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Langnaus Cam Barker, Mitte, kaempft gegen Luganos Alessandro Chiesa, links, und Dario Buergler, rechts, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem HC Lugano, am Freutag, 12. Januar 2018, in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

So wirst du Fan-Liebling: Barker prügelt sich beim Debüt mit Luganos Chiesa. Bild: KEYSTONE

Das ist Langnaus Neuer, der sich mit einer Art «Gordie Howe Hattrick» vorstellte

Beim rauschenden 4:0-Sieg über den HC Lugano spielt bei den SCL Tigers erstmals Cam Barker. Der Kanadier mit der Erfahrung von 327 NHL-Partien brillierte bei seinem Debüt im Emmental.



Langnaus Sportchef Jörg Reber hat seine siebte von acht Ausländerlizenz für Cam Barker eingelöst. Schliesslich sind die Ausländer-Lizenzen zum Brauchen da und nicht zum «Chücheln». Er hat den unsanften Riesen (191 cm/99 kg) beim «Rampenverkauf» des KHL-Teams Slovan Bratislava als Ersatz für Rock’n’Roller Ville Koistinen erstanden – und nun gleich auf Lugano losgelassen.

Langnaus Cam Barker reagiert waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem HC Lugano, am Freutag, 12. Januar 2018, in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Barker spielte für Chicago, Minnesota, Edmonton und Vancouver in der NHL. Bild: KEYSTONE

Der 31-jährige Erstrunden-Draft von 2004 (Chicagos Nummer 3) darf durchaus als «Rolex vom Transferwühltisch» bezeichnet werden. Seit Peter Sullivan im Herbst 1981 hatte nie mehr ein Ausländer in Langnau einen so spektakulären Einstand. Sullivan buchte damals in seinem ersten Spiel beim Industrie Cup in Biel beim 7:6 gegen Biel sechs Treffer und gab den Assist zum einzigen Tor, das er nicht selber erzielte.

Assist, Tor, wüster Check

Cam Barker legte gegen Lugano zum 2:0 auf, buchte das 3:0 (worauf sich Goalie Daniel Manzato auswechseln liess), traf einmal den Pfosten und checkte Luganos Schillerfalter Linus Klasen in der 47. Minute ins Land der Träume. Der Schwede schied mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung aus.

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Die vier Tore inklusive des Knallers von Barker zum 3:0. Video: YouTube/MySports

Diese Szene gab zu reden. Barker wurde richtigerweise von den Schiedsrichtern unter die Dusche geschickt. Die Kritik an den Refs – sie leiteten diese Partie sehr gut – ist unberechtigt. Es war eine ähnliche Situation wie beim Derby vom 6. Januar in Bern (3:2 n.V), als SCB-Topskorer Mark Arcobello Langnaus Gelbhelm Antti Erkinjuntti verletzt hatte.

Nun hat Barker Klasen erwischt, als der Schwede ganz klar nicht mehr im Scheibenbesitz war. Also nicht mit einem Check rechnen musste. Deshalb hier die gleiche Strafe: Fünf Minuten plus Restausschluss für Behinderung mit Verletzungsfolge.

Ob es für Barker eine oder zwei Spielsperren absetzt, ist offen. Die Liga hat wegen des Checks gegen Klasens Kopf ein Verfahren eingeleitet. Der Schwede fehlt Lugano heute gegen Servette.

Gordie Howe Hattrick

So wird es bezeichnet, wenn ein Spieler in der gleichen Partie ein Tor schiesst, einen Assist verbucht und nach einem Kampf mindestens fünf Minuten auf die Strafbank muss. Barker kassierte seinen Restauschluss wegen des Checks, einen möglichen Faustkampf danach unterbanden die Schiedsrichter.

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Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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