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Grenzwaechter kontrollieren einen rechtswidrigen Aufenthalter, am Dienstag, 10. November 2015, am Bahnhof in Buchs. Im September kamen erstmals mehr Fluechtlinge an der Ostgrenze als im Tessin an. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

An der Schweizer Grenze in Buchs kommen immer mehr Flüchtlinge an.
Bild: KEYSTONE

Sprunghafter Anstieg: Die Schweiz verzeichnet 2350 Asylgesuche in nur einer Woche 



Die Anzahl der Asylgesuche in der Woche vom 2. bis 8. November ist sprunghaft angestiegen. Rund 2350 Gesuche seien verzeichnet worden, schreibt das «SRF» am Freitagmorgen. Dies seien rund 1000 Gesuche mehr als in der Vorwoche. Die Zahlen basieren auf einer Statistik des Staatssekretariats für Migration (SEM), welche der SRF-Sendung «Rundschau» vorliegt. 

Anfang November sagte das SEM für das Jahr 2015 34'000 Asylgesuche voraus. Seither hat es keine weitere Prognose gewagt. Gut möglich, dass die Zahl nochmals nach oben korrigiert werden muss. 

Bundesrätin Sommaruga bespricht Flüchtlingssituation mit Kantonen

Einen Tag nach ihrer Teilnahme am EU-Afrika-Gipfel in Malta beschäftigt sich Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga auch in der Schweiz mit der Flüchtlingsfrage. Dazu trifft sie sich am Freitagnachmittag mit Kantonsvertretern in Zürich.

Bei den Gesprächen mit dem Vorstand der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorenkonferenz (KKJPD) und der Sozialdirektorenkonferenz (SODK) gehe es darum, die aktuelle Lage im Asylwesen zu erörtern, sagte Agnès Schenker, Sprecherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

CAPTION CORRECTION - CORRECTS NAME TO CORINA CASANOVA --- Roger Nordmann, Nationalrat SP-VD, Staenderat Filippo Lombardi, CVP-TI, Bundespraesidentin Simonetta Sommaruga und Corina Casanova, Bundeskanzlerin, von links, begruessen sich vor den Von-Wattenwyl-Gespraechen, am Freitag, 13. November 2015, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider) --- CAPTION CORRECTION - CORRECTS NAME TO CORINA CASANOVA

Simonetta Sommaruga widemt sich heute der Flüchtlingsfrage.  
Bild: KEYSTONE

Die Frage sei, ob zusätzliche Massnahmen ergriffen werden müssten. KKJPD-Präsident Hans-Jürg Käser hatte am vergangenen Wochenende gefordert, nun den Sonderstab einzuberufen, der im Notfallkonzept des Bundes für ausserordentliche Lagen vorgesehen ist.

Asylgesuche im Oktober nur leicht gestiegen

Die Anzahl Asylgesuche in der Schweiz ist im Oktober leicht auf 4750 gestiegen. Im Vergleich zum September ersuchten damit 206 Personen mehr um Asyl. Insgesamt gingen beim Staatssekretariat für Migration (SEM) in diesem Jahr bis Ende Oktober rund 29'000 Gesuche ein. (sda)

Dieser würde aus einer bereits bestehenden Expertengruppe aus Vertretern des Staatssekretariats für Migration (SEM), des Grenzwachtkorps (GWK), des Verteidigungsdepartements (VBS) und der Kantone gebildet.

Würde der Sonderstab vom Bundesrat aktiviert, so wäre die Landesregierung für die weitere Strategie, Planung und Umsetzungskontrolle der Bewältigung der ausserordentlichen Lage zuständig.

Die KKJPD hält zur Zeit ihre zweitägige Plenarversammlung in Davos GR ab. Auch bei dieser Gelegenheit sollten Asylthemen besprochen werden. Sommaruga war dazu bereits am Donnerstag nach Graubünden gereist. (sda/cma)

[update 09.11.15, dhr] Migration

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