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Pope Francis arrives to celebrate the Holy Mass at the Phoenix Park, in Dublin, Ireland, Sunday, Aug. 26, 2018. Pope Francis is on the second of his two-day visit to Ireland. (AP Photo/Matt Dunham)

Franziskus ist der Papst der grossen Gesten und starken Worte. Bei den Taten sieht es weniger rosig aus. Bild: keystone

Sektenblog

Papst Franziskus im Gewand des populistischen Fundamentalisten

Der Pontifex debattiert lieber über die Betreuung und Begleitung der Jugendlichen als über sexuelle Übergriffe.



Die katholische Kirche leidet seit Jahren unter einem Imageverlust – zumindest in der westlichen Welt. Die negativen Schlagzeilen reissen nicht ab.

Die Wahl des argentinischen Kardinals zum Papst im Jahr 2013 schien einen Wendepunkt zu markieren. Der volksnahe Geistliche mit seinem Herz für die Armen und Minderprivilegierten wurde als Heilsbringer in dreifachem Sinn versehrt: Er sollte die Geister vertreiben, die den Ruf ruinierten, die Kirche vom Pomp entrümpeln und reformieren.

Die Bilanz nach gut fünf Jahren fällt nicht eben berauschend aus. In diesen Tagen sorgen nicht nur die Sexskandale für unrühmliche Schlagzeilen, auch Franziskus selbst befeuert die Kadenz der negativen Berichte.

«Die Betreuung und Begleitung der Jugendlichen gehört zur Berufung der Kirche.»

Aus einem Arbeitspapier zur Bischofssynode.

Da ist erstens die weltweite Bischofssynode, die am Mittwoch startete. Das Arbeitspapier beginnt mit der Aussage: «Die Betreuung und Begleitung der Jugendlichen gehört zur Berufung der Kirche.»

Aber hallo! Welche Form der Betreuung oder Begleitung ist da gemeint, fragt man sich angesichts der sexuellen Übergriffe im Schoss der Kirche. Man könnte fast denken, der Satz sei zynisch gemeint. Ist er aber nicht. Vielmehr zeigt er, wie unsensibel die Kurie ist.

Offenbar wird innerhalb der geschlossenen Männerwelt noch immer nicht begriffen, dass Tausende von Opfern traumatisiert sind, die sich von Geistlichen aller Hierarchiestufen «begleiten» und «betreuen» lassen haben. Und das im Glauben, dass die Hüter von Moral und Ethik gute Menschen seien, die von Gott geleitet werden.

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Franziskus glaubt an die reale Existenz der Schutzengel. Video: YouTube/The Vatican - DE Archive

Statt über die sexuelle Ausbeutung zu sprechen, lässt der Papst lieber über die schöngeistige Form der Betreuung Jugendlicher debattieren. Die Pädophilen in der Kirche wird’s freuen.

Statt endlich dafür zu sorgen, dass die Täter weltlichen Gerichten zugeführt werden, fraternisiert sich Franziskus zweitens lieber mit den Freikirchen. «Wir haben die Pflicht, die Anwesenheit des Heiligen Geistes in diesen Gemeinschaften zu unterscheiden und anzuerkennen», sagte er bei einer Audienz für die Angehörigen des Päpstlichen Einheitsrates vor einer Woche. Die Kirche müsse eine Bande echter Brüderlichkeit mit evangelikalen Freikirchen und Pfingstgemeinden knüpfen.

Der Papst regte Begegnungen mit den Freikirchen an, um das gegenseitige Misstrauen zu überwinden, das oft von Unwissenheit oder mangelndem Selbstverständnis herrühre. Diese würden auch ihren Glauben leben, Gott loben und das Evangelium der Nächstenliebe verkünden.

Damit legt sich Franziskus ins Lotterbett mit dogmatischen Gemeinschaften, die Sex vor der Ehe als Sünde betrachten, den Zehnten verlangen, die Bibel wörtlich nehmen und glauben, die Erde sei in sechs Tagen von Gott erschaffen worden. Und die Exorzismus betreiben, weil sie überzeugt sind, der Satan stelle jedem Sünder physisch nach.

Dritter Sündenfall innert einer Woche

Womit wir beim dritten Sündenfall des Papstes innert einer Woche wären: Franziskus hat alle Gläubigen aufgefordert, im Oktober täglich einen Rosenkranz zum Schutz der Kirche vor dem Teufel zu beten. Angesichts der aktuellen Probleme heisst dies wohl, dass der Satan am Werk ist, wenn seine Untergebenen Kinder schänden. Vielleicht müsste er bei seinen Sexualtätern ein exorzistisches Ritual anordnen.

Der hochgejubelte Papst erweist sich in Lehrfragen zunehmend als Fundamentalisten im Gewand des Populisten. In seinen mutig wirkenden Reden setzt er sich gern für die Armen, Entrechteten und Ausgestossenen ein. Doch wenn es darum geht, seinen Worten Taten folgen zu lassen, verlässt ihn der Mut.

Vielmehr betreibt er Verrat an den Geächteten, die ihre Hoffnung auf ihn setzten: Die Geschiedenen, die nicht zur Kommunion dürfen, die Frauen, die nicht verhüten dürfen und von den «heiligen Ämtern» ausgeschlossen werden, die Opfer von sexuellen Übergriffen, die nicht entschädigt und psychisch betreut werden.

Es zeigt sich immer mehr, dass Franziskus in Glaubensfragen erzkonservativ ist und an den mittelalterlichen Dogmen festhält. Und so wäre er wohl gern auch der Papst der Freikirchen.

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Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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87Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 10.10.2018 21:07
    Highlight Highlight Heute wacht Gott wieder einmal über die Heiligkeit der Kommentare...
    Oder sind es Algorhytmen von Cambridge Analytica, oder Christlich-Abendländische Sittenwächter?
  • Oxymora 08.10.2018 20:35
    Highlight Highlight
    „Die rkK leidet seit Jahren unter einem Imageverlust – zumindest in der westlichen Welt.“

    Das ist in der östlichen Welt nicht anders.

    Empfahl doch der Konsultativrat aller Kulte aus Rumänien
    (rumänisch-orthodoxen, rkK, gkK, evangelischen, Freikirchen, jüdischen und muslimischen Gefolgschaften) und die sozialdemokratische Regierung allen Bürgern am Referendum teilzunehmen und mit JA für die von Gott gesegnete Familie zu stimmen.

    Was es gab:
    Niedrigste Wahlbeteiligung seit dem Ende des Kommunismus in Rumänien.

    Play Icon

    • rodolofo 10.10.2018 07:58
      Highlight Highlight Im ehemaligen und vielleicht wieder zukünftigen Ostblock sind die Verhältnisse seltsam verdreht:
      In Polen z.B. war die erzkonservative Katholische Kirche Hort einer Befreiungsbewegung (gegen die Kommunistische Gross-Mafia)!
      Man muss sich das mal vorstellen!
      Aufgedunsene, unbewegliche, alte Tattergreise in langen und schweren Gewändern aus Plüsch und mit traditionellen Samichlaus-Hüten auf ihren Glatzen stehen für Befreiung!
      Ja, auch die damals herrschende Kommunistische Partei war ja eine Gerontokratie (Alten-Herrschaft), und Breschnew glich mit seinen Bewegungen einer Schildkröte...
  • Gummibär 08.10.2018 18:18
    Highlight Highlight Das Arbeitspapier beginnt mit der Aussage: «Die Betreuung und Begleitung der Jugendlichen gehört zur Berufung der (katholischen) Kirche.»
    Na klar doch, man muss die Jugendlichen früh abholen. So sichert man die Reinheit der Lehre, den Nachwuchs für die Hierarchie und die zukünftige Finanzierung derselben.
    Die Sowjetunion hat aus gleichen Gründen 1922 die jungen Pioniere gegründet und die NSDAP folgte 1926 mit der Hitlerjugend.
  • zeusli 07.10.2018 09:34
    Highlight Highlight Der Fürst zum zum Pfaffen: halte du Sie dumm, ich halte Sie arm!
    Mir fällt auf das sich die katholische Kirche gerade in den Regionen der Welt gut entfalten kann wo nicht alle Kinder ein gute Bildung erhalten...
    • Michael Bamberger 07.10.2018 12:05
      Highlight Highlight Sie treffen ins Schwarze, genau so verhält es sich.

      Dort wo der Zugang zu Bildung und Aufklärung gewährt wird und wo mündige Frauen Selbstbestimmungsrecht geniessen, tun sich irrationale Ideologien schwerer.
    • vera.vox 07.10.2018 14:52
      Highlight Highlight Religiöse Bildung ist auch sehr wichtig!
      Leider fehlt die oft in unterentwickelten Regionen.

      Neulich habe ich erfahren, dass an unserer Schule den Kindern die religiöse Bildung verweigert wird. Der Religionsunterricht wurde einfach aus dem Unterricht gekippt.Vorbei sind die guten alten Zeiten als Religion noch ein Hauptfach war.
      Um dem Fass noch den Boden auszuschlagen, wird jetzt Ethik unterrichtet; zum Teil von atheistischen Lehrkräften, die man Sonntags nie in der Kirche antrifft.
      Fertig mit christlich lernen und christlich leben; unsere schöne christliche Hochkultur zerbröckelt langsam.
    • Snowdrum 07.10.2018 18:47
      Highlight Highlight @ vera.vox
      ja das ist auch gut so Religion hat nichts in unseren Schulen zusuche
    Weitere Antworten anzeigen
  • Granini 07.10.2018 07:50
    Highlight Highlight Ernst gemeinte Frage: Was würdet ihr bezüglich der Pädophilie als Pontifex unternehmen?
    • Michael Bamberger 07.10.2018 11:21
      Highlight Highlight Kindesmissbrauch kommt z.B. in der protestantischen Kirche nicht häufiger vor, als in Schulen, Jugendportvereinen, etc. Bei der katholischen Kirche sind diese Vergehen 5 bis 7 Mal häufiger, wie die Studien in Irland, Australien, Pennsylvania und Deutschland aufgezeigt haben.

      Würde die katholische Kirche analog zur protestantischen, Frauen in alle Ämter zulassen, das Zölibat auf freiwillige Basis stellen, ihre Homophobie und ihre rigide Sexualmoral aufgeben, wäre ein drastischer Rückgang katholisch klerikalen Kindsmissbrauchs das Ergebnis.
    • vera.vox 07.10.2018 11:25
      Highlight Highlight Beten !

      „für die Kinder, denen inmitten des Volkes Gottes, in der Gemeinschaft der Kirche, grosses Unrecht angetan wurde, die missbraucht und an Leib und Seele verletzt wurden; … Sei mit deiner Liebe und deiner Kraft allen nahe, denen grosses Unrecht geschehen ist; richte sie auf, heile ihre Wunden und stärke ihren Glauben“

      „ für diejenigen, die schuldig geworden sind und sich schwer versündigt haben an jungen Menschen, die ihrer Sorge und Obhut anvertraut waren. … den Schuldigen aber gib Einsicht und Reue, die Bereitschaft zur Umkehr und den festen Willen, vergangene Untaten gut zu machen“
    • vera.vox 07.10.2018 12:28
      Highlight Highlight @MB

      So einen Unsinn, Missbrauch hat nun wirklich nichts mit der vorbildlichen Sexualmoral der rkK zu tun. Da sind sich sogar die verweltlichten Medien einig. Diese vereinzelten sogenannten Missbrauchsfälle können nun wirklich nicht der Kirche angelastet werden, weil sie erwiesener Massen Folgen der sich ausbreitenden Homoperversität sind.

      Der Churer Weihbischof Marian Eleganti
      erklärt das ganz gut. Hut ab.

      https://bazonline.ch/panorama/vermischtes/churer-weihbischof-schockt-mit-aussage-zu-homosexualitaet/story/22149787
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 06.10.2018 16:25
    Highlight Highlight
    Die in Rom. Rom ist weit weg. Alle Wege führen nach Rom. Rom rückt stetig näher. Ein Mausklick und man ist in Rom. In Rom ist eines wirklich ausserordentlich extraordinär. Die Marc Aurel`sche Mauer. Eindrücklich. Macht nachdenklich.
    Vom Machtkartell aus betrachtet ist mit der Amoris Laetitia alles erledigt. Nun stürzt man sich natürlicherweise auf die Jugend. Das Wesen wird schon im Mutterleib, diesem mühsamen Anhängsel, verehrt, ach was, schon vor der Zeugung gehuldigt. Ein Menschenkult auf Instinkt getrimmt.
  • Wianve 06.10.2018 13:28
    Highlight Highlight Kennt man etwas anderes als Worte statt Taten? Klar stürzt man sich auf die Jugendlichen, dort wirkt die Hirnwäsche noch, die „glauben“ noch.
    Es dreht sich das Rad immer schneller rückwärts, egal welcher Papst.
    Das Spiel mit der Angst
    • lilie 06.10.2018 16:05
      Highlight Highlight Ich glaube, die Realität sieht anders aus: Die jungen Katholiken, die ich kenne, hinterfragen viel und machen nicht alles mit, was ihnen vorgekaut wird. Sie ärgern sich über ihre Eltern, für die alles, was der Papst sagt, Gesetz ist.

      Von dem her denke ich, die katholische Kirche ist eher darum besorgt, dass ihr die Felle (=Jugend) nicht davonschwimmen...
  • Michael Bamberger 06.10.2018 13:22
    Highlight Highlight Der aktuelle Papst ist - wie auch seine Vorgänger - das Oberhaupt einer kriminellen Organisation. Das weltweit fortschreitende Aufdecken der klerikalen Verbrechen - durch öffentlichen Druck - ergibt ein horrendes Bild der unglaublichen Dimension der Schandtaten des Kindesmissbrauchs durch Kleriker und des systematischen Vertuschens durch die Kirchenhierarchie. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs, wie z.B. in Boston (Spotlight), Irland, Australien, Pennsylvania und nun teils in Deutschland.

    In den kommenden Jahren wird das wahre Ausmass immer sichtbarer werden.

    • Pelegrino 07.10.2018 02:27
      Highlight Highlight Mir scheint das viele Schreiber von den Massenmedien manipulieren lassen, ganz besonders ausgerechnet der Schweizer Medienvielfalt, und nicht genügend in die Tiefe sich erkundigen.

      Was Herrn Stamm so zum Vatikanrecht formuliert, lässt sich auch bei uns unabhängig in der Schweiz nachzuweisen. Das heisst, dass es bei uns und bis Weltweitweg, die Menschenrechts Konvention Abkommen nicht vollständig gelten und nicht eingehalten werden!

      So wird unser Privatrecht beschnitten, und das Üble unter den Teppich gekehrt.

    • Gummibär 09.10.2018 12:52
      Highlight Highlight Die Organisation hat per se keine kriminellen Ziele aber sie toleriert Kriminalität in ihren Reihen, deckt von Mitgliedern begangene Verbrechen, ermöglicht Tätern innerhalb der Organisation neue Opfer zu finden, behindert die Untersuchung begangener Verbrechen UND GENIESST IN DER SCHWEIZ POLITISCHE UND STAATLICHE UNTERSTUETZUNG.Darin liegt der Skandal.
  • Oxymora 06.10.2018 11:44
    Highlight Highlight Angeblich wollte Jesus Christus bald nach der Auferstehung zurück ins Diesseits kommen. Inzwischen sind bald 2000 Jahre vorbei und er hat den Rückweg noch nicht gefunden.

    Was soll ein neuer Papst schon tun, ausser auf Jesus warten?
    Warum sollte er sich mit sinnlosen Reformen abmühen, wenn der Chef bald zurück kommt?

    Dem Kirchen Konzern geht es gut. Staatliche Zuwendungen, Kirchenprivilegien, kirchliche Unternehmungen und Vatikanbesuche von sogenannte Realpolitikern sind gesichert.

    Sobald Jesus wieder in die Firma ist, wird er ganz besonders seine Stellvertreter loben!
    • achsoooooo 06.10.2018 12:42
      Highlight Highlight @Oxymora der Kirche geht es gut. Den Menschen nicht...
    • rodolofo 06.10.2018 16:08
      Highlight Highlight Jesus ist doch seit seinem Verschwinden in Richtung Himmel schon mehr als tausend Mal zurückgekehrt!
      Aber jedesmal, wenn er zur endgültigen Befreiung der Menschheit von allen Sünden ansetzen wollte, wurde er von einem gut aufpassenden Rentner bei der Polizei angezeigt und daraufhin als Religiöser Fanatiker und Terrorist eingebuchtet, oder er wurde in eine Psychiatrische Klinik eingeliefert!
      "Da ist jemand, der von sich behauptet, der zurückgekehrte Jesus zu sein...."
    • Pelegrino 06.10.2018 18:44
      Highlight Highlight Oxymora, des päpstlichen heimlicher Verehrer, unteranderem, fragen sich, wann wird er wiederkehren, das fragen sich auch, gleich den vielen andern Gemeinschaften.

      Auf jedenfalls hat noch kein Abendländer seinen Teppich ausgerollt, und eine séparé Landepiste braucht es nicht.

  • rodolofo 06.10.2018 11:17
    Highlight Highlight Der Papst ist ein (parteiischer) Interessenvertreter, so wie der umstrittene Oberste Richter auf Lebenszeit, der heute höchst wahrscheinlich in den USA für sein Amt gewählt wird.
    Wenn es in einer Fabrik zu einer Auseinandersetzung zwischen einem sadistischen Aufseher und einem aufmüpfigen Arbeiter kommt, der sich die täglichen Demütigungen durch den Sklaventreiber nicht mehr gefallen lassen will, dann gibt die Fabrik-Leitung dem Aufseher Rückendeckung und kündigt den "frech" gewordenen Arbeiter fristlos.
    Und Papst Franziskus gibt eben seinen pädophilen Priestern Rückendeckung...
    • Pelegrino 07.10.2018 19:52
      Highlight Highlight rodolofo, nicht nur auf die römische Kirche im Süden und über die über dem grossen Teich, jenseits des Atlantik sollte geschimpft werden, sondern auch über die nördlich der Poebene italiens bis hin auf Schweden, wo auch Menschenrechte verletzt werden, von denen niemanden redet. Von Kriegswaffenexport und Produktion von Chemiewaffen und Giftdünger, Kinderenteignung, und Zwangsprostitution, dagegen niemand etwas wirkungsvoll unternimmt, dass das einmal nicht mehr gibt. Hier geht nicht um Religionen, u. Konfessionen, sondern den fehlenden Menschenverstand, das zu ändern.
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  • Julian Roechelt 06.10.2018 10:50
    Highlight Highlight Bin gerade daran, eine neue Kirche zu gründen.
    Objekt unserer Verehrung ist Hugo Stamm, dem einzigen Verkünder der absoluten Wahrheit.
    Einzig bezüglich des Namens besteht noch Unsicherheit, die einen bevorzugen "Hugoniten", andere wollen "Die Stammler".
    Vorschläge sind willkommen.
    • Regas 06.10.2018 12:04
      Highlight Highlight @Röchelt: Anstatt eine neue Kirche zu gründen wäre es besser aufzulisten was der Stamm den falsches berichtet hat, ich warte gespannt auf deine Antwort.
    • Oxymora 06.10.2018 12:18
      Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Roechelt
      besten Dank für Ihre Bewerbung, leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir für Herrn Stamm gar keinen Stellvertreter suchen.

      Wahrscheinlich verwechseln Sie Ihn mit Herrn Christus, für den wir schon wieder einen neuen Stellvertreter haben.

      Sie können sich direkt für den Chefposten bewerben, sobald Herr Christus für verschollen erklärt wird.

      Wahrscheinlich taucht er nicht mehr bei uns auf !
    • Pasionaria 06.10.2018 17:42
      Highlight Highlight Herr Julian, was um Gottes Willen röcheln Sie denn da?
      Wie auch Oxymora meint, erübrigt es sich, einen Stellvertreter für einen Aufklärer zu suchen.
      Aber wenn Sie schon eine neues Etwas gründen wollen und Inputs dazu in diesem Blog suchen, so würde ich Ihnen wenigstens den Namen für die neue I.K.(> wie Kant und nicht G. wie Gemein....) vorschlagen:
      "Mutige, die sich des eigenen Verstandes bedienen."
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 06.10.2018 10:32
    Highlight Highlight Wenn es um katholische Lehre, Dogmen und Glaubensinhalte ging, war Bergoglio immer erzkonservativ, darüber konnte auch sein (hauptsächlich verbales?) Engagement für Flüchtlinge/Arme und sein für einen Papst bescheidener Lebensstil nie hinwegtäuschen. Was das Verhältnis zu den Freikirchen betrifft, scheint zu wenig bewusst zu sein, dass Bergoglio kein Europäer ist und einen anderen Fokus hat. In Europa verabschieden sich Katholiken in die Glaubensfreiheit, in Lateinamerika/Afrika laufen sie in Massen zu den Freikirchen über (Gräben gehen durch Familien). Bergoglio versucht Schadensbegrenzung.
    • rodolofo 06.10.2018 11:26
      Highlight Highlight In den Philippinen gibt es eine Art Freikirche in Katholischem Gewand, die "El Shaday - Bewegung":
      Sie führt beispielsweise Samstag Abend Marathon-Gottesdienste auf dem Dorfplatz durch, mit einem laut scheienden Showman als Priester, der die fanatisierten Massen in Ekstase versetzen soll.
      Unter den KatholikInnen entsteht so ein sozialer Druck, ebenfalls an solchen Veranstaltungen mit dabei zu sein und sich als besonders fromm zu inszenieren.
      Insbesondere Frauen schienen mir da sehr aktiv zu sein, während ich bei den Macho-Männern mehr Pragmatismus beobachtete, bei ihren Bordell-Besuchen...
    • Regas 06.10.2018 12:07
      Highlight Highlight @Maracuja: Wäre ER nicht Erzkonservativ wäre ER wohl nicht gewählt worden.
    • Spooky 06.10.2018 13:16
      Highlight Highlight @Regas
      Wieso schreibst du ER gross?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Edi Alpha Centauri 06.10.2018 10:18
    Highlight Highlight Was ich beim Papst als 'Stellvertreter Christ' nicht kapiere: Ich erwarte ja nicht, dass er 'Blinde heilt' und 'Lahme gehen lässt'. Aber wenigstens laufen über das Wasser oder Wasser in Wein verwandeln sollte doch drin liegen? Jedenfalls meine Ferienvertretung musste immer ungefähr das gleiche Können wie ich!
    • Pelegrino 06.10.2018 17:20
      Highlight Highlight Edi Alpha Centauri, genau so sieht es aus, es sind immer dieselben, die dasselbe falsches zu tun vermögen, denn das sind immer die falschen Propheten, die vieles versprechen und nichts halten.

      Wir brauchen keine weitere Kirchenführer, denn die es schon gibt, sind schon der vielen Zuviel, mit irrationalen Weltanschauungen.

      An Delinquenten nimmt es immer mehr zu, was vor allem mit diffamieren und nötigen bis hin zum vergewaltigen und morden geht.

      Die einige Ratio ist, den Delinquenten besser und angemessener zu bestrafen.
    • rilkar 08.10.2018 22:05
      Highlight Highlight wasser zu wein ist halt etwas komplizierter als tränen zu sperma... :-/
  • Absintenzler 06.10.2018 09:50
    Highlight Highlight Oh Lord, protect me from your followers.

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