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Du fragst dich, wieso sich Schweizer Popstars kaum politisch äussern? Es ist die «Angst»

2018 war das Jahr des Protests. In anderen Ländern haben sich Popstars zu Wortführern des Protests aufgeschwungen. Doch in der Schweiz scheuen sich Popstars, Farbe zu bekennen

Stefan Künzli / CH media



«Wir haben die Macht, die Gesellschaft zu verändern», sagte Janelle Monáe vor einem Jahr an den Grammy-Verleihungen und läutete ein Popjahr ein, das rund um den Globus geprägt war von der Debatte um #MeToo, für die Gleichberechtigung von Frauen und gegen Sexismus, Ausbeutung und sowieso – gegen Präsident Donald Trump.

Es gab auch reaktionäre Ausfälle wie jene der deutschen Rapper Kollegah und Farid Bang, doch in seiner grossen Mehrheit nahm Pop eine emanzipatorische Rolle ein. «2018 war ein Jahr des Protests. Ein Jahr, in dem sich Pop und Politik trafen wie lange nicht mehr», schreibt das Magazin «Rolling Stone» in seinem Jahresrückblick.

FILE - In this March 14, 2014 file photo, Damon Albarn poses for a photograph during the SXSW Music Festival, in Austin, Texas.  Albarn's new album,

«Ich bin fest davon überzeugt, dass Musik eine emotionale Verbindung herstellen kann, zu der die Politik nicht in der Lage ist.»: Damon Albarn Bild: Jack Plunkett/Invision/AP/Invision

Diese politische Sensibilität manifestiert sich auch im Mutterland des Pop, in Grossbritannien. Dort lehnen sich wütende Stars wie Bob Geldof, Ed Sheeran, Rita Ora, Roger Taylor und Damon Albarn gegen den Brexit auf.

«Es ist eine verdammte Katastrophe», sagte kürzlich auch Sängerin Skin von Skunk Anansie. Sie ist überzeugt, dass die Musik «zusammen mit anderen Künsten zu einer Stimme für die Jugend» werde, die den Brexit abwenden könne.

In Frankreich haben die Gilet jaunes sogar ihre eigenen Chansons, «Die Franzosen sind unglücklich. Emmanuel – du lügst uns an. Das französische Volk findet dich zum Kotzen. Wir lassen uns nicht länger verarschen», heisst es in Chansons, die in den sozialen Medien millionenfach angeklickt werden und die unzufriedenen Franzosen auf die Strasse treiben.

Hausfrauen-Pop statt #MeToo

In Deutschland sind Udo Lindenberg, Campino und Herbert Grönemeyer zu den Wortführern des Protests geworden. Andere Musiker wie Casper, Materia und Kraftklub ergriffen sogar die Initiative und organisierten im September in Chemnitz das Festival #Wirsindmehr. Über 65000 Menschen solidarisierten sich mit den Opfern von Fremdenfeindlichkeit und protestierten gegen Rassismus, Nazis und die AfD.

Hier kannst du das ganze Konzert sehen:

abspielen

Video: YouTube/wirsindmehr

«Wir sind eine Art Gesinnungsfamilie, die zusammen einsteht für dieses freie, geile Land. Ich weiss, dass die meisten Menschen in Deutschland auf unserer Seite sind. Wir brauchen Visionen. Keine Grenzen, keine Mauern, sondern Menschenketten. Wir müssen die Ozeane retten, wir müssen den Klimawandel hinbekommen», sagte Lindenberg im Interview mit dieser «Schweiz am Sonntag» und ist überzeugt von der Kraft der Musik.

Dabei verweist er auf Woodstock und die Hippiebewegung, die dazu beigetragen haben, den Vietnamkrieg zu beenden. Sogar die sonst politabstinente Schlager-Queen Helene Fischer stimmte in den Chor ein: «Wir können und dürfen nicht ausblenden, was zurzeit in unserem Land passiert.»

50 Jahre nach Woodstock ist der Themenkatalog des Protests ungleich grösser geworden. «Die Zeiten, in denen sich jeder gemütlich auf seine Kernkompetenzen zurückziehen konnte und lieber nichts darüber Hinausgehendes sagen wollte, um ja nicht anzuecken, sind vorbei», schreibt der «Rolling Stone».

Härz statt #MeToo

Und in der Schweiz? Im Schweizer Pop, vor allem im Mundart-Pop, ist bei den erfolgreichsten Musikern von einer Protesthaltung kaum etwas zu spüren.

Statt #MeToo-Protest erobert die Hausfrauen- und Mama-Band «Härz» unsere Herzen. Statt gegen Fremdenhass zu protestieren, sind wir von «Heimweh» geplagt. Gölä mags «urchig» und Trauffer, der mit Abstand erfolgreichste Schweizer Musiker der letzten Jahre, beschwört «Schnupf, Schnaps und Edelwyss».

Überhaupt: 17 von 29 Schweizer Alben in der Jahreshitparade haben einen volkstümlichen oder Schlager-Hintergrund, die völlig polit- und protestfrei sind und traditionelle, konservative Werte transportieren.

«Die politische Abstinenz ist ein Ausdruck von Angst»

Endo Anaconda

«Leider widerspiegelt die Popmusik etwaige Proteste in einer Gesellschaft nur am Rand. Der erfolgreichste Popsong in Deutschland 1968, dem Schicksalsjahr des Protests überhaupt, war ‹Mama› von Heintje», sagte dazu Georg Schlunegger von Hitmill und geistiger Vater von «Härz» und «Heimweh». Das erklärt aber noch lange nicht die aktuelle Politabstinenz des Schweizer Pop im Vergleich zum Pop in den anderen Ländern.

Eine Frage der Mentalität

«Unsere Protestkultur scheint mir im Moment schon ziemlich mager zu sein. Es gibt nur noch wenige freche Stimmen à la Polo Hofer oder Endo Anaconda», sagt Rootsmusiker Richard Koechli und ortet die politische Zurückhaltung in der helvetischen Mentalität.

«Lautes Aufschreien liegt uns offenbar nicht. Vielleicht ist das tatsächlich unser Stil», sagt er und nimmt sich selbst in die Kritik.

«Ich wollte kürzlich einen offenen Brief an die Schweizer Musikelite schreiben: Wo zum Teufel bleibt euer Engagement in der Klimafrage?», sagt er und liess es dann doch bleiben. Ähnlich sieht es Sina: «Ich geb’s zu: Manchmal hätte ich gern ein Stück Joan Baez in mir.»

ARCHIV -- ZUM SDA-KULTURTEXT DES NEUEN ALBUMS VON SOPHIE HUNGER AM DIENSTAG, 28. AUGUST 2018 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -27.06.2018, Berlin: Die Schweizer Sängerin Sophie Hunger. (zu dpa «Berlin wirkt: Sophie Hunger tauscht Gitarre gegen Drumcomputer») Foto: Paul Zinken/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Paul Zinken)

Hält sich nicht zurück: Sophie Hunger. Bild: DPA

Natürlich gibt’s auch heute erfolgreiche Schweizer Musiker, die Stellung beziehen: Stephan Eicher, Zeal & Ardor oder Sophie Hunger zum Beispiel, doch die sind bezeichnenderweise auf einen internationalen Markt ausgerichtet und weniger abhängig vom kleinen Deutschschweizer Markt.

«Die politische Abstinenz ist ein Ausdruck von Angst», sagt Endo Anaconda. Tatsächlich ist ein Mundartsänger auf den kleinen Deutschschweizer Markt angewiesen. Das ist eine andere Situation als im grossen Deutschland.

Endo Anaconda erhaelt den Schweizer Musikpreis 2017 am Freitag, 22. September 2017, in der Kaserne Basel. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

«Pirat si | esch en Zuestand | vo der Seel»: Endo Anaconda Bild: KEYSTONE

Wer es aus politischen Gründen mit einem Teil der Bevölkerung verscherzt, hat es umso schwerer. «Es gibt viel zu verlieren», sagt dazu Koechli, «jeder ist deshalb mit seiner eigenen Karriere beschäftigt.» «Bloss nicht hinschauen», ergänzt Anaconda, «sie wollen in ihrer Idylle nicht gestört werden. Stattdessen schaut man nur auf den eigenen Bauchnabel. Es ist eine Frage der Mentalität, die sich fatal auswirken wird.»

«Es fehlt aber auch der Leidensdruck», sagt Koechli weiter. Und Chris von Rohr meint: «Wir sind hier nicht in Russland oder Frankreich. Ich finde populistische Mahnfinger-Popkultur wirkungslos. Da lob ich mir einen John Lennon, der sehr clevere, klare Botschaften brachte wie: ‹Give Peace A Chance›, ‹Imagine› oder ‹Working Class Hero›. Seine Songs bewirken langfristig mehr als durchlauferhitzendes, plattes Trommelfeuer.»

Bei Lo & Leduc ist Politik «ein Dauerthema». Das Duo äussert sich aber auch «eher zurückhaltend». «Es ist tatsächlich erstaunlich, wie selten wir alle auf die Strasse gehen. Ich nehme mich selbst davon nicht aus», sagt Lo und führt das auf den Wohlstand in der Schweiz zurück.

Lo & Leduc bestreiten das schwierigste Music-Quiz der Welt

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Video: watson/Laurent Aeberli, Nico Franzoni

«Wir haben vielleicht im Verhältnis – noch – eine kleinere Schicht von Menschen, die durch den Neoliberalismus, durch den Abbau des Sozialstaats in die Armut getrieben wird. Das Steuerparadies Schweiz sorgt zudem dafür, dass sehr viel Geld vorhanden ist.»

«Gölä und Trauffer spielen auf dem Oberdeck der Titanic. Dem Untergang geweiht.»

Endo Anaconda

Für und nicht gegen etwas

Im Vergleich geht es uns in der Schweiz gut, doch die Schweiz ist keine Insel der Seligen. Darin sind sich eigentlich alle einig. Chris von Rohr betont den verbindenden Charakter von Musik: «Ich habe letzthin lange mit Udo Lindenberg zu diesem Thema gesprochen. Wir glauben beide daran, dass Künstler zwar Impulse geben können, aber nur mit einer friedlichen ‹Come-together-message›. FÜR und nicht GEGEN etwas. Musik verbindet Meschen, egal wie unterschiedlich sie ticken. Das ist ihre Stärke. Und jede Revolution beginnt bei sich selbst.»

Endo Anaconda hofft dagegen auf die Protestbereitschaft der Jugend: «Die Jugend hat den Ernst der Lage erkannt. Das haben die Klima-Demonstrationen gezeigt. Doch von der Politik wird sie nur belächelt, infantilisiert kaltgestellt. Sollen sie sich doch im Jugendparlament austoben. Deshalb biete ich mich als Interimspräsident an, bis sie volljährig sind. Und wenn sie erwachsen sind, wird es einen Machtwechsel geben.»

Anaconda ist überzeugt, dass sich diese Protesthaltung auch kulturell auswirken wird: «Diese protestierende Jugend will keine Musik vom Bluemetrögli, keinen Heimatgroove. Das ist die Musik der Alten. Gölä und Trauffer spielen auf dem Oberdeck der Titanic. Dem Untergang geweiht.»

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87Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • cindy_527@hotmail.com 16.02.2019 23:16
    Highlight Highlight Aber Herr Künzli, Sie vermischen doch hier Dinge, die nicht zusammengehören:
    1. Was haben die Protestsongs der Gelbwesten mit Popmusik zu tun?
    2. Wie können Sie von Gölä, der als SVP-Nationalratskandidat gehandelt wird, behaupten, er äussere sich nicht politisch?
    3. Sina z. B. setzt sich doch ein für Flüchtlinge, wenn ihr Song „Himmel ob miär“ von der Glückskette am Sammeltag für Flüchtlinge gespielt wird.
    4. „Politisch“ und „Protest“ sind nicht Gegenteile von „traditionell“ und „konservativ“.
    5. Muss auch jede Politikerin in einer Band spielen, wenn jede Musikerin politisch aktiv sein soll?
  • Luky22 16.02.2019 10:13
    Highlight Highlight Roger Federer äußert sich auch nie politisch.
  • atomschlaf 16.02.2019 07:56
    Highlight Highlight Sorry, watson, bisschen peinlich, französische Künstler, die die gilets jaunes unterstützen mit Leuten wie Grönemeyer oder Lindenberg gleichzusetzen, die lediglich im grossen deutschen Chor "alle gegen die AfD" mitplärren und damit ihren Gratismut beweisen.
  • violetta la douce 16.02.2019 02:40
    Highlight Highlight Der Rentner Bob Geldof setzt sich gegen den Brexit ein ?
    Finde ich jetzt eher peinlich.
    So wie seine Musik.
    • blobb 16.02.2019 16:32
      Highlight Highlight peinliche Musik :D
      Wohl eher ein Phänomen der Neuzeit ;)
  • Laienprediger 15.02.2019 23:18
    Highlight Highlight Wieso sollte mich interessieren, was Musiker über Politik denken? Ich glaube nicht dass ein – sagen wir mal Endo Anaconda – klüger ist als ich.
  • S.Potter 15.02.2019 23:17
    Highlight Highlight Erlich gesagt, das Niveau bei den Watson Kommentaren ist ja bedenklich tief. Zudem empfinde ich es sehr linkslastig. Eigentlicih entspricht es jedoch der tendenziösen Berichterstattung von Watson. Dafür dass ihr euch als ohne bla bla , ohne Fakenews etc betitelt, fehlt mir hier eindeutig die Neutralität. Aus demselben Grund habe ich schon vor Jahren die AZ gekündigt. Das muss ich mir als SVP Wähler nicht antun, auch wenn in der Partei nicht alles nach meinem Gousto ist.
    • ChlyklassSFI 17.02.2019 09:35
      Highlight Highlight Nein, du musst dir überhaupts nichts antun. Auch nicht die SVP.
  • JJ17 15.02.2019 21:49
    Highlight Highlight Dem letzten Satz kann ich auch nicht zustimmen. Ich war im November am Trauffer Konzert im ausverkauften Hallenstadion. Das Publikum war vom Alter her sehr unterschiedlich, aber der Grossteil war unter 30 Jahren. Dass es nicht gerade die Musiker "der Städter" ist weiss ich, aber auf dem Land sind solche Künstler auch beim jüngeren Publikum äusserst beliebt.
  • salamandre 15.02.2019 20:01
    Highlight Highlight I schänke Dir mis Härz meh hani nid...
  • salliona 15.02.2019 19:54
    Highlight Highlight ähm. faber?
    • will.e.wonka 16.02.2019 12:05
      Highlight Highlight Auch der ist auchsehr auf den deutschen Markt ausgerichtet und nicht so sehr auf die Schweiz angewiesen.
  • nödganz.klar #161 15.02.2019 19:27
    Highlight Highlight Die Altrocker-Philosophie von Chris von Rohr in zwei Akten:

    1. Akt

    „Ich finde populistische Mahnfinger-Popkultur wirkungslos.“

    „Seine [John Lennons] Songs bewirken langfristig mehr als durchlauferhitzendes, plattes Trommelfeuer.»

    2. Akt

    „Es gibt gute Politiker in allen Parteien, ich denke da an Roberto Zanetti, Leutenegger und Estermann.“

    „ Linke sind einfach weltfremde Theoretiker und Naiv“

    Okay, mir fehlt einfach etwas die Logik, einerseits Populismus verurteilen, Zanetti aber toll finden. Lennons Message toll finden, Linke sind aber Naiv und weltfremd. Geht das auf?

    • nödganz.klar #161 15.02.2019 21:50
      Highlight Highlight Quelle für die Zitate aus dem 2.Akt:


      https://www.google.ch/amp/s/amp.schweizamwochenende.ch/menschen/streitgespraech-mit-pedro-lenz-und-chris-von-rohr-ich-sehe-keine-masse-ich-sehe-keine-abschottung-131056579

      (Im Grossen und Ganzen ein sehr interessantes Interview, ich verurteile übrigens NICHT die Meinung von Ch.v.R, sondern wundere mich einfach über gewisse Aussagen.)
    • violetta la douce 16.02.2019 02:37
      Highlight Highlight Nöd ganz...
      (Jetzt verstehe ich deinen Namen).
      Was Von Rohr sagt, geht sehr gut zusammen.
      Heute weht der Mainstream stark von links. In den Medien, und überhaupt in allen Sparten der Öffentlichkeit.

      Lennons Message war Spitze und Nötig.
      Heute ist der durchschnittliche Spiesser aber oft linksgrün angehaucht.
      Die Zeiten haben sich geändert und links sein bedeutet heute mithelfen, den Betton in die Köpfen zu mischen.

      Aber irgendwann kommt auch wieder eine Gegenbewegung.


    • Anna Landmann 16.02.2019 10:44
      Highlight Highlight 12: Nur weil offener Rassismus und sonstige Menschenverachtung heutzutage Konsequenzen haben, ist der Mainstream noch lange nicht links. Wir stimmen gegen mehr Ferien, gegen Erbschaftssteuern gegen Klimapolitik, you name it, Gras-Legalisierung ist soweit weg wie schon immer... Die Schweiz gehört politisch immer noch zu den konservativsten Länder der Welt.
  • simiimi 15.02.2019 18:45
    Highlight Highlight Hä? Gölä ist doch politisch. Aber offensichtlich nicht so, wie ihr euch das wünscht.
    • nödganz.klar #161 15.02.2019 21:52
      Highlight Highlight Politisch? Eher (Rechts-)Populistisch.
      Scheint auch der „Büezer“ des Volchs öfters mal zu verwechseln.

  • Turi 15.02.2019 18:04
    Highlight Highlight "wieso sich Schweizer Popstars kaum politisch äussern?"

    Die äussern sich doch politisch. Göläs Statements könnten nicht politischer sein. Doch ich schätze, es ist einfach nicht die (links-feministische) politische Ausrichtung, die die Medien tolerieren.
    • violetta la douce 16.02.2019 02:21
      Highlight Highlight Wer sich als Kulturpromi in der Schweiz (od. In Deutschland) politisch äussert, aber NICHT in links-feministischen Sinn, sondern rechts, oder auch nur ein wenig Islamkritisch, ist erledigt.
  • Flitzer 15.02.2019 18:02
    Highlight Highlight S.O.S!?
    • Red4 *Miss Vanjie* 15.02.2019 23:59
      Highlight Highlight Sind wir lieber froh zählen die nicht zu popstars ;)
  • Scrj1945 15.02.2019 18:00
    Highlight Highlight Schweizer pop“stars“? Kommt mir nur bobo in den sinn. Der hat seit jahrzehnten erfolg auch über die landesgrenzen hinaus. Von den hier aufgelisteten kenn ich die meisten nicht ausser trauffer und gölä. Der rest kann wohl kaum als star bezeichnet werden
    • H. L. 16.02.2019 00:50
      Highlight Highlight Bligg ist inzwischen auch ein Popstar. Und für DJ Bobo interessiert sich seit Mitte der 90er-Jahre ausserhalb unseres Landes niemand mehr.
    • atomschlaf 16.02.2019 07:57
      Highlight Highlight ...und zumindest Gölä äussert sich sehr wohl politisch. Bloss halt nicht so wie die Mehrheit der Journis es gerne hätte!
  • Smeyers 15.02.2019 17:50
    Highlight Highlight Politik ist Politik und Musik ist Musik. Mich interessiert der Musikgeschmack von Politikern herzlich wenig. Umgekehrt gilt das gleiche.
  • Darkside 15.02.2019 17:41
    Highlight Highlight Das Problem ist doch auch, ähnlich wie bei unseren Bundesräten, dass sich die hier genannten britischen Stars easy gegen den Brexit aussprechen können. Sie haben ausgesorgt, leben in ihren Villen, können ihre Rechnungen und Steuern locker bezahlen, haben keine Existenzängste und müssen nicht fürchten, dass ihnen irgendein Billigarbeiter den eh schon mies bezahlten Job wegnimmt. Der fortschreitende Sozialabbau, den wir den Rechten verdanken, betrifft sie auch nicht. Ist das noch glaubwürdig? Kann jeder für sich entscheiden.
  • Froggr 15.02.2019 17:37
    Highlight Highlight Logisch, wenn man ab jedem Müll gleich als Nazi beleidigt wird. Die Medien sind einfach kindisch und peinlich geworden.
  • pamayer 15.02.2019 17:35
    Highlight Highlight Chris von Rohr zitiert john Lennon.
    WTF.
    Und diskutiert mit Udo Lindenberg.
    WTF normal.
    von Rohr ist SVP Sympathisant.
  • sheimers 15.02.2019 17:23
    Highlight Highlight Früher war das noch anders. In meiner Sammlung habe ich noch eine LP mit dem Titel "Gegen Rassismus überall" aus den 80er Jahren, mit vielen damals bekannten schweizer Bands. Ebenso eine CD mit Liveaufnahmen vom Stop-F/A18 Festival. Vielleicht liegt es auch am Radio, das sich nicht mehr getraut Songs mit kritischen Texten zu spielen, weil immer gleich ein Spiessbürger den Ombudsmann ruft, wenn etwas nicht ganz neutral ist. In den 80ern liefen auf DRS3 noch die frechsten Sachen, ohne Rücksicht auf die politische und wirtschaftliche Elite.
    • sheimers 15.02.2019 17:31
      Highlight Highlight Hier ein Flyer vom Stop F/A18 Festival, mit vielen bekannten Namen.
      Benutzer Bild
    • violetta la douce 15.02.2019 18:39
      Highlight Highlight Völlig verkehrte Wahrnehmung.
      Früher war es anders weil auch die Zeiten anders wahren.
      Man musste sich wehren, weil gerade auf Jugendliche auch ein grosser Druck da war. Eine mieses Behandlung und keine Freiräume.
      Die Jugend von heute, hat nicht nur alles, es wird ihr regelrecht in den Allerwertesten geschoben.
      Auch der Rassismus von damals ist längst Geschichte.
      Die obligate, hysterische Gegenbewegung dazu dauert nun auch schon 20 Jahre an, und ist der beste Beweis für das Ende des Rassimus. ( zumindest im Westen)
  • Spooky 15.02.2019 17:20
    Highlight Highlight "...Rita Ora, Roger Taylor und Damon Albarn gegen den Brexit..."

    Und ich dachte immer, Rita Ora sei Tessinerin 🙈
  • j b 15.02.2019 17:12
    Highlight Highlight Mehr muss ich dazu nicht schreiben
    Benutzer Bild
    • Shaska 15.02.2019 17:37
      Highlight Highlight Darf sie deswegen keinen Penis tragen? Ich glaube du hast das Thema nicht begriffen.
    • nödganz.klar #161 15.02.2019 19:08
      Highlight Highlight Ok. Und weil eine Frau sich freizügig zeigt, ihren Körper zelebriert, und halt mal nen Umschnalldildo trägt, verdient sie keinen Respekt? Oder wie soll man diese Meme verstehen? Ein wenig lustige Incel-Right-Wing-Propaganda, um die Kommentarspalte etwas aufzuheitern?


      Sorry, wenn ich dir was falsches unterstellen würde, aber findest du das nicht etwas sehr platt und konservativ?
    • R. Peter 16.02.2019 10:01
      Highlight Highlight Doch, darf sie natürlich. Sie soll es dann einfach nicht als respektlos und sexistisch bezeichnen, wenn sie gefragt wird, pb sie twerken kann...
  • DemonCore 15.02.2019 17:10
    Highlight Highlight Biedere und selbstzufriedene Sattheit, das ist die neue Schweizer Mentalität. Geld wird für neue SUVs, die 20ste Drohne und die nächste Kreuzfahrt ausgegeben. Sicher nicht für eine/n Künstler/Künstlerin, die es wagt die Idylle zu stören.
    • violetta la douce 15.02.2019 18:43
      Highlight Highlight EU Fan.

      Die neue biederkeit, ist doch heute die Schweiz zu dissen. Weil der Bünzli glaubt, dass er dann cool sei.
    • DemonCore 16.02.2019 12:54
      Highlight Highlight Gerade weil ich Patriot bin, nehme ich mir das Recht zu kritisieren. Wir schützen unser Land und unsere Leute nicht, in dem wir vor dem Klimawandel den Kopf in den Sand stecken, oder es uns mit unseren Nachbarn verscherzen. Europa ist mit Trumps Amerika eine der letzten Bastionen der Menschenrechte, des Rechtsstaates, säkularer und aufgeklärter Gesellschaften. Globale Bedrohungen erfordern globale Antworten. Heidi-Idylle mit SUV und Malediven-Ferien sind dumpfer Konsumismus und verschärfen die Probleme, anstatt sie zu lösen.
  • Gzuz187ers 15.02.2019 16:46
    Highlight Highlight Weil wir im Bünzliland leben.
  • Com Truise 15.02.2019 16:44
    Highlight Highlight Bligg finde ich auch ein sehr interessantes Beispiel. Heutzutage Chart hits nach und nach, immer mit einer sicheren Distanz zu eindeutigen Politischen Meinungen. Vor 15 Jahren klang das noch ein wenig anders:
    Play Icon
    • R. Peter 16.02.2019 10:05
      Highlight Highlight Warum soll er auch freiwillig 30% der pot. Hörer wegen ihrer Meinung angreifen? Vielleicht hat er ja auch etwas Respekt gelernt...

      Politisch ist übrigens nicht gleichbedeutend mit sjw. Auch wenn der Artikel das so darstellt...
    • Signor_Rossi 16.02.2019 10:09
      Highlight Highlight Mit solchen Lieder würde er viel seiner neuer Fans verlieren und das ist ihm durchaus bewust
  • Füdlifingerfritz 15.02.2019 16:40
    Highlight Highlight Ich habe nie verstanden, warum es Leute interessiert, was Büne Huber, Sophie Hunger oder meinetwegen Trudi Gerster so zu aktuellen politischen Themen zu sagen haben. Bitten die auch Christian Levrat ihnen was vorzusingen?
    • H. L. 16.02.2019 00:52
      Highlight Highlight Trudi Gester lebt seit fünf Jahren nicht mehr. Nur so am Rande.
  • Füdlifingerfritz 15.02.2019 16:37
    Highlight Highlight Das tolle ist ja, dass es diesen Leuten nicht darum geht, dass sich Musiker irgendwie politisch äussern. Es geht ihnen darum, dass sie sich so äussern, wie Endo Anaconda und Co. das gerne hätten. Wenn Nemo morgen in einem Interview sagt: "Ich finde, wir sollten schauen, dass wir nicht jeden ins Land lassen und es schon noch einen guten Grentzschutz gibt" würden Sophie Hunger und Co. ganz bestimmt nicht sagen: "Oh, toll dass sich Nemo politisch geäussert hat, auch wenn es nicht meine Meinung ist". Sondern eher: "Nemo soll die Klappe halten, was weiss denn der schon." Sehr verlogen das alles.
    • violetta la douce 15.02.2019 18:53
      Highlight Highlight Ja genau.
      Der ganze Artikel macht schon auf „die Guten“ gegen „ die Pösen“
      Links, pro EU und Grenzen offen wie Scheunentore ist in diesem Artikel eindeutig als „gut“ bewertet.
    • Füdlifingerfritz 15.02.2019 23:11
      Highlight Highlight @12 Beispiele sind nicht so dein Ding, ne?
    • Tschounsy 15.02.2019 23:53
      Highlight Highlight Ähm ja. Wer Swag und Herz hat wählt auch Links. Wer Jack Wolfskin trägt und schlechten Sex hat Rechts. Und das meine ich nicht ironisch. Weil ist einfach so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Johnny_Hoeks 15.02.2019 16:36
    Highlight Highlight Ach. Dabei gab es doch gerade an den letzten "Swiss Music Awards" durchaus mit der wunderbaren Faber einen Künstler (der ausserdem dieses Prädikat auch verdient), der sich dezidiert zu den Befindlichkeiten und überhaupt äusserte.
  • Chrigi-B 15.02.2019 16:29
    Highlight Highlight Es interessiert mich nicht im geringsten was ein Popstar oder Gölä zu politischen Themen sagen. Wenn dir dein Bankkonto wichtig ist als öffentliche Person: Schnauze halten.
  • Dini_muetter 15.02.2019 16:15
    Highlight Highlight Man kann als Popstar nur mit der Welle schwimmen welche die Medien vorgeben. Schwimmt man dagegen wird mit geächtet! Hier liegt das wirkliche Problem!
    • violetta la douce 15.02.2019 18:55
      Highlight Highlight Stimmt schon. In der CH wirst du heute geächtet, wenn du als Popstar rechts bist.
      Vor 40 Jahren wars noch umgekehrt.
  • Mugendai 15.02.2019 16:13
    Highlight Highlight Liegt wohl daran, dass man heute fast gelyncht wird, wenn man es wagt, eine andere Meinung als der (mediale) Mainstream zu haben und - schluck - sogar auszusprechen.
    • H. L. 16.02.2019 00:55
      Highlight Highlight Da hast du Recht. Wehe jemand wagt es, sich für stabile Beziehungen mit der EU auszusprechen.
  • Darkside 15.02.2019 16:07
    Highlight Highlight Und die, die es tun sollten besser die Klappe halten...
  • Gustav.s 15.02.2019 16:04
    Highlight Highlight Traufers Musik ist nicht die Musik der Alten. Ich bin nicht mehr der jüngste und kann mich eigentlich nur wundern wie (deutsch) schweizerisch die Jugend heute abgeht.
    Wir hätten in den 80er sowas niiiiie auf unsere Plattenspieler gelegt. Vielleicht Polo aber das war's dann schon.
    • B-Arche 15.02.2019 16:17
      Highlight Highlight Es ist die jahrelange Einlullung der Jungen von einer Schweiz die ständig in Gefahr sei vom bösen Ausland, der bösen EU, und alles ginge verloren. 30 Jahre SVP hinterlassen Spuren.
      Wenn man nun das Gefühl hat dass alle um einen herum etwas auszusetzen haben zieht man sich zurück. Die Schweiz als Oase und geschlossene Gesellschaft, bereit gegen alles von draussen zu kämpfen (ausser dem Geld, das soll bitte weiterhin in die Oase Schweiz fliessen).

      Diese geschlossene Schweizer Gesellschaft ist der Normalfall, ich erinnere nur an den Schweizermacher. Der Aufbruch in den 1990ern war die Ausnahme.
    • Zauggovia 15.02.2019 16:32
      Highlight Highlight @Barche: in welcher geschlossenen Anstalt lebst du, dass du die Schweiz als geschlossen wahrnimmst? Die Schweiz ist wohl eines der offensten Länder Europas, siehe Ausländeranteil.
      Und dass du den Schweizermacher als Dokumentarfilm ansiehst, erklärt auch einiges.
  • TheOnlyZeus 15.02.2019 16:02
    Highlight Highlight Ist es überhaupt nötig? Warum sollte die Meinung eines Popstars wichtiger sein als z.B. meine?
    • FrancoL 15.02.2019 17:05
      Highlight Highlight Es geht nicht um die Wichtigkeit, es geht darum dass viele "nicht Musiker" eher Meinungen äussern und bei den Musikern in der Schweiz die Meinung offensichtlich weniger externiert wird.
    • R. Peter 16.02.2019 10:15
      Highlight Highlight https://www.watson.ch/schweiz/musik/950703794-goelaegate-volkswagen-distanziert-sich-von-goelaes-aussagen


      ... nur die RICHTIGE Meinung ist akzeptiert...
    • FrancoL 16.02.2019 12:33
      Highlight Highlight @R. Peter; Jeder darf sich von jeder Meinung distanzieren, ein Teil unserer Freiheit.
  • Nonkonformist 15.02.2019 16:01
    Highlight Highlight Ich finde es sogar sehr erfrischend bleibt der "Protest" von Schweizer Musiker grösstenteils aus. Es gibt im Grunde auch nichts wogegen man sinnvollerweise protestieren müsste. Uns geht es gut. Und das darf man auch mal geniessen. Ich kenne ja die politischen Einstellung der meisten Schweizer Muisker und ich höre ihre Musik trotzdem. Gerade weil ich in der Muisk keine Politik will. Und ich will auch keine politisierende Musiker. Musiker sollen Musik machen und Politiker Politik. Alles andere ist mühsam.
    • Rabbi Jussuf 15.02.2019 16:33
      Highlight Highlight Ganz besonders wenn dann die schwachsinnigsten Statements vom Stapel gelassen werden, wie von einigen deutschen "Grössen".
    • Zwerg Zwack 15.02.2019 17:22
      Highlight Highlight Genau, immer diese mühsamen musizierenden Politiker! 😉
  • dechloisu 15.02.2019 16:01
    Highlight Highlight Diese Fragen habe ich mir auch schon gestellt.

    Vor allem im Zusammenhang mit Bligg.
    Ich denke sein Problem ist dass er zu viele Fans aus dem bürgerlichen Lager hat. Sein Volks HipHop ist am Ende des Tages nur "Schlager für coole" vom Land.

    Wäre er doch bei seiner Musik geblieben
    • pluginbaby 15.02.2019 17:12
      Highlight Highlight Bligg ist in einem Quartier voller Ausländer und Integrationsproblemen aufgewachsen, er hätte also sehr wohl etwas zu erzählen zum Thema.

      Nur hat er wohl erkannt dass nicht jeder Wurstpromi seinen Senf dazugeben sollte...
    • Signor_Rossi 16.02.2019 10:13
      Highlight Highlight Bligg ist im beschaulichen Bubikon im Zürcher Oberland aufgewachsen
  • Cpt. Jeppesen 15.02.2019 16:01
    Highlight Highlight Ich denke das Problem liegt tiefer. Die Deutsch-Schweizer sind generell nicht sehr kritikfähig (Ausnahmen bestätigen die Regel). Direktes Ansprechen von Misständen ist im Deutsch-Schweizer Sprachraum verpönt. Man redet lieber um den heissen Brei herum, als die Dinge beim Namen zu benennen, es könnte sich jemand verletzt fühlen.
    Dieses Verhalten beobachte ich in allen Schichten der Gesellschaft. Für Ausländer, die neu in der CH-Arbeitswelt sind, ist dieses oft ein grosses Problem, da sie sich gewohnt sind die Dinge beim Namen zu nennen und wenn man es hier macht wird man danach geschnitten.
    • saukaibli 15.02.2019 16:18
      Highlight Highlight Hm, kann es sein, dass ich deshalb immer anecke? Ich stimme dir zu 100% zu, deshalb ist es auch fast unmöglich gute Satire zu machen in der Schweiz. Da sind gleich alle beleidigt und rufen den Ombudsmann um zu jammern.
      Allerdings ist politische Musik genau dazu da um aufzurütteln, auch mal jemandem ans Schienbein zu pinkeln. Ich glaube das Problem sind vor allem die Plattenfirmen, die Angst haben ein paar Alben weniger zu verkaufen, aber nicht nur in der Schweiz, das ist ein internationales Problem. Es sollen ja Hits produziert werden, nicht nur Musik.
    • violetta la douce 15.02.2019 19:06
      Highlight Highlight Also diejenigen die poltern und damit anecken sind oft die Deutschen. Ansonsten seh ich nicht allzu grosse Probleme.
      @Saucheib
      Mit gute Satiere meinst du sicher linke Satire ?
      Nicht wahr?
      😏
    • R. Peter 16.02.2019 10:17
      Highlight Highlight Sl wie Gölä, als er sich poitisch (aber leider FALSCH) äusserte?

      https://www.watson.ch/schweiz/musik/950703794-goelaegate-volkswagen-distanziert-sich-von-goelaes-aussagen
  • Faceoff 15.02.2019 16:00
    Highlight Highlight Ich schätze es sehr, dass dies hierzulande nicht so im Vordergrund steht. Das selbe gilt für den Sport, der ebenfalls deutlich weniger politisch aufgeladen ist als in anderen Ländern.

    Politische Mitbestimmung und direkte Demokratie machen viel aus. Die Leute können sich in offiziellen Gefässen häufig mitteilen. Dadurch sinkt das Bedürfnis, dies in anderen Situationen zu tun.
  • AquaeHelveticae 15.02.2019 15:58
    Highlight Highlight Ich kann für mich selber denken. Dazu benötige ich keine Unterstützung von Musikern.
    Seitens der Musiker interessiert mich nur eines: Die Musik.
  • Chili5000 15.02.2019 15:52
    Highlight Highlight Schweizer Popstars? Selten so gelacht...
  • Zauggovia 15.02.2019 15:51
    Highlight Highlight Aber Wehe jemand äussert sich mal politisch entgegen dem linken Medienmainstream (siehe Gölä) und bäm: Shitstorm
    • ujay 15.02.2019 16:33
      Highlight Highlight 😂😂😂linker Medienmainstream😂😂😂
    • Füdlifingerfritz 15.02.2019 16:39
      Highlight Highlight Genau so ist es. Es geht den Campinos, Endos und Sophie Hungers dieser Welt nicht darum, dass sich andere politisch äussern. Sondern darum, dass sie das sagen, was sie selber denken. Verlogen und scheinheilig ist das.
    • FrancoL 15.02.2019 17:13
      Highlight Highlight Ich kenne viele die Gölä zugejubelt haben, viele die den Spruch von Chris von Rohr über das Herz und Vernunft applaudiert haben.
      Also scheint Ihre Aussage da nicht gerade so aussagekräftig zu sein.

      Dann stellt sich auch die Frage:
      Sind alle die die Aussagen von Gölä nicht mögen nur im Mainstream unterwegs oder können diese Kritiker sich vielleicht auch ein selbstständig Urteil gebildet haben, auch wenn Sie Zauggovia vielleicht sich dies kaum vorstellen können?
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