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Stalingrad

Szenerie wie aus einem Endzeitfilm: Ruinenlandschaft in Stalingrad.  Bild: respek.info

In der Hölle von Stalingrad starb Hitlers Traum vom Endsieg



Sie gilt als DER Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs: Die Schlacht von Stalingrad, die am 2. Februar 1943 mit der Vernichtung der deutschen 6. Armee endete. Nach Stalingrad verlor die Wehrmacht endgültig die strategische Initiative an der Ostfront; der Krieg war für das «Dritte Reich» nicht mehr zu gewinnen. Im Albtraum Stalingrad erlitt Hitlers Traum von der Eroberung neuen Lebensraumes im Osten vor 75 Jahren endgültig Schiffbruch. 

Stalingrad, deutsche Soldaten

Deutsche Soldaten in Stalingrad. Bild: respek.info

Die Stadt

Anfang August 1942 – noch hat die Front Stalingrad nicht erreicht – halten sich etwa 600'000 Menschen in der Stadt auf. Stalingrad, rund 1000 Kilometer südöstlich von Moskau gelegen, ist ein wichtiges Verkehrs- und Industriezentrum an der unteren Wolga. Die Stadt zieht sich über 40 Kilometer lang am westlichen Ufer der Wolga hin, ist aber nur maximal acht Kilometer breit.

Stalingrad vor dem Krieg

Stalingrad vor dem Krieg. Bild: respek.info

Der mächtigste Strom Europas, der 400 Kilometer weiter südlich ins Kaspische Meer mündet, ist in Stalingrad über anderthalb Kilometer breit und schützt die Stadt so vor einer Einschliessung. Entlang dieser wichtigen Wasserstrasse verläuft einer der Haupt-Nachschubwege für amerikanische Hilfsgüter wie Lastwagen, Flugbenzin, Feldtelefone oder Panzer aus den Häfen am Persischen Golf.

Zur wirtschaftlichen und strategischen Bedeutung gesellt sich die symbolische: Stalingrad bedeutet «Stalinstadt»; das vormalige Zarizyn ist seit 1925 nach dem sowjetischen «Woschd» («Führer») benannt. 

Unternehmen «Barbarossa»

Der Plan

Im Winter 1941 bricht die deutsche Offensive wenige Kilometer vor Moskau zusammen, der Blitzkrieg gegen die Sowjetunion ist gescheitert. Obwohl die Wehrmacht bereits über 30 Prozent ihrer Einsatzstärke vom Juni 1941 verloren hat, plant Hitler eine neue Offensive für den Sommer 1942, die endlich die Entscheidung bringen soll. Erneut unterschätzt der «Führer» die verbliebene Stärke der Roten Armee. 

Kampf um Stalingrad.
PK-Aufnahme: Kriegsberichter Schröter-Altvater (Sch)
o.Nr.

Deutsches Sturmgeschütz im September 1942. Bild: Bundesarchiv, Bild 183-J21826

Der Plan, «Fall Blau» benannt, will trotz des deutschen Kampfkraftverlusts zwei ambitionierte Ziele gleichzeitig erreichen: die Eroberung des Verkehrsknotens Stalingrad – diese Aufgabe fällt der Heeresgruppe B zu – und die Einnahme der kaukasischen Ölfelder durch die Heeresgruppe A. Letzteres soll die prekäre Treibstoffversorgung der Wehrmacht sichern.

Blick auf Stalingrad

Blick Richtung Osten auf Stalingrad aus Perspektive der angreifenden deutschen Einheiten.   Bild: chindits.files.wordpress.com

Hitlers «Siegplan» krankt an zwei Schwachpunkten: Die deutschen Kräfte reichen nicht für beide Ziele aus und an der nördlichen Flanke des deutschen Vormarsches entsteht zwangsläufig eine langgezogene, schwierig zu verteidigende Frontlinie. Deren Verteidigung wird den schlecht ausgerüsteten Truppen der verbündeten Staaten Ungarn, Italien und Rumänien übertragen. 

Ostfront, Fall Blau

Fall Blau: Bis Mitte November 1942 stiess die Wehrmacht bis an die Wolga und zum Kaukasus vor.  Bild: Wikimedia

Der Angriff

Die Offensive startet am 28. Juni 1942 und erzielt grosse Anfangserfolge, da die sowjetischen Verteidiger eher mit einem Angriff auf Moskau gerechnet haben. Erneut gerät die Rote Armee in die Defensive, kann sich aber durch die Preisgabe von Gelände der Einkesselung entziehen. Bald stehen deutsche Truppen am Don, Ende Juli fällt Rostow, am 9. Juli erreichen die Panzerspitzen die Ausläufer des Kaukasus. 

Die Heeresgruppe A besetzt die – von den Sowjets zuvor nachhaltig zerstörten – Ölfelder von Maikop, doch ihr Vorstoss Richtung Baku kommt aufgrund der zunehmend unlösbaren logistischen Probleme zum Erliegen. Derweil überquert die 6. Armee, der Eliteverband der Heeresgruppe B, am 21. August den Don. Nur zwei Tage später erreichen deutsche Panzerspitzen die Wolga nördlich von Stalingrad. Gleichentags fliegt die Luftflotte 4 einen mörderischen Angriff auf die Stadt – 600 Flugzeuge werfen eine Million Bomben ab, mehr als 40'000 Einwohner kommen ums Leben

Stalingrad, Zivilisten

Der Luftangriff im August verwandelte die Stadt in ein Trümmerfeld. Nach der Schlacht von Stalingrad lebten nur noch rund 8000 Zivilisten in der zerstörten Stadt.  Bild: respek.info

Die 6. Armee rückt von Norden her auf Stalingrad vor, während die 4. Panzerarmee sich der Stadt von Süden her nähert. Anfang September dringen die ersten deutschen Soldaten in Stalingrad ein. Die Verteidiger – in der Hauptsache die bereits angeschlagene 62. sowjetische Armee – leisten erbittert Widerstand; es kommt zu einem langwierigen und blutigen Häuserkampf, dem sogenannten Rattenkrieg.

Stalingrad, sowjetische Soldaten

Häuserkampf: sowjetische Soldaten in Stalingrad.  Bild: respek.info

Bis Mitte November erobern die Deutschen etwa 90 Prozent der Stadt und einen Korridor zum Wolgaufer, der die 62. Armee in zwei Teile trennt. Hitler spricht bereits von einem grossen Sieg. Doch die sowjetischen Verteidiger führen immer neue Kräfte über die Wolga in ihre verbliebenen Stellungen am Westufer. Und die Wehrmacht – statt diese Widerstandsnester einzunehmen – konzentriert nun ihre Angriffe auf stark befestigte Industriekonglomerate nördlich und südlich der Innenstadt. 

Mondlandschaft Stalingrad

Stalingrad, ein Ruinenfeld. Bild: rupor.sampo.ru

Die Zange

Während sich in Stalingrad die 6. Armee, die schon bei Beginn der Kämpfe stark abgenutzt ist, in den verlustreichen Häuserkampf verbeisst, bereitet das sowjetische Oberkommando, die Stawka, eine grossangelegte Gegenoffensive vor. Die Sowjets haben erkannt, dass die Überdehnung der feindlichen Truppen der Roten Armee die Möglichkeit eines Zangenangriffs eröffnet. Die Operation Uranus beginnt am 19. November mit dem Angriff auf die von rumänischen Truppen geschützte nördliche Flanke der Heeresgruppe B. Tags darauf greifen sowjetische Truppen auch südlich von Stalingrad an. 

Sowjetische Truppen Stalingrad

Operation Uranus: sowjetische Soldaten auf dem Vormarsch.  Bild: Wikimedia

Der Zangenangriff überrascht die Achsenmächte; schon am 23. November vereinigen sich die beiden sowjetischen Angriffskeile im Rücken der 6. Armee. 22 Divisionen der Achsenmächte – etwa 280'000 deutsche und rumänische Soldaten – sind jetzt in einem rund 50 auf 60 Kilometer grossen Kessel eingeschlossen. 60 Divisionen der Roten Armee bilden den Ring um die Stadt, den auch das Unternehmen Wintergewitter nicht sprengen kann. Dieser Versuch, mit rund 50'000 Mann und 250 Panzern einen Korridor zur eingeschlossenen 6. Armee freizukämpfen, scheitert am starken sowjetischen Widerstand und wird am 23. Dezember aufgegeben. Zudem erteilt Hitler der 6. Armee keine Erlaubnis zum Ausbruch aus dem Kessel. 

Karte Ostfront, Operation Uranus, Stalingrad
Geländegewinne der Roten Armee vom November 1942 bis März 1943. Gelbe Abschnitte zeigen die Erfolge der Operationen Uranus und Kolzo

Die Operation Uranus führte zur Einkesselung der 6. Armee in Stalingrad (gelb eingefärbte Geländegewinne). Bis Ende Februar musste sich die Wehrmacht aus den im Herbst zuvor eroberten Gebieten zurückziehen.  Bild: Wikimedia

Der Kessel

65 lange Tage und Nächte dauert das Sterben im Kessel von Stalingrad. Von Beginn an ist die Luftwaffe nicht annähernd in der Lage, Herrmann Görings vollmundiges Versprechen zu erfüllen, jeden Tag den Mindestbedarf von 500 Tonnen in den Kessel zu fliegen. Zahlreiche Maschinen gehen verloren; Unfälle und sowjetische Flak fordern ihren Tribut. Schnell wird der Mangel im Kessel lebensbedrohlich: Die Rationen der Soldaten werden halbiert, später gibt es nur noch 100 Gramm Brot pro Tag, am Ende sind es noch 60 Gramm.

Karte: Kessel von Stalingrad

Der Kessel von Stalingrad: Zu Beginn noch 50 auf 40 Kilometer gross, sind am Ende nur noch kleine Gebietstaschen in der Stadt selber übrig.    Bild: cartomedia-karlsruhe.de

Während die Sowjets allmählich die Schlinge zuziehen, verschlechtert sich der Zustand der Truppen im Kessel immer mehr: Die meisten Soldaten sterben nicht bei Kampfhandlungen, sondern an Unterkühlung und Unterernährung.   

Sowjetische Truppen, Stalingrad

Die Rote Armee verkleinert den Kessel immer weiter.  Bild: rupor.sampo.ru

Der Kommandant der 6. Armee, Generaloberst Friedrich Paulus, lehnt am 8. Januar ein Kapitulationsangebot der Roten Armee ab, danach beginnt der sowjetische Grossangriff mit 47 Divisionen auf den Kessel. Am 25. Januar werden die letzten Verwundeten aus Stalingrad ausgeflogen. Danach erobern die Sowjets die Flugfelder im Kessel; Versorgungsgüter können danach nur noch abgeworfen werden und landen oft bei den feindlichen Truppen. Kurz darauf spalten die Sowjets den Kessel, der jetzt nur noch aus der Trümmerwüste von Stalingrad besteht, in zwei Teile.

Noch am 29. Januar, kurz vor der Kapitulation, gratuliert Paulus Hitler per Funkspruch: 

«An den Führer! Zum Jahrestage Ihrer Machtübernahme grüßt die 6. Armee ihren Führer. Noch weht die Hakenkreuzfahne über Stalingrad. Unser Kampf möge den lebenden und kommenden Generationen ein Beispiel dafür sein, auch in der hoffnungslosesten Lage nie zu kapitulieren, dann wird Deutschland siegen. Heil mein Führer! Paulus, Generaloberst.»

Darauf befördert Hitler Paulus zum Generalfeldmarschall. Der «Führer» hofft, Paulus werde sich nicht als erster deutscher Offizier dieses Ranges gefangen nehmen lassen. Doch schon am 31. Januar kapituliert Paulus in seinem Hauptquartier im Südkessel. Der Nordkessel kapituliert am 2. Februar – die Schlacht von Stalingrad ist vorbei. 

Deutsche Gefangene in Stalingrad

Am Ende: deutsche Gefangene nach der Schlacht von Stalingrad. Nur wenige überlebten die Kriegsgefangenschaft. Bild: rupor.sampo.ru

Die Toten

In der Agonie des Kessels beschallt sowjetische Propaganda unablässig die demoralisierten Reste der 6. Armee aus grossen Lautsprechern. Besonders häufig ist das Ticken einer Uhr zu hören, dann folgt der düstere Spruch: «Alle sieben Sekunden stirbt ein deutscher Soldat. Stalingrad – Massengrab.» Und das ist Stalingrad in der Tat, ein furchtbares Massengrab. Etwa 150'000 deutsche Soldaten sind im Kessel umgekommen, rund 100'000 ausgehungerte, erschöpfte Männer geraten in sowjetische Kriegsgefangenschaft – nur gerade 6000 von ihnen überleben und kehren bis 1956 nach Deutschland zurück. 

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Sowjet-Propaganda: «Alle sieben Sekunden stirbt ein deutscher Soldat. Stalingrad – Massengrab.» Video: YouTube/gobrilion

Der Blutzoll der Roten Armee und der Zivilisten in der Stadt aber ist noch grösser. Von den Zivilisten überleben nur wenige Tausend; die sowjetischen Truppen verlieren nicht weniger als 700'000 Mann an Toten und Verwundeten. Manche von ihnen sterben, weil sie zurückweichen und deshalb von sowjetischen Spezialeinheiten als Deserteure erschossen werden. Stalins Haltebefehl «Keinen Schritt zurück!» kennt keine Gnade. 

Kinder spielen, Skulptur, Stalingrad

Makaberer Anblick: eine Skulptur mit spielenden Kindern in der zerstörten Stadt.  Bild: Imgur

Während des Abwehrkampfs gegen die 6. Armee schickt das sowjetische Kommando mitunter 10'000 oder mehr Soldaten pro Tag auf Booten über die Wolga in die umkämpfte Stadt. Schon die Überfahrt durch schweres Artilleriefeuer ist mörderisch; doch viele Soldaten müssen sogar ohne Waffe an die Front – sie sollen sich dort das Gewehr eines Gefallenen nehmen. So beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung eines Rotarmisten, der in die Stadt abkommandiert wird, weniger als 24 Stunden.

Rotarmist mit Fahne in Stalingrad

Ein Rotarmist hisst die rote Fahne in Stalingrad. Bild: rupor.sampo.ru

Die Folgen

War Stalingrad tatsächlich die Wende an der Ostfront und damit des gesamten Zweiten Weltkriegs? Nach dem Krieg herrschte eine Weile diese Sicht vor, doch heute ist der Konsens eher, dass der Krieg für Deutschland bereits im Winter 1941 verloren war. Nachdem der Angriff der Wehrmacht auf Moskau steckengeblieben war, ging die Rote Armee erstmals auf breiter Front zum Gegenangriff über – der Blitzkrieg war gescheitert. Dazu kam der Kriegseintritt der USA

Stalingrad, Flugzeugwrack

Stalingrad markierte einen psychologischen Wendepunkt. Nach dieser Niederlage wuchsen auch in Deutschland die Zweifel am «Endsieg» der Wehrmacht.  Bild: respek.info

Stalingrad mag nicht die eigentliche militärische Wende gewesen sein – zweifelsohne war es aber eine psychologische Wende ersten Ranges. Zum ersten Mal war ein Grossverband der Wehrmacht vernichtend geschlagen worden – der Mythos von der Unbesiegbarkeit der deutschen Kriegsmaschinerie war damit erledigt. Zudem ging das Gesetz des Handelns nach Stalingrad endgültig auf die Rote Armee über. In Deutschland, wo Propagandaminister Goebbels kurz nach der Kapitulation der 6. Armee mit seiner infamen Ausrufung des «Totalen Krieges» die Reihen schliessen wollte, wuchsen die Zweifel am versprochenen Endsieg. 

Das wurde aus der Führungsriege des «Dritten Reiches»

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46 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
manhunt
30.01.2018 20:44registriert April 2014
stalingrad war unbestritten ein wendepunkt des krieges im osten. es war jedoch hauptsächlich hitlers überheblichkeit und seine idiotische "bis zur letzten patrone" devise, wie auch seine weigerung, seinen generälen taktische rückzüge zu erlauben, welche zum scheitern des ostfeldzuges führten. stalingrad war bloss die logische konsequenz dieser "ich bin der grösste feldherr aller zeiten" attitüde.
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Der Rückbauer
30.01.2018 21:30registriert September 2015
Da der 2. Weltkrieg zu meiner Zeit im Geschichtsunterricht noch kein Thema war (zu gross waren die offenen Wunden, die klein die Distanz zum Unfassbaren), habe ich mich Jahre später intensiv damit beschäftigt, namentlich mit der Frage, wie es überhaupt soweit kommen konnte. Auch die Sühne spielt eine grosse Rolle, und ich kann bis heute nicht verstehen, weshalb Paulus nicht auch der Prozess gemacht wurde. Dieser Mann hat Hunderttausende den sicheren Tod getrieben. Paulus war ein Sauhund erster Güte, der es jedoch schaffte, bis zu seinem Tod in Villen mit Bediensteten zu wohnen.
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Murky
30.01.2018 20:41registriert March 2015
Etwas Geschichte schadet nie, danke für den Artikel. Mein Grossvater väterlicherseits sass als Funker der 71. Infanteriedivision im Kessel und wurde verletzt ausgeflogen (Er war selbst nicht an der Front sondern ein Funker im Hintergrund, zum Glück). Als einer der wenigen die das noch schafften. Ich hatte mich nie wirklich mit dem Thema befasst, der Artikel hat mich dazu gebracht dem Kontext seiner Erzählungen etwas nachzugehen.
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