Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06591365 A handout photo made available by the National Archives showing US pilot Amelia Earhart 'prior to last take-off' which was in Lae, New Guinea 02 July 1937.  Earhart disappeared one day later on the same date 02 July 1937 after crossing the International Dateline and the mystery of what happened to Earhart and her navigator Fred Noonan has never been solved. It's been 80 years since Earhart and Noonan vanished on a round-the-world flight. Media reports on 09 March 2018 state that Bones found on a island of Nikumaroro in 1940 in the South Pacific were likely those of US pilot Amelia Earhart, a new study by Richard Jantz, an emeritus anthropology professor at the University of Tennessee, found. *** Local Caption *** 53631092  EPA/NATIONAL ARCHIVES / HANDOUT HAND  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES *** Local Caption *** 53631092

Amelia Earhart in Lae, Neuguinea, vor dem Take off zu ihrer letzten Reise.  Bild: EPA/NATIONAL ARCHIVES

«Helft uns schnell!»: Forscher rekonstruieren Amelia Earharts Schicksal aus ihren Notrufen



Was geschah mit Amelia Earhart und ihrem Navigator Fred Noonan, als sie im Juli 1937 bei ihrem Flug über dem Pazifik verschwanden? Mehr als 80 Jahre nach dem tragischen Ende ihres Versuchs, mit ihrer Lockheed Electra als erster Mensch die Erde am Äquator zu umrunden, ist das Schicksal der Flugpionierin immer noch ein Rätsel. 

Jetzt werfen Experten neues Licht auf die letzten Tage der wagemutigen Frau, die 1932 als erste Pilotin den Atlantik überflogen hatte. Richard Gillespie von «The International Group for Historic Aircraft Recovery» (TIGHAR) und sein Team haben alle Funksprüche Earharts analysiert, die nach ihrem Verschwinden in der Pazifikregion und in Nordamerika aufgefangen wurden. 

FILE - In this May 1937 file photo, aviator Amelia Earhart and her navigator, Fred Noonan, stand in front of their twin-engine Lockheed Electra airplane in Los Angeles, prior to their historic flight in which Earhart was attempting to become first female pilot to circle the globe. Earhart and her navigator, Fred Noonan, disappeared in the South Pacific in July 1937. (AP Photo/File)

Earhart und ihr Navigator, Fred Noonan.  Bild: AP/AP

Flugpionierin und Medienstar der 30er-Jahre

Die am 24. Juli 1897 in Kansas geborene Amelia Earhart kam aus wohlhabendem Haus. 1920 durfte sie zum ersten Mal in einem Flugzeug mitfliegen; von da an wollte sie unbedingt selber fliegen. Gegen den Widerstand ihrer Eltern erwarb sie eine Fluglizenz und erwarb 1921 ein eigenes Flugzeug. Mit dieser Maschine stellte sie kurz darauf einen Höhenweltrekord für Frauen auf. Berühmt wurde Earhart 1928, als sie als erste Passagierin einen Nonstop-Flug über den Atlantik machte. 1932, ein halbes Jahr nach ihrer Heirat, überquerte sie als erste Frau den Atlantik im Alleinflug. Danach folgten weitere Rekordflüge – bis zum fatalen Versuch, als erster Mensch die Erde am Äquator zu umrunden. Sie verschwand am 2. Juli 1937 mit ihrem Navigator Fred Noonan vor dem letzten Zwischenstopp. Am 5. Januar 1939 wurde sie für tot erklärt.   
Earhart war überzeugte Pazifistin und Feministin, die ihre Popularität nutzte, um diese Anliegen voranzutreiben.  

Notruf im Radio

Das Funkgerät der Lockheed Electra war zwar nur für Distanzen von wenigen hundert Kilometern ausgelegt, doch neben der gewählten Primärfrequenz sendete das Gerät die Funksprüche auch in höheren, sogenannten harmonischen Oberschwingungen aus. Diese Oberschwingungen können über bedeutend grössere Distanzen empfangen werden, doch die Tonqualität ist dabei unvorhersehbar. 

Manche dieser Oberschwingungen wurden von Privatleuten auf dem Radio empfangen, als sie an der Kurzwellen-Wählscheibe drehten. 57 Berichte über solche aufgefangene Notrufe stuft Gillespie als glaubwürdig ein; die jeweiligen Empfänger befanden sich an verschiedenen Orten in Nordamerika und wussten nichts voneinander. 

Im Gegensatz zur gängigen These, wonach Earhart in den Ozean abstürzte, nachdem ihr der Treibstoff ausgegangen war, glaubt Gillespie, es sei der Pilotin gelungen, auf einem Riff vor Gardner Island (heute Nikumaroro) zu landen. Von dort aus soll Earhart ihre Notrufe abgesetzt haben. 

FILE - This July 1, 1937 file photo supplied by The International Group for Historic Aircraft Recovery (TIGHAR), is the only known picture of Amelia Earhart's Lockheed Electra taking off from Lae, New Guinea for the 2,550-mile flight to Howland Island. A Wyoming man who paid $1 million to sponsor a search for Amelia Earhart's missing airplane is asking a federal judge not to dismiss his fraud lawsuit against expedition organizers..(AP Photo/TIGHAR, File)

Earharts Lockheed Electra beim Start in Lae auf Neuguinea.  Bild: AP/The International Group for Historic Aircraft Recovery

Die Hoffnung schwindet

Und die wurden von Mal zu Mal hoffnungsloser. Mabel Larremore aus Amarillo in Texas, die am Abend des 2. Juli 1937 – an jenem Freitag, als Earhart und Noonan verschwanden – gerade ihr Radio ausschalten will, vernimmt die Stimme der Pilotin und hört eine gute halbe Stunde lang zu, wie Earhart ihre Lage schildert. 

«Flugzeug abgestürzt auf eine unbekannte Insel. Klein. Unbewohnt.»

Die Maschine liege teilweise im Wasser, Navigator Noonan sei schwer verletzt und benötige sofortige Hilfe. Auch sie selber sei verletzt, aber nicht so schwer.  Am 3. Juli fängt Nina Paxton aus Ashland in Kentucky einen Notruf Earharts auf:  

«Unser Flugzeug hat fast keinen Treibstoff mehr. Überall ist Wasser. Sehr dunkel. Wir müssen hier weg. Wir können hier nicht lange bleiben.»

FILE - In a June 26, 1928 file photo, American aviatrix Amelia Earhart poses with flowers as she arrives in Southampton, England, after her transatlantic flight on the

Ihr grösster Erfolg: Earhart am 26. Juni 1932 in Southhampton nach ihrem Nonstopflug über den Atlantik.  Bild: AP/AP

Einen Tag später hört der 16-jährige Dana Randolph in Rock Springs, Wyoming:

«Dies ist Amelia Earhart. Schiff ist auf einem Riff südlich des Äquators. Station KH9QQ.»

Als Earhart die Koordinaten durchgibt, schwächt sich das Signal ab; es ist nichts mehr zu verstehen. Am Abend des selben Tages vernimmt Howard Coons in San Francisco: 

«Noch am Leben. Beeilt euch. Sagt Ehemann, alles in Ordnung.»

Letzter Notruf, dann Stille

Es ist schon der 5. Juli, als Betty Klenck aus St.Petersburg in Florida eine verzweifelte Earhart um Hilfe rufen hört. Das Wasser stehe schon auf Kniehöhe. Der vermutlich letzte Notruf wird am frühen Morgen des 7. Juli empfangen. Thelma Lovelace aus St.Johns in New Brunswick vernimmt Earharts Stimme: 

«Könnt ihr mich hören? Könnt ihr mich hören? Dies ist Amelia Earhart. Dies ist Amelia Earhart. Bitte antworten. Wir haben Wasser aufgenommen, mein Navigator ist schwer verletzt; wir benötigen medizinische Versorgung und brauchen Hilfe; wir können nicht mehr lange durchhalten.»

FILE - In this file photo taken on or about July 2, 1937, American aviator Amelia Earhart, left, and her navigator, Fred Noonan, right, pose beside their plane with gold miner F.C. Jacobs at Lae, New Guinea just before Earhart and Noonan took off in a flight to Howland Island on July 2, during which they disappeared somewhere in the Pacific. (AP Photo, File)

Earhart und Noonan (r.) mit einem Goldschürfer auf Neuguinea kurz vor dem Start zur letzten Etappe.  Bild: AP/AP

Nach diesem Notruf fängt ein Funker auf Howland Island am frühen Abend noch ein schwaches Signal auf und vernimmt Sprachfetzen, in denen der Name Earhart fällt. Diese dürften aber – wie Gillespie glaubt – vom Funkverkehr eines Flugzeugs stammen, in dem sich das Gespräch um die Suche nach Earhart drehte. Ohnehin wäre die Flut zu diesem Zeitpunkt zu hoch gewesen; Earhart hätte das Funkgerät dann nicht in Betrieb nehmen können. 

In this undated photo, aviator Amelia Earhart, left, and navigator Fred Noonan pose with a map of the Pacific Ocean showing the planned route of their round-the-world flight. (AP Photo)

Earhart und Noonan mit einer Karte der geplanten Flugroute über den Pazifik.  Bild: AP/AP

Im Rhythmus der Gezeiten

In der Tat folgen fast alle Notrufe dem Gezeitenwechsel, wie er auf der Insel stattfand: Earhart konnte nur dann Funksprüche absetzen, wenn der Motor ihres Flugzeugs in Betrieb war, ohne dass Gefahr bestand, dass er vom Meerwasser überschwemmt wurde. Dies war jeweils vom späten Abend bis zum frühen Morgen der Fall. Laut Gillespie ist dieses zeitliche Muster das stärkste Indiz, das für seine Hypothese spricht. 

Gillespie vermutet, dass die Lockheed Elektra am Morgen des 9. Juli endgültig vom Riff ins Meer gespült wurde und versank – die Meeresboden fällt dort steil ab. An diesem Tag überflogen mehrere amerikanische Flugzeuge Gardner Island und sahen dort kein Flugzeug. 

Mögliche Position von Earharts Flugzeug, einer Lockheed Elektra, nach der Notlandung auf dem Riff bei Gardner Island (Nikumaroro).

An diesen Stellen auf dem Riff befand sich Earharts Flugzeug möglicherweise in den Tagen nach der Notlandung, bis es am 9. Juli versank.   Bild: tighar.org

Skelettüberreste

Gillespies Hypothese wird von einer Studie des Anthropologen Richard Jantz von der Universität von Tennessee gestützt, die dieser im März dieses Jahres in der Fachzeitschrift «Forensic Anthropology» veröffentlichte. Jantz verglich Messungen von Skelettüberresten, die auf Gardner Island gefunden wurden und später verloren gingen, mit überlieferten und zum Teil geschätzten Körpermassen von Earhart. Er kam zum Schluss, dass die gefundenen Knochen besser zu Earhart als zu 99 Prozent der Menschen aus einer Vergleichsgruppe passen. 

Jantz' Hypothese kann nicht mit einer DNA-Analyse erhärtet werden, weil die angeblichen Überreste von Earhart verschwunden sind. Auch die  Funkspruch-Analyse der TIGHAR-Experten dürfte noch kein wasserdichter Beweis dafür sein, dass Earhart und Noonan tatsächlich auf Garner Island notlandeten und dort einige Tage überlebten. Wie die berühmte Flugpionierin ihre letzten Stunden verbrachte, wird man wohl nie genau wissen. 

FILE - This undated file photo shows Amelia Earhart, the first woman to fly solo across the Atlantic Ocean. A federal judge has dismissed a Wyoming man’s lawsuit claiming a group secretly found the missing airplane of aviation pioneer Amelia Earhart in the South Pacific but kept it quiet so it could continue to raise funds for the search. District Judge Scott Skavdahl on Friday July 25, 2014, dismissed Timothy Mellon’s lawsuit against the Pennsylvania-based International Group for Historic Aircraft Recovery and its executive director.  (AP Photo, file)

Amelia Earhart wurde am 5. Januar 1939 für tot erklärt.  Bild: AP/AP

Das ist der Schweizer Flugpionier:
Walter Mittelholzer

Geschichte – die Vergangenheit lebt!

Die spannende Geschichte der Genfer Bordellkönigin

Link zum Artikel

Inzest und die grosse Liebe zu einem Pferd: Kaiser Caligulas Sündenregister

Link zum Artikel

Bis dass der Tod euch scheidet! So sah Geschlechterkampf im Mittelalter aus

Link zum Artikel

Fäkalien als Waffe – diese 7 Beispiele stinken zum Himmel

Link zum Artikel

Die erstaunliche Geschichte des Grenzsteins 4e zwischen Wasterkingen ZH und Deutschland

Link zum Artikel

Sexy Rorschach ... und andere historische Herzensbrecher. Erkennst du sie alle?

Link zum Artikel

Vom Landjäger zum Verkehrspolizisten – die Geschichte der Polizei in der Schweiz

Link zum Artikel

Nun gehört auch Orell Füssli dazu: Das sind die 20 ältesten Firmen der Welt

Link zum Artikel

Kalaschnikows in Kloten: Vor 50 Jahren geriet die Schweiz ins Fadenkreuz des Terrors

Link zum Artikel

Wurde der Valentinstag von der Rosen- und Schoggi-Industrie erfunden? Bullshit!

Link zum Artikel

Mary Quant – die Mutter des Minirocks wird 85

Link zum Artikel

Bei der Kolonisation Amerikas starben so viele Menschen, dass sich das Klima abkühlte

Link zum Artikel

Der Terror der «Colectivos» – so machen Maduros Motorradgangs Jagd auf Regimegegner

Link zum Artikel

Böse Katholiken gegen herzige Protestanten – und mittendrin der Langweiler Zwingli

Link zum Artikel

Wie Swatch die Internetzeit erfand – und damit baden ging

Link zum Artikel

Wie die Engländer und der «protestantische Wind» die Spanische Armada zerzausten

Link zum Artikel

Vor 50 Jahren: Als der Traum von der Schweizer Atombombe platzte

Link zum Artikel

Als sich hunderte Strassburger 1518 plötzlich zu Tode tanzten 

Link zum Artikel

Wie ein Schweizer Naturforscher die Schönheit der Erde sah und die «weisse Rasse» anklagte

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

Als die Weisse Frau auf den Schlössern der Hohenzollern herumspukte

Link zum Artikel

Ovomaltine – von der Apotheke in den Supermarkt

Link zum Artikel

«Die Zarin krault ihm die Eier»: Der Mord am gottlosen Scharlatan Rasputin 

Link zum Artikel

15 seltsame Fakten aus der Geschichte, die du vermutlich noch nicht kennst

Link zum Artikel

Rivella – wie aus einem «Abfallprodukt» das schweizerischste aller Getränke entstand

Link zum Artikel

«Stille Nacht» und «A Christmas Carol»: Zwei Weihnachtsklassiker feiern Jubiläum

Link zum Artikel

Per Rohrpost auf den Friedhof – wie die Wiener ihr Leichenproblem «begraben» wollten

Link zum Artikel

Die Schweiz – ein Land ohne Hauptstadt

Link zum Artikel

Wie Bush senior sich den Broccoli vom Halse hielt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Nichts für schwache Nerven – Passagierflugzeuge im Sandsturm

abspielen

Video: watson/nico franzoni

Das könnte dich auch interessieren:

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • manhunt 28.07.2018 13:20
    Highlight Highlight es ist stets die leidenschaft, die leiden schaft. danke für den artikel.
    • galgenhumor 28.07.2018 14:38
      Highlight Highlight Tiger tigern, Schafe schafen. Aussergewöhnliche Persönlichkeiten schaffen etwas. Ohne Leidenschaft (und Leiden) würden wir wahrscheinlich noch auf den Bäumen hocken.
  • Mia_san_mia 28.07.2018 10:24
    Highlight Highlight So wirds gewesen sein.
  • Der Tom 27.07.2018 21:20
    Highlight Highlight Die wurden von Ausserirdischen gerettet und weit weg gebracht. In ca 400 Jahren werden sie von der Besatzung der Voyager gefunden.
    • ScottSterling 27.07.2018 23:28
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bild
    • Alathea 28.07.2018 08:32
      Highlight Highlight 😂 musste auch gleich an die Star Trek Folge denken ❤
    • Der Tom 28.07.2018 09:05
      Highlight Highlight gibt eine doku
      Play Icon

Autismus durch Impfung – wie eine einzige Studie bis heute Ängste befeuert

1998 erschien im renommierten britischen Medizin-Fachjournal «The Lancet» ein Artikel, der heute noch Folgen hat: Der Arzt Dr. Andrew Wakefield und seine Kollegen veröffentlichten eine Studie, die einen vermeintlichen Zusammenhang zwischen dem Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und Autismus beschrieb.

Nachdem es zuerst einige Zeit ruhig geblieben war, kam es später – zumindest in Grossbritannien – zu einem beträchtlichen Medienrummel, der viele Leute nachhaltig …

Artikel lesen
Link zum Artikel