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Wegen Terror-Support: Arabische Staaten brechen mit Katar ++ Grenzen geschlossen 

Wegen des Vorwurfs der Terrorunterstützung haben mehrere Golfstaaten die diplomatischen Beziehungen zum Nachbarland Katar abgebrochen. Flug- und Schiffsverbindungen wurden gekappt.



FILE- In this Tuesday, Dec. 9, 2014 file photo, Qatar's Emir Sheikh Tamim bin Hamad Al-Thani attends a Gulf Cooperation Council summit in Doha, Qatar. Bahrain says it is cutting diplomatic ties to Qatar amid a deepening rift between Gulf Arab nations. (AP Photo/Osama Faisal, File)

Nachbarstaaten brechen Beziehungen ab. Ungewohnter Gegenwind für den Emir von Katar.  Bild: Osama Faisal/AP/KEYSTONE

Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Ägypten werfen Katar vor, Terroristen zu unterstützen oder zu beherbergen. Katar bezeichnete die Schritte als «ungerechtfertigt». Es handelt sich um die schwerste diplomatische Krise in der Region seit Jahren.

Saudi-Arabien habe sämtliche diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen, um seine «nationale Sicherheit vor den Gefahren von Terrorismus und Extremismus zu schützen», zitierte die Nachrichtenagentur SPA am Montag einen Regierungsvertreter.

Grund seien «grobe Verfehlungen der Behörden in Katar in den vergangenen Jahren». So gewähre das Land terroristischen Gruppen wie der Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS), Al-Kaida und der Muslimbruderschaft Unterschlupf.

Flugverbindungen eingestellt

Die Nachrichtenagentur von Bahrain meldete, Manama breche die Beziehungen zu Doha wegen Katars anhaltender Bemühungen ab, «die Sicherheit und Stabilität Bahrains zu erschüttern und sich in innere Angelegenheiten einzumischen». Das ägyptische Aussenministerium warf Doha ebenfalls Unterstützung des Terrorismus vor. Alle Häfen und Flughäfen würden für katarische Schiffe und Flugzeuge gesperrt.Die emiratische Fluggesellschaft Etihad kündigte die Einstellung sämtlicher Flugverbindungen von und nach Doha ab Dienstag an. Auch die Fluglinie Flydubai mit Sitz im Emirat Dubai will von Dienstag an Katar nicht mehr anfliegen.

Saudi-Arabien wies seine Bürger an, Katar binnen 14 Tagen zu verlassen. Kataris dürfen zudem nicht mehr nach Saudi-Arabien einreisen. Katar wurde zudem aus der von Saudi-Arabien angeführten Militärallianz ausgeschlossen, die seit zwei Jahren im Jemen gegen schiitische Rebellen kämpft.

«Ungerechtfertigt»

Katar verurteilte den Abbruch der diplomatischen Beziehungen als «ungerechtfertigt». Der Schritt basiere auf «falschen und gegenstandslosen Behauptungen», erklärte das Aussenministerium in Doha. Katar sei einer Hetzkampagne ausgesetzt, die auf Verleumdungen basiere. Ziel sei es offenbar, Katar politisch zu «bevormunden».

In den vergangenen Wochen war der Führung in Doha unter anderem in mehreren US-Medien die Finanzierung von terroristischen Gruppen vorgeworfen geworden. Im Mai hatte es zudem Aufregung über Meldungen der amtlichen katarischen Nachrichtenagentur gegeben, die Emir Scheich Tamim bin Hamad Al-Thani mit brisanten Äusserungen zitiert hatte. Katars Regierung sprach von Fälschungen und einem Hackerangriff auf die Nachrichtenagentur.

US-Aussenminister Rex Tillerson rief die Golfstaaten am Montag auf, ihren Streit beizulegen. Er ermuntere die Beteiligten, sich an einen Tisch zu setzen «und die Differenzen anzusprechen», sagte Tillerson in Sydney. Es sei wichtig, dass der Golf-Kooperationsrat «geeint bleibt».

Der Organisation gehören neben Katar, Saudi-Arabien, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten auch der Oman und Kuwait an. Im Emirat Katar am Persischen Golf soll 2022 die Fussball-WM ausgetragen werden. (wst/sda/afp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • opwulf 05.06.2017 14:07
    Highlight Highlight Und vor 2 Tagen auf Al Jazira - diplomatischer Skandal leaked e-mails zwischen Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel die die Saudische und Qatarische Terrorunterstützung thematisierten! Und heute dies! Naja ich denke Saudi ist too big to fail - Qatar das "Opfer" das man über die Klinge springen lässt! Dass sie Beide aktiv den sunnitischen Terror mitfinanzierten ist der Welt ja schon lange bekannt! Trump hat gestern wohl ein paar Anrufe in den nahen Osten getätigt! Das Postive - einer weniger!
    • Majoras Maske 05.06.2017 18:22
      Highlight Highlight Was waren das für E-Mails?
    • opwulf 05.06.2017 19:59
      Highlight Highlight Zelda64: Ich hatte dies in einer Newssendung vom qatarischen Al-Jasira Sender gesehen! Ich habe aber schnell eine Google Suche gestartet und zB diesen Bericht gefunden:
      http://www.middleeasteye.net/news/leaked-emails-expose-links-between-uae-and-pro-israeli-group-433989332
      Ich muss aber gestehen das ich diese Seite zuvor nicht kannte und nichts über deren Glaubwürdigkeit sagen kann! Aber, er deckt sich in etwa mit dem was ich auf Al-Jasira sah - ausser das dieser unter anderem Trumps Schwiegersohn nicht nannte!
  • dmark 05.06.2017 13:02
    Highlight Highlight Nun, dass die Sunniten immer gerne auf die Schiiten schimpfen ist ja wohl bekannt. Deshalb steht der Iran in der Region auch ziemlich alleine da. Allerdings sollte man sich auch fragen auf wessen Konto gerade auch die letzten terroristischen Anschläge gingen. Sunnis oder Schiias?
    Und wer dort wen unterstützt ist ja auch bereits ein offenes Geheimnis. Von wegen der Iran unterstütze den IS oder Al-Kaida...
  • Karl33 05.06.2017 12:16
    Highlight Highlight Bemerkenswert - islamische Staaten brechen mit Katar, aber wir (Merkel, Fifa etc) unterstützen Katar.
    Momol. Das nennt man dann wohl Hilfe vor Ort...
    • elivi 05.06.2017 13:30
      Highlight Highlight Fifa und merkel machen zwar nicht immer die besten etscheidungen, aber das hier hat nix mit ihnen zu tun .... Nur was sie ab jetzt entscheiden werden können wir beurteilen
    • Hierundjetzt 05.06.2017 13:32
      Highlight Highlight Katar ist der Hauptgläubiger der Credit Suisse, weitere Fragen...? 😜
    • Saraina 05.06.2017 15:28
      Highlight Highlight Aktionäre sind Teilhaber, nicht Gläubiger...
  • Samurai Gra 05.06.2017 11:58
    Highlight Highlight Ein Dieb der ruft: "Haltet den Dieb"? 😂

    Einerseits finde ich es gut wenn da was Unternommen wird, andererseits sind die Golfstaaten die das Durchziehen auch nicht Lämmer und ihre Ideologie ist Deckungsgleich mit denen der Terroristen.

    Allerdings hoffe ich das die Frauenrechte in Saudi Arabien massiv verbessert werden jetzt da sie dieses UN Mandat haben, irgendwas tut sich ja bereits 🙂
    Wenn die in dieser Amtszeit jeden Monat einen Liberalisierungsschritt machen, könnte man fast hoffen das die Gesellschaft dort in 50 Jahren Liberal ist 😊

    Anyway, ich frage mich aber was da los ist im Golf🤔
  • Birdie 05.06.2017 11:48
    Highlight Highlight Die Frage ist wohl nicht ob, sondern wann es passieren wird. Mir tun die herzlichen Bürger des Iran jetzt schon leid. Nur weil sie eine andere Vorstellung des Islam haben (eine weitaus gemässigtere) werden sie immer weiter aus der arabischen Welt ausgeschlossen und irgendwann wird es wohl ihnen an den Kragen gehen wenn sich nichts ändert. Eine Lösung dieses Konflikts ist leider nicht absehbar und der Westen haut genauso auf den Iran drauf wie der Rest. Man sollte sich schon mal fragen ob man lieber einen schiitisch dominierten oder einen wahhabitisch dominierten mittleren Osten haben will...
    • dmark 05.06.2017 12:52
      Highlight Highlight Diese Frage lässt sich wohl doch recht leicht beantworten, zumal meines Wissens nach die meisten terroristischen Anschläge auf das Konto von Sunniten gingen, oder?
      Auch gab es doch vor nicht allzu langer Zeit in Bahrain, seitens der sunnitischen Regierung (Königshaus) Übergriffe auf die dort in der Mehrheit lebenden Schiiten. Bahrain selbst lässt sich ja auch vom Militär der Saudis "schützen".
    • Saraina 05.06.2017 13:29
      Highlight Highlight Gottesstaat ist Gottesstaat. Gesteinigt und gehängt wird in beiden Ländern. Leider vertritt die iranische Regierung in Bezug auf Israel eine deutlich weniger gemässigte Haltung als Saudi Arabien.
      Iran muss man nicht aus der arabischen Welt ausschliessen, es hat nie dazugehört.
    • Rabbi Jussuf 05.06.2017 13:32
      Highlight Highlight Shia oder Sunna
      Das ist Hans was Heiri. Schau mal in den Irak, oder Palästina, oder Libanon, oder, oder.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Birdie 05.06.2017 11:38
    Highlight Highlight Generell ist es ein begrüssenswerter Schritt wenn sich arabische (muslimische) Staaten öffentlich gegen solche stellen die den Terror und den Extremismus fördern. In diesem Fall mir aber nicht ganz verständlich. Einerseits weil Saudi-Arabien selber wohl der Schlimmste von allen ist was die Förderung von Terroristen anbelangt, andererseits weil Qatar sunnitisch-wahhabitisch geprägt ist und somit eigentlich das gleiche Bild des Islams vertritt wie Saudi-Arabien & Co. Würde sich diese Blockade gegen einen schiitischen Staat richten wären die Beweggründe klar, aber so?
    • Samurai Gra 05.06.2017 12:02
      Highlight Highlight Die Gesellschaft und Politik ist dort extrem geschlossen, wir Wissen nicht was dort in Riad vorsich geht.
      Andererseits wurden ja die Frauenrechte kurz nach dem UN Mandat Urplötzlich etwas gebessert, ist natürlich noch weit weg von einer Halbwegs Humanen Art mit Menschen und Frauen im speziellen, umzugehen.
      Doch wer Weiss, ev. fängt die Grosse Öffnung an? 🤔

      Alternativ könnte es um pure beschissene Geopolitik gehen.

      Ich hoffe auf ersteres, auch wenn ich das zu hoffen Glaube 🤔
    • Stachanowist 05.06.2017 12:20
      Highlight Highlight @ Birdie

      Die Beweggründe liegen wohl vor allem in der Haltung Qatars gegenüber dem Iran. Das Emirat verfolgt in dieser Frage eine pragmatischere Politik als die anderen Golfstaaten. Ägypten wiederum stösst sich vor allem an der qatarischen Unterstützung der Muslimbruderschaft, die am Nil stark ist und von Sisi als Gefahr wahrgenommen wird.
    • FrancoL 05.06.2017 12:23
      Highlight Highlight Da versucht man der Welt Sand in die Augen zu streuen und vermutlich funktioniert es auch, man sucht und findet gerne schnelle Opfer, auch wenn ich klar der Meinung bin dass Katar den Terrorismus unterstützt, jedoch nicht mehr und nicht weniger als zB die Saudis.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Capslock 05.06.2017 11:27
    Highlight Highlight Das ist Scheinheiligkeit in eigener Sache, von den USA Milliarden-Waffenlieferungen erhalten und gleich weiter an verschiedene Organisation weiterleiten. Egal welcher Staat in dieser Region, alle sind auf ihre Art und Weise in die "Geschäfte" mit all den islamistischen Terrororganisation verwickelt. Aber eben, gegen außen, die Saubermänner spielen, gegen innen, den Deckel der Verschwiegenheit verschlossen halten
    • Sunking_Randy_XIV. 05.06.2017 11:53
      Highlight Highlight Es ist auch abzusehen, wie sich das Ganze entwickeln wird: Katar wird öffentlich zu Kreuze kriechen und über einige Communiqués verlauten lassen, dass man die Versäumnisse bei der Terrorbekämpfung in den letzten Jahren aufholen werde, vielleicht wird es sogar einige Rücktritt geben - und bald wird Katar wieder im GCC aufgenommen, die USA schicken wieder Schwermetall und die Unterstützung für sunnitische Extremisten wird weitergehen. Mit dem Unterschied, dass sich nun die Saudis, Emiratis, Bahrainis und Kuwaitis als Saubermänner hinstellen können. Politisch durchaus geschickt.
  • maxi #sovielfürdieregiongetan 05.06.2017 11:19
    Highlight Highlight zack so einfach geht es mit den grenzschliessung kann sich europa eine scheibe abschneiden
    • phreko 05.06.2017 11:49
      Highlight Highlight Haha, schliessen wir die Häfen für Flüchtlinge? Du bist ein lustiger Kerl.
  • Hierundjetzt 05.06.2017 11:05
    Highlight Highlight Also dieses Katar, dass die Fussball WM bei 40 Grad am Schatten ausführen darf?

    Ernsthaft, wurde langsam Zeit, dass man denen endlich Grenzen setzt. Von wegen Hackerangriff und Verleumdung: Tatsachen sinds.
    • Sir_Nik 05.06.2017 11:40
      Highlight Highlight Haha von Saudi Arabien. Das in jeder Hinsicht viel viel besser ist 😇😂
    • Makatitom 05.06.2017 11:40
      Highlight Highlight Ja, ziemlich sicher, nur beschimpft da ein Esel den anderen als Langohr. Die Saudis sind nämlich kein Promille besser. Wer finanziert wohl den IZRS? Wer stellt weltweit Moscheen auf, wo die wahabitischen Hassprediger predigen können?
      Und ja, die Fussball-WM wird trotzdem dort durchgeführt, Infantino ist kein Mü besser als Blatter
    • Hierundjetzt 05.06.2017 13:33
      Highlight Highlight Da habt Ihr beide natürlich recht 😊
  • Gipfeligeist 05.06.2017 11:01
    Highlight Highlight Katar boykottieren? Damit kann ich leben. Aber gleichzeitig muss auch Saudi Arabien der Geldhahn zugedreht werden!
    Aber nein, Milliardendeals mit den Amis und schweizer Qualitätswaffen scheint der Welt egal zu sein...
  • Marc Mueller 05.06.2017 10:47
    Highlight Highlight Schön zu sehen, wie sich hier wieder viele mit den weltweiten Waffenlieferungen auskennen, innenpolitisch alles über arabische Staaten wissen. Lachhaft sowas!
    • Dame vom Land 05.06.2017 13:16
      Highlight Highlight Dann klären Sie doch bitte alle auf. Danke schön.
  • Grundi72 05.06.2017 10:38
    Highlight Highlight Na dann wird hoffentlich bald einer der drei arabischen staatlichen Airlines damit das subventionierte Genick gebrochen!

    Dann wärens dann noch zwei. Go Trump!
    • Makatitom 05.06.2017 11:43
      Highlight Highlight Du hast zwei Worte vergessen, und zwar "to hell" zwischen "Go" und "Trump"
  • michiOW 05.06.2017 10:25
    Highlight Highlight Ich bezweifle, dass dort ein Land wirklich heiliger ist als ein Anderes (Ich spreche nur von international anerkannten Ländern). Dort wird einfach mit dem Finger auf denjenigen gezeigt, der aus der Reihe tanzt.

    Die Regierungen wollen zwe Dinge: Ihre Macht erhalten, bzw. ausbauen mit Islamismus und Nationalismus und gute Beziehungen zum Westen wegen Öl und Tourismus.

    Man kann nicht nur auf eine Nation zeigen, es gibt niemanden wie Hitler im WKII, welcher für das pure Böse stand. An das heran kommt der IS im kleineren Massstab, aber das grössere Problem sind die verborgenen Unterstützer.
    • Makatitom 05.06.2017 11:45
      Highlight Highlight Das war aber schon bei Hitler das grösste Problem, die verborgenen Unterstützer wie BASF, Krupp, Thyssen und die Schweizer Banken
    • michiOW 05.06.2017 12:16
      Highlight Highlight Aber mit dem Untergang der Nazis war das Problem grösstenteils beseitigt.

      Wenn der IS alle Territorien verliert, ist das Problem im nahen Osten nicht mal beinahe gelöst.

      Hitlers Unterstützer im Hintergrund waren meist Opportunisten, im Nahen Osten sind es ebenfalls?Opportunisten, aber auch Radikale.
    • _kokolorix 05.06.2017 14:47
      Highlight Highlight @michiOW
      Dass das Problem mit dem Untergang der Nazis beseitigt wurde denke ich nicht. Nach dem Krieg gingen viele Nazigrössen einfach nach Südamerika, Asien oder Afrika. Viele Probleme der heutigen Welt sind auf deren Mist gewachsen. Und der kalte Krieg mit all seinen Langzeitfolgen war auch ein Resultat der Naziherrschaft, genau wie die Dominanz der Rüstungsindustrie in den USA, welcher wir wiederum zu einem guten Teil den Islamismus verdanken. Man denke an die Unterstützung der Taliban und das anschliessende Desinteresse am Aufbau einer Zivilgesellschaft in Afghanistan
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 05.06.2017 09:42
    Highlight Highlight Man braucht wieder einen neuen Feind um die US/EU/CH.. Waffen zu gebrauchen. Also stellt der Teufel Katar als böse hin.
    • Fabio74 05.06.2017 09:54
      Highlight Highlight Machst es dir bisschen einfach. Vor allem warum Westwaffen wenn die Araber die Beziehungen abbrechen?
      Es gehören Katar und die Saudis trocken gelegt
  • elivi 05.06.2017 09:42
    Highlight Highlight Das gleich so viele sich gegen quatar stellen ist irgendwie bedenklich. Die wissen doch was ... Was die welt nicht weiss und das mit terror unterstützung is kaum der echtr grund.
    Aber ey, sie können ja immer noch nach ami land fliegen... "Hust"
  • Soli Dar 05.06.2017 09:16
    Highlight Highlight Also wenn jemand Terror und radikaler salafistischen Islamismus unterschützt dann ja vor allem Saudi Arabien, die sind kein Dreck besser als Katar. Ich will Katar keineswegs in Schutz nehmen, doch was Saudi Arbien unter US-Einfluss abzieht ist heuchlerisch und scheinheilig! Woher stammte Bin Laden, aus welchem Land kamen die 9/11-Attentäter? wer bewaffnete und finanzierte zumindest zu Beginn AL-QUAIDA und IS sowie zahlreiche Moscheen, Salafisten und Hassprediger in Europa, insbesondere auf dem Balkan? Wer bombardiert tausende Zivilisten mit US-Waffen im Jemen?
    • Soli Dar 05.06.2017 11:29
      Highlight Highlight Einverstanden, kaum zwei Länder sind so eng verflochten wie USA und das whahabitisch-sunnitische SA. Die eine Hand wäscht die Andere...
  • Laracroft/ 05.06.2017 08:37
    Highlight Highlight Sorry, das ist ja wohl ein schlechter Witz. Die unterstützen doch alle Terroristen, egal welcher Machart. Da geht's ja wohl um was anderes. Wenn sie sich ernsthaft um Syrien oder Jemen sorgen würden, könnten sie sich ja um die leidende Bevölkerung kümmern. Und die westlichen Hilfsorganisationen unterstützen.
    • Wehrli 05.06.2017 09:25
      Highlight Highlight Ja Lara. Einfach draufhauen, wie dein Nickname. Peinlich
    • Makatitom 05.06.2017 10:41
      Highlight Highlight Ja Wehrli, einfach austeilen, wie oberpeinlich. Lara hat nämlich recht, oder wieviel syrische Flüchtlinge nimmt Saudi-Arabien auf? Wieviel leid verbreiten die Saudis in Jemen. Nein, das ist wirklich nur ein Ablenkungsmanöver, um von sich selber abzulenken.
    • arconite 05.06.2017 11:04
      Highlight Highlight Hey Wehrli, würdest Du uns Deine wirklichen Gedanken zum Thema verraten? Aus Deinen Aussagen hier lese ich nur trolliges...

      Hintergründe?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Typu 05.06.2017 08:24
    Highlight Highlight Und die WM dort ausgetragen werden?
    • Saraina 05.06.2017 08:44
      Highlight Highlight Na ja, vielleicht ist der Krieg gegen Iran bis dann vorbei.
    • Hierundjetzt 05.06.2017 11:07
      Highlight Highlight Welcher Krieg gegen den Iran? Oder meinst Du die Sanktionen, weil Iran Israel atomar auslöscgen will?

      Nichmals, welcher Krieg Saraina?
    • Michael Mettler 05.06.2017 11:26
      Highlight Highlight @hierundjetzt: der stellvertreterkrieg im jemen.
  • CASSIO 05.06.2017 08:18
    Highlight Highlight und was macht die FIFA?
    • FrancoL 05.06.2017 12:29
      Highlight Highlight Das bezahlte Versprechen einhalten, wer zahlt befiehlt.
  • klugundweise 05.06.2017 08:18
    Highlight Highlight Wenn böse Buben böse Buben böse Buben schimpfen...
    • Wehrli 05.06.2017 09:26
      Highlight Highlight Und böse Buben aus bösen Länder dies Kommentieren. So sad. Believe me.
  • Saraina 05.06.2017 08:11
    Highlight Highlight Qatar unterstützt, wenn schon, die Muslimbrüder, nicht den IS. Offensichtlich zeigen sich hier die ersten Ergebnisse von Trumps Reise. Wer nich salafistisch mit Saudi Arabien spurt, wird platt gemacht. Wer nicht Iran als Erzfeind sieht, auch.
    • Saraina 05.06.2017 09:29
      Highlight Highlight Ja schon, aber Trump ist dabei, Saudi Arabien aufzurüsten, und scheint ziemlich vorwärts zu machen Richtung Krieg gegen den Iran. Und Qatar scheint ein Unsicherheitsfaktor in dieser Gleichung zu sein, ist auch der Sitz eines Medienkanals der nicht mit der Achse Kairo-Ryadh-Washington gleichgeschaltet ist.

      So schnell kann's gegen. Gestern noch ein bedeutender Hub und eine grosse Airline, heute aus dem Geschäft...
  • N. Y. P. D. 05.06.2017 08:08
    Highlight Highlight Saudi Arabien ! bricht sämtliche diplomatische Beziehungen zu Katar ab, wegen «anhaltender Unterstützung des Terrorismus ! im Jemen und in Syrien».

    Hat jemand "dort unten" oder
    überhaupt im Nahen Osten
    noch die Übersicht ?




    • barbablabla 05.06.2017 11:17
      Highlight Highlight Vielleicht die Fifa
    • Schafseckel 05.06.2017 22:37
      Highlight Highlight Was für eine obsolete Meinungsäusserung des grünen Velohelms :-)
    • N. Y. P. D. 05.06.2017 22:59
      Highlight Highlight Oh,
      wir haben einen neuen Teilnehmer im Forum. Willkommen @Schafseckel !
  • Firefly 05.06.2017 07:46
    Highlight Highlight Ach, Saudi Arabien unterstützt selbst Terroristen in der ganzen Welt und predigt einenen rigiden und rückwärtsgewanten Islam.
  • Repplyfire 05.06.2017 07:46
    Highlight Highlight Saudis boykottieren aufgrund Verdacht der Terrorunterstützung. Also Sarkasmus beherrschen sie, die Araber.
  • Ursus ZH 05.06.2017 07:34
    Highlight Highlight Und 2022 gehen alle schön nach Katar an die Fussball WM als wäre nichts. Auf dass die FIFA sich dazu äussert, geschweige denn einen Rückzug plant, warten wir wohl vergebens. Zu viel Kohle ist schon in die Taschen der FIFA Leute geflossen.
    • Wehrli 05.06.2017 09:27
      Highlight Highlight Hey, Katar hat geblecht. Also sind sie clean, oder??
  • Datsyuk * 05.06.2017 06:48
    Highlight Highlight Saudiarabien? Saudiarabien müsste sich selbst isolieren, wenn es dem Land wirklich ernst ist...
  • Toerpe Zwerg 05.06.2017 06:28
    Highlight Highlight Adieu wm?
    • FrancoL 05.06.2017 12:32
      Highlight Highlight Viele Spieler wären mehr als glücklich.
  • Darkside 05.06.2017 06:06
    Highlight Highlight Auch das wird die FIFA kalt lassen. It's all about the dough.
    • Wehrli 05.06.2017 09:28
      Highlight Highlight Big dough. Nicht nur dough. Und natürlich Greenbacks.
  • ujay 05.06.2017 06:04
    Highlight Highlight OK...auch ein Weg, von den eigenen Schweinereien abzulenken. Saudiarabien, Bahrain, Aegypten und VAR haben sich ein Bauernopfer ausgesucht...ah ja, Trump war auf Besuch, verstehe😎.....
  • Ich hol jetzt das Schwein 05.06.2017 05:45
    Highlight Highlight Bahnrain? 🤔
  • Black Cat in a Sink 05.06.2017 05:44
    Highlight Highlight ...jetzt muss auch die FIFA reagieren und diese unsägliche Fussball WM Farce beenden!
    • MasterPain 05.06.2017 09:01
      Highlight Highlight Und die ganzen Schmiergelder zurückbezahlen? Vergiss es hahaa
    • Wehrli 05.06.2017 09:29
      Highlight Highlight Ach, die geschmierten den Schmierern, Schmierfink sagen? Wobei, die Schmiere endet schlussendlich immer in westlichen Banken. Bei uns. Den Schmiermoralisten.
    • barbablabla 05.06.2017 11:19
      Highlight Highlight Das wär jetzt wohl ein statement der fifa wenn sie die konsequenz ziehen würde.
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