International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zwei «Muli-Frauen» sterben an Grenze zu spanischer Exklave

28.08.17, 16:39 28.08.17, 17:26


Bei einem Massengerangel an der Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta sind am Montag zwei marokkanische Händlerinnen ums Leben gekommen. Die beiden Frauen im Alter von 34 und 45 Jahren wurden niedergetrampelt und starben dann im Spital.

Dies teilte die marokkanische Menschenrechtsgruppe ONDH mit. Vier weitere Frauen wurden verletzt. Die staatliche Nachrichtenagentur MAP bestätigte die Angaben.

Bei den Opfern handelt es sich um Frauen, die unter schweren körperlichen Bedingungen den Handel zwischen der spanischen Stadt Ceuta und der benachbarten marokkanischen Stadt Fnidek abwickeln. In der Region werden sie als «Muli-Frauen» bezeichnet; oft tragen sie eine Warenlast von bis zu 70 Kilo auf dem Rücken. Menschenrechtler weisen seit langem auf ihr schweres Schicksal hin.

Illegale Immigranten: Die bizarrsten Versuche, eine Grenze illegal zu überqueren

Zu dem Gerangel war es am Montagmorgen am Grenzposten Tarajal 2 gekommen, den Spanien erst im Februar mit Blick auf die Händlerinnen eröffnet hatte, um ihnen die Arbeit etwas zu erleichtern. Seitdem kam es dort aber mehrfach zu Rangeleien. Die Kontrollen führen zu Wartezeiten, und Spaniens Behörden haben die Zahl der einreisenden Trägerinnen auf 4000 pro Tag begrenzt.

Ceuta ist – ebenso wie die nahe gelegene Stadt Melilla – eine spanische Exklave an der nordafrikanischen Küste. Um die beiden Städte befinden sich die einzigen direkten Landgrenzen zwischen Marokko und EU-Gebiet. Regelmässig versuchen afrikanische Flüchtlinge, dort auf EU-Territorium zu gelangen. (sda/afp)

Migration

Schweizer Grenze ist, wo Kinder auf dem Boden schlafen – weh dir, Helvetia!

Immer wieder krass: Diese Luftaufnahmen zeigen, wie ein Flüchtlingsproblem wirklich aussieht 

Zurück nach Como! So greift Ueli Maurers Hardliner-Regime an der Schweizer Grenze durch

Diese beiden Optionen haben syrische Kinder: Bleiben (wie Omran) oder Gehen (wie Ailan)

«S'isch gäng wie's isch» – warum das SVP-Dorf Hasle Ja zum Asylzentrum sagte

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fly Boy Tschoko 28.08.2017 19:51
    Highlight Und wir in der RS haben uns ab den 25 Kilo, die das Kampf Komplett wog, beschwert...
    0 0 Melden

Das Image sei bedroht – die Party-Insel Ibiza will Netflix verklagen

Es sollte ein harmloser Geschäftsausflug nach Barcelona werden. Doch dann kam Harper auf die Idee, ihre Freundinnen mit auf die Reise zu nehmen. So kommt es, dass sie sich in einen berühmten DJ verliebt. Dieser muss jedoch am darauffolgenden Tag für einen weiteren Auftritt nach Ibiza reisen. Ohne sich der Konsequenzen bewusst zu sein, folgen ihm die drei Frauen.

Das ist der Inhalt der kommenden Netflix-Komödie «Ibiza», welche aktuell im spanischen Tourismus-Ministerium für grosse …

Artikel lesen