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Samsung präsentiert am 28. Januar die ersten Galaxy-M-Smartphones. Der Fokus liegt auf der Akkulaufzeit. 

Oh mAh God! Samsung bringt Günstig-Smartphones mit Monster-Akku

Die Galaxy-Smartphones zählen seit Jahren zu den beliebtesten Handy-Modellen der Schweiz. Jetzt gehen die Südkoreaner mit einer neuen Billig-Reihe an den Start – zunächst aber nur in einem Land. 

Publiziert: 15.01.19, 18:38 Aktualisiert: 15.01.19, 19:15

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Samsung bringt eine neue Einsteigerklasse auf den Markt: Die Smartphones der Galaxy-M-Serie sollen schon für um die 200 Franken zu haben sein. Eine Luxus-Ausführung wie bei den Flaggschiffen der Galaxy-S-Reihe ist bei diesem Preis nicht zu erwarten.

Die neuen Galaxy-M-Handys sollen sich durch eine lange Akkulaufzeit und Schnellladefunktion via USB-C auszeichnen.

Obacht, Wortspiel-Alarm: Samsung verspricht einen gigantischen «Oh-mAh-God»-Akku ;) 

Die Akku-Kapazität soll laut aktuellen Gerüchten 5000 Milliamperstunden (mAh) betragen, was rund drei Tage Akkulaufzeit erwarten lässt.

Zum Vergleich: Das Galaxy S9 hat 3000 mAh, das iPhone XS 2659 mAh. Wie bei Samsung üblich ist auch ein Kopfhörer-Anschluss an Bord.

Das Top-Modell in der neuen M-Reihe wartet offenbar mit einer Dual-Kamera auf.

Die zweite Linse ermöglicht Weitwinkel-Aufnahmen. Gut zu sehen ist auch der Fingerabdruck-Scanner auf der Rückseite.

Ausserdem zeigt Samsung hier sein neues «Inifinity-Display», das dank der verkleinerten, tropfenförmigen Einkerbung für die Selfie-Kamera eine grössere Bildschirmfläche bietet.

Laut aktuellen Leaks wird für das Galaxy M10 ein 6 Zoll grosses LC-Display erwartet (1080 x 2280 Pixel) und für das M20 ein 6,3 Zoll grosser LC-Bildschirm (1080 x 2340 Pixel).

Und wann erscheint es?

Der Verkaufsstart ist für den 28. Januar angesetzt. Samsung bringt die Handys aber zunächst nur in Indien heraus, stellt jedoch einen Marktstart in anderen Ländern in Aussicht. Die Preise rangieren zwischen umgerechnet 135 und 280 Franken. 

Für Samsung hat die Entscheidung eine strategische Bedeutung: Im Indien ist die Konkurrenz durch Billig-Smartphones aus China besonders gross.

Weltweit gesehen ist vor allem Huawei dem bisherigen Smartphone-Marktführer Samsung dicht auf den Fersen. Huawei verkauft bereits weltweit mehr Geräte als Apple und droht als nächstes Samsung vom Thron zu stossen.

Verwendete Quellen:

(str/t-online.de)

Warum dieses 350-Franken-Handy das schnellste Smartphone ist, das ich je getestet habe

Bereits Ende August präsentierte Xiaomi das Pocophone F1, doch kaum jemand kennt die preiswerte Alternative zu Apple, Samsung oder Huawei. Zu Unrecht, wie unser Testbericht zeigt.
Xiaomi verkauft die internationale Version des Pocophones in rund 30 EU-Ländern und der Schweiz. Das F1 läuft somit problemlos in unserem Handy-Netz.
Das Pocophone F1 gibt es bei uns in den Farben Steel Blue und Graphite Schwarz. Das Modell in Rot ist bei uns nicht oder nur sehr schwer zu bekommen.
Der erste Eindruck: Es liegt gut in der Hand, ist für meinen Geschmack aber ein Mü zu breit und klobig.
Das 350-Franken-Handy ist genau so schnell wie ein zigmal teureres Smartphone. Der neuste Prozessor und 6 GB RAM: Wer auf einem Pocophone F1 die neusten Games spielen möchte, wird keine Probleme haben.
Im F1 steckt derselbe Prozessor, der sonst nur in den aktuellen Spitzengeräten von Samsung, Sony, Google, HTC etc. von 2018 zu finden ist.
Das F1 läuft ohne den kleinsten Ruckler und Apps (abgesehen von Games) starten in Sekundenbruchteilen.
Wie so viele aktuelle Smartphones hat es eine markante Notch (Aussparung für die Front-Kamera). Die Notch lässt sich in den Einstellungen ausblenden.
Auch der untere Rand ist deutlich breiter als bei den doppelt und dreifach so teuren Handys.
Kopfhöreranschluss? Check.✔️
Aber! Xiaomi zeigt sich geizig und legt dem Pocophone keine Kopfhörer bei.
Die Verarbeitung ist genau so gut wie bei weit teureren Smartphones. Der Einschaltknopf und die Volumen-Tasten befinden sich wie bei fast allen Android-Smartphones auf der rechten Seite.
Was wie Aluminium aussieht und sich auch so anfühlt, ist effektiv eine Rückseite aus Kunststoff.
Dank der griffigen Rückseite rutscht das Handy kaum aus der Hand. Nach sechs Wochen im Alltag (ohne Schutzhülle) sind keine Kratzer sichtbar.
Das Full-HD-Display ist sehr gut, für die Spitzenklasse reicht es aber nicht ganz. Der Touchscreen ist hell, aber nicht übermässig hell. Im direkten Sonnenlicht kann es daher schwierig werden, auf dem Display zu lesen.
Das gleiche Foto – geschossen mit einem Nokia-Smartphone – auf dem Pocophone (oben) und dem mehr als doppelt so teuren Huawei Mate 20 Pro (unten). Das LC-Display im Pocophone hält mit dem weit teureren Top-Smartphone von Huawei (OLED-Display) gut mit.
In der Preiskategorie von 350 bis 400 Franken dürfte es aktuell schwierig sein, eine signifikant bessere Kamera zu finden.
Die 20-Megapixel-Frontkamera hat wie die Hauptkamera einen Porträt-Modus, der Fotos mit Tiefenschärfe-Effekt (Bokeh) erlaubt.
Das F1 macht passable Videos mit maximal 4K-Auflösung.
Auf der Unterseite findet sich der USB-C-Port mit Schnelllade-Funktion. Beim USB-Anschluss handelt es sich zwar um einen modernen USB-C-Port, im F1 überträgt er Daten aber nur über den vergleichsweise langsamen 2.0-Standard.
Bei normalem Einsatz reicht der Akku bei mir knapp zwei Tage. Wie bei fast allen modernen Smartphones ist der Akku nicht mehr selbst wechselbar.
Der riesige Akku ist nach 30 Minuten zu knapp 40 Prozent geladen. Selbst für ein 6,18 Zoll grosses Full-HD-Display ist der Akku mit 4000 mAh gut bemessen.
Leider ist das Pocophone nicht vollständig wasserdicht und es lässt sich auch nicht kabellos laden. Regen kann dem F1 nichts anhaben, aber tauchen gehen sollte es nicht.
Beim Einrichten lassen sich Apps und Daten von Smartphones anderer Marken problemlos übertragen.
Das F1 hat wahlweise 64 oder 128 GB Speicherplatz, der sich per microSD-Karte erweitern lässt. In einigen Märkten gibt es auch ein Modell mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher.
Wahlweise lässt sich statt einer SD-Speicherkarte auch eine zweite SIM-Karte einfügen. Das F1 hat wahlweise 64 oder 128 GB Speicherplatz, der sich per microSD-Karte erweitern lässt.
Die vorinstallierten Apps nerven mit penetranter Werbung. Dies lässt sich zum Glück deaktivieren.
Unschön: Ein fehlendes Zertifikat beim Pocophone beschränkt die maximale Auflösung bei einigen Streaming-Anbietern auf Standard-Qualität (SD).
Das Pocophone wird mit Android 8.1 ausgeliefert. Im Laufe des Jahres soll das Update auf die aktuelle Version 9 kommen. Das Pocophone wird auch Android 10 erhalten.
Xiaomis Benutzeroberfläche bietet unzählige Einstelloptionen und erinnert ein bisschen an Apples iOS.
Das F1 lässt sich wie gewohnt mit den drei Navi-Buttons oder rein durch Wischgesten bedienen, was sehr gut von der Hand geht.
Der Fingerabdruck-Scanner auf der Rückseite arbeitet schnell und zuverlässig.
Noch etwas schneller und bequemer geht das Anmelden per Gesichtserkennung. Das Handy erkennt dank Sensoren, wenn man es hochhebt, aktiviert die Gesichtserkennung und meldet den Nutzer an (ohne dass man einen Button drücken oder auf das Display tippen muss).
Wer seine Chats, Mails etc. vor fremden Augen schützen möchte, kann den Zugriff auf beliebige Apps nochmals mit einem Screen-Muster oder Fingerabdruck schützen. Dieser doppelte Schutz macht zum Beispiel Sinn, wenn andere das Handy zwar nutzen dürfen, aber private Nachrichten, Fotos etc. nicht sehen sollen. Hier geht's zum ganzen Testbericht.

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