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Super Mario schwingt in seiner Freizeit gerne mal den Golfschläger.
Super Mario schwingt in seiner Freizeit gerne mal den Golfschläger.
bild: zvg
Review

Eingelocht! Mit «Mario Golf: Super Rush» wird das Sommerloch gestopft

Unser lieber Super Mario geht schon seit vielen Jahren regelmässig seiner Golfleidenschaft nach. Das hat in der Vergangenheit mal mehr, mal weniger Spass gemacht. Aber mit der neusten Version für die Switch macht Nintendo fast alles richtig.
26.06.2021, 19:26

«Mario Golf: Super Rush» ist so ein Titel, wo man zuerst etwas die Nase rümpft. Denn der Golf-Sport ist nicht gerade bekannt dafür, dass dort auf dem Rasen eine Mordsgaudi abgeht. Doch dass zumindest das Golfen im Super Mario-Kosmos unglaublich viel Spass machen kann, zeigt dieser neuste Nintendo-Hit für die Switch, wo fast alle Spielmodi für ganz viel Unterhaltung sorgen.

Simpel aber gut

Beim Standard-Golf-Modus warten keine grossen Experimente. Hier wird auf ganz klassische Art und Weise der Schläger geschwungen, um den Ball im Loch am Ende des Golfplatzes zu versenken. Aus 16 verschiedenen Figuren aus dem Super-Mario-Universum darf sein Favorit oder seine Favoritin ausgewählt werden, die wiederum alle individuelle Stärken und Schwächen besitzen. Die Bedienung ist kinderleicht und Erfolgsmomente werden schnell generiert.

Immer schön locker aus der Hüfte schlagen.
Immer schön locker aus der Hüfte schlagen.
bild: zvg

Wer eine realitätsnahe Golf-Simulation erwartet, kann zwar an einigen wenigen Stellen ein bisschen herumschrauben und tüfteln, doch der Fokus steht ganz klar bei der Eingängigkeit und beim kurzweiligem Spielspass. Und wer gerne im Team die Bälle versenken will, kann hier jederzeit lokal oder online bis zu vier Spielerinnen und Spieler versammeln, um die Golf-Sause zu starten. Wer übrigens möchte, darf auch zur Bewegungssteuerung greifen und den Joy-Con schwingen, was ebenfalls ordentlich funktioniert.

Die saftig grünen Golfplätze laden zum Verweilen ein.
Die saftig grünen Golfplätze laden zum Verweilen ein.
bild: zvg

Vom Anfänger zum Profi

Der Abenteuer-Modus ist das heimliche Herzstück von «Super Rush» geworden. Mit dem eigenen Mii-Charakter wird man ins Pilzkönigreich geworfen, um sich vom Anfänger zum Profi hochzuspielen. Schritt für Schritt wird der aufkommende Star in die Materie eingeweiht, lernt viele neue Fachbegriffe und wie man effizient die Bälle nach hintern ballert, um sie dann behutsam zu versenken.

Wir tingeln von Turnier zu Turnier, sprechen dabei mit vielen putzigen Figuren aus dem Super-Mario-Kosmos und leveln uns langsam aber sicher nach oben. Dass wir dabei mit neuer Ausrüstung und sonstigem Schnickschnack beschenkt werden, ist Ehrensache.

Im Abenteuer-Modus bestreiten wir als Mii-Charakter diverse Tourniere.
Im Abenteuer-Modus bestreiten wir als Mii-Charakter diverse Tourniere.
bild: zvg

Voll auf Speed

Der Speed-Golf-Modus ist eine wuchtige Spassgranate. Vier Charaktere schlagen ihre Golfbälle ab und rennen dann so schnell wie möglich zu ihm, um den nächsten Abschlag zu vollziehen.

Dabei verfügt jede Figur über eine Energieleiste und einen Spezialschlag, der ordentlich Power hat. Wer einfach nur losrennt, gerät schnell ausser Puste. Es sei denn, man schnappt sich ein paar Herzen auf dem Rasen, um die Energieleiste zu füllen und einen erneuten Sprint zu tätigen. Fiese Fallen auf dem Weg zum nächsten Loch sorgen für zusätzliche Spannung.

Renn, Mario, Renn! Wer zuerst einlochen möchte, muss sich beeilen.
Renn, Mario, Renn! Wer zuerst einlochen möchte, muss sich beeilen.
bild: zvg

Chaos in der Arena

Ein Golf-Turnier in einer Arena? Macht das Spass? Ganz ehrlich: Der Battle-Golf-Modus ist der schwächste Modus in «Super Rush». Die Grundidee in einem begrenzen Raum als erster seine Bälle zu versenken ist zwar nett, doch die Umsetzung endet in einem Chaos auf dem Bildschirm. Die Spielenden kämpfen hier gleichzeitig um neun Löcher. Wer an einem Loch zuerst den Ball versenkt, erhält eine Flagge. Es gewinnt, wer davon zuerst drei erobert. Soweit, so gut.

Im Battle-Modus kann es schwierig werden die Übersicht zu behalten.
Im Battle-Modus kann es schwierig werden die Übersicht zu behalten.
bild: zvg

Wenn mehrere Gegner aber ihre Superschläge vollziehen, dabei auch noch mit persönlichen Items um sich werfen und schlicht für eine grosse Unordnung in der Arena sorgen, verschwindet die Übersicht schnell. Wer auf Blitzgewitter und gefühlt tausend aufploppende Dinge steht, darf sich hier aber gerne versuchen.

Viele Spielstunden versenkt

Fazit: Ich hätte wahrlich nicht gedacht, dass ich mit «Mario Golf: Super Rush» so viel Spass haben würde. Abgesehen von der viel zu hektischen und unübersichtlichen Battle-Version in einer Arena versenke ich nicht nur viele Golfbälle, sondern auch viele Spielstunden.

Egal ob ich mich dem knuffigen Abenteuermodus widme, in der Speed-Golf-Variante über den Platz renne oder einfach ein ganz einfaches Tournier bestreite, dieses Golf-Spiel sorgt jederzeit für gute Laune. Sogar die simple Rekordjagd, wo die Zeit der grösste Feind ist oder der Golfratgeber, wo in einem Lexikon die vielen Fachbegriffe erklärt werden, machen Laune.

Die vielen bekannten Nintendo-Figuren, die mir über den Weg laufen, verzücken und ich darf sogar in fast alle selber hineinschlüpfen, um den Ball über die Wiesen zu schlagen. Abgerundet wird das Fest mit einer sehr simplen und eingängigen Steuerung, die schnell ins Blut übergeht und die Anzahl der Spielstunden nochmals nach oben katapultiert.

«Mario Golf: Super Rush» ist ab dem 25. Juni erhältlich für Nintendo Switch. Freigegeben ab 3 Jahren.

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