Schweiz
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So gesund sind die Schweizer – die 5 wichtigsten Erkenntnisse in Grafiken



ZUR BEKANNTGABE DER RESULTATE DER NEUSTEN STUDIE DER STIFTUNG SUCHT SCHWEIZ, AM MONTAG, DEM 23. MAERZ 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Eine junge Frau raucht auf einem Bahnsteig im Bahnhof Winterthur eine Zigarette, waehrend sie auf ihren Zug wartet, aufgenommen am 9. November 2005. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Ähnlich viele Schweizer greifen immer noch zur Zigarette, aber sie tun das seltener. Bild: KEYSTONE

Die Schweizer Bevölkerung raucht und trinkt weniger, bewegt sich mehr und isst ausgewogener. Die meisten fühlen sich gesund, wie die sechste Schweizerische Gesundheitsbefragung zeigt. Daraus geht auch hervor, in welchem Ausmass Gesundheit eine soziale Frage ist.

Die Ergebnisse auf einen Blick

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Bild: bundesamt für statistik

Und das sind die 5 wichtigsten Erkenntnisse

Übergewicht hat sich stabilisiert 

Beim Übergewicht und seiner extremen Form Adipositas konnte seit der letzten Gesundheitsbefragung im Jahr 2012 eine Stabilisierung festgesetellt werden.

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Bild: bundesamt für statistik

Doch bei den Personen mit lediglich einem obligatorischen Schulabschluss ist jede fünfte Person. Bei Personen mit einem tertiären Abschluss ist der Anteil nicht einmal halb so gross. Der Anteil der Personen, die sich ausreichend bewegen, ist in dieser Gruppe hingegen deutlich höher.

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Bild: bundesamt für statistik

Das schlägt sich auf die Befindlichkeit nieder. 63 Prozent der Befragten zwischen 45 und 64 Jahren, die nur einen obligatorischen Schulabschluss haben, beurteilen ihren Gesundheitszustand als gut bis sehr gut. Bei den Personen mit einer akademischen Ausbildung sind es fast 90 Prozent.

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Bild: bundesamt für statistik

Das ist umso bedenklicher, als dass die Ungleichheiten einen Dominoeffekt haben: Wer fettleibig ist oder sich wenig bewegt, fühlt sich nicht nur schlechter, sondern hat auch ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Gelenkbeschwerden.

Ähnlich viele Raucher – weniger Zigaretten

Die Gesundheitsbefragung liefert den Bundesbehörden dafür viele weitere Anhaltspunkte. So ist zum Beispiel der Anteil der Raucherinnen und Raucher in den letzten zehn Jahren bei rund 27 Prozent stabil geblieben. Diese rauchen jedoch weniger: 1992 haben noch 41 Prozent der Raucher täglich mindestens eine Schachtel Zigaretten geraucht, 2017 waren es noch halb so viele.

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Bild: bundesamt für statistik

Der Anteil der Männer, die noch nie geraucht haben, nahm seit 1997 von 38 auf 45 Prozent zu.

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Weniger Alkohol – mehr Rauschtrinker

Halbiert hat sich seit 1992 Zeit auch der Anteil Personen, die täglich Alkohol trinken.

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Bild: bundesamt für statistik

Zugenommen hat hingegen das so genannte Rauschtrinken. Dazu neigen vor allem jüngere Frauen zunehmend: In der Altersgruppe von 15 bis 24 Jahren hat sich der Anteil der Frauen, die mindestens einmal im Monat in kurzer Zeit vier oder mehr Gläser Alkohol trinken, in den letzten 10 Jahren auf 24 Prozent verdoppelt.

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Bild: bundesamt für statistik

Gesundes Verhalten ist Trend

Die Schweizer bewegen sich häufiger

Insgesamt zeigt die Studie aber eine positive Entwicklung. Gesundes Verhalten als Lebensstil ist in Mode. Immer mehr Menschen bewegen sich auch regelmässig. Inaktiv sind nach eigenen Angaben nur 7,2 Prozent der Männer und 9,1 Prozent der Frauen. Vor 15 Jahren waren es noch doppelt so viele.

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Bild: bundesamt für statistik

Frauen ernähren sich gesünder

Bei der ausgewogenen Ernährung haben die Frauen die Nase vorn. 28 Prozent erfüllen die Ernährungsempfehlungen beim Früchte- und Gemüsekonsum. Bei den Männern beträgt der Anteil nur 15 Prozent. Frauen konsumieren auch weniger Fleisch, 6 Prozent verzichten inzwischen ganz darauf. Das sind dreimal mehr als 1992.

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Bild: bundesamt für statistik

Für die am Dienstag vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichte sechste Schweizerische Gesundheitsbefragung wurden 2017 über 22'000 Personen zu ihrem Gesundheitszustand befragt. Die Erhebung wird alle fünf Jahre durchgeführt. (cbe/sda)

Zigaretten nur für die Älteren?

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Me:ish 31.10.2018 23:26
    Highlight Highlight Da wohl auch bei dieser Statistik beim Gewicht mit dem BMI gerechnet wird, lege ich es so aus, dass durch den vermehrten Sport die Männer Muskeln aufgebaut haben und dadurch der BMI gestiegen ist. Sie sind also nicht fetter, sondern muskulöser. Super.
  • Fandall 31.10.2018 10:19
    Highlight Highlight Interessant finde ich dass die körperliche Aktivität zugenommen hat und es trotzdem mehr Übergewichtige und Fettleibige gibt. Es scheint dass wir zuviele Kalorien (auch die "gesunden") konsumieren.
  • Ich mein ja nur 30.10.2018 22:33
    Highlight Highlight Die Zahlen zum Rauchen werden erhoben, indem man die Leute nach ihrem Konsum fragt. Die in der Schweiz verkauften Mengen an Zigaretten liegen 40% höher als diese Angaben. Entweder werfen die Leute jeweils 5 Zigis direkt im Kiosk in den Abfall oder es wird mehr geraucht, als hier behauptet wird.
  • B-Arche 30.10.2018 12:54
    Highlight Highlight Die Schweiz ist des einzige Land in Europa in dem die Anzahl Raucher nicht stetig zurückgeht.
    Politisch wird sich auch nichts ändern solange die Headquarters der grossen Tabakkonzerne die man mit Tiefststeuern ins Land geholt hat weiterhin gepampert und protegiert werden.

    Der letzte Sündenfall und Niederknien vor der Tabakindustrie war das Verhindern des Littering-Verbots für Zigarettenkippen.
    Daher sieht es in der ordentlichen Schweiz so aus dass alles brav in den Mülleimer gesteckt wird aber jeder Raucher schmeisst seine Kippen überall hin. Und vor allem qualmt er oder sie auch alles zu.
    • Hierundjetzt 30.10.2018 13:46
      Highlight Highlight B-: Und nun zu den Fakten:

      Wie ist Deine Definition von "ganz Europa" die Nordländer + die Kanalinseln? Eurostat zeigt ein komplett anderes Bild. Aber Hauptsache irgendwas schreiben.

      Littering betrifft *sämtliche* Abfälle, da gibt es keine Exklusion. Nö. Nein. In Bern und in der Westschweiz bzw. Ostschweiz wurde der Bussenkatalog erweitert.

      Was der Sitz (!) eines Tabakkonzerns mit dem Rauchen zu tun hat, erschliesst sich mir nicht. Das ist weder eine Korrelation noch eine Kausalität erkennbar.

      Sämtliche vorgebrachte Argumente sind invalid.

      Bitte sorgfältiger argumentieren. Merci
    • Ich mein ja nur 30.10.2018 22:25
      Highlight Highlight Ein bisschen vereinfachenden, diese Antwort. In den meisten Ländern Europas geht der Anteil Rauchender in der Bevölkerung zurück. In der Schweiz stagniert er (wenn man den Zahlen glauben will). Es ist eindeutig, dass dies mit der laschen Regulierung des Geschäfts zu tun hat. Und wenn man da die Verbindung zu den Hauptsitzen der Tabakmultis nicht machen kann, liegt das eventuell daran, dass man die Thematik nicht verfolgt:

      https://pages.rts.ch/emissions/temps-present/9732471-attention-ce-parlement-peut-nuire-a-votre-sante.html
  • Pisti 30.10.2018 12:06
    Highlight Highlight Somit sind die ständigen Preiserhöhungen wirklos und gehören abgeschafft!
    • Ich mein ja nur 30.10.2018 22:28
      Highlight Highlight Die Preiserhöhungen werden in der Schweiz absichtlich in so kleinen Schritten gemacht, dass sie den Gewinn der Tabakmultis erhöhen, aber keinen Einfluss auf den Konsum haben.
  • piatnik 30.10.2018 12:00
    Highlight Highlight dafür bezahlen sie mehr, ziel erreicht!
  • Ruffy Uzumaki 30.10.2018 11:38
    Highlight Highlight ehm, Frage:
    Zwei Drittel achten auf ihre Ernährung? Wie wird das definiert? Ich achte absolut nicht auf meine Ernährung, esse was ich will, aber unbewusst ausgewogen. Auch gern mal McDonalds. Viel Zuckerkram. Normalgewichtig. Sportlich. Keinen einzigen Krankentag seit 6 Jahren.
    Gibts da eine Definition oder hat man einfach ausgewählt "ja, ich achte auf meine Ernährung"
    • Charlie B. 30.10.2018 11:50
      Highlight Highlight Ob dus glaubst oder nicht, es ist tatsächlich so simpel: „Zwei Drittel der Bevölkerung achten auf ihre Ernährung“. Wobei du anscheinend nicht dazugehörst.
    • Butschina 30.10.2018 12:51
      Highlight Highlight Ich verstehe darubter, dass man schaut genügend Eiweisse, Vitamine,... Bei Übergewichtigen würde dies heissen pro Mahlzeit 20-30g Kohlenhydrate nicht zu überschreiten und viel Gemüse zu essen. Sehr gut sind Haselnüsse und Mandeln, da sie die gesunden Fettsäuren enthalten. Die Menge sollte bei allem dem Körper angepasst werden. Man darf sich auch mal was gönnen.
      Da dein Gewicht normal ist und du Gesund bist machst du wohl alles richtig.
      Generell sollte man sich nicht damit stressen, das würde eher negative Folgen haben. Tipp für Übergewichtige: Rüebli roh knabbern. Das kauen wirkt sättigend
    • Lami23 30.10.2018 13:35
      Highlight Highlight Dir ist aber schon klar, das Normalgewichtig und aktuell gesund nicht automatisch bedeutet dass du dich richtig ernährst?
  • Simon Probst 30.10.2018 11:36
    Highlight Highlight eine 6 in allen zeugnisses der "raucher-prävention" hihihihi :D

Eine halbe Million Menschen in der Schweiz denken an Suizid

541'000 Menschen in der Schweiz haben in den letzten zwei Wochen an Suizid gedacht. 200'000 haben schon einen Versuch gemacht, 33'000 in den letzten 12 Monaten. Seit 2012 stieg der Anteil an Menschen mit Suizidgedanken von 6.4 auf 7.8 Prozent.

Und die Dunkelziffer dürfte aus zwei Gründen hoch sein: Erstens basiert die Statistik des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) auf Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB 2017), und bei Befragungen werden Auskünfte oft aus Scham …

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