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In der KHL gibt ein Sieg nur noch zwei Punkte – die Begründung dafür ist fragwürdig



Morgen Samstag beginnt die KHL-Saison mit der Partie zwischen dem Champion AK Bars Kazan und dem besten Team der Regular Season, SKA St.Petersburg. Doch die russisch geprägte Liga sorgt in der Hockey-Welt bereits zuvor für Schlagzeilen. Kurz bevor der Spielbetrieb wieder losgeht, haben die Verantwortlichen nämlich noch das Punktesystem geändert:

Das 3-Punkte-System wurde abgeschafft. Ein Sieg bringt neu in jedem Fall zwei Punkte – egal ob nach 60 Minuten, Verlängerung oder Penaltyschiessen. Eine Niederlage nach Verlängerung oder Penaltys gibt einen Punkt. Eine Niederlage nach 60 Minuten gibt logischerweise keine Punkte. Damit hat die KHL neu dasselbe System wie die NHL. Aber in Nordamerika laufen seit letztem Jahr vermehrt Diskussionen, ob man nicht doch auch das beispielsweise in der Schweiz übliche 3-Punkte-System einführen soll.

Bemängelt wird am neuen KHL-Modus vor allem, dass Overtime-Verlierer mit einem Punkt verhältnismässig gut wegkommen, während es für einen Sieg «nur» zwei Punkte gibt. Das 3-Punkte-System dagegen setzt mehr Anreize, ein Spiel innert 60 Minuten zu gewinnen.

Die KHL bringt bei ihrer Änderung das Thema Spannung ein. Indem weniger Punkte vergeben werden, sollen in der Tabelle weniger grosse Abstände entstehen. Das wiederum hat zur Folge, dass schwächere Teams länger von einer Playoff-Teilnahme träumen dürfen. Ob es dadurch tatsächlich mehr Spannung gibt, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. (abu)

So schön ist es beim KHL-Team in Magnitogorsk

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Schau, Tommi Santala, so schön ist es in Magnitogorsk!
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