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bild: philip buchen/watson

Ich bin für 1.99 Euro zum Ballermann geflogen – ein 24-Stunden-Report



Philip Buchen / watson.de

«Das ist doch ekelhaft.» Meine Mutter ist entsetzt, als ich ihr von meinem geplanten Ausflug erzähle. «1.99 Euro? Sowas kann doch nicht erlaubt sein – das ist viel zu billig.»

Viel zu billig, aber machbar: Vor einigen Wochen bot der Billigflieger Ryanair Flüge von Berlin nach Mallorca für 1.99 Euro an. Strömen wirklich auch Ende November deutsche Party-Touristen an den Ballermann? Und stören sich die Mallorca-Billigflieger nicht vielleicht sogar an den absurd günstigen Preisen? Stichwort Klimawandel?

Um diese Fragen zu beantworten, gibt es nur einen Weg: Auf nach Malle! Also wurden schnell Hin- und Rückflug für je 1.99 Euro gebucht – gerade mal 24 Stunden habe ich auf der Insel verbracht.

Das ist mein Bericht.

Dosenbier, Flachwitze, Abendessen um 18 Uhr – die Anreise

Um an Bord nicht aufzufallen, kaufe ich mir die «Bild». Ich bin bereit, ins Ballermann-Feeling einzutauchen – um dann am Gate festzustellen: Hier hängen nur ältere Spanier ab, die entweder nach Hause fliegen oder ein paar Tage aus dem kalten Alemania wegwollen. 

Keine Deutschen. Stirbt meine Ballermann-Reportage schon, bevor der Flieger abgehoben ist?

Ich packe frustriert die «Bild» ein, als ich Oliver von hinten laut lachen höre: «Ja, und dann trinken wir erstmal ein paar Bier!» Deutsche. In Schönefeld. Danke, Herrgott. Ich stürme auf die Gruppe zu. 

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«Du musst auf jeden Fall reinschreiben, dass wir pro Person für die ganzen Tage nur 44 Euro zahlen», will Alex mir in den Block diktieren. Zweieinhalb Stunden später landen wir im «17. Bundesland» – natürlich wird bei der Landung geklatscht. Wieder an Land dann das Wichtigste: Dosenbier. 

Die Verhandlungen mit den Taxifahrern scheitern (Enrico witzelt: «Ich dachte, man spricht Deutsch hier») – also nehmen wir den Bus, der mit fünf Euro schon mehr kostet als der eigentliche Flug.

Flachwitze, Gruppenselfie – der Busfahrer kann der Schullandheim-Romantik von uns Deutschen wenig abgewinnen.

Vier sind single ...

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Sonst sind nur Spanier im Bus – und die wirken beim Aussteigen ziemlich dankbar, gehen zu dürfen. Als die letzten Frauen aus dem Bus steigen, werden sie mit einem grölenden «Ciao, Chica» verabschiedet.

Am Acapulco-Hotel angekommen, stellt Beni klar:

«Du weisst aber schon, dass wir alle keine Assis sind, oder? Wir haben Jobs und machen das hier nur mal zum Spass.»

Es ist 18 Uhr. Drinnen drängen sich gerade Senioren um das Abend-Buffet. Im Bus haben wir noch kurz die Flugpreise diskutiert. Enrico: «Ja, ist schon heftig, nicht okay mit den Gehältern und so.» Alex geht dazwischen: «Ja, aber du würdest es wieder machen, oder?» Pause. Dann schallendes Gelächter – Enrico: «Ja, im Dezember dann!» Alex erinnert an die Fünf-Euro-Angebote im Januar – und alle sind zufrieden.

Einsame Tänzer und wirre Verschwörungen – hallo, Ballermann!

Es ist halb zehn. Ich stehe am Strand Platja de s'Arenal vorm dunklen Mittelmeer. Im Sommer feiern hier Tausende, jetzt bin ich alleine. Aber gut, ich bin ja mit den Jungs im Bierkönig verabredet. Da wird bestimmt was los sein.

Als ich auf der legendären Party-Meile Schinkenstrasse ankomme, merke ich:

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bild: philip buchen/watson

Nein. Hier ist nichts los.

An der Kreuzung zur Carrer de Llaüt blinkt mir vom Nachtclub «Schöne Mädchen» ein Neon-Playboy-Hase entgegen – die Tür steht weit offen. Doch man hört...

... nichts. 

Vor dem Bierkönig steht eine Frau im Wollmantel und Turnschuhen und ruft mir zu: «Lust auf ein bisschen Spass?» Die Saison-Arbeiterin friert ein wenig, ihre Kundschaft hat heute wohl wenig Lust. Oder ist in Deutschland.

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bild: philip buchen/watson

Ich überlege kurz, mit ihr zu diskutieren, was sie wohl unter Spass versteht. Und verschwinde dann doch lieber direkt in den Bierkönig.

Im Sommer steht hier die Kathedrale des gepflegten Schlager-Trashs: Tausende feiern Pop-Sternchen wie Mia Julia, Oli P. oder Schäfer Heinrich. Jetzt hocken vielleicht 40 Baumfällerhemd-Träger mit Pils-Krügen vor den letzten Spielminuten eines ziemlich durchschnittlichen Champions-League-Abends. 

Im «Event-Bereich» treffe ich die Jungs, die ich auf dem Berliner Rollfeld vor ein paar Stunden angequatscht habe. Sie gucken zwei Bierkönig-Animateuren beim müden Hüftkreisen zu. Die Berliner Party-Clique wirkt ernüchtert. Doch als «der Reporter» kommt, drehen sie nochmal auf. Beni: «Also, wir haben jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder wir fahren nach Palma, oder wir stellen uns hier richtig einen rein. Und wenn ich sage ‹richtig› – dann meine ich: Wir alle heute Abend noch oberkörperfrei auf der Bühne!»

Stimmung kommt auf, und zwar Zug um Zug.

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Beni ist in seinem Element, er holt uns ein Riesenglas «Explosivo» – eine perverse Abart von Rum-Cola, die genauso wirkt, wie sie klingt. Explosiv halt. bild: Philip buchen/watson

Dann wird die «Frauenlage» im «Bierkönig» erörtert: Die Reisegruppe einigt sich darauf, dass die einzige «Vernünftige» im Laden eine kleine braunhaarige Frau mit facettenreichem Dekolleté-Tattoo sei. Die weiss allerdings nichts von ihrem «Glück».

Aber erstmal wird gebechert. Und wie. Die Gläser sind kaum halb geleert, schon schleppt einer der Jungs die nächste Runde an. Nach zwei Stunden schwankt Dominik schon bedrohlich, während Beni mittlerweile die Bühne gestürmt hat – um mit einer ergrauten Endfünfzigerin zu tanzen.  

Dann ertönt der Schlager «Kölsche Jung» und auch ich baue die letzte Hemmschwelle ab. Ralph aus Münster ist mit einem anderen Billigflieger für zwei Euro angereist und erklärt mir stolz, dass er in diesem Jahr leider nicht so oft auf Mallorca gewesen sei. 

«Nur viermal! Das ist ja nix! Letztes Mal war ich elfmal hier!»

Ralph grinst zufrieden.

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Ralph mit seinen Freundinnen Hanna (links) und Maren (rechts). bild: philip buchen/watson

«Wird's dir nicht irgendwann langweilig? Ist doch immer dasselbe?» – «NEIN!», brüllt Ralph über die Boxen hinweg. «Das sind doch Super-Preise hier, die Hotels haben Spitzenqualität – hier ist immer Action.» Ralph würde zwar auch manchmal woanders hinfahren, aber bei diesen Preisen müsse man einfach zuschlagen. Auch im November.

Kleines Stimmungsbild: 

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: philip buchen/watson

Und Oliver meint: «Ja, das war mir schon klar, dass hier nicht viel los sein würde. Aber hey, ich hatte eh Urlaub. Warum soll ich denn in Berlin bleiben?» – «Und woanders hin?», frage ich vorsichtig. «Mal was Neues sehen?» Enrico schüttelt den Kopf. 

Dann lieber nochmal mit den Jungs in den Bierkönig.

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Enrico und Oliver diskutieren Frauen, Beni geht währenddessen steil. bild: philip buchen/watson

Die Gespräche drehen sich immer um dasselbe: Heute müsse man noch ordentlich steil gehen. Und natürlich Sex. Nur mit wem? Das bleibt offen: Auf der Tanzfläche dreht eine Frau einsam ihre Kreise.

Und Nena singt:

«Gib mir die Hand, ich bau' dir ein Schloss aus Sand. Irgendwie, irgendwo, irgendwann ...»

Dann bekommen wir Besuch: Die Mutter der einsamen Tänzerin kommt an den Tisch und fordert uns auf, mit ihrer Tochter zu schunkeln. Doch niemand ist bereit, mitzuschunkeln.

Die Antworten an diesem Abend sind einfach: Die da oben in der Regierung lügen, aber die AfD ist auch scheisse – und der Klimawandel? Der sei eh nicht aufzuhalten. Da könne man auch für 1.99 Euro für ein paar Tage auf der Schinkenstrasse abtauchen.

Zeit für eine kleine Erinnerung: 

Von Berlin nach Palma und zurück verbraucht laut der Klimaschutzorganisation atmosfair jeder von uns im Bierkönig 620 Kilo CO2 – ein Drittel des jährlich empfohlenen CO2-Verbrauchs. Ein Ryanair-Flugbegleiter schafft mit Zuschlägen laut Verdi vielleicht 1800 Euro brutto, dazu kommen Provisionen aus dem Bordverkauf. Die Mallorquiner protestieren seit Jahren gegen die explodierenden Wohnkosten und die Vermüllung durch den Partytourismus auf der Insel.

Die Jungs zeigen mir mittlerweile Videos von den Hotelzimmern, in denen sie heute schlafen werden. Alex: «Mit zwei Balkonen – Wahnsinn, oder? Ja, sag mal: Wahnsinn, oder?»

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bild: philip buchen/watson

Alles dreht sich – und ich beschliesse, ins Hotel zu fahren. Vor dem Bierkönig hat die Saison-Dame ihren Stammplatz geräumt, auch die Dealer sind schon im Bett.

Am Strassenrand wecke ich einen eingepennten Taxifahrer, der mich ins Hotel fährt. Die Berliner Party-Jungs haben mir versprochen, dass wir uns am Tag nach dem Bierkönig nochmal treffen. Bis morgen und süsse Träume, Schinkenstrasse ...

Einsam am Ballermann – der Tag danach

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Die Nacht im Bierkönig hat Spuren hinterlassen. bild: philip buchen/watson

Ich schreibe den Jungs, frage, wann sie sich heute treffen wollen. Keine Antwort. 

Na gut. Ich fahre trotzdem schon mal an den Ballermann und entdecke eine Geisterstadt: Leere Strassen, geschlossene Läden – ein Rentner grüsst freundlich, während sein Hund vor einem geschlossenen Striplokal einen Haufen macht.

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bild: philip buchen/watson

Also weiter vorbei am verrammelten Megapark. Ums «Dos Pins» von «Dschungelcamp»-Siegerin und Pornostar Melanie Müller hat man einen Zaun gebaut, auch bei Tim Mälzers Bude sind die Stühle hochgestellt. Wo Dieter Bohlen dann wohl Mittagstisch macht?

Eine Stunde vergeht, keine Nachricht von den Jungs. Zurück zum Bierkönig – Täter kehren ja bekanntlich immer zum Tatort zurück. Zur Mittagszeit ist die Elite dort bereits versammelt: Knapp 30 Mallorca-Deutsche und eine Handvoll Partytouristen sitzen schweigsam an den Biertischen.

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Vor dem «Schöne Mädchen» liegt Erbrochenes. Die einzige Spur eines wilden Abends auf der Schinkenstrasse.

Ich hole mir beim Grillkönig eine «Currywurst un' Bier – gracias» und trotte zum Strand. Meine dritte Runde durch S'Arenal. Die Dealer am Deutschen Kiosk (heisst wirklich so) lassen mich mittlerweile wortlos passieren. So schnell wird man am Ballermann also zum Einheimischen.

19 Grad, strahlend blauer Himmel. Das Meer schwappt vor sich hin, keine Antwort von Alex aus Berlin. Ich fläze mich als Einziger in Badehose am Strand, zwei ältere Polen machen zehn Sonnenstühle entfernt von mir Gymnastik-Übungen. 

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bild: philip buchen/watson

Ich beschliesse, blöd zu sein, und laufe ins Wasser. Es ist eiskalt! Schnatternd und fluchend flüchte ich aus der Brandung – jetzt rächt es sich, ein viel zu kleines Badehandtuch eingepackt zu haben. Um warm zu bleiben, hüpfe ich am Strand auf und ab. Und lutsche präventiv Hustenbonbons. Ich erinnere mich an die Worte des Taxifahrers: «Nur alte bekloppte Deutsche gehen jetzt noch ins Meer.» 

«Du bist Deutscher?» Moussa strahlt mich an. «Acht Euro – sehr gut.»

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bild: philip buchen/watson

Moussa wuchtet ein paar Dutzend «Roy Bon»-Sonnenbrillen auf die Bank neben mich. Aha. Verstehe. Dass ich schon eine Sonnenbrille habe, juckt ihn nicht.

«You need more.» Ich lehne ab. Wir schauen aufs Meer. Er springt vom Deutschen ins Englische, ins Französische. Moussa ist vor einem Jahr aus dem Senegal nach Spanien gekommen – wie genau, will er mir nicht sagen. Sein erster Winter am Ballermann. Die Deutschen seien im Sommer super gewesen, alle sehr zufrieden mit den Sonnenbrillen. Und auch sehr freundlich.

Moussa hat Frau und Sohn im Senegal gelassen, er will so schnell wie möglich zurück.

«Also, kaufen? Zwei?» Nope. Wenn Moussa Glück hat, wird er heute vielleicht fünf «Roy Bons» los. Pro Brille darf er zwei Euro behalten. Moussa stapft weiter, immer den leeren Strand entlang. Irgendwo wird bestimmt ein Deutscher ohne Sonnenbrille hocken.

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Auch Moussas Kollege vor dem Klohäuschen wird heute nicht viel reissen. bild: philip buchen/watson

Von den Berlinern habe ich noch immer nichts gehört. Was denen wohl passiert ist? Eine Entscheidung muss her. Ich gehe auf ein letztes Bier in den König. Dort nicken mir die Bierkönige immerhin schon zu.

Ratschlag eines Stammgasts:

«Bleib doch einfach hier. Scheiss auf deinen Chef, hier hast du alles, was du brauchst.»

Ein Schweizer Junggesellenabschied hat sich Shirts des Party-Tempels geholt. Es ist 15 Uhr. Der kleinste Eidgenosse schwankt schon bedrohlich.

Hin- und Rückflug für weniger als einen Döner, ein billiges Hotel, dazu noch ein paar Zwanziger für Bier. So sieht für Alex und seine Freunde ein guter Urlaub aus. Lange schlafen, abends mit denselben Leuten dieselben Lieder abfeiern, dasselbe Bier trinken, natürlich alles auf Deutsch. 

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Im Sommer gehört das Strandlokal «Ballermann 6» zu den Hotspots der deutschen Party-Szene. Heute nicht. bild: philip buchen/watson

Ich dachte, ich würde auf der Insel der Wilden landen. Stattdessen bin ich auf der Insel der Genügsamen gelandet.

In S'Arenal will man nicht viel – aber das, was man bekommt, eben so günstig und gut deutsch wie möglich. Der Rest ist egal.

Ich kippe mir den letzten Rest Malle-Pils rein und nehme den Bus zum Flughafen. Die nasse Badehose trocknet unter meiner Jeans. 

Um 20 Uhr landen wir in Berlin-Schönefeld – natürlich wird geklatscht. Als die Stewardess die Tür aufschiebt, zieht ein eisiger Wind durch die Maschine. «Scheisse, ist das kalt», flucht eine junge Frau drei Reihen hinter mir.

Und zu ihrem Freund: «Lass im Januar wieder nach Mallorca.»

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60Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ruggedman 07.12.2018 17:38
    Highlight Highlight Einmal in meinem Leben war ich eine Woche dort. Gott bewahre; NIE WIEDER!!!
    Ich habe mir jeweils 3 Promille angetrunken um das Ganze einigermassen zu ertragen.
  • Waedliman 07.12.2018 10:40
    Highlight Highlight Ich habe mir den Ballermann im Sommer angeschaut und war etwa eine Stunde dort. Niemand muss mir erzählen, dass er versehentlich dort war und gezwungen wurde, sich die Nächte um die Ohren zu schlagen. Das Bild, das sich dort bietet ist Folgendes: Trash vom Feinsten - Hotels aus den 60ern und 70ern, Tausende von Betrunkenen Männern und Frauen, die sich verhalten wie die letzten Neandertaler. Wenn man irgendwo etwas auf Spanisch bestellt, wird man blöd angeschaut. Wie man so etwas Ferien nennen kann, ist mir ein Rätsel. Als Deutscher schäme ich mich für so einen Haufen.
    • Pascal Guggisberg 07.12.2018 13:05
      Highlight Highlight Volksvedummung nennt man das auch :)
  • Cucina 07.12.2018 10:24
    Highlight Highlight Als wen ein Job über Assi und nicht Assi entscheiden würde.
  • Phiilofofi 07.12.2018 10:20
    Highlight Highlight Meine Güte welch Odyssee xD
  • Zürischnure 07.12.2018 09:56
    Highlight Highlight Kein Wandel in Sicht, tschau tschau Klima.
  • Zürischnure 07.12.2018 09:51
    Highlight Highlight Schade, dass Watson das mit seinen 1.99 € unterstützt hat.
    • Kyle C. 07.12.2018 13:04
      Highlight Highlight Wenn man die kritischen Untertöne im Bericht liest und hört, dann finde ich diesen Bericht ziemlich informativ und bereichernd.
    • Zürischnure 07.12.2018 14:41
      Highlight Highlight Ja. Trotzdem, jeder Sitz der Verkauf wird Unterstützt diesen Nonsens.
    • Kyle C. 07.12.2018 15:42
      Highlight Highlight Evtl. halten solche Berichte aber weitere Personen davon ab, solches mitzumachen. Aber ich gebe dir Recht, man hätte die Kritik durchaus etwas beissender formulieren können/sollen/müssen.
  • Nik G. 07.12.2018 09:25
    Highlight Highlight "Du weisst aber schon, dass wir alle keine Assis sind, oder? Wir haben Jobs und machen das hier nur mal zum Spass."
    Genau kit solchen Aussagen benhemen sich die Touristen absolut daneben. Wieso lassen sie die Manieren dann zuhause?
    • Waedliman 07.12.2018 10:43
      Highlight Highlight Weil in manchen Menschen scheinbar ein Neandertaler steckt, der grunzend und kotzend sein Weibchen erobert. Und dann gibt es das Gegenstück - die Neandertalerweibchen, die genau solche Männchen mögen. Dass man auf Mallorca wenig Respekt vor deutschen und britischen Touristen hat, wundert mich wenig.
    • Nik G. 07.12.2018 13:38
      Highlight Highlight Das ist nun aber den Neandertaler gegenüber sehr gemein. Ich dachte die wären damals intelligenter gewesen als der Homo was auch immer.... :-)
  • Jeanne d'Arc 07.12.2018 09:07
    Highlight Highlight Jede Clique hat einen Beni :-)
  • sottosopra 07.12.2018 08:44
    Highlight Highlight Anstatt eine Reportage über die (nicht grad intelligesteten) Massentouristen zu machen und diese blosszustellen, wäre es meiner Meinung nach sinnvoller, eine Reportage über die selbstgerechte Masse an Gebildeten (und auch einigermassen Vermögenden) zu machen, die zwar einen veganen und nachhaltigen Lebensstil pflegen (bei Ernährung, Mobilität und Wohnen), dafür aber insgesamt weitaus öfter in ein Flugzeug steigen (und längere Distanzen fliegen), als der 0815-Bürger.
    Hier ein paar Inputs:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/klimawandel-das-koennen-sie-persoenlich-dagegen-tun-a-1240539.html
    • Waedliman 07.12.2018 10:43
      Highlight Highlight Die gibt es doch auch. Man muss nur wissen, wo man solche Reportagen findet ;-)
    • Posersalami 07.12.2018 11:48
      Highlight Highlight Der Luftverkehr macht nur 5-6% der Treibhausgasemissionen aus. Klar muss man auch da weniger ausstossen aber wenn einer 1x im Jahr nach Asien fliegt und ansonsten nur Zug fährt ist sein Fussabdruck Lichtjahre besser, als wenn er täglich 30km Auto fährt und 5x im Jahr nach Malle fliegt.
  • MadPad 07.12.2018 08:44
    Highlight Highlight Kerosin muss besteuert werden. Es gibt keinen Grund wieso dieser Treibstoff immer noch steuerbefreit ist.

  • Yakari9 07.12.2018 08:21
    Highlight Highlight Soviel zu "Die Wirtschaft wirds richten, nur ja keine Vorschriften und Verpflichtungen"...
  • Randy Orton 07.12.2018 07:25
    Highlight Highlight «Du weisst aber schon, dass wir alle keine Assis sind, oder? Wir haben Jobs und machen das hier nur mal zum Spass.»

    Ihr wisst aber schon, dass ihr euch auch einfach zu Hause wie Assis aufführen könnt „zum Spass“ und dafür nicht nach Spanien fliegen müsst um die Leute dort zu belästigen?
    • Kyle C. 07.12.2018 13:07
      Highlight Highlight Der Begriff "Assi" wird im deutschen Sprachgebrauch (also in Deutschland) leicht anders verwendet und verstanden als bei uns.
  • Blue64 07.12.2018 07:01
    Highlight Highlight Umwelt hört beim Saufen wohl auf - nur weil bei einigen intelligenzmässig nicht viel läuft, kann sich diese Fluglinie solche frechen Preise erlauben. Und hier interveniert keine offizielle Stelle?
  • Iseeus 07.12.2018 06:48
    Highlight Highlight Sorry, aber für diesen Report solch einen totalen Verhältnisblödsinn durchzugeben, finde ich persönlich ein Armutszeugnis gegenüber der Frage was Journalismus sein soll oder darf.
    Er steht, aus meiner Sicht, mit dem Verbrauch von Kerosin und dem Mitmachen bei dieser Verzerrung des Marktes in keinem Verhältnis zum journalistischen Informationsauftrags.
    • Ueli_DeSchwert 07.12.2018 08:55
      Highlight Highlight Wenn er mit diesem Artikel nur 2 Personen davon abgebracht hat, hat es sich für die Umwelt schon gelohnt...
    • Blitzmagnet 07.12.2018 09:19
      Highlight Highlight Sehe ich anders.
    • ujay 07.12.2018 10:48
      Highlight Highlight Falscher Ansatz, Ueli. Der Flug findet sowieso statt, ob mit oder ohne die zwei Fluggäste.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gähn on the rocks 07.12.2018 06:25
    Highlight Highlight Unglaubliche Umweltverschmutzung! Alles.
  • ujay 07.12.2018 05:08
    Highlight Highlight Was für ein trauriges, anspruchsloses Leben müssen solche Touristen haben. Verblödung 2.0.
    • Waedliman 07.12.2018 10:45
      Highlight Highlight Ich habe die aggressive Stimmung dort erlebt. Männer wie Frauen, sich anschreiend, herumtaumelnd, mit "lustigen" Hütchen auf dem Kopf, Geständnissen, Jägermeister-Fans zu sein, homophob, die niveauloseste Schublade, die man finden kann, passt genau auf diese Menschen.
  • frau_kanone 07.12.2018 04:05
    Highlight Highlight Fazit: Deine Mutter hatte Recht. Ekelhaft.
  • Arneis 07.12.2018 00:02
    Highlight Highlight Wenn man für 1.99€ fliegen kann, dann hat der Gesetzgeber versagt.
  • The Writer Formerly Known as Peter 06.12.2018 23:38
    Highlight Highlight Das Problem sind die hohen externen Kosten, die wegen fehlenden Rahmenbedingungen nicht internalisiert werden.
    • Schnäggebei 07.12.2018 07:27
      Highlight Highlight wieso die vielen Blitze? Genau da liegt das Problem!
    • pali2 07.12.2018 07:59
      Highlight Highlight Versteh die Blitze auch nicht. Negative Externalitäten sollten internalisiert werden - wenn dann der "richtige" Preis bezahlt wird, fliegt niemand mehr 11 mal pro Jahr nach Malle.
  • schlorziflade 06.12.2018 23:17
    Highlight Highlight Ein Trauerspiel in 3 Akten...
  • Fonzie 06.12.2018 23:15
    Highlight Highlight Ja, alles janz herrlich. Aber mal zurück zu den Flugpreisen, die für diese Story als Aufhänger herhielten: wärs nicht interessant, mal aufzuzeigen wie die Billig-Airlines aus solchen Angeboten mittelfristig profitieren möchten? Steht das überhaupt im Vordergrund, oder pocht man auf die reine Masse mit der Hoffnung, sich über kurz oder lang etablieren zu können? Was sind die Ziele solcher Airlines allgemein, was ihre Strategie? Das wär spannend!
  • ströfzgi 06.12.2018 22:46
    Highlight Highlight Hoffe hast dennoch etwas Spass gehabt, auch wenn Du dich dermassen billig hergibst für deine 15 min… fame? 🤦‍♀️
  • Mira Bond 06.12.2018 22:38
    Highlight Highlight Rücksichtslos und dumm. Mehr fällt mir dazu nichts ein.
  • Nelson Muntz 06.12.2018 22:13
    Highlight Highlight € 1.99 inklusive oder exklusive Flughafen-Taxen? Was würde ein Koffer eingecheckt zusätzlich kosten?
    • Filzstift 06.12.2018 23:25
      Highlight Highlight Und kann man als Schweizer wenigstens die deutsche MwSt rückerstatten lassen?
    • Sommersprosse 07.12.2018 00:39
      Highlight Highlight @Filzstift: Du bekommst die MwSt. nur erstattet, wenn du auf dem Junggesellenabschied des Schweizers die meisten Kondome verkaufst, mit einem Bauchladen selbstverständlich. Dann sind dir die 32 Cent sicher.
    • maxi 07.12.2018 06:19
      Highlight Highlight 24h brauchst ja höchstens Bauchtäschli... 😂
  • ThePower 06.12.2018 22:09
    Highlight Highlight Danke für den Report👍Und jetzt: Geh mal Bier holen, du wirst schon wieder hässlich😁🍻
  • Scaros_2 06.12.2018 22:06
    Highlight Highlight Hast du Ralph aus den Simpsons kennengelernt? Sorry aber wer das genial etc findet der hat doch eine an der Waffel oder keine Fähigkeit seinen Horizont zu erweitern.
    • äti 06.12.2018 22:26
      Highlight Highlight ... ich fürchte so ist ein grosser Teil der Welt und es werden eher mehr ...
    • Nelson Muntz 06.12.2018 22:50
      Highlight Highlight Bei €1200 brutto wird der Horizont kaum je erweitert werden können. Wieso ist wohl halb Deutschland in Zürich am Arbeiten? Die sind, zumindest am Anfang, auch mit Löhnen unter CHF 5000 mega happy.
    • EvilBetty 07.12.2018 07:43
      Highlight Highlight Was hat denn bitte das Einkommen mit der Fähigkeit den eigenen Horizont zu erweitern zu tun?
    Weitere Antworten anzeigen
  • 00892-B 06.12.2018 22:05
    Highlight Highlight Sympathische Truppe!
    • Sommersprosse 07.12.2018 09:18
      Highlight Highlight Interessant... Da, wo ich herkomme, nennen wir solche Typen Prolls oder Vollassis! 😂
    • 00892-B 07.12.2018 09:57
      Highlight Highlight Das trifft's ziemlich gut. Wir nennen sie noch Sachen, welche nicht veröffentlicht würden hier😋

      Glaube hätte meinen Kommentar mit Ironie kennzeichnen müssen 😅🤷‍♂️
    • Sommersprosse 07.12.2018 12:45
      Highlight Highlight Dachte ich mir schon! Das hätte nicht ins „Profil“ gepasst. 😉 Du kannst die Wörter auch mit Sternchen „verzerren“, das sollte auch klappen! 😂
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