Schweiz
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Paar wird wegen verweigertem Handschlag nicht eingebürgert



ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 12. FEBRUAR 2017 ÜBER DIE ERLEICHTERTE EINBUERGERUNG VON PERSONEN DER DRITTEN AUSLAENDERGENERATION STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – A Swiss passports photographed on December 2, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

In Lausanne ist ein Paar, das beim Einbürgerungsgespräch Handschläge verweigert hat, nicht eingebürgert worden. In ihren Augen verletzt die Haltung der beiden Personen den Respekt vor der in der Verfassung verankerten Gleichstellung.

Konkret erteilte die Stadtregierung das Gemeindebürgerrecht nicht, das faktisch die Einbürgerung bedeutet. Das Paar hatte beim Gespräch mit der Einbürgerungskommission den Mitgliedern des jeweils anderen Geschlechts die Hand nicht geben.

Die siebenköpfige Stadtregierung fällte den Beschluss mit Mehrheitsentscheid, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Die verweigerten Handschläge seien eines von mehreren Elementen gewesen, auf denen der Entscheid beruhe, hiess es dazu.

Während der Anhörung hätten beide ein insgesamt diskriminierendes Benehmen an den Tag gelegt. Zum Beispiel hätten sie Fragen, die ihnen Personen des jeweils anderen Geschlechts gestellt hätten, nicht beantwortet. In den Augen der Stadtregierung respektiert diese Haltung die Gleichheit zwischen Mann und Frau nicht.

Zudem schrieben die kantonalen und eidgenössischen Gesetze vor, dass Einbürgerungswillige gut integriert sein, Verbundenheit mit der Schweiz und deren Institutionen zeigen und die Rechtsordnung respektieren müssen. Diesen Vorschriften hätte eine Einbürgerung des Paars widersprochen, hielt die Stadtregierung fest.

Das Nein beantragt hatte Stadtrat Pierre-Antoine Hildbrand (FDP), der bei der Anhörung dabeigewesen war, wie er Keystone-SDA auf Anfrage sagte. Seit 2016, seit in der Stadtregierung sei, sei es das erste Nein zu einer Einbürgerung. Bisher seien höchstens Gesuche sistiert worden, etwa wenn Bewerber zu wenig gut Französisch gesprochen hatten.

Verweigerte Handschläge in Therwil BL waren im Frühjahr 2016 Anlass für Medienberichte. An der dortigen Sekundarschule hatte damals die Schulleitung zwei muslimische Schüler zeitweise von der an der Schule üblichen Handschlagpflicht dispensiert. Die beiden hatten ihrer Lehrerin aus religiösen Gründen den Handschlag verweigert. (sda)

Wenn die ganze Welt für ein Dorf abstimmt

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • losloco 19.08.2018 16:23
    Highlight Highlight Entweder sind die beiden irgendwie auf den Kopf gefallen oder etwas stimmt da nicht!
    3 0 Melden
  • San_Fernando 18.08.2018 18:11
    Highlight Highlight Es heisst es wurde ein Mehrheitsentscheid gefällt, das heisst von den sieben Mitgliedern war mindestens eine Person für die Einbürgerung. Da bin ich baff. Alles andere als eine einstimmige Ablehnung ist für mich skandalös...
    11 1 Melden
  • Madmessie 18.08.2018 09:07
    Highlight Highlight Richtig so.
    21 1 Melden
  • walsi 18.08.2018 07:13
    Highlight Highlight Der Titel ist falsch gewählt er müsste lauten: "Paar wird wegen seiner Religion nicht eingebürgert!"

    Nach unserer Verfassung hat jeder der hier lebt das Recht seine Religion auszuleben und darf deswegen nicht diskriminiert werden.
    7 80 Melden
    • Dageka 18.08.2018 15:04
      Highlight Highlight Jedoch sollte man Religion und Staat trennen können...
      23 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.08.2018 16:59
      Highlight Highlight walsi
      Das ist grundfalsch!
      Es war doch vorgängig bekannt, dass es sich um Muslime handelte. Also war nicht die Religon der Grund!

      Dem "Ausleben der Religion" sind Grenzen gesetzt und das eben von nämlicher Verfassung. Ist doch logisch, oder?
      22 0 Melden
    • Hierundjetzt 18.08.2018 17:19
      Highlight Highlight *hüstel: Nein. Aber das steht im Artikel. ProTipp: Es ging darum, dass der "Mann" keine Frage über seine "Frau" beantworten wollte und umgekehrt.

      Um eine Scheinehe gemäss Zivilstandsgesetz auszuschliessen, werden exakt solche Fragen gestellt. Auch bei Schweizern übrigens. Das ist nicht verwerflich sondern vom Gesetzgeber so gewollt. Von der SP bis zur SVP.

      Und jetzt Walsi: Heirate. Dann wirst Du das selber feststellen.
      13 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Demo78 18.08.2018 03:17
    Highlight Highlight Durch die Religionsfreiheit sehe ich keinen Grund das Paar wegen eines fehlenden Handschlages nicht einzubürgern. Bei den restlichen Umständen fehlt halt noch ziemlich viel Fleisch am Knochen um Objektiv urteilen zu können.
    Ein Eingebürtigter Schweizer muss gerne Schweizer sein, die Gründe können jedoch variieren, wieso.
    Für viele ist es die Sicherheit im Land, was eine gewisse legitimität hat.
    6 33 Melden
    • Maracuja 18.08.2018 18:56
      Highlight Highlight @Demo78: die Gründe können jedoch variieren, wieso. Für viele ist es die Sicherheit im Land, was eine gewisse legitimität hat

      Bei einer Einbürgerung geht es aber nicht nur darum, was der Antragsteller von der Schweiz erwartet (z.B. Sicherheit wie Sie schreiben), sondern auch darum, was die Schweizer vom zukünftigen Mitbürger erwarten, manche Kriterien wie Kenntnisse einer Landessprache sind festgelegt. Werte wie Anerkennung der Menschenrechte, Gleichberechtigung u.Ä. gehören aber auch dazu. Falls sich die Antragsteller diskriminiert fühlen, steht ihnen der Rechtsweg offen.
      8 2 Melden
    • kafifertig 18.08.2018 23:36
      Highlight Highlight Wer gerne Schweizer ist, der gibt gerne allen Schweizern die Hand.
      7 3 Melden
  • einmalquer 18.08.2018 00:21
    Highlight Highlight Die Ablehnung erfolgte ja nicht nur wegen des Hand-Schlags.

    Schlagen sollte man ja generell nicht.

    Aber wenn man sich auf das Hand-Schlags-Argument bezieht, kommt es eben darauf an, wer in der Kommission sass.

    Auch ich gebe keinem SVP-Rassisten die Hand - zum Beispiel. Mit denen will ich nichts zu tun haben, mit denen rede ich auch nicht.

    Auch nicht wenn jetzt einige Medien zu 1:1-Gesprächen auffordern. Es gibt Grenzen. Die Verachtung von Menschen nur weil sie eine andere Kultur haben, gehört dazu.
    7 46 Melden
    • Saraina 18.08.2018 14:02
      Highlight Highlight Ich habe kein Problem damit wenn jemand, aus welchen Gründen auch immer, keinen Handschlag geben will. Wenn aber jemand aus ideologischen oder religiösen Gründen Mühe damit hat, mit Personen des anderen Geschlechtes zu sprechen, finde ich das schon schwierig.
      31 3 Melden
  • mAJORtOM95 17.08.2018 21:06
    Highlight Highlight Unglaublich, wieso haben die eine Einbürgerung beantragt, wenn sie nicht fähig sind, sich zu integrieren?
    Was wollen die hier?
    268 6 Melden
  • räuber hotzenplotz 17.08.2018 20:57
    Highlight Highlight Der Entscheid scheint Fair zu sein, dass sind keine Schweizer. Aber man muss schon auch dazu sagen, dass es zimlich schwierig ist, den Schweizerpass in Lausanne nicht zu bekommen. Und in den Hinterwälder Dörfern, besonders in der Deutschschweiz, ein perfektes Beispiel ist der Aargau, werden bestens integrierte „Ausländer“ nicht eingebürgert. 👍 Moll!
    76 119 Melden
  • Bababobo 17.08.2018 20:47
    Highlight Highlight Ein orthodoxer Jude/Jüdin wird auch dem andersgeschlechtlichen den Handsdhlag verweigern...
    Ganz abgesehen davon ob islamisch oder jüdisch, die Puristen haben schon oft einen Vogel
    138 27 Melden
    • baBIELon 17.08.2018 21:57
      Highlight Highlight Und auch diesem (fiktiven) orthodoxen juden hätte die Einbürgerung verweigert werden sollen! Es gibt bestimmte verhaltensweisen welche einfach ein muss sind für eine Einbürgerung!
      14 2 Melden
    • karl_e 18.08.2018 11:21
      Highlight Highlight Die christlichen Puristen sind meistens waschechte Eingeborene, aber der Vogel ist nicht kleiner.
      8 5 Melden
  • Schnuderbueb 17.08.2018 20:19
    Highlight Highlight Dass diese Integrationsverweigerer überhaupt soweit gekommen sind verwundert mich. Gibt es da nicht ein "Vorcasting"?
    148 10 Melden
    • iss mal ein snickers... 18.08.2018 09:32
      Highlight Highlight So ala: die Schweiz sucht den super Bürger? 😂 kann man dies im TV übertragen?
      8 8 Melden
    • Schnuderbueb 18.08.2018 14:02
      Highlight Highlight Was hat das Handreichen mit super Bürger zu tun?🙄
      7 4 Melden
    • iss mal ein snickers... 18.08.2018 14:50
      Highlight Highlight Mein Kommentar bezog sich auf dein „Vorcasting“; in der heutigen Popkultur assoziiert man „Casting“ ja mit all den Talentshows, ob Model, Säner, Superclown, Cupcakebäcker. Die nächste Steigerung um den voyeuristischen TV Konsument zu befriedigen wäre wohl eine Einbürgerungs–Castingshow.....Ironie und so weisch
      6 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 17.08.2018 20:01
    Highlight Highlight Recht so, was wollen diese Leute in diesem unsittlichen Land eigentlich?
    158 6 Melden
  • Illyria & Helvetia 17.08.2018 20:00
    Highlight Highlight Gut so. Und den ultraorthodoxen Juden Wiedikons sollte man die Schweizer Staatsbürgerschaft absprechen, solange sie ihre Frauen so behandeln, wie sie das im Moment tun. Auch allen Mittelalter-Bünzlischweizern, die noch immer das Frauenstimmrecht nicht gutheissen.
    159 34 Melden
    • Maracuja 17.08.2018 21:54
      Highlight Highlight @Erdling.Nik

      Die Staatsbürgerschaft eines Rechtsstaates kann kaum abgesprochen werden (evtl. bei Erwerb mittels Scheinehe oder bei schweren Verbrechen, sofern Doppelbürgerschaft vorhanden), im Gegensatz zu einer Diktatur können Menschen nicht einfach ausgebürgert werden. In einem Rechtsstaat sind alle davor geschützt plötzlich zu Staatenlosen erklärt zu werden, dies gilt auch für orthodoxe Juden, salafistische Muslime und das Frauenstimmrecht ablehnende Bünzlis. Weil man die Staatsbürgerschaft kaum mehr entziehen kann, ist es berechtigt, Extremisten gar nicht erst einzubürgern.
      16 2 Melden
    • baBIELon 17.08.2018 21:57
      Highlight Highlight Sehe ich genau so!
      4 1 Melden
    • Frances Ryder 17.08.2018 23:05
      Highlight Highlight Gilt das auch für die Mittelalter Bünzlischweizerinnen, die die männliche Wehrpflicht immernoch gutheissen?
      5 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • salamikoenig 17.08.2018 19:56
    Highlight Highlight Artikel 8, Absatz 2 der Schweizerischen Bundesverfassung : "Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der
    Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebens-
    form, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen
    einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung."
    Somit ein klarer verstoss gegen die Bundesverfassung und zurecht nicht eingebürgert.
    134 10 Melden
    • grandvlad 17.08.2018 22:37
      Highlight Highlight Guter Artikel 8, darum gibt es bei uns Lohngleichheit zwischen Mann und Frau, Frauen sind gleich in Vorgesetztenrolle vertreten, sie hatten auch nie ein Verbot in der Feuerwehr und Militär mitzuwirken, Homosexualität ist absolut Gleichgestellt, Kinder, deren Eltern vom Sozialamt unterstützt werden dürfen auch ohne Probleme ans Gymnasium, Behinderte werden beim Bewerben an Arbeitsstellen gleich behandelt, können in allen ÖV ohne Probleme eine und aussteigen etc. Selbst Gesetze werden der Situation angepasst...
      11 12 Melden
    • bytheway 17.08.2018 23:30
      Highlight Highlight Gilt denn die BV nicht auch genauso für diejenigen, die aus religiösen Gründen den Handschlag verweigern?🤔
      5 2 Melden
    • walsi 18.08.2018 07:10
      Highlight Highlight Den gleichen Artikel könnte man auch anders interpretieren. Die Leute habe auf Grund der im Artikel gewährte Religionsfreiheit sich nach den Sitten ihrer Religion verhalten und wurden deshalb in diskriminierender Weise nicht eingebürgert.
      9 15 Melden
  • Rubby 17.08.2018 19:56
    Highlight Highlight Super entscheid...wer sich unseren Sitten nicht anpassen kann hat auch kein recht hier zubleiben....solche menschen dürfen auf keinen fall eingebürgert werden...diese menschen zeigen eine diskriminierende haltung uns gegenüber....die haltung von diesen leuten ist ganz klar rassistisch..!!
    107 15 Melden
    • bytheway 17.08.2018 23:34
      Highlight Highlight Hierbleiben können sie sowieso... und mit Rassismus hat das nichts zu tun, es geht hier um Religion.
      3 9 Melden
  • meliert 17.08.2018 19:36
    Highlight Highlight wenigsten einmal eine Behörde mit Prinzipien, richtig so!
    118 9 Melden
  • TodosSomosSecondos 17.08.2018 19:18
    Highlight Highlight Hurrah! Lobet den Herrn! Ein grosser Sieg für die freie Welt und das christliche Vaterland. Irgendwie find ich's nachvollziehbar aber irgendwie ist es auch furchtbar kleingeistig...
    28 402 Melden
    • Bobo B. 17.08.2018 19:38
      Highlight Highlight Ist es nicht eher so, dass die Kleingeistigkeit der "Bewerber" nicht auch noch mit der Einbürgerung belohnt wurde? Und dir ist hoffentlich auch klar, dass solche Individuen einen grossen Haufen auf eine freie Welt geben?
      171 4 Melden
    • Scott 17.08.2018 20:51
      Highlight Highlight "...furchtbar kleingeistig..."

      Jemanden nicht zu akzeptieren, der einer Frau nicht die Hand gibt?
      157 8 Melden
    • TodosSomosSecondos 17.08.2018 22:11
      Highlight Highlight Ich finde notabene auch, dass sich Zugezogene und solche, welche sich einbürgern lassen wollen, sich grundsätzlich den Gepflogenheiten des Gastlandes anzupassen haben - ich bin mir lediglich unsicher, ob der Handschlag der passende Gradmesser für Integration ist.

      Grundsätzlich ist der Entscheid wohl zu begrüssen.. aber das "Hände geben" ist in weiten teilen der Welt - und keineswegs nur bei Moslems - völlig unüblich und zudem auch unhygienisch.

      und @Scott.. es wurde auch jemand nicht akzeptiert, der einem Mann die Hand nicht geben wollte.
      3 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • HPOfficejet3650 17.08.2018 18:58
    Highlight Highlight Integration fängt beim Respekt gegenüber dem Gastgeberland an. Absolut richtige Entscheidung
    307 6 Melden
  • malu 64 17.08.2018 18:52
    Highlight Highlight Haben diese Leute nicht einfach das Land verwechselt?
    209 3 Melden
  • ibu75 17.08.2018 18:06
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass ein Handschlag überhaupt nichts mit den Sitten und Gebräuchen eines Landes zu tun hat. Ich habe für mich den Handschlag abgeschafft, seit ich in einer Kinopause eines Zürcher Grosskinos erstmalig festgestellt hab, dass 60 % der Männer nach dem Stehpippi sich ohne die Hände zu waschen zurück in den Saal machen. Für mich ein Grund, nur noch Menschen, die ich kenne, und von denen ich weiss, dass sie sich hygienusch korrekt verhalten, die Hand zu geben. Ob ich mit einem Menschen Körperkontakt möchte, oder nicht, soll Privatsache sein.
    46 482 Melden
    • Macto 17.08.2018 18:34
      Highlight Highlight Sie haben den Handschlag dem jeweils anderen Geschlecht verweigert. Das hat nichts mit Köperkontakt ja oder nein zu tun.
      340 3 Melden
    • zettie94 17.08.2018 18:39
      Highlight Highlight Es ist ein Unterschied, ob man generell keine Hände schüttelt, oder ob man nur mit Personen des anderen Geschlechts keine Hände schüttelt...
      261 3 Melden
    • Fumia Canenero 17.08.2018 18:44
      Highlight Highlight Hier lag das Problem ja auch darin, dass die Frau einen Mann gar nicht ansprechen darf/will, um zu fragen, ob seine Hände hügienuschelig korrekt seien.
      155 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • iseewhatyoudidthere 17.08.2018 17:56
    Highlight Highlight Ich denke, dass einige schon wegen weniger Unstimmigkeiten nicht eingebürgert wurden.
    28 65 Melden
  • stadtzuercher 17.08.2018 17:53
    Highlight Highlight Finde ich gut.
    Nach den Diskussion der letzten Tage über böse Menschen in der Schweiz brauchen wir keine Angehörigen fremder Kulturen, die nicht mit dem anderen Geschlecht sprechen! Wie weltfremd wäre denn sowas.
    190 6 Melden
  • Madison Pierce 17.08.2018 17:52
    Highlight Highlight Wieso wollen sich solche Leute überhaupt einbürgern lassen? Wenn sie so viel Distanz zu unseren Gepflogenheiten haben, werden sie wohl nicht abstimmen gehen oder für ein Amt kandidieren wollen. Wieso dann den Aufwand und die Kosten auf sich nehmen?
    191 4 Melden
  • Rabbi Jussuf 17.08.2018 17:49
    Highlight Highlight Recht so.
    Ist ja klar, wenn jemand bei der Einbürgerung die Sitten des Landes verweigert, dass dann noch ein ganzer Rattenschwanz an anderen Dingen, die nicht zu dieser Staatsbürgerschaft passen, dahinter liegen.

    Man fragt sich schon, was solche Leute hier in Europa überhaupt wollen.
    Was ich mich noch mehr frage: Warum haben die eine Einbürgerung überhaupt beantragt?
    1260 36 Melden
    • Maracuja 17.08.2018 18:13
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf: Warum haben die eine Einbürgerung überhaupt beantragt?

      Wohl weil sie ihren Lebensstil in der Schweiz pflegen konnten, ohne gross kritisiert zu werden und weil andere mit ähnlichem Lebensstil bisher problemlos eingebürgert wurden. Da erstaunt mich der Antrag nicht. Positiv überrascht bin ich aber von den Behörden.
      201 16 Melden
    • R. Peter 17.08.2018 19:00
      Highlight Highlight Maracuja, äh nein. Ich bezweifle dass das der Grund war...
      16 43 Melden
    • Niliya Vontülen 17.08.2018 19:13
      Highlight Highlight Hey Rabbi. Nur kurz eine Frage: Ich dachte jüdische Gläubige geben dem anderen Geschlecht die Hand auch nicht? Nun ja... eigentlich ist es keine Frage... mir wurde in meinem Leben schon 3 mal der Handschlag verweigert. Alle 3 mal war es von einem männlichen Juden. Was sagst Du denn dazu?

      Habe mich schon bei dieser alten Handschlag-Schlagzeile von den zwei muslimischen Jungs gefragt, warum denn niemand beiläufig erwähnt, dass dies genau gleich auch bei den Juden so gelebt wird?

      Bin gerade sehr gespannt auf Deine Antwort.
      88 31 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • m:k: 17.08.2018 17:49
    Highlight Highlight Absolut richtiger Entscheid.
    929 9 Melden
  • El diablo 17.08.2018 17:48
    Highlight Highlight Sorry der Titel ist irreführend. Hier steht, nur wegen des Handschlags wurden sie nicht eingebürgert. Im Interview haben sie aber Fragen nicht beantwortet und eine diskriminierende Haltung gezeigt. Daraus schliesse ich auf religiöse Fundamentalisten. Solche Leute brauchen wir hier wirklich nicht.
    1118 12 Melden
  • Rogue 17.08.2018 17:44
    Highlight Highlight Gute Entscheidung!
    193 1 Melden
  • Gawayn 17.08.2018 17:41
    Highlight Highlight Ich kapiere nicht was das Theater soll.

    Würde eine Schweizerin sich in den VAR einbürgern lassen wollen, käme in ein Rock bis zu den Knie und würde dem Richter die Hand reichen wollen, würde sie nicht eingebürgert werden.

    Der Grund wär zu Recht
    "Ist nicht integriert und will sich nicht an die Sitten und Bräuche halten.."

    Für die Einbürgerung in der CH werden manchmal seltsame Dinge verlangt.
    Aber den Handschlag zu verweigern, das ist beleidigend. Ist hier schlechtes Benehmen.
    Ich finde Leute die sich nicht benehmen, müssen nicht eigebürgert werden..
    199 9 Melden
    • _kokolorix 17.08.2018 20:02
      Highlight Highlight Der Handschlag ist das Eine. Viel schlimmer finde ich die Weigerung mit Menschen des anderen Geschlechts überhaupt zu sprechen. Da fragt man sich schon wie so eine Ehe funktioniert. Wahrscheinlich kommuniziert der Mann via Schläge mit seiner Frau...
      54 3 Melden
    • DonChaote 18.08.2018 13:35
      Highlight Highlight @_kokolorix
      Wenn die beiden miteinander verheiratet sind ist das logischerweise was anderes. Wie auch bei den ultra-orthodoxen und anderen strengen glaubensrichtungen.
      Informiert euch doch mal vorurteilsfrei über andere kulturen dieser welt.

      Es gibt aber auch so extreme formen (eher kleinere, fundamentalistische sekten) wo selbst der körperkontakt zwischen eheleuten äusserst stark reglementiert und eingeschränkt ist. Egal ob jüdisch, muslimisch oder christlich. Schliesslich teilen sie ja alle auch den gleichen gott („es gibt nur einen gott“)
      1 1 Melden
  • DemonCore 17.08.2018 17:31
    Highlight Highlight Fragen der Komission nicht zu beantworten halte ich für einen akzeptablen Grund jemandem die Einbürgerung zu verweigern. Den Handschlag abzulehnen finde ich zwar exotisch, kann ich aber ein Stück weit nachvollziehen. Ich finde es schwierig, eine Berührung einzufordern. Gewisse Leute möchten auch ohne religiösen Hintergrund nicht von wildfremden Menschen berührt werden.
    63 278 Melden
    • schuldig 17.08.2018 17:41
      Highlight Highlight Den Handschlag des jeweilig anderen Geschlechts zu verweigern ist aber eine andere Geschichte
      Hätte ich genauso entschieden
      245 6 Melden
    • Astrogator 17.08.2018 17:50
      Highlight Highlight @DemonCore: "Den Handschlag abzulehnen finde ich zwar exotisch, kann ich aber ein Stück weit nachvollziehen. Ich finde es schwierig, eine Berührung einzufordern. Gewisse Leute möchten auch ohne religiösen Hintergrund nicht von wildfremden Menschen berührt werden." - diese Leute haben aber ein grundsätzliches Problem mit Berührungen und nicht ein geschlechtsspezifisches. Insofern rundet es eben das Bild ab. Im Gegensatz zu anderen Fällen die es in die Presse schafften wo man eine Dorfbeiz nicht kannte oder beim Metzger im Nachbarsdorf einkaufte liegen hier meiner Meinung nach gute Gründe vor.
      152 3 Melden
    • David Rüegg 17.08.2018 17:51
      Highlight Highlight Da Handschläge beim eigenen Geschlecht akzeptabel waren, scheinen ja nicht die Berührungen das Problem zu sein. Für mich ist der Entscheid nachvollziehbar und korrekt.
      94 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

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