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ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITT VON DAVOS-TRAINER ARNO DEL CURTO --- Davos Cheftrainer Arno Del Curto beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem Lausanne HC, am Freitag, 14. Oktober 2016, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Arno Del Curto ist nicht länger Trainer vom HC Davos. Bild: KEYSTONE

Stell dir vor, Arno Del Curto ist weg – und niemand merkt es

Der HC Davos hat das erste Spiel ohne Arno Del Curto verloren. Die Davoser zeigen erste Anzeichen eines «Erich-von-Däniken-Syndroms.» Sie brauchen dringend einen neuen Trainer. Er wird nicht Kevin Schläpfer heissen.



Grosse, dramatische, kuriose, denkwürdige historische Spiele säumen über die Jahre den Weg des Chronisten. Vom 6:3 gegen Biel, das Langnau 1976 den einzigen Titel bringt. Bis hin zum ersten Einsatz von Nico Hischier in der NHL.

FILE - In this April 18, 2018, file photo, New Jersey Devils center Nico Hischier, of Switzerland, skates against the Tampa Bay Lightning during the second period of Game 4 of an NHL first-round hockey playoff series in Newark, N.J. Hischier is in the spotlight this weekend as he and the Devils return to his junior town of Bern, Switzerland, to practice and play an exhibition game before facing the Edmonton Oilers in Sweden to open the season. He is the poster boy for this generation of Swiss talent that includes Minnesota’s Nino Niederreiter, San Jose’s Timo Meier, Nashville’s Kevin Fiala and Vancouver’s Sven Baertschi. (AP Photo/Julio Cortez, File)

Nico Hischier im Dienste der New Jersey Devils.  Bild: AP/AP

Aber eine Partie schien ausserhalb des Zeithorizontes und der Vorstellungskraft. Zumindest solange er noch chronistet. Das erste Spiel des HC Davos ohne Arno Del Curto.

Und nun ist es doch da. Es ist zwar «nur» der Cup-Viertelfinal gegen Rapperswil-Jona. Und trotzdem: Dieses Spiel ist historisch. Diese Partie markiert den Beginn eines neuen Zeitalters. Geschichte wird geschrieben. Eine Zeitenwende. Und er findet eine erste Antwort auf die Frage: Gibt es überhaupt in Davos ein Hockeyleben nach Arno Del Curto? Der Chronist fährt nach Davos.

HCD Praesident Gaudenz F. Domenig, aufgenommen vor dem Viertelfinale des Swiss Ice Hockey Cup zwischen dem HC Davos und den Rapperswil-Jona Lakers, am Dienstag, 27. November 2018, in der Vaillant Arena in Davos. Trainerlegende Arno Del Curto ist heute morgen nach 22 Jahren ueberraschend zurueckgetreten. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

HCD-Präsident Gaudenz Domenig. Bild: KEYSTONE

Es ist ein seltsames Spiel. Arno Del Curto hat am Spieltag seinem Präsidenten Gaudenz Domenig den Rücktritt gegen 09.00 Uhr im Büro der Geschäftsstelle verkündet. Den Fans bleibt gar keine Zeit, ein Plakat oder wenigstens ein Spruchband zu malen. So in der Art «Danke, Arno, für 22 Jahre». Sie können sich in der eigenen, nicht einmal zur Hälfte gefüllten Arena gegen die Fans aus Rapperswil-Jona auch akustisch nicht durchsetzen. Das erste Heimspiel ohne Arno Del Curto ist fast ein Auswärtsspiel.

Wäre ein Fremder im Stadion gewesen – er hätte nicht bemerkt, dass soeben ein Kapitel Hockeygeschichte zu Ende gegangen ist und ein neues begonnen hat. Kein Plakat. Kein Spruchband. Keine Lautsprecherdurchsage. Keine Sprechchöre. Bertolt Brecht hätte gesagt: Stell dir vor, Arno Del Curto ist weg und niemand merkt es.

Nur ein erfahrener, aufmerksamer Beobachter erkennt den Ernstfall. Präsident Gaudenz Domenig steht unten an der Bande. Was sonst nie der Fall ist. Wir wissen aus der Geschichte, dass die Generäle nur in ausserordentlichen Situationen vorne an der Front auftauchen.

HCD Assistenztrainer Sandro Rizzi, links, und Remo Gross, rechts, im Viertelfinale des Swiss Ice Hockey Cup zwischen dem HC Davos und den Rapperswil-Jona Lakers, am Dienstag, 27. November 2018, in der Vaillant Arena in Davos. Trainerlegende Arno Del Curto ist heute morgen nach 22 Jahren ueberraschend zurueckgetreten. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Sandro Rizzi (links) und Remo Gross (rechts) übernahmen am Dienstagabend das Coaching. Bild: KEYSTONE

An der Bande hat Remo Gross (58) das letzte Wort. Der «ewige Assistent» ist jetzt Cheftrainer. Sekundiert von Sandro Rizzi (40), dem ehemaligen Captain. Das ist ungefähr so, wie wenn Alfred Rasser als HD Läppli an Stelle von General Henri Guisan ein grosses Armee-Manöver kommandiert hätte.

Die Übung missglückt vollständig. Die Davoser dominieren und verlieren in der Verlängerung (3:4) ein Spiel, das sie nie hätten verlieren dürfen. Gegen den Tabellenletzten. Auf eigenem Eis. Gegen den mutmasslichen Gegner in den Playouts.

In diesem Spiel zeigen sich beim HCD erste Anzeichen des «Erich-von-Däniken-Syndroms.» Erich von Däniken versucht den Nachweis zu erbringen, dass einst Ausserirdische unter uns weilten. Als Beweis nennt er beispielsweise Völker, die bei Ritualen seltsame Gewänder tragen, die Nachbildungen von Raumanzügen sein müssten. Natürlich sind es keine echten Raumanzüge. Aber man erkennt, wenn man genau hinsieht, tatsächlich Strukturen, die an Raumanzüge mahnen. Ihre Ahnen haben einst wohl richtige Raumanzüge gesehen und versucht, diese nachzubauen.

ZUM 80. GEBURTSTAG VON ERICH VON DAENIKEN AM 14. APRIL 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Der Schriftsteller und Zukunftsforscher Erich von Daeniken wirbelt am Freitag, 23. Mai 2003, in Interlaken einen Tag vor Eroeffnung des Mystery Parks als dessen Initiator mit Medienleuten durch den Erlebnispark. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Erich von Däniken. Bild: KEYSTONE

Gegen Rapperswil-Jona zelebrieren die Davoser wirres, hektisches, schnelles, dynamisches Energiehockey. Es muss eine Nachahmung jenes Spiels sein, das ihnen wohl einst der berühmte Arno Del Curto beigebracht hat. Nun ist es kein echtes «Arno-Hockey» mehr. Präzision, Disziplin und Effizienz fehlen. Aber man erkennt, wenn man genau hinsieht, tatsächlich Strukturen aufblitzen, die an richtiges «Arno-Hockey» mahnen.

Rapperswil-Jona genügen einige wenige Handgriffe, ein paar Konter, um die Partie zu gewinnen.

Heute erkennen wir im Rückblick, dass der 4. Februar 2018 wohl der Anfang vom Ende der «Ära Del Curto» war. Der Anfang des leisen Zerfalles eines grossen Teams und der Autorität eines grossen Trainers. An diesem Tag verlor der HCD in Rapperswil-Jona den Cup-Final 2:7.

Die Karriere von Arno Del Curto:

Und was ist jetzt dieses 3:4 nach Verlängerung auf eigenem Eis? Eine Warnung. Der HCD ist akut abstiegsgefährdet. Die Titanic hat den Eisberg gerammt. Noch gelingen einzelne grosse, begeisternde Partien. 4:1 in Langnau. 7:2 in Biel. 5:1 im Zürcher Hallenstadion. Aber selbst Arno Del Curto war es nicht mehr gelungen, diese Magie festzuhalten.

Enttaeuschte Davoser um Goalie Anders Lindbaeck, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Ambri-Piotta, am Freitag, 23. November 2018, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Enttäuschte Davoser nach der Niederlage gegen Ambri.  Bild: KEYSTONE

Remo Gross und Sandro Rizzi sind dazu auch nicht in der Lage. In den Schuhen von Arno Del Curto können sie nicht stehen. Nicht einmal dann, wenn sich beide gemeinsam ins gleiche Paar Schuhe zwängen.

Aber Gaudenz Domenig muss das Vakuum an der Spitze füllen. Sonst «implodiert» die Mannschaft. Wen soll er als neuen Trainer holen? Der HCD-Präsident wahrt Ruhe und freundliche Gelassenheit. Wie einst Kapitän John Edward Smith auf der Titanic. Der Zufall will es übrigens, dass der erfahrene Seemann, als er mit dem grössten, schönsten Schiff der Welt in den Fluten des Atlantiks versank, genau gleich alt war wie heute Gaudenz Domenig, der Kapitän auf der Kommandobrücke des HC Davos.

Item, der HCD-Vorsitzende stellt sich der Verantwortung. Er wird die Trainerfrage nach bestem Wissen und Gewissen lösen. Er hat ein gutes Gespür für Menschen und damit auch für seine Mannschaft.

Man werde nun eine Liste aller möglichen Namen erstellen. Einen Namen hat er klugerweise praktisch schon gestrichen. Kevin Schläpfer. Mit einer einleuchtenden Begründung: «Er ist mit Kloten abgestiegen …». Tja, den Schwefelgeruch dieses Abstieges bringt Kevin einfach nicht aus den Kleidern.

ZUR SUSPENSION VON KEVIN SCHLAEPFER ALS HEADCOACH BEIM EHC KLOTEN STELLEN WIR IHNEN HEUTE, 6. APRIL 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - EHC Kloten Cheftrainer Kevin Schlaepfer im sechsten Eishockey Spiel der Platzierungsrunde der National League zwischen dem EHC Kloten und dem HC Ambri-Piotta am Samstag, 24. Maerz 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Kevin Schläpfer wird nicht Nachfolger von Arno del Curto.  Bild: KEYSTONE

Eigentlich weiss Gaudenz Domenig, wer für nächste Saison der ideale Trainer wäre, um diese junge Mannschaft weiterzuentwickeln. Ambris Luca Cereda, sogar noch jünger als damals Arno Del Curto beim Amtsantritt. Aber jemand aus der Runde mahnt den Präsidenten: Er habe doch kürzlich noch erklärt, man dürfe Ambri Luca Cereda nicht wegnehmen. Der HCD-Obmann hat eine kluge Antwort. Er halte es wie Konrad Adenauer. Der legendäre deutsche Kanzler prägte einst den weisen Spruch: «Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?»

Ambri's Head Coach Luca Cereda during the regular season game of the National League Swiss Championship 2018/19 between HC Ambrì Piotta and EHC Biel, at the ice stadium Valascia in Ambrì, Switzerland, Tuesday, September 25, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Luca Cereda. Bild: TI-PRESS

Tatsächlich läuft Luca Ceredas Vertrag in Ambri nach dieser Saison aus. Aber er wird sich fragen, ob ein Wechsel auf die Hockey-Titanic Davos seine Karriere befeuert.

Eigentlich müsste Gaudenz Domenig alles daransetzen, beim EV Zug Jason O’Leary, den Trainer des Farmteams, per sofort aus dem laufenden Vertrag heraus als neuen Cheftrainer zu verpflichten.

Die Schweizer Hockey-Cupsieger der Neuzeit:

Die Spieler sind ruhig und freundlich. Musterprofi. Sie wissen, was Sache ist. Aber haben sie schon realisiert, dass Arno Del Curto nicht mehr da ist? Nein. Der «Trennungsschock» steht noch aus.

Die Frage kann natürlich nicht ausbleiben: Gab es Gruppenbildungen oder gar Zerfallserscheinungen in der Mannschaft? Passiven Widerstand gegen den Trainer? Natürlich geht ein Spieler, der bei Sinnen ist, nicht auf solche Fangfragen von Chronisten ein.

Davos' Felicien Du Bois, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Fribourg-Gotteron am Dienstag, 2. Oktober 2018, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Félicien Du Bois. Bild: KEYSTONE

Verteidigungsminister Félicien Du Bois (35) ist einer der Leitwölfe im Team. Er sagt, dass in der Kabine schon mal laute Worte gefallen sind. Und er wirkt glaubhaft, wenn er Gruppenbildungen, Intrigen und Zerfallserscheinungen verneint. Diese Mannschaft ist intakt und leistungswillig. Aber auch ratlos und überfordert. Zu viele Spieler sind mangels Talent und Erfahrung nicht mehr dazu in der Lage, umzusetzen, was der Trainer ihnen beibringen wollte.

Und was wird eigentlich aus Arno Del Curto? Gaudenz Domenig sagt, dass der Vertrag selbstverständlich eingehalten werde. Der scheidende Trainer wird also auf jeden Fall bis Ende Saison bezahlt. Und weil Gaudenz Domenig ein Ehrenmann ist, würde er im Falle eines Falles wohl dafür sorgen, dass sein ehemaliger Trainer über das Saisonende hinaus alimentiert wird. Mag jetzt auch vieles drunter und drüber gehen beim HCD – Stil und Anstand werden bewahrt.

Der Nonkonformist Arno Del Curto, gleich alt wie Gaudenz Domenig (und Kapitän Smith von der Titanic), passt nicht mehr in die Strukturen der modernen Hockeyunternehmen des Unterlandes. Zu eigenwillig, zu kauzig, zu direkt, zu engagiert. Er ist im besten Wortsinn zu gross geworden. Er hat zu viel erreicht. Er kann, wenn er irgendwo wieder einsteigt, nur verlieren.

Die Praesidentin des HC Lugano Vicky Mantegazza anlaesslich der Vorsaison-Medienkonferenz des HC Lugano, am Donnerstag, 13. September 2018, in Paradiso bei Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

HCL-Präsidentin Vicky Mantegazza. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Für Arno Del Curto wäre es eigentlich Zeit, in Pension zu gehen. Eigentlich. Aber es gibt zwei Klubs, die seit Jahren den «ewigen Traum» vom grossen Trainer träumen und zur Zeit kleine Trainer beschäftigen. Vicky Mantegazzas HC Lugano und Walter Freys ZSC Lions. Die Milliardärin und der Milliardär.

Nein, es geht nicht um Geld. Aber beide könnten es sich leisten, sich über alle Strukturen, gut gemeinten Ratschläge, Lehrmeinungen und Mahnungen hinwegzusetzen und Arno Del Curto den Freiraum zu gewähren, den er in Davos hatte. Sie könnten das «Experiment Arno» wagen.

Ach, wäre das ein Spektakel. Ach, jeden Tag Stoff für eine Geschichte und jeden zweiten für eine Polemik.

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41
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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Myk38 28.11.2018 12:32
    Highlight Highlight Jursinov oder Fetisov
  • Eifach öpis 28.11.2018 11:22
    Highlight Highlight Wieso nicht Herrn Leuenberger eine Chance geben? Er ist ein Meistertraiber und hat eine Chance verdient. Davos wäre der perfekte Verein dafür. Ich kann mir in Davos nur eine schweizer Lösung vorstellen, da meiner Meinung nach nur ein Schweizer das Innenleben eines so besonderen Vereins begreifen kann und weil der HCD eine längerfristige Lösung anstrebt. Herr Leuenberger bring alles mit was es braucht um beim HCD bestehen zu können. Zudem hat er keine Davoser vergangenheit und kann unvorbelastet frischen Wind in den Verein bringen.
  • faustus 28.11.2018 11:13
    Highlight Highlight Slava Bykov wäre der Mann Arno zu ersetzen!
    Er ist der einzige Trainer in der Schweiz der in so grossen Schuhen stehen kann.
    • Lumina 29.11.2018 14:34
      Highlight Highlight Kannst du gleich knicken, der Slava sitzt bei Fribourg Gottéron (recht solide verankert) im VR, der hat sicher absolut null (Stein)Bock den HCD zu coachen.
  • Bruno Wüthrich 28.11.2018 10:50
    Highlight Highlight Arno ist ja gar nicht wirklich weg. Er wird sich einfach künftig häufiger im Raum Langenthal aufhalten als auch schon. Und auch wenn dies noch nicht offiziell ein Grund sein kann:

    Aber in Langenthal gibt es eine gut geführte Eishockey-Organisation, deren Vereinsfarben Blau und Gelb sind...
  • Bieler95 28.11.2018 09:14
    Highlight Highlight Der Kevin ist jaa abgestiegen.. Stimmt nicht abgestiegen ist der Rötheli und nicht Kevin.. Kevin hätte Kloten noch retten können da er ja mit Biel genug Ligaqualierfahrung bessesen hat aber villeicht wäre er auch abgestiegen.. Item es wäre irgendwie cool der Schläpfer in Davos zu sehen. http://
  • Knety 28.11.2018 08:54
    Highlight Highlight Wenn Domenig gleich alt ist wie Smith damals, dann wird Davos wohl absteigen. 😂
    • Willy Tanner 28.11.2018 11:15
      Highlight Highlight Untergehen. Untergehen!! ;-)
  • Elsslin die Schachkönigin 28.11.2018 08:45
    Highlight Highlight Was wäre mit dem Kanadischen Elite A Trainer Bob Mongrain?

    Erfolge hatte er in der Schweiz schon 🏒🏆
  • supergurke22 28.11.2018 08:41
    Highlight Highlight Josef marha oder mir am libsten jumbo Joe wenn er seine karriere beendet hat. Uns sonst entweder einer mit langer Davoser vergangenheit oder einer der noch nie was mit dem HCD zu tun hatte (Möglichst jung).
    Und ich hoffe schwer das es eine grosse verabschidung von Arno gibt und er auch gewürdig wird für seine Verdienste.
    • jimknopf 28.11.2018 09:24
      Highlight Highlight Das mit der Verabschiedung wäre wohl im Sinne der Fans, wohl aber kaum von AdC. So wie wir ihn kennen wird er klangheimlich verschwinden, ohne Rede nichts..
    • jimknopf 28.11.2018 09:24
      Highlight Highlight *klammheimlich natürli ;-)
  • Mätse 28.11.2018 08:30
    Highlight Highlight Die Lotter-Lakers haben den Titan AdC zerstört. Stimmt. Wow, was für eine These von KZ!
  • sup3rfish 28.11.2018 07:48
    Highlight Highlight Wieso eigentlich nicht wieder Lars Leuenberger ins Spiel bringen?
    • c_meier 28.11.2018 08:41
      Highlight Highlight der kommt im Artikel in 2 Tagen :)
    • BLW/553/c 28.11.2018 09:55
      Highlight Highlight Lars Leuenberger wäre sicher nicht die schlechteste Wahl, wenn nicht sogar eine sehr gute. Er hat keine HCD-Vergangenheit, könnte das Erbe von Arno in Davos also relativ unbelastet antreten. Gleichzeitig kennt er aber das hiesige Hockey bestens und hat schon mal gezeigt, dass er eine NLA-Mannschaft während der Saison übernehmen und zum Erfolg führen kann. Die Frage ist aber, ob ihn der SCB ziehen lassen würde.
  • Tikkanen 28.11.2018 07:47
    Highlight Highlight ...verrückte Tage momentan, das führt sogar so weit dass ich einen Beitrag ohne meine geliebten Emojis vornehmen muss...
    Item, der unsaubere Abgang vom Arno wird noch viele Jahre wie ein Damoklesschwert über dem HCD hängen. Ob sich die Murmeli rechtzeitig aus der dadurch hervorgerufenen Sinneskrise befreien können ist nun die Frage. Für mich geht die Tendenz eher ins Negative, der HCD kann evtl. den Ligaerhalt diese Saison schaffen, aber spätestens ab nächster Saison ist der Ofen aus. Zu Tief die Gräben in Kabine und Umfeld. Missgunst, Neid und Intrigen werden die letzten NLA Tage prägen...
    • Unclemitch 28.11.2018 09:08
      Highlight Highlight Das wär ja sooo geil. Dann wär diese Mannschafft endlich dort wo sie hingehört
    • mukeleven 28.11.2018 09:30
      Highlight Highlight düster schauts aus in deiner welt tikkanen. zapfendüster.
      war dein rehrücken dermassen zäh oder schlägt dir kari‘s langeweile kurs aufs gemüt?
    • Politikinteressierter 28.11.2018 09:57
      Highlight Highlight @Unclemitch: Ojee wieder jemand der neidisch ist wegen den vielen Erfolge, welche Davos mit Arno feiern durfte. Neid muss man sich bekanntlich erarbeiten, den Spott gibt es hingegen gratis.

      @ Tikkanen: Kommt ganz darauf an, aus welchem Grund Arno gegangen ist. Da kursieren die verschiedensten Gerüchte. SRF 3 vermeldet schon Lindgren als den Übeltäter. Die NZZ meint die Aussagen von Domenig bezüglich "Entwicklung bis Weihnachten" hätten Arnos Ego gekränkt. Ich weiss es auch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Pauer 28.11.2018 07:40
    Highlight Highlight Kevin ist nicht mit Kloten abgestiegen. Rötheli stand am Schluss an der Bande.
    • Freilos 28.11.2018 09:14
      Highlight Highlight Er hat aber seinen Anteil daran.
    • Bruno Wüthrich 28.11.2018 10:52
      Highlight Highlight Genau: Schläpfer hat noch nie eine Ligaquali verloren, bei der er selbst an der Bande stand.
    • Bruno Wüthrich 28.11.2018 11:09
      Highlight Highlight @ Freilos

      Schläpfer hatte nur Anteil an seinem eigenen Abstieg. Er hätte das Angebot von Kloten in dem Moment, in dem er es angenommen hat, niemals annehmen dürfen. Bereits zu diesem Zeitpunkt müsste ihm selbst eigentlich klar gewesen sein, dass er gerade im Begriff ist, seine ohnehin wackelige Karriere zu zerstören.

      Kloten war zu diesem Zeitpunkt miserabel geführt und es war klar, dass Schläpfer am Schluefweg ein Einzelgänger sein und bleiben würde.

      Nicht Schläpfer hat Kloten in den Abstieg geführt. Er konnte ihn lediglich nicht verhindern. Er war auf dieser Reise lediglich Passagier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HotIce 28.11.2018 07:36
    Highlight Highlight Meine Güte. Der Chronist sollte doch wissen dass ein paar Stunden nach dem Rücktritt kein neues Spielsystem gespielt werden kann. 🤦🏼‍♂️
    Betreffend Zerfall: ADC hat es meiner Meinung nach die letzten 2,3 Jahre nicht geschafft (respektive nicht erkannt) sein Spielsystem dem Spielermaterial anzupassen. Aber die Mannschaft ist intakt. Und Eishockey existiert mit - aber eben auch ohne Arno.
    • Sünneli31 28.11.2018 09:34
      Highlight Highlight Das war ja genau das schöne am Arno... er versuchte nicht sein System dem Spielermaterial anzupassen sondern gab dem (oftmals andernorts verschmähten) Spielermaterial den Glauben, an sich, an das System und so hat er viele „untalentierte“ auf den richtigen Weg gebracht. Ich finde das ist sein Hauptverdienst!! Jetzt hat halt einfach die Balance zwischen Jung und Alt, Erfahren und Unerfahren nicht mehr gestimmt. Aber ohne einen Arno hätte es machen „Star“ in der Schweizer Hockeyszene nicht gegeben.
    • HotIce 28.11.2018 11:14
      Highlight Highlight @sünneli
      Ich bestreite hier keineswegs seine grossen Taten und was er aus den Spielern herausgeholt hat- ich bin Fan von Arno und seiner Spielweise. Aber Arno selbst hat in Interviews immer wieder gesagt das sich die Spieler verändert haben.
      Anders ausgedrückt: Ich denke er hat den geordneten Abgang um diese 2,3 Jahre verpasst. Im Nachhinein betrachtet natürlich nicht schwierig zu beurteilen.
  • Amboss 28.11.2018 07:27
    Highlight Highlight Nun, eigentlich wäre dies ganz klar ein Fall für Doug Shedden.

    Ich glaube, das wäre genau der Typ, den der HCD jetzt benötigte, um wieder auf Kurs zu kommen.

    Aber der ist ja leider bereits in der DEL tätig
  • mukeleven 28.11.2018 05:58
    Highlight Highlight cereda waere tatsaechlich ein smarter move...
    dennoch sollen sie in ambri auf diesem erfolgreichen kurs bleiben. also kein thema.
    aber: arno zur nati - fischi und arxi als HCD co-trainers ab naechster saison - das waer ein experiment wert.
    falls es scheitern sollte: big joe waer ab 2021 wieder vermehrt im sertig zu treffen.
    • Obey 28.11.2018 09:03
      Highlight Highlight Die ewige Leier von Arno als Natitrainer wird seit Jahren bemüht und wird trotzdem niemals eintreten. Arno ist kein Nationaltrainer.Seine Art zu trainieren und sein Spielsystem passen null zu einer Auswahl welche sich nur ein paar Wochen im Jahr sieht. Arnos Traum vom perfekten Tempohockey muss über Jahre hinweg einstudiert und trainiert werden, das geht in der Nati nicht.
    • mukeleven 28.11.2018 09:26
      Highlight Highlight doch-doch, das wuerde schon gehen, wenn man den will.
  • Mia_san_mia 28.11.2018 04:57
    Highlight Highlight Hauotsache Schläpfer trotzdem wieder einmal ins Spiel gebracht.... Es ist ja klar, dass so einer niemals Trainer bei einem solchen Club wird.
    • Michu11 28.11.2018 07:41
      Highlight Highlight Er hat Ihn nicht ins Spiel gebracht sondern aus dem Spiel genommen !!!
    • Mia_san_mia 28.11.2018 11:53
      Highlight Highlight @Michu11: Darum hat er ihn ja erwähnt, gell 😜 Du solltest Zaugg doch langsam kennen.
    • Mia_san_mia 28.11.2018 11:56
      Highlight Highlight @Michu11: Und jetzt habe ich, nachdem ich Dir geantwortet habe, den nächsten Artikel von Zaugg zu diesem Thema gelesen... Schau dir den mal an 😉

Der Tag ist gekommen – Arno Del Curto ist nicht mehr Trainer des HC Davos

Paukenschlag beim HC Davos: Der «ewige» Trainer Arno Del Curto hat seinen Rücktritt erklärt. Er stand beim Rekordmeister seit 1996 an der Bande und führte den Klub in dieser Zeit zu sechs Meistertiteln.

Der Klub schwärmt in einer Mitteilung vom langjährigen Coach: «Einzigartig die leidenschaftliche Art, mit der er seine Spieler formte. Und mit einem ausgeprägten, offensiven Tempospiel hat er nicht nur die HCD-Fans, sondern sämtliche Anhänger von attraktivem, spektakulärem Eishockey …

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