Schweiz
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ZUM THEMA DIESELGATE UND DER DURO AN DER WINTERSESSION, STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, 4. DEZEMBER 2017, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – A Euro GMTF/armored crew transport vehicle of the Swiss Armed Forces, pictured in Hinwil in the Canton of Zurich, Switzerland, on July 17, 2014. (KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Ein Euro GMTF/Gepanzertes Mannschaftstransportfahrzeug Duro der Schweizer Armee, aufgenommen in Hinwil, am 17. Juli 2014. (KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Ein ausländischer Konzern wird fortan Wartungsarbeiten an den 2220 Armeelastwagen Duro ausführen. Bild: KEYSTONE

Skandal beim VBS: 120 Schweizer Firmen verlieren Aufträge – an ausländischen Konzern



Das VBS nimmt 120 Schweizer Firmen wichtige Aufträge weg und schanzt sie unter der Hand der Thurgauer Panzerfabrik Mowag zu, die zum amerikanischen Rüstungskonzern General Dynamics gehört. Die Mowag reicht die Aufträge in einem intransparenten Verfahren dem schwedischen Fahrzeugbauer Scania weiter, wie die «SonntagsZeitung» berichtet.

Bei den Aufträgen handelt es sich um die jährlich wiederkehrenden Wartungsarbeiten der 2220 Armeelastwagen Duro. In den letzten zehn Jahren hat das VBS für die Unterhaltsarbeiten rund 40 Millionen Franken ausgegeben – die gehen jetzt ins Ausland.

Unternehmen auf VBS-Aufträge ausgerichtet

Für die betroffenen Garagisten ist dies besonders bitter. Einer davon ist David Glauser aus Heimberg im Kanton Bern. Die VBS-Aufträge machten bis zu 70 Prozent seiner Arbeit aus. Beat Wehren aus Hasliberg im Berner Oberland musste sogar investieren, um solche Unterhaltsarbeiten ausführen zu können. So besuchte er einen Kurs und kaufte extra eine Hebebühne.

Und jetzt sind alle Aufträge weg – ohne Vorwarnung. Laut der «SonntagsZeitung» seien die 120 Unternehmen von der Mowag aufgefordert worden, sich für die Vergabe weiterer Aufträge zu bewerben. Aber alle sollen eine Absage erhalten haben – die Anfrage war eine einzige Farce. 

Nicht der erste Skandal

Ob mit der intransparenten Vergabe Steuergelder gespart werden ist fraglich. Viele Gewerbler sind erzürnt. Vor drei Jahren hatten die Duros bereits einmal für einen Skandal gesorgt: Das VBS hatte beschlossen, die 20-jährigen Kleinlaster zum exorbitanten Preis von 200'000 Franken pro Stück zu modernisieren.

Schon diesen Auftrag im Umfang einer halben Milliarde Franken hatte die Mowag bekommen. Das VBS rechtfertigte die Vergabe damals unter anderem damit, dass die Panzerfabrik an viele Schweizer Firmen Unteraufträge verteilen wird. Das Parlament hat das Geschäft aufgrund dieses Versprechens gutgeheissen. Nun sieht sich das Gewerbe geprellt. (vom)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Boerig 05.02.2019 17:14
    Highlight Highlight Tja, Versprechungen und Beteuerungen haben kurze Beine, schliesslich geht es um viel Geld, und dieses kann man ja kaum den kleinen Playern überlassen (welche, igitt, noch Steuern bezahlen müssen, welche Verschwendung!), das soll brav dorthin kanalisiert werden, wo eh schon alles Geld hinfliesst und praktisch unversteuert bleibt. Und da es sich ja schon um öffentliche Gelder handelt, ist die Entscheidung noch einfacher. Siehe Cum-Ex etc.
  • Tobsol 04.02.2019 20:21
    Highlight Highlight Bitte recherchiert die Ursachen, @watson, immerhin suggeriert ihr hier Korruption.

    Einfach zu schreiben, wie unschön es für die Betriebe ist, die den Auftrag nicht bekommen haben, macht nur Stimmung, aber keinen Sinn.
  • alter Esel 04.02.2019 19:10
    Highlight Highlight Jo, Frau Amherd, jetsch geitsch los!!
  • Henri Lapin 04.02.2019 13:05
    Highlight Highlight Wechselt demnächst jemand vom VBS zu Mowag?
  • Töfflifahrer 04.02.2019 13:02
    Highlight Highlight Trügt das Gefühl oder verschleudert der Bund immer mehr unserer Steuergelder ins Ausland? Zahlen die denn bei uns Steuern, AHV, etc.? Wohl nicht!
    Dieses Arrogante Gebaren, mit der Ausrede es sein billiger, hängt mir langsam zum Hals raus. Aufträge in der Schweiz sichern Arbeits- und Lehrplätze, finanzieren AHV und Steuern! Darf dies einfach so bei der Kalkulation ausser acht gelassen werden? Meiner Meinung nach NEIN!
    • Käpt'n Hinkebein 04.02.2019 13:59
      Highlight Highlight Das Beschaffungsrecht sieht nun mal gewisse Regeln vor. Dieselben Regeln erlauben Schweizer Firmen schliesslich auch, Aufträge im Ausland zu erhalten. Das sichert auch Arbeits- und Lehrplätze und finanziert AHV und Steuern.
  • p4trick 04.02.2019 12:13
    Highlight Highlight Als Skandal sehe ich eher all die kleinen Schweizer Firmen die v.a. in Bern nur existieren weil sie Aufträge vom Bund zugeschachert bekommen. Der Bund soll wirtschaftlich agieren um die Kosten tief zu halten. Da gäbe es noch viel aufzuräumen v.a. in der IT
    • cgk 05.02.2019 21:01
      Highlight Highlight Kleine Firmen arbeiten oft effizienter und günstiger. Zudem bilden sie deutlich mehr Berufsleute aus.
  • Fischra 04.02.2019 11:56
    Highlight Highlight Letztlich hat dieser ausländische Konzern seine Mitarbeiter auch hier in der Schweiz. Es ist nicht so das diese Erträge ins Ausland fliessen.
    • Grundi 04.02.2019 13:25
      Highlight Highlight Der Auftrag würde von der Mowag an Scania weitergegeben.
      Also noch weiter ins Ausland
    • Seppo 05.02.2019 01:31
      Highlight Highlight @Grundi: Scania hat ca. 300 Mitarbeiter in der Schweiz. Der Hauptsitz ist in Kloten. Also nix mit Ausland.
    • Fischra 05.02.2019 12:29
      Highlight Highlight Grundi haben Sie sich such schon gefragt wo denn die Leute von Scania arbeiten? Ich bin grundsätzlich gegen diese Duro Geschichte gewesen. Aber ob das jetzt Hinz und Kunz macht oder Scania, das spielt keine Rolle. Das alles sind Arbeitsplätze hier in der Schweiz und nicht mehr oder weniger.
  • Joe Smith 04.02.2019 11:51
    Highlight Highlight Dass ein Garagist es nicht toll findet, wenn er einen seit Jahren sicheren automatischen Dauerauftrag verliert, ist nachvollziehbar. Mich würde auch die andere Perspektive interessieren. Schliesslich ist es nicht die Kernaufgabe der Armee, die Schweizer Garagisten zu subventionieren.
    • Töfflifahrer 04.02.2019 13:04
      Highlight Highlight Nein, aber bei er Vergabe dafür zu sorgen, dass die Ausgaben in der Schweiz und für die Schweiz getätigt werden. Dies zum Erhalt der Arbeitsplätze und der AHV, von den Steuern selbst rede ich mal nicht.
    • Joe Smith 04.02.2019 13:45
      Highlight Highlight Töfflibueb: Nein, es ist auch nicht die Kernaufgabe der Armee, Steuern, Arbeitsplätze und AHV zu erhalten. Wenn Steuern, Arbeitsplätze und AHV wirklich die Kernaufgabe der Armee wären, dann sollte man sie sofort abschaffen, denn damit würde man dieses Ziel viel eher erreichen.
    • Zap Brannigan 04.02.2019 21:02
      Highlight Highlight Einverstanden. Trotzdem darf man erwarten, dass Armeeaufträge transparent und ohne den leisesten Zweifel am Verfahren vergeben werden. Der Auftrag wurde nie WTO Konform ausgeschrieben, weil man das für Rüstungsgüter nicht muss. Der Auftrag wurde freihändig and die Mowag vergeben. Und diese hat ihn an Scania untervergeben. Mowag verdient daran mit. Also geht es offenbar billiger. Warum den Vertrag nicht direkt an Sania vergeben und sich die Durchreichegebühr für Mowag sparen? Solche Dinge gehören sauber begründet.
  • DerewigeSchweizer 04.02.2019 11:31
    Highlight Highlight Bakshish ...

    Und nein, es spielt keine Rolle von welcher Partei die Verantwortlichen sind, denn alle andern Parteien sind fröhlich mit im Boot: Zauberformel.

    Die Schweiz hat keine relevante parlamentarische Opposition,
    sodass die seit 60 Jahren herrschende Regierungsmehrheit seitens der Wählerschaft keine Konsequenzen zu befürchten hat.
    Die können nach Lust und Laune (oder Bakshish) schalten und walten wie sie wollen ... dem Bürger steht keine Alternative zur Wahl.

    Das nennt sich hierzulande "beste Demokratie der Welt".
    • Käpt'n Hinkebein 04.02.2019 13:17
      Highlight Highlight Die Schweiz braucht nicht wirklich eine parlamentarische Opposition, weil sie auch keine parlamentarische Mehrheit hat geschweige denn eine Einparteienregierung, gegen die Opposition geführt werden müsste. Das nennt sich zurecht beste Demokratie der Welt, verglichen mit andern Ländern, die einmal pro Jahr Neuwahlen ausrufen müssen. Das Zauberwort hier ist nicht "Zauberformel", sondern "Kompromiss".
    • DerewigeSchweizer 04.02.2019 14:48
      Highlight Highlight "Einparteieinregierung" ...
      Oftmals sind es ja Koalitionspartner, die sehr ähnlich sind.
      Z.B. CDU/FDP.

      Aber nicht alle zusammen, von SPS bis SVP.
      So eine Art Birchermüsli-Regierung; alle dabei, alle einverstanden, das hat die Schweiz.

      Wie gesagt: Es ist nicht von Belang, ob die Verantwortlichen der Armeebudgeabzocke von der SVP sind, denn die SPS ist einverstanden.
    • Käpt'n Hinkebein 04.02.2019 14:59
      Highlight Highlight Ich habe deinen Kommentar jetzt mehrmals gelesen und begreifen beim besten Willen nicht, was du damit sagen möchtest. Was die CDU und Koalitionspartner mit dem Ganzen zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Existiert beides nicht im Politiksystem der Schweiz. Du scheinst hier die Schweiz und Deutschland zu verwechseln.

      Und was genau ist die "Armeebudgeabzocke"?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheimers 04.02.2019 10:57
    Highlight Highlight Die betroffenen Firmen liefern selbst alle gerne ins Ausland, aber jammern wenn mal ein Auftrag ins Ausland geht. Verständlich, aber kein Grund zur Empörung sondern ein normaler Vorgang in einer liberalen Wirtschaft.
    • Rim 04.02.2019 13:04
      Highlight Highlight Nicht ganz korrekt: Die Armee ist eine Institution der CH Eidgenossenschaft und wird durch unsere Steuergelder finanziert. Die Armee ist also kein privatwirtschaftliches Unternehmen. Es ist
      deshalb angebracht, wenn sich das CH Gewerbe (auch Steuerzahler und Arbeitgeber) wie auch Nichtgewerbler an diesem, absolut nicht normalen, Vorgang stören. Das gehört korrigiert, Ueli Maurer!
  • Yogi Bär 04.02.2019 10:15
    Highlight Highlight Traurig wiederum verlieren kleine regionale Firmen ihren Auftrag und werden durch einen Multinationalen ersetzt.
  • WID 04.02.2019 09:37
    Highlight Highlight Macht Scania die Wartung im Ausland? Wohl kaum. Wo ist der Skandal?
    • dorfne 04.02.2019 09:57
      Highlight Highlight Der Gewinn wird aber bestimmt ins Ausland fliessen und nicht in der CH versteuert.
    • WID 04.02.2019 10:32
      Highlight Highlight @mogad: Darft der Bund keine Auftrage mehr an ausländische Firmen vergeben? Das wäre dann Protektionismus. Und Scania hat übrigens durchaus Steuerdomizile und diverse Standorte in der Schweiz.
    • sheimers 04.02.2019 11:06
      Highlight Highlight Glaub ich kaum, der Gewinn geht doch an den Mowag-Filz (in welchen Parteien sitzen die Manager wohl?), Scania wird zu günstigen Marktpreisen arbeiten. Die Rechnung ist doch folgende: Wucherpreis für den Steuerzahler minus billiger Subunternehmer gleich Managergehälter, Boni und Dividenden.
  • Baccaralette 04.02.2019 09:23
    Highlight Highlight Oh. Wundert mich jetzt nicht wirklich.

    Ich habe ein Vergabeverfahren hautnah mitbekommen, bei dem der Bewerber die ganze Infrastruktur des VBS aufgebaut hat und jahrelang betreut und gewartet hat.
    Die Vergabekriterien waren auch hier undurchsichtig, den Zuschlag hat nun ein Mitbewerber erhalten, der laut Handelsregister u.a. einen Pizzalieferdienst betreibt.
    Die Ersatzteile sind z.T. Eigenanfertigungen, die derjeniger, der jetzt den Zuschlag erhalten hat, nicht herstellen kann.
    Sein Angebot war etliches unter einer realistischen Eingabe.
    • Findolfin 04.02.2019 09:31
      Highlight Highlight Dein Erlebnis erinnert mich etwas an den Film "War Dogs".
    • Käpt'n Hinkebein 04.02.2019 09:49
      Highlight Highlight Ich sehe das Problem nicht. Pizzalieferdienst klingt doch toll?

      Noch zum eigentlichen Thema. Von welcher Seite her hast Du denn das Verfahren miterlebt, Baccara?
    • Joe Smith 04.02.2019 11:48
      Highlight Highlight Pizza statt Kanonen klingt jetzt erst mal gar nicht so unsympathisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fidget 04.02.2019 09:15
    Highlight Highlight Das ist unschön, dass die Wartungsarbeiten ins Ausland gegeben werden. Ich dachte aber immer, dass die Logistikzentren der Armee die Wartungen ausführen, also in Eigenregie. Wozu haben die sonst so umfangreiche Werkstätten? Zum Garagisten aus Heimberg kann man sagen, dass es unternehmerisch sehr riskant ist, wenn man von einem Grosskunden (70%) abhängig ist. Solange sich nichts ändert, ist alles ok. Aber wehe der Auftraggeber springt ab, dann steht die Firma schnell vor dem Abgrund.
  • tomdance 04.02.2019 09:08
    Highlight Highlight Und was ist hier nun der Skandal? Dass auch das VBS anfängt, marktwirtschaftlich zu arbeiten? Dass verschiedene Handwerker ein Klumpenrisiko eingegangen sind? Dass das VBS auch Geld im Ausland ausgibt? Ich sehe noch keinen Skandal.
  • Eine_win_ig 04.02.2019 08:58
    Highlight Highlight Nochmal zum mitschreiben für alle.

    - Das VBS gehört zum Bund.
    - Der Bund muss jeden Diensleistungsauftrag (darunter fallen Instandhaltungen) über CHF 230'000.- nach WTO Richtlinien ausschreiben.
    - Die Bewerbungen müssen dann gemäss WTO Richtlinien beurteult werden.

    So kommt es dazu, dass die Armee im Ausland Instrumente einkauft, die Fahrzeuge im Ausland repariert werden, etc.
    • Käpt'n Hinkebein 04.02.2019 09:19
      Highlight Highlight Grundsätzlich richtig. Gemäss Sonntagszeitung wurde dieser Auftrag aber nicht ausgeschrieben, sondern unter der Hand vergeben. Das Beschaffungsrecht sieht für Waffen, Munition oder Kriegsmaterial einen Ausnahmetatbestand vor. Scheint wohl angewendet worden zu sein.
    • Pafeld 04.02.2019 09:27
      Highlight Highlight Jein. Für Rüstungsgüter gibt es da sehr wohl Ausnahmen. Militärische Geheimhaltung und so.
    • Astrogator 04.02.2019 09:42
      Highlight Highlight Nochmals zum mitschreiben für alle, gerade wenn es um Rüstung geht hat man weit reichende Möglichkeiten in der Azsschreibung.

      Und zum Duro: Wenn eine Revision mehr kostet als eine Neuanschaffung, dann hat wohl nicht das günstigste Angebot gewonnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 04.02.2019 08:11
    Highlight Highlight Das ist ein Lehrstück in bürgerlicher Klientelpolitik! Bevor sich nun alle aufregen, dass die Gschpöndli unserer Parlamentarier ihre Aufträge verlieren, blicken wir doch kurz zurück. War es nicht unser bürgerliches Parlament, dass eine Sanierung ausarbeitete, die geschätzt doppelt so teuer ist, wie die Anschaffung von 3000 neuen Fahrzeugen? Und jetzt regen sich unsere „Wirtschaftsparteien“ darüber auf, dass die Mowag „unternehmerisch“ Aufträge verteilt? Wie wärs, wenn die Bürgerlichen das nächste mal ihre Arbeit tun und nicht ihre Freunde beschenken? Nur so als Vorschlag...
    • 7immi 04.02.2019 08:59
      Highlight Highlight @platon
      wie um Himels Willen kommst du auf die Idee, dass die Sanierung doppelt so teuer ist wie der neukauf? das entbehrt ja sämtlichen Fakten. Erstens wurde der damalige Preis nicht inflationsbereinigt in den Medien verwendet, die Anschaffung war teurer als die Sanierung. Zweitens kann man nicht 3000 neue Duros kaufen, da sie nicht mehr hergestellt werden. Der meistens als Konkurrent aufgeführte Unimog erfüllt das Pflichtenheft nicht. Wenn du also schon kritisierst, dann mit Fakten und nicht einfach "geschätzt".
    • 7immi 04.02.2019 10:21
      Highlight Highlight @astrogator
      auch das sind keine Fakten, lediglich Zeitungsartikel. Bei keinem wird die Teuerung berücksichtigt oder die Ausstattung. Bei keinem die gesetzlichen Hintergründe, dass nur der Lizenzinhaber (mowag) Studien erstellen darf. Aber Hinterfragen ist halt anstrengend, lieber einen Link posten oder gar zwei. Braucht keine Fachkenntnisse und man hat das Gefühl man habe Fakten gefunden.
      Alleine schon das ESP/ABS System kostet eine Stange Geld...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 04.02.2019 07:35
    Highlight Highlight Das ist vielleicht nur ein Missverständnis. Die Amis von Mowag verwechseln Schweiz und Schweden. Ein Klassiker.
    • Trollerix 04.02.2019 08:45
      Highlight Highlight 😂
  • TheDoctor 04.02.2019 07:33
    Highlight Highlight Ganz ehrlich: Es muss doch in erster Linie um die Bedürfnisse der Armee gehen, nicht um die Privatwirtschaft. Der Staat soll sich ja nicht in die Wirtschaft einmischen heisst es immer von den Bürgerlichen. Wenn das schon die Devise ist, hat sich die Armee doch auch daran zu halten.
    • dorfne 04.02.2019 10:11
      Highlight Highlight Das Verhalten des jahrzehntelang unter SVP-Führung stehenden VBS kontrastiert heftig mit der Schweiztümelei dieser Partei: Fahnenschwinger, Treicheln und Jodelchörlis an jeder Delegiertenversammlung. Wie die Pilzfäden den Waldboden, so durchdringt der Filz das VBS. Überall, wos um viel Geld geht lauern mächtige Lobbies und Korruption. Da kann ich BR Amherd nur ein dickes Fell wünschen. Ihr wird es als Einzelperson kaum gelingen diesen Filz zu beseitigen. Sie wird nur den Kopf dafür hinhalten müssen.
  • Mc mark 04.02.2019 07:29
    Highlight Highlight Ich finds gut. Wir haben die Armee auch immer gnadenlos abgezockt, bei den privaten hingegen kaum Gewinn erwirtschaftet. Die Leute die da entscheiden sind alt und die unternehmen die bei der Ausschreibung bevorzugt werden ein Schatten ihres damaligen erfolges. Viele Kleinunternehmen, die den digitalen Sprung nicht geschafft haben leben heute von Bankkredit zu Bankkredit. Das ist die neue Seuche seit dem letzten Wirtschaftscrash 2008. Die CH hat tausende solcher Zombieunternehmen.
  • Ökonometriker 04.02.2019 07:23
    Highlight Highlight Und da hatte man doch immer den Eindruck, dass Beamte hart arbeiten und die Extrameile gehen. Ich bin entsetzt festzustellen, dass dem nicht so ist.
  • Miikee 04.02.2019 06:56
    Highlight Highlight Es ist unglaublich. Also ist die Armee nicht einmal mehr für die Wirtschaft zu gebrauchen.

    Wer hatte da nur die Finger im Spiel. @Watson könntet ihr eine Liste mit den Verantwortlichen Politikern generieren. Ich möchte meine Stimme im Inland an die richtigen Personen vergeben.
    • TheDoctor 04.02.2019 09:05
      Highlight Highlight Isch äuä ziemlich eifach: Wähl die Linke.
    • dorfne 04.02.2019 10:13
      Highlight Highlight Oder stärke BR Amherd, indem Du als Bürgerlicher CVP statt SVP/FDP wählst.
  • malu 64 04.02.2019 06:53
    Highlight Highlight Wer hatte bis anhin die Verantwortung im VBS? War das nicht ein Mitglied einer sogenannten Volkspartei?
  • Bartli303 04.02.2019 06:52
    Highlight Highlight Ich finde, dass scania die duros gleich behalten soll und im Falle eines Krieges, die Schweden den duro gegen die Schweiz einsetzt.
    Was auch noch lustig wär, wenn die Chinesen bei scania spionieren (was der rote Drache ohnehin tut) und den duro in china nachbaut, um ihn uns dann für 20% des aktuellen preises anbieten.
    • dorfne 04.02.2019 10:14
      Highlight Highlight Das kann unmöglich ironisch gemeint sein, da jetzt schon zu wahr(scheinlich),
  • Driver7 04.02.2019 06:46
    Highlight Highlight Die Behörden müssen eine Ausschreibung machen und müssen dann das günstigste Angebot nehmen, da gibt es keine Wahlmöglichkeit. Ausserdem ist es klar das sie statt vielen Kleinaufträgen einen Grossen vergeben, da jede Ausschreibung extrem Aufwändig ist. Auch das Aufteilen in viele kleine Aufträge unter die WTO Grenze ist schnell illegal wenn dann eine Firma mehrere Aufträge bekommt. Und das managen von 30 Firmen die ein Fahrzzeugtyp warten ist schlicht auch nicht sinnvoll
    • Harri Hirsch 04.02.2019 06:59
      Highlight Highlight Ehm, sie haben aber schon gelesen, dass das Ganze eben nicht richtig ausgeschrieben wurde sondern quasi unter der Hand an die Mowag ging und von dort auf eben diesem Weg an Scania.
    • JudgeofDeath 04.02.2019 08:07
      Highlight Highlight Unter der Hand ist in meinen Augen nicht ganz korrekt. Ich vermute einen Folgeauftrag nach dem Umrüsten. Natürlich wird der innerhalb der eigenen Reihen vergeben. Hätte aber auch scania Schweiz sein können, dann wär es wenigstens einigermassen fair rübergekommen :/
    • Ritiker K. 04.02.2019 08:36
      Highlight Highlight Das Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen regelt auch, wer und was von dem Gesetz ausgeschlossen ist und da steht bei den Ausnahmen -
      "die Beschaffung von Waffen, Munition oder Kriegsmaterial und die Erstellung von Bauten der Kampf- und Führungsinfrastruktur von Gesamtverteidigung und Armee."

      Bin mir nicht sicher, aber so ein Armeelastwagen ist ev. mit etwas juristischer Phantasie "Kriegsmaterial?"
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 04.02.2019 06:44
    Highlight Highlight Da kennt wohl einer einen...
  • inmi 04.02.2019 06:41
    Highlight Highlight Wieso können sie solche trivialen Aufträge nicht einfach ausschreiben? Wusste doch, dass mit der Filz-CVPlerin nichts besser wird...
    • dan2016 04.02.2019 08:56
      Highlight Highlight und Du denkst wirklich, dass am 3 Januar die CVPlerin ins Büro gekommen ist, die Chefbeamten gefragt haben, 'wir haben bemerkt, dass wir noch keinen Vertrag bezüglich Duro-Unterhalt haben', sollen wir das korrekt abwickeln oder mauscheln? Und Frau Amherd hat Führungsstärke bewiesen und gesagt, 'mauscheln'... dann haben Sie schnell 120 Briefe geschickt..., Mowag hat ganz schnell mit Scania einen Vertrag gemacht (Scania musste noch offerieren) und dann war schon fast ende Monat:)...
    • fidget 04.02.2019 09:28
      Highlight Highlight Also diese Geschichte kann man Frau Amherd nun wirklich nicht anlasten. Sie ist gerade einmal einen guten Monat im Amt. Da hatte sie vielleicht die Gelegenheit sich einzulesen, aber sicher nicht wegweisende Veränderungen vorzunehmen. Das geht noch auf die Kappe des SVP-Filzes und Herrn Parmelin. Der hat sich schön aus der Verantwortung gestohlen und hinterlässt seiner Nachfolgerin etliche Baustellen.
  • AdvocatusDiaboli 04.02.2019 06:34
    Highlight Highlight Was soll daran Skandalös sein? Ihr wollt doch immer in einer richtig freizügigen Weltgesellschaft leben. Einander über Grenzen hinweg Aufträge zu geben gehört dazu. Dieser Bericht zeigt nur das was ihr wollt bereits prima funktioniert.
  • Hans Gsseh 04.02.2019 06:31
    Highlight Highlight Wieder ein Grund mehr warum ich ganz sicher nie für mehr Geld für irgendwelche Militär Investitionen stimmen werde.
  • Philboe 04.02.2019 06:30
    Highlight Highlight Endlich schaut die Armee auf Preis/Leistung. Wie viel wird die Armee nur abgezockt und die Schreibtischtäter winken es durch. Bestes Beispiel angeblicher Landschaden oder Lebensmittellieferanten die einen massiv höheren Preis haben wollen als wenn man in die Prodega geht. Die Armee war Jahrelang eine Institution welche indirekt subventioniert und einmal arbeitet Sie wirtschaftlich und dann ist es auch nicht recht. Wenn ich mich als Firma auf einen Kunden allein einstelle bin ich selber Schuld
    • cgk 04.02.2019 06:50
      Highlight Highlight Doch hier frage ich mich, ob die Armee wirklich auf den Preis schaut. Wieso kein transparentes Verfahren? Schliesslich handelt es sich um Steuergelder.
    • Dogbone 04.02.2019 07:52
      Highlight Highlight Du findest es aber schon auch sinnvoll, dass ein Grossteil der Aufträge des mit Steuergeldern finanzierten Ladens an das hiesige Gewerbe geht, oder? Man kann die Gewerbler ja auch ab und zu mal neu offerieren lassen. Alle müssen selbstverständlich ihre Kosten optimieren aber einen Auftrag gleich ins Ausland zu vergeben...
    • Pafeld 04.02.2019 09:40
      Highlight Highlight Wer sagt, dass hier nach ökonomischen Kriterien entschieden worden ist? Die Wartungen dürften von den Scania-Vertretern in der Schweiz durchgeführt werden zu hiesigen Löhnen. Und vermutlich noch mit Sonderprovisionen für die Konzernspitze.
      Ich behaupte mal frech, dass das eine dieser Ausgleichsdienstleistungen ist, die der Bundesueli mit Schweden für die Gripenbeschaffung gebastelt hat, und die erst jetzt wegen nun ausgelaufenen Verträgen umgesetzt werden kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stromer5 04.02.2019 06:28
    Highlight Highlight Nein liebe Armee, so geht das nicht!!!
  • pamayer 04.02.2019 06:11
    Highlight Highlight GSoA, hilf!
    • dorfne 04.02.2019 10:21
      Highlight Highlight Was die gibt es noch? Die wär doch was für Hugo Stamms Sektenblog. Ende Ironie.
  • walsi 04.02.2019 05:54
    Highlight Highlight Man fragt sich schon auf welchem Mist das gewachsen ist, dass man alt Fahrzeuge komplett überholt zu einem Preis für den man neue Fahrzeuge hätte bekommen können. Das ist ja eigentlich der wahre Skandal. Da ist die Vergabe der Aufträge ins Ausland nur noch das Sahnehäubchen oben drauf.
  • Borki 04.02.2019 05:53
    Highlight Highlight Reisserischer Artikel! Ich glaube kaum, dass Scania die Duros ins Ausland karrt, um sie da zu warten. Die Aussage, die 4 Mio pro Jahr gehen ins Ausland, ist wahrscheinlich schlicht nicht korrekt. Sie gehen an eine ausländische Firma, die in der Schweiz arbeitet. Ähnlich wie Ovomaltine, Toblerone oder Feldschlösschen/Calanda/Eichhof, um nur ein paar "helvetische" Ikonen zu erwähnen.
    Man kann ein Skandälchen auch konstruieren!
  • Grain2 04.02.2019 05:35
    Highlight Highlight Wer hat sich denn da wieder kräftig schmieren lassen?
  • Fafi69 04.02.2019 05:16
    Highlight Highlight Das VBS hat den grössten Spardruck und hat am meisten Kosten eingespart gegenüber allen anderen Departementen.
    Was da abgeht mit Fremdaufträgen die ins Ausland gehen, wegen des Spardrucks beim VBS, ist eine Idiotie songergleichen!!!!
    1. Geben wir UNSER Geld direkt ins Ausland
    2. Verliert die Schweiz Steuereinnahmen
    Vor allem "Armasuisse" vergibt viele Aufträge ins Ausland. Eine Schande!!!
    • Astrogator 04.02.2019 09:47
      Highlight Highlight Wenn es denn günstiger wäre, aber trotz "Spardruck" gehen die Aufträge ins Ausland und sind erst noch teurer, siehe Duro...
    • dorfne 04.02.2019 10:23
      Highlight Highlight Ihr SVP-Sprech taugt mMn nur noch fürs Politkabarett.
  • derEchteElch 04.02.2019 04:32
    Highlight Highlight Schuld ist daran nicht das VBS, sondern die Mowag, besser General Dynamics aus den USA. Wieder so ein US-Unternehmen, das Unglück bringt.

    Jetzt muss das VBS intervenieren und der Mowag alle Aufträge wegnehmen. Lieber ein (nicht mehr) Schweizerischer Hersteller geht vor die Hunde als 120 Andere.

    Bin gespannt, was die Politik draus macht.
  • G. 04.02.2019 03:20
    Highlight Highlight Warum verwundert mich das nicht?
    • Zauggovia 04.02.2019 06:11
      Highlight Highlight Weil WTO-Ausschreibungen Pflicht sind?
    • dan2016 04.02.2019 08:58
      Highlight Highlight @Zauggovia? zum Glück für Dich gibts keine Lesepflicht.... man darf ganz ohne jegliche Info rumproleten.
    • Pafeld 04.02.2019 09:42
      Highlight Highlight Und noch einmal für die ganz Schlauen: Die WTO-Richtlinen gelten nicht für Rüstunzsgüter...
  • Hypnos350 04.02.2019 02:05
    Highlight Highlight Unser Armee ist schon fleissig an Sympathie aufbauen für die nächste Abstimmung.
  • BaDWolF 04.02.2019 01:27
    Highlight Highlight So schauen halt unsere bürgerlichen "Helden" für die Büezer. Merkt ihr was...
    • Alnothur 04.02.2019 11:34
      Highlight Highlight Weil der Auftrag an die Schweizer MOWAG ging?
  • ströfzgi 04.02.2019 01:00
    Highlight Highlight Wir sollten alle mal einfach so zum Spass unsere Steuern ins Ausland zahlen damit die Vollpfostenbeamten merken dass die Kohle nicht vom Storch kommt.

    Tamminomal.
    • electron@home 05.02.2019 00:27
      Highlight Highlight Oder die Steuerzahler entscheiden selber, wieviel sie bezahlen wollen.
  • fireboltfrog 04.02.2019 00:51
    Highlight Highlight In solchen Fällen, wäre es angebracht gleicht aufzulisten welcher Partei die Leute angehören die solche Entscheide fällen. Es wird viel zu viel Partei Propagande verbreitet, statt aufzuzeigen, wer in Bern all die Dummen entscheide fällt!
    • sunshineZH 04.02.2019 06:52
      Highlight Highlight Du weisst aber schon, dass eine Person trotz ihrer Parteizugehörigkeit handeln kann wie sie möchte? Denn ich denke zB. nicht (und hoffe nicht), dass alle der JUSO deren Unrealistischen Initiativen zustimmen.

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