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epaselect epa07155902 A crowd protests to demand a vote recount outside the Miami-Dade Election Department in Miami, Florida, USA on 10 November 2018. A possible recount looms in a tight Florida governor, Senate and agriculture commission race.  EPA/CRISTOBAL HERRERA

Zahlreiche Personen demonstrierten am Samstag für eine Neuauszählung.  Bild: EPA/EPA

Midterms in Florida: Die Stimmen müssen neu gezählt werden



In Florida kommt es wegen des knappen Wahlausgangs zu einer Neuauszählung der Stimmen in zwei vielbeachteten Rennen der US-Wahlen. Das meldeten mehrere US-Medien am Samstag übereinstimmend unter Berufung auf Behördenvertreter in Florida.

Die Wahlgesetze in dem Bundesstaat sehen eine maschinelle Neuauszählung der Stimmen vor, sofern der Unterschied zwischen zwei Kandidaten 0,5 Prozentpunkte unterschreitet. Dies ist demnach nun der Fall – sowohl im Rennen um einen Senatssitz des Bundesstaates als auch im Rennen um den Gouverneursposten in Florida.

Die Entwicklung sorgt für heftigen politischen Streit. Die Republikaner – allen voran US-Präsident Donald Trump – wähnen dahinter Manipulationsversuche.

Die Amerikaner hatten bereits am Dienstag einen neuen Kongress gewählt. Vergeben wurden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im US-Senat, der anderen Kammer des US-Parlaments.

Einzelne Entscheide auch anderswo offen

Bei den beiden Rennen um den Senatssitz und das Gouverneursamt in Florida waren die knappen Vorsprünge der republikanischen Kandidaten in den vergangenen Tagen nach Auszählung weiterer Briefwahlstimmen so weit zusammengeschrumpft, dass eine Neuauszählung der Stimmen nötig wird. Auch anderswo sind noch einzelne Entscheidungen offen: etwa in Arizona, Mississippi und Georgia.

Trumps Republikaner hatten bei den Kongresswahlen ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren, ihre knappe Mehrheit im Senat jedoch verteidigt. Dort haben sie 51 der 100 Sitze sicher – und damit so viele Stimmen wie bisher.

Gewinner und Verlierer der Midterms

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Video: srf

Sollten sich die noch offenen Rennen in den verbleibenden Staaten für die Demokraten entscheiden, würde sich an der Mehrheit für die Republikaner im Senat nichts ändern. Allerdings wäre es ihnen dann nur gelungen, ihre hauchdünne Mehrheit zu halten, anstatt diese – wie von ihnen erhofft – auszubauen. (kün/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alnothur 11.11.2018 09:35
    Highlight Highlight Was ihr hier verschweigt sind die Berge an "Mail-in ballots", die unausgezählt liegengeblieben sind. Werden die jetzt auch ausgezählt?
  • FrancoL 10.11.2018 22:44
    Highlight Highlight Wenn das Wahlrecht eingehalten wird bezeichnet dies der Präsident als Diebstahlversuch.

    Wie erbärmlich muss doch dieser Präsident und auch seine Anhänger sein.

    Doch was viel negativer zu werten ist, ist die Tatsache dass der POTUS versucht das Recht zu manipulieren.

    Ja er soll genau hinschauen, denn die vernünftigen Amerikaner müssten bei ihm auch ganz genau hinsehen und des Repräsentantenhaus wird es hoffentlich mehr als nur genau tun.
  • Butzdi 10.11.2018 22:31
    Highlight Highlight Republikanische Logik:
    - Gerrymandering = legitim
    - Wählerunterdrückung = legitim
    - Wahllokale in Gebieten die eher D wählen schliessen, verschieben, zu spät öffnen oder zu früh schliessen = legitim
    - Wahlmaschinen in Gebieten die eher D wählen nicht mit Strom versorgen = legitim
    - einen Kandidaten haben, der auch für die generelle Organisation der Wahl zuständig ist = legitim
    - Alle Stimmen zählen = Wahlbetrug

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