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James May: «Ehrlich gesagt bin ich ordentlich angep*sst, Elon Musk!»

Wer hätte das gedacht: Bei langen Standzeiten kann es dazu kommen, dass sich der Tesla Model S keinen Meter bewegen lässt, obwohl der Akku randvoll ist.
14.05.2021, 17:0226.05.2021, 12:27

James May mag seinen Tesla Model S. Mit sichtlicher Begeisterung ging er bereits in mehreren Drivetribe-Vlogs darauf ein. Vor Kurzem gab es zwar auch ein Video mit Titel «6 Sachen, die May an seinem Tesla nicht mag», aber das waren, wie er selbst zugibt, eigentliche Belanglosigkeiten wie das Geräusch der Heckklappe beim Schliessen oder die Tatsache, dass das Auto momentan schmutzig ist. Aber nun ist hier was, das schlicht einen Konzeptfehler darstellt:

Was passiert, wenn man mehrere Monate seinen Tesla – aufgrund eines Lockdowns, etwa – nicht benutzt? Die Antwort: Nichts geht mehr. Man kommt nicht mal mehr rein in den Göppel.

Wie May im Video erklärt, hat sein Tesla zwei Batterien: der riesige Hauptakku für den E-Antrieb mit der langen Reichweite und dann noch zusätzlich eine herkömmliche 12-Volt-Autobatterie für alle elektrischen Systeme – den Computer, den Kofferraumverschluss und so weiter. Und letztere Batterie ist nun leer, was im Falle des durchelektronisierten Teslas mitunter bedeutet, dass die Türklappen nicht öffnen, ergo das Ding für den Besitzer verschlossen bleibt.

Wie aber kann die Batterie eines Teslas leer sein, wenn, wie im Fall von James May, das Auto doch die ganze Zeit am Strom hing? Nun, offenbar ist es so, dass der Hauptakku den Strom für die 12-V-Batterie liefert. Und ist die grosse Batterie einmal voll geladen, wird der Aufladeprozess angehalten – und somit bekommt die 12-V-Batterie keinen Strom mehr und entlädt sich, wie das in herkömmlichen Autos bei längerem Nicht-Betrieb der Fall wäre. Somit muss man den superfuturistischen Tesla ... überbrücken. Wie bei einem Oldtimer. Lol.

Aber, halt! Wo ist denn die Batterie?

Vorne im vorderen Kofferraum – im Frunk –, ... der sich wie gesagt NICHT ÖFFNEN LÄSST.

Ein paar genervte Telefonate an Tesla später erfährt man: Es gibt eine Notentriegelung für den vorderen Kofferraum – in den beiden Radkasten drin. Dazu muss man die äussere Plastikverkleidung etwas aufbiegen, um dran zu gelangen. Nervig und niffelig. Aber okay: Der Frunk wäre nun offen.

Und die Batterie nirgends zu sehen.

Dies, weil man erst noch mehrere Plastik-Verkleidungsteile entfernen muss. Und hat man dann die Batterie gefunden, ist sie erst noch so befestigt, dass die Pole schwer zugänglich sind. Deshalb:

«Falls du zuhörst, Elon Musk, oder sonstwer von Tesla: Um die Batterie zu laden, muss der Besitzer sein Fahrzeug regelrecht zerlegen. Das ist etwa eine Stunde harte Arbeit. Und um ganz ehrlich zu sein, bin ich ordentlich angep*sst.»

Zur Erinnerung: James May ist eher der besonnene Typ (anders als der aufbrausende Jeremy «The Orangutan» Clarkson), der sich durch technische Probleme nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Ein Grumpy Old Man ist er aber durchaus manchmal. Wie alle Guten.

Bild: youtube
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