Sektenblog

Die Sterbehilfe in der Schweiz steht vor einem Quantensprung – ob Gott was dagegen hat?

Neue Standards sollen Ärzten bei der Entscheidung helfen, wie sie sterbewillige Patienten unterstützen können.

25.11.17, 08:22 26.11.17, 06:56

Freitodbegleitung soll erleichtert werden. Bild: KEYSTONE

Die Akademie der Medizinischen Wissenschaft (SAMW) will die Ethikrichtlinien für ärztliche Sterbehilfe lockern. Neue Standards sollen Ärzten bei der Entscheidung helfen, ob und wie sie sterbewillige Patienten unterstützen wollen oder sollen.

Die Richtlinien, die in die Vernehmlassung gehen, zeigen auf, in welchen Situationen die Freitodbegleitung vertretbar ist. Danach müssen Patienten urteilsfähig sein und ihr Suizidverlangen gut überdacht haben. Ausserdem dürfen sie keinem äusseren Druck ausgesetzt sein.

Eine Lockerung und liberale Haltung bringen die Richtlinien auch bei den Voraussetzungen zur Sterbehilfe. So sollen Ärzte nicht nur todkranke Patienten im letzten Stadium beim Sterben unterstützen dürfen, sondern auch Menschen mit schweren Krankheiten wie massive Depressionen oder einem chronischen neurologischen Leiden. Sogar der Altersfreitod von Patienten mit mehreren Gebrechen soll möglich werden.

Sollten diese neuen ethischen Richtlinien umgesetzt werden, wäre dies ein Quantensprung bei der Sterbehilfe.

Für Gegner der Freitodbegleitung, die sich aus christlich-moralischen Gründen dagegen wehren, sind diese Standards des Teufels. Nur Gott darf über Leben und Tod entscheiden, argumentieren sie. Sterbebegleitung ist für sie wie Abtreibung eine Todsünde. Menschen dürfen ihrer Meinung nach nicht in Gottes Handwerk pfuschen.

Die religiöse Argumentation ist scheinheilig. Sollte Gott für das Leben zuständig sein, so verantwortet er auch das unsägliche Leid, das viele Menschen erdulden müssen. Da müssen sich fromme Christen nicht wundern, dass leidende Menschen ohne Lebensqualität und Zukunftsperspektive nur noch einen Wunsch haben: So schnell wie möglich zu sterben, ohne Gott um Erlaubnis zu fragen.

Würdiges Sterben durch Freitodbegleitung. Bild: keystone

Es gibt aber auch weltliche Gründe, den Sterbewunsch von leidenden Menschen zu erfüllen. Zum Beispiel die Selbstbestimmung. Diese ist das ganze Leben hindurch ein entscheidender Faktor, der geistige Autonomie und Würde garantiert. Und der wichtig ist für eine erfolgreiche Lebensgestaltung. Persönlichkeiten zeichnen sich dadurch aus, dass sie selbstbestimmt durchs Leben gehen.

Doch ausgerechnet diese Werte sollen in der letzten Lebensphase nicht mehr gelten? Die Gegner der Freitodbegleitung verweisen gern auf die Palliativmedizin, die leidenden Menschen erfolgreich die Schmerzen nehmen könne. Das stimmt nicht absolut. Es gibt aggressive Krebserkrankungen, bei denen selbst Morphinpräparate nur bedingt wirken.

Ausserdem verabreichen Palliativmediziner oft derart starke Dosen an Schmerzmitteln, dass die todkranken Patienten völlig sediert sind und apathisch vor sich hinvegetieren. Diese Medikamente beschleunigen das Ableben in vielen Fällen. Da ist der Unterschied zur Freitodbegleitung nicht mehr sehr gross. Palliativmedizin ist oft Sterbebegleitung in Raten.

Spielt es denn eine Rolle, ob ich bei guter Lebensqualität 85 Jahre werde oder noch ein paar Monate unwürdig ausharre?

Das Lebensende kann sehr entwürdigend sein. Wir zerfallen körperlich und geistig und verlieren die Kontrolle über das Leben und unseren Körper. Bei einer schweren Demenz werden manche Patienten aggressiv, das Hirn zerbröselt, sie erkennen ihre Kinder nicht mehr, scheissen in die Hosen und können nicht mehr selbständig essen.

Dies möchte ich dem Pflegepersonal, meinen Angehörigen und mir unter allen Umständen ersparen. Was kann daran so falsch sein?

Spielt es denn eine Rolle, ob ich bei guter Lebensqualität 85 Jahre werde oder noch ein paar Monate unwürdig ausharre?

Freitodbegleitung kann dramatische Suizide verhindern

Ein weiterer Grund spricht für die Freitodbegleitung. Sie kann mithelfen, schreckliche Suizide zu verhindern. Man denke nur an den Anblick von Angehörigen, deren Kopf von einer Pistolenkugel zerfetzt ist, die sich vor den Zug geworfen haben oder die von einer Brücke gesprungen sind. Ganz abgesehen davon, dass die Betroffenen durch die Hölle gegangen sind.

Das Hauptargument der Gegner: Wenn die Hürden zur Freitodbegleitung kleiner werden, wächst der Druck auf alte und kranke Leute, aus dem Leben zu scheiden. Und irgendwann könnten auch pekuniäre Argumente eine Rolle spielen, sagen sie: Die Pflege alter, kranker Patienten sei nicht mehr finanzierbar oder fresse das Erbe der Nachkommen auf, weshalb sich alte Menschen verpflichtet fühlen könnten, freiwillig aus dem Leben zu scheiden.

Diese Argumente sind kaum stichhaltig. Die Gegner vergessen, dass es eine gehörige Portion geistige Kraft und Mut braucht, das wochenlange Prozedere der Vorbereitung durchzustehen und letztlich das tödliche Pentobarbital zu schlucken. Kraft und Mut, die kranke und geschwächt alte Menschen selten aufbringen.

Nur wenige haben am Ende des Lebens die Kraft, freiwillig aus dem Leben zu scheiden

Ich bin deshalb überzeugt, dass nur eine verschwindend kleine Prozentzahl der todkranken und lebensmüden Patienten noch über diese Courage und Energie verfügt.

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Energie und Vehemenz die Gegner der Freitodbegleitung für ihr Anliegen kämpfen. Würden sie diesen Einsatz in armen Ländern mit Armut und einer schlechten Gesundheitsversorgung leisten, könnten sie das Leben von vielen Kindern und jungen Leuten retten, die die Zukunft noch vor sich haben.

PS: Ich bin Mitglied des Patronatskomitees der Sterbehilfeorganisation Exit. Ich habe aber schon vor der Übernahme dieses Amtes die Ansicht vertreten, dass die Sterbehilfe bei unerträglichem Leiden und unheilbaren Krankheiten, die die Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigen, sinnvoll sein kann.

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Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
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Zeno Hirt, 25.6.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Hypatia 27.11.2017 11:33
    Highlight Euthanasie, Einäscherung, lebensunwertes Leben. Erinnern wir uns noch, woher wir das kennen? - Genau.

    Und damit wir dagegen gewappnet sind, sprechen wir floskelhaft den Euphemismus nach: "Ausserdem dürfen sie keinem äusseren Druck ausgesetzt sein."

    Der äussere Druck ist doch schon längst da, noch bevor sie je daran gedacht haben, getötet werden zu wollen.

    Ein anderes Schlagwort jener Zeit: Ausrottung.

    Diese Gesellschaft will sich nicht mehr mit dem Leiden konfrontieren, sie will es ausrotten. Es ist dieser Wille, der die persönliche Freiheit zu beherrschen sucht.

    4 46 Melden
    • Michael Bamberger 27.11.2017 15:22
      Highlight Hypatia: "Diese Gesellschaft will sich nicht mehr mit dem Leiden konfrontieren, sie will es ausrotten."

      Warum wohl erinnert Hypatias Passus so sehr an Josemaria Escrivas Hauptwerk "Der Weg", wo der Gründer des Opus Dei, Stilblüten wie z.B. die folgenden zum Besten gab:

      "Gesegnet sei der Schmerz. - Geliebt sei der Schmerz. - Geheiligt sei der Schmerz ... Verherrlicht sei der Schmerz!" (Nr. 208)

      oder

      "Wenn du begriffen hast, dass der Leib dein Feind und Feind der Verherrlichung Gottes ist, weil er deine Heiligung bedroht, warum fasst Du ihn dann so weich an?" (Nr. 227)
      17 1 Melden
    • Pasionaria 27.11.2017 22:17
      Highlight M. Bamberger
      Zudem muss Hypatia unweigerlich auch grosser Sympathisant der Hexe von Kalkutta sein.
      Sie verweigerte ja bekanntlich auch Schwerkranken in ihren heiligen Haeuser Schmerzmittel und andere wichtige Medikamente, denn ihr Credo war: es soll wie Christus am Kreuz gelitten werden, damit man ihm naeher kommen!!!
      Mehr als typisch: sie selbst hat sich an ihrem Lebensende in den USA mit den modernsten Palliativmethoden behandeln sassen..... wenn das nicht Sch(wein-) heiligkeit ersten Ranges ist!
      23 1 Melden
  • Paples 26.11.2017 20:32
    Highlight Für Allemal, was wissen wir dass das Leben zukünftig sinnvoll macht!? Auf jedenfalls kein voreiliges Handeln, wie in einer Wegwerf-Gesellschaft, so lange es noch Aussichten und Hoffnungen gibt. Beim Exit reisst man etwas ab was bisher war, man reisst es heraus aus dem Leben, und der Verlust ist nicht gering. Nun ich bin mittlerweile etwas älter geworden, und habe vergessene Menschen plötzlich wiedergesehen, die mich wieder erkannten. Fragen auf Fragen, verwundert das ihm ihr den andern, jenes und dieses von mir weiss, was bisher geschehen ist, und schon wissen was ich schon vorhabe.
    2 36 Melden
  • Denverclan 26.11.2017 16:04
    Highlight Beruhigend ist es, zu Wissen, dass wir gar nichts Wissen. Wir haben schlichtweg keinen Plan, Ein Kommen und gehen auf Erden.....das Sterben hat viele Gesichter, wir erleben das täglich...! Eine Antwort werden wir zu Lebzeiten nicht finden und wenn wir gestorben sind gehts weiter oder nicht, vielleicht wissen wir dann gar nicht ob wir gelebt haben....Es wäre wohl nicht schlecht, sich im hier und jetzt, gegenseitig das Leben und den Tod zu erleichtern. Wir haben jeden Tag Zeit dafür, ob mit oder ohne einen Gott. Leben mit allen Sinnen, hier an der Sonne wo kein Krieg herrscht.
    19 0 Melden
  • Pasionaria 26.11.2017 06:30
    Highlight Die Themen Leben, Familienplanung, Abtreibung und Sterbehilfe ist doch die bald letzt moegliche politische  Einflussnahme, den christlichen Glauben an den Mann/Frau zu bringen. Deshalb auch wird der Kampf um die sog. christl. Werterhaltung mit der Waffe > Schueren des schlechten Gewisses gefuehrt: > Suende > Moral > Leiden in Demut und weiterer Humbug.
    Fazit: 'Gott' hat in Absprache mit meinen Eltern (!) mir das Leben geschenkt (?), waehrend diesem konnte ich ihn (Gott) weder spueren noch sehen, am Ende dieses spannenden Lebens moechte ich nun alleine entscheiden, wann es zu Ende gehen soll.
    42 3 Melden
  • Pasionaria 26.11.2017 06:25
    Highlight Oxymorissima
    "Sakulär Phobie (SP) ist auf dem Vormarsch."
    Versteh ich fuer einmal nicht. Ganz im Gegenteil, die Saekularisierung ist beweislich in Europa total auf dem Vormarsch!
    Die SP ist sicherlich die Partei - mit einigen Dummkoepfen aussen vor - die die Saekularisierung am meisten pushen!
    5 49 Melden
    • Oxymora 26.11.2017 11:15
      Highlight Ja vielleicht verbreiten die Medien Unsinn.

      Vielleicht ist es einfach nur unglaublich für dich das die SP jetzt Religionsförderung betreibt.

      Für politisch links orientierte ist Sie keine Option mehr.


      https://www.tagesanzeiger.ch/sonntagszeitung/aufgeklaerte-muslime-unterstuetzen/story/26695156?utm_source=twitter&utm_campaign=Ed_Social_Post&utm_medium=Ed_Post_SZ
      31 5 Melden
    • häfi der Spinat 26.11.2017 18:55
      Highlight Die SP ist heute zu einer antisäkularen religionsförderer Partei geworden.

      https://www.welt.de/vermischtes/article170639878/Frau-des-Jahres-Was-fuer-ein-Irrsinn.html

      http://www.pi-news.net/die-synthese-der-totalitaeren-linken-mit-dem-radikalen-islam/

      Die totalitäre Linke verbrüdert sich mit dem radikalen Islam.

      Keine gesunde Mischung.
      25 18 Melden
    • Oxymora 26.11.2017 21:44
      Highlight Wird es der SP nützen einen antisäkularen Kurs zu fahren?
      Politische Verharmlosung des Islam, das abwürgen von begründeter Religionskritik und neue Landeskirchen zu schöpfen sind kein geniales Parteiprogramm.

      SäkularPhobie bei der SP nützt wahrscheinlich SVP. Wir werden es sehen.


      Apologetisch verplappern?
      Die Frau des Jahres zeigt wie es gemacht wird.




      17 3 Melden
    • Pasionaria 26.11.2017 22:43
      Highlight Die Stossrichtung eines Teils der SP (Levrat & Co.), den Islam in der Schweiz zu etablieren, ist so etwas von nicht durchdacht.
      Eine eigentlich lobenswerte Ueberlegung, der rechtspopulistisch, islamfeindlichen Stroemungen a la SVP entgegenzutreten, wird mit der ev. oeffentlich-rechtliche Anerkennung des Islams, unseren Landeskirchen gleich, auf ein falsches Pferd gesetzt. Sie wuerde der Saekularisierung einen Baerendienst erweisen, indem sie diese rueckentwickelte!
      Zudem muesste auch zahllosen anderen Glaubensgemeinschaften diese Anerkennung zuteil werden.
      Kann's ja bei 'Gott' nicht sein!!
      17 3 Melden
    • Pasionaria 26.11.2017 22:54
      Highlight H. d. Spinat (Nick, auch etwas....radikal-burlesk....)

      Wer spricht denn von der SP Schweiz als totalitaere Linke?
      Das bleibt Ihr Geheimnis.
      8 5 Melden
    • Pasionaria 26.11.2017 22:59
      Highlight Oxy
      "Vielleicht ist es einfach nur unglaublich für dich das die SP jetzt Religionsförderung betreibt."
      Das stimmt total - ich kann's und will es nicht nachvollziehen!
      1 4 Melden
    • Pasionaria 26.11.2017 23:25
      Highlight Oxy
      Du nicht auch noch......
      Sozialismus mit der totalitaeren Linken gleichsetzen.
      2 3 Melden
    • Oxymora 27.11.2017 15:39
      Highlight @Pasionaria

      Versuch es,
      auch du kannst es nachvollziehen.

      Rudimentärer Situationsbeschrieb

      Religionen möchten ihre Macht ausbauen und die SP biedert sich aus Furcht vor dem Rassismusvorwurf untertänig an. Die SP hat wesentlich dazu beigetragen, dass Religionskritik mit Rassismus gleichgesetzt wird und hat nun selber Angst in die rassistische Ecke gestellt zu werden. So hofiert sie nun Religion und sorgt indirekt dafür, dass Rechtspopulisten mehr Zulauf haben. Im nördlichen Nachbarstaat hat die Linke das Drama schon vorgeführt.
      Keine Angst, das ist nicht das Ende der Säkularisierung.
      11 3 Melden
    • Maracuja 27.11.2017 22:37
      Highlight Oxymora: Die SP hat wesentlich dazu beigetragen, dass Religionskritik mit Rassismus gleichgesetzt wird

      Sie betreiben hier doch eifrig Religionskritik, mag mich nicht erinnern, dass man Ihnen je Rassismus vorgeworfen hat. Ihre Beiträge sind zuweilen überspitzt, Rassismus habe ich darin nie erkennen können. Ihre Kritik richtet sich klar erkennbar gegen alle Religionen und für Säkularisierung. Nichtsdestotrotz habe ich anderswo schon Religionskritik gelesen, die m.E. rassistisch ist. Wo dies zutrifft, darf man das mit entsprechender stichhaltiger Begründung auch so benennen.
      7 2 Melden
    • Pasionaria 27.11.2017 22:41
      Highlight Oxy
      Klar sehe ich mit Befremden, wie sich Teile der SP (bestimmt nicht die Mehrheit!) anstatt sich der Dechristianisierung Europa's zu widmen, versucht andere (!) Religionen zu oeffentlich-rechtlicher Anerkennung zu verhelfen. Voll daneben.
      Trotzdem bin ich dagegen, ihr linken Totalitarismus zu unterstellen. Auch das ist Quatsch.
      4 1 Melden
    • häfi der Spinat 27.11.2017 23:20
      Highlight Religionskritik ist immer berechtig und kann gar nicht rassistisch sein.
      Wer sich kritisch, gerade zum Islam äussert, muss aber damit rechnen, mit Dreck aus der untersten Schublade beworfen zu werden.

      Ein historischer Fehler der Linken.
      10 2 Melden
    • Pasionaria 27.11.2017 23:54
      Highlight Maracuja
      ......, stimme Dir, wie so oft, total zu!
      Nicht selten kommt Rassismus im Schafspelz der Religionskritik daher. Laesst sich aber recht gut erkennen.
      4 2 Melden
    • Oxymora 28.11.2017 01:25
      Highlight @Maracuja

      Im Art. 261des Schweizerischen Strafgesetzbuches kurz Rassismus Artikel wird Religion auf die gleiche Stufe gehoben wie Rasse und Ethnie.

      Es gibt nur eine Ausnahme:

      Nicht als Religion gelten Gruppen, die den Glauben nur zur Verfolgung wirtschaftlicher Interessen vorschieben oder destruktive, abhängig machende Kulte.

      Nun da fällt mir gerade auf, das ist doch recht viel Spielraum.

      Da muss die SP tatsächlich andere Gründe haben, als die Furcht in die braune Ecke gestellt zu werden, dass sie die säkularen Ideale fallen lässt.

      Können sie mir eine Erklärung liefern?
      5 0 Melden
  • malu 64 26.11.2017 05:33
    Highlight Gott sollte sich um wichtigere Dinge kümmern!
    Es ist jedem selber überlassen, wie er seinen Abgang gestaltet! Natürlich ohne Anderen zu Schaden oder unfreiwillig Hilfe von Anderen zu erzwingen!
    18 2 Melden
  • Spooky 26.11.2017 00:49
    Highlight EXIT ist super. Aber man müsste auch einen Weg finden, um die Ungezeugten im Jenseits zu fragen, ob sie überhaupt in unsere Welt hinein geboren werden wollen.
    9 13 Melden
  • Bucky 26.11.2017 00:15
    Highlight "Das Hauptargument der Gegner: ... irgendwann könnten auch pekuniäre Argumente eine Rolle spielen, ... Pflege alter, kranker Patienten sei nicht mehr finanzierbar ... Gegner vergessen, dass es eine gehörige Portion geistige Kraft und Mut braucht, das wochenlange Prozedere der Vorbereitung durchzustehen ... . Kraft und Mut, die kranke und geschwächt alte Menschen selten aufbringen." Das gilt beiweitem nicht für IV-BezügerInnen. Gefahr liegt ja in der Salami-Taktik, dass Hürden zum begleiteten "Freitod" sukzessive abgebaut werden und am Schluss "Unproduktive" aus dem Leben gemobbt werden.
    11 31 Melden
  • Bucky 26.11.2017 00:04
    Highlight Und als nächstes: Wer uns "auf der Tasche liegt" (sprich IV-BezügerInnen und Langzeit-Sozialfälle), lässt sich elegant "entsorgen". Macht man ihnen das Leben nur schwer genug (Diskriminierung, Schikanen), verleidet es ihnen von selbst. Antrag auf Sterbehilfe stellen sie, wenn das Leben sozial unerträglich wird, selber, die Ärzte brauchen ihn nur noch durchzuwinken. Und alle waschen sich scheinheilig die Hände in Unschuld. Ach nein? Das wird es GARANTIERT nie geben?
    17 27 Melden
    • vera.vox 26.11.2017 09:41
      Highlight @ Bucky

      Richtig und bitte sofort die rechtskräftig Verurteilten frei lassen und Haftanstalten auflösen.
      Es könnte sein, das da jemand unschuldig einsitzt. Ach nein? Das wird es GARANTIERT nie geben?

      Gott wird die Sündigen selber richten, aber alles zu seiner Zeit.
      1 23 Melden
    • Paples 26.11.2017 13:50
      Highlight Bucky, als Sterbewilligen u.Exit-Befürworter, wird für die Lösungen in Not,wegen ICH-MUSS-NICHTS-MEHR-TUN,per Exit entgeltlich abgeholfen.Statt helfen,abwarten bis alles fertig ist,scheint eine Verwahrlosung in unserer Gesellschaft widerzuspiegeln.Exit in Not,wie es in den Kaufhäusern leuchtet,nimmt Angst u. Unwohlsein nicht vorweg,sondern verstärkt es nur noch,für eine Flucht in Panik.Lästige Bücher über den Tod,erweckt ein Bedürfnis zur Endlösung.Eigentlich sind wir zum Leben entfalten geboren,nicht eigens Leben zu zerstören.Aus Selbstbestimmung besteht das Leben,wenn es nicht zerstört wird.
      2 4 Melden
    • Bucky 26.11.2017 17:46
      Highlight @vera.vox: "Gott wird die Sündigen selber richten, aber alles zu seiner Zeit." Vorweg: Ein "religiöser" Mensch bin ich nicht. D. h. ich praktiziere nicht quasi zur Schau eine Religion. Hinge ich einer an, hinge ich dies nicht an die grosse Glocke. "Meine" Religion zu leben und zu praktizieren, wäre meiner Ansicht nach meine Sache, ich bräuchte sie oder mich dafür nicht zu rechtfertigen, es nicht zu verkünden. Aber zu deinem Statement sei so viel gesagt: mit gewissen Leuten möchte ich nicht tauschen. Was wirklich "gut und edel" ist, kann aber auch ich letztlich nur für mich selbst entscheiden.
      3 1 Melden
  • Paples 25.11.2017 17:29
    Highlight Flucht in den Tod in das Ungewisse, lindert nicht die Angst vom Ungewissen, dem vermeintlichen Nichts. Bestimmt lindert begleitendes sterben das Leid, das von Station zu Station verlegt zu werden, mit den lebensverlängerten Geräten und Infusionen, das den Schmerz vom Abschied nehmen umso mehr verlängert. Einen Psychisch Kranken sollte man nicht den letzten Lebenswillen nehmen, indem ihm der Freitod angepriesen wird, und ihm ermuntert wird, sich das Leben schmerzlos zu nehmen. Ein jeder soll selbst entscheiden wie sein Leben ein Ende nimmt, und nicht ein Katalog, der es ihm anpreist.
    17 10 Melden
  • Waldorf 25.11.2017 17:26
    Highlight Wenn es einen Gott gibt, gibt es auch ein Leben nach dem irdischen Tod. Welches, ob Himmel oder Hölle, in jedem Fall ewig währt notabene... Fazit: es gibt in letzter Konsequenz keinen Tod und somit keine Sterbehilfe. Thema beendet ihr Fanatiker.
    5 39 Melden
    • Klaus07 25.11.2017 23:13
      Highlight Wer hat schon Lust auf ewig auf einer Wolke zu sitzen um nichts tun? Das Problem dabei, man kann nicht einmal aus Langeweile sterben, da man ja bereits tot ist.
      19 1 Melden
    • Bucky 26.11.2017 17:16
      Highlight @Waldorf: "welches...in jedem Fall ewig währt..." "Ewig" währt es nach menschl. Begriffen (mutmassl.) deshalb, weil, anders als in unsrer raumzeitlich-materiellen Seinswelt, im Jenseits - auch genannt "Anderswelt", "andere Welt", "andere Seite" u. ä. (auch "ewige Jagdgründe"?) - Zeit nicht ist, es Zeit nicht gibt. Doch bedeutet dies nicht per se, dass wir nach Eintritt (oder Rückkehr) dort (hin) bei körperlichem Tod (nach dem "Aufwachen" dort) nicht aufs Neue ins Diesseits (oder in ganz andere Welten?) inkarnieren, ein neues körperliches Leben (mit zeitlichem Verlauf) erleben könnten.
      0 2 Melden
    • Bucky 26.11.2017 17:23
      Highlight @Waldorf: "Wenn es einen Gott gibt, gibt es auch ein Leben nach dem irdischen Tod." Unabhängig von der Frage nach der Realität eines Lebens nach dem Tod, ist der von dir postulierte Kausalzusammenhang ("wenn es einen Gott gibt, dann...") zu hinterfragen: dass es ein Leben nach dem Tod gibt, WEIL es Gott gibt, ist für mich logisch nicht erstellbar. Zum Vergleich: nicht kategorisch auszuschliessen ist, dass es ein "Leben" nach dem Tod auch dann geben könnte, wenn es "Gott" nicht gibt.
      1 1 Melden
    • Paples 26.11.2017 18:56
      Highlight Hüben wie drüben, was beschäftigt ihnen Waltdorf, was einmal sein wird, wenn niemand weiss wie es da aussieht, und sterben ist nicht durchgehend, sondern ein für alle mal Geschichte.
      1 0 Melden
    • Waldorf 27.11.2017 00:34
      Highlight Es würde einigen wohl helfen, wenn sie einen Zynismusradar hätten.
      1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.11.2017 16:00
    Highlight Soll jeder wie er will, Herr Stamm. Ich will mit Exit nichts zu tun haben. Ist mir unsympathisch.
    15 39 Melden
    • Troxi 25.11.2017 22:21
      Highlight Unsympathisch weils ein feiger Selbstmord ist?
      1 38 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.11.2017 22:58
      Highlight Troxi

      Nein. Ich will nicht durch Menschenhand gehen so direkt. Und diese Menschen bei Exit sind mir nicht sympathisch.
      1 19 Melden
    • Klaus07 25.11.2017 23:24
      Highlight @NOOBS, niemand zwingt Sie zu irgend etwas. Jedem ist frei gestellt, ob man die Dienstleistung von Exit annimmt oder nicht. Andere Frage, sind unerträgliche Schmerzen oder ein sich zu totefasten oder sediert im Hospitz zu liegen sympatischer?
      @Troxi, sind sie schon mal gestorben? Woher wissen Sie dann, dass es feige sein soll, einen Humanen Weg zu suchen?
      27 0 Melden
    • Troxi 26.11.2017 08:19
      Highlight Klaus, ich diskutierte mal im Geschäft mit Arbeitskollegen über EXIT. Dabei kam die These feiger Selbstmord. Denn im Prinzip ist es einer. Aber natürlich ist diese Art mir 100tausend Mal lieber als wenn sich die Person vor den Zug legt. Der Humane Weg ist immer noch einschlafen ohne irgendwelche Beihilfe zum nicht mehr Aufwachen.
      3 12 Melden
    • Klaus07 26.11.2017 11:39
      Highlight @Troxi. Suizid ist weder feige noch ein „Mord“. Von den rund 65‘000 Totesfälle pro Jahr in der Schweiz, sterben die wenigsten ohne Schmerzen und beim Einschlafen. Gehen Die doch einfach einmal ein ein Hospiz oder auf eine Palliative Station. Da sehen Sie das Leiden 1:1! Vollgepumpt mit Morvium liegen diese Menschen im Bett herum, teilweise nicht mehr fähig ihren Darm zu steuer, pissen und scheissen sich voll. Ist das Human?
      18 0 Melden
    • Bucky 26.11.2017 17:54
      Highlight @klaus07: "Woher wissen Sie dann, dass es feige sein soll, einen Humanen Weg zu suchen?" Das ist es doch, was die Menschen auszeichnet und von den anderen Lebensformen auf der Erde unterscheidet. Sie suchen nach Wegen. Sie forschen. Und dazu gehört tatsächlich auch die Auseinandersetzung mit sich selbst, seiner Existenz und damit auch mit dem Jenseits.
      1 5 Melden
  • Radiochopf 25.11.2017 15:17
    Highlight Man beschäftigt sich nicht gerne mit dem Thema und eigentlich war ich gegen Sterbehilfe aber seit ich diese eindrückliche Doku zu Simon Binner gesehen habe sehe ich alles ein wenig anders https://m.srf.ch/sendungen/dok/simons-entscheidung-reise-ohne-rueckkehr
    13 4 Melden
  • hulaleh 25.11.2017 15:17
    Highlight Ich bin gläubig und egal was kommt, ich zieh es durch. Wer das nicht will, dem ist es selbst überlassen. Wer an Gott glaubt weiss, dass es nicht den Menschen zusteht zu richten. Ich verstehe Menschen, die keinen Bock mehr haben, ich mag manchmal auch nicht und irgendwie finde ich immer eine Freude und schätze, dass ich leben darf. Leider gibt es Krankheit und Leid und wer sein Leben so beenden möchte, soll er selbst mit sich vereinbaren. Verstehe das Problem nicht :)
    19 7 Melden
    • Michael Bamberger 25.11.2017 17:05
      Highlight "Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet." (Mat 7,1)

      Wie viele christliche Richter weltweit befolgen diese jesuanischen Doktrin?
      23 1 Melden
    • Bucky 26.11.2017 18:05
      Highlight @Bamberger: in welchem Sinn ist hier das Verb des "Richtens" zu verstehen? Im Sinn der Vollstreckung eines (Todes-)Urteils (z. B. "in den frühen Morgenstunden wurde der Verräter vom Henker mit dem Strang gerichtet") oder im Sinne des gerichtlichen Verurteilens (z. B."der Scharfrichter verurteilte den des Verrats Angeklagten zum Tod durch den Strang")? Jede Richterin und jeder Richter auf dieser Welt masst sich eine Stellung an, die ihm beiweitem nicht in allen Fällen gebührt. Mit jedem Fehlurteil wird dies bewiesen. Vielleicht auch mit jedem scheinbar "gerechten" Urteil (ich weiss es nicht).
      0 4 Melden
  • Asg02 25.11.2017 13:49
    Highlight Warum wird bei solchen Diskussionen den Christlichen Vertretern überhaupt eine Plattform gewidmet? Es sollen doch einzig und alleine Wissenschaftler und Fachexperten dazu eine fundierte, belegte Aussage machen können.
    33 18 Melden
    • vera.vox 25.11.2017 16:19
      Highlight Wissenschaftler und Fachexperten fehlt oft eine gut fundierte christliche Moral. Würde man Sie nicht theologisch unterstützen, hätten wir schnell ein Sodom und Gomorra. Wissenschaftler sind nicht ausgebildet moralische Entscheide zu treffen, sie wären bloss überfordert.
      Statt aus dem Giftbecher zu trinken, dürfen wir aus der Fülle Christi schöpfen und mit seiner Fürsorge rechnen. Er kann Engel in Bewegung setzen, wenn 'Gerechte' in Not sind.
      7 77 Melden
    • Wölfli beim Lamm 25.11.2017 18:15
      Highlight @vera.vox. Mir sagt er; sei tapfer. Aber wenn Du wirklich nicht mehr kannst, dann komm.
      19 2 Melden
    • Paples 25.11.2017 21:48
      Highlight Der Tod soll keine Bedrohung sein, sondern eine Erlösung, der nicht droht!
      21 0 Melden
    • vera.vox 25.11.2017 23:18
      Highlight @Wölfli

      Als Otto Normalchrist beneide ich dich. Gott spricht mit dir. Es gibt kein grösseres Privileg auf Erden, als vom Schöpfer höchst persönlich angesprochen zu werden.

      Aber Achtung!

      Klingt es wie Gott oder ist nur deine innere Stimme? Bist du sicher dass es keine finstere Dämonen sind, die dich zu sündhaften Gedanken und Taten verführen wollen?
      2 38 Melden
    • Paples 26.11.2017 00:38
      Highlight Georg Otto Schmid würde wohl da nicht an gleichen Strick ziehen, und ich will ihnen da auch nicht auf den Leim gehen, wenn Vera.vox seine Dämonen der Angst mit Über, für seinen Fängen an der Fischernadel benutzt. Sterben tun alle, aber nicht jeder lässt sich da gleich dem IS rekrutieren. Sterben in Würde liegt da wohl eher vor, statt mit Angstparolen sich in den Tod zu fürchten. Machen sie den Sterbenden nicht noch schwerer, da es doch bereits schon schlimm genug ist.
      7 0 Melden
    • HeforShe 26.11.2017 08:02
      Highlight @vera.vox
      Die Menschenrechte, unsere wichtigsten ethischen Richtlinien wurden bereits im antiken Griechenland und in Persien (Kyros-Zylinder) entworfen. Das Christentum hatte dabei keinen Einfluss.

      Auch während der Aufklärung erhielten diese neuen Schwung, Ethik wurde aber nunmehr philosophisch diskutiert, die Kirche verlor an Macht. D. h. über den Einfluss des Christentums an anständigem Verhalten lässt sich vortrefflich streiten. Zumal andere Länder ebenfalls eine anständige Moral und Sitze aufweisen, obschon nie von Christentum berührt.
      15 0 Melden
    • Haiderfroh 26.11.2017 10:32
      Highlight Wissenschafter wissen nichts über den Tod.
      Sie wissen vielleicht etwas über die Vorgänge des Sterbens. Aber sie wissen nichts über den Tod. Das können sie nicht. Nichts und niemand kehrt vom Tod zurück und berichtet von dort.
      Warum also willst Du in dieser Frage Deinen Glauben irgendwelchen Wissenschaftern unterwerfen?
      0 9 Melden
    • Paples 26.11.2017 12:02
      Highlight Vera.vox, wo ist die Fülle noch im Leben, wenn der Tod vor der Tür steht. Abschied nehmen vom Leben, nützt immerwährendes abwesendes beten und vorlesen nicht, währenddessen einsam sterbend, ohne ihnen tröstend dabei, in den Tod zu begleiten.
      2 0 Melden
    • karl_e 26.11.2017 12:12
      Highlight vera.vox, was ist eine "gut fundierte christliche Moral"? Ist das jene von Huonder, des Papstes, der Reformatoren, des Trump, des Putin, der Wiedertäufer, der Inquisitoren, der Kreuzzüger, des Ku Klux Klan, ....?? Sag an, Wahre Stimme!
      15 0 Melden
    • Oxymora 26.11.2017 13:00
      Highlight @ karl_e

      Das kann je nach Kanton variieren.
      7 0 Melden
  • Wölfli beim Lamm 25.11.2017 13:39
    Highlight Stellt Euch vor: Eine Bauernfamilie vor hundert Jahren. Kaum genug zu essen. Harte Arbeit von früh bis spät. Jemand wird sterbenskrank, kann nicht mehr arbeiten, braucht Pflege. Jetzt sind da plötzlich 2 Leute, die nicht mehr arbeiten können, aber Essen brauchen. Was macht die kranke Person, die das Überleben der andern gefährdet? Sie wählt den Freitod, z.B. mittels Sterbefasten, oder er/sie geht in den Wald und bleibt dort. Oder sie bittet die Angehörigen um Erlösung. Will damit sagen: selbstbestimmtes Sterben gabs immer. Früher wurde nicht darüber geredet.
    58 5 Melden
    • vera.vox 25.11.2017 14:53
      Highlight @Wölfli

      Erlösung findest du nur im festen Glauben an Jesus Christus.
      Falls in deiner Bibel etwas von Bauern als Erlöser steht, handelt es sich um eine Fälschung. Wahrscheinlich von militanten Atheisten, die unser schönes Christentum destabilisieren möchten.
      4 106 Melden
    • der Denker 25.11.2017 15:35
      Highlight Militante Atheisten.
      Der war gut
      44 1 Melden
    • Fabio74 25.11.2017 16:46
      Highlight @vera
      Genau dein Zwang zum Missionieren ist das Problem der Religionen.
      Anderen ihren Glauben aufzwingen zu wollen ist der falsche Weg
      Unser Christentum hat sehr viele dunkle und bluttriefend rote Spuren in den letzten 2000 Jahren hinterlassen.
      54 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 25.11.2017 17:29
      Highlight @Vera.vox. Das Wort"Erlösung" darf auch unabhängig von Jesus gebraucht werden. Und wenn wir schon fromm sein wollen: Gott ist barmherzig im Gegensatz zu gewissen selbstgerechten Fundis.
      32 1 Melden
    • Oxymora 25.11.2017 18:08
      Highlight @Wölfli beim Lamm

      Das Wort "Erlösung" darf auch unabhängig von Jesus gebraucht werden.

      Jesus ist also nicht der einzige Erlöser?

      Hat man Ihn also umsonst genagelt?

      5 20 Melden
    • Makatitom 26.11.2017 11:15
      Highlight Wo ist der Unterschied zwischen einem Bauern und einem Zimmermann?
      9 1 Melden
  • AlteSchachtel 25.11.2017 13:32
    Highlight wir haben Patientenverfügungen und Palliativ care, bei der am Ende auch spezielle Bedingungen für Aerzte, Pflege und Patienten herrschen.
    Wer die Abkürzung bei Exit will, soll sie mit oder ohne Gott, und ohne grosses Trara nehmen.

    Die aktuelle Propaganda für Exit stört mich aber. Der Druck auf die Alten steigt. Es geht um Ethik und Menschenwürde.

    Wir haben keine Zeit und kein Geld für die Alten und Kranken und wenn sie aus Verzweiflung über ihr unwürdiges Leben traurig und lebensmüde werden, gibt man ihnen den Giftcocktail...Einfach und billig!

    Schöne Gesellschaft!
    34 52 Melden
    • Maria B. 25.11.2017 13:56
      Highlight Dass Jedermann selbst über seine Ende etnscheiden darf, scheint sich nicht nur in atheistischen Kreisen allmählich durchzusetzen - und das ist auch gut so....

      Auch die Existenz von EXIT begrüsse ich durchaus, wobei ich - ähnlich wie du - doch etwas unangenehm von der aktuell intensiven TV-Werbung dieser Organisation berührt bin.

      Man bewirbt mehrheitlich Produkte und nicht den kostenpflichtigen Tod, und so erhebt sich für mich die Frage nach dem letztlichen Geschäftsmodell und Gebühren bei EXIT.
      34 0 Melden
    • Wölfli beim Lamm 25.11.2017 14:12
      Highlight Exit gibt es nicht, weil keine Zeit und kein Geld für Alte und Kranke da ist und diese dann in den Freitod gedrängt werden. An diesen Zuständen sind Andere Schuld, nämlich genau jene, die uns auf verlogene, heuchlerische Art das selbstbestimmte Sterben verbieten wollen. Und woher wollen Sie die Befindlichkeit Sterbewilliger so genau kennen? Sehr demaskierend.
      30 6 Melden
    • AlteSchachtel 25.11.2017 16:21
      Highlight @wölfli: Wer will selbstbestimmtes Sterben verbieten? ich nicht, es soll aber bei Exit bleiben.

      In diesem Thema gäbe es sowieso Etliches zu differenzieren. Vorallem der Grund des Sterbewillens. Oder Zeitpunkt und Dauer des Sterbewillens.
      Es gibt selten Bedingungen, die einen Menschen am selbstbestimmten Sterben hindern, wenn er denn wirklich will. (Maschinen weg, Essenverweigerung, etc. ) Mit Hilfe von Exit ist es aber zugegebenermassen einfacher. Selbstbestimmt, aber nicht selbgemacht.










      11 4 Melden
  • meine senf 25.11.2017 13:32
    Highlight Wenn man sagt "Nur Gott darf über Leben und Tod entscheiden", müssten dann nicht auch lebensverlängernde Operationen oder sonstige medizinische Behandlungen "Sünde" sein?

    Man könnte natürlich auch sagen, "Die medizinische Behandlung sei gottgewollt und ein Teil seines Planes". Dann könnte das aber auch bei der Sterbehilfe sein.

    Überhaupt, Gott sei doch allmächtig? Warum müssen sich dann Menschen gegenseitig vorwerfen, dass sie Gottes Wille missachten? Entweder ist er allmächtig, dann wäre das gar nicht möglich. Oder wird doch nicht für allmächtig gehalten, was doch Gotteslästerung wäre?
    39 1 Melden
    • Wölfli beim Lamm 25.11.2017 14:15
      Highlight Gott hat uns auch den freien Willen gegeben. Wenn nicht, würde ja er bestimmen ob wir im COOP oder in der Migros einkaufen und nicht wir selber. Selbstbestimmt sterben heisst ja auch nicht, das Leben nicht als grosses Geschenk anzusehen.
      15 1 Melden
    • vera.vox 25.11.2017 15:29
      Highlight @Wölfli
      Gott bestimmt auf jeden Fall ob du im Coop oder Migros einkaufst.
      Ansonsten hätte er Coop und Migros nicht in seinen göttlichen Plan aufgenommen.
      Und das Leben ist kein Geschenk, es gehört unserem Herrn. Wir dürfen es daher nicht einfach wegwerfen.
      1 53 Melden
    • Markus K 26.11.2017 00:06
      Highlight @Vera.vox.

      Ich war vorhin auf dem Klo. Erst wollte ich es noch etwas hinauszögern. Aber zum Glück hat Gott entschieden, es sofort zu erledigen.
      Das hätte auch schief gehen können.
      24 0 Melden
    • HeforShe 26.11.2017 07:58
      Highlight @Wölfli vom Lamm
      Eigentlich haben sich die Menschen den freien Willen genommen und dabei gesündet - durch den Apfel.

      Zumal sich Allwissenheit durch Gott und freier Wille ausschliessen...

      @vera.vox
      Bitte um Erklärung, wie der Tod von Millionen von Juden durch Hitler und andere Vertreter seiner Ideologie in die göttlichen Pläne passt!
      7 1 Melden
    • karl_e 26.11.2017 12:16
      Highlight vera.vox, deine Ansichten erheitern mich. Coop und Migros im göttlichen Plan! Herrlich.
      16 0 Melden
    • Alienus 26.11.2017 13:50
      Highlight vera-crux

      Werne würde man wissen, was Gott für ne Meinung zu ALDI und LIDL hat!

      ;-)
      14 1 Melden
    • Pasionaria 26.11.2017 23:35
      Highlight Vera_cruz, pardon, vera.vox
      Ich halt es bald nicht mehr aus, dass man Sie wegen Ihrer durchdringenden, durchtraenkten Gottergebenheit verspottet.
      Ich leide mit Ihnen, da hilft uns beiden nur noch frei nach Goethe:
      Gebraten oder gesotten!
      Ihr sollt nicht vera.vox verspotten.
      Was ihr euch heut getröstet,
      ohne Gott ihr bald schon seid geröstet.
      4 7 Melden
    • Alienus 27.11.2017 19:11
      Highlight Pasionaria

      .
      Ein Hirngespinst
      oder
      ein Nichts.

      Man soll vera.crux nicht verspotten?
      Weil wir werden in der Höll gesotten?

      Ha, ha und ha. Lacht darob der Alienus!
      Denn er war dort - bei nur 24°Celsius!

      Die bedrohlich Hirngespinst der vera.vox,
      gehören in die allergrößte Kehricht-Box.

      .

      PS:

      Der Teufel ist eingeschüchtert und lässt
      alle Drecksarbeit die Menschen selber machen.

      Bietet sein Refugium als Subleistung
      Gottes an und wir können darüber gerne lachen.
      5 2 Melden
    • Pasionaria 27.11.2017 22:50
      Highlight Alienus
      Du also hast es fertig gebracht, den Teufel einzuschuechtern!
      Da sieht es bei uns, Vera.crux und mir, schon anders aus. Er, der Teufel himself, sitzt jede Nacht bei uns auf der Bettkante und..... bewundert seine Meisterwerke!


      1 1 Melden
    • Alienus 28.11.2017 06:20
      Highlight Pasionaria

      Tja, bei der Reise ins Innere ging es noch ne Etage tiefer. Destination: Herr Teufel. Der arme Kerl.

      Alle Schlechtigkeiten der Welt werden auf ihn abgeladen. Da gab es jedoch eine Club- Atmosphäre. So ca. 24°C. Nix Höllenglut. Beim Besuch machte der nen ängstlichen Eindruck. Der sollte Freud, Adler, Jung und Co. konsultieren.

      Die Menschen können somit dem einen Gott und dessen andere Hälfte, den Herrn Teufel, in der offensichtlichen Bivalenz jegliche Verführung zuschustern.

      Bedenkt man solch ein Modell, verbleibt: ärmste @vera.crux. Welch ein Aufwachen am Jüngsten Gerücht!
      3 1 Melden
  • Wölfli beim Lamm 25.11.2017 13:11
    Highlight Des Teufels sind jene, die glauben stellvertretend für Gott über andere Menschen urteilen zu dürfen, und die versuchen mit aus dem Zusammenhang gerissenen Bibelzitaten andere einzuschüchtern und gefügig zu machen. Das hatten wir von den Kirchen Jahrtausendelang, das wollen wir nicht mehr, auch nicht von anderen Religionen, die für die Unterdrückung Anderer missbraucht werden.
    33 2 Melden
  • Wölfli beim Lamm 25.11.2017 13:07
    Highlight Wer durch Exit in den Freitod geht ist im Durschnitt 77 Jahre alt! Da kann niemand behaupten, die Leute würden einfach ihr Leben wegwerfen! Niemand lässt sich vorschreiben, wieviel er Auto fahren darf, wieviele Flugreisen er/sie macht, wieviel Smartphons er kauft, wieviel Schoggi und Fleisch er/sie essen darf, wieviele Sexpartner er/sie haben darf, usw. Aber ausgerechnet beim selbstbestimmten Lebensende kommt der Staat mit Verboten daher. Für die Aerzte ist ev. der Todeswunsch eines Patienten sowas wie eine Niederlage. Aber der Tod gewinnt sowieso immer.
    33 2 Melden
    • Haiderfroh 26.11.2017 10:44
      Highlight Der Freitod an und für sich ist nicht verboten.
      Du übersiehst, dass die die Freiheit des einen dort an Grenzen stösst, wo die Freiheit eines anderen anfängt.
      Darum hat keiner die bedingungslose Freiheit einen anderen zu töten. Denn das Recht des anderen auf Leben wiegt mehr.
      Wenn das Recht auf Leben nicht das allerhöchste Menschenrecht bliebe, dann wäre von Euthanasie bis Völkermord bald einmal jede Art der vorsätzlichen Tötung rechtfertigbar und legal.
      Willst Du das?
      0 8 Melden
  • Angelo C. 25.11.2017 12:32
    Highlight Persönlich habe ich längst eine entsprechende Patientenverfügung, die man alle 2-3 Jahre neu datieren sollte.

    Und ich bin seit Jahren Mitglied bei EXIT, doch eher im Geiste eines letzten Notnagels, da ich mir in so einem Fall lieber alleine und im stillen Kämmerlein selbst beistehen würde.

    Grundsätzlich tendiere ich jedoch prioritär zu Palliative Care für die ich auch ehrenamtlich tätig bin.

    Und: ich glaube nicht, dass die CH-Ärzteverbände den Ideen Stamms zustimmen werden, sie reden fast nur von "Leben erhalten" und sträuben sich mehrheitlich AKTIV zu töten.
    35 1 Melden
    • Lami23 25.11.2017 14:29
      Highlight Sträuben? es ist ihnen von Gesetzes wegenuntersagt.
      13 5 Melden
    • Fabio74 25.11.2017 16:47
      Highlight ist auch richtig, dass Ärzte nicht aktiv töten dürfen.
      Es gibt in der Geschichte genug Gräueltaten die Ärzte begangen haben
      13 4 Melden
    • AlteSchachtel 25.11.2017 16:54
      Highlight @Lami23

      Exakt!
      Und ich finde auch, die aktive Sterbehilfe darf nicht den Aerzten aufgebürdet werden. Sie können weiterhin "passive" (oder palliative Hilfe) leisten, indem gewisse Behandlungen unterlassen oder zur Linderung des Leidens sedierende Medikamente verabreichen, deren Nebenwirkungen nach Absprache für den Kranken zum Tod führen könnten.

      Die aktive Sterbehilfe soll Exit und Ähnlichen Institutionen überlassen werden.
      20 1 Melden
    • Lami23 25.11.2017 17:32
      Highlight Dieser Meinung bin ich auch. Die Entscheidung, was wann getan werden soll, kann so schon schwierig sein. Auch passive Sterbehilfe ist nicht immer eine einfache Entscheidung. Schliesslich hat mancher ärztliche Entscheid, die Therapie nicht mehr weiter zu führen, den Tod für den Patienten zur Folge.
      16 0 Melden
  • dommen 25.11.2017 11:50
    Highlight Die Gegner sind denn auch nur aus einem einzigen Grund "moralisch-christlich" dagegen. Ihnen wird einmal mehr die eigene Vergänglichkeit vorgeführt und das wollen Sie nicht höfen bzw. verdrängen. Findet euch damit ab. Jeder wird sich mal auflösen und in das thermodynamische Gleichgewicht zurück reagieren, aus dem er einst entstanden ist. Es ist wie eine Geburt. Nur umgekehrt.
    27 6 Melden
  • Haiderfroh 25.11.2017 11:03
    Highlight Der Sterbewunsch kann ein Symptom der Krankheit sein.
    Der Geist funktioniert nicht unabhängig vom Körper, wie die Hirnforschung längst nachgewiesen hat. Deshalb kann in Sachen Sterbehilfe nicht postuliert werden, dass es in jedem Fall den eindeutig feststellbaren freien Willen des Patienten gibt, der dem behandelnden Arzt irgendeine Rechtfertigung für sein Handeln liefern würde.
    Es bleibt das Dilemma des Arztes bestehen, ob er mit seiner Behandlung den Patienten zum Tod, oder zum Leben verurteilen soll.

    Ich meine: Im Zweifel für das Leben.
    16 54 Melden
    • Klaus07 25.11.2017 11:32
      Highlight Schon mal etwas von einer Patientenverfügung gehört. Hab meine bereits mit 30 Jahren erstellt. Man kann wohl annehmen, dass ich zu diesem Zeitpunkt über meine vollen Geistige Funktion verfügt habe. Andere Frage: was ist daran so schwierig zu verstehen, wenn ein schwerst Kranker den Arzt anfleht seinem Leiden ein Ende zu setzten. Es gibt für den sterbenden Patienten so wie so keine Alternative.
      45 3 Melden
    • Oxymora 25.11.2017 12:10
      Highlight Von der Hirnforschung ist nachgewiesen Gott spukt nur im Geist.
      Es gibt für die Gläubigen eindeutig feststellbar keine Rechtfertigung, im Namen Gottes im Leben der Ungläubigen herum zu pfuschen. Deshalb soll postuliert werden, dass Götter nichts im Leben der Ungläubigen verloren haben.

      Ärzte verurteilen keine Patienten, sie leisten Hilfe.
      Und falls der Sterbewunsch eine Krankheit ist,
      würde ein Arzt etwas gegen die Krankheit Unternehmen.

      Im Zweifel können Ärzte an Hand der Taufscheine feststellen; ob der Patient zur Fraktion mit freiem Willen gehört oder ob bereits alles vorbestimmt ist.
      17 5 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 25.11.2017 13:10
      Highlight > Der Geist funktioniert nicht unabhängig vom Körper

      D.h. ein gesunder Körper zwingt dem Geist den Lebenswillen auf?
      5 1 Melden
    • Paples 25.11.2017 22:12
      Highlight ...aber der Körper funktioniert ohne den Geist, bei künstlicher Lebenserhaltungs-Massnahme.
      7 0 Melden
    • Haiderfroh 26.11.2017 00:55
      Highlight @Klaus07
      Und woher willst Du wissen, ob der Patient im entscheidenden Moment wirklich an seiner Patientenverfügung festhalten will und nicht vielleicht doch inzwischen seine Meinung geändert hat?
      1 6 Melden
    • Haiderfroh 26.11.2017 01:00
      Highlight @Oxymora: Hier geht es überhaupt nicht um Religion, sondern eigentlich um einen Interessenkonflikt. Nämlich dem umständehalber nicht zweifelfsfrei feststellbaren Interesse des Patienten und dem Interesse des behandelnden Arztes.
      Der Arzt muss auch nach seinem eigenen Gewissen handeln. Der Arzt schuldet seinem Patienten keinen Kadavergehorsam.
      Manchmal muss eine Arzt nach seinem Gewissen das Leben eines Patienten gegen dessen Willen retten, und es ist gut so, z. B. nach Suizidversuchen. Letztendlich entscheidet immer der Arzt, ob er den Willen des Patienten erfüllt, oder eben doch nicht.
      2 2 Melden
    • Oxymora 26.11.2017 09:01
      Highlight @Haiderfroh
      Sie beschreibeneine besondere Situation und probieren das Bild von unschlüssigen Patienten und Aerzten zu zeichnen, die in einen Gewissenskonflikt geraten, wenn sie den Sterbewilligen helfen. Deshalb soll wohl wegen Haiderfroh, in den 99.99% Normfällen keine Hilfe geleistet werden.

      In der Praxis ist es so, das Patienten das Problem selber lösen, wenn Sie noch können, falls ihnen niemand hilft. Das ist dann meistens nicht sehr schön und belebt das Dorfgespräch.
      Und Aerzte funktionieren nicht nur nach Gewissen, Sie können durchaus Fakten beurteilen.

      Glauben Sie mal darübernach.
      3 0 Melden
    • Haiderfroh 26.11.2017 10:55
      Highlight @Oxymora
      Nach dem Gewissen zu handeln, heisst überhaupt nicht, dass man dabei Fakten ausser Acht lässt, ganz im Gegenteil.
      1 3 Melden
    • Oxymora 26.11.2017 12:20
      Highlight @Haiderfroh

      Wahrscheinlich sind Fakten nicht wichtig für das Gewissen.

      Glauben Sie religiöse Terroristen haben ein schlechtes Gewissen?

      Glauben Sie wer schreckliche Gräuel begeht bekommt ein schlechtes Gewissen?

      Und dann gibt es noch Menschen die nichts verbrochen haben und sie haben trotzdem ein schlechtes Gewissen. Weil Ihnen z.B. eingetrichter wurde Sie seien sündig etc.

      Um an der Sterbehilfe zu sägen müssen Sie schon bessere Argumente finden.
      6 0 Melden
    • Haiderfroh 26.11.2017 14:41
      Highlight @Oxymora
      Wie rechtfertigst Du die Sterbehilfe?
      Sterbehilfe bedeutet nichts minderes, als dabei zu helfen ein menschliches Leben vorsätzlich auszulöschen. Und das ist zunächst unbestritten die schlimmste Sünde (moralischer Aspekt) und das grösste Verbrechen (juristischer Aspekt) überhaupt.
      0 6 Melden
    • Oxymora 26.11.2017 15:33
      Highlight @ Haiderfroh

      Sterbende mit Empathie auf dem Weg in den Tod zu begleiten und Ihnen unnötiges Leiden zu ersparen braucht keine extra Rechtfertigung.

      Moral und juristische Aspekte sind relativ.
      Soldaten kriegen für’s Töten Lohn und Orden,
      wenn sie im Heimaturlaub töten gelten Sie als Verbrecher.
      Und die Sünden, lassen Sie mal in der Kirche,
      das sind Instrumente um Gläubige in die gewünschte Richtung zu lenken.
      Und Kirchen sind sehr Anpassungsfähig.
      9 0 Melden
    • Haiderfroh 27.11.2017 16:22
      Highlight @Oxymora:

      Es ist Deiner Meinung also erlaubt, einen Menschen vorsätzlich zu töten, wenn man überzeugt davon ist, ihn dadurch von seinem Leiden zu erlösen.

      Alle Fälle von Pflegerinnen die als Todesengel den Tod brachten, haben also Deiner Meinung nach eine gute Tat vollbracht und kein Verbrechen begangen. Denn sie handelten aus Empathie und erlösten Leidende.

      Damit öffnest Du der Euthanasie Tür und Tor.
      Und der Genozid rückt ein gutes Stück näher.
      0 5 Melden
    • Oxymora 27.11.2017 19:21
      Highlight @ Haiderfroh

      Sie gebrauchen Euthanasie, weil die Nazis, die systematische Ermordung psychisch kranker und behinderter Menschen so bezeichneten. Und Sie benutzen den Begriff Genozid - Völkermord. Dann bringen Sie noch ALLE FÄLLE von Pflegerinnen (und Pfleger?) die den Tod brachten. Die letzten Fälle da in diesen kirchlichen Einrichtungen waren Morde.

      Nichts was Sie mit Sterbehilfe in Verbindung bringen hat damit zu tun.

      Das ist intellektuell total unredlich.

      Oder ist es Theologie? So à la Feindesliebe, barmherzige Züchtigung, etc.
      4 0 Melden
    • Haiderfroh 27.11.2017 21:41
      Highlight @Oxymora.
      Oh, gegen soviel Unbedarftheit komme ich nicht an. Der Begriff Euthanasie wurde und wird weltweit benutzt, ganz unabhängig von irgendeiner Ideologie. Euthanasie kann man auch als Akt der Barmherzigkeit deuten. Schliesslich werden so lebensunfähige Menschen vor einem unwürdigen Leben bewahrt. Das entspricht ja voll und ganz Deiner bekanntgegebenen Intention der Erlösung eines Leidenden.
      Sterbehilfe heisst jemanden vorsätzlich zu töten, dieselbe Absicht hat der Mord. Mich wundert, dass Du diesen einfachen Zusammenhang nicht erkennen kannst.
      Ich kann Dir nicht weiterhelfen. Tschüss!
      1 1 Melden
    • Oxymora 27.11.2017 23:52
      Highlight Gut ich lobe Sie zur Abwechslung mal.
      Wie Sie selber feststellen konnten ist es Mord,
      wenn man jemanden vorsätzlich tötet.

      Vollkommen richtig erkannt. Bravo!

      Nun probieren wir, ob wir auch eine Definition für
      Sterbehilfe in die Blackbox schöpfen können.

      Eine extra einfache Definition wäre:

      Sterbehilfe ist:

      Unterstützung des Sterbewilligen beim Einleiten oder Beschleunigen des Sterbens.

      Gut, ich geb's zu VORSÄTZLICHE Unterstützung!
      2 2 Melden
  • Oxymora 25.11.2017 10:39
    Highlight Unsägliches Leid zu verhindern, ist nicht nach Gottes Plan, er bevorzugt leiden.
    Gläubige müssen keine medizinische Hilfe, Elektrizität, etc. annehmen, es sind Angelegenheiten zwischen den Gläubigen und ihrem Gott.

    Die Bevormundung, wie Gläubige ihre Dogmen, auf Ungläubige und Kinder ausweiten ist penetrant. Ungläubige müssen die Propaganda gegen ihre Anliegen noch via Kirchensteuern finanzieren. Dank der SP haben wir bald noch islamische Landeskirchen. Sakulär Phobie (SP) ist auf dem Vormarsch.

    Der Quantensprung in der Sterbehilfe ist nicht garantiert, weil die Politik religionisiert ist.
    36 14 Melden
    • Haiderfroh 25.11.2017 11:32
      Highlight Du glaubst auch.
      Du glaubst, dass Du kein Gläubiger seiest.
      11 32 Melden
    • Regas 25.11.2017 12:09
      Highlight @Haiderfroh: Muss ich etwa glauben das ich nicht glaube? Oder kannst du mir sagen an welchen der vielen Glauben ich nicht glauben soll? Nein glauben muss ich gar nichts!!! Wissen ist gut, Glauben ist nichts.
      26 5 Melden
    • Oxymora 25.11.2017 12:17
      Highlight @ Haiderfroh

      Und Sie glauben, abschweifen ins Persönliche ändert die Faktenlage.
      20 5 Melden
    • Wölfli beim Lamm 25.11.2017 13:30
      Highlight @Oxymora. Stimme Haiderfroh zu. Das Problem der Atheisten ist, dass sie nicht beweisen können, dass es KEINEN Gott gibt. Also sind sie Glaubende. Sie glauben, es gibt keinen Gott. Dass sie es nicht beweisen können, sollte dem wahren Atheisten jedoch schnuppepiepegal sein! Deshalb mehr Gelassenheit bitte.
      7 12 Melden
    • kleiner_Schurke 25.11.2017 13:37
      Highlight @Haiderfroh
      Sie müssen eigentlich nur 2 Fragen beantworten: 1. Kann man Gott grundsätzlich nachweisen und 2. Denken sie das Gott Existiert. Je nach Antwort sind sie dann:
      Gnostischer Theist
      Gnostischer Atheist
      Agnostischer Theist
      Agnostischer Atheist
      Sie könnten auch sagen Frage 1 interessiert mich nicht, dann sind sie Ignostiker. Ich selber würde mich als Agnostischen Atheist bezeichnen mit einem Hang zum Anti-Theismus. Denn überall wo die Religiösen (Gnostische Theisten und Co) ihre Finger im Spiel haben gibt es Zoff in grösserem Ausmass. Religion erachte ich als schädlich.
      29 5 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 25.11.2017 14:06
      Highlight > Das Problem der Atheisten ist, dass sie nicht beweisen können, dass es KEINEN Gott gibt.

      Nichts leichter als das, wenn du das Wort Gott genau definierst. Sonst ist die Forderung total nichtssagend:

      'Ich behaupte es gibt etwas undefiniertes, das sich nicht messen lässt und man kann nicht das Gegenteil beweisen.'
      6 1 Melden
    • Oxymora 25.11.2017 14:15
      Highlight @Wölfli beim Lamm

      Sie haben völlig Recht,

      ab diesen Atheisten kann man nur den Kopf schütteln. Aber ich hab schon manchen geheilt, auch besonders fanatische Exemplare. Ich lasse sie durch mein Fernrohr gucken; das ich zuvor heimlich auf Saturn gerichtet habe und beim Anblick des Sanctum Praeputium Domini wird auch denen klar, dass Gott existiert. Weil gäbe es keinen Gott, so hätte Saturn keine Ringe.
      9 13 Melden
    • kleiner_Schurke 25.11.2017 14:21
      Highlight Ach komm Wölfli, dein Argument ist so abgedroschen wie nur irgendwas. Den kannst du jetzt echt nicht mehr bringen hier.
      8 3 Melden
    • TheMan 25.11.2017 16:10
      Highlight mini_Schurke deine Argumente sind ja nichts besseres.
      2 9 Melden
    • Paples 25.11.2017 22:31
      Highlight Jeder der will, kann sich selbst sein Gott schaffen, ohne ein Promi-Fan zu sein, sondern auf seine Games.
      4 0 Melden
    • exeswiss 26.11.2017 00:06
      Highlight "Das Problem der Atheisten ist, dass sie nicht beweisen können, dass es KEINEN Gott gibt."

      schlussendlich liegts am theisten zu beweisen das es gott gibt, nicht am atheisten das es gott nicht gibt.

      ein negativ kann man nicht beweisen.
      12 0 Melden
    • Haiderfroh 26.11.2017 01:01
      Highlight Jeder glaubt. Ganz ohne Ausnahme.
      Und sei es, dass er morgen wieder aufwachen werde.
      0 8 Melden
    • Oxymora 26.11.2017 09:04
      Highlight @Haiderfroh

      Wenn Sie bis jetzt immer glaubten, dass Sie morgens aufwachen und das weiter konsequent durch ziehen, so wird es nur einmal in Ihrem ganzen Leben nicht funktionieren. Und das können Sie nicht einmal registrieren.
      Es hat nicht mit Glauben zu tun sondern mit Erfahrungswerten.

      Wenn Sie bis jetzt jeden Tag geglaubt hätten, Sie werden nicht mehr aufwachen,
      könnte man das als Glauben durch gehen lassen; absurd wär es ja.
      2 2 Melden
    • nJuice 26.11.2017 09:24
      Highlight Natürlich gibt es Beweise dafür, dass es keinen Gott gibt. Nicht einen einzigen der vielen, die wir in der Menschheitsgeschichte kennenlernen durften.

      Nur werde ich euch diese Gründe nicht verraten. Ihr müsst daran glauben, dass es diese Gründe gibt. Wo wäre denn die ganze Magie an der Sache, wenn man wüsste, dass es keine Götter gibt?
      2 0 Melden
    • vera.vox 26.11.2017 10:06
      Highlight @exeswiss

      Deine atheistische Arroganz wird dir schon noch vergehen.

      Mir fehlt nur ein einziger verifizierbarer Beweis, um den Atheismus zu zerstören.

      Aber sobald Gott will hab ich ihn.
      1 10 Melden
    • kleiner_Schurke 26.11.2017 11:50
      Highlight Und die letzten 2000 Jahre lang wollte er wohl nicht gell? Ist eine wenig eigen dein Gott und nicht gerade der schnellsten einer.
      7 1 Melden
    • Regas 26.11.2017 11:59
      Highlight @vera: Und weil Gott nicht will, wirst du, mit oder ohne Sterbehilfe, früher oder später dahingehen, ohne den Beweis erbringen zu können, das es Gott gibt. Garantiert!
      8 0 Melden
    • karl_e 26.11.2017 12:25
      Highlight Haiderfroh, ich *glaube* nicht, dass ich morgen wieder aufwachen werde, jedoch vermute ich es auf Grund gewisser Voraussetzungen. Wissen kann ich es nicht.
      5 0 Melden
    • Oxymora 26.11.2017 12:56
      Highlight @ karl_e

      Eichhörnchen, Hamster, Bienen etc. gehören zu den gläubigen Tieren.
      Die Tatsache, dass sie Vorräte bunkern beweist, dass sie glauben am nächsten Tag wieder aufzuwachen.
      4 5 Melden
    • Haiderfroh 26.11.2017 14:45
      Highlight @Oxymora.
      Das ist keine zulässige Schlussfolgerung. Denn Deine Schlussfolgerung setzt voraus, dass die Tiere sich bewusst sind, dass sie Vorräte anlegen und dass sie sie benötigen werden. Aber dafür gibt es keinen Beweis, noch nicht einmal ein Indiz. Das Verhalten der Tiere kann ganz einfach instinktives, programmiertes und bewusstseinsabsentes Verhalten sein.
      4 3 Melden
    • exeswiss 26.11.2017 15:52
      Highlight @vera.vox

      "Mir fehlt nur ein einziger verifizierbarer Beweis, um den Atheismus zu zerstören."

      richtig. dir fehlt der beweis das es gott gibt. da du diesen niemals bringen wirst, wirst du den atheismus auch niemals zerstören können.
      7 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 26.11.2017 17:04
      Highlight > Aber dafür gibt es keinen Beweis, noch nicht einmal ein Indiz.

      Doch, Rabenvögel und Ratten legen mehr Vorräte an, wenn sie in einem Bereich leben, in dem sie zuvor Hunger leideten.

      Sorry, ich habe keinen Link zu Studien.


      Es gibt ein Problem, wenn man nicht davon ausgeht, morgen wieder auf zu wachen: Man wird nicht angemessen vorbereitet sein. Ist man hingegen angemessen vorbereitet und wacht trotzdem nicht auf, hat man keinen Nachteil.

      Darum muss man davon ausgehen, auch wenn man skeptisch ist oder genau weiss, dass man diese Nacht sterben könnte.
      3 0 Melden
    • Oxymora 26.11.2017 22:49
      Highlight @You will not be able to use your remote control.
      Sehr gut erklärt. Gefällt mir.

      @exeswiss
      @vera.vox

      Der neuste Gottesbeweis
      wird gerade wissenschaftlich überprüft.
      Sobald die DNA-Abgleiche fertig sind,
      haben wir Gewissheit.

      http://www.der-postillon.com/2014/11/existenzbeweis-archaologen-finden.html
      1 2 Melden
    • exeswiss 26.11.2017 23:15
      Highlight @oxymore well played :D
      1 0 Melden
    • TheMan 26.11.2017 23:39
      Highlight Der Postillon als Quelle. Echt jetzt?
      0 0 Melden
  • Lexxus0025 25.11.2017 10:23
    Highlight Ich finde es sehr fragwürdig, dass Menschen anderen mündigen Menschen überhaupt irgendetwas vorschreiben müssen, um sich selbst besser zu fühlen. Das fängt schon bei der Kritik von bestimmten Lifestyles an, zieht sich über diverse gesellschaftliche Verbote und gipfelt für mich in der Lächerlichkeit Gläubiger Menschen, die auf Grund eines nicht existenten Gottes Verbote aufstellen. Allen die diesen Gott reden und Verbote aufstellen hörten empfehle ich den Gang in eine psychiatrische Institution: Lasst aber bitte sterben, vögeln, faul und unkonventionell sein wer das will.
    31 8 Melden
    • Regas 25.11.2017 11:55
      Highlight @Lexxus0025: Anarchie hat noch nie eine für alle Individuen Lebenswerte Gesellschaft hervorgebracht.
      5 10 Melden
  • ErklärBart 25.11.2017 10:17
    Highlight Versteh ich irgendwie nicht - wie kann ein Mensch die Frechheit haben, sich in das Leben eines anderen einzumischen? Also vor allem wenn es um den Tod geht - soll doch jeder selber entscheiden können, wie und wann er BYE sagen möchte.

    Wenn jemand gehen will, dann ist das sein gutes Recht - vor allem wenn er alt ist und eigentlich nur noch leidet. Ich finde das auch nicht egoistisch oder so.
    32 5 Melden
  • Hoscheho 2049 25.11.2017 10:15
    Highlight Ich kann den sachlichen Standpunkten beipflichten. Auch wenn eigentlich der Vermerk 'Sponsored Content' fehlt.

    Insgeheim glauben die meisten Menschen wohl an den selben Gott. Sein Name ist Tod, und unser Gebet lautet 'nicht heute'. Danke Syrio (G.R.R.M.)
    9 16 Melden
    • Klaus07 25.11.2017 11:34
      Highlight Der Tod ist eine Tatsache und keine Mystische Figur. Das einzige wirklich Gerechte im Leben ist, das jeder sterben muss!
      28 0 Melden
    • Hoscheho 2049 25.11.2017 13:13
      Highlight @Klaus07
      Pflichte Ihnen vollends bei.
      Der Begriff Gott ist n.m.M. eine Worthülse. Und die obgenannte mystifizierung des Todes ist rein literarischer, nicht spiritueller Natur. Daher auch der darauffolgende Vermerk.
      Aber trotz alledem, hoffe ich wir finden mehr als nur die Gerechtigkeit im Tode zu unseren Lebzeiten.
      3 1 Melden
  • blaubar 25.11.2017 10:11
    Highlight „Palliativmedizin ist oft Sterbebegleitung in Raten.“

    Genau, Herr Stamm, deshalb ist es ja auch Palliativmedizin.
    20 0 Melden
    • Klaus07 25.11.2017 11:37
      Highlight Palliative Medizin ist für viele der richtige Weg. Das soll auch so sein. Aber diejenigen die einen anderen Ausweg suchen, diesen zu verweigern, ist einfach nur ausgesprochen egoistisch und dumm.
      28 4 Melden
  • LYX 25.11.2017 10:07
    Highlight Es gibt keine Gott. Sonst dürft ihr mich gerne mal zu ihm einladen, sodass ich ihn persönlich kennenlernen kann. Und nein, eine Kirche oder ein sonstiger Märchentempel zählt nicht.
    36 16 Melden
    • Haiderfroh 25.11.2017 11:11
      Highlight Du glaubst unverrückbar an die Nichtexistenz von Gott. Mit deinem festen Glauben bist Du ebenso ein Fanatiker, wie jene, die in den Märchentempeln beten.
      21 36 Melden
    • Klaus07 25.11.2017 11:40
      Highlight @Haiderfroh
      Wenn etwas nicht existent ist, kann es auch keinen Glauben dafür geben. Man interessiert sich schlicht und einfach nicht dafür.
      23 5 Melden
    • LYX 25.11.2017 11:47
      Highlight Das hat nichts mit Glauben zu tun sondern mit Wissen.
      Bis jetzt ist noch jeder den Beweis schuldig geblieben.
      18 7 Melden
    • olive 25.11.2017 12:58
      Highlight @Haiderfroh
      Also ist einer, der nicht an fliegende Teekrüge glaubt, ein Fanatiker? Ziemlich verdrehte Ansicht, aber beliebt, den Spiess umzukehren.
      20 3 Melden
    • Haiderfroh 26.11.2017 01:10
      Highlight @Lyx
      Es gibt keinen Beweis dafür, das Gott nicht existiert. Ebenso wenig wurde die Existenz Gottes nachgewiesen.
      Ein aufrichtiger Mensch muss zugeben, dass er über die Existenz Gottes nichts weiss. Dennoch kann er getrost zugeben, dass er an die Existenz Gottes glaubt. Das ist wenigstens ein ehrliches Wort. Denn der Glaube an Gott schliesst das Wissen um die Möglichkeit, dass Gott nicht existiert, unumwunden mit ein.

      @olive
      Bei mir zu Hause fliegen des öfteren Teekrüge. meist sausen sie knapp über meinen Kopf begleitet von den wütenden Schreie meines Partners. Fliegende Teekrüge gibt es!
      5 4 Melden
  • olive 25.11.2017 10:01
    Highlight Ich meine, es ist würdevoller, bei Bewusstsein und nicht alleine! seinen Tod "anzutreten" , als dahindämmernd und wohl nicht ohne Leiden oder gar mit einem verzweifelten Suizid sein Leben zu beenden.
    Guter Dok dazu, vor kurzem in SRF "Simons Entscheidung"
    37 2 Melden
    • Vanessa_2107 26.11.2017 09:11
      Highlight Jeder tritt "allein" in den Tod. Habe schon oft gehört, dass viele gerade im dem Moment sterben, wenn sie kurz vorher "allein" waren und nicht umringt von Menschen.
      2 0 Melden
  • haggie 25.11.2017 09:59
    Highlight meine mutter durfte mit exit von uns gehen. danke exit und mitarbeitende!
    ich möchte über mein leben selbst bestimmen und auch selbstbestimmt gehen wann ich es will.
    wenn ich genug von dieser welt habe, möchte ich einfach tschüss sagen.
    "gott" hat bei mir damit nix zu tun.
    ich bin auch nicht dafür, dass 16jährige mit liebeskummer von uns gehen, aber da würde es sicher möglichkeiten geben, genauere regeln aufzustellen.
    ja, nicht einfach, ich weiss schon, trotzdem!
    48 4 Melden
  • Share 25.11.2017 09:29
    Highlight Gott ist für alles zuständig. Nur mit der Entscheidungshoheit hapert es noch ein bisschen.
    Also haben wir nicht gepfuscht, sondern gepflegt. War anstrengend und zugegebenermassen, hatte ich mehr Mitleid mit den Pflegenden als mit den Sterbenden. Herr Stamm, wieso kümmern Sie sich nicht um eine fundierte ärztliche, medizinische Ausbildung der Mediziner?
    7 50 Melden
    • Lord_Mort 25.11.2017 10:53
      Highlight Gott kann von mir aus für jene zustänig sein, die an ihn glauben. Er und seine Schäfchen sollen mich aber in meinem Nichtlauben in Ruhe lassen. Jeder entscheidet für sich, wann genug ist. Das haben wir alle zu respektieren, egal aus welcher Überzeugung heraus entschieden wird.
      44 5 Melden
    • Share 25.11.2017 14:45
      Highlight Da hab ich keine Lust mich extra schlau zu machen, aber es heisst ganz bestimmt, ich rette Leben so wahr mir Gott helfe. Hugo Stamm redet übrigens von verlängertem Leben. Keine Sorge, bald übernimmt der Roboter die Pflege und setzt den jahrtausendealte Eid fort, also Leben zu erhalten, äh, zu verlängern, äh, zu retten meine ich natürlich. Ob da die Techgemeinde mal reflektiert an die Sache rangehen könnte?
      1 13 Melden
  • bcZcity 25.11.2017 09:23
    Highlight Jeder Mensch bei klarem Verstand hat das Recht sein Leben zu beenden (zu lassen), wenn es sein sehnlichster Wunsch ist!

    Warum macht man hier so ein TamTam, bei der Geburt fragt auch niemand, jeder darf und alle klatschen!

    312 12 Melden
    • Gähn on the rocks 25.11.2017 10:39
      Highlight 👍🏼
      8 3 Melden
  • Menel 25.11.2017 09:08
    Highlight "Die Sterbehilfe in der Schweiz steht vor einem Quantensprung – ob Gott was dagegen hat?"

    Welcher denn? Ich glaube, Odin befürwortet einen möglichst würdigen Tod. Natürlich besser in einer Schlacht, ehrenvoll, aber wenn dies nicht möglich ist, dann lieber den selbstgewählten als einen dahinsiechend und kläglich krepierenden Tod.
    77 10 Melden
    • exeswiss 26.11.2017 00:10
      Highlight na los menel lass uns zusammen für odin, mit axt und schild nach schweden in den krieg ziehen. :D
      3 2 Melden
  • Klaus07 25.11.2017 09:01
    Highlight Warum ist die Sterbehilfe immer an ein Leiden oder eine Krankheit gekoppelt? Ich gehe noch einen Schritt weiter. Wenn ich keine Lust mehr zum Leben habe, warum soll ich dann noch „vom Staat gezwungen“ weiter leben müssen. Es ist mein Leben. Ich will, so lange ich es kann, selber über mich entscheiden können! Ich hab schon einige alte Menschen getroffen, die zu mir sagten, das Sie das Leben gesehen haben und froh wären, wenn Sie gehen könnten. Viele in den Heimen haben keine Familie oder Freunde mehr, dass macht auch ein Leben unlebbar.
    282 22 Melden
    • Gzuz187ers 25.11.2017 09:46
      Highlight Ganz deiner Meinung👍🏻
      25 4 Melden
    • Fly Baby 25.11.2017 10:28
      Highlight Sehr salopp dein Kommentar. Aber stimmen tut er eigentlich. Ich ergänze noch was. Warum sollten Menschen, die gehen wollen ohne ein Leiden zu haben, Organisationen wie Exit belästigen? Spring einfach von einer Brücke oder vergifte dich, usw.
      Ich glaube nicht, dass es so einfach ist. Keine Lust mehr zu haben, scheint mir sehr egoistisch.
      4 50 Melden
    • Klaus07 25.11.2017 11:25
      Highlight @Fly Baby
      ca. 1200 Suizide pro Jahr gibt es in der Schweiz. Jeder der von der Brücke springt, sich vergiftet, sich eine Kugel durch den Kopf jagt oder sich vor den Zug wirft zerstört im schlimmsten Fall jemand anderes. Jedes mal müssen Fremde Personen die Überreste auflesen und die Tatorte aufräumen und Reinigen. Wiviele Lokführer können aufgrund eines Lebensmüden nicht mehr arbeiten? Also ist eine Professionelle Sterbebegleitung die genau weiss was Sie tut sicher die bessere Lösung. Ihr Kommentar ist einfach nur sehr naiv und arrogant!
      50 7 Melden
    • blaubar 25.11.2017 18:47
      Highlight ääh, Klaus, du würdest also einen schwer Depressiven (Suicidrate bis 50%) zu Exit schicken? Dies, obwohl die Heilungschancen sehr gut stehen. Ich fürchte, Ihre Argumentation ist unbrauchbar.
      4 12 Melden
    • Klaus07 25.11.2017 19:52
      Highlight Ich schick niemanden, das steht mir nicht zu. Was ist besser? Ein Suizid bei Exit oder sich vor den Zug zu werfen? Schlussendlich ist es immer ein persönlicher Entscheid, ob Depressiv oder nicht. Nein mein Argument ist nicht unbrauchbar. Auch Ihnen ist es nicht gestattet sich in die freie Entscheidung eines Menschen einzumischen.
      12 3 Melden
    • blaubar 25.11.2017 20:53
      Highlight Im Fall eines Schwerdepressiven muss man sich sehr wohl einmischen, da nicht mehr zurechnungsfähig. Sprich, der Kranke würde rückblickend seine Tat schwer bereuen. Das ist beobachtbar bei gescheiterten Versuchen. So einfach isch es äbe nid.
      9 4 Melden
    • Bucky 26.11.2017 18:38
      Highlight @Klaus07: "Viele in den Heimen haben keine Familie oder Freunde mehr, dass macht auch ein Leben unlebbar." Hier könnten Psychedelika - synthetische wie pflanzliche - Wunder wirken. Z. B. anstelle von Anti-Depressiva. Aber erklärt das mal den zurück gebliebenen Vollpfosten, die als "gewählte Volksvertreter" unsere Parlamente besetzen, als Richterinnen und Richter vorvorgestrige Rechtspraxis zementieren. Erklärt es der arroganten Ärzteschaft, die eigentlich nur ihr Image exquisiter, bester Gesellschaft interessiert und sich von der Pharma das Leben gern mit "Goodies & more" versüssen lässt.
      3 6 Melden
    • Klaus07 26.11.2017 19:10
      Highlight Sie wollen also 80-100 Jährige mit Drogen vollstopfen? Wie abscheulich arrogant ist dass denn?
      2 6 Melden
    • Paples 26.11.2017 19:42
      Highlight Vielen Depressiven ist der Sicht nach aussen vermauert, und können nicht über die Mauer hinüber sehen, so wie innerhalb der Berliner. Vielen war es nicht mehr bewusst, dass ausserhalb noch irgendjemand gibt, die wissen, das es ihn ihnen noch gibt. Warum dann nach Sibirien ziehen, wenn draussen, drüben die Freiheit wartet, und das Wiedersehen von Nichtmehrgeglaubten eine neue Hoffnung, eine neue Lebensbasis gibt. Darum nur im Diesseits, weil man nicht weiss, was einmal kommen wird. Sein weggeworfenes Leben kann man niemals wieder neu kaufen, darum sei bedacht für was du dich entscheidest.
      2 0 Melden
    • Bucky 26.11.2017 21:17
      Highlight @klaus07: "...80-100 Jährige mit Drogen vollstopfen? Wie abscheulich arrogant..." Definier bitte "Drogen". Was verstehst du darunter? Verstehst du darunter a) die juristische Definition "verbotener Betäubungsmittel", konkret alles auf dem vom Bundesrat geführten, zum Betäubungsmittelgesetz gehörenden Index von Substanzen und Hilfsstoffen, die in der Schweiz verboten sind, b) kein Plan, einfach halt das, was "man" (der Volksmund) darunter versteht ("was sich Fixer spritzen und so?"), c) was die Pharmakologie darunter versteht, d) was die Etymologie des Begriffs so alles her gibt?
      2 4 Melden
    • Bucky 26.11.2017 21:23
      Highlight @klaus07: "...80-100 Jährige mit Drogen vollstopfen? Wie abscheulich arrogant..." Sind jetzt die synthetischen Anti-Depressiva der Pharmaindustrie gemeint?
      1 2 Melden
    • Klaus07 26.11.2017 21:24
      Highlight Nein im Sinne von Medizin. Wie kommen Sie auf die Idee Alte Menschen mit Bewustseinsveränderten Medikamente zu behandeln? Sind Sie Pharmavertreter oder was? Ja Ihr Kommentar ist einfach nur eckelhaft.
      2 5 Melden
    • Bucky 26.11.2017 21:37
      Highlight @klaus07: ich zitiere dich mal: "Ich will, so lange ich es kann, selber über mich entscheiden können!" Wenn ich dich richtig verstehe, ist es ok, selber über sich zu entscheiden, wenn man sterben will, aber man darf nicht für sich entscheiden, mit psychedelischen Pflanzen (Naturstoffen) oder Synthetika aus trostlosen Lebensumständen (deine Worte: "Viele in den Heimen haben keine Familie oder Freunde mehr, dass macht auch ein Leben unlebbar") in neue, farbenprächtige und auch anderweitig ästhetische Dimensionen vorzustossen, um das Gemüt zu erquicken? Wie bescheuert ist das denn?
      7 2 Melden
  • dracului 25.11.2017 08:59
    Highlight Mich beschäftigt, dass es in unserer Gesellschaft Personen gibt, die aufgrund ihres Glaubens anderen vorschreiben wollen, wie sie leben, wen sie lieben und sogar wie sie sterben sollen. Ich bemühe mich ständig die Religionsfreiheit zu akzeptieren und spüre im Gegenzug keinerlei Toleranz gegenüber Andersgläubigen. Letztlich sollen auch Gläubige selber über ihr eigenes Leben entscheiden können. Aber stoppt endlich die Übergriffe auf fremdes Leben!
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    • Gähn on the rocks 25.11.2017 10:39
      Highlight 👍🏼
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    • Vanessa_2107 26.11.2017 09:15
      Highlight Absolut deiner Meinung@
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