Blogs
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Esoterische Sozialarbeiterin löst jahrelangen Schulstreit aus

Bild: shutterstock.com

Ein Konflikt zwischen Eltern und der Schule Wallisellen ZH beschäftigte Gerichte und den Zürcher Regierungsrat.

Die Esoterik breitet sich oft unbemerkt aus und nistet sich in verschiedenen Gesellschaftsbereichen ein. Besonders Anhänger mit sektenhaften Neigungen missionieren bei jeder Gelegenheit. Sind sie in sozialen Berufen tätig, kann es zu Konflikten oder Missbräuchen kommen.

Ein tragischer Fall, der mehrere Gerichte und Behörden bis hinauf zum Regierungsrat beschäftigte, spielt sich seit Jahren in der Schule von Wallisellen ZH ab. Betroffen ist eine Familie, die für ihre Tochter Christa (Name geändert) und ihren Ruf kämpft. Ein Kampf zwischen David und Goliath.

Es begann vor sieben Jahren. Christa behauptete, die Schul-Sozialarbeiterin beeinflusse sie esoterisch. Die Eltern beobachteten gleichzeitig eine Entfremdung ihrer Tochter. Als Christa am 1. April 2011 über Mittag nicht nach Hause kam, suchte die Mutter sie überall.

Es stellte sich heraus, dass die Sozialarbeiterin ihre Tochter ohne Vorwarnung ins Mädchenhaus gebracht hatte. Eine Gefährdungsmeldung erschütterte die Eltern. Sie sei zu Hause geschlagen worden, behauptete Christa. Diese Aussage widerrief sie später.



Den Eltern das Sorgerecht entzogen

Die Eltern vermuteten, dass Christas störrisches Verhalten mit dem Einfluss der Sozialarbeiterin zu tun hatte. Ihnen wurde das Sorgerecht entzogen, und sie erhielten eine Rechnung für Christas Aufenthalt im Mädchenhaus von 32'000 Franken. Gegen beides wehrten sie sich erfolgreich auf dem Rechtsweg.

Christa sagte später, die Sozialarbeiterin habe sich als Lichtarbeiterin und Hellseherin ausgegeben und ihr gesagt, sie könne mit Geistern kommunizieren. Diese bestreitet aber alle Vorwürfe. Die Eltern von Christa fanden heraus, dass die Sozialarbeiterin engen Kontakt mit zwei international tätigen sektenhaften Gruppen hatte.

Nachdem ich den Fall im «Tages-Anzeiger» aufgedeckt hatte, stellte die Schulpflege die Sozialarbeiterin frei und beauftragte das Büro des Zürcher Rechtsanwaltes Johann-Christoph Rudin mit einer Administrativuntersuchung. Die Eltern waren mit der Wahl nicht einverstanden. Sie hielten Rudin für befangen, weil er früher schon Aufträge der Schulgemeinde erhalten hatte. Der Anwalt verwahrt sich aber gegen den Vorwurf.

Esoterik Hintergründe

«Unser Ruf ist geschädigt, wir gelten nun als Lügeneltern»: Christas Eltern. Bild: shutterstock.com

Als er seinen Bericht verfasst hatte, wollte Schulpräsidentin Anita Bruggmann sofort die Medien informieren. Die Eltern von Christa gelangten unverzüglich an den Bezirksrat, der der Schulpflege von einer Medienorientierung abriet, weil in dieser Sache ein Verfahren hängig war.

Doch Bruggmann publizierte die Mitteilung trotzdem. Die Sozialarbeiterin habe kein esoterisches Gedankengut in der Schule verbreitet und sei nie Mitglied einer sektenhaften Gruppe gewesen, hiess es darin. Deshalb durfte sie ihre Arbeit sofort wiederaufnehmen.

Die Medien, die den Bericht nicht einsehen konnten, übernahmen die Darstellung der Schulpflege. Der TA titelte: «Eine Familie beschuldigte Sozialarbeiterin zu Unrecht». Und der Anzeiger von Wallisellen schrieb: «Sektenvorwurf entkräftet». Die Eltern von Christa fielen aus allen Wolken. «Unser Ruf ist geschädigt, wir gelten nun als Lügeneltern», erklärten sie.

«Diese Vorgehensweise ist nicht akzeptabel und wird daher gerügt.»

Bezirksrat Bülach

Im Beschluss vom 17. Oktober 2012 rügte der Bezirksrat die Schulpräsidentin. Die Sozialarbeiterin hätte wegen des laufenden Verfahrens weiter beurlaubt bleiben müssen. Ausserdem hätte sie den Eltern vor der Medienorientierung das rechtliche Gehör gewähren sollen. Wörtlich: «Diese Vorgehensweise ist nicht akzeptabel und wird daher gerügt.»

Auf Anfrage sagte Bruggmann, der Bericht habe die Sozialarbeiterin vollumfänglich entlastet. Deshalb sei nicht zu erkennen gewesen, weshalb sie weiter hätte beurlaubt bleiben müssen.

Sektenhintergrund der Sozialarbeiterin

Ich hatte kürzlich erstmals Einsicht in alle Akten und erkannte, dass die Schilderungen der Eltern bezüglich Sektenzugehörigkeit der Sozialarbeiterin korrekt waren, wie der Rudin-Bericht festhält. Sie kannte den Gründer der einen esoterischen Gruppe – ein Schüler des umstrittenen Sexgurus Bhagwan (Osho) – seit über 20 Jahren, besuchte bei ihm während 15 Jahren Seminare und absolvierte einen zweijährigen Kurs. Dies gab sie bei der Bewerbung an der Schule Wallisellen als Referenz an.

The Bhagwan Shree Rajneesh tells a news conference on Monday, Sept. 17, 1985 in Rajneeshpuram, Oregon, that his former personal secretary and spokeswoman, Ma Anand Sheela and six other former commune leaders mismanaged operations and left the city $55 million in debt. The seven have left the Oregon commune. (AP Photo/Jack Smith)

Sexguru Bhagwan. Bild: AP

Später zahlte ihr die Schule sogar mehrere Weiterbildungskurse bei ihm. Überdies beantragte sie 2003 ihre Freistellung für eine Weiterbildung. Und sie führte im Singsaal eine Meditation mit einer Klasse, mehreren Lehrern und einem Schulpfleger durch. Dies geschah allerdings vor der Amtszeit von Bruggmann.

Die Sozialarbeiterin rechtfertigte sich, sie sei nicht Mitglied der Gruppe. Nur: Solche esoterischen Guru-Gruppen sind nicht vereinsmässig organisiert und kennen keine Mitgliedschaft. Die jahrelangen Ausbildungen dokumentieren aber die enge Bindung.

Die Schulpflege liess sich auch nicht verunsichern, dass die Sozialarbeiterin in einem Sektenführer als Schweizer Vertreterin der esoterischen Gruppe aufgeführt war. Sie wisse nicht, wie ihre Adresse in das Buch geraten sei, sagte sie zu ihrer Verteidigung.

Rudin erklärte auf Anfrage, die Sozialarbeiterin dürfe auf Grund der Glaubens- und Gewissensfreiheit Kurse und Seminare besuchen, solange sie die Inhalte nicht in die Schule einfliessen lasse. Dies sei nicht passiert, wie die Befragungen von 26 Lehrerpersonen, Eltern und Schülern ergeben habe.

Zum Arzt – ohne Einwilligung der Eltern

Hat also Christa gelogen? Es stehe Aussage gegen Aussage, steht im Bericht. Dieser rügte dann die Sozialarbeiterin doch noch in einem Punkt: Sie war mit Christa wegen eines Ekzems zum Arzt gegangen, ohne die Eltern zu informieren.

Christas Eltern waren mit dem Bericht nicht einverstanden. Sie gelangten an den Bezirksrat Bülach und verlangten ergänzende Abklärungen von einer unabhängigen Fachperson. Denn es gab eine zweite Schülerin, die sagte, von der Sozialarbeiterin esoterisch beeinflusst worden zu sein. Ihre Eltern waren aber nicht bereit, bei Rudin auszusagen, weil sie ihn für befangen hielten.

Der Bezirksrat entsprach dem Begehren von Christas Eltern, doch die Schulpräsidentin rekurrierte beim Regierungsrat dagegen und bekam recht. Sie nannte das Verhalten von Christas Eltern als querulatorisch.

Die jahrelangen Auseinandersetzungen führten bei Christa zu einer posttraumatischen Belastungsstörung im Zusammenhang mit dem Fall und den Untersuchungen, wie der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst bei ihr im Herbst 2014 diagnostizierte.

Die Sozialarbeiterin reichte im Herbst 2015 eine Strafanzeige gegen Christas Eltern wegen übler Nachrede ein. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren aber ein. Christas Eltern wiederum reichten zusammen mit dem zweiten Elternpaar am 5. Januar 2016 eine Aufsichtsbeschwerde gegen die Schulpräsidentin beim Bezirksrat Bülach ein. Darin warfen sie Bruggmann Amtsmissbrauch und Verleumdung vor.

Kein Einzelfall

Der Bezirksrat lehnte die Aufsichtsbeschwerde am 31. Mai 2017 ab. Er schrieb aber in seinem Beschluss, dass Christa «in eine schwere Abhängigkeit» der Sozialarbeiterin geraten sei, wie dies die Fachstelle infoSekta in ihrem Bericht bilanziert habe. Entscheidend sei, dass es sich bei Christas Arztbesuch und Begleitung ins Mädchenhaus – «entgegen den entsprechenden Behauptungen» – nicht um einen Einzelfall gehandelt habe. Dies hätte die Schule hellhörig machen müssen und vor der Medieninformation «für weitere Abklärungen sensibilisieren sollen».

Am 6. Juli 2016 reichte die inzwischen volljährige Christa auf Empfehlung der Opferberatung Zürich eine Strafanzeige gegen die Sozialarbeiterin und die Schulpräsidentin wegen Amtsmissbrauch, Nötigung und Ehrverletzung ein.  Am 6. Juli entschied das Gericht, dass die Staatsanwaltschaft im Fall der Sozialarbeiterin aktiv werden darf, nicht aber im Fall von Bruggmann. Das Verfahren ist noch hängig.

Der Fall beschäftigte jahrelang unzählige Behörden und Beamte und kostete Unsummen. Und noch immer ist der Konflikt nicht restlos erledigt. Am Anfang war Esoterik, am Schluss ein familiäres Leid.

Mehr Sektenblog

Wie der Glaube Intoleranz, Rassismus und Homophobie fördert

Link to Article

Schweizer Sektenprediger vergleicht Jesus mit Hitler – die unsägliche Story des Ivo Sasek

Link to Article

Der Fall Asia Bibi zeigt, wie ein radikaler Glaube die eigenen Werte pervertiert

Link to Article

Religionen streben nach Macht – Christen ebenso wie Muslime und Hindus

Link to Article

Trump schürt den Hass auf Flüchtlinge bei den Frommen – doch diese vergessen etwas 

Link to Article

Wie die populistische Hetze gegen Muslime die Radikalisierung fördert

Link to Article

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Die Wahrscheinlichkeit ist klein

Link to Article

Papst Franziskus im Gewand des populistischen Fundamentalisten

Link to Article

Warum Michelle Hunzikers Buch über ihre Flucht aus dem Sektengefängnis wichtig ist

Link to Article

Was Donald Trump mit der Haltung der US-Amerikaner zu Sekten zu tun hat  

Link to Article

«Als sei ich von einer anderen Welt» – Sophies Flucht vor den Zeugen Jehovas

Link to Article

Wie die moderne Esoterik Hitler und den Holocaust verharmlost

Link to Article

Der Papst will schwule Kinder therapieren. Und was ist mit seinen pädophilen Priestern?

Link to Article

Oh, Globuli! Dass Mediziner homöopathisch heilen wollen, ist eigentlich ein Skandal 

Link to Article

Wie ein kleiner Pastor einen Hahnenkampf zwischen Trump und Erdogan auslöste

Link to Article

Was wirklich passiert, wenn eine Elfenexpertin Autounfälle verhindern soll

Link to Article

Kein Sex für Geistliche – ein unsinniges Dogma

Link to Article

Gläubige können Wunder bewirken und Kranke heilen – wie einst Jesus

Link to Article

Religionen verklären das Leiden der Menschen auf törichte Weise

Link to Article

Wie mich Sekten mundtot machen wollten – und was ich daraus gelernt habe

Link to Article

Jesus begründete die grösste Religion, doch seine Biographie liegt im Dunkeln

Link to Article

Wer als Krebspatient alternativen Heilern vertraut, geht ein hohes Risiko ein

Link to Article

Wenn Gott und der Satan eine Wette eingehen, müssen 10 Kinder sterben

Link to Article

Wie kann man von uns verlangen, in Glaubensfragen die Vernunft auszuschalten?

Link to Article

Sind gläubige Menschen weniger grausam? Hinter der Frage lauert ein Denkfehler

Link to Article

Wie Evas Apfel die Geschichte der Menschheit unheilvoll prägte

Link to Article

Von wegen Spiritualität – den Tantra-Urvätern ging es um Fleisch, Alkohol und Sex

Link to Article

Der fromme Arzt, der kein Schwulenheiler sein will

Link to Article

Das Recht auf eine Waffe kommt von Gott, sagt Trump. Denken wir das kurz zu Ende …

Link to Article

Falls das Jenseits ein Fake sein sollte, konzentrieren wir uns besser auf das Diesseits

Link to Article

Kruzifix noch mal! Das Kreuz mit dem Kreuz

Link to Article

Zeuge Jehovas akzeptierte Bluttransfusion nicht – jetzt haben ihn die Richter ausgebremst

Link to Article

Der schwierige Ausstieg aus dem Sekten-Gefängnis

Link to Article

Hat Gott den Bergsturz verursacht, der zwei Tessiner Pilger unter sich begrub?

Link to Article

Hat Jesus' Tod am Kreuz die Welt zum Guten verändert? Zweifel sind angebracht

Link to Article

Heilige oder Hure? Wie Maria Magdalena Christen zur Verzweiflung bringt

Link to Article

«Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen»

Link to Article

Müssen 7-jährige Muslimas ein Kopftuch tragen, um sich vor Männern zu schützen?

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

Abonniere unseren Newsletter

Themen
67
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hypatia 05.03.2018 22:23
    Highlight Highlight Hätte ich mit allen beteiligten Parteien sprechen können, könnte ich mich nun auch dazu äussern. Da dies nicht der Fall ist, enthalte ich mich eines Urteils.

    Das empfehle ich allen, die in dieser verurteilungsgeilen Zeit leben.
    • Pasionaria 06.03.2018 22:19
      Highlight Highlight Aha, Hypatia, von nun an bildest Du Dir nur noch eine Meinung ueber Gegebenheiten, wo Du mit den Beteiligten sprechen konntest, hm.
      Dann befindest Du Dich entweder
      - in einer schoenen Traumwelt
      oder
      - jegliche Meinungsbildung ist Dir abhanden gekommen.

      Deine nur noch negativen Beitraege in diesem Blog zeugen mehr von einem Zyniker als von einem sog. Philosophen!
      Schade.

    • Hypatia 07.03.2018 21:54
      Highlight Highlight Ach, Pasionaria, immer wieder diese persönlichen Anwürfe! - Wie langweilig!

      Zu meiner Person nur so viel: Ich habe mein Philosophiestudium mit einem Lizenziat 1997 erfolgreich abgeschlossen.

      Zur Sache: Ich habe darauf hingewiesen, dass man mit Verurteilungen bei derart spezifischen Fällen vorsichtig sein sollte, vor allem, weil man heutzutage durch die sogenannt "sozialen Medien" zu allzu vorschnellen Verurteilungen verleitet wird und man zumeist nicht alle relevanten Informationen kennt.

      Zu deiner Einschätzung: Was daran "negativ" sein soll, bleibt mir ein Rätsel.
  • Spooky 05.03.2018 20:10
    Highlight Highlight Wenn es um abstrakte theologische Themen geht, finde ich Herrn Stamm oberflächlich. Aber sobald es um einzelne Menschen geht, die in die Fänge von Sekten geraten sind, ist Herr Stamm gnadenlos stark. Gut zu wissen, dass es Journalisten seines Kalibers gibt.
    • Pasionaria 06.03.2018 23:01
      Highlight Highlight "Wenn es um abstrakte theologische Themen geht, finde ich Herrn Stamm oberflächlich."

      Bitte um Beispiele. Ich meine natuerlich nicht fuer die abstrakte (gegenstandslose) Theologie, sondern fuer H. Stamm's Oberflaechlichkeit.
      Danke
  • Pasionaria 04.03.2018 23:09
    Highlight Highlight 1/2
    Der nörgler > schreibt interessant "Wer Psychol. studiert, gleichzeitig glaubt oder esoterisch ist, macht das gegen die Grundlagen der Psychologie. Dort gibt es Fachtitel, die geschützt und garantieren, dass die Standards des Berufs eingehalten werden. Wer mit Energie, Homöopathie oder anderem Gugus hantiert, befolgt die Richtlinien des Berufes nicht, was im Extremfall zum Entzug desselben führen kann."
    Warum sollte dies fuer den Beruf des Paedagogen nicht gelten? Waeren dort genauso angebracht, ja unerlaesslich, sind diesem Berufsstand leicht beeinflussbare Kínder/Jugendl. ausgesetzt.
  • Pasionaria 04.03.2018 23:01
    Highlight Highlight 2/2
    Es waere in meinen Augen essentiell, dass die Oeffentlichkeit darueber mehr aufgeklaert und die Unterwanderung von Schulen durch Esoterik oder v.a. auch Freikirchen vehement gestoppt wuerde, indem genaue Richtlinien, wie oben bei den Psychologen erwaehnt, erlassen wuerden.

    H. Stamm
    Koennten Sie nicht aufgrund dieses erschreckenden Falles, um die Oeffentlichkeit mehr zu sensibilisieren, ev. an den Club, vom nun etwas gestaerkten :-) SF DRS gelangen, um vielleicht eine Sendung mit Schulinspektoren, Behoerdenmitgliedern, Psychologen (> dem noergler) u.a. ueber dieses Thema zu starten?
  • Pasionaria 04.03.2018 22:30
    Highlight Highlight Total skandaloes und himmeltraurig dieser Fall, der dem totalen Versagen, angefangen bei der sog. Sozialarbeiterin ueber saemtliche Schulbehoerden in Wallisellen ZH, bis hin zum Regierungsrat, zu verdanken ist. Eine Schande und kaum fuer moeglich zu halten.

    Ich erinnere mich noch an viele Voten, die gegen H. Stamm's fruehe Aufklaerungsarbeit (Rabbi, nicht auch Du?) anrannten und Stimmung machten. Einmal mehr, wie so oft, bewahrheiteten sich leider seine Nachforschungen.
  • Bucky 03.03.2018 14:57
    Highlight Highlight "Am 6. Juli 2016 reichte die inzwischen volljährige Christa ... eine Strafanzeige gegen die Sozialarbeiterin und die Schulpräsidentin wegen Amtsmissbrauch, Nötigung und Ehrverletzung ein. Am 6. Juli entschied das Gericht, dass die Staatsanwaltschaft im Fall der Sozialarbeiterin aktiv werden darf, nicht aber im Fall von Bruggmann."
    Hier sollten wir uns mal ganz ehrlich über den Nutzen des sogenannten Vorprüfungsverfahrens bei Anzeigen gegen Beamte/Staatsangestellte, das der Kanton Zürich als einziger Kanton der Schweiz kennt, ernsthaft unterhalten.
  • Follower 03.03.2018 14:27
    Highlight Highlight Das ist wahrhaft beängstigend! Dass Schulbehörden sich derart vereinen, um sich zu schützen, zum Schaden eines Kindes und dessen Eltern...
  • Simonetta 03.03.2018 13:13
    Highlight Highlight Ein empörender Fall!
    Ich wünsche Christa und ihrer Familie viel Geduld und Zuversicht, sowie die nötige Portion Gelassenheit, aber auch zahlreiche Spender im noch etliche Jahre währenden Kampf gegen diese verfilzten Behörden, die offensichtich (um nicht zu sagen schamlos) die Partikulärinteressen einzelner ihrer Mitglieder fahrlässig bis skrupellos über das Wohl der Kinder ihrer Gemeinde stellen.

    Wie lautet die Adresse, über die ich der Familie 100 Franken in ihre Streitkasse legen kann?
  • Thomas Bollinger (1) 03.03.2018 12:55
    Highlight Highlight Unsere Gemeinde ist in Sachen esoterischer Jugendarbeit auch sehr progressiv.
    User Image
    • cgk 03.03.2018 14:03
      Highlight Highlight Unglaublich, sowas ist zu verurteilen, wie auch die vermehrte Einflussnahme evangelikaler Lehrerinnen und Lehrer.
    • Siebenstein 03.03.2018 15:05
      Highlight Highlight Ich finde da auch ständig mit mir selbst und bin immer wieder dran solcherlei Mumpitz ein Ende zu setzen, wir haben auf der Primarschule unserer Kinder eine Lehrperson die durch Heilsteine energetisch angeblich aufgeladenes Wasser an die Kinder verteilt und sogenannte Energiearmbänder an sie verteilt.
      Auf vorsichtige Anfragen gegenüber anderen Lehrer\Innen bekommt man nur betretene Antworten wie etwa "ach, schaden tut's ja nicht, oder?"
      Da hat jeder Angst sich in ein Fettnäpfchen zu setzen! Der fachliche Hintergrund dieses "Sozialfilzes" muss dringend hinterfragt werden!
    • rodolofo 04.03.2018 10:11
      Highlight Highlight @ Siebenstein
      Andererseits haben ja diese "betretenen Antworten", wie etwa "ach, schaden tut's ja nicht, oder?" auch etwas beruhigendes an sich.
      Diese anderen LehrerInnen scheinen solchem Esoterik-Gugus eher distanziert und skeptisch gegenüber zu stehen, ohne deswegen gleich in Hysterie zu verfallen.
      Diese "Leben und leben lassen"-Haltung gefällt mir! Wenn die SchülerInnen jetzt schon Erfahrungen machen mit sogenannten "Heilern", dann gehört das ja durchaus auch zur Lebens-Schule, ebenso wie der Umgang mit auf dem Internet kinderleicht verfügbarem Porno und Gewalt!
      ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 03.03.2018 12:42
    Highlight Highlight Geruegt? Zivilklage abgewiesen?
  • Normi 03.03.2018 12:41
    Highlight Highlight Glauben sollte Grundsätzlich an Schulen nicht erlaubt sein und beim kleinsten anschien sollten die betroffenen Gefeuert werden
  • blaubar 03.03.2018 12:18
    Highlight Highlight Das Haupt-Vergehen dieser Sozialarbeiterin hat aber eigentlich wenig mit ihrem esoterischen Hintergrund zu tun. Ich habe den Bericht genau gelesen. Sie hat einfach nicht professionell genug gehandelt. Professionell heisst „fachkundig“ und auch, dass man Privates aussen vor lässt.
    Bei Lehrern u.ä. ist immer wieder zu beobachten, dass Privates abfärbt. Selbst erlebt, sei es von Lehrern mit militärischem, religiösem, sportlichen, musikalischem Hintergrund. Das war auch nicht immer angenehm.
    Bis zu einem gewissen Grad ist das nicht vermeidbar, die Menschen sind halt verschieden.
    • olive 03.03.2018 19:43
      Highlight Highlight Den politischen, "gesinnungskorrekten" Hintergrund nicht zu vergessen.
    • Pasionaria 04.03.2018 23:19
      Highlight Highlight Leider werden Sie von Blog zu Blog, von Woche zu Woche auch nur aelter....und kein bisschen schlauer.
      Das soll in den besten Familien und Esokreisen vorkommen!
  • Stan_the_man 03.03.2018 11:59
    Highlight Highlight Es ist schlecht, wenn eine Schule nicht mehr ein glaubensneutraler Ort ist. Wie das gehen soll, wenn das Personal sich gleichzeitig als Bodenpersonal einer anderen Macht versteht, ist für mich schleierhaft.
    Angst habe ich davor:
    https://mobile2.bernerzeitung.ch/articles/5587435387da8baaf7000699

    Lieber Herr Stamm, haben Sie darüber schon mal geschrieben?
    • blaubar 03.03.2018 13:15
      Highlight Highlight Früher (in den 80ern) war es normal und wohl sogar im Lehrplan, dass die Klasse kollektiv betet. Selber erlebt, regelmässig. Die Lehrerin war nicht speziell religiös... Von dem her ist der Ausdruck „nicht mehr“ nicht ganz präszise.
    • nödganz.klar #161 03.03.2018 16:12
      Highlight Highlight Danke für den verlinkten Artikel. Zitat aus einem Kommentar, der zu diesem verfasst wurde:

      „...Jesus hat uns den Auftrag gegeben in alle Welt zu gehen und diese frohe Botschaft zu verbreiten! „

      Da wird einem Angst und Bange.

  • Milchfisch 03.03.2018 11:40
    Highlight Highlight Nach all dem Brimborium zählt doch eigentlich nur eins: letztlich hat die Betroffene Anklage erhoben - das sollte ein deutliches Zeichen sein, von welcher Ecke her die Sache stinkt.
  • cero 03.03.2018 11:03
    Highlight Highlight Noch haben wir in der Schweiz Religions- und Glaubensfreiheit, ein hohes Gut! Es geht grundsätzlich nicht an, Personen wegen ihres Glaubens irgendwo von vornherein auszuschliessen. Die meisten 'Gläubigen' in öffentlichen Diensten können mit dieser Situation gut umgehen, da bürgt ihre Religiosität sogar für bestimmte Werte.
    Und dann gibt es die Grauzone, wo die 'Professionalität' verlassen und Meinungen aufgedrängt und überstülpt werden. Da müssten die Aufsichtsorgane funktionieren. Ziemlich irritierend, wenn eine (ausschliesslich?) religiöser Kurs als berufliche Weiterbildung anerkannt wird!
    • der nörgler 03.03.2018 12:26
      Highlight Highlight Für welche Werte bürgt denn ihre Religiosität? Dafür, dass Homosexualität Sünde ist? Mädchen beschneiden OK ist? Die vergewaltigte Frau selber Schuld ist und deshalb ihren Vergewaltiger heiraten muss?
      Religiöses Gedanken für hat im öffentlichen Dienst nichts verloren. Glaubensfreiheit bedeutet, dass man glauben darf was man will. Aber sobald man das auf andere übertragen will, bewusst oder unbewusst, ist das keine Glaubensfreiheit sondern Manipulation. Es gibt genügend weltliche ethische Grundsätze. Dieser Bonus, den religiöse Menschen für ihre Ethik bekommen ist völlig kontraproduktiv.
    • Rabbi Jussuf 03.03.2018 12:50
      Highlight Highlight Leider verschwimmen die Grenzen gerade bei psychologischen und sozialen Berufen sehr schnell.
      Wie soll ich ein psychologisches Menschenbild haben, das von den eigenen religiösen/esoterischen Idealen völlig unberührt ist?
      Das geht nun mal nicht.
      Darum müssen Menschen in solchen Berufen (Psychologen, Sozialarbeiter, ein Stück weit auch Pädagogen) genauestens durchleuchtet werden, bevor sie angestellt werden, oder auch nur verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen können.
    • der nörgler 03.03.2018 15:00
      Highlight Highlight @rabbi: ich bin selber Psychologe und muss das leider bestätigen. Der Psychologieberuf ist voll von esoterischen Menschen. ABER: die machen das alle contre-coeur. Denn Psychologie ist ein evidenzbasiertes Studium. Wer Psychologie studiert und gleichzeitig glaubt oder esoterisch ist, der macht das gegen die Grundlagen der Psychologie.
      Weitaus problematischer sind aber Bezeichnungen, die nicht durch das Berufsgesetz der Psychologie geschützt sind und deshalb verwendet werden dürfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Coburn 03.03.2018 10:24
    Highlight Highlight Wieso genau wälzt man sich hier auf der Esoterik aus? Das Problem liegt doch ganz klar an den inkompetenten Personen die hier involviert sind?
    Scheinbar war das eine manipulative Sozialarbeiterin die ihre Macht missbraucht hat? So eine Person macht das sowieso in einer Form, was das jetzt konkret mit Esoterik zu tun hat?
    • Rabbi Jussuf 03.03.2018 11:03
      Highlight Highlight Die Schule hätte auch evangelikal unterwandert sein können, stimmt. Hier war es aber offensichtlich esoterisch.
    • Coburn 03.03.2018 11:20
      Highlight Highlight Also hat die Frau das was sie mit der Schülerin gemacht hat hier konkret durch die Esoterik gelernt? Das ist nicht so genau nachvollziehbar im Text was nun die Entscheidungsgrundlage war.
    • Rabbi Jussuf 03.03.2018 11:57
      Highlight Highlight Es waren ja noch andere esoterische Einflüsse bei der Frau zu bemerken.

      Vielleicht konkretisiert das Hugo Stamm noch?
  • Big ol'joe 03.03.2018 10:16
    Highlight Highlight Anstatt nur die Sozialarbeiterin anzugreifen, sollte sich schon auch gefragt werden, was das für Eltern sind....

    Heutzutage ist der Druck der Eltern auf LehrerInnen sehr gross. Drohungen und Klagen sind alltäglichh. Ein vertrauen in die Schule ist nicht mehr vorhanden. Jeder hat nun ein einzigartiges Kind, das sooo super speziell ist, und jede hat das Gefühl, sie würdens besser wissen.

    26 Lehrerinnen bestätigen das die Sozialarbeiterin fähig ist? 26! Und trotzdem schreibt Stamm von Eso-Tante und einer zerbrochenen Familie wegen dem bösen Staat. Aufpassen! Die Geschichte kann auch anders sein
    • Rabbi Jussuf 03.03.2018 10:59
      Highlight Highlight Im Gegenteil, es wirft auf die Schule und die Lehrer ein sehr schlechtes Licht, wenn diese samt und sonders nicht erkennen, dass es sich bei Osho um einen Sektenguru handelte. Das wusste man schon in den 80er Jahren.
      Nach einer 2-jährigen "Ausbildung" (Urschreitherapie?) bei Osho soll sich das nicht in der Arbeit niederschlagen???
      Was haben die Beteiligten in diesem Fall bloss für eine Menschenkenntnis?
    • Echo der Zeit 03.03.2018 11:00
      Highlight Highlight Darum brauchts auch Fähige Sozialarbeiterinnen - Die Informieren wenn sie mit der Tochter der Schwierigen Eltern, zum Arzt geht wegen einem Ekzems. Da ist der Konflikt ja vorprogrammiert. Dazu das - "Entscheidend sei, dass es sich bei Christas Arztbesuch und Begleitung ins Mädchenhaus – «entgegen den entsprechenden Behauptungen» – nicht um einen Einzelfall gehandelt habe" Wenn man so Arbeitet bekommt man Ärger - Esoterik ober Böse/Gute Eltern hin oder her.
  • Echo der Zeit 03.03.2018 09:49
    Highlight Highlight Ich hatte auch schon mit einer Sozialpädagogin zu Tun die mir vor einem Geistig Behinderten Klienten sagten, das Lichternährung schon möglich seien .... es überraschte mich dann nicht mehr als sie mich später Fragte - Interessierst du dich für Politik ? - da gibt's Ganser, der ist sehr Gut. Ich hackte nach, wer Ganser ? Die Sozialpädagogin die sonst das Internet und Besonders Games Verteufelt - Ja es gibt da auf YouTube sehr Gute Vorträge usw... von ihm. Also, so als Normalo muss man schon vorsichtig sein in so Institutionen.
  • olive 03.03.2018 09:42
    Highlight Highlight Was ist das für seltsame Zustände : eine Schule die esoterische Kurse als Referenz anerkennt, sogar "Weiterbildung" bezahlt
    und Behörden, die eine Verteidigungshaltung einnehmen bei solch schweren Vorwürfen 🤔
    • Rabbi Jussuf 03.03.2018 11:01
      Highlight Highlight Ich meine, da gehört die ganze Schule genauer unter die Lupe genommen und die Kompetenz der Lehrer sollte eingehend geprüft werden, jedenfalls der Schulleitung.
    • olive 03.03.2018 13:34
      Highlight Highlight Soll heissen: was SIND das für Zustände sorry
    • vera.vox 04.03.2018 10:59
      Highlight Highlight Wenn auserwählte Volksvertreter ein Reislein zum Papst machen, wird das auch mit Steuern bezahlt und wird in unserer christlichen Nation als Referenz betrachtet.

      Warum sollte bei Lehrerinnen/Sozialarbeiterinnen und Esoterik andere Massstäbe gelten?

      Weiterbildung ist nicht schädlich.

      Gottlose Bildungsfeindlichkeit hingegen schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 03.03.2018 09:33
    Highlight Highlight Hier stellt sich nicht bloss die Frage nach Eso Quark sondern ganz allgemein nach Funktion und Kompetenzen sogenannter Sozialarbeiter an Schulen.

    Ich hege den Verdacht, dass diese Berufsgattung die Tendenz hat, nach Eingriffsmöglichkeiten zu suchen und diese selber zu kreieren, statt echte Missstände nur zu erkennen und nur im echte Bedarfsfall Tätigkeit zu entfalten.
    • rodolofo 03.03.2018 10:56
      Highlight Highlight Dieser Kommentar ist nun allerdings ebenfalls ziemlich schräg.
      An Missständen fehlt es nämlich nicht, und weisst Du, wie es ist, ein sexuell missbrauchtes Mädchen "fremdzuplatzieren"?
      Ich möchte solche Dinge nicht machen müssen und bin froh und dankbar, dass es SozialarbeiterInnen gibt, die sich darum kümmern!
      Dass solche SozialarbeiterInnen dabei selber an ihre körperlich-psychischen Grenzen kommen, habe ich gerade kürzlich sehr eindrücklich erlebt!
      Wenn es die SozialarbeiterInnen nicht gäbe, wäre unsere Gesellschaft sehr übel dran...
    • SanchoPanza 03.03.2018 11:09
      Highlight Highlight So einen Quatsch! Ich arbeite fast täglich mit SchulsozialarbeiterInnen zusammen, und ausnahmslos alle die ich bisher kennengelernt habe, sind SEHR zuruckhaltend was Interventionen irgendwelcher Art angeht! Und genau solche Kommentare wie ihrer, führt mit dazu das potentielle gefährliche Situationen übersehen werden - weil unter Sozialarbeitenden die Angst entsteht überzureagieren.

      Recht machen kann man es Ihnen ja eh nicht. Entweder zu spät oder zu früh. Und btw: Schulsozis haben i.d.R. wenig Kompetenzen, ‚Eingriffe‘ und zB Kesb-Meldungen müssen von der Schulleitung autorisiert werden.
    • Toerpe Zwerg 03.03.2018 13:12
      Highlight Highlight Leider zeigt mir meine Erfahrung, dass "dank" der Anwesenheit von Soderpädagogen und Sozialarbeitern an den Schulen mittlerweise über ein Drittel der Kinder pathologisiert werden und irgendwelche Massnahmen empfohlen bekommen.

      Wenn ein so grosser Anteil an Störungen leiden soll, kann der Massstab nicht stimmen. Das ist wie mit Ärzten: Je mehr Ärzte, desto mehr Kranke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 03.03.2018 09:00
    Highlight Highlight In der Geschichte "Sozialer" Institutionen stossen wir auf unzählige Horrorgeschichten:
    Z.B. von Kindern, welche "herumstreunenden Zigeunern" weggenommen wurden, oder von Medikamenten-Versuchen an Psychiatrie-Insassen.
    "Sozialfälle" ziehen "EntwicklungshelferInnen" mit sehr unterschiedlichen Motivationen an.
    Da gibt es die "Herzens-Menschen", die von der überdurchschnittlichen Sensibilität und Eigenwilligkeit randständiger Menschen begeistert werden und diese aus ihrem "Zu gut sein" herauszuholen versuchen.
    Und dann gibt es diese "Andern", die eiskalt berechnenden Machtmenschen...

Wie der Glaube Intoleranz, Rassismus und Homophobie fördert

Die metaphysische und spirituelle Welt ist die Domäne von Religionen. Im Zentrum stehen geistige Werte. Woher kommen wir, was passiert nach dem Tod, was ist der Sinn des Lebens?

Zentral ist dabei die Frage nach Gott oder den göttlichen Instanzen. Es geht also primär um übersinnliche Phänomene, die sich der rationalen Analyse entziehen.

Bei all diesen Phänomenen gibt es keine eindeutigen Antworten. Jede Religion, jeder Glaube, jede Heilslehre setzt andere Schwerpunkte. Noch mehr: Sogar Gläubige …

Artikel lesen
Link to Article