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Im Alter von 83 Jahren: Massenmörder Charles Manson ist tot  

20.11.17, 06:51 20.11.17, 07:56


Charles Manson ist tot: Der berüchtigte US-Mörder starb mit 83 Jahren. Dies berichtet die US-Website TMZ unter Bezug auf die Schwester von Sharon Tate, eines der Opfer Mansons. Debrah Tate sagt gegenüber TMZ, man habe sie aus dem Gefängnis angerufen und ihr mitgeteilt, dass Manson am Sonntagabend um 20.13 Uhr Ortszeit verstorben ist. 

Manson war letzte Woche ins Spital eingeliefert worden. Bereits im Januar musste er demnach wegen schwerer Darmblutungen im Spital behandelt werden.

Lebenslang hinter Gittern

1969 hatte der damals 34-Jährige mehrere Anhänger zu einer brutalen Mordserie in Los Angeles angestiftet. Zu den insgesamt sieben Opfern zählte die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate, Ehefrau von Regisseur Roman Polanski.

Manson war nicht selbst am Tatort – im Mordprozess stellte ihn die Staatsanwaltschaft als satanisches Monster und Drahtzieher dar, dem seine Anhänger bedingungslos gefolgt seien.

This combo of photographs shows how Charles Manson has looked over the years from 1969 up to the most recently released photo in 2011. Manson is scheduled to have a parole hearing at Corcoran State Prison on Weds., April 11, 2012. (AP Photo)

Manson im Wandel der Zeit Bild: AP

Für seine Rolle bei den Verbrechen war Manson ursprünglich zum Tode verurteilt worden. Dies wurde 1972 in lebenslange Haft umgewandelt, als Kalifornien für einige Jahre die Todesstrafe abschaffte.

Manson wollte heiraten

Eine Freilassung auf Bewährung wurde ihm bereits ein Dutzend Mal verwehrt, wie die «Los Angeles Times» schrieb. Die nächste Bewährungsanhörung war für das Jahr 2027 angesetzt.

Manson vor Gericht

Video: YouTube/Cache404

2015 wollte Manson im Corcoran State Prison eine damals 27-Jährige heiraten. Ein Gericht untersagte dies. Die Frau hatte bereits als Teenager zu ihm Kontakt aufgenommen, wie sie dem Magazin «Rolling Stone» sagte.

Die Gruppierung «Manson Family» wurde in den 60er Jahren in Kalifornien gegründet. Manson sah in sich eine Wiedergeburt Christi und zettelte die Mordserie an, um einen Krieg zwischen Weissen und Schwarzen in den USA zu provozieren. (mlu/sda/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Paddiesli 20.11.2017 13:16
    Highlight Dann wirds wohl bald einen neuen Film über sein Leben geben. Schliesslich will man daran ja Geld verdienen können.
    1 0 Melden
  • Digitalrookie 20.11.2017 10:22
    Highlight Eine Galionsfigur der dunklen Seite des Entertainments ist von uns gegangen; Heerscharen von Musikern und Filmemacher hatte er inspiriert. Die Guns'n'Roses hatten in auf ihrem Album "The Spaghetti Incident" gecovert und Marilyn Manson verewigten ihn in ihrem Bandnamen. Von Charles Manson selbst sind ebenfalls Alben im Handel erhältlich und es gibt Merchandising-Artikel wie T-Shirts, Posters etc. Warum berichteten eigentlich die Medien immer über ihn? Genau, weil er längst in die Popkultur eingegangen war. So gesehen war Charles Manson auch ein Popstar...
    4 0 Melden
  • kleiner_Schurke 20.11.2017 08:56
    Highlight Charles Manson wurde nie wegen Mordes verurteilt https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Manson sondern wegen Manson hatte die Morde angeordnet, aber nicht selbst ausgeführt. Ergo kein Mörder aber dafür Sektenguru wie er im Buche steht.
    27 12 Melden
    • Nosgar 20.11.2017 09:59
      Highlight Doch, er wurde sehr wohl wegen Mordes verurteilt. In den USA muss man dafür nicht der eigentliche Täter sein.
      23 2 Melden
    • Roterriese 20.11.2017 12:00
      Highlight Man nennt es Anstifter oder mittelbarer Täter
      4 2 Melden
  • iss mal ein snickers... 20.11.2017 07:26
    Highlight Nein, kein Verlust für die Menschheit...das ein Mörder soviel Bewunderer und Fanpost hatte ist doch einfach krank. Hoffe das die Hinterbliebenen nun etwas Ruhe finden und mit dieser Sache ein Stück weit abschließen könenn
    65 11 Melden

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