vor zweieinhalb Jahren nur wenige Kreditkartenherausgeber ihre Karten für den Dienst freigeschaltet.

Warum kommt die Untersuchung also gerade jetzt? «Wir haben neue Informationen bekommen», begründete Weko-Vizedirektor Olivier Schaller den Zeitpunkt gegenüber der Nachrichtenagentur AWP. Die Weko brauche Anhaltspunkte, dass unzulässige Abreden stattfänden. Diese Anhaltspunkte hätten sich durch die neuen Informationen ergeben. Die Untersuchung dürfte nun wohl eine Weile in Anspruch nehmen. Solche Ermittlungen seien sehr anspruchsvoll.

Vorläufig fokussiere sie sich auf Banken, die mit Twint zusammenarbeiteten, sagte Schaller. Das müsse aber in Zukunft nicht so bleiben. Die Weko ihre Untersuchung noch ausweiten.

Banken sehen Vorwürfe als unbegründet

Die betroffenen Institute zeigen sich derweil zuversichtlich, dass sich die Vorwürfe als unbegründet erweisen werden. Die Postfinance kooperiere mit der Wettbewerbsbehörde zur Klärung des Sachverhalts, teilte etwa die Post-Tochter mit. Sie sei überzeugt, nicht gegen das Kartellrecht verstossen zu haben.

Die UBS kommentiert laut ihrer Stellungnahme zwar keine laufenden Untersuchungen. Sie hält aber fest, dass sie bereits 2016 versucht habe, sich mit Apple Pay über eine Nutzung der UBS-Kreditkarten zu einigen. «Obwohl wir mehrere Alternativen angeboten haben, konnte mit Apple Pay leider keine Einigung zur Zusammenarbeit gefunden werden», schrieb die Grossbank.

Die Credit Suisse wiederum erklärte, dass man überzeugt sei, dass sich die Vorwürfe als unbegründet erweisen werden. «Über unsere fünfzigprozentige Tochtergesellschaft Swisscard bieten wir bereits heute Konsumenten in der Schweiz Zugang zu Apple Pay und Samsung Pay», schrieb die CS in einer Stellungnahme. Zudem sei die Grossbank seit mehreren Monaten im Gespräch mit Apple, Samsung und Google für die Einführung von deren Bezahl-Apps für die CS-Kunden.

Swisscard selbst zeigte sich überrascht, in die Untersuchung einbezogen zu werden. Ihre Kunden könnten seit November 2016 Apple Pay nutzen und seit August 2017 auch Samsung Pay. Swisscard sei zuversichtlich, dass sich die Vorwürfe als haltlos erweisen würden.

Untersuchung gegen Apple läuft

Vor zwei Jahren hatten die Banken Twint mit dem Konkurrenten Paymit fusioniert. Seither gehört Twint den sechs grössten Schweizer Banken und der Finanzinfrastrukturbetreiberin SIX. Zudem beteiligt sich der französische Zahlungsverkehr-Anbieter Worldline zu 20 Prozent an Twint.

Bezahl-Apps sind in der Schweizer Bevölkerung laut Umfragen bislang noch wenig verbreitet, auch wenn die Nutzungszahlen steigen. Laut einer Studie des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug der Hochschule Luzern erreicht das Bezahlen von unterwegs mit monatlich etwa 1,75 Millionen Transaktionen einen Marktanteil von ungefähr 0,5 Prozent.

Die Twint-App hat dabei einen gewichtigen Nachteil: Apple blockiert der Konkurrenz auf dem bei Schweizern besonders beliebten iPhone den Zugang über die Kurzfunktechnologie NFC, die die schnellste und einfachste Technologie zum kontaktlosen Bezahlen ist.

Die NFC-Schnittstelle beansprucht Apple exklusiv für den eigenen Handybezahldienst. Twint muss deshalb auf das Einlesen von QR-Codes oder die Bluetooth-Übertragungstechnik ausweichen. Das verlängert den Bezahlvorgang deutlich.

Die Wettbewerbskommission untersucht schon seit längerem, ob Apple damit den Wettbewerb behindert. Das Verfahren sei vorgeschritten, sagte Vizedirektor Schaller. Ein Entscheid sei jedoch noch nicht gefallen.

(awp/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • In vino veritas 15.11.2018 12:39
    Highlight Highlight Es darf drei mal gelacht werden. Was ist mit Apple und Samsung (bei Samsung bin ich nicht 100% sicher). Ist hier nicht im Grunde genommen der gleiche Vorwurf anwendbar?
  • Kopold 15.11.2018 10:49
    Highlight Highlight Seit 7 Jahren (!) warte ich darauf, Google Wallet, oder wie auch immer es jetzt heisst, einzusetzen.
    Einfach meine Kreditkarte auf dem Handy abspeichern und per NFC bezahlen. Aber neein, keine Schweizer Kreditkarte lässt das zu.
    • PascalF 15.11.2018 19:43
      Highlight Highlight Macht nichts. Das kannst du von einer Seite downloaden. Suche nach g pay apk. Unbekannte Quellen zulassen und Freude mit g pay haben. Funktioniert einwandfrei, besser als twint...
  • wossname 15.11.2018 10:23
    Highlight Highlight Endlich. Twint ist so was von unnötig! Ich will endlich mit NFC bezahlen können. Das geht nämlich überall, auch im Ausland. Und funktioniert mehr als jedes 3. Mal.
    • Pisti 15.11.2018 12:22
      Highlight Highlight Mit meiner Kreditkarte oder mit Bargeld funktioniert es immer und nicht nur jedes dritte Mal.
  • Der Tom 15.11.2018 09:43
    Highlight Highlight Während 2 Jahren 3 Mal bei Viseca nachgefragt. Berater 1 meinte Apple sperre Twint und Twint sperre halt Apple Ich Wieso geht dann Samsung Pay nicht? Berater 1: Android ist nicht sicher genug 🤪. Stimmt so ja nicht ganz alles lieber Berater 1. Berater 2 Apple gibt uns keinen Zugang zu NFC Ich: Und wieso gehen Samsung Pay und Android Pay nicht? Berater 2: Samsung sperrt auch irgend etwas und Android Pay gibt es nicht... noch nie gehört.
  • The_Doctor 15.11.2018 09:38
    Highlight Highlight Ich nutze Apple Pay und TWINT parallel. TWINT zum Überweisen von Geld an Freunde und Apple Pay zum Bezahlen am POS und online (z.B. bei der SBB App).
    Bei Apple ist der Bezahlvorgang online und offline um Welten besser gelöst. Und ich habe den Vorteil, dass ich bei jedem Bezahlvorgang easy die richtige Karte wählen kann (Family oder Privat). TWINT bietet diese Möglichkeit bis heute nur extrem verschachtelt im Menu. Unterschiedliche Konten bei meiner Bank auswählen funktioniert gar nicht! Das macht TWINT im Alltag eigentlich völlig unbrauchbar.
    • pumpkin42 15.11.2018 10:32
      Highlight Highlight ...und die Regierungsräte von Genf verwechseln dann wieder ihre privaten und geschäftlichen Kreditkarten. So geht das nicht 😂😂
  • Zwerg Zwack 15.11.2018 09:07
    Highlight Highlight Es gibt seit Kurzem die erste gratis Kreditkarte für Apple Pay, die cashback-Karte von swisscard. Für Samsung Pay funktioniert diese auch, aber für Samsung Pay gibt es schon seit längerem bereits eine gratis Kreditkarte von Cembra.

    Ich finde es super, dass hier endlich mal Bewegung in den Markt kommt!
    • Bene883 15.11.2018 09:25
      Highlight Highlight Gratiskreditkarte, der war lustig :D Wir bezahlen das, egal ob die Karte einen Jahresbeitrag kostet oder nicht -> über teurere Produkte (Der Händler gibt die Transaktionskosten über den Produktpreis weiter an uns).
    • Zwerg Zwack 15.11.2018 09:44
      Highlight Highlight Sind die Transaktionskosten für die Händler unterschiedlich hoch für Gratis-KKs gegenüber solchen mit Jahresgebühr? Wohl kaum, oder?
    • AdmPWN 15.11.2018 10:03
      Highlight Highlight Man kann Apple Pay schon länger nutzen mit der Swissbankers Card. Die GKB beispielsweise bietet das schon seit Jahren an. Ist halt einfach nochmals eine Zusätzliche Karte...
  • Scrat 15.11.2018 09:03
    Highlight Highlight Ich frage mich schon, wozu man einen solchen Bezahldienst überhaupt brauchen sollte. Für kleine Ausgaben ein bisschen Bargeld in der Tasche, für grössere Ausgaben die EC-/Debitkarte. Mehr braucht man nun wirklich nicht.
    • Tiny Rick 15.11.2018 09:15
      Highlight Highlight Ist praktisch wenn man mal das Portemonnaie vergessen hat. So hat man das smartphone als backup
    • Globidobi 15.11.2018 09:24
      Highlight Highlight Twint ist für das Online Shopping in der Schweiz äusserst praktisch. Bei Digitec und co. innert 10 Sekunden bezahlt und auch die Rückerstattung ist innert 5 Minuten auf dem eigenen Konto.
    • Der Tom 15.11.2018 09:44
      Highlight Highlight Ja und drum sollte man es auch nicht können? Oder wie ist das jetzt gemeint?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 15.11.2018 08:59
    Highlight Highlight Apple blockiert Twint nicht. Die Lösung mit QR Code und Bluetooth klappt bestens. Wenn es scheitert ist es bei mir zu 95% wegen der Kommunikation zwischen App und Server. Seit ca 1 Jahr habe ich kaum noch Probleme mit Twint. Ich will aber beides haben. Bei Apple Pay gibt es keine Limite und ich kann es im Ausland nutzen.
  • virus.exe 15.11.2018 08:58
    Highlight Highlight Wen interessierts? Ich habe extra deshalb die Kreditkarte gewechselt.

    Mein Telefonat mit Viseca:
    Ich: ich möchte die Kreditkarte kündigen.
    Sie: Weshalb?
    Ich: Weil Sie ApplePay nicht unterstützen!
    Sie: Das ist ein Argument aber kein Grund!
    Ich: Wann wird ApplePay verfügbar sein?
    Sie: Ist nicht absehbar
    Ich: Nun wurde aus einem Argument ein Grund!

    Nun Swissbankers. Top Service!!!
    • Zwerg Zwack 15.11.2018 09:09
      Highlight Highlight Richtig so! Ich bin auch extra von der Cumulus Mastercard auf die Cosy Mastercard umgestiegen (obwohl beide über Cembra laufen) wegen Samsung Pay. Ich glaube aber, dass wir zur absoluten Minderheit gehören in den "wechselfaulen" Schweiz...
    • Kris 15.11.2018 09:56
      Highlight Highlight Nope, bin deswegen bei Corner
  • bebby 15.11.2018 08:56
    Highlight Highlight Im Kreditkartengeschäft gibt es in der Schweiz eh praktisch keine Konkurrenz. Z.B. haben sämtliche Banken in der Schweiz die Gebühren für CHF-Zahlungen im Ausland eingeführt. Ebenso sind die Wechselkurse bei allen Banken für Fremdwährungentransaktionen bis 5% vom Spot entfernt. Dann noch fast identische Gebühren für Bargeldbezug im Ausland. Und viele KK kosten verlangen noch eine Jahresgebühr. Insgesamt kostet eine Karte damit jedes Jahr mehrere 100 CHF...
    • chandler 15.11.2018 10:49
      Highlight Highlight Ich sehe es genau so, da wäre eine Untersuchung ebenfall angebracht. Diese versteckten Gebühren gehen mir schon lange auf den Sack.
  • bcZcity 15.11.2018 08:49
    Highlight Highlight Genau darum habe ich kein Twint, war schon lange bekannt. Zwängerei.
  • Bits_and_More 15.11.2018 08:44
    Highlight Highlight Ich kann mir zudem vorstellen, dass Apple und Co sehr strikte Vorgaben und mit wenig Spielraum an die Banken stellen.
    So kann sich eine Einigung natürlich auch Verzögern. Möchten nun die Banken TWINT bevorzugen, könnten die Banken auch Ihre Anforderungen an Apple und Co so formulieren, dass eine Einigung nochmals verzögert wird.

    Das die Banken nicht unbedingt motiviert sind Applepay freizuschalten und im Gegenzug keinen Zugang zum NFC Interface zu erhalten, kann ich sogar noch nachvollziehen.
    • AdmPWN 15.11.2018 10:05
      Highlight Highlight Ist so. Apple gibt da sehr genau vor, was vom Kreditkartenanbieter eingehalten und bezahlt werden muss. Die Macht eines Grosskonzerns halt.
      Von dem her finde ich es nicht so schlecht, dass Schweizer Banken dagegen halten.
    • You will not be able to use your remote control. 16.11.2018 08:58
      Highlight Highlight Du kannst nachvollziehen, dass deine Bank mit deinem Telefonhersteller aushandelt, was du mit deinem Telefon tun darfst?
    • Bits_and_More 16.11.2018 10:32
      Highlight Highlight Natürlich, wenn es um die Nutzung von Hardwareschnittstellen (NFC) geht oder wie eine Applikation mit Systemdiensten kommunizieren kann braucht es solche Gespräche schon.
      Die Software auf dem Handy ist ja nicht mein Eigentum, ich hab nur eine Lizenz erworben um diese gemäss Lizenzvertrag zu nutzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knarrz 15.11.2018 08:43
    Highlight Highlight «Die Banken sehen die Vorwürfe als unbegründet.»

    Ich will einmal erleben, dass eine Firma etwas gleich zugibt und nicht abstreitet.
  • conszul 15.11.2018 08:41
    Highlight Highlight Da verfolgt wohl jede Bank ihre eigenen Interessen. Eine Absprache war da gar nie notwendig sondern bereits klar, als man sich für TWINT entschied.
    Im Gegenzug fände ich es jedoch auch wichtig, wenn Apple ihr NFC freigibt, damit fremde Apps die Schnittstelle nutzen können. Und: vor Apple fürchten sich hiesige Banken nicht. Da gibt es ganz andere Konkurrenten, die sich bald grossflächig auf dem Markt positionieren.
  • Fruchtzwerg 15.11.2018 08:40
    Highlight Highlight Wer Apple, Google und Co nun auch noch alle seine Daten zu seinem Einkaufsverhalten gratis zur Verfügung stellen möchte, dem ist ohnehin nicht zu helfen... Trotzdem gut, dass die Weko bei Twint durchgreift.
  • EinePrieseR 15.11.2018 08:35
    Highlight Highlight Ich nutze Apple Pay und Twint. Bei Twint ist super, dass z.B. meine Supercard gleicht hinterlegt ist. Apple Pay ist einfach sehr schnell, einfach und funktioniert auch im Ausland. In den Sommerferien in England konnte ich damit z.B. an jeder Strandbude bezahlen oder in London U-Bahn fahren. Einmal registriert musste ich nur noch die Apple Watch oder iPhone ans Terminal halten und es wird automatisch der günstigste Tarif verrechnet. Wenn die eigene Kreditkarte ApplePay nicht akzeptiert und man es mal ausprobieren möchte, kann ich die App Boon. empfehlen.
  • rburri38 15.11.2018 08:32
    Highlight Highlight Sorry, aber wer Apple noch mehr Geld in den hintern schieben will (Nachdem er schon völlig überteuert Hardware von denen gekauft hat), den kann ich einfach nicht mehr verstehen. Twint funktioniert gut, ansonsten einfach normal mit der Karte bezahlen. Achtet doch einfach auch mal darauf, dass das Geld in der Schweiz bleibt, und nicht immer nach Kalifornien abwandert...
    • Ton 15.11.2018 08:38
      Highlight Highlight Nei , ich bin für echten Wettbewerb im Markt. Das regelt sich dann von allein.
    • rburri38 15.11.2018 09:05
      Highlight Highlight Den gibt es bereits. Es gibt genügend Apple-Pay-Anbieter, z.B. Cornercard. Es gibt genügend Alternativen, z.B. einfach mit der Karte bezahlen, dann wandert gar kein Geld zu irgend einem Drittanbieter. Wenn diese Banken nur Twint anbieten wollen, um das Geld in der Schweiz halten wollen und etwas gegen das Apple-Imperium zu tun, ist das gut und richtig.
    • Zeit_Genosse 15.11.2018 09:05
      Highlight Highlight Es gibt Menschen die international unterwegs sind und nicht jede Provinzapp nutzen wollen und für gute Hardware zu zahlen bereit sind. Für alle anderen gibt es den Rest.
  • Pascal Mona 15.11.2018 08:29
    Highlight Highlight Also geht es um die “illegalen“ Absprachen oder hat Apfel/Sumsum bereits eine solche Macht zu bestimmen wer Ihre Produkte anbieten MUSS?! Sorry das ist doch lächerlich. Die Banken dürfen doch selbst bestimmen was sie anbieten, ApplePay wäre ja für sie sicher nicht kostenlos (oder wenn, dann wohl nur vorübergehend), zudem gibt es ja Möglichkeiten über verschiedene Kreditkarten bereits heute. Das Apple NFC nicht freigibt (weshalb Twint komplizierter ist) ist mindestens genauso fraglich...
  • Nubotronic 15.11.2018 08:24
    Highlight Highlight Würde Apple Pay trotz iPhone, Twint NIE bevorzugen.
    Brauche nur eine App und kann mit Handynummern Geld hin und her schieben.
    Apple Pay ist einfach nur wieder ein dritter der für nichts Geld verdienen wird. Und es schlussendlich für mich als Konsument wieder teurer wird.
    Wenn Apple NFC freigibt, dann können wir nochmal darüber reden...
    • MrNiceGuy 15.11.2018 09:39
      Highlight Highlight kann man mit dem Schnellservice von PostFinance auch, verstehe den Sinn dieser App nicht
    • chandler 15.11.2018 10:46
      Highlight Highlight Wo genau wird es für dich als Konsument beim Benutzen von Apple Pay teurer?
    • Nubotronic 15.11.2018 14:04
      Highlight Highlight Apple Pay ist nicht kostenlos für die Banken. Das ergibt sich in höheren Gebüren für die Händler. Somit auch indirekt für die Konsumenten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RonaldMcDonald 15.11.2018 08:16
    Highlight Highlight Konkurrenz belebt das Geschäft! Ich finde es sollte dem Konsumenten überlassen werden, welche Lösung er bevorzugt. Welche Lösung sich durchsetzt soll der Markt entscheiden.
  • Political Incorrectness 15.11.2018 08:14
    Highlight Highlight Und als nächstes gibt es eine Razzia bei Coop, weil sie die Eigenmarken der Migros nicht anbieten.
  • So en Ueli 15.11.2018 08:05
    Highlight Highlight Alle Banken, sollten alle Möglichkeiten anbieten. Der Kunde soll selber entscheiden, was er verwenden möchte.
  • Boixos 15.11.2018 08:02
    Highlight Highlight jaja die CS...bin da auch Kunde und meine Kreditkarten funktionieren nach wie vor nicht mit Apple Pay.

    Ich müsste alles künden und neue Karten beantragen - kundenorientiert sieht anders aus.
    • RonaldMcDonald 15.11.2018 08:13
      Highlight Highlight genau so ist es! Swisscard resp. CS bietet noch lange nicht bei allen Kreditkarten Apple Pay an. Man kann es z.B. bei keinem der Bonviva Produkte nutzen, was mich ziemlich nervt!
  • Caturix 15.11.2018 07:55
    Highlight Highlight Ich als Firma mag Twint mehr als Apple Pay, die Gebühren sind für mich viel tiefer. Aber auch für die Kunden ist es billiger.
  • Barracuda 15.11.2018 07:54
    Highlight Highlight Apple Pay ist ja auch nur eine proprietäre Lösung, die genau mit einer Marke funktioniert. Sonst macht auch niemand einen solchen Aufstand. Für mich gibt es sowieso keine einfachere Lösung als die Direktzahlfunktion der EC- oder Kreditkarte. Karte hinhalten, bezahlt, fertig.
    • tensai 15.11.2018 08:04
      Highlight Highlight Handy hinhalten und schon ist‘s bezahlt. Ich brauch‘s auch nicht jeden Tag, aber ich find Apple Pay super und vor allem super einfach. UND: es funktioniert wesentlich zuverlässiger als meine Paywave-Karten von PostFinance und Raiffeisen.
    • SJ_California 15.11.2018 08:29
      Highlight Highlight Und Twint ist das Pendant für Online-Käufe. So musst du deine Kreditkarte nicht mal hervorholen
    • uvara 15.11.2018 08:32
      Highlight Highlight UBS hat bewusst kein Paywave auf der Maestro um ihre Kreditkarte verkaufen zu können! Janu, ich bin jetzt bei Postfinance.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dan2016 15.11.2018 07:49
    Highlight Highlight die EU Wettbewerbshüter kämpfen gegen die Dominanz von Google, Apple, Amazon, die Schweizer Wettbewerbsbehörden dafür.
    • Midnight 15.11.2018 08:19
      Highlight Highlight Tatsächlich ist die Dominanz der Banken hier für einmal das Problem. Konkurrenzprodukte ausbremsen ist nämlich kein Wettbewerb. Die Weko macht das schon richtig so.
    • dan2016 15.11.2018 10:29
      Highlight Highlight @Midnight. Die WEKO müsste zuerst mal wohl Apple zwingen, die Schnittstellen für Twint freizugeben. Aber man kann natürlich zuerst die Schweizer Lösung zerstören und erst in ein paar Jahren merken, wieviel wir hier verlauert haben....
    • Midnight 16.11.2018 07:28
      Highlight Highlight Wer spricht denn hier von Zerstörung? Ich benutze selber TWINT, allerdings fast ausschliesslich für Online-Zahlungen. Dafür ist der Dienst wirklich gut. Dazu braucht es aber kein NFC. In der RL ist Apple Pay aber ganz klar überlegen. Zudem funktioniert Apple Pay auch im Ausland.

      Es haben also beide Systeme ihre Vorteile und könnten durchaus miteinander koexistieren...
  • G. Schmidt 15.11.2018 07:49
    Highlight Highlight Endlich kann die Weko gegen das Apple Pay-Verbot vorgehen! Die Twint App war ein trauriger Versuch „mobile“ zu bleiben
  • p4trick 15.11.2018 07:46
    Highlight Highlight Verwende Fitbit Pay mit TCS MasterCard Gold. Erst noch der beste Bonus mit 1% Rückzahlung. Lohnt sich ab ca. 10'000 Umsatz im Jahr dann übersteigt der Bonus die Gebühr.
    Im Prinzip ist MasterCard wie Bezahlung per Rechnung.
    • suchwow 15.11.2018 08:03
      Highlight Highlight Auch fast diese Karte genommen, mich dann aber für eine KK entschieden, die Flugmeilen pro bestimmten Umsatz generiert. Hab schon vier Business Class Flüge rausgeholt, yeehaw!
    • Lolus 15.11.2018 09:35
      Highlight Highlight @suchwow
      Darf ich fragen welche? Bin auch schon lange am Rumschauen, aber noch nicht die passende Karte mit Flugmeilen gefunden.
    • dä dingsbums 15.11.2018 10:21
      Highlight Highlight @suchwow: welche KK hast Du und ab wieviel Umsatz lohnt sich das?
    Weitere Antworten anzeigen
  • bobi 15.11.2018 07:34
    Highlight Highlight Und Apple blockiert anderen Bezahlsytemen wichtige Zugänge? 😂
    • Passierschein A38 15.11.2018 07:43
      Highlight Highlight Richtig! Obwohl relativ Apple-treu, nervt mich das beidseitig! Kindergarten, sowas!
    • reiserinello 15.11.2018 07:44
      Highlight Highlight Genau das habe ich mir auch gedacht... z.B. NFC
    • Philu 15.11.2018 07:47
      Highlight Highlight Welchen anderen Bezahlsysteme?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Midnight 15.11.2018 07:32
    Highlight Highlight Wurde auch langsam Zeit. Diese Bevormundung der Banken nervt gewaltig!
    Hoffe, die Weko räumt mal ordentlich auf!
    • dä dingsbums 15.11.2018 07:44
      Highlight Highlight Ich hoffe die Weko geht auch gegen Apple vor, die ihre NFC Schnittstelle nicht für andere Anbieter öffnet.
    • Chääschueche 16.11.2018 06:26
      Highlight Highlight Die Bevormundung von Apple nervt mehr.

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