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«Bild»-Schlagzeile zu einem Schaubild des KIKA. bild: watson

Wie der KIKA ins Visier prüder Rechtskonservativer geriet

«KIKAs abartige Aufklärungsmaschinerie», «Intim-Lexikon des Kinderkanals sorgt für Empörung», «KIKA produziert Sex- und Gewalt-Skandale in Serie»: Der deutsche Kinderkanal (KIKA) kommt in Teilen der deutschen Medienlandschaft und auf Social Media gerade ganz schlecht weg. Was ist da passiert?



Wer Ende der 90er-Jahre mit dem Kinderkanal KIKA aufgewachsen ist, dem werden die «Sendung mit der Maus», «Tabaluga Tivi» und «Löwenzahn» in Erinnerung geblieben sein. Harmlose Unterhaltungsschnipsel für die jüngste Generation, kostümierte Moderatoren, die in Tanzbärenmanier um die Aufmerksamkeit von Kindern buhlten  – um 19 Uhr war jeweils Sendeschluss: Dann gehörten die Flimmerkisten im bürgerlichen deutschen Haushalt den Erwachsenen und die Kinder unter die Bettdecke. Und zwar ohne die Hand unterhalb des Bauchnabels wandern zu lassen. 

Doch irgendwann in den 10er-Jahren entwickelte sich der KIKA zum Sprachrohr der linksprogressiven Mehrheit: Aufklärungssendungen mit Sexspielzeugen, Aufforderung zum Geschlechtsverkehr, abartig – so zumindest die Darstellung, die in jüngster Zeit in Zeitungsspalten und im Netz erweckt wird.

Vom KIKA-Skandal ist da die Rede, auf Twitter hat sich der Hashtag #kikagate eingebürgert. An vorderster Front: die «Bild»-Zeitung. In deren Fahrwasser: rechtslastige Newsseiten wie RT, Epochtimes und Politically Incorrect, zahlreiche obskure Foren und eine Heerschar von Twitter-Nutzern, die mit schäumendem Eifer gegen die staatliche Frühsexualisierung wettern.

Aber wann genau wurde aus einem melancholischen Brot ein schmieriger, manisch-sexgeiler Plüschpenis?

Auslöser des Empörungssturms gegen eine der Institutionen in der deutschen TV-Welt war ein Beitrag, der wenig mit Sex zu tun hatte. Ein Dokumentarfilm über die Beziehung zwischen einer jungen Deutschen, Malvina, und einem syrischen Flüchtling, Diaa. Die beiden lernten sich während eines Sprachkurses kennen, verliebten sich, und realisierten mit der Zeit, dass es eben manchmal nicht ganz so einfach ist mit der Liebe.

Erst recht nicht, wenn man so unterschiedliche Biografien hat wie Diaa und Malvina: Der Altersunterschied (Diaa war 17, Malvina 14, als sie sich kennenlernten), der kulturelle Unterschied (Diaa ist religiöser Moslem, Malvina Christin), unterschiedliche Wertvorstellungen (Malvina findet, alle sollen ihre jeweilige Sexualität leben können, während Diaa «das Thema gar nicht mag») – hier prallen zwei Welten aufeinander, wie die FAZ in einer Kritik schrieb.

Der KIKA begleitete die beiden Teenager über längere Zeit, zeigt, wie Diaa für Malvina kocht. Wie die beiden streiten. Wie Malvina ihren Eltern, die Diaa mögen, am Küchentisch ihre Sorgen zu nehmen versucht.

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Malvina (links) und Diaa. Bild: kika

Kurz: Zwei junge Erwachsene, die erstaunlich reif und abgeklärt über ein kompliziertes Thema sprechen. Die ihr emotionales Durcheinander freimütig vor der Kamera auslegen und darüber reflektieren. Zwei Verliebte, die sich auch bewusst sind, dass das, was sie haben, in Deutschland im Jahr 2018 nicht von allen goutiert wird. Im Gegenteil.

Man muss nicht mit allem einverstanden sein, was in den 24-Minuten gezeigt und gesagt wird.

Im Gegenteil: Wenn Diaa leutselig in die Kamera lächelt und sagt, er wolle nicht, dass andere Männer Malvina umarmten, oder wenn er seiner Hoffnung Ausdruck verleiht, dass Malvina eines Tages den Schleier anziehe, dann zieht man unweigerlich die Stirn in Falten.

Schummeleien beim Alter

Und auch die Macher des Films bewiesen keineswegs immer ein glückliches Händchen. Dass das Alter des männlichen Protagonisten nach der Ausstrahlung kommentarlos nach oben verschoben wurde, war Wasser auf die Mühlen der Kritiker: Wer so einen langen Bart trägt, der muss älter sein als 19, so der Tenor. Oder doch wenigstens ein Dschihadist. Diaa likte nämlich auf Facebook auch einen Eintrag des islamistischen Rattenfängers Pierre Vogel. 

Trotzdem: Diaa und Malvina wären wie Maya («Mein Leben ohne Haare»), Daria («Plattdütsch ist mein Hobby») und Maxi («Der Traum vom grossen Kino») im Online-Archiv des KIKA verstaubt, wenn nicht am 27. Dezember eine junge Frau in einem Drogeriemarkt in einer süddeutschen Kleinstadt erstochen worden wäre. Der Fall machte als «Mord von Kandel» Schlagzeilen.

Das Opfer: eine 15-jährige Deutsche. Der Täter: ein afghanischer Asylbewerber. Sein Alter? Angeblich 15. Oder älter, so genau weiss das niemand, vielleicht nicht einmal der Täter selber.

Ein AfD-Politiker erkannte das Bewirtschaftungspotential und stellte flugs die Verbindung zum erwähnten KIKA-Film her. Die Lesart: Eines Tages wird auch Diaa Malvina ein Messer in den Körper jagen. Oder sie vergewaltigen. Oder beides. Der Ehrenmord und die Rachevergewaltigung sind in den Genen jedes Einwanderers angelegt, wird suggeriert.

Aber es geht auch ohne Islamophobie: Als die Empörungsmaschine angeworfen war, brachten «Bild» & Co. andere «Verfehlungen» des KIKA ans Licht. Zum Beispiel die Sendung «Ohne Dings kein Bums – was möchtest du über das 1. Mal wissen?», die im Rahmen der Ratgeber-Sendung «Kummerkasten» des KIKA ausgestrahlt wurde und bei der Fragen beantwortet werden wie: Wie wird die Vagina feucht? Oder: Wie kommt das Kondom über den Penis?

Dass in den 50 Minuten, in denen die Moderatoren zugegeben umständlich mit Penissen und Vaginen und anderen für verklemmte Erwachsene leicht peinlichen Unterleibsbegriffen herumhantieren, Terrabyte an Hardcore-Pornos heruntergeladen oder gestreamt werden können – ohne jegliche Alterskontrolle notabene – scheint weder die «Bild»-Zeitung noch wertkonservative Politiker zu stören.

Auch, dass die Aufklärungssendungen im KIKA in ihrer Harmlosigkeit letztendlich ähnlich arglos daherkommen wie einst die Aufklärungsseiten des «Bravo», geht im Sturm der Entrüstung unter. 

Diaa, Malvina und der Shitstorm

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Video: YouTube/ZAPP - Das Medienmagazin

Die «einäugige Schlange»

Und KIKA liefert weiter Munition für die Hüter der moralischen Enthaltsamkeit. Ein Memory, mit dem die unterschiedlichen Brustformen auf spielerische Art und Weise dargestellt werden. Die «Bild»-Schlagzeile dazu: «KIKA lockt mit Busen-Memory». 

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«Was ist nur beim Kinderkanal los?» – «Bild»-Schlagzeile.  Bild: screenshot/bild

Als nächstes schoss sich die Boulevard-Zeitung auf ein Genital-Vokabular des KIKA ein, das flapsige Begriffe für Penis und Vagina aus verschiedenen Sprachen versammelt: «Einäugige Schlange» «Ziehharmonika», «Gänseblümchen» – einigermassen geläufige und in ihrer Harmlosigkeit verblüffende Ausdrücke für Brust und Vagina, Penis und Hoden. Die «Bild» macht daraus: «So versaut der Kinder-Kanal unsere Kinder». In dem Artikel echauffieren sich zwei CSU-Politiker über den «vulgären Stammtisch-Slang». Das sei «kein öffentlich-rechtlicher Auftrag». Eltern müssten sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder bei KiKA ein altersgerechtes und hochwertiges Angebot bekommen – egal ob im TV oder online.

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KIKAs Genital-Vokabular.  Bild: kika.de

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«Bild»-Schlagzeile. Bild: screenshot/bild

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Bild: kika.de

Eine KIKA-Sprecherin erklärte gegenüber «Bild»: «Das Element ist eingebettet in ein umfangreiches Onlineangebot zum Thema. Wir halten eine Betrachtung dieses Elements daher nur im Hinblick auf das gesamte Angebot für sinnvoll.»

Dem stimmt Ulrike Schmauch zu. Die Sexualwissenschafterin stuft die Schaubilder gegenüber Meedia als «lustig und altersgerecht» ein. Überdies benutzten Teenager vulgäre Worte sowieso, auch ohne KIKA.

Anfang 2018 dann der nächste «KIKA-Skandal», dieses Mal spielen wieder Migranten die Hauptrolle. In einem knapp eineinhalb Minuten langen Beitrag üben drei Jugendliche an einer Schaufensterpuppe einen BH zu öffnen. Das Video ist Teil der Sendung «Alles klar im BH!» und beantwortet Fragen von vor allem 10- bis 13-jährigen Mädchen zum Thema Sex.

Die Sendung rief BZ, «Bild» und auch die «Brigitte» auf den Plan. «Hier lernen Jungs, wie man Mädchen an die Wäsche geht» titelte die «Bild» und zitiert die Vorstandsvorsitzende der Frauenrechtsorganisation Terre de Femmes: «Das ist ein völlig falsches Signal an die KIKA-Zielgruppe der 3- bis 13-jährigen Kinder. Es ermutigt Jungs schon im Kindesalter, Mädchen buchstäblich an die Wäsche zu gehen. Und es signalisiert Mädchen schon im Kindesalter, dass Jungs ihnen an die Wäsche gehen dürfen.»

Auch Sexualwissenschaftlerin Schmauch kommt zu einem ähnlichen Schluss. Es sei zwar in Ordnung, Schüchternheit oder Unsicherheiten vor sexueller Annäherung spielerisch und mit einem Lachen zu thematisieren. Aber auch die andere Seite sollte gezeigt werden, «Sonst wird eine einseitige Botschaft daraus: Mädchen als Objekte, Jungs als handelnde Subjekte.» 

Teenager-Jungs, die im Fernsehen Sextipps erhalten, sind zwar für die «Bild» an sich schon Thema mit Schnappatmungspotential. Haben sie dann auch noch «offenbar Migrationshintergrund», kann sich die Zeitung umso genüsslicher daran abarbeiten: «Diese Auswahl hat Signalwirkung, nach dem Motto: Migranten-Jungs brauchen besonderen Nachhilfeunterricht beim BH-Öffnen», wird die Frauenrechts-Organisations-Vorsitzende Bell zitiert. Gerade in Zeiten der #MeToo-Debatte sollte so eine Instrumentalisierung von Migranten-Jungs in den Medien ein No-Go sein, so Bell weiter. Dass die Instrumentalisierung nicht durch die KIKA-Sendung geschieht, sondern durch die Berichterstattung von BZ, Bild & Co, wird ausgeblendet.

Die Botschaft, die «Bild» & Co. vermitteln, ist nicht, dass Migranten Nachhilfeunterricht brauchen, sondern dass sie der deutschen Frau an die Wäsche wollen – dass die Teenager mit «offenbarem Migrationshintergrund» perfekt Deutsch sprechen, geht im Wutgeheul unter. So wird aus einem unbedarften Aufklärungsstreifen eine Steilvorlage für die AfD & Co., die «ihre Kinder» und «ihre Frauen» vor der sexgierigen Migrantenhorde beschützen müssen. 

«Nimmt man Kinder und ihre Sorgen und Fragen ernst, ist es eine Notwendigkeit, auch diese Themen für sie im TV und auf den begleitenden Onlineseiten aufzubereiten.»

KIKA-Sprecherin 

Der Sender hat den Beitrag mittlerweile von der Website entfernt, laut eigenen Angaben zum «Schutz der minderjährigen Protagonisten». 

Im Kampf gegen die «abartige Aufklärungsmaschinerie» des KIKA vereinigen sich zwei Fronten: diejenige der xenophoben Rechten, die Ressentiments gegen Migranten und Asylanten schüren – und diejenige der prüden, oftmals stark religiös geprägten Konservativen, die dem Staat so wenig Spielraum wie möglich bei der Sexualerziehung lassen wollen.

Kritik auch in der Schweiz

Die Kritik an der angeblichen Sexualisierung der Kinder durch den Staat hat längst auch die Schweiz erreicht: Seit längerer Zeit wird hierzulande munter gegen die «staatliche geförderte Frühsexualisierung» gekämpft, wenn auch nicht ganz so verbissen wie noch vor einigen Jahren.

Immer wieder im Visier: Sexualaufklärung in der Schule und im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Sebastian Frehner, SVP-Nationalrat, reichte 2013 die  Volksinitiative zum «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule». Die Initiative wurde mittlerweile zurückgezogen, aber Frehner bleibt wachsam. Der Basler befürchtet, dass Sendungen wie diejenigen des KIKA zur «Übersexualisierung von Kindern führen». Auch das vom SRF im Sommer 2017 lancierte Format «Dr. Bock» hält Frehner für überflüssig.

Die Webserie «Dr. Bock» hat bereits im vergangenen Herbst für einiges Aufsehen gesorgt. Zwei junge Moderatoren liefern in den vier- bis zehnminütigen Sendungen unter anderem Tipps für gelungenes Masturbieren oder klären über unterschiedliche sexuelle Identitäten auf. Das Motto: «Wir klären auf: Verhütung, Körperhygiene, das erste Mal – alles, was du als Teenie wissen musst.»

Die Psychologin Caroline Fux äusserte sich im Blick positiv über die Serie: «Selbstbefriedigung ist ein extrem wichtiges Thema. Lustvolles, gekonntes Masturbieren ist keine Zweitklass-Sexualität, sondern die Basis für eine erfüllte Sexualität. Da können die meisten Männer und Frauen noch dazulernen.»

Für Frehner hingegen ist die Serie ein No-Go: «Gerade in Zeiten, in denen das öffentlich-rechtliche Fernsehen ohnehin unter Druck steht, ist es äussert fragwürdig, eine solche Sendung mit Gebührengeldern zu finanzieren». Frehner, das muss erwähnt werden, ist Mitglied im Initiativkomitee von No Billag

Youngbulanz Dr. Bock

Verena Herzog kämpft ebenfalls gegen Sexualaufklärung für Kinder im Fernsehen. Sexualität sei grundsätzlich etwas Gutes, so die SVP-Nationalrätin, aber solche Sendungen seien völlig deplatziert und gefährlich: «Ein Kind, das entwicklungspsychologisch noch nicht bereit ist, hat, kann durch solche Bilder und Informationen irritiert werden oder sogar posttraumatische Schäden davontragen, wovor Kinderpsychiater und Psychotherapeuten ausdrücklich warnen».

Herzog sieht Sendungen wie im KIKA oder «Dr. Bock» als Ausdruck einer schleichenden Entwicklung, die ganz Europa vor allem Westeuropa befallen hat: «Durch Masturbations-Videos und Aufklärungssendungen propagieren öffentlich-rechtliche Sendungen die Frühsexualisierung von Kindern.» Und letztendlich könnten solche Sendungen sogar Leuten mit pädophilen Neigungen Vorschub leisten. Aufklärung angesichts der Allgegenwärtigkeit von Pornos und Erotikinhalten im Internet sei zwar notwendig, benötige aber keine staatlichen Masturbationsanleitungen. Herzog engagiert sich wie Frehner für die No-Billag-Initiative.

Stefano Semeria, Bereichsleiter Junge Zielgruppe SRF, sagte im Herbst gegenüber «20 Minuten», «Dr. Bock» solle zur Entsexualisierung beitragen. «Nur wenn Themen behandelt werden, die das junge Publikum interessieren, können wir mit ihm in Kontakt bleiben, wie es von uns erwartet wird.»

Ähnlich äusserte sich eine Kika-Sprecherin gegenüber Meedia: «Nimmt man Kinder und ihre Sorgen und Fragen ernst, ist es eine Notwendigkeit, auch diese Themen für sie im TV und auf den begleitenden Onlineseiten aufzubereiten.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Human 20.02.2018 10:18
    Highlight Highlight Diese ganzen wir zwingen Kindern das Thema auf wenn sie Kika schauen. Fakt ist doch das man spätestens mit 12 den ersten Porno sieht, selbst gegoogelt oder auf dem Pausenhof, spätestens mit 14 wird das Thema immer präsenter. Wollt ihr wirklich warten bis eure Kinder sich selbst mit Pornos informiert haben?
  • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 17:54
    Highlight Highlight Wenn es heute schon prüde ist wenn man der Ansicht ist dass in einem Kinderprogramm für bis 12 jährige Sexualität kein grosses Thema sein sollte, dann von mir aus.
    Und "youngbulanz" finde ich da auch ein gutes Stichwort. Seit wann haben Onanieranleitungen etwas mit Service-Public zu tun?
    • loquito 19.02.2018 19:08
      Highlight Highlight Wann wird Sex ein Thema? Genau, mit etwa 10-12, bei Spätzündern 14 Jahren... Genau da muss die Information ansetzen, finde KIKA Super!
    • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 19:31
      Highlight Highlight Sex ein Thema mit 10?
      Und falls du damit an den eigenen Geschlechtsteilen rumspielen oder "Doktorspielchen" meintest dann ist das etwas ganz anderes als "Sex", oder?

      Und wenns darum geht ab 13-14: Brauchen die Jungen die ihre eigene Sexualität gerade entdecken dann wirklich Masturbationstipps von Mitzwanzigern?
      Wie haben das all die Generationen vor KiKa und Srf-Youtube denn hingekriegt?
    • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 20:03
      Highlight Highlight Quelle "grosser Bruder" von watson:
      https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/das-grosse-sex-abc-so-ticken-die-schweizer-unter-der-bettdecke-130733500
      Im Durchschnitt mit 17 (w) bzw. 18 (m) Jahren das erste Mal. "Frühzünder" mit 13. Du scheinst da eine leicht verschobene Wahrnehmung zu haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • olive 19.02.2018 15:47
    Highlight Highlight Einem Kind, das nicht nach etwas fragt, solches Zeug überzustülpen ( in der KITA ) ist Kindsmissbrauch und hat absolut nichts mit Prüderie von Rechtskonservativen zu tun.
    • Daniel Caduff 19.02.2018 16:47
      Highlight Highlight Ein schönes Beispiel für "ich lese den Artikel nicht mal im Ansatz, habe grundsätzlich keine Ahnung aber immer eine Meinung."

      Tip: Versuchen Sie doch mal herauszufinden, für was die Abkürzung KITA in dem Zusammenhang stehen könnte. Nein, es heisst nicht "Kindertagesstätte"....
    • Herren 19.02.2018 17:16
      Highlight Highlight KIKA. Der Kinderkanal wird mit KIKA abgekürzt.
    • Charlie Brown 19.02.2018 17:52
      Highlight Highlight KI-KA.

      Kinder-Kanal.

      Ein Fernsehsender.

      Mann, mann, mann...
  • Plöder 19.02.2018 15:44
    Highlight Highlight Wart mal... - BILD ist doch die Zeitung, die immer wieder Nackte abdruckt, oder?!

    Und die geben sich als Hüter von Moral und Anstand aus?

    Der beste Witz seit Jahren!
  • Daniel Caduff 19.02.2018 15:37
    Highlight Highlight Ich frag mich manchmal, was diese Leute eigentlich wollen. Einerseits kritisieren sie die "Islamisierung Europas" wegen angeblichem Sitten- und Wertezerfall. - Nicht ohne im selben Atemzug auf die rigide, frauenfeindliche Sexualmoral zu verweisen und sich als aufklärerischer Verteidiger der unterdrückten Frauen zu verkaufen, die die armen Muslimas aus ihren Burkas befreien wollen (um sie dann zu "repatriieren"....).

    Diese angeblich sexuell aufgeklärten, abendländisch geprägten Frauenfreunde laufen dann aber verbal amok, wenn ein TV-Sender Kinder aufklären möchte. Scheint mir alles logisch...
    • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 19:18
      Highlight Highlight Dachte die Aufklärung der Kinder findet bereits in der Schule statt? Wieso dann noch im Kinderkanal? Schulpflicht besteht ja in Deutschland...

      Wieso muss in einem Kinderkanal gezeigt werden wie man BHs öffnet? Ist das "Aufklärung" im eigentlichen Sinn?
      Üblicherweise brauchen Kinder doch noch gar keine BHs...?

      Ja bei jugendlichen wäre das noch was anderes, hier gehts aber um den KINDER-Kanal..
    • Quincy2008 19.02.2018 19:28
      Highlight Highlight Recht hast!
    • Julian Heierle (1) 19.02.2018 20:27
      Highlight Highlight Das Wissen kommt vor dem Machen. Und Aufkläreung sollte unbedingt i diesem Alter ansetzen.
  • TanookiStormtrooper 19.02.2018 14:54
    Highlight Highlight Was mir aber in den letzten Jahren erschreckendes aufgefallen ist, bei Sexualstraftätern, die sich an minderjährigen vergehen, haben erstaunlich viele einen rechtsnationalen bis rechtsradikalen Hintergrund. Wollen die etwa ihre Kinder lieber im dunkeln halten, damit diese nicht so genau wissen, dass das was gerade passiert nicht normal und in Ordnung ist? Bei aufgeklärten Kindern wäre das wohl eher schwierig...?
    • Herren 19.02.2018 17:18
      Highlight Highlight Hier wäre interessant zu wissen, auf welche Studie du dich beziehst.
  • Emanzipator 19.02.2018 12:56
    Highlight Highlight Naja, unser Ferneher hat ein Altersschutz und Kika deklariert die Sendungen sehr stren...

    Wenn also meine 4 jährige mal Wiki oder Peterpan gucken will muss Papa oder Mama erst den Code eingeben...

    Liebe Konservatisten!! Wenn ihr nicht wisst wie 2018 funktioniert, kauft einfach keinen Fernseher. Ich für meinen Teil gucke mit wenn meine Kinder (4; 6; 8 jahre) TV gucken. Und das wird noch ein paar jahre so bleiben. Zu mal Rechtskonservative doch immer für eigenverantwortung plädieren!!
    • reich&schön 19.02.2018 13:06
      Highlight Highlight Ich empfehle, Kinder (und Erwachsene) generell von Fernsehern fernzuhalten.
      Fördert den Intellekt und das eigenständige Denken.
  • reich&schön 19.02.2018 12:25
    Highlight Highlight Was wohl muslimische Strenggläubige über frühe Sexualaufklärung denken?
    Die finden das wohl auch nicht so prickelnd.

    In einer halbwegs logischen Welt müssten sich eigentlich die hiesigen Konservativen mit den Muslimen verbünden und die Fortschrittlichen und Liberalen den lust- und frauenfeindlichen Islam bekämpfen.
  • Me, my shelf and I 19.02.2018 12:25
    Highlight Highlight Liebe Rechtskonservative
    Ich denke nicht, dass eure Kinder, wahrscheinlich Xenophob erzogen, freiwillig eine Beziehung mit den pösen Migranten anfangen würden.
    Des Weiteren denke ich nicht, dass sich ein höherer Anteil Migranten als Europäer an Frauen vergreift.
    Ihr habt also nichts zu befürchten.
    Statistisch gesehen ist es sogar viel wahrscheinlicher, dass wenn jemand vergewaltigt wird, einer von "euch" Deutschen/Schweizern/Österreichern der Täter ist.
    Überall auf der Welt liegt der Anteil an Arschlöchern rund bei 10%, egal wo. Genauso der Anteil von Menschen ohne Respekt ggü Frauen.
    • reich&schön 19.02.2018 13:31
      Highlight Highlight "Des Weiteren denke ich nicht, dass sich ein höherer Anteil Migranten als Europäer an Frauen vergreift."

      Denkst Du. soso.

      Die polizeiliche Kriminalstatistik sagt etwas ganz anderes: "Von den 495 Beschuldigten, deren Identität bekannt ist, waren 298 Ausländer, darunter 51 Asylbewerber", d.h. gut 10 Prozent sind Asylbewerber.

      Gemäss Asylstatistik befanden sich Ende 2016 42'719 Männer im Asylprozess, was ca. 1 Prozent der männlichen Bevölkerung entspricht.
      Somit begehen Asylbewerber pro Kopf ca. 10 mal mehr Sexualdelikte als der Durchschnitt!
    • reich&schön 19.02.2018 20:39
      Highlight Highlight Die sozialromantischen Realitätsverweigerer können noch lange blitzen - Fakten sind Fakten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • funnymommy 19.02.2018 11:40
    Highlight Highlight Ich stell mir einfach grad vor, wie die Fundis vor dem KiKa sitzen und sich - Schaum vom Mund abwischend (vielleicht eher Lustschaum als Frustschaum) - diese "sexualisierten" Jugendendungen anschauen... Frei nach Forrest Gump "Stupid is who stupid does" - Schmutz sieht wer schmutzig denkt.
  • Sapere Aude 19.02.2018 10:47
    Highlight Highlight Lustig, einerseits gegen die angeblich Meinungseinschränkende Political Correctness anschreiben und sich dann darüber echauffieren, wenn in einem Kinder und Jugendkanal Sex thematisiert wird? Trump und Co. geizen bezüglich diesem Thema ja auch nicht mit Vulgärität. Flüchtende soll man ohne Kritik schlecht machen können, den bösen Penis aber sicherlich nicht beim Namen nehmen dürfen! Wo kommen wir denn da hin? Anarchie und Chaos!?
    • Gar Manarnar 19.02.2018 14:44
      Highlight Highlight Ist ja immer das gleiche. Die selbsternannten "Anti-PC" Leute und "Ich sage halt was ich denke!" sind meist selbst die empfindlichsten Leute.
  • Candy Queen 19.02.2018 10:17
    Highlight Highlight Da wird wieder einmal relativiert, was das Zeug hält. Der ‚Junge‘ ist garantiert kein Junge mehr, er hegt offensichtlich Sympathien für radikalislamische Ideen und hier wird wieder einmal der kritisiert, der auf diese Umstände aufmerksam macht.
    • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 19:21
      Highlight Highlight Sein Facebook-Profil war lange öffentlich zugänglich. Die Posts auf Arabisch wurden von Muttersprachlern übersetzt.
      Kann ja jeder selber nachlesen was er so schrieb und sich ein Bild machen...
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 19.02.2018 09:44
    Highlight Highlight "die mit schäumendem Eifer gegen die staatliche Frühsexualisierung wettern." herrlich, einfach göttliche Wortwahl! :D
  • N. Y. P. D. 19.02.2018 09:39
    Highlight Highlight Ich dachte, noch heute ist "Löwenzahn" und "Sendung mit der Maus" auf dem KIKA Trumpf.

    Meine FRESSE !

    Ich komme mir gerade vor wie : Hey Armleuchter, heute müssen die 9jährigen nun mal Bescheid wissen über Sexualität und den Islam.

    Früher gab es die BRAVO und die Kollegen und irgendwann nach 20 fing man sich an, für die Politik zu interessieren..

    Meine Güte, das war jetzt ein Upgrade, dieser Artikel.
  • stadtzuercher 19.02.2018 09:31
    Highlight Highlight Der Titel ist nicht korrekt. Es sind auch prüde Linke bzw Feministinnen, siehe Ausschnitt aus Artikel.

    "zitiert die Vorstandsvorsitzende der Frauenrechtsorganisation Terre de Femmes: «Das ist ein völlig falsches Signal an die KIKA-Zielgruppe der 3- bis 13-jährigen Kinder."

    Bitte etwas mehr journalistische Sorgfalt, und weniger inkorrekte Polemik. Danke.
    • Madmessie 19.02.2018 10:25
      Highlight Highlight Es heisst ja "FrauenRECHTSorganisation". Die müssen ja rechtskonservativ sein. Hat der Autor schon richtig erkannt.
  • Hardy18 19.02.2018 09:28
    Highlight Highlight Auf Klärung sollte schon zu Hause beginnen, mein Kind weiss mit 5 was man mit beiden Instrumenten macht und was dabei später heraus kommt. Ob es das wirklich verstanden hat sei erstmal dahin gestellt. Aber ich denke ich bin auf einem guten Weg, es dem Kind zu erklären bis irgendwann mal die grossen fragen kommen. So...
    Liebe Bild und ihr gleich schmalzige Kopie hier in der Schweiz und alle anderen prüden Teilnehmer der Debatte. Macht es doch besser und versucht eine vernünftige Aufklärung zu starten! Aller Anfang ist schwer, grad bei solch Thema.
  • John M 19.02.2018 09:24
    Highlight Highlight Nja, irgendwie kann ich es verstehen wenn solche Sendungen missverstanden werden xD

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  • pun 19.02.2018 09:22
    Highlight Highlight Es ist ganz egal, wie sehr sich die prüden Schneeflöckchen überfordert fühlen, wenn im TV "ficken" gesagt wird - Kinder und Jugendliche brauchen dringend Orientierung beim Thema Lust und Sex - sonst übernimmt das die Hardcore Pornoindustrie für die Gesellschaft. Kein Plan, wie No-Drugs-No-Sex-No-Fun-Herzog und Konsorte das einfach ignorieren können. Als ob weder sie noch ihre Partner oder Kinder nie Porno konsumieren würden.
  • Domino 19.02.2018 09:13
    Highlight Highlight Irgendwie nehme ich keinem u20 so einen Bartwuchs ab.
    Erschreckend finde ich wie gefestig und tief verwurzelt sein Verlangen ist das die Freundin später einen Schleier trägt. Die kulturelle Prägungsphase scheint in diesem Alter schon abgeschlossen zu sein.
    • Roland Bach 19.02.2018 10:08
      Highlight Highlight Ja, der wird sich nicht mehr ändern, vergessen sie es. Mädchen sollten von diesen Männern das weite suchen, sonst wird's gefährlich.
    • Domino 19.02.2018 12:58
      Highlight Highlight Die demographischen Entwicklungen in Europa sprechen da dagegen. Leider.
  • The Destiny // Team Telegram 19.02.2018 09:11
    Highlight Highlight Weshalb muss der KIKA für Aufklärung herhalten?
    Ist es so schwer einfach nur altersgerechte Sendungen wie Spongebob, Cosmo und Wanda oder Ducktales zu Senden?
    Man kann ja am Abend mit etwas erwachsenerem Anfang Bsp. Simpsons, family guy.
    • Eifach öpis 19.02.2018 12:11
      Highlight Highlight So ein Quatsch... Der Sender ist für Kinder und soll auch Sendungen für diese Zielgruppe ausstrahlen. Die Aufklärungssendunfen sind altersgerecht gestaltet und wichtig für die Kinder, was man von einer Folge Simpsons nicht behaupten kann.
  • saukaibli 19.02.2018 09:04
    Highlight Highlight "Ein Kind, das entwicklungspsychologisch noch nicht bereit ist, hat, kann durch solche Bilder und Informationen irritiert werden oder sogar posttraumatische Schäden davontragen..." Ich glaube eher, dass prüde Rechtskonservative nicht damit klar kommen.
    • DanielaK 20.02.2018 06:07
      Highlight Highlight Soweit ich mich erinnern kann, habe ich auf solche Themen erst reagiert, als es mich auch wirklich interessierte. Zudem: mit 11 war ich aufgeklärt, was mich aber nun wirklich nicht sexualisierte. Im Gegenteil, wenn auch die 'technischen' Dinge angesprochen werden, erachte ich das als weitaus weniger gefährlich als wenn nur Werbung, Bilder oder so genannte Tipps von Kollegen genutzt werden. Früher haben wir uns halt in der Bibliothek versorgt, der Inhalt war aber in etwa ähnlich. Wir wussten ja, welches Thema gerade wichtig war und suchten entsprechendes Material.
  • Lord_Mort 19.02.2018 09:00
    Highlight Highlight Da kommt mir das Lied "Lasse reden" von den Ärzten in den Sinn.
    "Lass die Leute reden und lächle einfach mild
    Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild
    Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht
    Aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht"
    Das beste am Ganzen ist die elende Scheinheiligkeit, die diese Leute an den Tag legen. Natürlich schwingt die Bild gerne den Benzinkanister, wenns ihre Auflage stärkt, das Thema ist hierbei nebensächlich. Blick und 20min übernehmen diese Aufgabe dann jeweils bei uns in der Schweiz. Mein Tipp: Solche Zeitungen direkt vom Kiosk weg recyceln.
  • meine senf 19.02.2018 08:57
    Highlight Highlight Zumindest in Sachen Sexualität sollten sich diese Kreise und die Islamisten doch einig sein. Wenn man das Burka-Thema weglässt findet man Unterschiede nur mit der Lupe.
    • Roland Bach 19.02.2018 09:50
      Highlight Highlight Dies glauben sie ja wohl selber nicht, der unterschied ist weitaus grösser als "nur" eine Burka. Es ist die Stellung der Frau im Islam, der Mann verfügt vollständig über sie und sie hat zu tun was er sagt, mit oder ohne Burka. Ablehnen oder nein sagen kennt der muslim nicht, dann wird geschlagen.
    • Hoppla! 19.02.2018 10:00
      Highlight Highlight Roland, macht denn dies JEDER Muslim so?

      Jetzt bin ich überrascht da die Muslime sich die ich kennen im Verhalten nicht von dem eines Christen oder Atheisten unterscheiden. Ausser vielleicht beim Schweinfleisch.

      Ach ja, du argumentierst am Thema vorbei da es einzig um die "Sexualmoral" ging.
    • Liselote Meier 19.02.2018 10:33
      Highlight Highlight 1 Kor 11;Paulus "Ich lasse euch aber wissen, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau; Gott aber ist das Haupt Christi. Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Abglanz; die Frau aber ist des Mannes Abglanz. Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau von dem Mann. Und der Mann ist nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die Frau um des Mannes willen."

      In der Orthodoxie ist die Stellung der Frau in allen monotheistischen Religionen die selbe. Bis vor 50 Jahren hatte eine Frau auch hier einen Vormund
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 19.02.2018 08:49
    Highlight Highlight Wo prüde Rechtskonservative erwähnt werden, fiel mir grad das Gedicht von Eugen Gomringer ein, das prüde Feministinnen in Berlin an einer Uni überstreichen lassen. Weil es sexistisch sei.

    Prüderie von links wie rechts.
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    • Lord_Mort 19.02.2018 09:21
      Highlight Highlight @Karl. Feminismus hat meiner Meinung nach auch wichtigere Themen zu bearbeiten als ein Gedicht an einer Wand. Der Artikel behandelt aber Aufklärungsfernsehen und den Umgang der Medien und Konservativen mit ebendiesem Thema. Deine Whataboutism-Nebelgranaten stellen hier deshalb keinen wirklich sinnvollen Beitrag zur Diskussion dar.
    • Karl33 19.02.2018 10:50
      Highlight Highlight @lord mort, ich hab bloss auf den titel reagiert. und im tagi dieses thema gesehen.

      aber jetzt wenn ich den artikel durchlese, dann sind hier ja auch eine feministische vorstandsvorsitzende und eine feministische sexualwissenschaftlerin schmauch, die hier sexismus im kika orten. letztere sagt etwa:
      «Sonst wird eine einseitige Botschaft daraus: Mädchen als Objekte, Jungs als handelnde Subjekte.»

      also doch: prüde rechtskonservative und prüde linke frauenrechtlerinnen. gegen das aufklärungsfernsehen.


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    • Mutzli 19.02.2018 11:30
      Highlight Highlight Zähehang wine Vorhang. Mal abgesehen davon, dass Feminismus und Widerstand gegen Sexismus nicht gleich prüde ist (siehe z.B. sex-positive feminism), wird das erwähnte Gedicht im Rahmen einer Sanierung überstrichen. Anschliessend kommt ein neues drauf, welches turnusmässig alle fünf Jahre ausgewechselt wird. Dieses erste Gedicht wird aber (mit einem Verweis auf die Diskussion) mittels Plakette ab dieser Wand verewigt. Whataboutisieren geht auch besser...
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  • Scaros_2 19.02.2018 08:40
    Highlight Highlight Wir verdummen - eindeutig

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