DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach Bern verschwinden die PubliBike auch aus Zürich – wegen Sicherheitslücken



Ursula Wyss, Gemeinderaetin Stadt Bern, links, und Bruno Rohner, Geschaeftsfuehrer PubliBike, eroeffnen das Veloverleihsystem

Bild: KEYSTONE

Die Negativschlagzeilen rund um die PostAuto-Tochter PubliBike reissen nicht ab: Nachdem vergangene Woche schon in Bern alle Leihvelos eingezogen wurden, folgt das gleiche Prozedere nun in Zürich. Auch hier gebe es eine «Zunahme der unrechtmässigen Entwendungen».

Betroffen ist das Leihvelonetz «Züri Velo», wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Seit Tagen würden laufend Fahrräder entwendet. «Um diese unbefriedigende Situation möglichst schnell zu beenden, zieht PubliBike ab sofort alle Leihvelos ein, um das Schloss nachzurüsten.»

Somit steht nach der Berner auch die Zürcher Flotte den Kundinnen und Kunden mehrere Tage nicht zur Verfügung. Die Stadt sei über diesen Entscheid informiert, heisst es weiter.

Weiterer Fehler erkannt

Die Velos sollen nach heutiger Planung in spätestens zwei Wochen laufend wieder an ihre Standorte ausgeliefert werden. Die PubliBike-Abonnenten in Zürich und Bern erhalten als Entschädigung einen Abo-Gratismonat gutgeschrieben.

Während der Revision der Velos kann gleich ein weiterer Fehler behoben werden, denn nach leicht austricksbaren Schlössern schlägt sich PubliBike auch noch mit fehlerhaften Abrechnungen auseinander.

Diese Fehler haben laut PubliBike zwei Gründe: Zum einen vergassen Kunden am Ende der Fahrt das Schloss zu schliessen. So lief die Ausleihe weiter. Zum anderen gibt es aber auch einen IT-Fehler, der zu falschen Abrechnungen führte, wie PubliBike kürzlich einräumte. (sda)

«oBikes sind der McDonalds der Velos!!» - Laurent hat's vorher gesehen:

Video: watson/Laurent Aeberli, Emily Engkent

Politik, Wirtschaft und Sharing Economy

Du hast gedacht, die Bitcoins waren bloss ein vorübergehender Hype? Dann denk nochmal nach!

Link zum Artikel

3,7 Milliarden Dollar Verlust: Kann Uber je rentieren?

Link zum Artikel

Das Problem mit Uber und Co. und warum es der Bundesrat nicht sieht

Link zum Artikel

«Das Auto der Zukunft wird eine Mischung aus Büro und Wohnzimmer sein»

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die selbstgefällige Klasse – oder wie wir uns selbst ins Elend matchen

Link zum Artikel

Die Waschmaschine hat uns das Leben erleichtert – die Digitalisierung wird es revolutionieren

Link zum Artikel

Stehen wir an der Pforte zum Himmel oder zur Hölle? Zwei grundverschiedene Zukunftsszenarien

Link zum Artikel

«Eine Maschine wird niemals ein Bewusstsein haben»

Link zum Artikel

Der neue Wohlstands-Faschismus ist da – und auch die alte Unfähigkeit, dagegen anzukämpfen

Link zum Artikel

Wenn wir Glück haben, behalten uns die Roboter als Haustiere

Link zum Artikel

Die Stadt der Zukunft? «Wohnen 500 Hipster nebeneinander, bringen sich 300 gegenseitig um»

Link zum Artikel

Das bedingungslose Grundeinkommen hat nichts mit Sozialismus und Schlendrian zu tun – es würde uns von staatlicher Hilfe emanzipieren

Link zum Artikel

Einer der mächtigsten Notenbanker warnt vor der Klimaerwärmung

Link zum Artikel

Eine wahrhaft liberale Marktwirtschaft: «Wenn Kooperation, Respekt und Grosszügigkeit belohnt werden, ist eine ethische Wirtschaftsordnung möglich»

Link zum Artikel

Die Schweden sagen: Sechs Stunden Arbeit sind genug – das freut Arbeitnehmer wie Firmen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Offen gesagt

«Lieber Herr Parmelin, ich wünsche Ihnen viel Tapferkeit ...»

Der Bundesrat folgt in der Öffnungsstrategie dem von Gesundheitsminister Berset, dem BAG und der Wissenschafts-Taskforce vorgegebenen Tempo. Das ist richtig. Die populistischen Öffnungsturbos desavouieren sich selbst.

Lieber Herr Bundespräsident Parmelin

Was mussten Sie sich die vergangenen zwei Wochen nicht alles anhören. Nicht zuletzt von Ihren schlimmsten Feinden, den eigenen Parteifreunden.

Eine «Diktatur» hätten Sie errichtet mit dem Bundesrat. Entmachten müsste man Sie und Ihr Gremium, sofern es nicht rasch sämtliche Corona-Massnahmen aufhebe.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Dazu haben Sie mit dem Bundesrat ein weiteres Mal nicht Hand gereicht. Diese Tapferkeit und Standhaftigkeit …

Artikel lesen
Link zum Artikel