Schweiz
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Paar wird wegen verweigertem Handschlag nicht eingebürgert

17.08.18, 17:24 17.08.18, 18:10


ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 12. FEBRUAR 2017 ÜBER DIE ERLEICHTERTE EINBUERGERUNG VON PERSONEN DER DRITTEN AUSLAENDERGENERATION STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – A Swiss passports photographed on December 2, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

In Lausanne ist ein Paar, das beim Einbürgerungsgespräch Handschläge verweigert hat, nicht eingebürgert worden. In ihren Augen verletzt die Haltung der beiden Personen den Respekt vor der in der Verfassung verankerten Gleichstellung.

Konkret erteilte die Stadtregierung das Gemeindebürgerrecht nicht, das faktisch die Einbürgerung bedeutet. Das Paar hatte beim Gespräch mit der Einbürgerungskommission den Mitgliedern des jeweils anderen Geschlechts die Hand nicht geben.

Die siebenköpfige Stadtregierung fällte den Beschluss mit Mehrheitsentscheid, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Die verweigerten Handschläge seien eines von mehreren Elementen gewesen, auf denen der Entscheid beruhe, hiess es dazu.

Während der Anhörung hätten beide ein insgesamt diskriminierendes Benehmen an den Tag gelegt. Zum Beispiel hätten sie Fragen, die ihnen Personen des jeweils anderen Geschlechts gestellt hätten, nicht beantwortet. In den Augen der Stadtregierung respektiert diese Haltung die Gleichheit zwischen Mann und Frau nicht.

Zudem schrieben die kantonalen und eidgenössischen Gesetze vor, dass Einbürgerungswillige gut integriert sein, Verbundenheit mit der Schweiz und deren Institutionen zeigen und die Rechtsordnung respektieren müssen. Diesen Vorschriften hätte eine Einbürgerung des Paars widersprochen, hielt die Stadtregierung fest.

Das Nein beantragt hatte Stadtrat Pierre-Antoine Hildbrand (FDP), der bei der Anhörung dabeigewesen war, wie er Keystone-SDA auf Anfrage sagte. Seit 2016, seit in der Stadtregierung sei, sei es das erste Nein zu einer Einbürgerung. Bisher seien höchstens Gesuche sistiert worden, etwa wenn Bewerber zu wenig gut Französisch gesprochen hatten.

Verweigerte Handschläge in Therwil BL waren im Frühjahr 2016 Anlass für Medienberichte. An der dortigen Sekundarschule hatte damals die Schulleitung zwei muslimische Schüler zeitweise von der an der Schule üblichen Handschlagpflicht dispensiert. Die beiden hatten ihrer Lehrerin aus religiösen Gründen den Handschlag verweigert. (sda)

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Video: srf/SDA SRF

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116Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • losloco 19.08.2018 16:23
    Highlight Entweder sind die beiden irgendwie auf den Kopf gefallen oder etwas stimmt da nicht!
    3 0 Melden
  • San_Fernando 18.08.2018 18:11
    Highlight Es heisst es wurde ein Mehrheitsentscheid gefällt, das heisst von den sieben Mitgliedern war mindestens eine Person für die Einbürgerung. Da bin ich baff. Alles andere als eine einstimmige Ablehnung ist für mich skandalös...
    10 1 Melden
  • Madmessie 18.08.2018 09:07
    Highlight Richtig so.
    20 1 Melden
  • walsi 18.08.2018 07:13
    Highlight Der Titel ist falsch gewählt er müsste lauten: "Paar wird wegen seiner Religion nicht eingebürgert!"

    Nach unserer Verfassung hat jeder der hier lebt das Recht seine Religion auszuleben und darf deswegen nicht diskriminiert werden.
    7 75 Melden
    • Dageka 18.08.2018 15:04
      Highlight Jedoch sollte man Religion und Staat trennen können...
      21 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.08.2018 16:59
      Highlight walsi
      Das ist grundfalsch!
      Es war doch vorgängig bekannt, dass es sich um Muslime handelte. Also war nicht die Religon der Grund!

      Dem "Ausleben der Religion" sind Grenzen gesetzt und das eben von nämlicher Verfassung. Ist doch logisch, oder?
      21 0 Melden
    • Hierundjetzt 18.08.2018 17:19
      Highlight *hüstel: Nein. Aber das steht im Artikel. ProTipp: Es ging darum, dass der "Mann" keine Frage über seine "Frau" beantworten wollte und umgekehrt.

      Um eine Scheinehe gemäss Zivilstandsgesetz auszuschliessen, werden exakt solche Fragen gestellt. Auch bei Schweizern übrigens. Das ist nicht verwerflich sondern vom Gesetzgeber so gewollt. Von der SP bis zur SVP.

      Und jetzt Walsi: Heirate. Dann wirst Du das selber feststellen.
      12 3 Melden
    • Pathoba 18.08.2018 19:08
      Highlight @Hierundjetzt Nicht ganz richtig: Der Mann hat die Antwort auf durch ein weibliches Mitglied der Einbürgerungskommission gestellte Fragen verweigert. Die Frau hat die Antwort auf durch ein männliches Mitglied gestellte Fragen verweigert.
      13 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.08.2018 19:09
      Highlight Hierundjetzt
      Du solltest den betreffenden Teil des Artikels nochmals lesen.
      3 0 Melden
    • Hierundjetzt 18.08.2018 21:19
      Highlight Pathoba / Rabbi: selbstverständlich korrekt! Mein Fehler.
      1 0 Melden
    • kafifertig 18.08.2018 23:35
      Highlight Glauben darf hier jeder was er will.
      Aber tun und lassen darf nicht jeder was wer will.
      6 0 Melden
    • walsi 19.08.2018 07:51
      Highlight @Hierundjetzt: Es geht nicht um den Verdacht einer Scheinehe. Scheinehen machen nur Sinn wenn ein Partner bereits die Schweizer Staatsbürgerschaft hat.
      1 0 Melden
    • walsi 19.08.2018 07:55
      Highlight @Rabbi: Wenn die Religion vorgibt, dass Frauen nicht mit fremden Männern und Männer nicht mit fremden Frauen sprechen, sehe ich da kein Problem mit unserer Verfassung. Vielleicht kannst du mir ja den entsprechenden Verfassungsartikel nennen. Besten Dank im Voraus.
      2 1 Melden
    • kafifertig 20.08.2018 07:00
      Highlight @walsi
      Irrtum!
      Der Artikel 8, Absatz 2 der Bundesverfassung lautet:

      "Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung."

      Es ist ganz klar verfassungswidrig, einem Menschen aufgrund seines Geschlechtes das Gespräch zu verweigern.
      4 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 20.08.2018 08:21
      Highlight walsi
      Die Einbürgerung bedingt schon einiges mehr, als bloss Verfassungstreue. (Siehe Integrationsvertrag.)
      Darum gibt es solche Anhörungen, wie im Artikel beschrieben.
      Eine Einbürgerung ist ein wenig wie eine Heirat: Man bindet sich fürs Leben. Da braucht es schon ein einiges mehr dazu, als nur im gleichen Haus zu leben und die Putzordung einzuhalten.
      Die USA macht es ähnlich mit angehenden Staatsbürgern.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 20.08.2018 10:13
      Highlight kafifertig
      Nicht gleich übertreiben!
      Der Verfassungsartikel gilt doch nicht für Privatleute. Sonst hätte man die ja gleich verhaften müssen. Das gilt erst dann, wenn es die Öffentlichkeit betrifft, oder wenn rechtliche Belange, wie Verträge, ins Spiel kommen.
      0 0 Melden
    • kafifertig 20.08.2018 11:45
      Highlight @Rabbi
      Für zitierten Artikel ist nirgends bestimmt, dass er nicht für Privatleute gelte.
      Im Gegenteil, zitiertem Absatz 2 des 8. Artikels der Bundesverfassung geht Absatz 1 voraus, der da lautet:
      "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich".
      Das heisst, dass die Gesetze für alle gelten. Und das heisst auch, dass sie für Beamten gleichermassen gelten, wie für Privatleute.
      Das Diskriminierungsverbot in Absatz 2 gilt für alle, z. B. auch für Wirte: ein Restaurant nur für Weisse ist illegal.
      Darum ist unmissverständlich klar, dass die sexistische Verweigerung des Handschlages verfassungswidrig ist.
      0 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 20.08.2018 14:55
      Highlight kafifertig
      "gilt für alle, z. B. auch für Wirte: ein Restaurant nur für Weisse ist illegal."
      Stimmt, aber das ist bereits öffentlich und unterliegt Gesetzen, die wiederum die Gleichheit vor dem Gesetz regeln müssen. Darum ist ein Rest. nur für Weisse illegal, nicht wegen dem Verfassungsartikel.
      Du kannst ja eine Party schmeissen, zu der nur Leute mit einer Mindestkörpergrösse von 1.85 kommen dürfen. Das ist nicht illegal, weil privat. Niemand könnte dich deswegen anklagen.
      2 1 Melden
  • Demo78 18.08.2018 03:17
    Highlight Durch die Religionsfreiheit sehe ich keinen Grund das Paar wegen eines fehlenden Handschlages nicht einzubürgern. Bei den restlichen Umständen fehlt halt noch ziemlich viel Fleisch am Knochen um Objektiv urteilen zu können.
    Ein Eingebürtigter Schweizer muss gerne Schweizer sein, die Gründe können jedoch variieren, wieso.
    Für viele ist es die Sicherheit im Land, was eine gewisse legitimität hat.
    6 32 Melden
    • Maracuja 18.08.2018 18:56
      Highlight @Demo78: die Gründe können jedoch variieren, wieso. Für viele ist es die Sicherheit im Land, was eine gewisse legitimität hat

      Bei einer Einbürgerung geht es aber nicht nur darum, was der Antragsteller von der Schweiz erwartet (z.B. Sicherheit wie Sie schreiben), sondern auch darum, was die Schweizer vom zukünftigen Mitbürger erwarten, manche Kriterien wie Kenntnisse einer Landessprache sind festgelegt. Werte wie Anerkennung der Menschenrechte, Gleichberechtigung u.Ä. gehören aber auch dazu. Falls sich die Antragsteller diskriminiert fühlen, steht ihnen der Rechtsweg offen.
      7 2 Melden
    • kafifertig 18.08.2018 23:36
      Highlight Wer gerne Schweizer ist, der gibt gerne allen Schweizern die Hand.
      6 2 Melden
  • einmalquer 18.08.2018 00:21
    Highlight Die Ablehnung erfolgte ja nicht nur wegen des Hand-Schlags.

    Schlagen sollte man ja generell nicht.

    Aber wenn man sich auf das Hand-Schlags-Argument bezieht, kommt es eben darauf an, wer in der Kommission sass.

    Auch ich gebe keinem SVP-Rassisten die Hand - zum Beispiel. Mit denen will ich nichts zu tun haben, mit denen rede ich auch nicht.

    Auch nicht wenn jetzt einige Medien zu 1:1-Gesprächen auffordern. Es gibt Grenzen. Die Verachtung von Menschen nur weil sie eine andere Kultur haben, gehört dazu.
    7 44 Melden
    • Saraina 18.08.2018 14:02
      Highlight Ich habe kein Problem damit wenn jemand, aus welchen Gründen auch immer, keinen Handschlag geben will. Wenn aber jemand aus ideologischen oder religiösen Gründen Mühe damit hat, mit Personen des anderen Geschlechtes zu sprechen, finde ich das schon schwierig.
      30 3 Melden
  • mAJORtOM95 17.08.2018 21:06
    Highlight Unglaublich, wieso haben die eine Einbürgerung beantragt, wenn sie nicht fähig sind, sich zu integrieren?
    Was wollen die hier?
    268 6 Melden
  • räuber hotzenplotz 17.08.2018 20:57
    Highlight Der Entscheid scheint Fair zu sein, dass sind keine Schweizer. Aber man muss schon auch dazu sagen, dass es zimlich schwierig ist, den Schweizerpass in Lausanne nicht zu bekommen. Und in den Hinterwälder Dörfern, besonders in der Deutschschweiz, ein perfektes Beispiel ist der Aargau, werden bestens integrierte „Ausländer“ nicht eingebürgert. 👍 Moll!
    76 119 Melden
  • Bababobo 17.08.2018 20:47
    Highlight Ein orthodoxer Jude/Jüdin wird auch dem andersgeschlechtlichen den Handsdhlag verweigern...
    Ganz abgesehen davon ob islamisch oder jüdisch, die Puristen haben schon oft einen Vogel
    138 27 Melden
    • baBIELon 17.08.2018 21:57
      Highlight Und auch diesem (fiktiven) orthodoxen juden hätte die Einbürgerung verweigert werden sollen! Es gibt bestimmte verhaltensweisen welche einfach ein muss sind für eine Einbürgerung!
      14 2 Melden
    • karl_e 18.08.2018 11:21
      Highlight Die christlichen Puristen sind meistens waschechte Eingeborene, aber der Vogel ist nicht kleiner.
      8 5 Melden
  • Schnuderbueb 17.08.2018 20:19
    Highlight Dass diese Integrationsverweigerer überhaupt soweit gekommen sind verwundert mich. Gibt es da nicht ein "Vorcasting"?
    148 10 Melden
    • iss mal ein snickers... 18.08.2018 09:32
      Highlight So ala: die Schweiz sucht den super Bürger? 😂 kann man dies im TV übertragen?
      8 8 Melden
    • Schnuderbueb 18.08.2018 14:02
      Highlight Was hat das Handreichen mit super Bürger zu tun?🙄
      7 4 Melden
    • iss mal ein snickers... 18.08.2018 14:50
      Highlight Mein Kommentar bezog sich auf dein „Vorcasting“; in der heutigen Popkultur assoziiert man „Casting“ ja mit all den Talentshows, ob Model, Säner, Superclown, Cupcakebäcker. Die nächste Steigerung um den voyeuristischen TV Konsument zu befriedigen wäre wohl eine Einbürgerungs–Castingshow.....Ironie und so weisch
      5 3 Melden
    • Fabio74 18.08.2018 16:40
      Highlight Lies die Anforderungen und Erfordernisse einer Einbürgerungsprozedur mal durch. Wer wann was entscheidt
      2 4 Melden
  • Wilhelm Dingo 17.08.2018 20:01
    Highlight Recht so, was wollen diese Leute in diesem unsittlichen Land eigentlich?
    157 6 Melden
  • Erdling.Nik 17.08.2018 20:00
    Highlight Gut so. Und den ultraorthodoxen Juden Wiedikons sollte man die Schweizer Staatsbürgerschaft absprechen, solange sie ihre Frauen so behandeln, wie sie das im Moment tun. Auch allen Mittelalter-Bünzlischweizern, die noch immer das Frauenstimmrecht nicht gutheissen.
    159 34 Melden
    • Maracuja 17.08.2018 21:54
      Highlight @Erdling.Nik

      Die Staatsbürgerschaft eines Rechtsstaates kann kaum abgesprochen werden (evtl. bei Erwerb mittels Scheinehe oder bei schweren Verbrechen, sofern Doppelbürgerschaft vorhanden), im Gegensatz zu einer Diktatur können Menschen nicht einfach ausgebürgert werden. In einem Rechtsstaat sind alle davor geschützt plötzlich zu Staatenlosen erklärt zu werden, dies gilt auch für orthodoxe Juden, salafistische Muslime und das Frauenstimmrecht ablehnende Bünzlis. Weil man die Staatsbürgerschaft kaum mehr entziehen kann, ist es berechtigt, Extremisten gar nicht erst einzubürgern.
      15 2 Melden
    • baBIELon 17.08.2018 21:57
      Highlight Sehe ich genau so!
      4 1 Melden
    • Frances Ryder 17.08.2018 23:05
      Highlight Gilt das auch für die Mittelalter Bünzlischweizerinnen, die die männliche Wehrpflicht immernoch gutheissen?
      5 7 Melden
    • Mia_san_mia 18.08.2018 08:27
      Highlight Sind die so schlimm?
      1 0 Melden
    • dding (@ sahra) 18.08.2018 09:52
      Highlight Ha ha.. Mittelalter Bünzlischweizer die das Frauenstimmrecht nicht gut finden...
      solch 😅👍

      Wenn es solche gibt, werden dies wohl Eingebürgerte sein.
      7 5 Melden
    • Saraina 18.08.2018 14:06
      Highlight LordDiktator: falls du die ultraorthodoxen Juden meinst - nein, die haben kein Geld. Jedenfalls nicht so, dass es ihnen in diesem Staat nützen würde. Die bezahlen auch die Privatschulen für ihre Kinder und den Schutz ihrer Institutionen selber.
      6 2 Melden
  • salamikoenig 17.08.2018 19:56
    Highlight Artikel 8, Absatz 2 der Schweizerischen Bundesverfassung : "Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der
    Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebens-
    form, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen
    einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung."
    Somit ein klarer verstoss gegen die Bundesverfassung und zurecht nicht eingebürgert.
    134 10 Melden
    • grandvlad 17.08.2018 22:37
      Highlight Guter Artikel 8, darum gibt es bei uns Lohngleichheit zwischen Mann und Frau, Frauen sind gleich in Vorgesetztenrolle vertreten, sie hatten auch nie ein Verbot in der Feuerwehr und Militär mitzuwirken, Homosexualität ist absolut Gleichgestellt, Kinder, deren Eltern vom Sozialamt unterstützt werden dürfen auch ohne Probleme ans Gymnasium, Behinderte werden beim Bewerben an Arbeitsstellen gleich behandelt, können in allen ÖV ohne Probleme eine und aussteigen etc. Selbst Gesetze werden der Situation angepasst...
      10 10 Melden
    • bytheway 17.08.2018 23:30
      Highlight Gilt denn die BV nicht auch genauso für diejenigen, die aus religiösen Gründen den Handschlag verweigern?🤔
      5 2 Melden
    • walsi 18.08.2018 07:10
      Highlight Den gleichen Artikel könnte man auch anders interpretieren. Die Leute habe auf Grund der im Artikel gewährte Religionsfreiheit sich nach den Sitten ihrer Religion verhalten und wurden deshalb in diskriminierender Weise nicht eingebürgert.
      9 13 Melden
  • Rubby 17.08.2018 19:56
    Highlight Super entscheid...wer sich unseren Sitten nicht anpassen kann hat auch kein recht hier zubleiben....solche menschen dürfen auf keinen fall eingebürgert werden...diese menschen zeigen eine diskriminierende haltung uns gegenüber....die haltung von diesen leuten ist ganz klar rassistisch..!!
    107 15 Melden
    • bytheway 17.08.2018 23:34
      Highlight Hierbleiben können sie sowieso... und mit Rassismus hat das nichts zu tun, es geht hier um Religion.
      3 8 Melden
  • meliert 17.08.2018 19:36
    Highlight wenigsten einmal eine Behörde mit Prinzipien, richtig so!
    118 9 Melden
  • TodosSomosSecondos 17.08.2018 19:18
    Highlight Hurrah! Lobet den Herrn! Ein grosser Sieg für die freie Welt und das christliche Vaterland. Irgendwie find ich's nachvollziehbar aber irgendwie ist es auch furchtbar kleingeistig...
    28 400 Melden
    • Bobo B. 17.08.2018 19:38
      Highlight Ist es nicht eher so, dass die Kleingeistigkeit der "Bewerber" nicht auch noch mit der Einbürgerung belohnt wurde? Und dir ist hoffentlich auch klar, dass solche Individuen einen grossen Haufen auf eine freie Welt geben?
      171 4 Melden
    • Scott 17.08.2018 20:51
      Highlight "...furchtbar kleingeistig..."

      Jemanden nicht zu akzeptieren, der einer Frau nicht die Hand gibt?
      157 8 Melden
    • TodosSomosSecondos 17.08.2018 22:11
      Highlight Ich finde notabene auch, dass sich Zugezogene und solche, welche sich einbürgern lassen wollen, sich grundsätzlich den Gepflogenheiten des Gastlandes anzupassen haben - ich bin mir lediglich unsicher, ob der Handschlag der passende Gradmesser für Integration ist.

      Grundsätzlich ist der Entscheid wohl zu begrüssen.. aber das "Hände geben" ist in weiten teilen der Welt - und keineswegs nur bei Moslems - völlig unüblich und zudem auch unhygienisch.

      und @Scott.. es wurde auch jemand nicht akzeptiert, der einem Mann die Hand nicht geben wollte.
      3 11 Melden
    • 's all good, man! 18.08.2018 06:57
      Highlight Also ich bin ja ganz klar auf der linksliberalen Seite einzuordnen und habe nun wirklich keine islamophoben Tendenzen, aber dieser Entscheid ist nichts als korrekt. Die Antragssteller haben klar Bedingungen nicht erfüllt für eine Einbürgerung. Für einmal echt kein Grund, aufzuschreien.
      15 3 Melden
  • HPOfficejet3650 17.08.2018 18:58
    Highlight Integration fängt beim Respekt gegenüber dem Gastgeberland an. Absolut richtige Entscheidung
    307 6 Melden
  • malu 64 17.08.2018 18:52
    Highlight Haben diese Leute nicht einfach das Land verwechselt?
    209 3 Melden
  • ibu75 17.08.2018 18:06
    Highlight Ich bin der Meinung, dass ein Handschlag überhaupt nichts mit den Sitten und Gebräuchen eines Landes zu tun hat. Ich habe für mich den Handschlag abgeschafft, seit ich in einer Kinopause eines Zürcher Grosskinos erstmalig festgestellt hab, dass 60 % der Männer nach dem Stehpippi sich ohne die Hände zu waschen zurück in den Saal machen. Für mich ein Grund, nur noch Menschen, die ich kenne, und von denen ich weiss, dass sie sich hygienusch korrekt verhalten, die Hand zu geben. Ob ich mit einem Menschen Körperkontakt möchte, oder nicht, soll Privatsache sein.
    46 481 Melden
    • Macto 17.08.2018 18:34
      Highlight Sie haben den Handschlag dem jeweils anderen Geschlecht verweigert. Das hat nichts mit Köperkontakt ja oder nein zu tun.
      339 3 Melden
    • zettie94 17.08.2018 18:39
      Highlight Es ist ein Unterschied, ob man generell keine Hände schüttelt, oder ob man nur mit Personen des anderen Geschlechts keine Hände schüttelt...
      261 3 Melden
    • Fumia Canenero 17.08.2018 18:44
      Highlight Hier lag das Problem ja auch darin, dass die Frau einen Mann gar nicht ansprechen darf/will, um zu fragen, ob seine Hände hügienuschelig korrekt seien.
      155 2 Melden
    • lilie 17.08.2018 18:46
      Highlight @ibu: Das ist alles schön und, aber du unterscheidest dabei ja nicht nach Geschlecht. Und du sprichst ja hoffentlich auch mit Leuten des anderen Geschlechts.

      Ich gebe zur Grippezeit auch oft die Hand nicht wegen Ansteckungsgefahr, das erkläre ich den Leuten auch. War auch nie ein Problem.

      Im vorliegenden Fall geht es aber um Diskriminierung der Geschlechter, nicht um Fragen der Hygiene.
      161 5 Melden
    • reaper54 17.08.2018 18:50
      Highlight Na dann hoffe ich doch sehr, dass sie diesen Kommentar weder auf einer Tastatur noch auf einem Smartphone geschrieben haben. Beide orte sind dreckiger als beispielsweise WC brillen. Zudem lege ich ihnen nahe nicht mehr mit Personen zu sprechen denn Speichelpartikel fliegen relativ weit...
      157 6 Melden
    • Armend Shala 17.08.2018 19:04
      Highlight Ja gut du hast Zwangsstörungen, aber diese Leute geben einem nicht die Hand nur weil man ein/e Mann/Frau ist, was deutlich auf ihre radikale religiöse Geisteshaltung hinweist, die hat keinen Platz in der Schweiz.
      178 8 Melden
    • Roland Stamm 17.08.2018 19:11
      Highlight Aber sie beantworten Fragen schon, wenn sie vom anderen Geschlecht gestellt werden oder geht dies aus hygienischen Gründen auch nicht? An sich müssten sie sich am Morgen, wenn sie aus dem Haus gehen, auch Gummihandschuhe anziehen, denn sobald sie nur schon einen Türgriff, eine Haltestange im Tram oder Früchte beim Shoppen berühren, haben sie die Bakterien auch.
      102 3 Melden
    • JasCar 17.08.2018 19:16
      Highlight Das mag ein Grund sein.
      Aber wenn die Frau nur den Männern den Handschlag verweigert, und der Mann den Frauen, dann liegt die Begründung wohl eher nicht in der mangelnden Hygiene....
      103 1 Melden
    • _kokolorix 17.08.2018 19:56
      Highlight 1. Urin ist steril wenn er aus dem Pippi kommt😮
      2. Die meisten Männer halten ihren Pimmel mindesten so sauber wie die Frauen ihre Muschi🙄
      3. Auch Menschen die man gut zu kennen glaubt, verhalten sich manchmal hygienusch inkorrekt🙂
      4. Wie genau hast du in der Kinopause festgestellt das 60% der Männer die Hände nicht waschen? Hast du die ganze Pause in der Toilette gestanden und gezählt?🤣
      5. Nicht nur Hände sind unhygienusch. Hast du schon mal über Türklinken, Bussitze, Tische und Treppengeländer nachgedacht🤔
      99 9 Melden
    • chara 17.08.2018 21:21
      Highlight bist du es, Monk? Ich vermiss den Typen so...
      69 1 Melden
    • Demo78 18.08.2018 03:04
      Highlight @kokolorix Urin mag vieles sein, sicher nicht Steril. Urin sind flüssige Abfallstoffe die unsere Körper beseitigt. Mir hat auch mal ein Samariter diesen Humbug erzählt, nur weil gesagt ist es noch lange nicht wahr.
      3 6 Melden
    • Therealmonti 18.08.2018 06:12
      Highlight Mal ganz abgesehen davon, dass bei den allermeisten Männern der Pimmel wohl sauberer ist als die Hände, hast Du vermutlich eine Neurose, ibu75.
      Und: Leute mit einer Einstellung wie das Paar, , dem in Lausanne die Einbürgerung verweigert wurde, haben in der Schweiz nichts zu suchen.
      5 2 Melden
    • Mia_san_mia 18.08.2018 08:29
      Highlight ibu75: Schön und gut, aber um das gehts nicht. Lies bitte zuerst den Artikel...
      3 0 Melden
  • iseewhatyoudidthere 17.08.2018 17:56
    Highlight Ich denke, dass einige schon wegen weniger Unstimmigkeiten nicht eingebürgert wurden.
    28 65 Melden
  • stadtzuercher 17.08.2018 17:53
    Highlight Finde ich gut.
    Nach den Diskussion der letzten Tage über böse Menschen in der Schweiz brauchen wir keine Angehörigen fremder Kulturen, die nicht mit dem anderen Geschlecht sprechen! Wie weltfremd wäre denn sowas.
    190 6 Melden
  • Madison Pierce 17.08.2018 17:52
    Highlight Wieso wollen sich solche Leute überhaupt einbürgern lassen? Wenn sie so viel Distanz zu unseren Gepflogenheiten haben, werden sie wohl nicht abstimmen gehen oder für ein Amt kandidieren wollen. Wieso dann den Aufwand und die Kosten auf sich nehmen?
    191 4 Melden
  • Rabbi Jussuf 17.08.2018 17:49
    Highlight Recht so.
    Ist ja klar, wenn jemand bei der Einbürgerung die Sitten des Landes verweigert, dass dann noch ein ganzer Rattenschwanz an anderen Dingen, die nicht zu dieser Staatsbürgerschaft passen, dahinter liegen.

    Man fragt sich schon, was solche Leute hier in Europa überhaupt wollen.
    Was ich mich noch mehr frage: Warum haben die eine Einbürgerung überhaupt beantragt?
    1255 36 Melden
    • Maracuja 17.08.2018 18:13
      Highlight @Rabbi Jussuf: Warum haben die eine Einbürgerung überhaupt beantragt?

      Wohl weil sie ihren Lebensstil in der Schweiz pflegen konnten, ohne gross kritisiert zu werden und weil andere mit ähnlichem Lebensstil bisher problemlos eingebürgert wurden. Da erstaunt mich der Antrag nicht. Positiv überrascht bin ich aber von den Behörden.
      201 16 Melden
    • R. Peter 17.08.2018 19:00
      Highlight Maracuja, äh nein. Ich bezweifle dass das der Grund war...
      16 42 Melden
    • Niliya Vontülen 17.08.2018 19:13
      Highlight Hey Rabbi. Nur kurz eine Frage: Ich dachte jüdische Gläubige geben dem anderen Geschlecht die Hand auch nicht? Nun ja... eigentlich ist es keine Frage... mir wurde in meinem Leben schon 3 mal der Handschlag verweigert. Alle 3 mal war es von einem männlichen Juden. Was sagst Du denn dazu?

      Habe mich schon bei dieser alten Handschlag-Schlagzeile von den zwei muslimischen Jungs gefragt, warum denn niemand beiläufig erwähnt, dass dies genau gleich auch bei den Juden so gelebt wird?

      Bin gerade sehr gespannt auf Deine Antwort.
      88 30 Melden
    • Angelo C. 17.08.2018 19:40
      Highlight Exakt das fragt sich wohl jeder Denkfähige 🤔!

      TeleZüri meldete soeben in den news, dass die Leute auch konsequent keine Fragen von weiblichen Fragestellerinnen beantwortet hätten.

      Man fragt sich, was solche Menschen für ein Welt- und Frauenbild haben, eines das ja auch von anderen Aufsehen erregenden negativen Vorkommnissen in den Medien bekannt wurden.

      68 3 Melden
    • DerTaran 17.08.2018 19:46
      Highlight @Niliya: Psst, ich glaube der Rabbi ist gar kein Jude, der tut nur so.
      51 4 Melden
    • _kokolorix 17.08.2018 19:58
      Highlight Auch wenn ichs nicht für möglich gehalten hätte, ich bin mal ganz deiner Meinung🤗
      17 2 Melden
    • Maracuja 17.08.2018 20:14
      Highlight @R. Peter

      Hani Ramadan wurde 1983 in Genf problemlos eingebürgert, obwohl er an seinem damaligen Arbeitsplatz einer Genfer Oberstufen Schule Frauen nicht die Hand gab. Lange Zeit wurde diese Form der Frömmigkeit stillschweigend toleriert (unter jüdischen Schweizerbürgern gibt es ja auch sehr strenggläubige die das so praktizieren).
      34 2 Melden
    • Lisaa 17.08.2018 20:26
      Highlight @Niliya Vontülen genau so wie nicht alle moslems so radikal sind sind es nicht alle juden einfach so nebenbei;) es ist aus meiner sicht aber nicht ok dass sie dir die hand nicht gegeben haben da mache ich keinen unterschied und Rabbi Jussuf nehme ich an auch nicht, sonst hätte er den text kaum so formuliert.
      29 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.08.2018 20:42
      Highlight Peter
      Gibts auch einen Grund für deine Zweifel, oder zweifelst du einfach ein bisschen in der Gegend herum, weils Spass macht?
      23 12 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.08.2018 21:01
      Highlight Ninliya
      1. Geht es hier um eine ganz bestimmte Situation.
      2. Sind der grösste Teil der gläubigen Juden keine Ultra-Orthodoxen.
      3. Ist das Problem klein, weil es sich bei den Ultras um keine missionierende Sekte handelt - im Gegensatz zu den wahrscheinlich salafistischen Antragsteller im Artikel.
      4. Glaube ich kaum, dass sich ein Ultra einbürgern lassen wollte, der bleibt da wo seine Familie ist. Trotzdem sind sie international sehr gut vernetzt. Das geschieht durch viel Reisen und dadurch, dass sie ganz gerne Frauen aus anderen Ländern heiraten (arrangiert natürlich.)
      30 21 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.08.2018 22:38
      Highlight Maracuja
      Uns fehlen die Infos, ob der Fall Hani Ramadan vergleichbar ist. Immerhin wurde er schon in der Schweiz geboren und arbeitete als Lehrer. Ob das bei den Abgelehnten auch so ist, wissen wir nicht.
      2 1 Melden
    • Niliya Vontülen 18.08.2018 00:08
      Highlight @DerTaran: Das vermute ich auch:). Darum war ich umso neugieriger auf seine Antwort.

      @Lisaa: Natürlich! Es sind nicht alle radikal. Wohl sogar die wenigsten. Wie bei den Moslems so auch bei den Juden. Die Radikalen fallen nur mehr auf. Es ist sehr nett von Dir, dass Du die verweigerten Handschläge mir gegenüber nicht ok findest. Mich hat es aber tatsächlich nicht gestört. Beim ersten mal war es mir peinlich, weil ich es nicht kannte. Die anderen beide Male war ich bereit für eine solche Reaktion und so lief es tip top. Denn immer waren sie freundlich, das ist das einzige, das für mich zählt.
      3 2 Melden
    • Niliya Vontülen 18.08.2018 00:36
      Highlight @Rabbi: Ich glaube, dass ich auf Deine 4 Punkte nicht gut antworten kann. Du nimmst die Juden in Schutz (auch die Ultras). Bei einer 'detaillierten Weiterführung der Diskussion' müsste ich also argumentieren, weshalb sie nicht schützenswert sind. Das will ich gar nicht. Fakt ist lediglich, dass Juden diese gross kritisierte Handschlagsverweigerung - in welcher Situation auch immer - genauso praktizieren. Also muss Deine Empörung/Kritik fairerweise auch die Praktiken der jüdischen Glaubensgemeinschaft betreffen.
      7 3 Melden
    • passescribe 18.08.2018 01:51
      Highlight erstens: richtiger Entscheid!

      zweitens: @Rabbi:
      Programmierung: Juden=Gut, Moslem= schlecht, if: Artikel gegen Moslem, print: “Guter Entscheid“, if Artikel für Moslem, print: “Schlechter Entscheid“.

      Kommetare, wie ich sie von Menschen kenne, die bedingungslos einer Ideologie nacheifern, beruhen nicht auf Anstand, Respekt und Vernunft, sondern darauf, ihre Weltanschung zu verbreiten, auch wenn das bedeutet, dem ernannten Feind etwas zu unterstellen, was man eigentlich auch selbst macht.

      Darum liebe Leute: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“

      - Immanuel Kant
      9 3 Melden
    • Fly Baby 18.08.2018 09:12
      Highlight 2. der grösste Teil der Moslems sind auch keine radikalen Fundamantalisten.
      6 2 Melden
    • Saraina 18.08.2018 09:42
      Highlight Ganz ruhig, Jussuf. Wie ist das denn so mit Handschlag und Schwätzchen mit dem anderen Geschlecht bei orthodoxen Juden? Warum wohnen „die“ denn überhaupt in Zürich Wiedikon, wo ja auch nicht ihre Sitten herrschen?🤔
      5 2 Melden
    • DonChaote 18.08.2018 13:59
      Highlight @Rabbi
      Bin ja auch immer ein wenig hin und her gerissen bei ihren kommentaren.
      Einerseits ergeben sich oftmals gute diskussionen, welche ich gerne auch mal ausserhalb der kommentarspalte vertiefen würde.
      Andererseits habe ich manchmal das gefühl es bringe nichts, auf ihre kommentare zu antworten, da ich je länger je mehr an der differenziertheit ihres denkens zweifle...

      „wahrscheinlich salafistische“: es wird mit keinem wort die glaubensrichtung erwähnt. Hauptsache man bringt mal wieder irgendwie den islam ins gespräch. Und immer unterschwellig bis klar negativ.

      Finde ich schade.
      5 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.08.2018 14:09
      Highlight Niliya
      Ich nehme niemanden in Schutz.
      Ich dachte, ich hätte klar gemacht, dass eine Verweigerung des Handschlags nicht reicht, aber dass man dann genauer hinschauen muss, was dahinter steht. Das ist nun mal bei Juden und Moslems grundverschieden. Das versuchte ich in Punkt 3 zu klären.
      Es wäre durchaus in Einzelfällen möglich, auch einem Ultra die Einbürgerung zu verweigern. Die Einbürgerung von Ultras wären Einzelfälle, so sie denn überhaupt vorkommen.
      3 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.08.2018 14:22
      Highlight DonChaote
      Dann erzähl mir mal, wer sonst noch bekannt dafür ist, den Handschlag zu verweigern und nicht mit dem anderen Geschlecht zu sprechen.

      "wahrscheinlich", weil es sich auch um Muslimbrüder o.Ä. handeln könnte.
      4 1 Melden
    • Maracuja 18.08.2018 15:29
      Highlight @Rabbi Jussuf

      Es ist schon klar, dass man die Einbürgerung von jemanden, der hier geboren ist (Möglichkeit der erleichterten Einbürgerung) nicht gut vergleichen kann mit dem Antrag von jemanden, der als Erwachsener zuzog. Es scheint mir aber Tatsache, dass das Verweigern des Handschlags gegenüber anderem Geschlecht früher akzeptierter war. Ich hatte damals auch Nachbarn, die sich so verhielten, niemand hat sich daran gestört. Nach 9.11. schaut man halt genauer, ob es sich um Vertreter des politischen Islams handelt.
      6 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.08.2018 19:17
      Highlight Maracuja
      Nun, der Handschlag war ja nicht wirklich ausschlaggebend. Da kamen ja noch einige andere Dinge zusammen.
      9.11. war sicher ein Wendepunkt. Aber nicht nur. Seit etwa dieser Zeit fallen Muslime mehr auf, unabhängig von 9.11. Ganz einfach, weil es immer mehr Muslime hier hat.
      Die Probleme mit Muslimen gab es allerdings schon lange vorher. Ich könnte dir bereits aus den 80/90ern einige Episoden erzählen.
      3 2 Melden
    • Fly Baby 19.08.2018 09:14
      Highlight @Rabbi kenne ich auch, Episoden aus den 80ern, jedoch nur positive.
      Handschlag verweigern, na ja, wird schwierig ins Geschäftsleben einzutreten. Müssen sie selber wissen und die Folgen akzeptieren.
      1 0 Melden
    • DonChaote 19.08.2018 15:54
      Highlight @Rabbi
      Es könnten ebenso orthodoxe gewesen sein oder auch aus einer eher christlichen sekte. Sicher ist die wahrscheinlichkeit kleiner, gebe ich zu. Aber sie ist da.

      Und sie bringen das thema salafismus/islam da rein. Mal wieder...

      Ist völlig egal woher sie kommen und welchen glauben sie haben (daher kein hinweis im artikel?). Das thema ist das nicht gleich behandeln/umgehen mit dem anderen geschlecht, wie sich das bei uns gehört. Das ist das hauptproblem! Die sache, der akt des verweigern (handschlag und beantwortung der fragen), nicht die glaubensrichtung.
      1 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 20.08.2018 08:26
      Highlight DonChaote
      Orthodoxe Juden? Kaum!
      Evangelikale? Nein. Die machen andere Probleme.
      Das waren klar Muslime. Aber du hast recht, es geht nicht um eine spezielle Glaubensprüfung, sondern darum wie ein Glaube gelebt wird. Und da kann man schon von Seiten des Staates einige Vorschriften machen, die eingehalten werden müssen - bei einer Einbürgerung erst recht.

      2 3 Melden
  • m:k: 17.08.2018 17:49
    Highlight Absolut richtiger Entscheid.
    926 9 Melden
  • El diablo 17.08.2018 17:48
    Highlight Sorry der Titel ist irreführend. Hier steht, nur wegen des Handschlags wurden sie nicht eingebürgert. Im Interview haben sie aber Fragen nicht beantwortet und eine diskriminierende Haltung gezeigt. Daraus schliesse ich auf religiöse Fundamentalisten. Solche Leute brauchen wir hier wirklich nicht.
    1114 12 Melden
  • Rogue 17.08.2018 17:44
    Highlight Gute Entscheidung!
    193 1 Melden
  • Gawayn 17.08.2018 17:41
    Highlight Ich kapiere nicht was das Theater soll.

    Würde eine Schweizerin sich in den VAR einbürgern lassen wollen, käme in ein Rock bis zu den Knie und würde dem Richter die Hand reichen wollen, würde sie nicht eingebürgert werden.

    Der Grund wär zu Recht
    "Ist nicht integriert und will sich nicht an die Sitten und Bräuche halten.."

    Für die Einbürgerung in der CH werden manchmal seltsame Dinge verlangt.
    Aber den Handschlag zu verweigern, das ist beleidigend. Ist hier schlechtes Benehmen.
    Ich finde Leute die sich nicht benehmen, müssen nicht eigebürgert werden..
    199 9 Melden
    • _kokolorix 17.08.2018 20:02
      Highlight Der Handschlag ist das Eine. Viel schlimmer finde ich die Weigerung mit Menschen des anderen Geschlechts überhaupt zu sprechen. Da fragt man sich schon wie so eine Ehe funktioniert. Wahrscheinlich kommuniziert der Mann via Schläge mit seiner Frau...
      54 3 Melden
    • DonChaote 18.08.2018 13:35
      Highlight @_kokolorix
      Wenn die beiden miteinander verheiratet sind ist das logischerweise was anderes. Wie auch bei den ultra-orthodoxen und anderen strengen glaubensrichtungen.
      Informiert euch doch mal vorurteilsfrei über andere kulturen dieser welt.

      Es gibt aber auch so extreme formen (eher kleinere, fundamentalistische sekten) wo selbst der körperkontakt zwischen eheleuten äusserst stark reglementiert und eingeschränkt ist. Egal ob jüdisch, muslimisch oder christlich. Schliesslich teilen sie ja alle auch den gleichen gott („es gibt nur einen gott“)
      1 1 Melden
  • DemonCore 17.08.2018 17:31
    Highlight Fragen der Komission nicht zu beantworten halte ich für einen akzeptablen Grund jemandem die Einbürgerung zu verweigern. Den Handschlag abzulehnen finde ich zwar exotisch, kann ich aber ein Stück weit nachvollziehen. Ich finde es schwierig, eine Berührung einzufordern. Gewisse Leute möchten auch ohne religiösen Hintergrund nicht von wildfremden Menschen berührt werden.
    63 277 Melden
    • schuldig 17.08.2018 17:41
      Highlight Den Handschlag des jeweilig anderen Geschlechts zu verweigern ist aber eine andere Geschichte
      Hätte ich genauso entschieden
      245 6 Melden
    • Astrogator 17.08.2018 17:50
      Highlight @DemonCore: "Den Handschlag abzulehnen finde ich zwar exotisch, kann ich aber ein Stück weit nachvollziehen. Ich finde es schwierig, eine Berührung einzufordern. Gewisse Leute möchten auch ohne religiösen Hintergrund nicht von wildfremden Menschen berührt werden." - diese Leute haben aber ein grundsätzliches Problem mit Berührungen und nicht ein geschlechtsspezifisches. Insofern rundet es eben das Bild ab. Im Gegensatz zu anderen Fällen die es in die Presse schafften wo man eine Dorfbeiz nicht kannte oder beim Metzger im Nachbarsdorf einkaufte liegen hier meiner Meinung nach gute Gründe vor.
      152 3 Melden
    • David Rüegg 17.08.2018 17:51
      Highlight Da Handschläge beim eigenen Geschlecht akzeptabel waren, scheinen ja nicht die Berührungen das Problem zu sein. Für mich ist der Entscheid nachvollziehbar und korrekt.
      94 2 Melden
    • Maracuja 17.08.2018 17:55
      Highlight Wenn man denn Handschlag nur selektiv ablehnt, z.B. weil man Menschen des anderen Geschlechts, Menschen mit bestimmter Hautfarbe, mit bestimmter sexueller Orientierung nicht berühren will, ist das etwas anderes als wenn man den Handschlag generell verweigert (z.B. aus hygienischen Gründen).
      81 4 Melden
    • DemonCore 17.08.2018 17:56
      Highlight Ihr habt beide nicht unrecht. Ich wollte lediglich bemerkt haben, dass der Handschlag nicht universell als höchste zivilisatorische Errungenschaft gesehen wird.
      24 50 Melden
    • aglio e olio 17.08.2018 18:00
      Highlight Ja, jedoch finde ich auch, dass man unter gewissen Umständen auch über seinen eigenen Schatten springen können sollte.
      So ein Handschlag richtet wohl keinen Schaden an.
      51 7 Melden
    • Mova 17.08.2018 18:03
      Highlight Scheinheiliges Getue. Die schauen Pornos und trinken Alk wie überall.
      77 14 Melden
    • schuldig 17.08.2018 18:42
      Highlight @Mova
      Das wiederum ist als pauschalisierte Aussage schlicht abzulehnen
      26 19 Melden
    • axantas 17.08.2018 19:17
      Highlight ... aber nur, wenn niemand zuschaut, Mova. Sie können sich gemäss Koran ja nachträglich auf einen Irrtum berufen und dann wird Ihnen das von Allah verziehen.
      26 10 Melden

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