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Zündeln à la Nordkorea: «Atommacht zu werden, ist die Politik unseres Staates»

24.09.16, 06:17 24.09.16, 12:24
North Korea's Foreign Minister Ri Yong Ho addresses the 71st session of the United Nations General Assembly, at U.N. headquarters, Friday, Sept. 23, 2016. (AP Photo/Richard Drew)

Der nordkoreanische Aussenminister Ri Yong Ho vor der UNO-Generalversammlung am Freitag. Bild: Richard Drew/AP/KEYSTONE



Nordkorea hat vor der UNO-Vollversammlung einen weiteren Ausbau seines Atomprogramms angekündigt. «Eine Atommacht zu werden, ist die Politik unseres Staates», sagte der nordkoreanische Aussenminister Ri Yong Ho am Freitag bei der Generaldebatte in New York.

Sein Land werde weiterhin Massnahmen ergreifen, um seine mit Atomwaffen ausgestattete Armee «sowohl quantitativ als auch qualitativ» zu stärken. Das nordkoreanische Atomprogramm sei das einzige Mittel, um sich gegen die «Drohungen» der USA zu verteidigen.

Nordkorea hatte Anfang September seinen fünften und bislang stärksten Atomwaffentest ausgeführt. Hinzu kamen allein in diesem Jahr rund 20 Raketentests. Mit dem Atomwaffentest hatte Nordkorea erneut gegen ein Verbot des UN-Sicherheitsrats verstossen. Das UNO-Gremium berät derzeit über weitere Strafmassnahmen.

Neulich beim Parteikongress in Nordkorea

Japan und Südkorea hatten die Generaldebatte der UNO-Vollversammlung in dieser Woche genutzt, um angesichts des nordkoreanischen Atomprogramms Alarm zu schlagen. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe forderte, neue Wege zu finden, um Pjöngjang von seiner Atompolitik abzubringen, da UNO-Sanktionen in den vergangenen Jahren nichts bewirkt hätten.

Südkoreas Aussenminister Yung Byung Se forderte, über einen Ausschluss Nordkoreas aus der UNO nachzudenken. Es müsse überlegt werden, «ob Nordkorea als friedliebendes UNO-Mitglied qualifiziert ist», sagte er. (wst/sda/afp)

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 24.09.2016 10:07
    Highlight Atombomben für die bösen Ausländer!
    Notizblöckchen fürs Volk!
    Was für bescheuerte Ziele einer in ihrer eigenen Gruppendynamik gefangenen Gross-Sekte.
    Für uns ist das abschreckende Nordkoreanische Beispiel sehr lehrreich, sehen wir doch, in was für schlimme Verhältnisse wir schleichend hinein geraten könnten, wenn wir aus übertriebenem "Realismus" und Ängstlichkeit auf Zivilcourage verzichten würden!
    Die Kommunistisch vereinheitlichende Gross-Sekte ist bereits mitten unter uns und nennt sich "Orden zum aufgehenden Süneli"!
    Und sie verteilt zwar noch keine Notizblöckchen, aber "Informationen"...
    6 3 Melden
  • Tepesch 24.09.2016 08:21
    Highlight Mit China im Rücken ist es halt leicht zu drohen. Hoffen wir, dass die chinesische Regierung bald genug vom dicken Jungen hat.
    15 3 Melden
    • redeye70 24.09.2016 09:59
      Highlight Man darf froh sein hatChina noch ein kleines bisschen Einfluss auf Nordkorea. Das gibt Stabilität in dieser Region. Die USA giessen zur Zeit doch eher noch Öl ins Feuer.
      4 1 Melden
  • N. Y. P. D. 24.09.2016 08:16
    Highlight Kim,
    der einzige Grund,
    dass sich die Amerikaner mit Dir und Deinen notizblocktragenden Pappkameraden befassen, ist folgender:

    Südkorea und Japan

    Die beiden Länder sind einfach zu nahe an deinem Territorium und benötigen deshalb ein bisschen Hilfe.

    Und soviel einbilden auf Deine militärische Schlagkraft musst du Dir nicht.
    Wenn wir im Westen gefragt werden, was wir mit Nordkorea assoziieren ?
    Dann wäre die Antwort NOTIZBLÖCKE, aber auf keinen Fall Atombombe, Atommacht etc.
    10 3 Melden

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