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National League, 41. Runde
Davos – Fribourg 6:5 (1:0, 2:3, 3:2)
Langnau – Kloten 1:0 (1:0, 0:0, 0:0)
Lausanne – Lugano 3:6 (1:3, 1:0, 1:3)
Zug – Ambri 7:3 (2:1, 3:0, 2:2)
Zürich – Biel 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)
Das Duell zwischen Davos und Fribourg blieb lange umkämpft – und sollte schliesslich in einem Herzschlagfinale enden.
Das Duell zwischen Davos und Fribourg blieb lange umkämpft – und sollte schliesslich in einem Herzschlagfinale enden.Bild: KEYSTONE

Tigers entscheiden das Kellerduell gegen Kloten für sich – 10-Tore-Spektakel in Zug

6,8 Tore im Schnitt – die 41. Runde der National League hatte es in sich. Die Tigers holen im Duell der Kellerkinder gegen Kloten wertvolle Punkte. Der ZSC dreht eine umkämpfte Partie gegen Biel, Zug deklassiert Ambri.
19.01.2018, 23:1320.01.2018, 09:55

>> Hier gibt's den Konferenzticker zum Nachlesen.

Langnau – Kloten 1:0

Im Kellerduell zwischen Langnau und Kloten hatte Langnau im ersten Drittel die Oberhand – die Emmentaler starteten jedoch auch wie die Feuerwehr und gingen folgerichtig bereits nach 1:19 Minuten durch Eelo Ero in Führung. Doch auch in dieser Partie geschah in Durchgang eins im Anschluss an das Tor nicht mehr viel.

Dies sollte sich auch im zweiten und dritten Durchgang nicht ändern. Es kam sogar noch schlimmer: Die beiden Drittel endeten torlos. Die Zuschauer in der Ilfishalle kriegten doch sehr magere Hockey-Kost zum Verdauen.

Davos – Fribourg 6:5

Der Auftakt in der Vaillant Arena war schon mal sehr vielversprechend: HCD-Schwede Magnus Nygren schoss die Bündner nach knapp 3 Minuten in Führung. Im Verlauf des ersten Drittels wurde es danach jedoch ruhiger.

Dies änderte sich dann schlagartig im Mittelabschnitt: Gleich fünf Tore bekamen die Zuschauer zu sehen. Und trotzdem blieb es spannend. Roman Cervenka und Yannick Rathgeb glichen zunächst zweimal aus, ehe Ralph Stalder nach 41 Minuten zur erstmaligen Gäste-Führung einnetzen konnte. Die Freude währte jedoch nur 3 Minuten, ehe Tino Kessler mit seinem zweiten persönlichen Treffer den Ausgleich wiederherstellte.

Im Schlussabschnitt wurde es dann so richtig dramatisch: Enzo Corvi im Powerplay und Nando Eggenberger schienen den HCD endgültig auf die Siegerstrasse zu bringen. Spätestens nach dem Empty-Netter durch Andres Ambühl zum 6:4 zweifelte niemand mehr am Davoser Sieg. Doch Laurent Meunier sorgte nochmals für 40 Sekunden Zittern. Es reichte nicht mehr: Der HCD rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.

Davos und Fribourg schenkten sich keinen Zentimeter.
Davos und Fribourg schenkten sich keinen Zentimeter.Bild: PPR

Lausanne – Lugano 3:6

Lugano ist stark in Form! Das zeigen die Tessiner eindrücklich im Waadtland: Julien Vauclair und Dario Bürgler stellen die Weichen mit einem 60-Sekunden-Doppelschlag auf Sieg, ehe Jonas Junland nochmals Hoffnung für Lausanne in die Partie bringt. Luganos Moral befindet sich momentan jedoch in Hochform und so stellt Edelstürmer Damien Brunner den Zwei-Tore-Vorsprung für die Luganesi sogleich wieder her.

Damit schien das Tore-Kontingent einigermassen verpulvert! Einzig Sandro Zangger traf kurz nach Wiederbeginn im Powerplay zum Anschlusstreffer und wahrte damit die welschen Hoffnungen.

Auch im Schlussdrittel schossen die Luganesi wieder drei Tore. Das schliesslich deutliche 6:3-Endresultat widerspiegelt jedoch keineswegs die extrem enge Angelegenheit in der Patinoire de Malley. Luca Cunti, abermals Bürgler und Maxim Lapierre (Empty-Net) hiessen die Torschützen auf Seiten der Bianconeri, Sven Ryser traf für die Waadtländer.

Zug – Ambri 7:3

Ein Startspektakel gab's auch in der Zentralschweiz zu sehen: Auf den ersten Gegentreffer reagierte Ambris Adrien Lauper noch postwendend. Doch vom abermaligen Rückstand durch Nolan Diem erholte sich Ambri im ersten Drittel nicht mehr.

Erholen konnten sich die Tessiner auch in der Pause nicht. Im Gegenteil: Der EVZ zerlegte die Biancoblu regelrecht in seine Einzelteile. Das 3:0 im Mitteldrittel war eine besonders einseitige Angelegenheit. Zwei Mal Raphael Diaz und Carl Klingberg im Powerplay hiessen die Torschützen.

Auch im Schlussabschnitt waren die Protagonisten treffsicher. Marco Müller verschönerte zuerst etwas das Skore, bevor Viktor Stalberg und Josh Holden auch noch für Zug trafen. Dank Peter Guggisbergs Treffer drei (!) Sekunden vor Schluss endet das Resultat der Partie zweistellig. 

Klingberg, McIntyre und Co. hatten einige Tore zu bejubeln heute Abend.
Klingberg, McIntyre und Co. hatten einige Tore zu bejubeln heute Abend.Bild: KEYSTONE

Zürich – Biel 2:1

Das Team der Stunde um Antti Törmänen scheint auch keinen Respekt vor dem anderen Liga-Titanen ZSC Lions zu haben. Kurz vor Ablauf des Startdrittels netzte Marco Pedretti auf Vorlage des Bieler Topskorers Marc Pouliot im Powerplay ein.

Eine umkämpfte Partie wurde ihrem Namen gerecht, ging es doch für beide Teams um enorm viel. Hans Kossmann muss bereits Resultate liefern, und Biel will den Anschluss an die Tabellenspitze nicht verlieren. So fiel das einzige Tor des Mitteldrittels dank Kevin Klein auf Seiten der Zürcher.

Pius Suters Powerplay-Treffer nach gut 45 Minuten hievte die Lions schliesslich auf die Siegerstrasse. Besonders dem in der Kritik stehenden ZSC-Coach Hans Kossmann scheint dieser Sieg gutzutun. Die Zürcher mussten liefern – und gegen einen Gegner in Hochform ist dies zusätzlich von Vorteil.

Zu reden gab Beat Forsters Aussetzer: Kaum von der Strafbank zurück, streckte der Routinier ZSC-Techniker Robert Nilsson nieder. Der Schwede prallte mit dem Kopf in die Bande und konnte die Partie mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung nicht beenden. 

Warum so ernst, Hans Kossmann? Dem Lions-Coach dürfte ein Stein vom Herzen gefallen sein.
Warum so ernst, Hans Kossmann? Dem Lions-Coach dürfte ein Stein vom Herzen gefallen sein.Bild: KEYSTONE

(bal)

Die Tabelle

Telegramme

SCL Tigers - Kloten 1:0 (1:0, 0:0, 0:0)
5879 Zuschauer. - SR Dipietro/Oggier, Bürgi/Castelli.
Tor: 2. Elo (Nüssli, Albrecht) 1:0.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 5mal 2 Minuten gegen Kloten. - PostFinance-Topskorer: Elo; Praplan.
SCL Tigers: Punnenovs; Zryd, Seydoux; Lardi, Erni; Huguenin, Randegger; Thuresson, Gagnon, Dostoinow; Elo, Albrecht, Nüssli; Kuonen, Pascal Berger; Neukom; Himelfarb, Gustafsson, Nils Berger; Gerber, Peter.
Kloten: Boltshauser; Egli, Kellenberger; Harlacher, Bäckman; Stoop, Ramholt; Praplan, Santala, Hollenstein; Bozon, Sallinen, Abbott; Grassi, Schlagenhauf, Leone; Obrist, Trachsler, Marchon; Bader.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Stettler, Erkinjuntti (beide verletzt), Barker und Blaser (beide gesperrt), Kloten ohne Von Gunten, Lemm, Bircher, Back, Bieber, Weber (alle verletzt) und Poulin (überzähliger Ausländer). Timeout Kloten (58:56). (sda)

Davos - Fribourg-Gottéron 6:5 (1:0, 2:3, 3:2)
4056 Zuschauer. - SR Prugger/Wiegand, Altmann/Küng.
Tore: 3. Nygren (Wieser/Ausschluss Chiquet) 1:0. 23. Cervenka (Rathgeb) 1:1. 27. Kessler (Walser) 2:1. 32. (31:05) Rathgeb (Marchon) 2:2. 32. (31:16) Stalder (Slater) 2:3. 36. Kessler (Kousal) 3:3. 42. (42:00) Corvi (Kousal, Du Bois/Ausschluss Slater) 4:3. 43. (42:25) Eggenberger (Kessler, Kousal) 5:3. 57. Marchon (Maret, Neuenschwander) 5:4. 59. (58:25) Ambühl (Du Bois, Nygren/Ausschluss Mottet) 6:4 (ins leere Tor). 60. (59:20) Meunier (Holos) 6:5 (ohne Torhüter).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Davos, 5mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Little; Cervenka.
Davos: Senn; Nygren, Du Bois; Schneeberger, Paschoud; Heldner, Aeschlimann; Forrer, Kindschi; Sciaroni, Corvi, Ambühl; Marc Wieser, Johansson, Little; Simion, Walser, Kousal; Kessler, Eggenberger, Jörg.
Fribourg-Gottéron: Burst; Rathgeb, Chavaillaz; Holos, Stalder; Maret, Kühni; Abplanalp; Fritsche, Slater, Mottet; Rossi, Bykow, Cervenka; Neuenschwander, Meunier, Chiquet; Ducret, Schmutz, Marchon.
Bemerkungen: Davos ohne Egli, Jung, Lindgren, Rödin (alle verletzt), Buck (überzähliger Ausländer) und Dino Wieser (krank), Fribourg-Gottéron ohne Glauser, Kienzle, Rivera, Schilt, Sprunger, Vauclair, Waeber (alle verletzt) und Birner (überzähliger Ausländer). - Timeouts: Davos (31:16); Fribourg-Gottéron (42:00/Coach's Challenge). - Lattenschuss Kessler (36.). (sda)

Lausanne - Lugano 3:6 (1:3, 1:0, 1:3)
6700 Zuschauer (ausverkauft). - SR Schrader (GER)/Massy, Gnemmi/Obwegeser.
Tore: 9. (8:05) Vauclair (Hofmann) 0:1. 10. (9:05) Bürgler (Cunti) 0:2. 13. (12:55) Junland 1:2. 14. Brunner (Sanguinetti/Ausschluss Danielsson) 1:3. 23. Zangger (Jeffrey/Ausschluss Brunner) 2:3. 45. Cunti (Romanenghi) 2:4. 51. Ryser (Vermin, Antonietti/Ausschluss Walker) 3:4. 54. Bürgler 3:5. 59. Lapierre 3:6 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lausanne, 8mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Hofmann.
Lausanne: Zurkirchen; Junland, Borlat; Genazzi, Frick; Nodari, Fischer; Gobbi; Zangger, Jeffrey, Danielsson; Antonietti, Vermin, Pesonen; Ryser, Froidevaux, Conz; Herren, Miéville, In-Albon; Kneubuehler.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Furrer; Ronchetti, Vauclair; Chiesa, Riva; Sartori, Wellinger; Brunner, Lajunen, Hofmann; Etem, Lapierre, Bertaggia; Bürgler, Cunti, Romanenghi; Walker, Morini, Reuille.
Bemerkungen: Lausanne ohne Walsky, Trutmann (beide verletzt), Schelling (gesperrt) und Gernat (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Klasen, Ulmer, Sannitz (alle verletzt) und Fazzini (krank). NL-Debüt von Emerson Etem. Lattenschuss Genazzi (15.). Lausanne von 58:27 bis 58:53 ohne Torhüter. (sda)

Zug - Ambri-Piotta 7:3 (2:1, 3:0, 2:2)
6898 Zuschauer. - SR Eichmann/Mollard, Borga/Gurtner.
Tore: 6. (5:18) Lammer (Diem, Schlumpf) 1:0. 6. (5:45) Lauper (Lhotak, Collenberg) 1:1. 9. Diem (Lammer, Senteler) 2:1. 32. Diaz (Suri) 3:1. 33. Diaz (McIntyre, Martschini/Ausschluss Kostner) 4:1. 47. Klingberg (McIntyre, Stalberg/Ausschluss Gautschi) 5:1. 42. Müller (Kubalik) 5:2. 45. Stalberg (Holden) 6:2. 51. Holden (Diaz) 7:2. 60. (59:57) 7:3 Guggisberg (Eigentor Thiry) 7:3.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Stalberg; D'Agostini.
Zug: Stephan; Thiry, Alatalo; Diaz, Morant; Schlumpf, Leeger; Helbling, Geisser; Martschini, Holden, Stalberg; Klingberg, McIntyre, Suri; Lammer, Diem, Senteler; Haberstich, Kast, Schnyder.
Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Gautschi; Collenberg; Trisconi, Kostner, Incir; D'Agostini, Taffe, Zwerger; Guggisberg, Müller, Kubalik; Lhotak, Berthon, Lauper; Mazzolini.
Bemerkungen: Zug ohne Zehnder (krank), Roe und Grossmann. Ambri-Piotta ohne Ambri ohne Bianchi, Stucki, Emmerton (alle verletzt) und Karhunen (überzähliger Ausländer). - Pfosten-/Lattenschüsse: 6. Schnyder, 31. Incir, 36. Schlumpf. - Timeout Ambri-Piotta (46.). (sda)

ZSC Lions - Biel 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)
9230 Zuschauer. - SR Urban/Wehrli, Kovacs/Wüst.
Tore: 19. Pedretti (Pouliot, Kreis/Ausschluss Pettersson) 0:1. 31. Klein (Pestoni/Ausschluss Neuenschwander) 1:1. 46. Suter (Nilsson, Geering/Ausschluss Pouliot) 2:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 6mal 2 Minuten gegen Biel - PostFinance-Topskorer: Pettersson; Pouliot.
ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Geering; Guerra, Seger; Berni; Pettersson, Suter, Nilsson; Chris Baltisberger, Sjögren, Kenins; Schäppi, Vey, Pestoni; Hinterkircher, Prassl, Bachofner; Künzle.
Biel: Hiller; Jecker, Forster; Fey, Kreis; Dufner, Maurer; Steiner, Lüthi; Pedretti, Pouliot, Rajala; Micflikier, Fuchs, Earl; Schmutz, Neuenschwander, Diem; Tschantré, Sutter, Wetzel.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Herzog, Karrer, Korpikoski, Marti, Pelletier, Shore und Wick (alle verletzt), Biel ohne Lofquist (rekonvaleszent) und Hächler (verletzt). - Timeout Biel (59:42). (sda)

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