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Die verschuettete Bergstrasse SS337 zwischen Domodossola und der Tessiner Grenze bei der Ortschaft Re, Italien am Montag, 2. April 2018. Ein Bergsturz im italienischen Val Vigezzo hat am Sonntag zwei Tote gefordert. Felsbrocken stuerzten in der Gemeinde Re auf eine Strasse und begruben ein Auto unter sich. Die beiden Toten stammen aus der Schweiz.  (KEYSTONE/Ti-Press / Samuel Golay

Zwei Personen starben am 2. April beim Bergsturz im italienischen Val Vigezzo. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Hat Gott den Bergsturz verursacht, der zwei Tessiner Pilger unter sich begrub?

Ein Paar stirbt bei einem Bergsturz im italienischen Val Vigezzo. Der Bruder der tödlich Verunglückten glaubt, Gott habe es so gewollt. Ein ungeheuerlicher Gedanke, wenn man ihn zu Ende denkt.



Wenn Gläubige gewisse Vorkommnisse oder Ereignisse nicht erklären können, greifen sie gern auf den geflügelten Spruch zurück: Gottes Wege sind unergründlich.

Übersetzt heisst das: Gott, egal welcher Couleur oder Provenienz, beobachtet uns, begleitet uns, lenkt uns möglicherweise und greift in unseren Alltag oder unser Leben ein. Primär natürlich helfend.

So jedenfalls verkünden es viele Geistliche und Seelsorger. Ein Credo, das Trost und Hoffnung spenden soll. Und uns Menschen anhalten, ein möglichst gottgefälliges und sündenfreies Leben zu führen. Strenggläubige sind denn auch überzeugt, von Gott schon im Diesseits belohnt zu werden, indem er sie vor Krankheiten und Unglücksfällen bewahrt.

Wie kann Gott es zulassen, dass Gläubige auf tragische Weise ihr Leben verlieren, die zu seinen Ehren unterwegs waren? Oder ist es Gott egal, was mit uns hienieden passiert?

Doch selbst die Kirchen scheinen Zweifel zu haben, dass Gott omnipräsent sein und seine schützende Hand über alle Gläubigen halten kann. Deshalb setzt er sein Bodenpersonal in Bewegung, nämlich die Schutzheiligen.

Davon gibt es ein ganzes Heer. Für die Katholiken ist Maria die erste Anlaufstelle. Viele Berufsgattungen haben sogar eigene Schutzheilige. Die Mineure zum Beispiel hoffen auf die heilige Barbara, wenn sie beim Tunnelbau tief im Berg ihre gefährliche Arbeit verrichten. Für die Autofahrer und Reisenden ist der heilige Christopherus als Schutzpatron zuständig, für die Feuerwehrleute der heilige Florian.

Iwan Luginbuehl, Sohn des Berner Kuenstlers Bernhard Luginbuehl, installiert die Eisenskulptur

Bernhard Luginbühls Skulptur des Schutzheiligen Christopherus wird auf dem Bahnhofplatz Bern aufgestellt. Bild: KEYSTONE

Auf dem Weg zur Blutenden Madonna tödlich verunglückt

Passiert trotz Wohlverhalten und intensiver Fürbitte doch ein Unglück, sind die Gläubigen ratlos und greifen – wie bereits erwähnt – auf den Spruch von den unergründlichen Wegen Gottes zurück. 

Es gibt aber tragische Situationen, bei denen alle religiösen Heilsversprechen und Erklärungsversuche in sich zusammenfallen. So passiert am Ostersonntag im Centovalli unweit der Schweizer Grenze zum Tessin. Ein Ehepaar aus Minusio TI war auf der Pilgerfahrt zur Blutenden Madonna in der Wallfahrtskirche im italienischen Re. Die Tessiner wollten etwas für ihr Seelenheil tun.

Madonna del Sangue in Re, Valle Vigezzo Wallfahrtskirche der Madonna del Sangue

Die Wallfahrtskirche im italienischen Re. Bild: Adrian Michael/Wikimedia Commons

Zwischen den beiden Ortschaften Olgia und Meis krachten riesige Felsbrocken vom Berghang herunter und begruben die Pilger unter sich. Das Paar kam beim Unglück ums Leben.

Der Unfall wirft für Gläubige viele Fragen auf. Wie kann Gott es zulassen, dass Gläubige auf tragische Weise ihr Leben verlieren, die zu seinen Ehren unterwegs waren? Oder ist es Gott egal, was mit uns hienieden passiert? Kann er allenfalls nicht eingreifen, weil ihm die Macht dazu fehlt? Oder ist er bei den Milliarden von Menschen, die permanent beobachtet und begleitet werden möchten, heillos überfordert?

Denkbar ist eine weitere Variante: Es gibt Gott gar nicht, weshalb jede Hoffnung auf Schutz, jede Fürbitte und jede Wallfahrt vergebliche Liebesmühe ist.

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Die Meinung eines Gläubigen auf die Frage: Wieso lässt Gott das Leiden zu? Video: YouTube/Du bist genial!

Für Gläubige sind dies ketzerische Fragen. Auch der Bruder der tödlich verunglückten Frau hat keinen Gedanken an eine solche Möglichkeit verschwendet. Gegen über dem Blick sagte er, Gott habe es so gewollt, der Erdrutsch müsse Bestimmung gewesen sein.

Eine unerträgliche Vorstellung

Ein ungeheuerlicher Gedanke, wenn man ihn zu Ende denkt. Er bedeutet, dass Gott die Felsen absichtlich auf seine Gläubigen hat niederdonnern lassen – aus welchen Motiven auch immer. Diese Vorstellung stellt den Glauben an einen barmherzigen Vater im Himmel völlig auf den Kopf.

Das Beispiel zeigt, dass unsere konkreten Lebenserfahrungen oft in einem krassen Widerspruch zu den religiösen Dogmen und Heilskonzepten stehen. Es demonstriert uns auch, wie verstörend der Glaube sein kann. Wen wunderts, dass es heute vielen Menschen schwer fällt, an einen Gott zu glauben?

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Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ökonometriker 10.04.2018 20:58
    Highlight Highlight Man könnte auch argumentieren, dass es im Himmel so toll ist, dass Gott sie als Belohnung zu sich geholt hat. Oder dass er gedacht hat "die scheinen echt fromm zu sein, mit denen kann man sicher gut Ostern feiern".

    Das tolle an Glauben wie dem Christentum oder Atheismus ist, dass man immer in alle Richtungen argumentieren kann. Da kann man sich gar nie einig werden.
    Eventuell sollte man sich eingestehen, dass man eben doch nicht alles weiss. Und aufhören, der ganzen Welt zu erzählen, man wisse alles mit Sicherheit. Denn an einen Glauben glaubt man - man weiss es nicht.
  • blaubar 10.04.2018 10:44
    Highlight Highlight „Gott habe es so gewollt“. Da ist halt die Frage, was für ihn „Gott“ ist. Wenn das Wetter, Klima und die Umstände dazugehören, habe ich kein Problem damit.
  • Michael Bamberger 10.04.2018 07:55
    Highlight Highlight AMU: "...so kann es nur einen geben. Der Gott der sich im AT und NT ihnen und allen anderen Menschen offenbart hat, Gott Vater, Sohn und der Hl. Geist."

    Wären Sie durch den Geburtszufall in Kalkutta geboren und sozialisiert worden, würde Ihre Antwort Brahma und Saraswati lauten, oder Allah, wäre es Riad gewesen, oder Zeus und Hera im antiken Athen, und so weiter und so fort...

    Was sagt das über die Plausibilität Ihrer Hypothese aus?
    • Michael Bamberger 11.04.2018 08:59
      Highlight Highlight Nochmal:

      Wären Sie durch den Geburtszufall in Kalkutta geboren und sozialisiert worden, würde Ihre Antwort Brahma und Saraswati lauten, oder Allah, wäre es Riad gewesen, oder Zeus und Hera im antiken Athen, und so weiter und so fort...

      Was sagt das über die Plausibilität Ihrer Hypothese aus?
    • karl_e 11.04.2018 11:48
      Highlight Highlight @AMU: Fatima und Lourdes sind nur für euch Katholiken Tatsachen. AT und NT sind im besten Fall Geschichtsbücher, sonst aber Märchen, Gedichtsammlungen oder Paulinische Pamphlete. Und die Faktenlage zu Jesus ist sehr fragwürdig, er wird ausserhalb des NT nur von einem gewissen Josephus in einem oder meinetwegen zwei Sätzen erwähnt.
    • karl_e 12.04.2018 00:26
      Highlight Highlight Welcher Gott, AMU? Allah, Zeus, Wotan, Manitou, Shiva...?
      Es mag einen Gott geben oder es mag keinen geben. Das wissen Sie nicht.
      Und was haben nun Fatima und Lourdes damit zu schaffen? Das sind rein katholische Märchen, aber wenn Sie daran glauben wollen, habe ich kein Problem damit. So lange Sie nicht wieder die hl. Inquisition einführen wollen.
  • olmabrotwurschtmitbürli 10.04.2018 02:15
    Highlight Highlight Mein Tipp: Es ist gerade Far Cry 5 rausgekommen. Da kann man sich stimmungsvoll für die Religionsfreiheit einsetzen...
  • swisskiss 09.04.2018 21:55
    Highlight Highlight Tja Herr Stamm, wieder mal haarscharf vorbei.

    Statt die Existenz oder Nichtexistenz von Gott zu hinterfragen, oder die Motive eines Gottes im Falle seiner Existenz erkennen zu wollen, sollte doch die wesentliche Frage sein, was der Glauben an einen Gott ( in welcher Form auch immer) den Angehörigen dieser 2 Opfer bringt, um den Verlust zu verarbeiten.

    Ich komme nicht umhin Herr Stamm, zu bemerken, dass in Ihrer Kritik an Glaubenskonzepten, die durchaus heilende und tröstende Wirkung auf Gläubige in Ihrem Kampf ( ja es wirkt verbissen!) nicht den Raum einnimmt die ihr zusteht.
  • Nonbeliever 09.04.2018 13:56
    Highlight Highlight Da wo ich herkomme ereignete sich vor vielen Jahren mal folgendes: Ein grosses Holzkreuz am Wegesrand fiel just in dem Moment um, als ein kaum 16jähriger Junge unter eben diesem Kreuz sein Znüni ass. Junge war tot. Für viele Dörfler war das sehr unheimlich damals und es wurde wild und abergläubisch drauflos spekuliert. Das Ganze ist aber eigentlich sehr banal im Sinne von "shit happens" Ursache und Wirkung. Die Geschichte ist voll von tragischen Unfällen dieser und ähnlicher Art und irgend ein Gott - sofern es den gibt - hat überhaupt nichts damit zu tun.
    • Pasionaria 09.04.2018 22:59
      Highlight Highlight "Unfällen dieser und ähnlicher Art und irgend ein Gott - sofern es den gibt - hat überhaupt nichts damit zu tun."
      ..... und wenn schon - sofern es den gaebe - waere er ein unsaeglicher Sadist.
  • A.123 09.04.2018 09:22
    Highlight Highlight Herr Stamm,
    Schade, dass gerade Sie als Sektenexperte bzw. Religionsexperte ein solch grosses Unverständnis für den christlichen Glauben haben. Im christlichen Glauben finden die Menschen im Tod nicht das Ende sondern den Anfang. Der Tod ist die Erlösung und der Weg zum Herrn. Das ist zentraler Glaubensinhalt. Als Christ ist der Tod nichts wovor man Angst haben muss, sondern öffnet den Weg ins ewige Leben, ins Paradies. Würde mir eine Richtigstellung ihrerseits erhoffen...
    • Share 10.04.2018 11:45
      Highlight Highlight Kann schon sein. Es gibt aber einiges das nicht gottgegeben ist. Strukturelle Diskriminierung und Gewalt beispielsweise.
    • Masche 11.04.2018 08:29
      Highlight Highlight @A.123: Wenn dem wirklich so wäre, müsste ja eine Beerdigung für Christen ein Freudenfest und nicht eine Trauerfeier sein. Ist es aber zu Recht nicht.
  • Michael Bamberger 09.04.2018 08:55
    Highlight Highlight AMU: "En bref, Gott existiert, da werden auch sie nichts daran ändern."

    Um welchen Gott handelt es sich denn? Um Osiris, Zeus, Thor, Neptun, Brahma, Amaterasu, Jahwe oder Allah? Oder ist es noch ein anderer unter den tausenden?
    • Oxymora 09.04.2018 20:17
      Highlight Highlight @AMU

      Sie haben das Gefühl, dass sich H.S. auch immer widerspricht.

      Nun H.S. schreibt über real existierende Dinge und über an konditionierte Hirngespinste.

      Damit ihn Religiöse und Gottfreie verstehen können, muss er für beide Seiten verständlich schreiben. Sie glauben darin Widersprüchlichkeit zuerkennen, es dient aber der interreligiösen Verständigung.

      Was gäbe es denn für Alternativen?

      H.S könnte sich, wie ihr Gott in drei Teile schnipseln: T1 propagiert Religion, T2 bleibt bei der Realität und T3 vermittelt zwischen T1 und T2.

      Können sie die geoffenbarte Problematik verstehen?
    • Maracuja 10.04.2018 22:16
      Highlight Highlight @Oxymora: es dient aber der interreligiösen Verständigung

      Hoffentlich meinen Sie damit die Verständigung zwischen Anhängern traditioneller Religionen und Anhängern neumodischer Kulte (z.B. Schneewittchen*) und nicht die Verständigung zwischen Gläubigen und Glaubensfreien, letztere dürften es nicht schätzen, wenn man ihre Weltanschauung als Religion bezeichnet.
      * Sie könnten sich beim Missionieren etwas mehr ins Zeug legen, ein leerer Sarg ist kein Grund um sich vor einer Pilgerreise zu drücken, von irgendwem müssen die Verkäufer von Apfelanhängern, Reliquien (Haar vom Kopfkissen) usw. leben.
    • Oxymora 11.04.2018 11:45
      Highlight Highlight @Maracuja
      Von Ihnen kann man/frau immer wieder etwas lernen.Ich freue mich auf ihren Vorschlag.

      Ein Wort, dass diverse religiös plus ungläubig meint; aber nicht interreligiös gilt nicht. Besten Dank im Voraus.

      *1. Wie verlorene Schafe durch die Gegend zu pilgern um Leichenteile zum Angötzen zu finden ist nicht nötig; weil Schneewittchen lebt, es ist nach jedem Anschlag wieder auferstanden und wenn es nicht gestorben ist, lebt es heute noch.

      2. Missionieren ist auch nicht nötig:
      Wir sind nicht Gewinn oder Macht orientiert,
      die reine Wahrheit wird sich von alleine durchsetzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • karl_e 09.04.2018 00:16
    Highlight Highlight Beim Erdbeben von Lissabon anno 1755 war der liebe Gott viel brutaler. Damals erschlug er zu Allerheiligen tausende seiner Schäfchen, die in den Kirchen die Messe feierten, mit den Dachgewölben dieser Kirchen.
    Sehr schön beschrieben in Voltaires "Candide".
    • Agnos ~ 11.04.2018 15:05
      Highlight Highlight In Mekka war auch schon ein Massensterben weil eine Massenpanik ausgebrochen ist, die über 700 Todesopfer forderte. Überall auf dieser Erde hat es bei Natur-Katastrophen eine hohe Zahl an Todesopfer gegeben. Wo und wann und welchen Religionsgebieten das der Fall war, das spielt keine Rolle, es ist einfach die Frage, wer war schuld, der Mensch oder das menschliche Ungeheuer durch die Klima-Erwärmung, wegen zu vielen hohen Kohlenmonoxid-Gehalt in der Luft, wegen grossen Mengen zu hohen Benzinverbrauch. War der grosse Stein deshalb das Unglück oder wohl wir Menschen!?
  • Spooky 08.04.2018 11:58
    Highlight Highlight "Ein ungeheuerlicher Gedanke, wenn man ihn zu Ende denkt."

    Und wenn es der Zufall war? Oder die Natur?

    Ein ungeheuerlicher Gedanke, wenn man ihn zu Ende denkt.


    • Hypatia 10.04.2018 16:26
      Highlight Highlight Ein zufälliges Ereignis findet dann statt, wenn mindestens zwei an sich unabhängige, naturgesetzmässige Vorgänge am selben Ort und zur selben Zeit zusammenfallen. Da ist weiter nichts ungeheuerlich oder auch nur weiter zu bedenken. Dieser Gedanke ist ziemlich einfach im Gegensatz zu der religiösen Konstruktion eines allwaltenden Gottes. Dieses Paar war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort und damit Ende der Explikation.
    • Spooky 10.04.2018 20:13
      Highlight Highlight Ob der Blitz, der mich trifft, von einem Naturgesetz stammt oder ob er vom heidnischen Gott Thor geschleudert wird - wen kümmert's?
    • Hypatia 10.04.2018 23:41
      Highlight Highlight Offenbar diejenigen, von denen Sie geliebt werden, ihre Familie, Ihre Freunde, Bekannten und all jene, die mit dem Schmerz weiterleben. Sie alle haben durchaus das Recht, auf die Frage, warum dieser Blitz gerade Sie erschlagen musste, auf ihre ganz eigen Art und Weise umzugehen. Und da gehört es eben dazu, dass die einen gottgläubig sind und die anderen nicht und die dritten in Zweifel geraten ob ihrer selbstgewissen Wahrheiten.

      Mich selbst würde es wohl überhaupt nicht kümmern, da ich Sie nicht kenne. Jemand wurde vom Blitz erschlagen, geschieht ja immer wieder. Irgend jemand ist niemand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 08.04.2018 11:40
    Highlight Highlight "Ein ungeheuerlicher Gedanke, wenn man ihn zu Ende denkt."

    Die Frage ist, ob wir diesen Gedanken wirklich "zu Ende denken" können. Dabei müssten wir auch in Betracht ziehen, welche möglichen Zukunftsszenarien es gehabt hätte, wenn das Paar das Auto an der Grenze hätte stehen lassen und zu Fuss weiter gepilgert wäre, sodass es dem Felssturz hätte entgehen können. Es würde also heissen, dass wir alle möglichen Zukunftsszenarien in den Blick nehmen müssten, auch die, die vielleicht zu etwas viel Schrecklicherem hätten führen können. Wir könnten so ein moralisches Dilemma konstruieren.
    • Hypatia 08.04.2018 23:58
      Highlight Highlight Was ich damit sagen will, ist, dass wir diesen Gedanken gar nicht zu Ende denken können. Und damit ist klar, zumindest für Gläubige, dass der Satz: "Gottes Wege sind unergründlich" durchaus Sinn macht, zumal jener Gott "in all seiner Barmherzigkeit" auch mit der Entscheidungsfreiheit der Menschen rechnen muss.



    • Agnos ~ 09.04.2018 12:39
      Highlight Highlight Auf der URL Webseite der Polizei werden in Schaltfoto Verkehrsunfall-Bilder präsentiert, bei denen es Tode gab. Das sind auch Tragödien jeden Tag geschehen, denn auch auf der Autobahn gibt es Schicksalsschläge die nicht voraussehbar sind, man weiss ja nie wenn der Verursacher kommt, sonst könnte es man verhindern, und selbst Polizei-Kontrollen können Unfälle nicht vermeiden, denn die Aussuche ist wie eine Nadel im Heuhaufen, und wer liebt schon Polizei-Kontrollen!
    • Agnos ~ 11.04.2018 04:00
      Highlight Highlight Es ist in Menschenhand gutgelungen, wenn Fangnetze montiert werden, doch dort waren die Voraussetzungen zur Instandstellung einfach nicht gegeben, denn es fehlte an den nötigen Initiative der betroffenen Umgebung, die an Gottes schützende Hand hoffte, statt Schutzmassnahmen zu erstellen und Fangnetze zu installieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 08.04.2018 10:52
    Highlight Highlight Sollte es tatsächlich allwissende Götter geben und diese hätten die Welt erschaffen, dann wäre die - von Gottesgläubigen hochgepriesene - menschliche Willensfreiheit eine Utopie, denn schon in der ursprünglichen Planung der Schöpfung wäre jedes einzelne Schicksal durch eben diese Allwissenheit unveränderbar festgelegt.

    Die einzige Entschuldigung, die solch himmlischen Tyrannen verbleibt, ist deren Inexitistenz.
    • Oxymora 08.04.2018 20:26
      Highlight Highlight Beim angucken des Sektenblogs fällt auf: Rechtschreibefehler breit zu walzen und an die grosse Glocke zu hängen ist wohl so eine Art christliche Tugend.

      Obwohl Jesus Christus, der Sohn Gottes nichts Schriftliches hinter liess, Analphabetismus war wohl eines seiner Probleme.

      Es ist toll wenn sich Mitmenschen, die Deutsch nicht als Muttersprache haben oder mit Legasthenie ringe, sich auch im Blog äussern.
      Da muss wirklich nicht (auch aus christlicher Nächstenliebe nicht) jeder fehl platzierte Buchstabe kommentiert werden.

      Dem Analphabeten Jesus gefällt das sicher auch nicht.
    • Michael Bamberger 08.04.2018 20:59
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis auf den Tippfehler.

      Was die von Ihnen behauptete Widersprüchlichkeit anbelangt, sollten Sie schon etwas ausführlicher werden, denn was Sie anführen ist sinnentleert.
    • Agnos ~ 09.04.2018 13:21
      Highlight Highlight Christus Evangelium zitiert: Das Menschen glaubende Götter sind, anderweitig heisst es: Ich will keine andere Götter neben mir haben. Was ist nun Reell von diesen beiden?


  • Agnos ~ 08.04.2018 09:52
    Highlight Highlight Oft kommen auch in den Berner Alpen leider Menschen ums leben, und Gottes unergründliche Wesen, … Werken stehen da auch im Vordergrund. Ja sogar Gottes,strafe durch Krankheiten und Verlust wird zuoberst an der Liste angewendet. In unserer kultivierten Schweiz gilt also unter den Frommen, die Todesstrafe immer noch, und zwar auch bis ins ferne Mittelland nordöstlich von Kanton Schwyz.
  • Pasionaria 08.04.2018 06:31
    Highlight Highlight Bei Themen wie diesem, das weder pietaetlos noch unnuetz ist, sondern zu interessanten Diskussionen fuehren (sollte), wird mir wiederum bewusst, warum ich zu griechischen Mythen neige.....
    • Oxymora 08.04.2018 09:06
      Highlight Highlight @Pasionaria

      Jetzt haben Sie mich schwer entäuscht,
      bis her bin ich davon ausgegangen,
      dass Sie auch ganz fest und aufrichtig an Schneewittchen glauben.

      Passen Sie auf, wenn Sie in den Spiegel schauen,
      es könnte der Sprechende sein.
    • Share 08.04.2018 11:57
      Highlight Highlight @Pasionaria
      Interessant. Sind es doch die Lebendigen und nicht die Toten, die den Arzt brauchen. Wenn man bedenkt, was für einen Totenkult Ägypten hervorgebracht hat, wundert mich dein Ziehen nach Griechenland nicht. Wie die Diskussion vor zweitausend Jahren ausgegangen ist, wissen wir ja.
    • Agnos ~ 09.04.2018 08:33
      Highlight Highlight Habe auch über die Untoten gehört und gelesen, die meinen ewiges Leben haben, aber sich vor der Zwiebel und Licht fürchten. Es sollte doch jedem glasklar vorgelegt werden, das der Teufel ein furchteinflössendes Instrument für rel. Fangruppierungen ist, um Mitglieder gefügig zu halten, für alles das zu tun, was ihr geistliches Oberhaupt von ihnen will. Will es das Oberhaupt jemanden zu meiden, so tuen diese das auch, denn es ist ja Gottes Wort. Die Pharaonen und die Cesare galten auch als Gott, und hier spricht man von Gotteskinder, oder nennen sich: (Ich bin) Gottes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Helona 08.04.2018 03:17
    Highlight Highlight Von wegen „barmherzigenr Vater im Himmel“! Ich kann mich noch heute an das Gefühl erinnern, als man mir in der Sonntagsschule, in die ich nur ging, damit meine Eltern ihre Ruhe hatten, erklärte, dass Gott alles sehe, ja, sogar über meine Gedanken Beschrid wüsste. Echt gruselig! Glücklicherweise kam ich irgendwann dahinter, dass er bloss eine absurde Erfindung der Kirche ist, um die Leute dumm zu halten. Um die zwei Pilger tut es mir wirklich Leid.
    • Nominator 08.04.2018 19:42
      Highlight Highlight Das e ist imfall grad rechts vom r. Ich glaube nicht, dass die Kirche das in böser Absicht tut. Die verstehen den Sinn der Überlieferungen einfach nicht und können die biblischen Texte nicht zeitgemäss interpretieren. Die sind sie ja uralt und haben es nur durch die Religionen bis in unsere Zeit geschafft. Aber wenigsten sind sie gut lesbar im Gegensatz zu irgendwelchen Hieroglyphen. Und vielleicht kommt ja mal eine Zeit wo man versteht was da gemeint wurde.
  • Luchs 07.04.2018 21:53
    Highlight Highlight Lieber Herr Stamm

    Mit interesse habe ich bisher ihren Sektenblog gelesen und oft bin ich mit ihnen einer Meinung.
    Mit diesem Artikel haben sie bei mir eine Grenze überschritten die weder Gott noch Teufel beschreitten.
    Meine Gedanken sind in diesem Fall in folgente Richtungen gegangen
    - Was stellt dieser Fall für sie dar, wenn die verschütteten, Muslime, Antichristen, Ungläubige, Konfensionslose, Buddisten, Mörder oder Rechtsradikale gewessen wären.
    Die Frage ob sie nicht langsam sich in ihrern ansichten verlieren taucht bei mir auf.
    • Regas 08.04.2018 10:10
      Highlight Highlight Ganz einfach: Wenn so ein Fall mit einer Religion oder einem Glaubensdogma verknüpft wird ist dieser prädestiniert für den Secktenblog.
  • Oxymora 07.04.2018 19:41
    Highlight Highlight Als Allmächtiger und Allwissender, war es für Gott gar nicht nötig vor dem falten der Gebirge einen Bastelkurs zu besuchen.
    Gott hat beim falten der Gebirge sicher nicht geschlampt,
    die Fallen hat der Allwissende selber gebaut.

    Vielleicht waren die Pilger, falsche Pilger oder westliche Spione im Sold der Kolonialmächte. Wir werden es wohl nie erfahren.

    .
    User Image
  • Oxymora 07.04.2018 19:38
    Highlight Highlight @ Abbaio
    “07.04.2018 11:46 Eintreiben ist gut! Kirchensteuer ist keine Zwangssteuer. Jeder kann aus der Kirche austreten.“

    Die meisten Kantone treiben wie im Kalifat eine Ungläubigen-Steuer ein. (Kirchensteuer für juristische Personen) Wer die Ungläubigen-Steuer nicht begleicht, bekommt die Macht des Gottes-Staats mit allen Negativ-Konsequenzen zu spüren. Austreten geht nicht, da man/frau kein Mietglied ist.
    Ich bin 20.4550% katholisch und 79.5450% reformiert und in Zukunft dank der SP noch muslimisch.
    (je nach Kanton)
    User Image
    • Agnos ~ 08.04.2018 11:07
      Highlight Highlight Da ist doch abzweigen an Gelder für evangelische Hilfswerke sicher sinnvoller, statt die Gehälter der Pastoren zu erhöhen!!!!!
    • Agnos ~ 09.04.2018 08:53
      Highlight Highlight World Vision die einzige freikirchlicher Dienst für das Wohl der Menschen in Krisengebieten von Hunger und Not, doch die wenigsten unter ihnen unterstützen dieses Hilfswerk nicht, und lassen ihre Beiträge, den Zehnten, in die eigene Taschen fliessen. Vielleicht einen schnellen Porsche für den Prediger, dass er schneller zur Stelle kommt, um seine Wortpredigt rechtzeitig an seine Gläubigen zu richten. Oft gedenken freie Kirchen an ihren Gründern und Vorbildern, um zu überzeugen sich taufen zu lassen, für das sich als geheiligten vor den Tron zu stellen.
    • Agnos ~ 09.04.2018 10:31
      Highlight Highlight … dafür zahlt das gewordene Mitglied der Taufe zur christlichen Gemeinde gerne, denn nur durch ihre Kirche in bescheidener Weg- Zerrung, ist der schmale Weg zum Himmel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roland Ruckstuhl 07.04.2018 15:21
    Highlight Highlight Gott hilft mir. Aber nicht do, wie ich will, sondern wie er will. Ich staune oft, wie sich Sachen lösen. Und Jesus selber, er hat auch gelitten. Wer an Gott glaubt, wird nicht verschont. Manchmal habe ich das Gefühl, es ist genau das Gegenteil.
    • Rabbi Jussuf 07.04.2018 18:02
      Highlight Highlight Dann wärs doch besser, nicht an Gott zu glauben, oder?
    • Pasionaria 08.04.2018 06:35
      Highlight Highlight Oder Sie beten zum falschen Gott?
    • Agnos ~ 08.04.2018 11:17
      Highlight Highlight Wer weiss ein Pastor, oder nicht doch!?
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  • Chrusuchopf 07.04.2018 14:15
    Highlight Highlight Es ist schon sehr bedenklich wie einseitig watson über Religionen berichtet.
    • Energize 07.04.2018 16:19
      Highlight Highlight Watson berichtet aufgeklärt und aufrichtig. Sehe hier keine Einseitigkeit.
    • leu84 07.04.2018 16:24
      Highlight Highlight Vaterland (ehemalige Katholisch-Konservative Zeitung aus Luzern.) berichtete auch stets einseitig. Natürlich war es das Blatt der Katholischen, wie die NZZ der Liberalen ist/war. Reformiertes oder agnostisches/atheistisches Zeugs war ein Werk des Teufels. Man muss auch akzeptieren, dass es in eine Richtung kritische (solange keine persönliche) Zeitung gibt. In der WOZ würde man kaum ein gutes Wort über Herr Blocher lesen. Analog in der Weltwoche über Widmer-Schlumpf)
    • Pasionaria 08.04.2018 06:45
      Highlight Highlight Wie bitte, einseitig?
      Liege ich richtig in der Annahme, dass Sie die Kraft und den Willen nicht besitzen, den Tatsachen ohne Beschoenigung, so gut es geht, ins Auge zu schauen?

      Dies repraesentativ @ all die Kritiker dieses Blogs.
      Dieser stellt vorallem Fragen, die auch von den Glaeubigen auszuhalten sind, und es schoen waere, logische Antworten darauf zu bekommen. Nicht einfach an den Fragen verzweifeln, liebe Christen.
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  • iNDone 07.04.2018 14:11
    Highlight Highlight Lieber Herr Stamm, manchmal frage ich mich ob es wirklich sinnvoll ist den Leuten den Glauben zu nehmen, denn was ist die Alternative? Wissenschaftlich ist nun mal
    nicht alles erklärbar weil die Wissenschaft Grenzen hat. Scharlatane gibts überall und die soll man auch entlarven aber nochmals, was ist die Alternative zu Glauben? Wissen sie wie alles so kam wie es ist? Ich persönlich glaube nicht an Gott die Antworten die ich gefunden haben sind jedoch nicht einfach zu verdauen und nicht für jedermann verkraftbar. Manchmal beneide ich gläubige Menschen. Ein paar Globuli und Alls ist gut.
    • amRhein 08.04.2018 03:05
      Highlight Highlight ...manchmal frage ich mich ob es wirklich sinnvoll ist den Leuten den Glauben zu nehmen, denn was ist die Alternative?"

      Warum muss man etwas annehmen, das wir Menschen gar begreifen oder verstehen können [jenseitige Vorstellungen, relig. Wahrheiten etc]. Solche Überzeugungen sind bloss menschl. Vorstellungen und Überzeugungen, da uns Menschen Göttliches oder Jenseitiges gar nicht zugänglich ist. Oder soll mir bitte jemand aufzeigen, dass uns dies zur Verfügung steht.

      Warum muss man dieses Unverständnis (menschlich) erklären und kann es ehrlicherweise nicht offen lassen?

    • David Steger 08.04.2018 09:09
      Highlight Highlight Wo sehen Sie denn die Grenzen der Wissenschaft? Nur weil es für ein bestimmtes Phänomen keine passenden Modelle gibt, heisst das nicht, dass es nicht erklärbar ist.
    • amRhein 08.04.2018 09:27
      Highlight Highlight Korrektur: „Warum muss man etwas annehmen, das wir Menschen gar *nicht* begreifen oder verstehen können.....“
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  • mogad 07.04.2018 13:40
    Highlight Highlight Es gehört nicht zu den "religiösen Heilsversprechen", dass in den Bergen keine Felsstürze passieren, nur weil fromme Pilger unterwegs sind. So hart es klingen mag, sie müssen die Gefahren gekannt haben. Und haben trotzdem diesen Weg gewählt.
    Ich glaube aber auch nicht, dass Gott dieses Unglück gewollt hat! Gott ist gleichmütig gegenüber seiner eigenen Schöpfung. Er hat uns ein Gespür für die Gefahren der Natur gegeben, Intelligenz und den freien Willen.
    • Regas 07.04.2018 17:59
      Highlight Highlight Das finde ich jetzt aber sehr hart! "Sie müssen die Gefahren gekannt haben. Und haben trotzdem diesen Weg gewählt" Die beiden sind also an ihrem Schicksal selber schuld! Und der allwissende Gott hat es einfach so zugelassen.
    • Saraina 07.04.2018 19:46
      Highlight Highlight Ja soll der allwissende Gott denn alle am Leben lassen? Das wäre ein ziemliches Gedränge. Es ist hat so, wenn Sex und Kindheit, dann Tod, auf die eine oder andere Weise.
    • Gummibär 07.04.2018 19:53
      Highlight Highlight Die Hauptstrasse vom Tessiner Centovalli nach Domodossola ist eine relativ stark befahrene Strecke und wenn man sie befährt ist man sich keineswegs einer besonderen Gefahr bewusst. Der letzte Unfall an dieser Stelle hat vor 24 Jahren stattgefunden.
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  • Share 07.04.2018 13:09
    Highlight Highlight Mein Beileid.
  • Stachanowist 07.04.2018 12:42
    Highlight Highlight Echt nur zum Fremdschämen, wie der Artikel und die Mehrzahl der Kommentare hier einen trauernden Mann als Tubeli darstellen. Offensichtlich ist für manche Personen selbst bei menschlichen Tragödien die atheistische Besserwisserei wichtiger als Empathie.

    Mein Tipp: Einfach mal nichts schreiben und den Mann mit seiner Trauer in Ruhe lassen.
    • amRhein 08.04.2018 03:22
      Highlight Highlight Der Mann hat seine Sicht ja selbst im Blick derart dargestellt. Eine solche Vorstellung wird man nicht nur hinterfragen dürfen, sondern die Vernunft gebietet es, dies skeptisch zu hinterfragen.

      "Der Glaube erschliesst die Geheimnisse des Himmels, die Vernunft, die der Erde." Zitat Carlo Carretto
    • Cheesebürger 08.04.2018 03:46
      Highlight Highlight Nichts gegen Trauerbewältigung einzuwenden. Der Mann hat allerdings die Öffentlichkeit durch den Blick gesucht und dabei Aussagen getätigt, die ihn in den genannten Kommentaren als Tubeli dastehen lassen...
  • TrustIssues 07.04.2018 12:36
    Highlight Highlight Die Theodizee Frage zu thematisieren ohne Hiob zu erwähnen scheint mir etwas unausgeglichen. Sicher ist dieses Thema ein Artikel wert, aber mit angemessener Vertretung beider Positionen.
    • You will not be able to use your remote control. 08.04.2018 12:27
      Highlight Highlight Was ist Hiob?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeben_von_Lissabon_1755

      Meinst du etwa, die Position, dass man für seine Taten erst im Jenseits bestraft oder belohnt wird?

      Es schaut wirklich so aus, also ob das Universum kein Konzept von Gut oder Böse kennt und keine aktiven Handlungen macht. Darum wird niemand für gar nichts belohnt oder bestraft.
  • Gawayn 07.04.2018 12:36
    Highlight Highlight Ich finde es furchtbar dieses Glaubenbashing.

    Einfach dem Mainstream folgen ohne selber zu denken.
    Geschweige je die Bibel oder ein anderes Religionsbuch gelesen und noch weniger etwas verstanden zu haben.

    Es war nicht Gottes Wille das überall Strassen gezogen werden.
    Der CO2 Ausstoss die Klimaveränderung auch nicht.

    Das haben wir Menschen zu verantworten.

    Wenn wir schon den Planeten an die Wand fahren, lassen wir wenigstens Gott da raus
    Oder danken ihm, weil er mit uns noch so Geduldig ist und nicht schon alle ausgerottet hat um wieder bei 0 an zu fangen....
    • rodolofo 07.04.2018 15:15
      Highlight Highlight Bisher ging ich immer davon aus, dass "Gläubige" einem (religiös/anti-intellektuellen) mainstream folgen.
      Und jetzt sagst Du, es sei genau umgekehrt?
      Willst mich da ein Verwirrter verwirren?
    • Gawayn 07.04.2018 17:11
      Highlight Highlight Was bietet ihr Leute anders als desolate Hoffnungslosigeit ätzender Spott und Bashing?

      Ja es hat Seuchen gegeben, die Millionen Menschen dahin gerafft haben.

      Soweit mir bekannt war die schwarze Pest, einer katastrophalen Stadthygiene geschuldet die eine Rattenplage nach sich zog.
      Diese schwarze Ratte war Träger eines Schädlings das die Pest verbreitete.

      Ergo nicht Gott gewollt.
      Das aber diese Ratte darauf von der grauen Ratte verdrängt wurde, die eben NICHT Träger ist, das soll Wissenschaft oder Glück sein?

      Glaube ist NICHT Religion!
    • Gawayn 07.04.2018 17:18
      Highlight Highlight @Rodolfo
      Dein Post verstehe ich nicht.
      Wie kommst du darauf, das alle die sich "religiös" nennen gleich ticken müßen?

      Ausserdem gibt es ein profunder Unterschied, zwischen religiös und gläubig.

      Ich sehe mich als gläubig.
      Aber in KEINSTER Weise religiös.

      Aber ihr Basher wollt ja nicht verstehen. Nur haten.
      Haters gone hate....
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  • Follower 07.04.2018 12:03
    Highlight Highlight Wenn einem Gott egal ist, würde man dann immer wieder so giftige Artikel verfassen oder Kommentare schreiben oder ist es nicht eher so, dass man den Gott, an den man nicht glauben will, immer erneut beschimpfen will/muss?
    • Phrosch 07.04.2018 12:27
      Highlight Highlight Gute Frage 🤔
    • mogad 07.04.2018 12:29
      Highlight Highlight Unsere Atheisten schreiben hier das Wort Gott so häufig, dass der sich bald herbeigerufen fühlt und unaufgefordert in die Köpfe und Herzen derer springt, die ihn lästern. Ende Ironie.
    • aglio e olio 07.04.2018 13:31
      Highlight Highlight Ich vermute dahinter die Intention, den Gläubigen aufzuzeigen wie absurd ihr Glaube, teilweise oder auch ganz, ist.
      M.M.n. gelingt dies Hugo Stamm sehr gut. Beschimpfungen habe ich in dem Zusammenhang noch keine erkannt.
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  • rodolofo 07.04.2018 12:01
    Highlight Highlight Gerade ist mir der Gedanke gekommen, dass tief Gläubige im Todesfall ja eintreten ins Reich Gottes.
    Das Paradies haben sie sich schliesslich mit ihrem ständigen Bemühen verdient!
    So haben sie der Oma schon x-mal über die Strasse geholfen, wobei die sich jeweils unverständlicherweise mit all ihren Restkräften gegen das ihr dank gläubig-rechtschaffener Hilfe zukommende Glück, endlich auf die andere Strassenseite zu kommen, gewehrt hat...
    Mit diesem religiösen Trick werden auch Bestattungen zu Freudenfesten.
    Endlich sind sie BEI GOTT!
    (mit oder ohne 72 Jungfrauen) http://B
    • Roland Ruckstuhl 07.04.2018 15:25
      Highlight Highlight Ja, sie sind bei Gott. Und das ist das Lebensziel jedes Gläubigen, bei Gott sein.
    • rodolofo 07.04.2018 16:57
      Highlight Highlight @ Roland Ruckstuhl
      Okay.
      Aber dieses Ziel kann ich mit Leichtigkeit ebenfalls erreichen, ohne mich zeitlebens als "Rechtgläubig" aufzuspielen!
      Am Ende sind wir sowieso wieder "Bei Gott" (Will heissen: Von den Destruenten der Ökologie zersetzt und wieder in die Naturkreisläufe der Elemente Wasser, Luft, Erde und Feuer zurückgegeben.)
      Das mit den Ewigen Höllenqualen ist vermutlich so gemeint, dass unsere Einzelbestandteile nach der Wiedergeburt in anderen Lebewesen keine schöne Realität mehr vorfinden, wenn wir uns heute nicht Mühe geben, die Natur zu ehren, zu erhalten und zu vermehren.
    • Agnos ~ 08.04.2018 11:56
      Highlight Highlight Das Leichentuch und das Kreuz macht das Lebensende nicht süsser, auch nicht mit dem Leichenschmaus nicht, denn Himmel und Erde werden vergehen, - zur Erde wirst du wieder werden, also ein unwiderrufliches Ende.
  • Follower 07.04.2018 11:48
    Highlight Highlight Es ist offensichtlich sehr lustig, Gläubige an den Pranger zu stellen; vor allem christlich gläubige Menschen. Egal was passiert, man findet immer einen Weg sie dumm dastehen zu lassen...
    • Cheesebürger 08.04.2018 03:51
      Highlight Highlight Kannst dich beruhigen, Follower, das ist bei Gläubigen jeglicher couleur einfach, diese dumm dastehen zu lassen. Lustig liegt dann im Auge des Betrachters.
    • Agnos ~ 09.04.2018 10:41
      Highlight Highlight Follower, ist es bei den christusgläubigen nicht anders, und sehen den andern, sich selber im Ebenbild sich wieder. Hier geht es nicht einfach um christurgläubig zu sein, es sind einfach alle Menschen, die tausendfach schon, sich selbst in ihrem Ebenbild erwischt wurden.
  • Zeit_Genosse 07.04.2018 11:35
    Highlight Highlight Annahme, alles wäre irgendwie mit allem verbunden (göttlicher oder universeller „Dunst“), dann würden alle Ereignisse zusammenhängen. Darin jedoch eine steuernde, rettende oder bestraffende Intelligenz zu sehen, dafür braucht es dann einen Glauben an das Phänomen. Oder für Kurzdenker: shit happens oder C‘est la vie.
  • mogad 07.04.2018 11:11
    Highlight Highlight "Gottes Wege sind unergründlich." Für mich gilt diese Aussage in Bezug auf das Gebet. Denn die Hilfe von Gott kommt nicht immer so, wie wir es wünschen und erwarten. Wer selber betet weiss, was ich meine.
    • Musikuss 07.04.2018 18:42
      Highlight Highlight Das stimmt, aber eine Antwort kommt eigentlich immer. Meistens ist sie besser, als das, um was wir gebeten haben. Nur sollten offen genug sein, das zu erkennen.
    • Agnos ~ 09.04.2018 07:53
      Highlight Highlight Aber totsicher kommts sicher immer wieder, das Danach im Staub ist unergründlich!
  • mogad 07.04.2018 11:09
    Highlight Highlight "Gottes Wege sind unergründlich". Vielleicht sollten wir uns mal mit den Wegen des Menschen beschäftigen. Ergründlich oder nicht. Die Wege des Menschen? Krieg, Ungerechtigkeit, Habgier, die Zerstörung des Planeten.
    Toll. Ach ja, Schuld daran sind natürlich die Kirchen. Gleich kommt wieder der mit den Hexenverbrennungen, der Inquisition, den blutrünstigen, lüsternen Päpsten anno 1400 nicht wahr? Ende Ironie.
    • rodolofo 07.04.2018 12:06
      Highlight Highlight Jetzt wo Du's gleich selber sagst, ist es ja nicht mehr nötig, das zu sagen.
    • KING FELIX 07.04.2018 15:20
      Highlight Highlight Ist nicht gott das alpha und das omega, weiss alles, kann alles, bestimmt alles? Dein gott ist am elend schuld. Schämen soll er sich
    • KING FELIX 07.04.2018 17:06
      Highlight Highlight Oder vieleicht, warum erschafft gott wesen, den menschen, die sich mit so inbrünstiger leidenschaft überall auf der welt die köpfe einschlagen? Warum gibt es leid und schmerz? Ergötz er sich daran? Findet er es lustig? Was ist das für ein gott? Gott ist liebe?
      Ziemlich schwachsinnig das alles.

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  • Angelo C. 07.04.2018 11:05
    Highlight Highlight Ein guter und bedenkenswerter Artikel.

    Wenn man den Gedanken weiterspinnen wollte : wieso liess Gott Hitler gewähren und den Holocaust mit 6 Mio. Juden geschehen?

    Wieso stürzen immer wieder Kirchen ein, all ihre darin betenden Gläubigen begrabend?

    Wieso gibt es viele grässliche Einzelschicksale, wo Mütter ihre Männer früh verlieren, dazu nachher gestaffelt ein bis zwei Kinder durch Unfalltod, bevor sie selbst an Krebs erkrankt sterben, noch hilflose kleine Waisen zurücklassend?

    Fragen über Fragen - und Antworten, welche eine direkte oder indirekte Beteiligung eines Gottes ausschliessen.
    • mogad 07.04.2018 11:42
      Highlight Highlight Die Menschen haben den Holocoust zugelassen, nicht Gott.
    • rodolofo 07.04.2018 12:10
      Highlight Highlight Aber es gibt auch andere Beispiele!
      Irgendwo in Island steht eine Kapelle, inmitten eines heute erstarrten und begehbaren Lavastroms.
      Der Lavastrom teilte sich damals also GENAU VOR DER KAPELLE und verschonte sie damit vor dem versinken in einem höllischen Inferno!
      Wissenschaftlich nüchtern betrachtet stand sie einfach auf einem kleinen Hügel...
    • Agnos ~ 10.04.2018 11:30
      Highlight Highlight Angelo C., das habe ich schon früher mal gelesen, und doch ist es sehr interessant, denn es passt zu diesem Blogg.
      Es ist wie eine Versuchung sich vom Tempelberg von einer Mauer zu springen, wenn man unwirkliches schreibt, was selbst in theologischen Sinn, jeglicher Zusammenhang als schlechtes Puzzlespiel erscheint, und nicht ineinander zu legen lässt.
  • mogad 07.04.2018 11:04
    Highlight Highlight Der Mensch weiss, dass Leben in den Bergen, an steilen Hängen oder an Meeresküsten gefährlich ist. Trotzdem befährt er die Axenstrasse, baut Hotels an Meeresstränden und Häuser in Lawinenhänge. Gott hat den Menschen nicht befohlen, sich diesen Gefahren auszusetzen. Gott greift auch nicht in seine Schöpfung ein, um den Menschen vor seiner Dummheit zu schützen, weil diesem nämlich Intelligenz zur Verfügung steht. Ursache und Wirkung. Resultat des freien Willens.
    Gott hat schon das Volk Israel ins offene Messer laufen lassen weil es sich dumm verhalten hat.
    • neurot 07.04.2018 12:40
      Highlight Highlight Und weshalb betest du dann, obwohl du dir sicher bist, dass Gott nicht in seine Schöpfung eingreift?
    • mogad 07.04.2018 13:51
      Highlight Highlight @neurot. Die Schöpfung ist wie sie ist. Ich aber kann mich zum Guten verändern. Aufgrund meines Gewissens, Aufgrund meines freien Willens. Kriege und Ungerechtigkeit sind nicht Teil der Schöpfung. Der Mensch hat beides herbeigeführt. Sie wollen wissen, warum ich bete? Ich bete, weil ich z.B. möchte, dass Gott mir Kraft gibt, durch eine Krankheit zu gehen, oder das Böse in mir zu besiegen. Ich bete für auch für andere Menschen, Kranke, Verstorbene. Nat. ist beten auch Meditation. Ende Predigt.
    • Gawayn 07.04.2018 17:56
      Highlight Highlight Abbaio
      Du hast meinen tief empfundenen Respekt.
      Als Bruder im Glauben und Gebet, entbiete ich dir meinen Grüß....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 07.04.2018 11:02
    Highlight Highlight Jedes Lebewesen versucht möglichst lange und möglichst "gut" zu leben. Der Baum, der Vogel der darauf nistet, die Ameisen die an ihm herumklettern und ich, der darunter sitzt und schreibt. Gelegentlich wird dieses Leben durch unkontrollierbare Einflüsse verkürzt : Blitzschlag, Entzug des Lebensraums, Krankheit, Unfall oder es endet ganz einfach wegen des Alters. Dass ausgerechnet für die menschlichen Teilnehmer ein mit Willen Ausgestatteter am Schaltpult sitzt und 8 Billionen Knöpflein drückt ist ..... Glaubenssache. Das Resultat bleibt mit oder ohne genau dasselbe. Lebt so gut ihr könnt !
    • rodolofo 07.04.2018 12:14
      Highlight Highlight Lebt einfach!
      Ob es gut ist, oder nicht, entscheidet eh eine vielköpfige "Experten-Jury", die sich nie auf eine einzige Bewertung-Note einigen kann...
  • Musikuss 07.04.2018 10:42
    Highlight Highlight An die Redaktion: Hugo Stamm als guter Clickbait-Generator?
    Das ist in letzter Zeit allzu offensichtlich, ist allerdings unterste Schublade!
    Werde sehen, ob ihr diesen Kommentar veröffentlichen werdet. Wenn nicht, wird das eine zusätzliche Bestätigung meiner Vermutung sein.
    • Randy Orton 07.04.2018 11:24
      Highlight Highlight Und jetzt da dein Kommentar veröffentlich wurde, was machst du da? Stellst du dich auf den Dorfplatz mit einem „watson hatte Recht, ich nicht“-Schild?
      Im Ernst: wieso soll man kontroverse Themen wie Religion nicht in einer Onlinezeitung diskutieren dürfen?
    • azoui 07.04.2018 12:37
      Highlight Highlight Wieso sollte Dein Beitrag nicht veröffentlicht werden?
      Die H. Stamm. Artikel sind eben kein Clickbait, sondern werden wöchentlich hier rege und kontrovers diskutiert.
    • Gummibär 07.04.2018 12:48
      Highlight Highlight Schon das Alte Testament widmet der Frage "warum" ein ganzes Buch (Hiob) . Da befindet sich H.Stamm doch in guter Gesellschaft.
  • Roman Stanger 07.04.2018 10:17
    Highlight Highlight Herr Stamm, ich bin in diesem Punkt eigentlich ganz ihrer Meinung. Den Anlass finde ich aber komplett unpassend. Es geht hier um die Schutz- und Trostvorstellungen eines Privatmannes, der einen tragischen Verlust erfahren musste. Finden Sie es richtig, sich an diesem Fall weltanschaulich abzuarbeiten? Es gäbe genügend öffentlich relevantere Beispiele mit Unbetroffenen und andere Gelegenheiten.
    • Roman Stanger 07.04.2018 12:31
      Highlight Highlight Welche Kirchengegner sollen das gewesen sein?
    • Gummibär 07.04.2018 13:07
      Highlight Highlight Jeder stirbt. Es gibt keine Unbetroffene. Und jeder Tod hat die gleiche Relevanz.
    • Agnos ~ 08.04.2018 14:00
      Highlight Highlight kleiner_Schurke, es wäre mir als Erfahrener nicht nur der Katholischen zu bezichtigen, denn auch anderweitiger theologischen Lehrmeinungen und Zitate, die sogar gelehrt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 07.04.2018 10:05
    Highlight Highlight Neutestamentlich:
    Ein Freikirchler hätte zu diesem Todesfall in etwa Folgende Antwort:
    Weil Gott wusste das dieses Ehepaar zu einem späteren Zeitpunkt vom Glauben abfallen würden, wurde das Ehepaar durch den Tod vor dem ewigen Feuer bewahrt und ist jetzt glücklich im Himmel angekommen.....
    • rauchzeichen 07.04.2018 10:38
      Highlight Highlight hahaha gläubige, sobald sie ihr weltbild schützen müssen, werden sie verdammt kreativ.
    • Gawayn 07.04.2018 18:39
      Highlight Highlight @Regas
      Eines der Gründe warum ich Religiöse nicht mag.
      Sie sind nämlich meist selbst vom Glauben abgefallen.

      Gegenbeispiel eines nahe Verwandten von mir bei seiner Beisetzung

      "Herr du stehst über uns und wachst. Du gibst und du nimmst. Hier ist Abel (ja so hiess er wirklich).
      Du kennst ihn im Guten wie im Schlechten. Nimm ihn so wie er ist in deinem Reiche auf Amen..."

      Dieser Pfarrer war ein Mann des Glaubens.
      Nie wäre er so vermessen gewesen, Gottes Weitsicht an zweifeln oder behaupten seinen Plan zu kennen.
  • Regas 07.04.2018 10:03
    Highlight Highlight Alttestamentlich:
    Die Blutenden Madonna verletzt die ersten zwei der zehn Gebote:
    1. „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“
    2. „Du sollst dir kein Gottesbildnis machen, das irgendetwas darstellt am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.“

    Fragt sich nur weshalb Gott nicht alle Gläubigen abstraft welche diese Gebote missachten......
    • rodolofo 07.04.2018 12:18
      Highlight Highlight Mit irgendwas ist doch JedeR gestraft!
      Und sei es nur, dass er bei den Gestraften nicht richtig mitreden kann.
    • Raphael Bühlmann 09.04.2018 12:13
      Highlight Highlight Die blutende Madonna ist nicht Gott und wird auch nicht angebetet.

      Daraus folgt: Weder das erste noch das zweite Gebot wird hier verletzt.
    • Agnos ~ 10.04.2018 10:43
      Highlight Highlight Doch von blutrünstigen Egel geistlicher Einnahmenquellen wird nicht gesprochen, wo doch von freiwilligen Abgaben gesprochen wird. Eigentlich will ich niemanden davon ausschliessen, da es unfair wäre nur bestimmte geistliche Bewegungen anzusprechen. Wer da blutet ist nicht die Maria, sondern die christliche Heilslehre die falsch verstanden wird.
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  • Nominator 07.04.2018 09:58
    Highlight Highlight Der heilige Geist hat es so vorgesehen, Gott hat es ausgeführt weil es so sein musste und Jesus musste dran glauben. Es ist kein Widerspruch nur eine Sache der Erkenntnis. Wer in den Religionen etwas mystisches sieht und überall Blasphemie riecht wird nie dahinterkommen wie das Leben funktioniert. Es wird noch etwa 75 Jahre dauern bis die entgültige Wahrheit die heutigen Religionen ablöst, aber man darf sich ruhig heute schon Gedanken darüber machen. Der Prozess verläuft langsam. Und die Wahrheit ist so einfach, dass es wie eine Befreiung von einer grossen Last sein wird. Amen.
    • keplan 07.04.2018 12:57
      Highlight Highlight Wie kommst du auf 75 jahre und welches ist die endgültige wahrheit?
    • evand 07.04.2018 17:02
      Highlight Highlight Nominator: endgültige wahrheit? Riecht nach Verschwörungstheorie. Klären Sie uns auf, Google findet nichts für mich.
    • Nominator 07.04.2018 17:39
      Highlight Highlight Die 75 Jahre sind eine Schätzung aufgrund meiner Forschungen über die Zukunft der Religionen. Das hängt auch mit neuen Erkenntnissen zusammen die das Weltbild grundlegend verändern. Ein Tipp: Der Physiker John Wheeler hat einmal eine Publikation herausgegeben mit dem Titel «The Creation of The Universe» und dort schreibt er: «It is my opinion that everything must be based upon an extremely simple idea. And it is my opinion that this idea, once we have finally discovered it, will be so compelling, so beautiful, that we will say to one another, yes, how could it have been any different.»
    Weitere Antworten anzeigen
  • DaveTheBrave 07.04.2018 09:55
    Highlight Highlight God works in mysterious ways!
    User Image
  • lilie 07.04.2018 09:45
    Highlight Highlight Es ist nur dann ein Widerspruch und unmenschlich, wenn man den Tod als eine Strafe auffasst - wie es Herr Stamm offenbar tut, der gläubige Bruder aber nicht.

    Ich bin nicht gläubig, aber unumstössliche Tatsache ist, dass wir alle sterben müssen. Und wer kann beurteilen, ob ein schneller, unerwarteter Tod in einem Felssturz auf einem Weg, den diese Menschen aus Herzensüberzeugung selbst gewählt haben, besser oder schlechter ist als das, was sie im Leben noch erwartet hätte?

    "Life doesn't run a control", sagt der Wissenschaftler.

    Oder der Buddhist: " Gut oder schlecht - wer weiss das schon?".
    • Denverclan 07.04.2018 10:31
      Highlight Highlight Danke für diese Antwort! Wir wissen gar nichts, kommen ungefragt auf die Welt und gehen ungefragt....vielleicht ist ja das geboren werden die Strafe....Anstatt ständig an Gott herum zu meckern, sollten wir Selbstverantwortung übernehmen und anständig durchs Leben gehen. Wir sind die“Täter“ nicht ein Gott, welcher uns mit diversen Werkzeugen ausgerüstet hat. Natürlich ist die Versuchung gross, Gott (Natur?) zur Verantwortung zu ziehen....Und ihm alles Negative was uns widerfährt, unter zu jubeln! Wer auf der Sonnenseite lebt soll dankbar sein und denen helfen die es nicht sind, oder Herr Stamm?
    • Nominator 07.04.2018 10:42
      Highlight Highlight Das hast du schön formuliert. Der Hugo ist natürlich nicht der Spezialist für Religionen sondern für Sekten. Und dort geht es um den Missbrauch der Religionen. Inwieweit man da eingreifen soll kann ich nicht abschätzen, denn die Spielwiese des Lebens ist gross. Richtig oder falsch ist ja immer das was die Mehrheit meint, oder zumindest durchsetzt mit Gesetzen. Die Kannibalen im Urwald lässt man heute ja leben im Sinne des Naturschutzes. Früher hätte man sie bekehrt.
    • mogad 07.04.2018 11:16
      Highlight Highlight Gott die Schuld geben, wenn ein selbstgewählter Weg in den Tod führt? Mag zynisch klingen für die Hinterbliebenen. Das wäre aber ganz und gar nicht nötig, wenn man hier einfach darauf verzichten würde, Gott ins Spiel zu bringen. Es sei denn, die Hinterbliebenen sind gläubig. Dann finden sie Trost im Glauben, was aber von Aussenstehenden nicht kommentiert werden sollte. Das ist etwas sehr Privates.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nate Summer-Cook 07.04.2018 09:41
    Highlight Highlight Das mit den Schutzheiligen hat nichts mit dem Gott der Bibel zu tun, eine abergläubische Erfindung aus katholischen Kreisen.

    Wen eine seriösere Analyse dieses Themas interessiert, dem empfehle ich das Buch „Glaube im Kreuzverhör“ von Lee Strobel...
    • mogad 07.04.2018 11:19
      Highlight Highlight Der Atheismus würde nach jedem "Kreuzverhör" die Höchststrafe kassieren. Bei all den von Hohn und Spott triefenden Simplifizierungen.
    • awmrkl 11.04.2018 02:19
      Highlight Highlight @Abbaio

      "Der Atheismus würde nach jedem "Kreuzverhör" die Höchststrafe kassieren. "

      Wieso?
      Bitte eine Art Plädoyer wie im Gerichtssaal.
      Mitsamt anschließender Replik.
      Dann schauen wir mal.
  • Franz0506 07.04.2018 09:40
    Highlight Highlight Die Argumentation von HS ist einmal mehr kindisch und auf die Diffamierung des Gottesglaubens ausgerichtet. Hier gelten die gleichen Regeln für Gläubige und Ungläubige. Es heisst: "Denn er lässt seine Sonne über Bösen und Guten aufgehen und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte." Jeder Mensch lebt ja nur auf Zeit auf dieser Welt. Man kann über Gott lamentieren und seine Existenz bezweifeln, oder seine Erdenzeit nutzen um sein Leben nach den Geboten auszurichten. Christus sagte: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt." Dort wird dann gefragt: "Was hast du aus deinem Leben gemacht?"
    • Nominator 07.04.2018 11:08
      Highlight Highlight Ich habe nichts aus meinem Leben gemacht, zumindest bis jetzt. Ich lebe einfach um zu erfahren wie sich das anfühlt. Vielleicht mache ich nächstes mal etwas ganz anderes in einem anderen Universum. Es kommt noch darauf an wer mit mir was spielen will. Voll easy!
    • awmrkl 11.04.2018 02:15
      Highlight Highlight @Franz0506

      "Es heisst: "Denn er lässt seine Sonne über Bösen und Guten aufgehen und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.""

      Ja, so "heißt" es. Und wo? In der "Bibel", einem Märchenbuch, den "Grimm's Märchen" oder "Harry Potter" nicht gerade unähnlich!

      Aber ja, in der Bibel steht ja, daß die Bibel immer recht hat!1!!!
      Diesen Zirkelschluß kriegen die wenigsten Gläubigen mit. Oder vernünftig gebacken.
  • Phrosch 07.04.2018 09:31
    Highlight Highlight Wenn man davon ausgeht, dass Gott den Menschen mit einem freien Willen geschaffen hat, dann hat Gott in gewissem Sinn seine Allmacht selbst beschränkt. Die findet dann ihre Grenze im Eigenwillen des Menschen. Wenn wir ein Gewissen haben und verantwortlich sein wollen für unser Tun, dann können wir die Folgen der Entscheidungen, die wir eigenwillig und ohne Gott treffen, nicht ihm in die Schuhe schieben, wenn es schiefläuft. Wenn es gut geht, wollen wir ja den Ruhm auch für uns selbst haben. So gesehen lässt Gott zu, dass uns schlimme Dinge zustossen,.
    • mogad 07.04.2018 11:24
      Highlight Highlight Was ich der Kirche vorwerfe ist: Sie hat sorglos Begriffe etabliert die missverständlich sind, weil sie die Menschen für geistig minderbemittelt hielt. Bis vor 150 Jahren waren die Mehrheit der Gläubigen ja auch Analphabeten und ungebildet. Das ist heute anders. Neu interpretiert werden müssten Begriffe wie: Allmacht, Demut, Busse tun, Sünde usw..Zu Recht reagieren viele heute fast allergisch auf diese Begriffe. Die Kirche hat zuviel falsch gemacht in der Vergangenheit.
  • Maracuja 07.04.2018 09:15
    Highlight Highlight @Hugo Stamm: ... Es gibt Gott gar nicht ... Für Gläubige sind dies ketzerische Fragen

    Weshalb? Gerade hier in Westeuropa sind Gläubige doch mit unterschiedlichsten Weltbildern konfrontiert. Dass sich sämtliche Gläubige von ihrer Religion intellektuell so einschränken lassen, dass sie es strikt ablehnen, die Möglichkeit, dass es Gott nicht gibt, auch nur einzuräumen, trifft nicht zu. Ich halte ihr Frage nicht für ketzerisch, sondern für berechtigt, auch wenn ich zu einer anderen Antwort gelange.
    Anmerkung: nicht alle Kirchen setzen auf Schutzheilige.
    • mogad 07.04.2018 11:36
      Highlight Highlight Der gläubige Menschen kann die Möglichkeit, dass es Gott nicht gibt NICHT einräumen!
      Weil: Für mich gibt es ihn.
      Er kann höchsten sagen: Ich akzeptiere, dass es Gott für Dich nicht gibt! Oder noch präziser: Ich akzeptiere, dass Du glaubst, es gäbe keinen Gott.
    • Maracuja 07.04.2018 12:18
      Highlight Highlight @Abbaio: Der gläubige Menschen kann die Möglichkeit, dass es Gott nicht gibt NICHT einräumen

      Sie sollten nicht so leichtfertig von sich auf andere schliessen. Blaise Pascal hat mit seiner Wette durchaus eingeräumt, dass auch die Möglichkeit besteht, dass Gott nicht existiert. Gilt er deshalb nicht mehr als gläubiger Mensch? Wieso sollte ich mich als Gläubige in meinem Denken, meiner Vorstellungskraft einengen lassen, mir Gedankenspiele verbieten und mir von Ihnen vorschreiben lassen, was ich sagen kann?
    • mogad 07.04.2018 13:26
      Highlight Highlight @Maracuya. Blaise Pascal drückt Zweifel an der Existenz Gottes aus. Von Zweiflern habe ich aber nicht geschrieben. Ihre Aussage geht davon aus, dass alle Gläubigen Zweifler sind. Und deshalb vor Agnostikern und Atheisten Kotau machen müssen und sagen: "Es besteht aber die Möglichkeit dass es Gott nicht gibt?" Warum sollten wir das tun? Ist Zweifeln Pflicht für den Gläubigen? Ich könnte aber auch Ihrer Argumentation folgend von Atheisten und Agnostikern verlangen, dass sie sagen: "Es besteht die Möglichkeit, dass es Gott doch gibt."
      Das fänd ich aber ziemlich übergriffig.
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  • meliert 07.04.2018 09:15
    Highlight Highlight Ich bin wirklich kein Atheist, aber wie die Geistlichen vieles mit Gott erklären stösst mich auch oft ab. Als mein bester Freund, vor 40 Jahren mit erst 21 an Krebs starb, hat der Pfarrer (prot.) tätsächlich von „Gottes Wille“ gesprochen, natürlich hat ihm damals keiner darauf erwiedert.
    • mogad 07.04.2018 11:37
      Highlight Highlight Genau mit solchen Sprüchen hat die Kirche die Menschen von sich weggetrieben!
  • rodolofo 07.04.2018 08:57
    Highlight Highlight Unerträglich ist dieser Gedanke nur, wenn wir vom Bild eines "Lieben Gottes" ausgehen und dann masslos enttäuscht darüber sind, dass dieses rätselhafte "Drahtzieher-Ding des Schicksals" in der Realität dann doch nicht immer nur lieb ist.
    Wir können uns das alles auch ganz nüchtern mathematisch überlegen:
    Da am Schluss der Rechnung das Ergebnis Null herauskommen muss (Ausser Spesen nichts gewesen), ergeben Leben und Tod ein Nullsummenspiel.
    Was am einen Ort gegeben wird, wird am anderen Ort weggenommen und umgekehrt.
    Das ist ähnlich wie bei der Handels-Bilanz und bei der Geld-Schöpfung.

Schweizer Sektenprediger vergleicht Jesus mit Hitler – die unsägliche Story des Ivo Sasek

Ein Dokumentarfilm entlarvt den Gründer der Organischen Christusgeneration als Verschwörungstheoretiker.

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