DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Autohersteller GM verändert sein Logo-Design und alle drehen durch

13.01.2021, 20:1327.01.2021, 14:23

Mitbekommen? Auto-Riese General Motors hat sein Logo verändert.

first image
second image
twister icon
Klicke auf's Bild, um das neue Logo zu sehen!

Und plötzlich sind alle SOWAS VON aufgeregt. Und genervt vor allem.

Weshalb die Aufregung? Weil, wenn etwas verändert wird, das wir seit unserer Kindheit kennen und daher in unseren Köpfen als «Konstante» abgespeichert ist, werden wir mit unserer Sterblichkeit konfrontiert. Unsere Kindheit ist vorbei. Heul. Etwas zu philosophisch? Naja, GMs altes Markenlogo war mehr oder weniger unverändert geblieben seit den Sechzigerjahren. Beruhigend unverändert. Und nun das:

Naja, es sieht tatsächlich nicht nach einem Autokonzern aus, sondern ... nach einer App. Und somit macht das neue Logo absolut Sinn, will doch GM sich neu als Elektrofahrzeughersteller positionieren (bestimmt habt ihr den neuen E-Hummer schon gesehen). Ein hübsches Detail beim neuen Logo: Der Negativbereich zwischen dem ‹M› und der Unterstreichung sieht aus wie ein Elektrostecker.

Entsprechend haben etliche andere Automarken ihre Logos angepasst. Vielleicht nicht dermassen krass verändert wie GM, aber ... ach, guckt selbst! BMW, etwa:

first image
second image
twister icon

Oder Citroën:

first image
second image
twister icon

Jap, sie sind zwei einer ganzen Reihe renommierter Automarken, die von 3D zu 2D wechselten:

<em>Links alt, rechts neu.</em>
Links alt, rechts neu.

Neuster im Bunde ist KIA:

first image
second image
twister icon

Damit folgen die Automarken einem grösseren Trend: Flat design – vereinfachte, zweidimensionale Logos lassen sich auf Bildschirmen und in Miniaturform als App-Symbole besser wiedergeben. Der App-Markt hat dies längst umgesetzt. Wisst ihr noch, wie Instagram vor 2016 aussah?

<em>2011 (l.) vs 2016 bis heute.</em>
2011 (l.) vs 2016 bis heute.

Und so mussten auch die dreidimensionalen Logos, die in den 1980er- und 90er-Jahren bei Automobilfirmen beliebt waren, gehen. Diese Logos hatten Spiegelungen und Struktur, die darstellen sollten, wie die Embleme in Metall und Emaille auf einem echten Auto aussehen würden. Skeuomorphismus nennt man das – ein grossartiger Begriff, aber einer, der in Ungnade gefallen ist, da die digitale Kommunikation den Vorrang hat und die Logos nun hauptsächlich mit Blick auf Bildschirme entworfen werden.

General Motors macht also scheinbar einen Rückschritt, da das neue Logo ja eine Reflexion aufweist. «Haben die das aus einem Abfalleimer von 1995 ausgegraben?», fragte ein Facebook-User. Gegenüber der «Detroit Free Press» sagte ein GM-Sprecher, das Hellblau und die Spiegelung des Logos solle «an den klaren Himmel erinnern, den eine emissionsfreie Zukunft mit sich bringen wird». Und: «Das neue Logo soll eine modernisierte Version des blauen GM-Markenzeichens sein und gleichzeitig eine Anspielung auf das Erbe von GM sein».

Nun, General Motors – analog wie FCA, PSA oder Daimler AG – ist ein Konzern, keine Automarke. Auf den Kühlergrills seiner Autos prangen die Logos von Chevrolet, Daewoo oder Hummer, nicht aber GM. Und: GM hat gleich drei Varianten vorgestellt:

Flat Design – da haben wir's ja!

Etliche Automarken haben ihre Logos über die Jahrzehnte zum Teil krass verändert. Hier nur einige davon:

1 / 19
Automarken-Design früher vs heute
quelle: fca / fca
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Auto #unfucked

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Vergesst Markenlogos! Kühlerfiguren – die waren noch so richtig cool!

1 / 35
Kunst auf der Haube: Kühlerfiguren von anno dazumal
quelle: finesse-fine-art.com / finesse-fine-art.com
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

watson geht Offroaden

Abonniere unseren Newsletter

Wie das Coronavirus die Lunge zerstört
Was passiert eigentlich genau mit der Lunge, wenn man am Coronavirus erkrankt ist? Kann sich die Lunge von den Schäden wieder erholen? Ein deutsches Forscherteam liefert Antworten.

Eine schwere Covid-19-Erkrankung geht oft mit einer starken Vernarbung des Lungengewebes einher. Möglicherweise bringt Sars-CoV-2 die Fresszellen des Immunsystems dazu, Vernarbungsprozesse zu befeuern.

Zur Story