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Pope Francis celebrates the Holy Mass at the Phoenix Park, in Dublin, Ireland, Sunday, Aug. 26, 2018. Pope Francis is on the second of his two-day visit to Ireland. (AP Photo/Matt Dunham)

Papst Franziskus bei einer Messe anlässlich seiner Irland-Reise. Bild: keystone

Der Papst will schwule Kinder therapieren. Und was ist mit seinen pädophilen Priestern?

Franziskus leistet sich einen Sündenfall der gröberen Art.



Papst Franziskus wird von vielen Katholiken als der sanfte, barmherzige Hirte empfunden, der ein Herz für Arme und Minderheiten hat. Seine bescheidene, gütige Art kontrastiert zu den hölzernen Auftritten seines Vorgängers Benedikt XVI., der eher als Funktionär denn Seelsorger wahrgenommen wurde.

Doch manchmal beschleicht einem als Beobachter Zweifel, ob der leutselige und extravertierte aktuelle Pontifex tatsächlich dieser offene Geist ist, den er nach aussen markiert. Oder ob seine erfrischenden Statements lediglich PR-Aktionen in eigener Sache sind. Denn mit seinen unkonventionellen Auftritten und Aussagen erobert er die Herzen der Gläubigen und poliert das arg ramponierte Image seiner Kirche auf.

Dass zwischen Schein und Sein oft eine grosse Lücke klafft, hat der Pontifex am vergangenen Sonntag erneut bewiesen. Auf seinem Rückflug von Irland nach Rom sagte er gegenüber Journalisten, wenn sich Homosexualität schon in der Kindheit zeige, gebe «es viel, das mit Psychiatrie gemacht werden kann, um zu sehen, wie die Dinge liegen». Gerade in der Kindheit könne die Psychiatrie viel erreichen, fügte er an.

Ein Beitrag im ORF über die umstrittenen Aussagen von Papst Franziskus

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Video: YouTube/Exhibitionismus Exhibitionist

Franziskus ergänzte zwar, Eltern sollten ihre homosexuellen Kinder nicht verurteilen, sondern für sie beten. Doch das macht die fatale Aussage zur Psychiatrie nicht besser. Denn sie zeigt unmissverständlich, dass der Papst die Homosexualität für eine Krankheit hält, die sich mit einer Therapie behandeln oder gar heilen lässt. Das ist nicht nur kreuzfalsch, sondern auch diskriminierend und verachtend. Und: Wie lässt sich die sexuelle Neigung bei Kindern feststellen?

Konservativ und hartherzig in Sachen Lehrmeinung

Franziskus hat sich schon mehrere solcher Widersprüche geleistet. Sie dokumentieren, wie konservativ und hartherzig er ist, wenn es um die Grundhaltung und Lehrmeinung der katholischen Kirche geht.

«Pädophilie kann ich verstehen, Homosexualität, ich weiss nicht.»

Priester Gino Flaim

Die aktuelle Aussage von Franziskus erinnert an den italienischen Priester Gino Flaim, der vor drei Jahren von einer Journalistin gefragt wurde, ob gleichgeschlechtliche Liebe unter Gläubigen ein Problem sei. Seine Antwort: «Pädophilie kann ich verstehen, Homosexualität, ich weiss nicht.»

Und er ergänzte: «Leider gibt es Kinder, die Zuneigung suchen, weil sie diese zu Hause nicht bekommen, und dann suchen sie sich einen Priester, und mancher gibt nach.» Dass sich Kinder mit sexuellen Absichten katholischen Pfarrern nähern würden, entspringt wohl der schmutzigen Fantasie von Flaim.

Die Wahrheit dürfte sein, dass sich viele wünschen, Kinder würden erotische Zuneigung bei Geistlichen suchen. In Wirklichkeit kommt keinem Kind in den Sinn, Zärtlichkeiten mit einem Pfarrer auszutauschen oder sexuellen Kontakt zu suchen.

Archbishop Carlo Maria Vigano, Apostolic Nuncio to United States, listens to remarks at the United States Conference of Catholic Bishops' annual fall meeting, Monday, Nov. 16, 2015, in Baltimore. (AP Photo/Patrick Semansky)

Scharfer Kritiker von Papst Franziskus: Der ehemalige Botschafter des Vatikans in den USA Carlo Maria Vigano. Bild: AP/AP

Doch zurück zu Papst Franziskus, gegen den gelegentlich Kritik aus den eigenen Reihen kommt. Kürzlich hat der ehemalige Botschafter des Vatikans in den USA, Carlo Maria Vigano, Papst Franziskus vorgeworfen, Kenntnis vom sexuellen Fehlverhalten des ehemaligen Kardinals Theodore McCarrick gewusst zu haben, ohne etwas unternommen zu haben.

Insider behaupten, dass 30 bis 50 Prozent der katholischen Geistlichen schwul oder pädophil seien. Bevor der Pontifex Kinder psychiatrisch untersuchen und behandeln lassen will, soll er die Zehntausenden von Schwulen in seiner Kirche in die Therapie schicken. Nicht, um sie «umzupolen», vielmehr sollen sie lernen, mit ihrer sexuellen Neigung verantwortungsbewusst umzugehen. Zum Schutz ebendieser Kinder, die jahrhundertelang sexuell missbraucht worden sind und teilweise auch heute noch werden.

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Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Alienus 04.09.2018 22:17
    Highlight Highlight Pasionaria

    Erosion (lat. abnagen) ist ein grundlegender Prozess im Gehirn von Lebewesen. Hier besonders bei der gefährdeten Gattung der blonden nordamerikanischen Golfhamster. Beinhaltet die Abtragung mehr oder weniger stark geschädigter Hirnsubstanz.

    Sie erschafft Strukturen mit großem Gefahrenpotential im sozialen Terrain, zerstört selbige jedoch schließlich bei anhaltendem Einwirken vollständig, insofern ihr keine rechtlichen Prozesse (insbesondere Amtsenthebungen), die eine Anhebung der Lebensstandart hervorrufen, gemacht werden.

    Man sieht, Erosionsprobleme gefährden die Menschheit.
    • Pasionaria 05.09.2018 17:05
      Highlight Highlight Erosion > plastisch am Beispiel des blonden, nordamerikanischen, präsidialen Geld- und Golfhamster von Dir dargestellt.
      Es ist mir ebenso bekannt, dass diese Gattung im höchsten Grade dem 'neuronalen Darwinismus' unterliegt. Danach werden die Synapsen nach dem Prinzip > use it or lose it (!) im gewissen präsidialen (aber auch klerikalen) Alter kontinuierlich abgebaut.
      Fazit: geistige Erosion > hüben und trüben
      gibt's kontinuierlich, nicht nur in Schüben!
  • mbr72 03.09.2018 15:22
    Highlight Highlight Ich wundere mich seit Jahren, wieviel es eigentlich noch braucht, um der katholischen Kirche nicht unisono den F***-Finger zu zeigen, bzw. bis jeder Einzelne seinen Austritt durchzieht. Mit Eurer „Mitgliedschaft“ unterstützt ihr die Widerlichkeiten dieser Institution auch noch.
    • rodolofo 04.09.2018 09:14
      Highlight Highlight Zur Erklärung erzähle ich Dir von meiner Frau:
      Sie sagt, dass sie nicht wegen den Priestern in die Kirche geht, sondern wegen Gott.
      Ausserdem gehören die Katholische Kirche und die Religiösen Rituale zu ihrer Kultur, die sie mit wärmsten Erinnerungen an ihre Kindheit und ihre Jugend verbindet.
      Ausserdem gehört es zum traditionellen, grossfamiliären Verhalten, dass man alte Würdenträger nicht hinterfragt, oder abwählt.
      Der Vater bleibt immer der Vater.
      Auch wenn er bereits senil und tattrig geworden ist, bringen ihm die Jungen ihren Respekt entgegen.
      Aber auch das ändert sich derzeit...
  • Michael Bamberger 03.09.2018 14:17
    Highlight Highlight Wie die katholische Kirche Kindesmissbrauch vertuscht:

    "Das Schweigen der Hirten" eine Reportage auf ZDF Info am 31.8.18:

    http://www.kathtube.com/player.php?id=46198
    • häxxebäse 03.09.2018 18:53
      Highlight Highlight Auch auf netlix gibt es ganz viele dokus darüber....
  • gelesen 03.09.2018 11:08
    Highlight Highlight Wirklich ein sehr sehr seltsamer Satz....
    ....Nebst dem was HS schreibt
    Und was meint er wohl mit Psychiatrie?
    Wohl kaum die wissenschaftliche Psychiatrie.
    Will er und/oder andere Geistliche Bibelgläubige Psychiatrie betreiben "wenn sich Homosexualität schon in der Kindheit zeige, gebe «es viel, das mit Psychiatrie gemacht werden kann, um zu sehen, wie die Dinge liegen»?"
    Haarsträubend.
  • vera.vox 02.09.2018 23:38
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
  • Pasionaria 02.09.2018 17:22
    Highlight Highlight Alienus
    wo bist Du gerade zwischen Himmel und Erde?
    Eine sprach(wissen_schaft)liche Frage.
    Bekanntlich wurde die Bezeichnung > Homosexualität erst Ende des 19. Jahrhunderts als Begriff geprägt.
    Wie bezeichnete man diese davor? Hatten die mit dem Zölibat bestraften Kleriker nur die Möglichkeit diese im Versteckten auszuüben, ohne sie benennen zu können?
    • Alienus 02.09.2018 21:19
      Highlight Highlight Pa

      War ich in den Weinbergen, nicht des Herrn sondern der Säufer. Ein Projekt gegen Erosion.

      Die gute Sodomie.

      Oec. Ency. Kruenitz, 1773:
      Sodomiterey, Sünde Sodoms …das Laster, welches in der Stadt herrschte … in der unnatürlichen Vermischung mit Personen einerlei Geschlechts besteht, und die Knabenschänderey, Päderastie. … auch die unnatürliche Vermischung mit Thieren … ist Sodomiterey … eine Art Krankheit ... und nicht mit der gesunden Vernunft übereinstimmt. …

      Br. Grimm, 1834:
      … ein sodomit, sodomita, einer von Sodom, und wegen ihrer unzucht, einer der widernatürliche unzucht treibt…
    • Alienus 03.09.2018 08:20
      Highlight Highlight Pa

      Nachschlag. Peinlich, vergessen.

      Bis vor 250-300 Jahren wurden bei solchen „moralischen Krankheiten" als einziges probates Heilmittel angesehen, denn „sittlich Kranken“ einer „peinlichen Befragung“ auszusetzen.

      Nun, die peinliche Befragung als Bestandteil der Gerichtssprache meinte:
      „…mit folterschmerzen verbunden, unter anwendung der folter stattfindend: peinliches gericht …“,
      „die leib- oder lebensstrafe, das strafrecht betreffend…“,
      … alle verlangten, dasz er vor ein peinliches gericht gestellt, oder mit andern worten, dasz er gerichtlich gequält und enthauptet werde…“.

      Peinlich
    • rodolofo 03.09.2018 09:37
      Highlight Highlight @ Alienus
      Die Homosexualität wurde von der Krankheit in den Rang einer natürlichen Neigung erhoben, weil Homosexuelle weder sich selbst noch Andere mit dem Ausleben ihrer Neigung an Leib und Leben gefährden.
      Das ist eigentlich logisch und rechtlich konsequent.
      Ich habe mal einen aufsässigen Schwulen erlebt, der mich ständig offensiv umarmte und mir immer wieder vorschlug, mich nackt zu massieren.
      Das wurde schon ziemlich lästig und ich musste dann unbedingt rasch mit meiner Frau telefonieren, was dieser dann beleidigt kommentierte.
      Alles also völlig harmlos, wenn auch unangenehm.
      ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • z.B. 02.09.2018 10:27
    Highlight Highlight Was wollen uns die letzten 9 Sekunden Videos mitteilen?
  • dracului 02.09.2018 08:49
    Highlight Highlight In den letzten Jahren ist die Toleranzgrenze für andersartige sexuelle Ausrichtung leider wieder deutlich gesunken (Neokonservatismus). Zwar gibt es (Regenbogen-) Communitys, die den Eindruck erwecken, dass es anders wäre. In Tat und Wahrheit gibt es nur wenige, offen bekennende und tolerante Gruppen und Menschen. Insofern kann der frühe Gang zum Psychologen tatsächlich helfen, damit man in einer kranken, intoleranten Gesellschaft als normaler Mensch seinen Platz finden kann. Ich hoffe, dass der Papst seine Aussagen genau so verstanden haben will.
    • Garp 02.09.2018 12:56
      Highlight Highlight Da kannst du lange hoffen!
  • Booker 02.09.2018 07:20
    Highlight Highlight Schwule Kinder ? Habe ich da etwas falsch verstanden ? Die Sexuelle Orientierung kristallisiert sich im Teenageralter heraus, es gibt aber per se keine schwulen Kinder. Höchstens pädophile Priester, welche sich an den Kindern vergehen.
    • häxxebäse 03.09.2018 18:58
      Highlight Highlight Es gibt schon kinder die wissen, dass sie anders sind zb schwul... mein bester freund wusste schon im chindsgi, dass er anders ist... aber klar, erst mit 11 wurde ihm bewusst, dass das schwul heisst
  • Helona 02.09.2018 07:06
    Highlight Highlight Ich möchte alle bitten das Wort ‚Pädophile’ nicht zu verwenden. Da steckt für meinen Geschmack zu viel ‚Liebe zum Kind‘ drin. Bei diesen Typen aus dem Vatikan-Sumpf handelt es sich schlicht um gnadenlose Kinderschänder mit einer unheimlich starken Lobby.

    (Kinderschänder gilt auch für die nicht kirchlichen)
    • Ueli der Knecht 05.09.2018 20:09
      Highlight Highlight "Pädosexuell" oder "pädokriminell" wären treffendere Alternativen.
  • In vino veritas 02.09.2018 00:33
    Highlight Highlight Ach, wie gut das die Priester welche sich ja nur zu gerne an Knaben vergnügen, offenbar keine Therapie benötigen. Homosexualität ist keine Krankheit und es ist entsetzlich wie die Kirche mit ihren Gläubigern umgeht. Schliesslich soll Gott ja jeden lieben, egal ob alt oder jung, dick oder dünn, mann oder Frau, hetero- oder homosexuell. Ich wurde christlichen erzogen, kann jedoch nicht mehr an Gott, geschweige denn an die Kirche glauben.
  • Share 01.09.2018 22:11
    Highlight Highlight Es mutet sektiererisch an, das Leben auf die einzig gültige Zeugung auszurichten. Vor allem wenn es nicht das Eigene ist. Es verkennt den Menschen im Fluidium des Seins. Es respektiert die Schöpfung gerade eben nicht. Da ist ein annehmendes Gebet ratsamer als die Klatsche, auch wenn diese verbaler Natur ist. Das wird geflissentlich übersehen. Das mag die seltsame Konnotation erklären, den Selbsthass nicht verstehen und das Offensichtliche nicht anerkennen zu wollen.
    • Caerulea 04.09.2018 08:46
      Highlight Highlight Aha?? 😏
  • Glücksbringer 01.09.2018 19:14
    Highlight Highlight Es ist völlig egal, ob Homosexualität oder andere sexuelle Neigungen angeboren sind oder nicht. Der Mensch hat das Recht und die Freiheit, sie zu geniessen, solange sie anderen nicht schaden.
    Das Problem der Pädophilie ist, dass sie den Kundern meistens schadet. Deshalb muss sie verboten sein.
    • Lukeros 02.09.2018 17:42
      Highlight Highlight „meistens“?
      🤦‍♂️
    • Ueli der Knecht 05.09.2018 20:48
      Highlight Highlight "meistens" ist vielleicht sogar unzutreffend, weil die meisten (der geschätzten 60'000) Pädophilen (Männer UND Frauen in der Schweiz) ihre Neigungen vermutlich nicht ausleben, und eine anständigen, von Respekt geprägten und liebevollen Umgang mit Kindern pflegen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Kein_T%C3%A4ter_werden

      "oft" wäre daher zutreffender.
  • Pasionaria 01.09.2018 18:30
    Highlight Highlight "Der Papst will schwule Kinder therapieren." Ergo ist gemäss dem Oberhirtender RKK Homosexualität eine Krankheit. Schrecklich, 50 % des Klerus ist somit 'krank'
    Was für eine skandalöse Aussage eines angeblich intelligenten, empathischen Menschen, seines Zeichen Gottesstellvertreter!
    Was er Krankheiten nennt, sind vorallem Symptome seines geistigen Doppelmoral besetzten Zustands.
    Shame on him!
    • blaubar 01.09.2018 19:56
      Highlight Highlight Vielleicht ist Gott selber ja pädophil. Wir sind doch alles „Kinder Gottes“ nicht wahr... und kleine Kinder sollen doch auch schon zu Gott beten und so.
      Vielleicht ist das, was wir Gott nennen so eine Art Ausserirdischer, der uns auf der Erde züchtet und auch missbraucht. Wäre alles voll logisch. Auch, dass dann jegliche andere Sexualität (ausser dem nützlichen Vermehren) nicht genehm ist...
    • Anam.Cara 03.09.2018 14:22
      Highlight Highlight @blaubar: das erinnert mich ein bisschen an die "Lehre" der "Custodians" - dieser ausserirdischen Herrscherklasse, die uns als Arbeitstierchen züchtet. Verbreitet wird diese Lehre übrigens von der "Kirche" der Scientologen.
      Da ist mir das Bild des Schöpfergottes doch noch lieber, denn darin steckt deutlich mehr Hoffnung und Zuversicht...
    • Mutzli 05.09.2018 08:01
      Highlight Highlight @Hornety auch immer schön, wenn man für verblümte wohlfühl sprüchlein auf rechtsextreme holocaustleugner wie david icke zurückgreift. Danke auf jeden fall für die warnung vor den gefährlichen “saranisten“.
  • ~°kvinne°~ 01.09.2018 14:39
    Highlight Highlight Da könnte ich weinend erbrechen wenn ich solche Aussagen lese. Auch wenn die Eltern dieser Kinder "nur" für sie beten (und nicht in die Psychiatrie schicken): die Kinder merken schnell dass sie so wie sie sind nicht in Ordnung sind. Genau das Gefühl wird ihnen nämlich vermittelt! Und überdies: gerne wüsste ich welche Psychiatrie in der CH zB. Meinen Sohn aufnehmen würde mit der Diagnose "schwul". Ich darf da nicht lange drüber nachdenken das ist echt elend. Aber ja...irgendwie wundert das bei dem Verein langsam nicht mehr...
  • Sapientia et Virtus 01.09.2018 13:55
    Highlight Highlight Die wohl am hartnäckigsten vertretene Doktrin ist, dass Homosexualität angeboren ist. Wissenschaftliche Beweise gibt es hierfür allerdings keine. Solange davon ausgegangen werden kann, dass Homosexualität eine angeeignete Neigung ist, macht es durchaus Sinn, diese abzutrainieren. Es muss ja nicht jeder Sklave seiner eigenen Lust sein!
    • aglio e olio 01.09.2018 15:29
      Highlight Highlight Warum gibt es dann auch homosexuell handelnde Tiere? Wie haben die sich das antrainiert? Bei anderen abgeschaut? Wer war dann der erste "Zurschausteller"? Und wieso?
    • Glücksbringer 01.09.2018 15:29
      Highlight Highlight Und wie ist es, Sklave seiner eigenen Hirnverdrehtheit zu sein?
    • Astrogator 01.09.2018 15:43
      Highlight Highlight @Sapienta er Virtus: "Solange davon ausgegangen werden kann, dass Homosexualität eine angeeignete Neigung ist, macht es durchaus Sinn, diese abzutrainieren. "

      Gegeben deine Aussage zu Homosexualität trifft zu, inwiefern macht es "Sinn das abzutrainieren"?

      Und wieso beginnt dann die Kirche nicht damit ihrem Personal das missbrauchen von Kindern abzutrainieren und schützt den Missbrauch sogar?

      Ist das nicht ein wenig heuchlerisch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr.Grim 01.09.2018 13:54
    Highlight Highlight Abschaffen den Verein.
    • Nachtfuchs 02.09.2018 12:24
      Highlight Highlight Nicht nur diesen. Da gibt es noch eine ganze reihe von anderen Vereine die man Abschaffen müsste.
  • Rhabarber 01.09.2018 13:52
    Highlight Highlight Zwei Gründe sind es vermutlich, warum es in der katholischen Kirche soviele Pädos gibt.

    1. die katholische Kirche wirkt wie ein Magnet auf Pädos. Denn da werden sie geschützt und können unter dem Deckmantel von Frömmigkeit ihre kranken Triebe ausleben.

    2. Wenn es keine Normalität gibt, die gegensteuert, werden aus Opfern oft Täter. Und wer würde ausgerechnet in der katholischen Kirche gegensteuern?

    Wie sie grad beweisen stilisieren sie lieber unschuldige Kinder zum Bösen als in den eigenen Reihen Täter zu entlarven und zu bestrafen.

    Katholizismus ist längst DAS Synonym für Doppelmoral.
    • LeserNrX 01.09.2018 15:28
      Highlight Highlight Slavoj Zizek kommt sogar zum Schluss, dass Pädophilie in der katholischen Kirche nicht nur ein unerwünschter Nebeneffekt ist, sondern konstitutiver Bestandteil dieser geworden ist. Vergleichbar mit Korruption in gewissen Systemen (Polizei) oder pervertierten Aufnahmeritualen in der Armee. Wer nicht mitmacht (unabhängig von seiner persönlichen Neigung), dem kann nicht vertraut werden, also gehört er nicht dazu.
    • Ataraksia Eudaimonia 01.09.2018 17:02
      Highlight Highlight Bin zuvor zum ersten mal auf die Idee gekommen dass nicht nur Zölibat an dieser krankhaften Entwicklung massgeblich beteiligt war, sondern dass, wie du das treffend formuliert hast, gerade magnetische Wirkung auf Menschen hatte die sonst nicht wussten wohin sich einordnen und etwas ausleben was derart für Ablehnung der Gesellschaft sorgt: Pädophilia.
      Unterm Schirm der Spiritualität und Immunität der mächtigen Organisation...perfid krankhafte Lösung.
  • Nonbeliever 01.09.2018 13:08
    Highlight Highlight Irgendwie geht es ja auch darum, dass die kath Kirche ihr mittelalterliches Glaubenskonstrukt in ein neues aufgeklärtes Zeitalter hinüber retten will. Zumindest in den industrialisierten Staaten. Das kann eigentlich nur misslingen, denn was diese Kirche seit jahrhunderten verzapft, widerspricht eigentlich allen wissenschaftlichen Erklärungen. Viele Menschen hier haben das mittlerweile auch verstanden, bleiben aber trotzdem als "Papierli-Katholiken" dabei. Sei es aus traditionellen Gründen, aus Bequemlichkeit einen Austrittsbrief zu schreiben oder auch nur, weil ältere Verwandte dagegen sind.
    • Pingupongo 01.09.2018 17:44
      Highlight Highlight Ich bin bisher noch dabei, weil die Pfarrer in meiner Gegend ziemlich offen sind und die kath. Kirche auch div. gute soziale Projekte unterstützt, u.a. Jugendvereine, Seniorenangebote...
  • Bene86 01.09.2018 13:00
    Highlight Highlight Sehr gut Watson, dass ihr mit der Kath. Kirche und dem Papst hart in's Gericht geht. Viel zu lange konnten die Priester ihr Treiben unbehelligt und geschützt ausüben!

    Und jetzt bitte mal den Islam (insb. den sunit. Islam ) genau gleich kritisch hinterfragen. Oder fehlt euch dazu den Mut?
    • nödganz.klar #161 01.09.2018 13:50
      Highlight Highlight Ach Bene...

      Muslime: 5% der Bevölkerung (davon ca. 2% Sunniten, davon ein Bruchteil radikal).

      Katholiken: 38% der Bevölkerung.

      Merkst du etwas?


    • Gähn 01.09.2018 14:49
      Highlight Highlight Du könntest das auch einfach in den beiden Artikeln machen, die es aktuell hier drin gibt.
      Wäre weniger lächerlich als in einem Artikel, in dem es um die kirche geht, laut zu heulen.
      Oder hast du einfach gedacht, dass du mal kräftig ablenken musst?
    • Fabio74 01.09.2018 17:38
      Highlight Highlight Whataboitismus wie jedes Mal vom rechtsnationalen Rand.
      Thema hier ist das homophobe Christentum.
      Versuch doch dich mal damit auseinanderzusetzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonbeliever 01.09.2018 13:00
    Highlight Highlight Irgendwie kann einem der Papst in seiner Rolle auch Leid tun. Denn - egal was er sagt und welche Stellung er einnimmt, entweder passt es der Basis nicht oder dann sind die kirchlichen Würdeträge dagegen. Am besten hält er sich ganz heraus aus der Diskussion um schwul oder nicht schwul. Mit seinem Statement, dass Homosexualität psychiatrisch behandelnt werden kann oder muss, lehnt er sich zu weit hinaus, ausserdem wird die Homosexualität schon lange nicht mehr als Krankheit angesehen. Vieles was die Kirche von altes her daher plappert, ist wissenschaftlich längst widerlegt.
  • Butschina 01.09.2018 11:45
    Highlight Highlight Ich denke der Papst hat einen grossen Denkfehler gemacht bei der Aussage. Der Grösste Teil der Psychiater würde die betroffenen Kindern eher in ihren Gefühlen bestärken und das Selbstbewusstsein als Homosexuelle(r) fördern. Genau das ist der richtige Weg.
  • Lester McAllister 01.09.2018 11:45
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
  • Nathaniel de Salis 01.09.2018 11:45
    Highlight Highlight Es macht mich als Vater unglaublich wütend. Es scheint, die Kirche duldet pädophilie und solange die Kirche nichts dagegen unternimmt - erkenne ich in JEDEM Gottesdiener ein Phädophiler!
  • Maracuja 01.09.2018 11:41
    Highlight Highlight @Hugo Stamm: soll er die Zehntausenden von Schwulen und Pädophilen in seiner Kirche in die Therapie schicken. Nicht, um sie «umzupolen», vielmehr sollen sie lernen, mit ihrer sexuellen Neigung verantwortungsbewusst umzugehen

    Dass Pädophile in Therapie gehören, ist unbestritten. Aber weshalb ein schwuler Priester, der eine heimliche, einvernehmliche Beziehung mit volljährigem Partner hat, eine Therapie braucht, ein heterosexueller, der ebenfalls eine heimliche Geliebte hat, hingegen nicht, erschliesst sich mir nicht.
    • Ueli der Knecht 01.09.2018 12:43
      Highlight Highlight Geht es im Artikel, bzw. Video um "einvernehmliche Beziehung mit volljährigem Partner"?

      Schwule Katholiken sollen in Therapie gehen, "nicht, um sie «umzupolen» " , sondern dass sie "lernen, "mit ihrer sexuellen Neigung verantwortungsbewusst umzugehen"?

      Hallo?!?? Unterstellst du hier pauschal allen schwulen Katholiken, dass sie mit ihren Neigungen unverantwortlich umgehen?
    • Maracuja 01.09.2018 15:28
      Highlight Highlight @Ueli: Unterstellst du hier pauschal allen schwulen Katholiken, dass sie mit ihren Neigungen unverantwortlich umgehen?

      Wenn dem so wäre, stünden unter meinem Kommentar (zurecht!) 100 Blitze und kaum Herzen. Was Sie beanstanden, ist deutlich als Zitat aus dem Text von Herrn Stamm ausgezeichnet. Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Im Gegensatz zum Zitat sehe ich bei schwulen Priester keinen Therapiebedarf? Dass jemand eine Beziehung nicht offen lebt, ist für mich kein Grund die Person in eine Therapie zu schicken (auch wenn es für Partner/in kränkend sein kann).

    • Ueli der Knecht 01.09.2018 18:21
      Highlight Highlight Okay, sorry, Maracuja. Ich habe deinen Kommentar falsch verstanden (und auch deine Antwort erst jetzt bemerkt).
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 01.09.2018 11:37
    Highlight Highlight 2/2. Die Kirche tut noch immer so, als sei Homosexualität eine freie Entscheidung für den falschen, sündigen Weg. Vor 3000 Jahren wusste man noch nicht, dass Homosexualität Schicksal ist. Grund mag auch sein, dass sich heterosexuelle Familienväter Lustknaben hielten, ihre Sklaven f...ten. Da braucht es dringend ein Umdenken.
  • mogad 01.09.2018 11:30
    Highlight Highlight 1/2 Es gibt Priester, die Kinder schänden, eine Geliebte haben, ihre Homosexualität ausleben, saufen fressen und masturbieren. Und dann gibt es hohe Geistliche die so heftig gegen diesen Papst intrigieren, dass die Säulen des Vatikan einzustürzen drohen. Franziskus schickt nämlich als erster Papst die Kinderschänder in die Wüste, übergibt sie der weltlichen Gerichtsbarkeit. Trotzt der mächtigen Kurie. Da kommt Hass auf bei jenen, die glauben, der liebe Gott trage sie höchstpersönlich auf seinen Händen und über den Köpfen aller Andern durchs Leben.
  • Share 01.09.2018 11:26
    Highlight Highlight Religion ist nichts für Kinder.
  • Ron Collins 01.09.2018 11:18
    Highlight Highlight Die Kritik hier ist voll angebracht. Die KK ist total nicht bei den Leuten und dieser Papst ist soooo überbewertet, dass die gut tut zu sehen wie er sich selber demontiert. Bin selber aus dem Verein raus.
    Aaaaber... da ihr schon genüsslich auf die Kirche draufhaut, vergesst nicht ebenfalls den Islam Club offen zu kritisieren. Beim Thema Islam scheints hier ein blur Filter zu geben. Muslime sind krass Homophob und töten solche Männer. Und glaubt ihr dort gibt’s weniger davon?? Ha!
    • rauchzeichen 01.09.2018 11:54
      Highlight Highlight wow. differenzieren lernt man bei euch an der schule wohl nicht... dafür whataboutismus.

      wer so wenig ahnung von religionen hat, soll sich mit kritik zurücknehmen. immerhin unterstützt du sie nicht mehr, zur aufklährungsarbeit müsstest du dein wissen aber erheblich ausbauen. es gibt DEN islam nicht. genausowenig wie EIN christentum. verwechsle nicht glauben, religion und religiöse institution!
    • Fabio74 01.09.2018 13:01
      Highlight Highlight und immer wieder mal Whataboutismus um sich NIE mit dem Thema auseinandersetzen zu müssen
      Es geht hier um den Papst und die römisch katholische Kirche die nach solchen Aussagen eigentlich vom Verfassungschutz beobachtet werden sollte oder noch besser gleich verboten
    • Gähn 01.09.2018 14:51
      Highlight Highlight Hey Ron
      Dazu gibt's Artikel.
      Oder schreist du gerade so herum, weil du diese Pädomafia noch in Schutz nehmen musst, weil du davon profitierst?
      Nenn uns den Grund für deinen whataboutism.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Astrogator 01.09.2018 10:54
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
  • sEribaZ 01.09.2018 10:51
    Highlight Highlight Alleine die Tatsache, dass er Homosexualität als Krankheit betrachtet ist ja schon schlimm genug. Dass er sich jedoch noch in der Lage fühlt zu beurteilen, oder anderen diese Fähigkeit zutraut, ob ein Kind homosexuell ist, finde ich höchst bedenklich. Dies zeugt nicht von hoher Intelligenz. Niemand, der einigermassen klaren Verstandes ist, fühlt sich doch dessen fähig. Da ruft er ja quasi zum weiteren Missbrauch an Kindern auf.
    • Astrogator 01.09.2018 11:13
      Highlight Highlight "Dass er sich jedoch noch in der Lage fühlt zu beurteilen, oder anderen diese Fähigkeit zutraut, ob ein Kind homosexuell ist, finde ich höchst bedenklich. "

      Ich versuche mich zu erinnern in welchem Alter meine Sexualität erwacht ist. Ich erinnere mich an einen Tag auf dem Rückweg von der Primarschule als ich hinter einer Frau verlief und mich fragte ob mir Beine oder Hintern besser gefallen.
      Meine erste "Freundin" mit 13 hatte ich nur weil sie einen VC20 hatte, als ich auf Weihnachten dann einen C64 bekam schoss ich sie ab.
  • Michael Bamberger 01.09.2018 10:47
    Highlight Highlight 3)
    Meine These: Ohne radikales Überbordwerfen der rigiden katholischen Sexualmoral – einschliesslich des widernatürlichen klerikalen Keuschheitsgelübdes - wird sich am weltweiten Missbrauchsskandal und dessen krimineller Vertuschung zwecks Selbstschutz der Institution, auch in Zukunft wenig ändern, ausser den üblichen Lippenbekenntnissen um (vergeblich) zu versuchen, den Druck von aussen möglichst abzufedern. Zur Stützung dieser These betrachte man u.a. die eklatante Diskrepanz in der Anzahl von Kindesmissbrauchsfällen in der katholischen und der protestantischen Kirche.
  • Michael Bamberger 01.09.2018 10:47
    Highlight Highlight 2)
    Konservative Katholiken argumentieren (siehe z.B. die entsprechende homophobe Hetze auf kath.net seit dem Pennsylvania Rapport), dass Homosexuelle und deren Seilschaften innerhalb der Kirche der Grund des Übels seien, denn - so wird argumentiert - der überwiegende Anteil der Opfer seien Buben. Dass dieses Argument absurd ist, zeigt sich, wenn man die grösste Gruppe von Missbrauchstätern an Kindern betrachtet, nämlich innerhalb von Familien, wo der Grossteil der Opfer Mädchen sind. Dies aber würde bedeuten, dass Heterosexualität der Auslöser von Kindesmissbrauch sei.
  • Michael Bamberger 01.09.2018 10:46
    Highlight Highlight 1)
    Die Ursache des Missbrauchsskandals inkl. Vertuschung durch die Kirchenhierarchie liegt m.E. in der rigiden katholischen Sexualmoral, welche Sex nur innerhalb der Ehe und nur zwecks Zeugung toleriert. Dies züchtet schon im Kreis der gläubigen Familien, im Beichtstuhl, u.s.w., sexuell unreife Jugendliche und später sexuell defizitäre Erwachsene heran, die schliesslich als Priester - basiert auf ihrer neurotischen Phobie vor Sexualpartnern auf Augenhöhe - sich Kinder als Opfer aussuchen, egal ob die Täter nun heterosexuell oder homosexuell sind.





  • Caturix 01.09.2018 10:46
    Highlight Highlight Ja und wenn es eine Psychische Störung ist was macht das ? jeder hat irgend eine Psychische Störung und ist anders sonnst wären wir alle wie Roboter. Der Papst hat auch seine Pschische Probleme sonnst wäre er ja nicht Papst geworden.
    • Astrogator 01.09.2018 11:18
      Highlight Highlight @Caturix: "Eine psychische oder seelische Störung ist ein Zustandsbild, das durch krankheitswertige Veränderungen des Erlebens und Verhaltens gekennzeichnet ist." - Aus Wikipedia.

      Habe nicht den Eindruck, dass diese Beschreibung auf Homosexuelle zutrifft. Und ich denke wir sind in unserer Gesellschaft über den Punkt hinaus wo wir das diskutieren müssen.
    • Astrogator 01.09.2018 13:04
      Highlight Highlight @Confused Dingo: Ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Solche Menschen wie von dir beschrieben gibt es leider.
      Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass ich nicht bereit das mit diesen Leuten zu diskutieren wie ich auch nicht mit einem Flat-Earth Typ diskutiere ob die Erde eine Scheibe ist.
  • Martin68 01.09.2018 10:43
    Highlight Highlight Ich setze mich nur noch in den Beichtstuhl, damit mir der Priester seine Sünden erzählen kann.....
    • Astrogator 01.09.2018 13:06
      Highlight Highlight @Martin68: nimm ein bequemes Sitzkissen mit...
  • Maracuja 01.09.2018 10:32
    Highlight Highlight Zuerst erklärt Bergoglio das Schlagen von Kindern für akzeptabel und jetzt will er einen Teil der Kinder auch noch völlig ungerechtfertigt „therapieren“ lassen. Bergoglio hat weder eine Ausbildung im pädagogischen Bereich noch Erfahrung als Vater, wieso fühlt er sich überhaupt dazu berufen, Ratschläge zur Erziehung abzugeben? Statt über Dinge zu schwafeln, von denen er nichts versteht, sollte er mal realisieren, welche Verbrechen in seiner Kirche Kindern angetan wurde und endlich wirksame Massnahmen ergreifen.
  • Sommersprosse 01.09.2018 10:31
    Highlight Highlight Mehr gibt es nicht zu sagen!
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  • Dreizehn 01.09.2018 10:24
    Highlight Highlight und den nächsten Gig des Papstes werden trotzdem wieder zehntausende besuchen....
    • Oxymora 01.09.2018 11:34
      Highlight Highlight Aber die Situation verändert sich.

      Papst Massengebet Irland

      1979 über 1'000'000 Besucher

      2018 ca. 130'000 Besucher
      User Image
    • Dreizehn 01.09.2018 14:53
      Highlight Highlight dann dürfte es in 40 Jahren keinen mehr intressieren wenn der alte Mann im Rock in der Stadt ist.
    • Oxymora 01.09.2018 22:00
      Highlight Highlight In 40Jahren geht er sicher nicht mehr in die Stadt.

      Wahrscheinlich liegt er dann sauber gepützt und in Schutzatmosphäre verpackt in dieser Marmorkiste, die bereits in den vatikanischen Grotten steht.
      User Image
  • Scalina58 01.09.2018 10:13
    Highlight Highlight Ich bin froh, dass ich schon lange nicht mehr diesem Verein angehöre!! aber solange die katholische Kirche schwule und pädophile Priester deckt und schützt, sollten Alle den Austritt geben!

    diese Doppelmoral ist schlichtweg nicht auszuhalten!!
    • Garp 01.09.2018 11:21
      Highlight Highlight Pädophile Priester werden gedeckt, von denen ist lange nicht jeder schwul. Das werden die Leute aber nie begreifen.
    • FrancoL 01.09.2018 11:44
      Highlight Highlight Würden alle in den Vereinen die der Doppelmoral nahe stehen den Austritt geben, würden alle wohl nie irgendwo beitreten und ihr Haus kaum verlassen.
    • Astrogator 01.09.2018 12:43
      Highlight Highlight @FrancoL: Wenn in einem Jugendverein ausserhalb der Kirche ein Pädophiler auffliegt wird verdankt rasch reagiert und das abgestellt - das ist der Unterschied zur Kirche.
      Ja, Menschen sind nicht perfekt, ja Fehler können überall passieren. Deshalb urteile ich nicht grundsätzlich nach dem was vorgefallen ist sondern wie man damit umgeht.

      Und die KK geht mit Pädophilie folgendermassen um: "betet für eure homosexuellen Kinder"

      Und danach richte ich mein Urteil über diese grundverdorbene kriminelle Organisation die sich in den Deckmantel karitativer Tätigkeiten hüllt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 01.09.2018 10:05
    Highlight Highlight Krank ist diese Kirche, nicht die schwulen.
    • FrancoL 01.09.2018 11:49
      Highlight Highlight Die Kirche gibt es nicht ohne Menschen, so wie es den Staat auch nicht gibt ohne Menschen.
      Ein Teil der Menschen ist nun mal krank und verurteilt das was es nicht teilt oder kennt. Das hat nicht sehr viel mit der Kirche zu tun, sondern mit der Denke des Menschen.
      Grundsätzlich müsste der Mensch zB über mehr Bildung eine grössere Grundakzeptanz sich aneignen, doch daran werden wir lange arbeiten müssen.
    • Raphael Stein 01.09.2018 12:33
      Highlight Highlight @FrancoL
      Das hat nicht sehr viel mit der Kirche zu tun...

      Das hat sogar sehr viel mit der Kirche zu tun.
      Nämlich mit der Führung dieser "Versicherungsgesellschaft". Genau die kann ja die Grundakzeptanz und Bildung helfen zu erhöhen.



    • Astrogator 01.09.2018 12:46
      Highlight Highlight @FrancoL: "Grundsätzlich müsste der Mensch zB über mehr Bildung eine grössere Grundakzeptanz sich aneignen"
      Du meinst also die Ablehnung der systematische Vergewaltigung von Kindern ist ein Symptom mangelnder Bildung und wir sollten lernen das zu akzeptieren?

      Der feuchte Traum jedes Kinderpornorings, na gut, auch die haben offensichtlich ihre Fürsprecher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WonnieLi 01.09.2018 10:01
    Highlight Highlight ...Schwul und Pädophilie... Ist für meinen Geschmack sehr ungünstig formiert. Schwul und Pädophil sollte nicht so gegenüber gestellt werden als wäre es das selbe. Diese Gegenüberstellung ist in den Köpfen der Gesellschaft eh schon verankert, von einem Artikel der eigentlich Aussagen möchte, ja was möchte er Aussagen ? Das Priester alle schwul = Pädophil sind, wie alle Schwulen eben? Auf jeden Fall zum Schluss sehr unglücklich formuliert. Eine Anpassung der Schlussfolgerung wäre angebracht
    • Gähn 01.09.2018 10:25
      Highlight Highlight Ein Rücktritt wäre angebrachter.
    • Ueli der Knecht 01.09.2018 14:30
      Highlight Highlight Gähn: Die Schlussfolgerung, welche Schwule und Pädophile in einen und den gleichen Topf wirfst, die alle Schwule als therapiebedürftige Kranke abstempelt, stammt nicht vom Papst. Diese Folgerung stammt gemäss den Schilderungen des Autors angeblich von nicht genannten "Insidern".

      Wer soll denn jetzt zurücktreten? Der Papst, oder die nicht genannten Insider, oder gar Hugo Stamm, der dieses homophobe Vorurteil (schwul≈pädophil=krank) kritiklos, bzw. als berechtigte und begründete Kritik verkleidet, kolportiert?
    • Rabbi Jussuf 01.09.2018 15:36
      Highlight Highlight Ueli
      Es ist schon fast krankhaft, wie du allen möglichen Leuten Dinge unterstellst, sie verleumdest, sie als krankhaft bezeichnest. Hier Hugo Stamm quasi als homophob zu bezeichnen ist wirklich der Gipfel der Frechheit!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Danyboy 01.09.2018 09:58
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel. Einer der Hauptgründe, warum ich diesen verlogenen Verein verlassen habe. Einfach unglaublich. Wahrscheinlich schwebt Franziskus so was wie die amerikanischen Conversion Therapies im Kopf rum. Die würde ich übrigens als Folter definieren und als Verbrechen einstufen.
  • Oxymora 01.09.2018 09:57
    Highlight Highlight Berufskatholiken kennen sich mit Kindern aus.

    Dass der Papst einen anderen Umgang mit Homosexualität empfiehlt als die Bibel ist verwunderlich, päpstliches Ketzertum.

    Da könnte er doch gleich Nägel mit Köpfen machen.

    Z.B: Zwangshomoehe für Priester und Cardinale einführen.
    Die Herren könnten dann ihr sexuelles Bedürfnis in einer gesegneten Ehe befriedigen und wären nicht mehr auf Kinder angewiesen.

    Aber Homosexualiät und Pädophilie sind zwei Verschiedene Dinge.

    24h Bodycam für Berufskatholiken, wäre eine bessere Lösung, da Gott offenbar doch nicht Alles sieht oder dem Papst meldet.
    User Image
  • mrmikech 01.09.2018 09:15
    Highlight Highlight Krank diese kirche. Wer kann mit gutes gewissen so eine organisation unterstützen?
    • Astrogator 01.09.2018 10:33
      Highlight Highlight Die CVP, die Partei die Waffenexporte in Bürgerkriegsländer unterstützt als ein Beispiel.

  • Frances Ryder 01.09.2018 09:11
    Highlight Highlight Genauso im Mittelalter hängen geblieben wie seine Vorgänger, nur weil er einem Strassenpenner die Hand gibt, ist er nicht fortschritlich. PR scheint aber zu funktionieren, habe schon von mehreren Leuten zu hören bekommen, dass dieser Papst ja jetzt anders ist und achso modern.
  • Garp 01.09.2018 09:02
    Highlight Highlight Auch der Vorschlag für das homosexuelle zu beten, ist schon schlimm. Das Kind ist quasi nicht in Ordnung, so wie es ist. Das bekommen die Kinder sowieso mit. Dann brauchen sie später garantiert einen Psychiater, aber nicht weil sie homosexuell sind, sondern weil sie nicht geliebt wurden, wie sie sind.
    • DemonCore 01.09.2018 10:14
      Highlight Highlight Wenn es etwas gibt, was nicht funktioniert in unserem Universum, dann ist es das Beten. Aber ich stimme zu, es ist eine überhebliche und arrogante Geste.
    • Astrogator 01.09.2018 11:30
      Highlight Highlight @DemonCore: "Wenn es etwas gibt, was nicht funktioniert in unserem Universum, dann ist es das Beten. "
      Kann ich bestätigen, letzthin habe ich gebetet das Papier auf der letzten WC-Rolle möge reichen, keiner will lesen wie das endete 😂
    • Garp 01.09.2018 11:51
      Highlight Highlight Beten funktioniert schon, aber nicht so, dass einem Wünsche erfüllt werden, sondern es wirkt wie Meditation. Das wurde einmal mit buddhistischen Mönchen und katholischen Schwestern untersucht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • eBart! 01.09.2018 08:59
    Highlight Highlight Diese Doppelmoral vom Papst... unglaublich. Der soll mal bei den Priestern (und im Vatikan) aufräumen. Und bei all den pädophilen Kirchenoberhäuptern weltweit (Missbrauch aus Amerika lässt grüssen...).
  • Typ 01.09.2018 08:58
    Highlight Highlight "Insider" behaupten, eine unwürdige Quellenangabe. Und eine fragwürdige Vermischung von Zitaten eines offensichtlich kranken Priesters mit jenen des Papstes.

    Für einmal war ein Stammartikel nicht lesenswert.
    • SchweizAbschaffen 01.09.2018 09:36
      Highlight Highlight ... Die katholische Kirche IST der grösste Schwulenclub der Welt. Schon seit Jahrhunderten.

      Wurde ein gutbürgerliches Mädchen schwanger, wurde sie ins Kloster geschickt bis nach der Geburt, um dem Skandal zu entgehen.
      Entpuppte sich ein Sohn als Schwuler, ... gab's eine Karriere als Priester, statt ihn zum Dorfgespött werden zu lassen.

      "Schwul? Aussicht auf ein Leben in Ächtung seitens der Gesellschaft? Kein Bock auf Frauenzimmer in Deinem Umfeld?

      Komm zur katholischen Kirche. Da bist Du unter uns. Keine Frauenzimmer weit und breit, und viel zeit zum ... neben dem beten."
  • Dr Barista 01.09.2018 08:57
    Highlight Highlight Da bin ich froh habe ich gestern (gefühlte 20 Jahre zu spät) einen Brief mit meinem Austritt in den Briefkasten geworfen.
    Es wird immer absurder...
    • Fly Baby 01.09.2018 09:18
      Highlight Highlight Wenn du im Kanton St. Gallen wohnst, musst du ihn noch amtlich beglaubigen lassen. Ich konnte es einfach nicht glauben.
    • The Origin Gra 01.09.2018 09:42
      Highlight Highlight @kleiner_schurke: Wozu sollte der Anruf dienen?
      1. Gehen Deine Beweggründe niemanden was an
      2. Wenn Du schon Austritts ist die Entscheidung, die es zu Respektieren gilt, schon gefallen

      Eigentlich versuchen doch Sekten die Leute mit aller Macht drinnen zu halten oder?
    • DemonCore 01.09.2018 10:21
      Highlight Highlight Der Zwangseintritt in diesen Kult per Geburt sollte sofort gesetzlich verboten werden. Es ist eine Frechheit, dass Schweizer Bürger ungefragt Teil dieser menschenverachtenden Organisation werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 01.09.2018 08:41
    Highlight Highlight Ich verstehe diesen Papst nicht.
    Homosexualität ist doch die sicherste Verhütungs-Methode die es gibt!
    In der Nähe von meinem Wohnort steht ein Schloss, das bisher von Mönchen einer Religiösen Sekte bewohnt wurde.
    Da lebten nur Männer.
    Heute wird das Schloss verkauft.
    Die letzten Mitglieder des Ordens werden bald tot sein...
    Und so wird es irgendwann auch den zölibatär lebenden Kardinälen ergehen, wenn ihnen die Katholischen Familien endlich keinen weiteren Nachwuchs übergeben!
    (Beim Gedanken daran, was mit diesem Nachwuchs geschieht, muss ich mich gleich übergeben...)
    • rodolofo 01.09.2018 09:57
      Highlight Highlight @ kleiner Schurke
      Danke für die Infos.
      Immerhin kann ich aus dem realen Leben berichten, dass solche Vorschriften von real existierenden KatholikInnen nicht so konsequent umgesetzt werden, wie es die Reine Lehre verlangt.
      (Denn was gäbe es dann noch zu beichten?)
      Möglicherweise steigern solche Verbote sogar noch den sexuellen Reiz, sind also eigentliche Potenzmittel für Sich selber Kasteiende?
      Im Tropischen Katholizismus der Philippinen sind Homosexuelle wie selbstverständlich voll akzeptierte TeilnehmerInnen des Gesellschaftlichen Lebens.
      Wie in Russland, wenn Moskau sehr weit weg ist...
    • Gähn 01.09.2018 10:36
      Highlight Highlight @kleiner Schurke.
      Schade habe ich das bei meiner Firmung noch nicht bewusst.
      Wäre eine lustige Gelegenheit gewesen, einem Dorf dass mich für mein ADS zutiefst gehasst hat, so richtig schön den Spiegel vorzuhalten.
      Besonders den empörten die so etwas nie tun würden, mit den Worten "in der Kirche sollst du kein falsches Zeugnis ablegen" noch zusätzlich eins draufzulegen.
      Das wäre Chaos nach meine. Geschmack gewesen. Eine schöne Fassade aufbrechen und den Dreck darunter frei lassen.
    • Gähn 01.09.2018 12:10
      Highlight Highlight Ich hatte da ein wenig mehr Glück.
      Mich wollte man lediglich wegen meiner Andersartigkeit nicht in der Nähe der eigenen Kinder.
      Kleines Dorf und ich war der einzige meiner Art.
      Aber meine Mutter war, das bestreiten sie bis heute, eine ausgemachte Klatschtante.
      Wenn man dann noch ein Kind mit unglaublichen gehör hat , sind unbequeme Fragen in Momenten mit vielen zuhörern vorprogrammiert.
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