Einen kurioseren Penaltytreffer haben wir noch selten gesehen. Enzo Corvi verstolpert in Rapperswil zuerst den Puck, nimmt ihn dann wieder auf und legt ihn mit einer traumhaften Bewegung an Rappi-Goalie Melvin Nyffeler vorbei.
Doch die Proteste der Rapperswiler waren riesig. Nyffeler war derart frustriert, dass er das eigene Tor aus der Verankerung riss. Es nützte nichts. Die Schiedsrichter gaben den spielentscheidenden Treffer nach Videokonsultation und lagen damit wohl richtig.
Denn IIHF-Regel 177, Absatz 12 besagt:
«Wenn der Feldspieler den Puck verliert oder hinfällt, der Puck aber in einer kontinuierlichen Vorwärts- oder Seitwärtsbewegung bleibt, kann er ihn wieder aufnehmen und den Penaltyschuss in üblicher Weise fortsetzen.»
Damit ist die Ausgangslage eigentlich klar. Der einzige Streitpunkt: Ist der Puck tatsächlich immer in einer Vorwärtsbewegung? Was ist deine Meinung?
Das sagt Enzo Corvi dazu:
«Ich hatte eigentlich ein gutes Gefühl am Stock und plötzlich hatte ich die Scheibe verloren. Sie war aber immer in einer Vorwärtsbewegung, deshalb ging ich zurück und improvisierte. Das war wohl auch ein wenig Karma.»
(abu)
Die Schweizer Trikots in der Champions Hockey League 18/19
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Die beliebtesten Kommentare
TheBear97
30.10.2018 23:57registriert Oktober 2015
Haben die Schiedsrichter wirklich das Video konsultiert? Denn das dürften sie eigentlich nicht gemäss IIHF-Rulebook.
Gemäss dieser Regelung #177 müsste eben beides „Puck und Körper“ stets in Vorwärts oder Seitwärtsbewegung sein.War hier aber eben nicht der Fall gewesen.Leider ein Fehlentscheid
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