Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
The logo of car-sharing service app Uber on a smartphone over a reserved lane for taxis in a street is seen in this photo illustration taken in Madrid on December 10, 2014. REUTERS/Sergio Perez/Illustration/File Photo

Bild: Sergio Perez/REUTERS

Mit 3.5 Milliarden Dollar: Saudischer Staatsfonds steigt bei Uber ein

02.06.16, 00:24 02.06.16, 00:58


Saudi-Arabien steigt beim Mitfahrdienst Uber ein. Der Staatsfonds des Königreichs habe 3.5 Milliarden Dollar in Uber investiert, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Mit der jüngsten Finanzierungsrunde werde Uber mit 62.5 Milliarden Dollar bewertet.

Im Rahmen der Kapitalspritze bekomme Saudi-Arabien einen Sitz im Uber-Direktorium. Mit Saudi-Arabien erhält Uber einen wichtigen Partner, um die Expansion im Nahen Osten voranzutreiben.

Uber bietet eine App an, mit deren Hilfe Privatpersonen zahlungswillige Mitfahrer finden können. Dafür verlangt die Firma einen Teil des vereinbarten Tarifs. Uber offeriert seine Dienste nach eigenen Angaben weltweit in 55 Ländern, wird aber in immer mehr Märkten gerichtlich ausgebremst.

Zu den Geldgebern zählen Google und die Grossbank Goldman Sachs. Zuletzt hatte der japanische Autoriese Toyota seinen Einstieg beim Fahrdienst-Vermittler angekündigt. Die Höhe der Toyota-Beteiligung wurde nicht genannt. Toyota will im Rahmen des Deals unter anderem Uber-Fahrern seine Fahrzeuge per Leasing anbieten oder verkaufen. Ausserdem soll die gemeinsame Entwicklung von Apps für Fahrer erwogen werden. (cma/sda/reu)

Politik Wirtschaft Sharing Economy

Die Waschmaschine hat uns das Leben erleichtert – die Digitalisierung wird es revolutionieren

Stehen wir an der Pforte zum Himmel oder zur Hölle? Zwei grundverschiedene Zukunftsszenarien

«Eine Maschine wird niemals ein Bewusstsein haben»

Der neue Wohlstands-Faschismus ist da – und auch die alte Unfähigkeit, dagegen anzukämpfen

Wenn wir Glück haben, behalten uns die Roboter als Haustiere

Die Stadt der Zukunft? «Wohnen 500 Hipster nebeneinander, bringen sich 300 gegenseitig um»

Das bedingungslose Grundeinkommen hat nichts mit Sozialismus und Schlendrian zu tun – es würde uns von staatlicher Hilfe emanzipieren

Einer der mächtigsten Notenbanker warnt vor der Klimaerwärmung

Eine wahrhaft liberale Marktwirtschaft: «Wenn Kooperation, Respekt und Grosszügigkeit belohnt werden, ist eine ethische Wirtschaftsordnung möglich»

Die Schweden sagen: Sechs Stunden Arbeit sind genug – das freut Arbeitnehmer wie Firmen

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • BRO 02.06.2016 07:29
    Highlight Disruption in vollem Gange. Was für ein Hype diese Uber erzeugt ist fast schon unheimlich. Aus dem silicon valley tummeln sich Investoren und suchen sich potenzielle überflieger und werden auf Teufel komm raus gepusht bis die Welt geflutet wurde. Grosse Wellen keine Frage. Trotzdem wird bewährtes wieder stärker an Bedeutung gewinnen. Also in der Schweiz wird Uber so wichtig werden wie es die Taxis jetzt sind.
    0 0 Melden
  • Schneider Alex 02.06.2016 06:26
    Highlight So wie die Staatsbetriebe der Chinesen auf Einkaufstour im Ausland gehen, könnte dies die Schweiz auch mit den Devisenanlagen der Nationalbank tun. Ist es für unsere Nationalbank wirklich zwingend notwendig, so viel Liquidität in schwachen Fremdwährungen zu halten? Sie könnte ihre Devisenreserven auch für strategische Realwertkäufe (Aktien und Infrastruktur im Ausland) einsetzen. Was hindert die Schweiz daran, die entsprechenden Rechtsvorschriften anzupassen?
    1 0 Melden

Apple zahlt fast 16 Milliarden Steuern nach, aber die Sache hat einen Haken

Der iPhone-Hersteller Apple hat im Steuerstreit mit den Wettbewerbshütern der EU mehr als 14 Milliarden Euro (fast 16 Milliarden Franken) auf einem Treuhandkonto hinterlegt. Wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte, entspricht die Summe dem Profit, den Apple durch illegale Steuervergünstigungen in Irland machte. Sie soll endgültig gezahlt werden müssen, wenn EU-Gerichte über noch laufende Einsprüche von Apple und Irland entschieden haben.

Noch wehren sich Apple und Irland also auf …

Artikel lesen