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«Islamischer Staat» reklamiert Messerattacke in Minnesota für sich



People stand near the entrance on the north side of Crossroads Center mall between Macy's and Target as officials investigate a reported multiple stabbing incident, Saturday, Sept. 17, 2016, in St. Cloud, Minn. Police said multiple people were injured at the St. Cloud shopping mall on Saturday evening in an attack possibly involving both shooting and stabbing. The suspect is believed to be dead, St. Cloud Police Sgt. Jason Burke told the St. Cloud Times. (Dave Schwarz/St. Cloud Times via AP)

Vor dem Eingang zum Shopping-Center, in dem am Samstagabend die Messerattacke stattfand. Bild: AP/St. Cloud Times

Die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) hat die Messerattacke in einem Einkaufszentrum in St. Cloud im US-Bundesstaat Minnesota für sich reklamiert. Am Samstagabend hatte ein Mann acht Menschen mit einem Messer verletzt, eher er von einem Polizisten erschossen wurde.

Der Täter sei «ein Soldat» des «Islamischen Staates» gewesen, teilte das «IS»-Sprachrohr Amak in einer im Internet verbreiteten kurzen Nachricht mit. Er sei dem Aufruf gefolgt, Bürger der «Kreuzfahrer-Koalition» anzugreifen. Die Meldung konnte zunächst nicht unabhängig auf ihre Echtheit überprüft werden.

Nach Angaben von Polizeichef Blair Anderson berief sich der mutmassliche Angreifer aber auf Allah. Er habe zudem mindestens ein Opfer vor dem Angriff gefragt, ob es muslimisch sei.

Laut örtlichen Medien trug der Mann die Uniform einer privaten Sicherheitsfirma. Er wurde bereits identifiziert, aber die Behörden hielten seinen Namen zunächst zurück.

Der Angreifer wurde den Behörden zufolge von einem Polizisten erschossen, der gerade nicht im Dienst war. Mehrere Verletzte wurden zur Behandlung ins Spital gebracht.

Wie viele Menschen sich noch im Crossroads Center in St. Cloud aufhielten, war zunächst unklar. St. Cloud liegt rund hundert Kilometer nordwestlich von Minneapolis. (wst/sda/apa/afp/dpa)

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