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Ein Selbstmordattentäter riss am Montagabend in Manchester 22 Menschen in den Tod – Sicherheitskräfte an der Downing Street 10, dem britischen Regierungssitz. Bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

Gehirngewaschene Selbstmordattentäter: So funktionieren Terroristen

Gedanken zum Terroranschlag in Manchester.

27.05.17, 08:07 27.05.17, 10:51

Terroranschlag an Ariana-Grande-Konzert in Manchester

Nicht schon wieder! Dieser Gedanke ist wohl vielen durch den Kopf geschossen, als sie vom Terroranschlag beim Konzert von Ariana Grande in Manchester erfahren haben. Wann hören diese feigen Selbstmordkommandos fanatisierter Islamisten endlich auf, ist meist der zweite Reflex.

Wer halbwegs mit einem ausgeglichenen Bewusstsein ausgestattet ist, kann die barbarische Tat nicht begreifen. Und schon gar nicht nachvollziehen oder erklären. Es ist für uns schwer möglich, uns in einen Selbstmordattentäter hineinzuversetzen.

Was läuft im Hirn eines potentiellen Attentäters ab? Wie ist seine Gefühlslage? Empfindet er überhaupt noch etwas? Was muss mit ihm passiert sein, dass er einen Lustgewinn daraus zieht, ihm völlig unbekannte Personen in die Luft zu sprengen – und gleichzeitig ebenfalls zerfetzt zu werden? Wie ist es möglich, den Selbsterhaltungs- und Überlebenstrieb auszuschalten – die wohl stärksten Kräfte in uns Menschen?

Gehirnwäsche

Dieses Phänomen schafft wohl nur der religiöse Fanatismus. Allenfalls noch eine extreme politische Ideologie, die dann aber die Merkmale einer pseudoreligiösen Gesinnung aufweist.

Der Schlüsselbegriff ist die Indoktrination – oder die Gehirnwäsche. Besser vielleicht: die Seelenwäsche. Tatsächlich hat die Indoktrination das brutale Potential, das Bewusstsein der Opfer völlig umzukrempeln, auf den Kopf zu stellen.

Die Methode der Gehirnwäscher ist in der Theorie relativ einfach: Umwertung aller Werte. Mit raffinierten psychologischen Methoden gelingt es den «Sittenwächtern», das angestammte Weltbild und das Bewusstsein ihrer Adepten abzuwerten, ja zu zerstören.

Bisherige ethische und moralische Empfindungen werden als geistiger Auswuchs der dekadenten westlichen Welt interpretiert, als teuflische Entartungen, die es schleunigst zu korrigieren gilt, um ein gottesfürchtiger Mensch zu werden.

Der Kampf der Dschihadisten gegen sich selbst

Verteufelt werden vor allem die emotionalen Werte. Alles, was Freude oder gar Lust bereitet, wird als Versuchung und Verführung gebrandmarkt, die von einem geistlichen Leben ablenken.

Das führt zu einem verhängnisvollen autosuggestiven Prozess, der die Indoktrination verselbständigt: Die jungen Dschihadisten führen einen geistigen Kampf gegen sich selbst. Sie müssen alles in sich bekämpfen und abtöten, was nach überkommenen Werten und Emotionen riecht.

Dies führt zur radikalen Entpersönlichung, ja zur Entmenschlichung. Das Ich und das Über-Ich werden entkernt. Alle kulturellen Werte – Empathie, Zuneigung, Bildung, Kultur, Kunst – werden als gefährliche Disziplinen gewertet, die vom Ziel ablenken, Allah zu gefallen und zu dienen.

Angst vor Strafe

Die herkömmliche Identität wird zerstört und durch eine neue ersetzt. Dies führt zu einer geistigen Verwirrung, das geistige und moralische Koordinatennetz zerfällt. In dieser Irritation sind die Gehirngewaschenen erst recht gezwungen, sich an die neuen «Lebensspender» anzupassen und anzulehnen.

Dieser Zwang zur Anpassung unterhöhlt das Selbstwertgefühl weiter. Die Angst vor Strafe bei der kleinsten Abweichung von der Norm fördert die Konditionierung weiter. Ein Weg zurück gibt es nicht, die indoktrinierten Werte müssen verinnerlicht werden. Dies ist ein Überlebensmuster. Wer in der Mühle der Indoktrination steckt, ist auf Gedeih und Verderben verloren.

Wer sich in dieser «neuen schönen Welt» einzurichten beginnt, muss sich radikal von allem entfremden, was ihn an die alte Identität erinnert. Die Software wird konsequent gelöscht und neu programmiert.

Dies im wörtlichen Sinn, denn auch die Hirnstrukturen verändern sich bei diesem Prozess der Entpersönlichung. Sie passen sich durch die Konditionierung den Bedürfnissen und Sehnsüchten der radikalen Gläubigen und vor allem der Konvertiten an.

Verhängnisvolle Parallelwelt

Unser Hirn ist keine moralische Instanz, die die Notbremse zieht, wenn sich jemand verrennt. Es ist kein Kontrollorgan, das sich korrigierend einmischt. Es funktioniert eher wie ein Computer.

So verarbeiten unsere Hirnstrukturen selbst die Indoktrinationsprozesse widerstandslos und helfen mit, wenn das moralische Empfinden und die Empathie umprogrammiert werden. Um bei der Computersprache zu bleiben: Unser Hirn übernimmt auch gefährliche Programme und erkennt Viren nicht.

Eine besondere Rolle bei der Indoktrination spielt auch die Gruppendynamik. Das Abtauchen in eine Parallelwelt ist verhängnisvoll. Die Aussenwelt wird von den Führern als Feindesland deklariert, die es zu vernichten gilt, weil sie der eigenen Gruppe angeblich die Daseinsberechtigung abspricht.

Heimat und Geborgenheit ist nur in der Gegenrealität zu finden, was zwangsläufig zu einer Überidentifikation und Radikalisierung führt. So wird es unmöglich, dem Teufelskreis zu entrinnen. Selbstzweifel müssen radikal verdrängt werden, denn alle Brücken zum angestammten Lebensumfeld sind abgebrochen, ein Zurück ist aus mentalen, ideologischen und existentiellen Gründen nicht mehr möglich.

Die Lust des Kriegers

Die einzige Lust, die «IS»-Schergen bleibt, ist diejenige des Kriegers. Die Freude am Kämpfen, die Lust am Siegen. Was in diesem Umfeld bedeutet: Lust am Morden.

Als mörderische Helden können Islamisten und Terroristen ihr unterminiertes Selbstwertgefühl auf perverse Weise wieder aufpolieren. Der Applaus aus den eigenen Reihen und angeblich von Allah ist für sie Doping.

Kurz: Alle islamistischen Ideen, Strömungen und Strategien sind ein klassisches Sektenphänomen. Es erinnert an die Massensuizide der Sonnentempler, der Aum-Sekte und der Jim-Jones-Bewegung, um nur drei Beispiele zu nennen. Bei den Islamisten und Salafisten kommt allerdings noch die politische Komponente ins Spiel, was das unheimliche Phänomen noch wesentlich gefährlicher macht.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
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Zeno Hirt, 25.6.2017
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175Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Oxymora 28.05.2017 13:20
    Highlight Gehirnwäsche

    Ob man es nun Gehirnwäsche oder religiöse Sozialisation nennt, das Säuglingsgehirn, weis nichts von Göttern und heiligen Schriften.

    Gemässigt religiöse Eltern, nehmen die religiöse Sozialisation ihrer Kleinen bewusst oder auch unbewusst vor. Sie entsteht durch das Aufwachsen in einem bestimmten Milieu, durch Erziehung (Konditionierung) und externer Aufnahme. Ohne es zu wollen legen gemässigt Religiöse schon das Fundament, auf dem die Fundamentalisten ihre Indoktrination aufbauen können.
    Religiöse Sozialisation ist Gehirnwäsche und nützt den Fundamentalisten.



    18 7 Melden
  • Dr.Bogyman 28.05.2017 12:00
    Highlight Ja oder wie es das Amerikanische Militär zb.auch macht.

    Und bevor man zum Terroristen wird vergraben sich auch viele Muslime im Islam weil hier im Westen vorallem in den Medien die Religion im Positiven Sinn komplett ignoriert wird. Und wenn es um Selbstmordattentäter Ehrenmorde und religiösen extremismus geht, wird ununterbroche davon berichted. Normal bekommen die normalen schweizer Bürger angst und die Moslime fühlen sich von einer dummen und oberflächlichen Medienwelt hintergangen.
    9 16 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.05.2017 10:51
    Highlight Respekt Herr Stamm, wie Sie dieses sehr komplexe Problem analysieren und mit wenigen Worten auf den Punkt bringen. Einer der besten Texte zum Thema und darüber hinaus. Vielen Dank!
    23 8 Melden
  • Don Sziggy 28.05.2017 01:49
    Highlight Schon mal darüber nachgedacht dass gewisse westliche Nationen seit über 50 Jahren im Nahen Osten für Zwietracht und Kriege sorgen? Die USA haben vor über 40 Jahren kundgetan, dass wenn Ihre vitalen Lebens-Interessen (Oil) in Gefahr sind, dass sie im Nahen Osten eingreifen werden? Und wie lange sind sie nun den schon dran? Quintessenz: Wer den Wind säht, wird Sturm ernten.
    Es wird Zeit dass alle westlichen Länder und auch Russland sich aus dem nahen Osten zurückziehen und den Menschen da helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Wenn das noch geht, mittlerweile sind schon zu viele radikalisiert.
    17 26 Melden
    • Dr.Bogyman 28.05.2017 12:06
      Highlight Genau ist auch Logisch. Wieso eine mehrheit das nicht einsehen will versteh ich auch nicht...
      5 8 Melden
    • Oxymora 28.05.2017 12:10
      Highlight @ Don Sziggy
      Der Terror hat nach Ihrer Meinung nichts mit Religion zutun?
      Westliche Militärpräsenz, westliche Öl-Interessen und der Ost-West-Konflikt sind die Ursachen für den Terror?

      Der Ost-West- Konflikt, riesige Erdölvorkommen und Westliche Militärpräsenz sind auch im Pazifikraum vorzufinden.
      Ab wann ist mit Anschlägen der Koreaner, Japaner, Chinesen und vielen mehr zu rechnen?

      Wenn man bedenkt, dass der Orient winzig ist, im Vergleich zum Pazifikraum; sehe ich schwarz für den gottlosen Westen.
      12 8 Melden
    • Oxymora 28.05.2017 12:13
      Highlight @ Don Sziggy

      Bleibt noch die Frage:
      warum sich die Bombenleger - anstatt sich für den Endkampf bereit zuhalten - selber in Stücke sprengen.

      Sind Sie vielleicht dumm oder sehr ungeschickt; ist es vielleicht genetisch bedingt oder zum X-mal Zufall?

      Sie haben sicher hierfür eine Erklärung.

      Immer hin bin ich schon mal beruhigt,
      dass der Terror nichts mit Religion zu tun hat.
      Ist ja auch an den Haaren herbei gezogen,
      wenn man bedenkt mit welcher Kraft
      Religionen ein gewaltiges Friedenspotential -selbst für Ungläubige- schöpfen.
      6 6 Melden
    • Menel 28.05.2017 15:16
      Highlight Also nach meinem Geschichtsverständnis, sind wir schon seit den Kreuzzügen "da unten" am Rumkriegen.
      Napoleon war auch schon in Syrien.
      8 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.05.2017 00:29
      Highlight Ich finde auch, sollen alle wieder dahin zurück, wo sie hergekommen sind:
      Die Araber zurück nach Arabien, die Türken zurück nach Zentralasien, die Armenier zurück in die Osttürkei, die Amis zurück nach Europa, die Juden nach Ägypten und die Palästinenser nach Arabien, Bulgarien und wo sie sonst noch hergekommen sind. Und die Griechen sollen wieder in die Westtürkei.
      Mei, gäbe das ein Gelaufe!

      Menel, Napoleon ist ja schon fast wieder zu Hause.
      9 5 Melden
    • Menel 29.05.2017 07:49
      Highlight @Rabbi Jussuf, da die Menschheit ja aber ständig am "Rumlaufen" war, wie lange müssten sie irgendwo sesshaft gewesen sein, damit sie dorthin zurückkehren können? 😅
      Die Mauren waren ja zB. rund 700 Jahre in Spanien sesshaft, das war ihr Zuhause.
      5 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.05.2017 10:07
      Highlight Menel
      Man müsste einen Zeitpunkt festlegen.
      Bloss nicht zu früh, sonst müssten wir alle nach Afrika zurück.
      6 4 Melden
    • Pasionaria 29.05.2017 19:21
      Highlight Rabbi Jussuf
      Dein Geo-Geschichts-Theologiewissen ist ja umwerfend.
      "sonst müssten wir alle nach Afrika zurück." - Du meinst aber nicht ..... bis auf die Baeume zurueck?

      2 4 Melden
    • Pasionaria 29.05.2017 19:26
      Highlight Rabbi
      noch vergessen. Bist es nicht Du, der regelmaessig und gerne nach Spanien reist?
      Ev. bist Du gar ein Maure oder Berber?
      2 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.05.2017 19:48
      Highlight Pasionaria
      auf die Bäume zurück? Gar so weit möcht ich dann nicht gehen.
      :-))

      PS: Werde mich nächstens in Spanien befinden. Mal sehen, ob ich dort maurische Wurzeln finde.
      3 7 Melden
    • Paples 04.06.2017 17:35
      Highlight Wenn Terroristen morden, weil unsere Uhr Väter auch getan haben. Amerikanische Kriegsfilme propagieren morden, um das töten zu rechtfertigen, u. das mit Heldenmachos, u. die Waffenindustrie boomt. Obwohl die Schweiz wenig Anteil vom Waffenhandel in der Welt hat, u. ihr Gewinn tiefer liegt als der Ertrag, wäre da nicht unser Bundesstaat, da wäre der Konkurs schon vorprogrammiert. Was wir mit unseren Waffenhandel zum Förden von Massenmorde beitragen, wird verschwiegen um weiterhin den Staat für Erhalt der Scheinrentiete beizubehalten, um dann den Verlust der wertlosen Wertpapiere zu verkaufen.
      3 1 Melden
  • Kaviar 28.05.2017 00:39
    Highlight Hirnwäsche ist ein Mythos.
    Sonst würden wir z. B. schlimme Sexualstraftäter hirnwaschen, und sie so von schädlichen in nützliche Mitglieder der Gesellschaft verwandeln.
    Aber man kann Menschen leicht zu fast allem zwingen. Kaum einer opfert nicht sein eigenes Leben, um z. B. das Leben seiner Kinder und nächsten Menschen zu retten. Jeder Mensch, der seine Liebsten mehr liebt als sich selbst, der kann zum Attentat gezwungen werden.
    Es gäbe da nur zwei Auswege: seine Liebsten und sich selbst aufopfern, um potentielle Attentatsopfer zu vermeiden, oder alle Erpresser töten. Beste Option: Attentat.
    8 19 Melden
    • Datsyuk * 28.05.2017 10:49
      Highlight Nein, kein Mythos.
      9 7 Melden
    • Ueli der Knecht 28.05.2017 17:44
      Highlight Hugo Stamms Artikel sind auch nur «Gehirnwäsche» (http://bit.ly/2qrF86b):

      Wir ↔ die Anderen
      die Guten ↔ die Bösen
      Atheisten ↔ Gläubige
      Recht ↔ Unrecht
      Soldaten ↔ Terroristen
      informieren ↔ indoktrinieren
      Nachrichten ↔ Propaganda
      (be)lehren ↔ Hirne waschen

      Aber die militärisch unterlegenen bösen Vietkongs siegten gegen die guten Amis. Mit ihrer wirksamsten Waffe: «Gehirnwäsche» (http://bit.ly/2rcbK80).

      Suizidbomber gab es schon im 2. Weltkrieg.
      «japanische Freiwillige wurden durch Selbstmordangriffe berühmt.» (http://bit.ly/2sagQPi)

      Da versagen dann die simplen Erklärungen von Hugo Stamm.
      16 8 Melden
    • Menel 28.05.2017 18:37
      Highlight Gehirnwäsche wird von keinem Rechtstaat unterstützt. Es greift zu sehr in fundamentale Menschenrechte ein. Daher kein Mythos, sondern einfach nicht vertretbar!
      10 4 Melden
    • Ueli der Knecht 28.05.2017 19:59
      Highlight Winkelried war ein Selbstmordattentäter. Ein Märtyrer. Ein «Eid»- (http://bit.ly/2rctAHV) «Genosse» (http://bit.ly/2qpEmev).

      «Im 19. Jahrhundert setzte eine regelrechte Heldenverehrung ein. Vor dem 2.Weltkrieg spielte er eine wichtige Rolle in der geistigen Landesverteidigung. 1970 pries Nationalrat James Schwarzenbach auf dem Schlachtfeld von Sempach seine Überfremdungsinitiative als "Winkelriedstat"» (http://bit.ly/2rM0gc1).

      (Kulturrassistische) «Gehirnwäsche» (nach Definition Stamm) existiert vielfältig auch im Rechtsstaat Schweiz (zB. http://bit.ly/2rcuFPU od. http://bit.ly/2qwPO39).
      13 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.05.2017 01:18
      Highlight Soso, Winkelried war ein Attentäter!
      Wen hat er denn umgebracht???

      Ueli, geh besser Kühe melken! Natürlich nur, wenn das nicht auch eine Gehirnwäsche der Kühe ist.
      12 17 Melden
    • Ueli der Knecht 29.05.2017 13:24
      Highlight Was hat dich gebissen, Jussuf? Ein echter Rabbi wäre doch sicherlich in der Lage, sachlich zu argumentieren, und vorallem dabei anständig zu bleiben. Warum fällt dir das so schwer?
      12 6 Melden
    • Ohniznachtisbett 29.05.2017 13:56
      Highlight 1. Winkelried hat nur sich selber getötet.
      2. Fand Winkelrieds Tat in einem Krieg statt, nicht in einem Stadion, wo alle friedlich einer Darbietung lauschten.
      3. Es ist mir eigentlich am A**** egal, wie und warum diese Idioten leben wollen, nur sollen sie uns auch leben lassen wie wir wollen.
      4. Ja es ist problematisch wie sich der Westen im Mittleren Osten verhält.
      5. Der Islam ist natürlich an gar nichts schuld. Nicht an der Unerdrückung der Frauen, nicht an Attentaten im Namen Allahs, nicht am IS.

      Rätsel: finden den sarkastischen Punkt, dann kriegst du 72 Jungfrauen.
      6 11 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.05.2017 15:23
      Highlight Ueli
      Wie soll man auf solchen Stuss wie oben sachlich antworten?

      Jeder hat mal eine schwache Stunde. Er sollte es aber wenigstens selber merken, nicht wahr?

      Jedenfalls gab es von dir schon wesentlich bessere Beiträge.
      7 11 Melden
    • Ueli der Knecht 30.05.2017 13:07
      Highlight Jussuf: «Wen hat er umgebracht???»
      Winkelrieds «Terror-Komplizen» töteten rund 1'500 rechtschaffene Habsburger (http://bit.ly/2rdPyrK).

      «Wie soll man auf solchen Stuss sachlich antworten?»

      Indem man
      1. höflich bleibt,
      2. sachlich auf eingebrachte Argumente eingeht, und
      3. Beleidigungen unterlässt, die eines Rabbis unwürdig sind, selbst wenn ihm anständige Argumente fehlen.

      «Jeder hat mal eine schwache Stunde. Er sollte es aber wenigstens selber merken, nicht wahr?»

      Merkst du's?

      «[Es gab] von dir schon bessere Beiträge.»

      Welche?
      Von dir sehe ich leider oft nur Hass und Islamophobie.
      6 4 Melden
    • Ueli der Knecht 30.05.2017 13:12
      Highlight Ohniznachtisbett:
      «1. Winkelried hat nur sich getötet.»
      Und dadurch die Tötung von 1'500 Habsburger ermöglicht.

      «2. Fand im Krieg statt»
      IS, Irak und Syrien befinden sich im (Defensiv-)Krieg.

      «3. Es ist mir eigentlich am A**** egal»
      Behalte deine Anal-Neurotik besser für dich. Lass die anderen leben, so wie sie wollen.

      «4. Ja es ist problematisch wie sich der Westen im Mittleren Osten verhält.»
      Wenn du es bloss ernst meinen würdest. (siehe Pte. 2 und 3)

      «5. Der Islam ist natürlich an nichts schuld.»
      Der Islam ist nicht das Problem. Deine Islamophobie ist das Problem, und zwar dein eigenes.
      11 4 Melden
    • Kaviar 30.05.2017 13:44
      Highlight Ihr habt das mit dem Winkelried falsch im Kopf. Seine letzten Worte waren nicht: "Sorget um Weib und Kinder!" Nein, das lief ganz anders ab. Seine letzten Worte waren: "Welä huärä Tubel het mi gmüpft?" (übersetzt: "Welcher verdammte Idiot hat mich geschubst?").
      6 0 Melden
    • Ohniznachtisbett 30.05.2017 13:58
      Highlight Ueli:

      1. Ja er war ein ganz böser.

      2. Dann soll der IS militärische Ziele angreifen. Ich befinde mich nicht im Krieg mit dem I s und die Kinder in Manchester auch nicht.

      3. Ich lass tatsächlich jeden leben wie er will, darauf kannst du einen lassen. Ich erwarte es halt auch von meinen Mitmenschen.

      4. Ich meine es tatsächlich ernst. Dein offenbar etwas beschränkter Blick, lässt dich das halt nicht glauben.

      5. Gegenfrage: Warum soll dann die Katholische Kirche schuld an sexuellen Übergriffen sein? Gem. deiner Logik kann die Kirche da auch nichts dafür...
      4 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.05.2017 20:47
      Highlight Wie soll man mit jemandem diskutieren, der Winkelried als Inbegriff des Terroristen darstellt?
      Da kommt mir doch die uralte Erzählung von Bichsel in den Sinn, wo ein Tisch Teppich, ein Bett Bild genannt wird.
      Das ist Stuss - nichts anderes. Dagegen helfen auch keine Argumente.
      5 8 Melden
    • Pasionaria 30.05.2017 21:51
      Highlight Ueli .....der Winkelried
      "Indem man - 1. höflich bleibt,....."
      Aber das ist wohl nicht aus Ihren Tasten? Wie bitte, wiederholen Sie das in Grossbuchstaben.
      Und Sie selbst, wie attackieren Sie den Blogautor bei jeder geringst moeglichen Gelegenheit.
      Offensichtlich kennen Sie den Begriff von Hoeflichkeit ebenso wenig, wie Sie zu argumentieren imstande sind!


      1 6 Melden
    • Pasionaria 30.05.2017 21:58
      Highlight Rabbi Jussuf
      Ueli....der Winkelried - am besten man stoere seine Auslegungen nicht, somit braucht man gegen seine Pseudeo-Argumente nicht weiter anzuschreiben. Zudem wird er erst noch dabei gluecklich sein.
      1 6 Melden
    • Oxymora 30.05.2017 23:46
      Highlight Sehr geehrter Ueli

      Was bedeutet für sie Islamophbie?

      Aufklärung?

      Bis her war Islamophobie für mich ein Stussbegriff.

      Wenn man bedenkt, dass von jenen, die von Ihnen als „islamophob“ gebrandmarkt werden, treffende Kritik kommt, dann muss man geradezu islamophob sein.

      Islamophobie = Aufklärung

      Danke Ueli, Sie haben mir die Augen geöffnet
      4 6 Melden
    • Ueli der Knecht 31.05.2017 14:28
      Highlight Ohniznachtisbett:

      «1. Ja er war ein ganz böser.»

      Das behauptete ich nie.

      Thema hier ist «Gehirnwäsche».

      Ich behauptete nur, dass auch Winkelrieds «Hirn gewaschen» wurde. Ich begründete das mit «Eid» und «Genosse»; Begriffe, die starke Ähnlichkeiten zB. zum Treueschwur des IS aufweisen (http://bit.ly/2rEe5td).

      Was Gut ist oder Böse, das ist ein Produkt von «Hirnwäsche», so wie es Hugo Stamm definiert hat.

      In einem Krieg sind i.d.R. alle Kämpfer auf der Seite der Guten. Die Bösen sind die jeweils anderen. So funktioniert nunmal «Gehirnwäsche». Auf beiden Seiten! Auch bei Hugo Stamm.
      2 0 Melden
    • Ueli der Knecht 31.05.2017 14:38
      Highlight Ohniznachtisbett:

      «2. Dann soll der IS militärische Ziele angreifen. Ich befinde mich nicht im Krieg mit dem I s und die Kinder in Manchester auch nicht.»

      Die Briten befinden sich seit Lawrence von Arabien, also schon seit über 100 Jahren im Krieg im mittleren Osten und betrachten vorallem auch die Rohstoffe dort als ihr Eigentum.

      Auch mehrere Tausend getötete Zivilisten im nahen und mittleren Osten, darunter viele Frauen und Kindern, befanden sich nicht im Krieg gegen Briten u.a. Dennoch wurden sie in Sippenhaft genommen (http://bit.ly/2rk0Z1k) und getötet (http://bit.ly/2onhFqy).
      3 0 Melden
    • Ueli der Knecht 31.05.2017 14:46
      Highlight Ohniznachtisbett:

      «3. Ich lass jeden leben wie er will.»

      Dann lass doch die Briten etc. ihre Kriege führen, wie sie wollen. Was kümmert's dich? Offenbar willst du die anderen nicht so leben lassen, wie sie wollen. Oder was ärgerst du dich?

      «5. Gegenfrage: Warum soll dann die Katholische Kirche schuld an sexuellen Übergriffen sein? Gem. deiner Logik kann die Kirche da auch nichts dafür...»

      Das ist deine, nicht meine Logik.

      Man hilft keinen Kindern, indem man der katholischen Kirche die Schuld für sexuellen Kindsmissbrauch (im Gegenteil!). Man verfolgt dann eher andere (unlautere) Motive.
      2 0 Melden
    • Ueli der Knecht 31.05.2017 14:52
      Highlight Jussuf, Pasionara und Oxymora: Ich nehme nicht an, dass ihr von mir eine Antwort auf eure Wutkommentare erwartet.

      Ansonsten würde ich von euch zumindest erwarten,

      1) dass ihr meine Kommentare nochmals nüchtern und sachlich durchliest und wenigstens versucht, sie richtig zu verstehen;

      2) dass ihr nicht unwahren Unterstellungen daher fanatasiert, und mir irgendwelchen Stuss ins Mund legt (http://bit.ly/2rUhuUp)

      2a) und dass ihr dann nicht im Jussuf-schen Sinne mit "Tisch" argumentiert, wo ich aber "Stuhl" gesagt habe, und

      3) dass ihr dann sachlich argumentiert und anständig bleibt.

      DANKE!
      4 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.05.2017 15:50
      Highlight Es wird immer wirrer.
      Schon wieder erinnert mich das an Bichsels Geschichte, wie der Mann seine eigene Realität bastelt und sich dann wundert, dass ihn niemand mehr versteht.
      2 4 Melden
    • Pasionaria 31.05.2017 22:18
      Highlight Ueli.....
      es wird nicht nur wirrer, sondern dazu noch krummer und scheinheiliger.
      "3) dass ihr dann sachlich argumentiert und anständig bleibt."
      Wieso treten Sie selbst diese Vorgaben mit Fuessen?
      Auch dass Sie Wut aus jenen Kommentaren schoepfen, ist ein weiteres Wahrnehmungsproblem, das Sie an den Tag legen.
      Da ist keine Wut, nur Kopfschuetteln und die Jussufsche Bruecke zu Peter Bichsel.....

      1 3 Melden
    • Oxymora 31.05.2017 22:33
      Highlight Doch sehr geehrter Ueli

      Ich erwarte von Ihnen eine Antwort auf meinen
      Wutkommentar.

      Und ich möchte mich noch entschuldigen,
      dass ich Sie zum Opfer meiner Wut gemacht habe.
      Ich war so mega wütend, das ich die Kontrolle über mich verloren habe, ich lies meiner Wut vollen Lauf. Ich hoffe Sie, können mir verzeihen.

      Ich probiere mich Sachlich zu artikulieren.

      Was verstehen Sie unter Islamophobie?
      2 2 Melden
    • Datsyuk * 01.06.2017 00:12
      Highlight ******************************
      Maximale Anzahl an Kommentaren erreicht. Es können keine weiteren Kommentare veröffentlicht werden. Wir danken für die engagierte Diskussion.

      WATSON.CH
      ******************************
      1 2 Melden
    • Ueli der Knecht 01.06.2017 00:56
      Highlight Oxymora: Ich verstehe unter den vielfältigen Formen zeitgemässer Islamophobie (vgl. http://bit.ly/2rVGR8D) eine spezielle Form des kulturellen Rassismus.

      „Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch.“
      – Adorno (http://bit.ly/2qrF86b)

      Am besten siehst du Islamophobie zB. an den Vorurteilen des Jussufs gegenüber dem Koran; in vielen subtileren Prägungen lässt sich Islamophobie auch erkennen, wie zB. in der «Wir sind nicht Burka!»-«Leitkultur».

      Heutige Islamophobie hat sehr viele Formen.
      2 3 Melden
    • Pasionaria 01.06.2017 06:50
      Highlight Ueli.......
      am besten waere, Sie selbst wuerden einmal rasend wuetend, denn angeblich soll Wut gewisse menschen geistreich machen.

      Aber wirklich, Sie haben schon Recht, Rabbi und Oxy, sowieso P....aria: wieso koennt Ihr Euch nicht beherrschen. Ihr seid ja beinahe jaehzornig!!
      1 2 Melden
    • Maracuja 01.06.2017 21:46
      Highlight @Ueli: am besten siehst du Islamophobie zB. an den Vorurteilen des Jussufs gegenüber dem Koran

      Wieso kommen Sie zum Schluss, dass es sich um ein *Vor*urteil handelt und nicht um ein Urteil nach ausgiebiger Lektüre? Oder ordnen Sie Ihnen nicht genehme Auslegungen des Korans generell unter Vorteil/Islamophobie ein? Aber wie sieht es dann mit der Koranexegese der Daesh-Anhänger aus, die alle darin enthaltenen Gewaltaufforderungen strikt wörtlich nehmen? Leiden die auch unter Vorurteilen/Islamophobie?
      3 1 Melden
    • Oxymora 01.06.2017 23:55
      Highlight Ueli

      1. Laut ihrem Link ist Islamophobie; Muslime als verschieden von Nichtmuslimen anzusehen.

      Wer ist Bemüht, Menschen in Muslime und Ungläubige einzuteilen?
      Die angeblichen Opfer propagieren genau das durch Ihre friedliche Religion selber.

      2. Probieren Sie aus dem “Islam-Problem” ein “Kultur/Rasseproblem” zu machen:
      Wer ist hier also der Rassist?
      Oder sind Sie ein Zauberer, der den Islam in eine Ethnie verwandelt hat.

      3. Islamophobie ist ein Begriff, der in muslimischen Ländern benutzt wird, um Menschen unserer Zeit, zum Schweigen zu bringen.
      Welchem Herrschaftsanspruch dient er?
      0 0 Melden
    • Ueli der Knecht 02.06.2017 00:10
      Highlight Maracuja: Ich komme daher zum Schluss, dass es Vorurteile sind, weil es eben Urteile sind.

      Urteile lassen keine andere Auslegungen zu. Es sind gewissermassen Fakten; nackte, nüchterne Tatsachenbehauptungen. Urteile. Vorurteile. Unveränderliche Fakten.

      Überprüf doch einmal Jussufs diesbezügliche Kommentare. Wieviele seiner Äusserungen formuliert er als Tatsachenbehautpungen, die keine andere Auslegung zulassen? Das sind die Vor-/Urteile. Bei Jussuf (und zu vielen anderen) ziemlich viele; man könnte fast meinen, Jussuf sei gar kein Rabbi sondern doch eher ein Imam, so korankundig wie er ist.
      1 2 Melden
    • Menel 02.06.2017 07:14
      Highlight Da gebe ich Ueli recht. Von einigen wenigen auf eine ganze Gruppe zu schlissen nennt sich Stereotyp-Denken und dieses beruht wenig auf Fakten, sondern auf Vorurteilen. Diese haben kaum ein "kernel of truth". Von wenigen verursachte negative Handlungen führen zu "shared distinctiveness"
      Dieses Handeln auf die Religion zu schieben, führt nur dazu, dass man die wirkliche Ursache für so ein Handeln übersieht und damit nie das "Problem" lösen werden kann.
      2 0 Melden
    • Maracuja 02.06.2017 08:12
      Highlight @Ueli: Wieviele seiner Äusserungen formuliert er als Tatsachenbehautpungen, die keine andere Auslegung zulassen?

      Statt auf einer Person rumzuhacken, wäre es sinnvoller sich über die Implikationen ihrer Aussagen Gedanken zu machen. Wer nur eine Auslegung des Korans zulässt, hat gemäss Ihrer bisherigen Aussagen Vorurteile bzw. ist islamophob. Was ist dann mit den Typen von Daesh, die andere Auslegungen ablehnen/verfolgen, haben die Vorurteile und sind damit islamophob?
      1 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.06.2017 08:58
      Highlight Menel
      "Von einigen wenigen auf eine ganze Gruppe zu schlissen nennt sich Stereotyp-Denken und dieses beruht wenig auf Fakten, sondern auf Vorurteilen."

      Das hat hier niemand gemacht und wurde auch niemandem vorgeworfen. Wieso also kommst du mit diesem Strohmann?

      "negative Handlungen ... auf die Religion zu schieben..."
      Was wäre dann die "wirkliche Ursache"?

      Nicht vergessen: hier geht's um Gehirnwäsche, die zu Terrorismus führen kann.
      2 1 Melden
    • Menel 02.06.2017 09:43
      Highlight Wenn man die Schuld an den Taten in einer Religion sucht und die Angehörigen alle als potentiell gefährlich einstuft, dann ist das ein Vorurteil und ein schnödes Generallisieren. Hat aber mit der Realität nicht viel gemein.
      Die Ursache, die wohl am ehesten zutrifft, ist Perspektivenlosigkeit. Die herrscht in vielen Ländern im nahen Osten und auch unter vielen Migranten, aus diesen Ländern, in Europa. Das macht empfänglich für Ideologien, die einen aufwerten.Dazu noch das männliche Geschlecht im Alter seines höchsten Testosteron-Ausstosses. Die Kombi, die führt in meinen Augen zu solchen Taten.
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.06.2017 11:29
      Highlight Menel, das stimmt wohl alles, ist aber zu kurz gedacht, denn es beantwortet die Frage nicht, warum es vorwiegend islamischen Terrorismus generiert.
      Des Weiteren sollte die Frage beantwortet werden, warum und wie es zur Lethargie im NO kam und ob diese Faktoren nicht immer noch wirken.
      Zur "Aufwertung" bietet sich der Islam geradezu als ideale Ideologie an, die dann nahtlos zum Fundamentalismus und Gehirnwäsche zum Terrorismus führt.
      1 3 Melden
    • Menel 02.06.2017 11:48
      Highlight Weil der Krisenherd, in dem in den letzten Jahrzehnten ständig Kriege geführt wurden und Unruhen herrschten, in einem Gebiet liegt, das mehrheitlich muslimisch ist!?!
      Mit der Aussage, dass sich der Islam anbietet um Fundamentalisten zu schaffen, bin ich einverstanden. Aber er bietet sich nicht mehr oder weniger, wie alle anderen "überhöhenden" Ideologien, an.
      2 0 Melden
    • Pasionaria 02.06.2017 19:26
      Highlight Maracuja - Mendel - Rabbi
      Cc Ueli
      Eure Voten sind alle nachvollziehbar. Aber es ging urspruenglich > Mendel, dass Ueli...... in seiner Verwirrung RJ vorhielt: "Es sind gewissermassen Fakten; nackte, nüchterne Tatsachenbehaupt. Urteile. Vorurteile. Unveränderliche Fakten." Wenn jemand wie er nicht einmal den Unterschied zwischen Urteil und Vorurteil kennt, wird es schwierig zu diskutieren.

      @Ueli....: Jussuf faellt in dieser Sache zurecht ein Urteil, da er genuegend Informationen hat, das nennt man Schlussfolgerung. Hingegen sind Vorurteile, wenn man eben nicht genuegend Infos hat.

      1 0 Melden
    • Ueli der Knecht 02.06.2017 20:39
      Highlight «Was ist dann mit den Typen von Daesh, die andere Auslegungen ablehnen/verfolgen, haben die Vorurteile und sind damit islamophob?»

      Jap, Maracuja.

      Wer Katholiken verantwortlich macht für Kindesmissbrauch, der hilft weder Kindern noch Katholiken, sondern verfolgt andere, persönliche Ziele, um gesellschaftlich toleriert seinen privaten Hass auszuleben.

      Man kann auch Kinder missbrauchen, indem man vorgaukelt, Kinder schützen zu wollen.

      Die Behauptung, Daesh sei islamophob, wirkt absurd. Aber Daesh ist auf alle Fälle kulturrassistisch. Genauso radikal wie hiesige Islamophobie.
      0 1 Melden
    • Maracuja 02.06.2017 20:40
      Highlight @Pasionaria

      Gut auf den Punkt gebracht. Aber kennt Ueli den Unterschied nicht oder will er ihn nicht kennen. Über Bücher, die man genau gelesen hat, darf man ein Urteil fällen, auch wenn es sich um "heilige Schriften" handelt. Ist keine Garantie, dass man mit seinem Urteil immer richtig liegt, aber man darf aus der Lektüre seine Schlüsse ziehen. Im übrigen ist z.B. das Christentum dort toleranter, wo es ständiger Kritik ausgesetzt ist. Deshalb finde ich schlecht, wenn Islamkritik immer als Islamophobie abgewertet wird, auch wenn ich mit einigem, was Rabbi schreibt, nicht einverstanden bin.
      0 1 Melden
    • Ueli der Knecht 02.06.2017 20:51
      Highlight Pasionara: Im Islam gibt nur wenige Dinge, worüber man nicht streiten kann und darf, so zB. Allahs Barmherzigkeit. Die ist einfach. unbestreitbar.

      In dem Sinne sind Tatsachenbehauptungen schwierig und oft falsch, wenn sie Tatsachen betreffen, über die sich streiten lässt. In der Regel sind solche streitbaren Tatsachenbehauptungen nicht wahr. Sie könnten wahr sein, oder auch nicht. Es sind Vermutungen. Trugschlüsse. Fehlurteile.

      Vermutungen, die sich als Behauptungen verkleiden, sind Vorurteile.

      Beispiel siehe oben Jussufs Idee, Terror könne islamisch sein. Kein Urteil, sondern Vorurteil.
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.06.2017 21:14
      Highlight Da schreibt doch einer:
      " Im Islam gibt nur wenige Dinge, worüber man nicht streiten kann und darf, so zB. Allahs Barmherzigkeit. Die ist einfach. unbestreitbar."
      Soso. Gibts für diese "Tatsachenbehauptung" auch noch Quellen? Oder ist die grad frisch gemolken?

      und im gleichen Post:
      "Vermutungen, die sich als Behauptungen verkleiden, sind Vorurteile."

      Ein Tisch ist ein Stuhl, Jedenfalls in Uelis Begriffskartenhaus (neudeutsch: Bubble).
      2 0 Melden
    • Ueli der Knecht 03.06.2017 02:44
      Highlight Das ist in der Tat «grad frisch gemolken», Jussuf, und auch nicht so ernst gemeint. Oder willst du dich tatsächlich ernsthaft über Allahs Barmherzigkeit streiten? Es wäre töricht!

      Ein Tisch ist eben kein Stuhl, Jussuf.

      Genauso wie Vermutungen keine Fakten sind, selbst wenn sie sich in Form von Behauptung als Fakten verkleiden; es bleiben nur Vermutungen.

      Es fällt mir auf, dass du viele deiner Vermutungen in Tatsachenbehauptungen einkleidest, Jussuf, und schwer damit klarkommst, dass es eben nicht stichhaltig begründete Urteile, sondern auf Vermutungen basierende Vorurteile sind.
      0 2 Melden
    • Pasionaria 03.06.2017 18:32
      Highlight 2. Versuch
      Ueli...
      Wirkl. schwierig bei Ihnen hoeflich zu bleiben, es ist einfach vorwiegend Quatsch, was Sie schreiben.
      Es ist muessig, auf Ihr Geisteskarussell aufzusteigen, nur kurz:
      "Wer Katholiken verantwortlich macht für Kindesmissbrauch, der hilft weder Kindern noch Katholiken, sondern verfolgt andere...."
      einfach Unfug - es MUSS die Obrigkeit der RKK veranwortlicht gemacht werden, um Kinder vor WEITEREN Schandtaten zu schuetzen.
      "zB. Allahs Barmherzigkeit... ist einfach unbestreitbar."
      Wieso denn haben so manche Funken von Allahs  'Barmherzigkeit' solch verheerende Feuer entfacht?
      1 1 Melden
    • Ueli der Knecht 03.06.2017 20:12
      Highlight Pasionaria: Deine Frage habe ich oben bereits mehrfach beantwortet.

      Was Gut ist, und was Böse, das ist ein Produkt von «Gehirnwäsche».

      Im Krieg meinen alle Beteiligten, sie seien bei den Guten. Das ist im Grunde ganz einfach. Alle im Krieg glauben, sie seien die Guten, aber die anderen die Bösen.

      «Gehirnwäsche» gibt es auf allen Seiten. Umsomehr man glaubt, man sei bei den Guten und die anderen sind die Bösen. Das ist Produkt von «Gehirnwäsche».

      Darum «haben so manche Funken solch verheerende Feuer entfacht». Weil wir glauben, die anderen (Bösen) glauben, sie seien die Guten.
      1 1 Melden
  • Pasionaria 27.05.2017 22:21
    Highlight 2/2
    Es sind allerdings die fanatische Religionsangehoerigen, die die Situation der Identitaetssuchenden (-geschaedigten) auf's Brutalste ausnuetzen.
    Bei der Rekrutierung derer haben sie offensichtlich ein leichtes Spiel.
    7 3 Melden
  • Pasionaria 27.05.2017 22:19
    Highlight Cc M. Bamberger - Rabbi J.
    1/2
    Ausgezeichneter Artikel, viele Mechanismen und deren Folgen von Gehirnwaesche aufzeigend.
    Wie verschiedentlich durch Studien belegt, gibt es unter den SelbstmordattentaeterI sowohl junge Menschen aus der Armut kommend, wie auch solche von der mehr oder weniger Oberschicht stammend.
    Unumstritten, und wie es HST deutlich ausfu
    ehrt, muessen all diese Moerder hirngewaschen sein. Das Ausgangsproblem fuer solche moerderischen Mitlaeufer liegt darin, dass diese tiefsitzende Identitaetsdefizite aufweisen. Die Religión spiele bei diesen 'nur' eine sekundaere Rolle!
    ff
    7 5 Melden
    • Spooky 27.05.2017 23:28
      Highlight
      @Pasionaria
      "Das Ausgangsproblem fuer solche moerderischen Mitlaeufer liegt darin, dass diese tiefsitzende Identitaetsdefizite aufweisen."

      Wenn du so argumentierst, dann müssten ja alle Elitesoldaten auf dieser Welt Identitätsdefizite aufweisen.
      6 2 Melden
    • rodolofo 28.05.2017 08:58
      Highlight @ Spooky
      Vermutlich ist das auch so.
      Elitesoldaten versuchen mit ihrem übermässigen Risiko-Verhalten etwas in ihrer Seele zu kompensieren.
      In einer Psychiatrischen Klinik lernte ich mal einen Amerikaner kennen, der sehr lange bei den Special Forces der US-Army gedient hatte.
      Er erzählte mir, dass seine Mutter eine sehr gefühlskalte Frau war, dass er die Farbe Blau nicht ausstehen kann und dass er bereits mit 12 Jahren von Zu Hause abhaute. Er schlug sich dann jahrelang als Strassenjunge und Tellerwäscher durch. Ein rauher, freiheitsliebender Yankee, mit einem weichen, zutiefst verletzten Kern.
      4 5 Melden
    • Spooky 28.05.2017 17:39
      Highlight @rodolofo. Ich glaube dir, was du über den Special Forces Soldaten erzählst. Aber der Prozentsatz an Profisoldaten mit Identitätsdefiziten ist nicht grösser als bei anderen Leuten. Ich hatte vor zirka 30 Jahren das Glück, englische Profisoldaten kennenzulernen, die in der Schweiz trainierten. Das waren ganz normale, geistig und körperlich gesunde, junge Leute. Der Krieg (damals z.B. Falkland), war für sie ein Handwerk, das sie möglichst gut beherrschen wollten. Der Krieg ist für Profisoldaten eine Handwerk wie ein anderes - von Hass gegen den Feind keine Spur.
      3 1 Melden
    • rodolofo 29.05.2017 07:35
      Highlight @ Spooky
      Wenn Du zu Beginn einer Profi-Karriere beim Militär keine psychischen Schäden hast, dann hast Du sie beim Austritt aus diesem extremen Verein ganz bestimmt!
      Meistens müssen ja Immigranten mit wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt einen solchen Weg wählen und "ihre Seele dem Teufel verkaufen"...
      Die Armee ermöglicht diesen Leuten Privilegien und eine Berufs-Ausbildung, an die sie sonst niemals herankommen würden!
      Aber viele bezahlen diese riskante Strategie mit ihrem Leben.
      Ein Philippinischer Verwandter von mir war bei der US-Marine. Heute erträgt er die Nähe zum Meer fast nicht mehr...
      2 3 Melden
    • Pasionaria 29.05.2017 19:38
      Highlight Spooky
      "dann müssten ja alle Elitesoldaten auf dieser Welt Identitätsdefizite aufweisen."
      Einspruch mein Herr.
      Rodolofo hat weitgehend in meinem Sinne und (diesmal :-)) realitaetsnah geantwortet. Vorallem: Die Armee ermöglicht.... Privilegien und eine Berufs-Ausbildung, an die sie niemals herankommen würden

      Klar haben die meisten Elitesoldaten ein persoenl. Grundproblem. Entweder sind sie im Beruf erfolglos, oder sie muessen sich bestaetigen, indem sie Befehle erteilen koennen/duerfen.
      Hat schon mit Identitaet zu tun, aber wenn es Dir lieber ist, sprechen wir eher von einem Selbstwertdefizit.
      1 0 Melden
    • Spooky 29.05.2017 22:14
      Highlight @rodolofo @Pasionaria
      Also, sorry, aber das, was ihr beiden da erzählt, ist mir allzu billig. Ich könnte ja genau so gut behaupten, alle unsere National-, Stände- und Bundesräte und überhaupt alle erfolgreichen Menschen hätten ein Identitäts- oder Selbstwertdefizit, und sie mussten sich dadurch bestätigen, dass sie politische oder andere Karrieren hinlegten. Das ist natürlich Unsinn, aber nicht der grössere Unsinn, den ihr beiden erzählt.
      0 0 Melden
    • rodolofo 29.05.2017 22:38
      Highlight @ Spooky
      Ja das kannst Du laut sagen.
      Warum denn nicht?
      Extreme Stärken bedingen IMMER entsprechende Schwächen.
      Wir müssen das ja gar nicht irgendwie moralisierend abwertend verstehen, sondern können das beschreibend feststellen.
      2 0 Melden
    • Spooky 29.05.2017 22:44
      Highlight @rodolofo
      Na ja, wenn du es so gemeint hast.....okay.
      2 0 Melden
    • Pasionaria 30.05.2017 05:34
      Highlight Spooky
      "dann müssten ja alle Elitesoldaten auf dieser Welt Identitätsdefizite aufweisen."
      Sorry, aber die meisten Elitesoldaten haben irgendein Problem, sei es persoenlicher Natur oder ein instinktive Suche nach einem Kick, um kaempfen oder befehlen zu koennen.
      Mein Fazit:
      Ist eine/r freiwillig Soldat mit 25 Jahren, dann sucht er den Kick.
      Ist er/sie mit 30 Jahren prof. MilitaristIn, dann sucht er/sie das kriegerlen.
      Ist eine/r mit 50 Jahren immer noch beim Militaer, dann ist er/sie eine gescheiterte Persoenlichkeit.

      Auch unter Politikern gibt es zuhauf die Diagnose > Persoenlichkeitsdefizit.
      1 0 Melden
    • rodolofo 30.05.2017 08:12
      Highlight @ Pasionaria
      Einmal Militärkopf, immer Militärkopf...
      Aber ich muss gestehen, dass ich mich damals von den Sandinistischen Guerilleros von Nicaragua, die das Unmögliche versuchten, nämlich die Marionetten des US-Imperialismus, den Somoza-Clan und seine Günstlinge, reiche Grossgrundbesitzer-Familien, Militärs, Nazi-Paramilitärs, Todes-Schwadronen usw., zu stürzen und das mit dem Mut der Verzweiflung zunächst auch schafften!
      Leider war der selbe militante Kern, der dem Aufstand der Entrechteten zum Durchbruch verhalf, auch dafür verantwortlich, dass die Revolution verraten wurde und scheiterte.
      1 0 Melden
  • Michael Bamberger 27.05.2017 16:29
    Highlight Der Urvater der rel. Selbstmordattentäter war biblisch:

    "Simson rief den Herrn an und sprach: Herr,...gib mir Kraft, Gott, noch dies eine Mal, damit ich mich für meine beiden Augen einmal räche an den Philistern. Und er umfasste die zwei Mittelsäulen, auf denen das Haus ruhte...und stemmte sich gegen sie und sprach: Ich will sterben mit den Philistern! Und er neigte sich mit aller Kraft. Da fiel das Haus auf die Fürsten und auf alles Volk, das darin war, sodass es mehr Tote waren, die er durch seinen Tod tötete, als die er zu seinen Lebzeiten getötet hatte.“ (Ri 16,27ff)
    18 7 Melden
    • Spooky 27.05.2017 19:31
      Highlight @Michael Bamberger

      Nicht schlecht, ich denke, du kommst der Sache am nächsten, jedenfalls näher als Hugo Stamm.

      Aber es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen Samson und den IS-Attentätern. Samson liess das Haus über Fürsten zusammenfallen, nicht über Kindern.

      Auch die Terroristen der 70-er Jahre haben nicht unschuldige Kinder getötet, sondern ausgewählte Personen.
      11 11 Melden
    • Michael Mettler 27.05.2017 19:47
      Highlight Ach Bambi, war Simson wirklich der Erste? Oder bist du einfach mal wieder populistisch unterwegs? Trump dein Bruder?
      5 21 Melden
    • rodolofo 28.05.2017 08:49
      Highlight Bei der Besichtigung eines Griechischen Klosters erzählte eine Ordens-Schwester der Orthodoxen Kirche mit sichtlichem Stolz, dass sich während der Invasion der Osmanen die Bevölkerung in einem unterirdischen Gebetsraum unter der Kirche versteckt hielt. Als die Türken über ihnen waren und in den Gebetsraum eindringen wollten, sprengten sie sich selbst und mit ihnen die Türkischen Invasoren in die Luft...
      2 2 Melden
    • Michael Bamberger 28.05.2017 09:38
      Highlight @ Spooky

      Falsch, denn:

      "Simson aber sprach zu dem Knaben, der ihn an der Hand führte: Lass mich los, dass ich nach den Säulen taste, auf denen das Haus steht, damit ich mich daran lehne." (Ri 16,26)

      Und nochmal falsch, denn:

      "Das Haus aber war voller Männer und Frauen. Es waren auch alle Fürsten der Philister da, und auf dem Dach waren etwa dreitausend Männer und Frauen..." (Ri 16,27)
      3 2 Melden
    • Maracuja 28.05.2017 12:12
      Highlight rodolofo: Als die Türken über ihnen waren und in den Gebetsraum eindringen wollten, sprengten sie sich selbst und mit ihnen die Türkischen Invasoren in die Luft...

      Sie wollen diese Form der Verteidigung, die den eigenen Tod in Kauf nimmt, um den Invasoren nicht in die Hände zu fallen, ernsthaft mit einem gegen Zivilisten gerichteten Selbstmordanschlag vergleichen? http://.
      6 3 Melden
    • Michael Mettler 28.05.2017 13:00
      Highlight @bambi: er war ein gefangener. Er wurde gegen seinen willen festgehalten. Klingelts?
      3 4 Melden
    • rodolofo 28.05.2017 13:59
      Highlight @ Maracuja
      Nein, das ist natürlich nicht das Selbe, vielmehr das Gegenteil davon.
      Das IS-Selbstmord-Opfer gegen Zivilisten entspringt einer völlig pervertierten Logik, die in jedem "Westler" eine Satanische Bedrohung sieht.
      Es ist eine Extremform der Angst, welche in eine extreme Aggression mündet.
      Aggression und Angst entspringen der selben körperlich-seelisch-geistigen Grund-Verfassung.
      Im Selbstmord kulminieren Angst und Aggression, indem der grausame Attentäter grosses Unheil anrichtet und sich gleichzeitig aus dem Leben und aus seiner Verantwortung davonstiehlt...
      3 1 Melden
    • Paples 03.06.2017 00:08
      Highlight Es hatte schon immer einen herben Nachgeschmack, wenn sich Völker und Machthaber sich bekriegen, wenn traumatisierte Kriegsveteranen im noch verbleibenden Leben versiechen. Parodistisch handeln durch töten war noch nie heldenhaft, sondern nur ein Mittel zum Zweck. Es rettete keine Menschen, sondern zerstörten Familien, sei es die eines Soldaten und die eines Kriegsopfer. Aus erste Instanz zu töten von Gott aus hatte es nie gegeben, sondern wurde erzwungen, und als es aussichtslos wurde, hat Israel Gott um Hilfe gebeten. Also keine biblische Animation.
      1 0 Melden
  • Thinkdeeper 27.05.2017 14:07
    Highlight Guter Artikel. Auch mal daran gedacht, dass dies nur funktioniert, weil Ungerechtigkeit und Ungleichgewicht in unsere Welt kultiviert und mit Skrupel- und Rücksichtslosigkeit täglich durchgesetzt wird?
    Frustration der ausgebeuteten und zu kurz gekommenen ist nachvollziebar, rechtfertigt aber keinesfalls Gewaltanwendung. Jean D'Arc, Willhelm Tell und alle Freiheitskämpfer waren nach heutigen Begriffe auch "Terroristen". Neoliberale Indoktrination zu Konsum und unverantwortlichem Handeln ist omnipräsent, ist und für den Wertezerfall mitverantwortlich und steigert täglich die Frustration.
    46 20 Melden
    • Helona 27.05.2017 17:23
      Highlight Jäh! Die armen, srmen Terroristen können gar nichts dafür. Die böse, böse Geselkschaft hat sie dazu gemacht. Mea culpa!!!!!
      11 27 Melden
    • rodolofo 27.05.2017 18:19
      Highlight Oder gerade aktuell: Die Ersetzung von menschlichen Arbeitskräften durch Roboter.
      Warum macht man das ausgerechnet dann, wenn die Arbeitslosigkeit überall steigt und zum Teil so hoch ist, dass besonders Jugendliche keine Arbeit finden und in ihrem Leben jede Perspektive fehlt?
      Ist das, damit die Armeen dieser Welt genügend Kanonenfutter rekrutieren können?
      Das sind doch heute die drei Haupt-Möglichkeiten für junge Menschen aus 3.Welt-Ländern:
      Entweder sie heuern bei der Armee an, oder beim Organisierten Verbrechen, oder bei den Kirchen...
      9 6 Melden
    • Spooky 27.05.2017 19:19
      Highlight @Thinkdeeper

      Sehr gut! Genau so ist es!

      Zudem: Das Gefühl, nicht dazuzugehören und abgehängt worden zu sein, wird von den gut situierten Journalisten unterschätzt, wenn sie ihre gescheiten Analysen abgeben.
      7 13 Melden
  • Share 27.05.2017 13:20
    Highlight WE❤️MCR
    3 2 Melden
  • Effersone 27.05.2017 12:31
    Highlight Guter Artikel. Jedoch finde ich, darf den Tätern nicht jegliche Selbstverantwortung genommen werden, in dem man alles auf eine Indoktrination schiebt. Ich finde es macht einen grossen Unterschied, ob jemand als Kleinkind in die Hände des IS gerät oder ob jemand sich mit 20ig dem IS anschliesst.

    Ich bin überzeugt, zumindest bei den europäischen Attentäter, dass ein gewisses Grundpotential in Form von Aggressivität, religiösem Fanatismus und absonderung von der Gesellschaft schon vor der Indoktrination vorhanden gewesen sein muss.
    56 3 Melden
    • Thinkdeeper 27.05.2017 14:15
      Highlight Wenn Du in Baunelieu oder anderen Ghettos aufwächst, stetig ausgegrenzt, nur als billige Arbeitskraft willkommen, von Einheimischen in Medien und Pressen drangsalisiert und am liebste ausgeschafft wirst, Du ständig für die Fehler dieser so perefekten neoliberalen Gesellschaft verantwortlich gemacht wirst ist es nachvollziehbar dass man aggressiv und frustriert wird.
      25 17 Melden
    • Effersone 27.05.2017 16:16
      Highlight Wenn ich Sie richtig verstanden habe, sind also Sie und ich für den Anschlag in Manchester verantwortlich und nicht der Attentäter?
      11 14 Melden
    • Michael Mettler 27.05.2017 20:10
      Highlight @effersone: sie verstehen es nicht, darum ist ihre suggestivfrage auch überflüssig.
      7 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.05.2017 11:07
    Highlight zit.: Der Applaus aus den eigenen Reihen und "angeblich" von Allah ...

    Hugo, mit der Verharmlosung der Verbindung zum Koran drückst du dich davor, zu benennen, was man von dir eigentlich erwarte dürfte. Enttäuschende Meinungskonformität eines "Sektenexperten".
    26 69 Melden
    • Laut_bis_10 27.05.2017 11:32
      Highlight Du willst also das "angeblich" streichen? Möchtest du damit aussagen, dass Allah mit Sicherheit existiert und applaudiert?
      64 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.05.2017 13:25
      Highlight @Laut: Möchtest du damit "aussagen", das Allah mit Sicherheit nicht existiert und nicht applaudiert?

      Möchtest du dies mit einem Vertreter der Religion diskutieren?

      Möchtest du mir mitteilen, dass du der Meinung bist, Terroristen ist nur "mit eigenen Reihen" verbunden und nicht mit der Lehre des Islam?

      7 37 Melden
  • Rabbi Jussuf 27.05.2017 10:45
    Highlight Nicht zu vergessen, dass die mit dem Koran das ideale Handbuch zu einer Gehirnwäsche haben.
    51 45 Melden
    • JaneSoda 27.05.2017 12:25
      Highlight Ein Handbuch haben sämtluche Religionen.
      52 16 Melden
    • pachnota 27.05.2017 13:03
      Highlight @JaneSoda
      Im ausgehenden 21 Jahrundert ist aber leider (Gottes) der Islam das Thema!
      20 20 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.05.2017 13:16
      Highlight Aus verschiedenen Gründen ist der Koran besonders geeignet für Gehirnwäsche und um Gewalt zu säen.
      24 18 Melden
    • JaneSoda 27.05.2017 14:02
      Highlight Ich glaube nicht, dass es mit Religion zu tun hat. Sondern mit Armut, Perspektivenlosigkeit und fehlender / mangelnder Bildung. Und zu dieser Misere tragen auch wir was bei.
      24 16 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.05.2017 14:29
      Highlight JaneSoda
      Mit Armut hat es höchstens zu tun, als die durch religiöse Einflüsse selbst verschuldet ist.

      Armut und sozialer Status sind höchstens Auslöser, aber nicht Ursache, die den Nährboden für Fundamentalismus bilden.
      Für Terrorismus sind andere Ursachen zu suchen. Viele der Terroristen sind keineswegs ungebildet, oder gar arm.
      21 14 Melden
    • Stachanowist 27.05.2017 14:51
      Highlight JaneSoda

      "Armut, Perspektivlosigkeit und fehlende / mangelnde Bildung" gibt es auch z.B. in Vietnam, Peru und Kambodscha. Alle drei sind zudem Länder, die schwer von Kriegen und wirtschaftlicher Ausbeutung gezeichnet sind.

      Deshalb erlauben Sie mir bitte die Rückfrage: Warum sprengen sich keine Menschen aus diesen Ländern in die Luft?
      21 7 Melden
    • demokrit 27.05.2017 16:18
      Highlight Ein Zusammenhang mit Armut, Perspektivenlosigkeit und mangelnder Bildung konnte wissenschaftlich nie erhärtet werden und ist eine Legende aus dem Sozialarbeitermilieu. Im Gegenteil, die meisten Terroristen waren sogar sehr gut gebildet und stammen eher aus Oberklassen.
      16 5 Melden
    • napolitain 27.05.2017 17:46
      Highlight @Stachanowist: Es ist sicherlich eine Kombination aus eben diesen Gründen und dem "direkten Draht" zu eben solchen Personen/Gemeinschaften...
      4 2 Melden
    • Maracuja 27.05.2017 20:40
      Highlight Rabbi Jussuf: Viele der Terroristen sind keineswegs ungebildet, oder gar arm.

      Das ist aber kein spezielles Merkmal der Dschihadisten, sondern war bei manch anderen, insbesondere westeuropäischen Terrororganisation (z.B. RAF) der Normalfall. Im Gegensatz zum linken Terror der 70er Jahre rekrutieren die Islamisten aber doch einen bestimmten Teil ihrer Mitglieder unter Kriminellen, die tatsächlich oft ungebildet sind und aus ärmeren Bevölkerungsschichten stammen.
      9 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.05.2017 23:04
      Highlight Natürlich ist es kein spezielles Merkmal.
      Es geht ja nur darum, die ewig gleiche Behauptung zu widerlegen, dass alles mit der sozialen Klasse und Armut zu tun hätte. Das ist einfach falsch. und verdeckt die eigentlichen Ursachen.
      Dass es nicht um Armut geht, zeigt der Umstand, dass die finanzielle Unterstützung der Hinterbliebenen (Palästinenser) in den Hintergrund gerückt ist.
      Ich vermute, der IS bezahlt nichts.
      3 0 Melden
    • Maracuja 28.05.2017 09:27
      Highlight @Rabbi Jussuf

      Bei diesem Thema kann man wetten drauf, dass gewisse Erklärungen ins Spiel gebracht werden, neben der von dir erwähnten, z.B. diejenige, dass der Westen mit seinen militärischen Interventionen Schuld trage. Damit wird aber der Terror gegen (pakistanische, ägyptische) Christen oder Schiiten nicht erklärt. Selten liest man Neues wie z.B. von Saraina: <Es muss andere Wege geben, der grassierenden Seuche des erweiterten Suizid zu begegnen. > Leider hat die Redaktion meinen Kommentar dazu aus unerfindlichen Gründen nicht aufgeschaltet.
      4 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 28.05.2017 10:49
      Highlight Genau so ist es.


      Leider gehen allzu oft Kommentare verloren.
      4 0 Melden
    • Oxymora 28.05.2017 13:26
      Highlight Manche Kommentare gehen
      erst nach dem Aufschalten verloren.

      Der Gott oder die Göttin der Zensur
      mischt da wohl mit.
      4 0 Melden
  • owlee 27.05.2017 09:47
    Highlight Uff. Vielleicht doch noch kurz ins Korrektorat mit dem Text?

    "Ein Weg zurück gibt es nicht..."
    (Um kurz den wohl gröbsten, aber leider nicht einzigen Fehler zu nennen.)
    29 1 Melden
    • WStern 27.05.2017 10:12
      Highlight @owlee: Danke für den Hinweis!
      12 7 Melden
  • Michael Mettler 27.05.2017 09:44
    Highlight Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Was hat das mit uns zu tun?
    11 48 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.05.2017 11:01
      Highlight Sehr richtig.
      14 31 Melden
    • Oxymora 27.05.2017 13:05
      Highlight Da Wähler unserer Zeit, Volksvertreter wählen - die keine Zusammenhänge zwischen Gehirnwäsche, Terror, Geschlechterapartheit, vielem mehr und Religion sehen wollen - hat es auch mit uns zu tun.

      Wenn wir alle wegbeerdigt sind, werden neue Generationen die Last der Religionsprivilegien tragen.

      Angst beherrscht die Volksvertreter, sie könnten Stimmen verlieren, wenn Sie einen kritischen Umgang mit Religion pflegen.
      Glauben sie erstarkte religiöse Mächte werden, demokratische Systeme akzeptieren, sie sind nett gesagt Optimisten.
      Doch für vielen dürfte es bloss um ihre Wiederwahl gehen.
      11 9 Melden
    • TobaFett 27.05.2017 14:10
      Highlight Ja, was hat das mit uns zu tun? Was könnte man tun, damit sich Menschen nicht an den Rand der Gesellschaft gedrängt fühlen und so einfach Beute für religiöse Rattenfänger werden? Vielleicht sollte man sich wirklich einmal überlegen, die militärische Präsenz komplett, mit allen Basen, Häfen, Flughäfen, aus der islamischen Welt abzuziehen... könnte natürlich bedeuten, dass wir über gewisse Rohstoffe nicht entscheiden könnten und so, aber dass sollte es einem ja Wert sein...
      17 5 Melden
    • pachnota 27.05.2017 17:28
      Highlight ..könnte aber auch bedeutetn, das sich der IS in grossem Sil ausbreitet.
      3 0 Melden
    • Datsyuk * 28.05.2017 11:02
      Highlight Und wieso konnte sich der Daesh überhaupt ausbreiten?
      1 2 Melden
    • pachnota 28.05.2017 15:40
      Highlight Vermutlich weil in dieser Region ein Demokratie nicht möglich ist.
      Wenn der brutale Diktatot weg ist, bricht die Anarchie aus, und diese wird dann von den Islamisten wiederum unterworfen.
      2 0 Melden
    • TobaFett 28.05.2017 17:19
      Highlight Genau pachnota, so ist es!!1!
      Wir in Europa haben über Nacht die Demkratie angenommen und die Könige und Fürsten haben alle freiwillig ihren Platz geräumt und man musste die Idee der Demokratie gegen niemanden verteidigen. Das sieht man gut, an unserem letzen friedlichen kriegslosen Jahrhundert, wo jede Nation in Demokratie schwelgte...
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.05.2017 18:26
      Highlight @Toba: Die Kopten in Ägypten sind auch an den Rand gedrängt und werden zusätzlich gesprengt - noch überzeugt von deiner Milieutheorie?

      Übrigens: Christen = meist verfolgte Glaubensgruppe = null Terror. Komisch nicht?
      3 1 Melden
    • pachnota 28.05.2017 18:30
      Highlight TobaFett... ich weiss nicht was du meinst?
      Ich sage nicht, das Demokratie nicht möglich ist. Ich sage, sie ist JETZT nicht möglich..OK?

      Vieleicht haben diese Länder in 200 Jahren ja auch ein demokratisches System.
      2 1 Melden
    • Datsyuk * 29.05.2017 00:28
      Highlight Ausbreitung, weil interveniert wurde.
      0 0 Melden
    • pachnota 29.05.2017 07:36
      Highlight Ja das stimmt, nur waren die Diktatoren, die vertrieben wurden, brutale Massenmörder.
      Das es danach noch schlimmer kam, wurde leider nicht vorausgesehen.
      0 0 Melden
    • TobaFett 29.05.2017 08:24
      Highlight @pachnota, nope du hast geschrieben, dass in dieser Region Demokratie nicht möglich sei, nichts von jetzt, morgen oder übermogergen...
      @stips, das mit den Kopten stimmt, wenn wir dann wieder in den Libanon schauen, da helfen die Christen ordentlich mit, wenn es ums rumballern geht. Desweiteren gibt es sehr wohl terroristisch veranlagte Christen, sowohl in Afrika, Nord- und Südamerika, Europa (IRA)...
      1 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 27.05.2017 09:38
    Highlight Messerscharf Herr Stamm! Diese Analyse lehrt uns auch, dass der aktuelle Terror keineswegs nur ein Phänomen der armen, abgehängten ist, auch gut gebildete sind indoktrinierbar! Die Strategie zur Bekämpfung dieses Terrorismus muss daher sein, die Indoktrinierer auszutrocken. Dann sind wir schnell bei den Aktivitäten der Saudis und den Türken welche im Westen Fundamentalusmus schüren. Und wir sind beim Islam-Lehrstuhl an den Schweizer Universitäten welcher endlich eingerichtet gehört.
    50 12 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.05.2017 10:43
      Highlight Bloss kein Lehrstuhl für isl. Theologie!
      Islamwissenschaft im Stil von Religionswissenschaft ja, als Vorbedingung für eine Ausbildung als Imam. Aber wie sollte man das gesetzlich regeln? Keine Ahnung.

      Theologie und Ausbildungen zum Prediger/Priester/Imam gehören keinesfalls an eine Uni.
      39 12 Melden
    • DonDude 27.05.2017 12:47
      Highlight Die ganzen Religionen gehören abgeschaft.
      Religion bringt mehr Tote als Drogen. Komischerweise sind nur Drogen verboten.
      34 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.05.2017 13:27
      Highlight @Don: Sofern die Religion des Sozialismus dazu gehört, gerne.
      4 33 Melden
    • Helona 27.05.2017 13:29
      Highlight @Rabbi Jussuf. Können Sie mir sagen, weshalb Sie zu dieser Meinzng kommen? Könnte man an einer Uni den Lehrstoff nicht besser kontrollieren? Heute wird die Ausbildung von Imamen irgendwem überlassen. Auch wenn wir ein laizistischer Staar sind, Religionen haben so oder anders immer noch einen Einfluss auf unser Leben.
      15 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.05.2017 14:20
      Highlight Helona
      Ich sagte ja, Islam"wissenschaft" an der Uni, ja. (Gibt es ja schon.)
      Nicht aber Imamausbildung, das hat mit Wissenschaft wenig zu tun.
      Zudem haben wir die Schwierigkeit, wer dies organisieren sollte. Im Islam gibt es keine Org. wie die ev., oder kath. Kirche.
      Weiter sehen wir auch im Christentum das Problem, dass extremere Ausrichtungen sich bewusst nicht an universitäre Ausbildungen wenden. Dies hätten wir im Islam erst recht und die staatliche Kontrolle wäre genauso wie heute nicht gewährleistet.
      Es bringt also aus verschiedenen Gründen nichts, im Gegenteil.
      13 4 Melden
    • Helona 27.05.2017 17:26
      Highlight @Rabbi Jussuf Danke für die Erklärung.
      1 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 27.05.2017 21:47
      Highlight @Rabbi: einverstanden mit Deinen Argumenten. Was sind Deine Vorschläge?
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.05.2017 23:10
      Highlight Dingo
      Das Problem ist, dass wir keine Org haben, die einigermassen repräsentativ wäre und die auch nie haben werden, der Islam ist anders aufgebaut als das Christentum - anarchisch. Darum wird es mit der Kontrolle sehr schwierig. Es bleibt kaum anderes übrig, als die einzelnen Moscheegemeinschaften zu kontrollieren. Wenn es möglich ist, da gesetzlich einzugreifen, dann sollte man das tun. Ich frage mich nur, wie das gehen könnte.
      3 1 Melden
    • SemperFi 28.05.2017 10:28
      Highlight @Rabbi Jussuf: Wie das geht? Eben, indem man akzeptiert, dass es in der Schweiz Muslime hat, dass die seelsorgerische Betreuung brauchen und dass es dazu entsprechende Personen braucht. Und dann merkt man automatisch, dass es besser wäre, an unseren Universitäten Imame auszubilden, als türkische, saudiarabische oder sonstige Fundis predigen zu lassen.
      4 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 28.05.2017 11:03
      Highlight SemperFi
      Von meinen Argumenten nichts begriffen, gell?
      Imamausbildung gehört def. nicht an eine Uni, sowenig wie die Ausbildung zum Pfarrer.
      Wenn dann sollen die Muslime bitte selber ein "Imamseminar" aufbauen, das dann als Vorbedingung u.a. ein Studium der Islamwissenschaft vorsieht.
      Wenn die Muslime das nicht selber wollen, dann kann man es auch nicht staatlich verordnen. Das hätte nämlich nur den Effekt, dass sich nicht wenige muslimische Gemeinden davon abwenden würden.
      Auf der anderen Seite gäbe das dem Islam eine quasi staatliche Anerkennung, die wir nun gar nicht brauchen können.
      3 2 Melden
    • SemperFi 28.05.2017 11:57
      Highlight @Rabbi: Begriffen schon, aber nicht einverstanden. Aber wenn Sie die Probleme lieber verdrängen...
      Ihre "Argumente" sind voller Widersprüche. Heute überlassen wir ja die Suche nach Imamen den Gemeinden. Das Resultat sehen wir. Wenn es das ist was Sie wollen?
      Desweiteren könnte man mit einer Anerkennung auch Auflagen verbinden, wie z. B. demokratische Organisationsform, die Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit, die Anerkennung der Religionsfreiheit und finanzielle Transparenz. Aber das möchten Sie offensichtlich nicht. Wieso sollten wir 400'000 Muslimen verwehren, was wir 20'000 Juden gewähren?
      1 1 Melden
    • Maracuja 28.05.2017 12:21
      Highlight @SemperFi

      Was Sie fordern gibt es in Deutschland bereits, mit dem Ergebnis, dass muslimische Verbände versuchen massiv Einfluss zunehmen auf Inhalt und Lehrstuhlinhaber: https://www.evangelisch.de/inhalte/91832/26-01-2014/islam-verbaende-gegen-staatlichen-einfluss-auf-islamische-theologie
      http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/islamische-theologie-streit-in-muenster-um-mouhanad-khorchide-a-956587.html
      Ist im Übrigen nichts typisch muslimisches: Die Deutsche Bischofskonferenz entzog Küng im Dezember 1979 die kirchliche Lehrerlaubnis (wiki).
      1 1 Melden
    • Maracuja 28.05.2017 12:27
      Highlight @SemperFi: dass es besser wäre, an unseren Universitäten Imame auszubilden, als türkische, saudiarabische oder sonstige Fundis predigen zu lassen

      Und wie wollen Sie fundamentalistische Gemeinden zwingen einen hierzulande an einer theologischen Fakultät ausgebildeten Imam einzustellen? Schauen Sie sich doch mal bei christlichen Migrationskirchen um, die beschäftigen mehrheitlich Laienpastoren (aus finanziellen, aber auch aus anderen Gründen).
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 28.05.2017 13:35
      Highlight SemperFi
      Was du forderst, wird in D schon erfolglos versucht.
      Das zentrale Argument: Es gibt im Islam keine Org. wie die Kirche, die man anerkennen könnte und der man Auflagen machen könnte.
      Anerkennung der Religionsfreiheit wäre selbstverständlich keine dieser Auflagen, denn das ist so oder so Voraussetzung.
      2 2 Melden
    • Maracuja 28.05.2017 14:06
      Highlight @SemperFi: was wir 20'000 Juden gewähren?

      Der Status, den jüdische Gemeinden geniessen, ist unterschiedlich. In Kantonen wie GE und NE, wo die Trennung von Staat und Kirche vollzogen ist, gibt es selbstverständlich keine, im Kanton Zürich nur eine "kleine Anerkennung" für 2 Gemeinden (Israelitische Cultusgemeinde und Jüdische Liberale Gemeinde). Einen Status, der diesem entspricht, gibt es im Basel auch für die Aleviten. Die Situation ist durch Förderalismus/Mitsprache Stimmbürger komplizierter als Ihre Behauptung "wir gewähren den Juden etwas, was wir den Muslimen verwehren" ausdrückt.
      3 1 Melden
  • Helona 27.05.2017 09:36
    Highlight Ich denke, dass zu alledem eine sexuelle Frustration hinzukommt, welche islamischen Jugendlichen verbietet, einander unbefangen zu begegnen. Sexualität als starke Treibkraft sollte nicht unterschätzt werden.
    57 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.05.2017 11:16
      Highlight Kontrolle der Sexualität gehört fast zwingend zu jeder Sektenbildung dazu.
      51 2 Melden
  • yellowastra 27.05.2017 09:03
    Highlight Schon jemand in der Armee gewesen? Was lernt man dort genau schon wieder? Hoppla Militärdienst scheint auch eine Hirnwäsche zu sein wo man lernt zu töten.
    Weil genau dasselbe überwunden werden muss bla bla bla lange rede kurzer sinn. Es findet eine Indoktrination statt, wir sind die guten die anderen folglich die pösen pösen.
    Man muss schon wirklich blind und gedankenlos sein um zu fragen warum jemand diese hirnwäsche an anderen vollbringen will.
    26 58 Melden
    • pachnota 27.05.2017 10:01
      Highlight Schwierig zu verstehender Kommentar.
      Trotzdem danke für deine Mühe.
      33 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.05.2017 13:28
      Highlight @Yellow: wohl ein tragendes MitGLIED der Wohlstandsgesellschaft - aber um die Helfer vor Ort bist froh - tragen pöse Waffen gell. Blumen wären besser? Die Kinder waren allesamt Blumen. Weggesprengt.
      4 14 Melden
    • _kokolorix 27.05.2017 15:50
      Highlight @Stipps
      Du benimmst dich wie ein trotziges kleines Kind. Du verteufelst alle Andersdenkenden, teilst die Welt in gute christliche Kapitalisten und pöse atheistische Sozialisten und Islamisten ein, und trägst mit deiner verächtlichen destruktiven Art nichts substantielles zur Diskussion bei. Zu welcher Sekte gehörst du noch gleich?
      13 4 Melden
    • karl_e 27.05.2017 17:20
      Highlight kokolorix, die guten christlichen Kapitalisten den Stipps existieren nicht. Denn wie heisst es so schön in unserem Heiligen Buch? Eher geht ein Kamel durch ein Nadelör, als ein Reicher in den Himmel. Also ist ein christlicher Kapitalist eigentlich ein Paradox. Nur, im selben Buch findet man leider auch Stellen, welche den Reichen nicht so streng beurteilen. Hl. Buch halt, voller Widersprüche.
      5 0 Melden
    • Michael Mettler 27.05.2017 20:14
      Highlight @karl_e: bitte um die bibelstellen.
      0 0 Melden
    • karl_e 28.05.2017 00:03
      Highlight Ich bin kein Theologe. Google einfach mal Kamel und Nadelör.
      2 0 Melden
    • Michael Mettler 28.05.2017 07:25
      Highlight @karl_e: spannend. Weisst du wenigstens was das wort peinlich bedeutet? Was posten und dann bei gegenfragen auf google verweisen...
      0 5 Melden
    • rodolofo 28.05.2017 08:38
      Highlight @ pachnota
      Dass Du das nicht verstehst, bzw. nicht verstehen willst, ist eh klar.
      Einmal Militärkopf, immer Militärkopf...
      Der erste Pazifist, der uns lehrte, wie wir den Teufelskreis der Gewalt durchbrechen können, indem wir unsere Feinde lieben sollen, war JESUS CHRISTUS!
      Später folgten seinem Beispiel noch viele weitere, u.a. Mahatma Gandhi, Martin Luther King und Nelson Mandela.
      Liebe ist vielleicht ein etwas zu starkes Wort.
      Respekt wäre wohl realistischer.
      Wir bekämpfen die Schädlinge entschlossen, aber ohne Hass und nur so weit, dass wir sie unter die Schadens-Schwelle drücken können...
      3 2 Melden
    • Share 28.05.2017 13:02
      Highlight Und jetzt solidarisiert ihr euch mit China, die den Japanern den Schrein austreiben wollen?
      0 0 Melden
  • ezclips 27.05.2017 08:42
    Highlight Bravo Herr Stamm, ich hoffe nur Sie brauchen in Zukunft keinen Polizeischutz. Unterstützt liberale Islam-Reformer und -Kritiker wie Herr Abdel-Samad und Frau Necla Kelek und Frau Ayaan Hirsi Ali
    28 14 Melden
    • Saraina 27.05.2017 10:57
      Highlight Wieso? Er kritisiert keine Religion, sondern beschreibt Gehirnwäsche. Diese findet nicht nur bei Muslimen statt.

      46 8 Melden
    • Stachanowist 27.05.2017 13:11
      Highlight @ saraina

      Der Artikel dreht sich um gehirngewaschene Selbstmordattentäter. Ich lese selten bis nie von christlichen, bahaiistischen oder buddhistischen Selbstmordattentätern.
      18 3 Melden
    • Saraina 27.05.2017 13:38
      Highlight Stachanowist: und wer hat's erfunden? Die Tamilen waren die ersten, die Selbstmordanschläge mittels Attentätern mit Bombengürteln ausführten. Dann zogen die Palästinenser und die PKK nach. Die PKK wären dann wohl marxistische Selbstmordattentäter. Dass von diesen Gruppen weniger zu lesen ist, hängt damit zusammen, dass uns ein Anschlag in einem Bus in Sri Lanka nicht interessiert, und einer auf einen Polizeiposten in der Türkei auch nicht. Eine Gehirnwäsche brauchten sie wohl alle vorher.
      16 5 Melden
    • Stachanowist 27.05.2017 14:10
      Highlight Dass man von den Tamil Tigers weniger liest, liegt wohl in erster Linie daran, dass die LTTE seit 2008 nicht mehr existiert.

      Der letzte PKK-Selbstmordanschlag war 2011, können Sie hier nachlesen:

      http://tinyurl.com/y8v2azwq

      Sie meinen vielleicht die PKK-nahe TAK. Sie hat in den vergangenen Jahren, wenn ich mich nicht irre, zwei Selbstmordanschläge verübt - in Bursa und in Istanbul. Klären Sie mich auf, wenn ich mich irre.

      Der absolute Löwenanteil (schätze über 95%) der weltweiten Selbstmordanschläge geht auf das Konto von Islamisten.
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    • Saraina 27.05.2017 16:23
      Highlight Zur Zeit sind es Islamisten. Das dürfte mit der Situation in Irak, Syrien, Ägypten und Palästina zu tun haben.
      Immerhin hat die PKK bewiesen, dass auch eine terroristische Organisation mit der Zeit zu den Guten gehören kann, wenn sie von Selbstmordanschlägen auf Bomben umstellt. Tot sind die Opfer ja leider so oder so.
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    • rodolofo 28.05.2017 08:29
      Highlight @ Saraina
      Die PKK ist keine Terror-Organisation, auch wenn das Erdogan immer und immer wieder behauptet!
      Die PKK ist aus dem verzweifelten Überlebenskampf der KurdInnen entstanden, die von der Türkischen Mehrheits-Macht-Bevölkerung als 2.Klass-Menschen behandelt wurden!
      Den Kindern wurde in der Schule verboten, Kurdisch zu sprechen! Stell Dir das mal vor, dass versucht wird, Dir Deine Muttersprache auszutreiben!
      Auf den Türkischen Staatsterror haben also die stolzen Kurden militant reagiert.
      Natürlich ist jede Form von Militär hierarchisch, autoritär und problematisch, somit auch die PKK...
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    • Saraina 28.05.2017 11:00
      Highlight Wer Selbstmordanschläge verübt, im Ausland Schutzgeld eintreibt, Menschen als Geiseln nimmt, Autobomben vor Sportstadien detonieren lässt, eigene Leute erschiesst, wenn sie miteinander ein Liebesverhältnis haben, Fernsehstudios und Botschaften stürmen will etc. etc. ist eine Terrororganisation. Die PKK hat keineswegs die Mehrheit der türkischen Kurden hinter sich.

      Ich weiss, dass den Kurden die Muttersprache und kurdische Namen verboten waren, es war übrigens Erdogan, der dieses Verbot abschaffte.
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    • rodolofo 28.05.2017 12:05
      Highlight @Saraina
      Ich kannte einmal Kurden, die Mitglieder in der PKK waren. Mit einem von ihnen teilte ich sogar mal ein WG-Zimmer. Ich begleitete ihn auch mal an das Kurdische Neujahrs-Fest Newroz, bei dem sehr viel gesungen und getanzt wurde.
      Überhaupt war die Musik im Leben all dieser Kurden ein elementarer Bestandteil.
      Die Kurdische Musik ist traurig und versetzt wie der Blues in eine tiefe Trance. All die Leiden und Entbehrungen, aber auch die Hoffnungen und Sehnsüchte dieses geschundenen Volkes liegen in dieser ungeheuer tiefen und starken Musik!
      Und sie feiern und ehren Öcalan und die Märtyrer.
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    • rodolofo 28.05.2017 12:12
      Highlight Ich kannte Kurdische Stallknechte, die in einem Pferdestall 7 Tage die Woche schufteten für wenig Lohn und als Schwarzarbeiter in ständiger Furcht lebend, verpfiffen, von der Polizei kontrolliert und zurückgeschafft zu werden.
      In ihrem kargen Zimmerlein auf dem Nachttischlein bei der Pritsche, auf der sie schliefen, stand ein kleines Kassetten-Gerät, auf dem sie in ihrer Freizeit ihre Musik hörten, von Ho Chi Min, der PKK und von Kurdistan, das sich endlich befreien wird.
      Diese Hoffnung war das Lebens-Elexier dieser "Geknechteten" wie auch die Hoffnung auf die Internationale Solidarität...
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    • Saraina 28.05.2017 16:07
      Highlight Ah ja gut. Wenn das Leiden kurdischer Stallknechte in ihren Zimmerchen die Selbstmordanschläge und Autobomben der PKK mit ihren hunderten von Toten rechtfertigt, hast du sicher auch Verständnis für die Führung des IS: arme Araber, die durch die amerikanische Invasion alles verloren, von den Schiiten verfolgt und im Gefängnis teilweise gefoltert wurden und in ihren Zimmerchen auch ganz fest gelitten haben.

      Entschuldigung, bei diesem Kitsch wird mir schlecht. Öcalan ist übrigens kein Märtyrer, er lebt noch.
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    • rodolofo 29.05.2017 07:43
      Highlight Ich habe auch nicht gesagt, dass Öcalan ein Märtyrer sei. Er ist der Anführer der PKK, dem bewaffneten Arm der Kurdischen Arbeiterbewegung.
      Und als solcher geniesst er immer noch sehr viel Respekt bei seinen Landsleuten.
      In einem Bürgerkrieg nehmen immer die unterschiedlichsten Leute am Widerstand, wie auch an der Staatsmacht teil.
      So ist die PKK gleichzeitig stalinistisch diktatorisch und revolutionär demokratisch einzuschätzen. Ich erinnere an die IRA in Irland.
      Würde Erdogan auf die Kurden zugehen und nicht die HDP kriminalisieren, würde auch die PKK und deren Einfluss schrumpfen.
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  • rodolofo 27.05.2017 08:25
    Highlight Die spektakuläre Übertreibung von Prozessen der Disziplinierung durch Terror-Gruppen ermöglicht es uns, solche Prozesse besser zu verstehen, die zu "inneren und äusseren" Diktaturen führen.
    Im Sport und in der Hochleistungs-Gesellschaft wird die gleiche Selbstbeherrschung durch einen "Starken Willen", der den Körper, der eigentlich schon längst Pause machen und sich erholen wollte, weiter mental vorwärts peitscht, einem phantasierten Triumph entgegen, der für das erduldete Leiden entschädigen soll.
    Der "Starke Wille" ist also zweischneidig:
    Wir können schneller sein, aber auch schneller tot...
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    • rodolofo 27.05.2017 08:38
      Highlight Dazu noch ein Lese-Tipp:
      Heute erschienen im Tages Anzeiger (Rubrik "Wochenende"):
      "Mit Verständnis gegen Extremisten"
      Die radikalislamische Sekte Bodo Haram hat Nigerias Nordosten im Griff, mit Waffengewalt lässt sie sich nicht vertreiben. Eine Psychologin begegnet den Terroristen auf neue Weise - und hat Erfolg.
      15 16 Melden
    • rodolofo 27.05.2017 09:02
      Highlight Ich muss die Auto-Korrektur korrigieren:
      "Boko Haram" heisst die Islamistische Sekte.
      Bodo Bach ist ein Komiker.
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    • Saraina 27.05.2017 10:58
      Highlight https://www.srf.ch/sendungen/dok/islamisten-praeventiv-wegsperren

      Auch interessant zum Thema!
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    • rodolofo 27.05.2017 11:17
      Highlight @ Saraina
      Präventiv wegsperren tönt für mich nach Endlösung, und nach dem feigen und äusserst grausamen Attentat von Manchester kamen mir auch sofort solche Gedanken.
      Für Kader-Mitglieder und Hassprediger sehe ich tatsächlich keine andere Lösung, da bei denen der Zug bereits abgefahren ist.
      Umso mehr Aufmerksamkeit sollten diejenigen verwahrlosten Strassenkinder und -Jugendlichen erhalten, die in solchen Sekten einen Halt, Zuneigung und Anerkennung suchen!
      Resozialisierung-Programme wie in den Favelas für Aussteiger aus Drogen-Banden und Gangs leisten hier unschätzbar wertvolle Pionierarbeit.
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    • Saraina 27.05.2017 12:40
      Highlight Vielleicht solltest du den Artikel einfach lesen, bevor du ihn kommentierst. Islamistische Attentäter sind bis heute keineswegs verwahrloste Strassenkinder, aber in vielen Fällen deutlich Persönlichkeitsgestörte, die erst mal dazu gebracht werden müssen, sich inmitten einer Schar Menschen in die Luft zu sprengen. Der Attentäter von Manchester war Student, nicht Strassenkind.

      Sexualstraftäter werden bei uns übrigens sehr wohl präventiv weggesperrt...
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    • Gelöschter Benutzer 27.05.2017 13:11
      Highlight @Seraina: Eine Frage zur Präventivhaft für Sexualstraftäter. Habe ich noch nie gehört. Auf welcher rechtlichen Grundlage geschieht dies?

      Einzig was als Präventivhaft interpretiert werden kann, ist die Verwahrung. Diese kann nach geltender Bundesgerichtspraxis jedoch nur ausgesprochen werden, wenn eine schwerwiegende Straftat begangen wurde.

      Auszug: "...oder eine andere mit einer Höchststrafe von fünf oder mehr Jahren bedrohte Tat begangen hat, ..."

      Oder verstehe ich dich da falsch?
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    • Gelöschter Benutzer 27.05.2017 13:31
      Highlight tfq: keinen Satz gelesen, weil der Ansicht: gute Dinge sind einfach - auch Lösungen!

      Schwurbelt einer daher, verdeckt er dadurch sein Unwissen, Hilfslosigkeit oder versucht umwahr als wahr zu verkaufen.
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    • rodolofo 27.05.2017 13:31
      Highlight @ Saraina
      Es gibt sowohl physische, als auch psychische Formen der Verwahrlosung.
      Frag Dich mal, wieso die Schweiz eine relativ hohe Selbstmord-Rate hat!
      Es ist nicht alles Gold, was glitzert.
      Und ein Teil des Schweizerischen Reichtums wird dadurch erwirtschaftet, dass "seriöse" Geschäftsherren für das organisierte Verbrechen Komplizenrollen übernehmen, bei denen sie sich die Hände nicht schmutzig machen müssen.
      Nicht nur Erdogan macht Geschäfte mit dem Islamischen Staat...
      Versuch mal, das alles weniger moralisierend und mehr wissenschaftlich interessiert zu betrachten!

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    • Saraina 27.05.2017 13:45
      Highlight Ich meine die Verwahrung, welche nach Abbüssung der Strafe nichts anderes ist, als eine Präventivhaft, um weitere Taten zu verhindern.

      Es geht mir auch nicht darum, der Präventivhaft das Wort zu reden, sondern um die im Artikel beschriebene Täterpersönlichkeit und die Voraussetzungen für den Entschluss zum erweiterten Suizid, der es ja ist. Tatsächlich ist mir der Machtzuwachs der Forensiker suspekt.

      Aber ich glaube schon, dass die Entwicklung die Bürger dahin bewegen wird, wo sie Internierung potentieller Gefährder fordern wird. Also kann es nicht falsch sein, sich damit auseinandersetzen.
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    • Gelöschter Benutzer 27.05.2017 14:09
      Highlight @Seraina: ok, dann hab ichs richtig verstanden.

      Ich finde sog. Crime Prediction eine enorme Gefahr für unsere Rechtsordnung sowie Gesellschaft. Im Rahmen der Terrorbekämpfung soll der Begriff des Gefährders eingeführt werden, was genau darauf hinausläuft, dass man Menschen wegsperren kann auf Grund einer Annahme und nicht mehr anhand einer verurteilten Tat.

      Für mich würde hier höchstens die kleine Verwahrung greifen, nach begangener Straftat, wenn von einem so hohen Gefahrenpotential ausgegangen werden muss, dass das Interesse der Allgemeinheot dasjenige des Täters überwiegt
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    • Saraina 27.05.2017 16:30
      Highlight RainbowWarrior: Das sehe ich auch so. Nur gibt es bei Bombengürtel kein zweites Mal...
      Es muss andere Wege geben, der grassierenden Seuche des erweiterten Suizid zu begegnen. Störend ist auch, dass die Behörden regelmässig melden, der Täter sei ihnen bekannt gewesen, und dass sich öfter mal V-Männer in terroristischen Gruppierungen bewegen. Das wiederum gibt Verschwörungstheorien bei Muslimen Aufwind.
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    • Spooky 27.05.2017 19:02
      Highlight @Stipps

      "Schwurbelt einer daher..."

      Wen meinst du damit? Hugo Stamm?

      Und was heisst "tfq"?
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.05.2017 21:33
      Highlight @Spooky: Nee rodolofo hat mich verwirrt. tfq kann man als wtf übersetzen.
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Wie der «Beobachter» Spuk-Phänomenen auf den Grund geht – und grandios scheitert

Spuken Poltergeister tatsächlich herum? Wohl nur in unserem Hirn. Auch wenn der «Beobachter» anderes suggeriert. 

Der «Beobachter» ist ein wichtiges, professionell gemachtes Printprodukt im Bereich der Lebenshilfe, das als Ratgeber funktioniert und gut recherchierte Reportagen publiziert. Vor kurzem leistete sich das Blatt aber einen Sündenfall der gröberen Art. Es wollte wissenschaftliche Erklärungen für übersinnliche Phänomene abgeben.

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