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Sorry, liebe Zürcher, Berner & Co., bei euch wirds wohl nichts mit dem Blutmond ... 🙈

Publiziert: 20.01.19, 16:11 Aktualisiert: 20.01.19, 16:20

Die totale Mondfinsternis in der Nacht auf Montag dürfte vor allem im Tessin und im Wallis zu sehen sein. Im Flachland hingegen trüben Wolken die Sicht.

Die letzte totale Mondfinsternis vor 2022 ereignet sich in der Nacht auf Montag zwischen 5.41 und 6.43 Uhr. Wer im Flachland wohnt, dürfte wegen vieler Wolken aber kaum etwas davon sehen, wie Meteonews am Sonntag mitteilte.

Blutmond 2018er-Edition

Der Blutmond hinter der Rigi – aufgenommen in Luzern: «Das Bild wurde aus einer Serie von über 250 Bilder zusammengestellt. Eine eindrucksvolle und einmalige Stimmung», schreibt der Fotograf Emanuel Niederhauser.
Auch dieses wunderschöne Bild vom Blutmond über der Rigi stammt von einem watson-Leser. forms://13/136816
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Eine faszinierende Aufnahme des Blutmondes von der Sternwarte Eschenberg.
Ein «Schnappschuss» aus Brunnen (SZ). forms://13/136840
Der Mond fotografiert in Littau von watson-User Christoph Oertli. forms://13/136860
Leser Boixos hat die Mondfinsternis in Savogin GR beobachtet.
Eine Leserin schickt uns dieses Bild vom Blutmond über Rafz ZH. forms://13/26634
Der Blutmond über der Nütziweid AG. comments://851110826/145696
Ein Bild aus Ottenbach ZH. comments://351678336/1387264
Dieses Foto wurde von der Sternwarte Luzern aufgenommen, schreibt uns Leserin Margherita Turdo.
Der Blutmond in Emmenbrücke im Blick durch ein Teleskop. forms://13/136822

Gute Chancen, einen Blick auf den verfinsterten Mond zu werfen, gibt es laut SRF Meteo hingegen im Tessin und im Wallis. Da zum Zeitpunkt der totalen Verfinsterung der Mond schon tief über dem west-nordwestlichen Horizont steht, rät der Wetterdienst, sich einen Beobachtungsplatz mit guter Sicht in diese Richtung zu suchen. Die Nacht wird kalt: Verbreitet werden minus 4 Grad erwartet, in Hochtälern wie dem Goms gar minus 16 Grad.

Je tiefer der Mond in den Erdschatten taucht, desto rötlich brauner erscheint er. Grund für die Färbung ist langwelliges rotes Licht von der Sonne, das die Erdatmosphäre passiert und in den Schattenkegel der Erde abgelenkt wird. Diese rötlichen Strahlen erhellen den ansonsten verfinsterten Mond. Mit Feldstecher oder Teleskop und in möglichst lichtarmer Umgebung lässt sich das Schauspiel noch besser verfolgen. (wst/sda)

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