Schweiz
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Wie sich das Einkaufen in den letzten Dekaden verändert hat – in 11 tollen Retro-Bildern

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Früher war nicht alles besser, aber vieles ganz anders. Vor allem in Sachen Einkaufen hat sich in der Schweiz in den letzten paar Jahrzehnten einiges getan, wie die folgenden Bilder zeigen ... 

Damals ging man für Käse, Joghurt und Co. noch ins Milchlädeli – wenn der «Milchmaa» nicht höchstpersönlich zuhause vorbei kam.

Ruth Geiser-Im Obersteg nach ihrer Wahl im November 1970 in den Gemeinderat der Stadt Bern beim Einkaufen in einem Milchgeschaeft. Die SVP-Politikerin wurde als erste Frau in die Berner Stadtregierung gewaehlt und uebernimmt die Baudirektion. (KEYSTONE/Walter Rutishauser)

Politikerin Ruth Im Obersteg Geiser nach ihrer Wahl im November 1970 beim Einkaufen in einem Milchgeschäft. Bild: KEYSTONE

Ähnlich war's beim Metzger. (Und das Beste war dort das obligate Wurstrugeli ...)

Eine Frau kauft am 13. November 2001 an einem Fleischstand auf dem Berner Markt ein. Die Nutztierschutz-Organisation kagfreiland fordert auf Grund einer Umfrage mehr Bundesbeitraege fuer die Freilandhaltung. 80 Prozent der Befragten gaben die Bereitschaft an, fuer eine vermehrte Freilandhaltung auch hoehere Steuern in kauf zu nehmen, wie kagfreiland am 13. November in Bern mitteilte. (KEYSTONE/Yoshiko Kusano)

Eine Frau kauft am 13. November 2001 an einem Fleischstand auf dem Berner Markt ein. Bild: KEYSTONE

Gleich geht's weiter mit den Retro-Bildern, vorher ein kurzer Hinweis:

Auch bei uns hat sich in den letzten 10 Jahren einiges getan!

Wenn Supermärkte immer superer werden und Angebote immer gleicher. Wenn Regale immer voller werden und Portemonnaies immer leerer. Dann ist es Zeit für eine neue Zeit. Wir sind die Kinder einer neuen Zeit. Wir wissen, was wir wollen. Und wo wir es bekommen. Wir sind die ALDI-Kinder!
Mehr Infos unter ich-bin-ein-aldi-kind.ch

Und nun, schwelgen wir weiter in Erinnerungen ...

Im TV-Geschäft flimmerten noch Testbilder auf den Bildschirmen und das Nach-Hause-Tragen war auch schwieriger als heute.

Einkaufen Willi
Fotograf:
Comet Photo AG (Zürich) 
Titel:
TV-Apparate im Eschenmoser 
Beschreibung:
 
Datierung:
1980

TV-Geschäft Eschenmoser 1980. Bild: Comet/ETH-Bibliothek

Ja, und Ausverkauf war nicht während des ganzen Jahres, sondern nur zu bestimmten Zeiten.

Einkaufen Willi
Fotograf:
Hofmann /comet
Titel:
Ausverkauf 
Beschreibung:
 
Datierung:
7/1966

Ausverkauf 1966. bild: comet/eth-bibliothek

Am Kiosk gab es Bücher, Schokolade und Zeitungen zu kaufen – keine Energy-Drinks, kein Bier, keine Sandwiches.

Einkaufen Willi
Fotograf:
Comet Photo AG (Zürich) 
Titel:
Kiosk am Hauptbahnhof Zürich 
Beschreibung:
 
Datierung:
1959

Ein Kiosk am Hauptbahnhof Zürich 1959. bild: comet/eth-bibliothek

Dafür gab es kleine Tante-Emma-Läden, da fand man fast alles, was man brauchte.

Einkaufen Willi
Fotograf:
Comet Photo AG (Zürich) 
Titel:
Lebensmittelladen/Detailistenhändler Samuel Blaser, Turnerstrasse 24, Zürich 
Beschreibung:
 
Datierung:
2/1974

Lebensmittelladen Samuel Blaser in Zürich 1974. bild: comet/eth-bibliothek

Sogar Geschenke kaufen schien früher Spass gemacht zu haben. 😉

ARCHIVE --- ALLE JAHRE WIEDER SEIT WIR UNS ERINNERN KOENNEN, LIEGEN AM WEIHNACHTSTAG DIE GESCHENKE UNTER DEM MIT KERZEN GESCHMUECKTEN CHRISTBAUM. WIR BLICKEN DARUM ZURUECK UND STELLEN IHNEN DIESES HISTORISCHE WEIHNACHTSBILD ZUR VERFUEGUNG --- Two boys do some Christmas shopping, pictured in Zurich, Switzerland, on December 23, 1957. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Schm.) ....Zwei Knaben machen Weihnachtseinkaeufe, aufgenommen in Zuerich am 23. Dezember 1957. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Schm.)   === , ===

Zwei Knaben machen Weihnachtseinkäufe, aufgenommen in Zürich am 23. Dezember 1957. Man stelle sich nur mal vor, wie viel Betrieb heute so kurz vor Weihnachten auf Zürichs Strassen herrscht ... Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Apropos: Auch in den Einkaufszentren ging es vor 35 Jahren noch etwas gemütlicher zu und her. 

Das Glatt Einkaufszentrum in Wallisellen, Zuerich, aufgenommen im Juni 1981. (KEYSTONE/Str)

Wie hier im Glattzentrum anno 1981. Bild: KEYSTONE

Ach ja, und kannst du dich noch an die Metallkörbli erinnern? Heute sind sie zum Glück aus (leichtem) Plastik. 

Voller Einkaufskorb, aufgenommen am 30. Dezember 1997 in einem Zuercher Lebensmittelgeschaeft.  (KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI)

Bild: KEYSTONE

Früher sind wir noch sehr oft für Musik in Läden gegangen ...

Eine Schallplattenabteilung im Glatt Einkaufszentrum in Wallisellen, Zuerich, aufgenommen im Juni 1981. (KEYSTONE/Str)

Eine Schallplattenabteilung in Wallisellen, Zürich, aufgenommen im Juni 1981. Bild: KEYSTONE

Und wer jetzt denkt, dass Self-Checkout was Neues ist: Falsch. 1966 wurde das Projekt schon einmal von einer Ladenkette eingeführt. Das Modell hat sich damals allerdings nicht durchgesetzt. 

Eine aeltere Frau bedient 1966 in Zuerich, Schweiz, in einer Filiale des Detailhaendlers Migros eine Kasse, an der die Kunden ihre Einkaeufe selber verrechnen koennen. Das Modell hat sich nicht durchgesetzt. (KEYSTONE/Str)

Bild: KEYSTONE

Hier kommen die ALDI-Kinder

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Und natürlich hatten wir damals auch kein Onlineshopping. Das war aber auch nicht nur schlecht, wenn wir uns diese Bilder anschauen ... 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sämuu 09.01.2017 10:46
    Highlight Highlight Schon amüsant all die Kommentare zu lesen die gegen Aldi wettern. Genau Ihr seit es, die wegen ein paar Franken ins Ausland einkaufen geht. Aldi Schweiz sowieauch Lidl hat die Hochpreisinsel Schweiz ein bisschen gebremst, so das die Preise z.B für Kosmetikartikel marktgerechter sind... Aber immer nur meckern, dass alles zu teuer ist und wenn ein Grossist das zu ändern versucht jammert Ihr auch... Manche Menschen sind nie zufrieden. Ja, und wenn Ihr nicht in den Laden einkaufen wollt, lasst es sein. Auch da zu arbeiten braucht Ihr nicht, aber manch Leute sind froh um einen Arbeitsplatz!!!!
    • scheppersepp 11.01.2017 12:20
      Highlight Highlight Das ist genau das Problem. Ich kaufe nicht im Ausland und wer nicht schweizer Preise bezahlen will, soll auch keinen schweizer Lohn erhalten. Ich bin gegen Aldi weil er für diese ganze Geiz ist geil scheiß steht die aus dem Ausland zu uns rüberkommt. Kaufe auch nur Havelaar Bananen weil die 20 Rp. Pro Kilo mich nicht schmerzen...
  • Füttert die Tauben! 08.01.2017 13:59
    Highlight Highlight Bevor ich in einem Aldi einkaufe, müsstet ihr die Läden aufwerten. Einfach Paletten und Kartonschachteln stapeln ist für mich noch kein Laden. Uach das Angebot ist auf wenuge Artikel beschränkt die gut laufen, nicht ganz alltägliche Produkte findet man bei euch wohl kaum. Deshalb immer noch ab in die Migros, freundliches Personal, gut eingerichtete Läden und eine breite Palette an Produkten.
  • scheppersepp 08.01.2017 12:00
    Highlight Highlight Netter Artikel. Super Fotos. Leider die übelste Werbung ever. Das sich Aldi auf eine Stufe mit der Migros zu heben versucht ist einfach lächerlich. Die sollten erst mal ihr Personal anständig bezahlen, bevor sie sich auch nur annähernd mit der migros vergleichen dürfen.
    • Barracuda 08.01.2017 17:01
      Highlight Highlight Ja, die aktuelle Werbung von Aldi (angelehnt an die Migros-Kinder) ist absolut lächerlich. Ich dachte ich sehe nicht recht. Es ist schon ein bisschen anmassend und auffällig, wie krampfhaft Aldi versucht, sich ein Schweiz-Image zu verpassen. Warum kann Aldi seine Ware wohl ein paar Rappen günstiger verkaufen in der Schweiz? Irgend ein anderer muss dafür hart bezahlen, nämlich das Personal. Ausserdem ist die Präsentation im Aldi mit ihren lieblos hingestellten Paletten lachhaft. Da zahle ich lieber ein wenig mehr in der Migros.
    • scheppersepp 11.01.2017 12:15
      Highlight Highlight Danke deleted. Und wenn das Personal 30 min. vor Ladenöffnung bereits anwesend sein muss, jedoch erst ab Ladenöffnung bezahlt wird ist das auch nicht fair. Oder arbeitest du umsonst Hoppla?
  • Larissa Moser-Chee 07.01.2017 10:18
    Highlight Highlight Gottlieb Duttweiler hat mit der Migros den Detail in der Schweiz massgeblich beeinflusst und verändert. Schade, dass dies im Artikel nicht zur Sprache kommt! - der Artikel hat wohl den falschen Sponsor gehabt...
    • Viktoria 07.01.2017 10:22
      Highlight Highlight Der Artikel wurde verfasst, ohne dass der Autor wusste, wer der Sponsor ist (so läuft das bei uns bei den Native-Ads). Entstanden ist so eine hübsche Bildergeschichte, die uns zeigt, wie sich das Einkaufen für uns (die Konsumenten) verändert hat.
  • lilie 06.01.2017 17:03
    Highlight Highlight Also, meine Eltern kaufen immer noch beim Dorfmetzger und beim Dorfkäser ein. Früher gabs auch noch einen Dorfbäcker und ein Dorflädeli, deren Betreiber im gleichen Haus wohnten. Aber der Bäcker ging in Pension und das Dorflädeli musste trotz Rettungsversuchen geschlossen werden. :(

    Milchmann hatten wir nicht, dafür einen Migroswagen, der einmal die Woche kam. 😊
  • dath bane 06.01.2017 16:26
    Highlight Highlight Meine Mutter erzählt mir immer so Horrorgeschichten aus den 70ern. Damals gab im Laden ihres Dörfchens kaum Auswahl bei den Käsesorten. Nur Tilsiter und Emmentaler - und das im Appenzellerland! Schuld daran war das Marktmonopol der Käseunion. Der Freihandel hat eben doch viel gutes gebracht.
  • Don Huber 06.01.2017 15:01
    Highlight Highlight Ja Ja der Milchmann. Ja jaaa einsame Hausfrauen heeee ??
    • atomschlaf 06.01.2017 16:40
      Highlight Highlight ...und heutzutage haben die Pöstler auch keine Zeit mehr dafür. Tragische Zeiten!
    • atomschlaf 06.01.2017 16:54
      Highlight Highlight @Rendel: Also bei uns zuhause kam der Milchmann jeweils am früheren Vormittag, so zwischen 8 und 10, wenn ich mich recht erinnere.
    • Don Huber 07.01.2017 09:23
      Highlight Highlight Der Milchmann kommt, wenn der Hausherr weg ist.
  • atomschlaf 06.01.2017 14:37
    Highlight Highlight Das Testbild auf den Fernsehern gab es ganz einfach, weil tagsüber meist nichts anderes gesendet wurde.
    Mindestens unter der Woche begann das Programm erst gegen Abend.
    • Ridcully 06.01.2017 15:42
      Highlight Highlight Alles was ich brauchte, war ein neuer Absatz für meinen Schuh. Also beschloss ich nach Morganville rüberzufahren, was zu damaliger Zeit aber noch Shelbyville hieß. Da hab ich mir eine Zwiebel an den Gürtel gehängt. Das war damals übrigens üblich. Und die Überfahrt hat 5 Cent gekostet und auf dem 5-Cent-Stück war damals noch ein wunderschöner Hummelschwarm abgebildet. Gib mir 5 Himmelschwärme fürn Vierteldollar, hieß es. Wo waren wir stehen geblieben? Achja, der springende Punkt war dass ich ne Zwiebel am Gürtel hatte, was damals absolut üblich war. Es gab keine weißen Zwiebeln, weil Krieg war.
    • scheppersepp 07.01.2017 23:21
      Highlight Highlight Lol. Das den wer auswendig kann...Respekt
  • Calvin Whatison 06.01.2017 14:36
    Highlight Highlight Herrlich diese Bilder 👌🏻 danke Watson.
  • Anam.Cara 06.01.2017 13:57
    Highlight Highlight Danke für die Bilder.
    Beim Tante-Emma-Laden hatte ich sofort diesen typischen Geruch in der Nase. Alle diese "Kolonialwaren"-Geschäfte rochen fast identisch ;)
    Und das Schallplatten-Regal. Unser wöchentlicher Shopping-Stop. Da komme ich mir grad ein bisschen alt vor...
    • Lichtblau 07.01.2017 21:47
      Highlight Highlight Rendel: Das war der Königsweg. Daneben gab es im Globus eine Art Bar, da lauschte man den neuesten Song via "Telefonhörer". Bekam man jeweils zwei? Weiss ich nicht mehr.
  • Christian Mueller (1) 06.01.2017 13:52
    Highlight Highlight Und Depot auf allen Getränkeflaschen, das will der Detailhandel ja unbedingt nicht mehr...
    • atomschlaf 06.01.2017 14:38
      Highlight Highlight Auf Glasflaschen gibt es immer noch Depot, bloss bekommt man diese leider nur noch bei Getränkehändlern.
      Depot auf PET-Flaschen macht angesichts der hohen Recyclingquote wenig Sinn.
    • Christian Mueller (1) 07.01.2017 12:18
      Highlight Highlight danke für die antwort: economysuisse. früher waren die petflaschen mehrwegflaschen, deshalb machte es auch sinn. aber der detailhandel hat erfolgreich lobbyiert. hete werden alle petflaschen energieintensiv umgewandelt in andere produkte, statt einfach gewaschen und wiederverwendet.
    • atomschlaf 07.01.2017 12:59
      Highlight Highlight @Mueller: Das ist auch gut so. Bei PET ist das Risiko einer Kontamination des Gebindes durch unsachgemäße Verwendung viel zu gross. Bei Glas hat man dieses Problem kaum, da es keinerlei Fremdstoffe aufnimmt.
  • emptynetter 06.01.2017 13:50
    Highlight Highlight so geil. Danke für die colle Bilder. Da fühlt man sich grad wieder in die 'Zeit' zurückversetzt. Auch wenn diese dannzumal natürlich nicht nur schwarz-weiss, sondern auch schon farbig war. Meine Kinder haben jedenfalls ob des guten alten Schultheks grad die Nase gerümpft..
  • The Juice 06.01.2017 13:09
    Highlight Highlight Zum Glück wurden die Farben erfunden. Das Leben früher muss ganz schön Trist gewesen sein.
    • R&B 06.01.2017 13:50
      Highlight Highlight 😂😂😂
  • R&B 06.01.2017 13:05
    Highlight Highlight ...und sobald Aldi genügend Kunden hat, beginnt er die Qualität zu senken, um seinen Profit zu maximieren. Schlimmstes Beispiel: Deutschland.
    • mister_michael 06.01.2017 13:49
      Highlight Highlight Hoffe ich mal nicht, ich gehe seit dem letzten paar Monaten fast nur noch zu Aldi und bin sehr zufrieden (nicht nur vom Preis) Qualität stimmt im Moment jedenfalls).
    • atomschlaf 06.01.2017 14:33
      Highlight Highlight @R&B: Bloss dass sich Aldi (und Lidl) in der Schweiz genau in die entgengesetzte Richtung entwickelt haben, weil der grosse Teil der Schweizer Kundschaft eine gewisse Qualität will und nicht billig um jeden Preis.
    • Cityslicker 06.01.2017 18:44
      Highlight Highlight Sie richten sich je Markt konsequent nach den Kundenbedürfnissen aus - was soll daran falsch sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baba 06.01.2017 12:35
    Highlight Highlight Die 'Ladenkette', die Self-Checkout damals schon versucht hatte, war meines Wissens die Migros. Genauso wie ebenfalls die Migros in den 70ern schon Barcodes für Scanning ausprobiert hat.
  • Nguruh 06.01.2017 12:09
    Highlight Highlight Fernseher sind heute nicht wirklich einfacher zum transportieren, da oftmals doch deutlich grössere Geräte gewünscht werden :)
  • Donald 06.01.2017 12:01
    Highlight Highlight Scheint als gab es 1966 auch schon Plastikkörbli... und heute gibt es ja auch noch Metallkörbe...

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(jdk)

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