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NLA-Play-offs, Viertelfinals, 5. Runde
ZSC Lions – Lugano 1:2 (0:0, 1:1, 0:1); Serie 2:3
Bern – Biel (1:1, 1:0, 2:0); 4:1
Hitzige Szenen im Hallenstadion.
Hitzige Szenen im Hallenstadion.Bild: KEYSTONE

Lugano schafft das Break – Bern dank Arbeitssieg im Halbfinal

Lugano schafft mit einem 2:1-Sieg im Hallenstadion das Break in der Serie gegen die ZSC Lions. Der SC Bern stellt derweil gegen Biel souverän die Qualifikation für die Halbfinals sicher.
14.03.2017, 22:4815.03.2017, 08:58

ZSC Lions – Lugano

» Hier gibt es den Liveticker zur Partie zum Nachlesen!

– Der HC Lugano legt im packenden Play-off-Viertelfinal gegen die ZSC Lions erstmals vor. Die Tessiner gewannen das fünfte Spiel in der Best-of-7-Serie in Zürich dank zwei Toren von Julien Vauclair mit 2:1 und können am Donnerstag in der Resega alles klarmachen. Nach den ausgiebigen Diskussionen der letzten Tage rund um die Sperre von ZSC-Verteidiger Severin Blindenbacher stand am Dienstag im Hallenstadion endlich wieder das Geschehen auf dem Eis im Mittelpunkt. Im Rink entwickelte sich vor 10'202 Zuschauern der erhoffte Schlagabtausch zwischen dem Qualifikationszweiten und dem letztjährigen Play-off-Finalisten. Lange mit Vorteilen für die Zürcher, das bessere Ende behielten jedoch die Gäste aus dem Tessin für sich.

– Bei seiner Rückkehr ins Hallenstadion führte Vauclair seine Mannschaft zum ersten Auswärtssieg in der Serie. Die Luganesi waren dem ZSC zwar spielerisch unterlegen, sie gaben jedoch nie auf und wurden für ihren Aufwand belohnt. Der 1:1-Ausgleich nach 34 Minuten erzielte Vauclair fallend im dritten Nachschuss. Das Siegtor durch den 37-jährigen Routinier gut sechs Minuten vor dem Ende fiel dann in Überzahl, nachdem die Gäste zuvor fünf Powerplays ungenutzt hatten verstreichen lassen.

– Der ZSC war seinem Gegner spielerisch zwar überlegen (31:24 Torschüsse), konnte diesen Vorteil aber nicht in Tore ummünzen. Erst in der 23. Minute erlöste Roman Wick die Zürcher, die wieder mit dem genesenen Schweden Mattias Sjögren, aber ohne den gesperrten Patrick Thoresen antreten konnten, mit dem 1:0 in Überzahl. Für den viel gescholtenen Wick war es der erste Treffer in dieser Serie und zugleich sein 100. im Dress des ZSC.

Julien Vauclair (r.) gelang das 2:1 für Lugano.
Julien Vauclair (r.) gelang das 2:1 für Lugano.Bild: KEYSTONE

Bern – Biel 4:1

– Mit einem Arbeitssieg spielte sich der SC Bern als drittes Team nach Zug und Davos in die Halbfinals. Der Titelverteidiger bezwang den EHC Biel im fünften Viertelfinal-Vergleich 4:1 und entschied die Serie mit 4:1 Siegen für sich. Was auf den ersten Blick nach einem problemlosen Sieg aussieht, war aus Sicht des SCB ein hartes Stück Arbeit. Biel hielt dem favorisierten Schweizer Meister aus dem Vorjahr nicht nur entgegen, phasenweise waren die Bieler gar die bessere Mannschaft. Als Ryan Lasch nach gut 55 Minuten mit einem satten Schuss unter die Latte das 3:1 gelang, versetzte er das Berner Stadion in einen kollektiven Freudentaumel.

– Vor dem entscheidenden dritten Berner Treffer hatte Biel die besseren Möglichkeiten zum 2:2 besessen. Allein dreimal scheiterte Toni Rajala aus aussichtsreicher Position. Zweimal verpasste er mit einem Konter jeweils in Unterzahl das 2:2, beide Male rettete Berns Torhüter Leonardo Genoni mit einer Glanzparade. Beim dritten Anlauf von Rajala rettete die Latte den SCB vor dem zweiten Gegentreffer (53.).

– Und so verwertete Bern, bei dem der gesperrte Teamleader Martin Plüss spürbar fehlte, trotz einer alles anderen als glanzvollen Leistung gleich den ersten Matchpuck zum Einzug in die nächste Runde. In den Halbfinals werden die Berner auf Davos oder auf Lugano treffen. Für Biel endet auch die vierte Play-off-Teilnahme seit dem Wiederaufstieg mit dem Aus in den Viertelfinals. Auch Gaëtan Haas, der nach über einem Monat verletzungsbedingter Pause wieder Aufnahme in der Aufstellung fand, brachte die Wende in dieser Serie nicht mehr. Für Haas war es ein kurzer letzter Auftritt im Trikot der Bieler; der Center wechselt auf die kommende Saison zum ... SCB.

Jubel bei den Bernern Andrew Ebbett (oben) und Ryan Lasch.
Jubel bei den Bernern Andrew Ebbett (oben) und Ryan Lasch.Bild: KEYSTONE

(sda/drd)

Die Telegramme

ZSC Lions – Lugano 1:2 (0:0, 1:1, 0:1)
12'202 Zuschauer. - SR Mollard/Vinnerborg, Castelli/Wüst.
Tore: 23. Wick (Geering/Ausschluss Hirschi) 1:0. 34. Vauclair (Zackrisson) 1:1. 55. Vauclair (Hofmann, Lapierre/Ausschluss Marti) 1:2.
Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 5-mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Wick; Klasen.
ZSC Lions: Schlegel; Rundblad, Geering; Seger, Marti; Phil Baltisberger, Jonas Siegenthaler; Guerra; Wick, Suter, Herzog; Kenins, Sjögren, Schäppi; Pestoni, Trachsler, Künzle; Bachofner, Shannon, Chris Baltisberger; Hinterkircher.
Lugano: Merzlikins; Chiesa, Furrer; Ulmer, Vauclair; Hirschi, Ronchetti; Sartori; Fazzini, Lapierre, Sannitz; Bürgler, Zackrisson, Klasen; Bertaggia, Martensson, Hofmann; Walker, Gardner, Romanenghi; Reuille.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Nilsson (verletzt), Blindenbacher und Thoresen (beide gesperrt), Lugano ohne Kparghai und Brunner (beide verletzt), sowie Wilson (überzähliger Ausländer). Pfostenschuss Lapierre (26.). ZSC Lions ab 58:45 ohne Torhüter und mit sechstem Feldspieler.

Bern – Biel 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)
17'031 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Kurmann, Gnemmi/Obwegeser.
Tore: 14. Arcobello (Moser) 1:0. 17. Pedretti (Earl, Dave Sutter) 1:1. 35. Untersander (Blum, Gagnon) 2:1. 56. Lasch (Ebbett, Scherwey) 2:1. 59. Ebbett (Bodenmann) 4:1 (ins leere Tor).
Strafen: je 4-mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Arcobello; Earl.
Bern: Genoni; Andersson, Gerber; Untersander, Blum; Jobin, Krueger; Kamerzin; Hischier, Gagnon, Scherwey; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Lasch, Ebbett, Bodenmann; Berger, Müller, Randegger.
Biel: Hiller; Hächler, Maurer; Dave Sutter, Wellinger; Fey, Steiner; Jecker; Rossi, Neuenschwander, Fabian Lüthi; Pedretti, Earl, Rajala; Pouliot, Haas, Micflikier; Tschantré, Fabian Sutter, Wetzel; Horansky.
Bemerkungen: Bern ohne Noreau, Reichert (beide verletzt), Plüss gesperrt) und Garnett (überzähliger Ausländer), Biel ohne Schmutz, Valentin Lüthi, Joggi (alle verletzt), Dufner (gesperrt) und Lundin (überzähliger Ausländer). Lattenschuss Rajala (53.). Timeout Biel (58:30/Coaches Challenge). Biel von 58:00 bis 58:30 ohne Torhüter. (sda)

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9 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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MARC AUREL
14.03.2017 23:23registriert Dezember 2014
Können die Züzis schon wieder früh Ferien buchen? Die beste Mannschaft mit am meisten breite und tiefe und praktisch unbegrenzte Mitteln zum 2ten? Das wäre so was von peinlich für der Z der jedes Jahr um den Titel spielen müsste!
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