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The logo of car-sharing service app Uber on a smartphone over a reserved lane for taxis in a street is seen in this photo illustration taken in Madrid on December 10, 2014. REUTERS/Sergio Perez/Illustration/File Photo

Bild: Sergio Perez/REUTERS

Mit 3.5 Milliarden Dollar: Saudischer Staatsfonds steigt bei Uber ein



Saudi-Arabien steigt beim Mitfahrdienst Uber ein. Der Staatsfonds des Königreichs habe 3.5 Milliarden Dollar in Uber investiert, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Mit der jüngsten Finanzierungsrunde werde Uber mit 62.5 Milliarden Dollar bewertet.

Im Rahmen der Kapitalspritze bekomme Saudi-Arabien einen Sitz im Uber-Direktorium. Mit Saudi-Arabien erhält Uber einen wichtigen Partner, um die Expansion im Nahen Osten voranzutreiben.

Uber bietet eine App an, mit deren Hilfe Privatpersonen zahlungswillige Mitfahrer finden können. Dafür verlangt die Firma einen Teil des vereinbarten Tarifs. Uber offeriert seine Dienste nach eigenen Angaben weltweit in 55 Ländern, wird aber in immer mehr Märkten gerichtlich ausgebremst.

Zu den Geldgebern zählen Google und die Grossbank Goldman Sachs. Zuletzt hatte der japanische Autoriese Toyota seinen Einstieg beim Fahrdienst-Vermittler angekündigt. Die Höhe der Toyota-Beteiligung wurde nicht genannt. Toyota will im Rahmen des Deals unter anderem Uber-Fahrern seine Fahrzeuge per Leasing anbieten oder verkaufen. Ausserdem soll die gemeinsame Entwicklung von Apps für Fahrer erwogen werden. (cma/sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • BRO 02.06.2016 07:29
    Highlight Highlight Disruption in vollem Gange. Was für ein Hype diese Uber erzeugt ist fast schon unheimlich. Aus dem silicon valley tummeln sich Investoren und suchen sich potenzielle überflieger und werden auf Teufel komm raus gepusht bis die Welt geflutet wurde. Grosse Wellen keine Frage. Trotzdem wird bewährtes wieder stärker an Bedeutung gewinnen. Also in der Schweiz wird Uber so wichtig werden wie es die Taxis jetzt sind.
  • Schneider Alex 02.06.2016 06:26
    Highlight Highlight So wie die Staatsbetriebe der Chinesen auf Einkaufstour im Ausland gehen, könnte dies die Schweiz auch mit den Devisenanlagen der Nationalbank tun. Ist es für unsere Nationalbank wirklich zwingend notwendig, so viel Liquidität in schwachen Fremdwährungen zu halten? Sie könnte ihre Devisenreserven auch für strategische Realwertkäufe (Aktien und Infrastruktur im Ausland) einsetzen. Was hindert die Schweiz daran, die entsprechenden Rechtsvorschriften anzupassen?

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