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UNO-Sicherheitsrat beschliesst Beobachtermission für Aleppo



Aleppo ist ein Trümmerfeld

Der UNO-Sicherheitsrat hat per Resolution die Entsendung von Beobachtern in die syrische Stadt Aleppo gefordert. Alle 15 Mitgliedsstaaten stimmten am Montag in New York einem entsprechenden Kompromissentwurf zu.

Es ist das erste Mal seit Monaten, dass sich die Staaten im UNO-Gremium, darunter Russland und die USA, zu einem gemeinsamen Vorgehen im syrischen Bürgerkrieg durchringen konnten. In der Resolution wird der UNO-Generalsekretär aufgefordert, eine Beobachtung der Evakuierungen im jahrelang umkämpften Ostteil der Stadt zu organisieren.

Der Generalsekretär solle «dringende Schritte unternehmen, inklusive Sicherheitsmassnahmen, um die Beobachtung durch die Vereinten Nationen und andere relevante Organisationen» in die Wege zu leiten, heisst es im Text. Auch der freie Zugang für humanitäre Hilfe wird gefordert.

Die Resolution hätte eigentlich schon am Sonntag verabschiedet werden sollen. Die Entscheidung war dann aber nach einer russischen Veto-Drohung und mehr als drei Stunden Verhandlungen hinter verschlossenen Türen auf Montag verschoben worden.

Russland hatte seinen eigenen Text eingebracht. Schliesslich einigten sich die 15 Mitglieder auf einen Kompromiss-Entwurf.

Die syrischen Regierungstruppen hatten mit Unterstützung der russischen Armee und iranischer Milizen das über Jahre erbittert umkämpfte Aleppo vor wenigen Tagen zurückerobert. Die UNO schätzte zuletzt, dass sich noch 40'000 Zivilisten in den letzten von den Aufständischen gehaltenen Gebieten im Osten der Stadt aufhalten sowie bis zu 5000 Kämpfer und ihre Familien.

Evakuierungen wieder aufgenommen

Nach einer vorübergehenden Unterbrechung der Evakuierungen aus Ost-Aleppo sind am Montag erneut Tausende Menschen aus den Rebellengebieten der Stadt gebracht worden.

Zur gleichen Zeit wurden Hunderte Menschen aus den belagerten schiitischen Dörfern Fua und Kafraja in der Provinz Idlib evakuiert, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Die Dörfer werden von Regierungstruppen gehalten, sind aber von Rebellen umzingelt.

Am Sonntag waren mehrere Busse für die Evakuierung der beiden Ortschaften vermutlich von radikal-islamischen Rebellen in Brand gesteckt worden, daraufhin wurden die Aktionen erneut ausgesetzt. (sda/afp/dpa)

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