Sport
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08.03.2014; Ried im Innkreis; Fussball oesterreichische Bundesliga - SV Josko Ried - Red Bull Salzburg;
ein Flitzer im Spielfeld   (Roland Hackl/Expa/freshfocus)

Eine Alpenliga mit Österreich? Dann würde dieser Herr aus Ried vielleicht auch ins Stade de Suisse kommen. Bild: Roland Hackl/freshfocus

4 realistische Ideen für einen Modus, der die Super League wieder spannend macht

Noch ist vieles geheim und unsicher, aber die Super League dürfte sich in den kommenden Jahren verändern. Eine Aufstockung der Zehner-Liga scheint eine Frage der Zeit. Hier sind acht Varianten für einen Neuanfang – vier scheinen realistisch, vier illusorisch.



Wir gehen in diesem Artikel davon aus, dass die Super League in den nächsten Jahren von zehn auf zwölf Teams erweitert wird. Doch damit ist es längst nicht getan. Denn beim aktuellen Modus mit vier Begegnungen zwischen jedem Team kann man dann nicht bleiben. 44 Liga-Partien ergäbe dies, acht mehr als jetzt. Das können höchstens Eishockey-Spieler aushalten. Darum hier die wahrscheinlichsten Varianten.

Der Strich und die Punktehalbierung kommen zurück

Die Meisterschaft wird eigentlich zweigeteilt. Im Herbst gibt es eine Doppelrunde. Nach den 22 Partien werden die Top 8 den Meister ausspielen, die unteren vier gegen den Abstieg kämpfen. Die Punkte werden vor der Finalrunde halbiert.

– Es geht schon im Herbst um sehr viel.
– Auch Teams, die nicht um den Titel kämpfen, haben früh einen Anreiz, welcher auch nicht verloren geht.
– Für Fans wohl spannender.
– Spannung kehrt in der Finalrunde durch die Punktehalbierung (hoffentlich) zurück​.

– Es muss nicht derjenige Meister werden, der eigentlich am meisten Punkte gewann.
– Da die Teams im Herbst extrem unter Druck stehen und alle in die Finalrunde wollen, werden junge Talente weniger eingesetzt, dafür eher ein «Notkauf» aus dem Ausland verpflichtet.
– Teams in der Auf-/Abstiegsrunde werden Zuschauereinbussen hinnehmen müssen.

Der St. Galler Ze Votor, links, im Kampf um den Ball mit dem Sion Spieler Arnaud Buehler, rechts, Mucana Martinho, Sion, hinten, schaut zu, im Fussball Super League Spiel FC St. Gallen gegen den FC Sion, am Samstag, 3. Mai  2008, im Stadion Espenmoos in St. Gallen. (KEYSTONE/Regina Kuehne)

Kaum ein Stadion stand stellvertretender für den ewigen Strichkampf als das Espenmoos in St.Gallen. Bild: KEYSTONE

Der Strich OHNE die Punktehalbierung kommt zurück

Wie oben. Einziger Unterschied: In der Finalrunde werden alle Punkte mitgenommen.

– Es geht schon im Herbst um sehr viel.
– Auch Teams, die nicht um den Titel kämpfen, haben früh einen Anreiz, welcher auch nicht verloren geht.
– Für Fans wohl spannender.
– Es wird trotz «Halbierung» der Meisterschaft immer das Team Meister, welches am meisten Punkte gewinnt.

– Womöglich wird die Finalrunde noch langweiliger als im aktuellen Modus.
– Da die Teams im Herbst extrem unter Druck stehen und alle in die Finalrunde wollen, werden junge Talente weniger eingesetzt, dafür eher ein «Notkauf» aus dem Ausland verpflichtet.
– Teams in der Auf-/Abstiegsrunde werden Zuschauereinbussen hinnehmen müssen.

02.10.2016; Zuerich; Fussball Super League - Grasshopper Club Zuerich - FC Luzern;
Caio (GC) gegen Nicolas Haas (Luzern)
(Sandro Stutz/freshfocus)

Würden Spieler wie Luzerns Nicolas Haas (r.) auch dann noch eingesetzt, wenn es um die Entscheidung am Strich geht? Oder kommen dann eher wieder Routiniers wie der GC-Brasilianer Caio (l.) zum Einsatz? Bild: Sandro Stutz/freshfocus

Dreimal gegen jeden

Jedes Team spielt dreimal gegen jedes andere. Ergibt 33 Partien, dann steht der Meister fest.

– Es wird das Team Meister, das am meisten Punkte gewinnt.
– «Normaler» Meisterschaftsbetrieb.
– Gute Anzahl Spiele im Herbst und Frühling.

– Ungerechte Verteilung der Heimspiele.
– Wer Basel zweimal auswärts, dafür Lugano zweimal daheim hat, verdient viel weniger als das Team, auf welches der umgekehrte Fall eintrifft.

Umfrage

Wie viele Teams sollte die Super League umfassen?

  • Abstimmen

4,845

  • 10 Teams, so wie jetzt.10%
  • 12 Teams, so wie es vorher war.33%
  • 14 Teams, weil das Cruyffs Nummer war.17%
  • 16 Teams, so wie es noch vorher war.19%
  • 18 Teams, so wie in der Bundesliga.21%

Das belgische Modell

Gilt teilweise als komplizierteste Liga der Welt, sorgt aber an allen Enden für Spannung. In einem angepassten Format gibt es nach einer Vorrunde die Meisterrunde mit halbierten Punkten (Meister und zwei Europacup-Plätze werden ausgespielt) und die Hoffnungsrunde (ein Europacup-Platz wird ausgespielt im Playoff-Format gegen den Viertplatzierten der Meisterrunde). Absteiger ist der Letzte der Hoffnungsrunde.

– Spannung in allen Tabellenlagen.
– Meisterrunde ist in Belgien eine Erfolgsgeschichte mit vielen Zuschauern und hoher Spannung.
– Viele Teams haben bis praktisch ganz am Ende die Chance auf einen Europacup-Platz.
– In den Playoffs «Do or die»-Spiele, die für zusätzliche Brisanz sorgen.

– Kompliziert. Es gibt nicht unbedingt den gerechten Lohn für alle Teams.
– Hoffnungsrunde erlebt ein Schattendasein (finanziell und sportlich).
– Es gibt Stimmen, die sagen, dass sich das Niveau durch diesen Modus verschlechtere.

epa04761177 Gent's Renato Cardoso Neto celebrates with the trophy after winning the Jupiler Pro League title at the Ghelamco Arena in Gent, Belgium, 21 May 2015.  EPA/JULIEN WARNAND

Die Belgier feiern ihre Liga und die totale Spannung. Aber es gibt nicht nur Sieger im belgischen Modell. Bild: JULIEN WARNAND/EPA/KEYSTONE

Sehr unwahrscheinliche Formen

Neben diesen vier Liga-Formen existieren natürlich auch noch weitere Ideen für einen neuen Modus für die Super League. Diese sind zwar sehr unwahrscheinlich. Wir listen sie der Vollständigkeit halber trotzdem auf.

Alpenliga

Zusammenschluss mit Österreich. Ligaform offen. Wurde aber erst im April von Vertretern beider Länder einstimmig abgelehnt. Eine Vielzahl Faktoren sind nicht realistisch und zielführend. Zudem dürfte es Probleme mit der UEFA geben.

– Neue Gegner.
– Vergleich mit Österreich​.

– SV Ried – Lausanne ist noch uninteressanter als Vaduz – Thun.
– Kein Schweizer Meister mehr.
– Diverse Probleme mit der UEFA (Länderkoeffizient etc.).
– Lange Wege für Fans.

David De Paula (FK Austria Wien) und Dimitri Joseph Oberlin (SCR Altach) beim Tor zum 1:1 durch Oberlin am Sonntag, 21. August 2016, während der tipico Bundesliga-Begegnung zwischen FK Austria Wien und Cashpoint SCR Altach in Wien. (KEYSTONE/APA/GEORG HOCHMUTH)

Lausanne – Altach und Thun – Austria Wien: Wollen wir das wirklich sehen? Bild: APA

Playoffs

Ähnlich wie im Eishockey. Nach einer Regular Season werden der Meister und der Absteiger in Playoffs/Playouts ermittelt. SFL-Boss Claudius Schäfer erteilte im Februar 2016 eine Absage: «Es würde sportlich zu lange um nichts gehen. Und wirtschaftlich würde dieser Modus den – meist wirtschaftlich schwächeren – Klubs schaden, die in den Playoffs früh ausscheiden.»

BRISBANE, AUSTRALIA - MAY 04:  The Brisbane Roar celebrate after winning the 2014 A-League Grand Final match between the Brisbane Roar and the Western Sydney Wanderers at Suncorp Stadium on May 4, 2014 in Brisbane, Australia.  (Photo by Ian Hitchcock/Getty Images)

Das australische Modell mit der «Do or die»-Playoffserie: Spannend, aber was ist mit den Teams, die früh ausscheiden? Bild: Getty Images AsiaPac

Eine ähnliche Form wird in Australien umgesetzt. Die Top 6 der Regular Season erreichen dort die Playoffs, wobei die ersten beiden Teams direkt im Halbfinal sind. Die Klubs auf den Rängen 3 bis 6 ermitteln in Viertelfinals die zwei weiteren Halbfinal-Teilnehmer. Die Playoff-Runden werden wie z.B. im Schweizer Cup in nur einem Spiel ausgespielt.

– Spannung bis ganz zum Schluss.
– In den Playoffs kann jeder wieder Schweizer Meister werden.

– Langweiliges Vorgeplänkel in der Regular Season.
– Nicht das beste Team über die Saison weg gesehen wird auch Meister.
– Wirtschaftlich schlecht für Teams, die früh ausscheiden.
– Frühes Meisterschaftsende für Teams, die früh ausscheiden.

Zwei Divisions und Playoffs

Das amerikanische Modell. Oder zumindest ähnlich. Die Super League wird tabellenmässig in zwei Ligen aufgeteilt (Ost und West). Gespielt wird gegen jedes Team, aber es gibt mehr Derbys gegen Mannschaften aus der eigenen Division. Danach wird der Meister in Playoffs regionen-übergreifend ausgespielt.

FILE - In this Aug. 25, 2013 file photo, fans cheer as a record-setting attendance of more than 67,000 is announced during a MLS soccer match between the Seattle Sounders and the Portland Timbers, in Seattle. Major League Soccer is growing, with more lucrative TV and sponsorship deals and greater attendance. But it hasn't yet translated into a television ratings breakthrough, and the league hopes the World Cup provides a long-lasting boost. (AP Photo/Ted S. Warren, File)

Der Fussball in den USA boomt. Aber liegt das am Modus? Kaum. Und wäre der was für die Schweiz? Noch viel weniger. Bild: Ted S. Warren/AP/KEYSTONE

Die MLS funktioniert so. Von beiden Divisionen sind die ersten zwei Teams in den Viertelfinals. Die Teams auf den Rängen 3 bis 6 spielen praktisch «halbe Achtelfinals» aus. Danach folgen normal Viertel- und Halbfinals sowie das Endspiel. Diese werden mit der Europa-Cup-Formel mit Hin- und Rückspiel und der Auswärtstorregel ausgetragen. Der grosse Final ist nur ein Match (auf neutralem Terrain).

– Spannung bis ganz zum Schluss.
– In den Playoffs kann jeder wieder Schweizer Meister werden.
– Mehr Derbys und damit mehr Einnahmen und volle Stadien.

– Langweiliges Vorgeplänkel in der Regular Season.
– Nicht das beste Team über die Saison weg gesehen wird auch Meister.
– Wirtschaftlich schlecht für Teams, die früh ausscheiden.
– Frühes Meisterschaftsende für Teams, die früh ausscheiden.
– Finanzielle Benachteiligung für Teams, die weniger Zuschauermagnete in ihrer Division haben.

Umfrage

Angenommen, die Liga wird auf 12 Teams aufgestockt. Welchen Modus hältst du für den besten?

  • Abstimmen

919

  • Drei Spiele gegen jeden Klub = 33 Runden.10%
  • Ich will die Auf-/Abstiegsrunde zurück!29%
  • Macht Playoffs für mehr Action!13%
  • Das belgische Modell28%
  • Egal, Meister wird ja sowieso immer Basel.20%

Geschlossene Liga

Das amerikanische Modell. Der sportliche Auf- und Abstieg ist weg. Mit Trades und Salary Caps werden die Teams ausgeglichen gehalten.

– Ausgeglichene Liga.
– Viel Spannung.

– Teams werden zu «Spielzeugen».
– Kein sportlicher Auf- und Abstieg.

Jun 24, 2016; Buffalo, NY, USA; A general view as hockey fans walk past a NHL Draft window decal before the first round of the 2016 NHL Draft at the First Niagra Center. Mandatory Credit: Jerry Lai-USA TODAY Sports

Wollen wir eine geschlossene Profiliga, wo die Teams und vor allem Spieler hin und her geschoben werden? Nein. Bild: X02835

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46
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SJ_California 08.10.2016 15:48
    Highlight Highlight Salary Caps und Drafts wären auch in einer offenen Liga möglich.
  • SJ_California 08.10.2016 15:47
    Highlight Highlight Langweiliges Vorgeplänkel in der Regular Season??? Versteh ich nicht. Z.B. beim Playoff-Modus: Die Regular Season macht das ganze doch viel spannender, weil die Motivation unter die ersten acht zu kommen höher ist. Auch ein 8.platziertes Team kann noch CH-Meister werden (falls Basel in den Playoffs ein paar schlechte Tage einfährt...)
  • Dudenstaat 08.10.2016 08:29
    Highlight Highlight 1. FC Basel in die Bundesliga abschieben.
    2. Auf 12 Ligaplätze aufstocken.
    3. Auf-/Abstiegstunde wieder einführen.
    4. Spannenden Schweizer Fussball geniessen!
  • JonSerious 08.10.2016 00:51
    Highlight Highlight ..die Expertenrunde dazu:

    Play Icon


    😋
  • Duweisches 07.10.2016 22:59
    Highlight Highlight Alleine schon die Relegationsspiele würden wieder mehr Spannung am unteren Ende bringen. Die Meisterschaft wurde in den letzten Jahren immer unattraktiver gestaltet...
  • leu84 07.10.2016 21:13
    Highlight Highlight Unabhängig vom FCB bin ich immer noch für die Auf-/Abstiegsrunde.
  • Clank 07.10.2016 20:45
    Highlight Highlight Daa Problem heute ist ja nicht unbedingt der Modus, sondern eben die fehlende Spannung durch die Basel Dominanz. Dass die Aufstockung auf 12 und ein neuer Modus tatsächlich gross was daran verändern wird, bezweifle ich.
  • Lord_ICO 07.10.2016 20:03
    Highlight Highlight Das grosse Problem, das alle Ligen in Europa haben, ist dass die Clubs die an den europäischen Wettbewerben Teilnehmen allen anderen finanziell davon rennen. Dies wirkt sich in kleineren Ligen, wie der Super League, besonders stark aus. Hier wäre die UEFA gefordert ein neues Geldverteilungssystem zu entwickeln. Man könnte z.B. das Geld, das zurzeit an die Teilnehmenden Clubs ausbezahlt wird so verteilen, dass die Clubs ein drittel erhalten und zwei drittel unter den Ligaclubs verteilt wird. So erhält der Teilnehmer immer noch am meisten, doch die ganze Liga würde profitieren.
    • Amboss 07.10.2016 20:56
      Highlight Highlight Oder man schafft endlich Strukturen, welche die Realität 2016 abbilden: nämlich eine europäische Liga mit den Ca 30 besten / finanzstärksten Clubs. Vorbild zB NHL.
      dann wäre der Unsinn vorbei, dass Weltmarken gegen Fast-Amateur-Clubs in der gleichen Liga spielen und meist 4:0 oder so gewinnen.

      Hinter dieser Super-Liga hätte es noch genügend Platz für ein vernünftiges System aus nationalen ligen inklusive Europacup.
    • Lord_ICO 07.10.2016 22:02
      Highlight Highlight Das Problem hierbei ist, dass du viele europäische Ligen um ihre Hauptattraktion bringen würdest und so diese Ligen in grosse Probleme fallen würden. Zusätzlich würde man sich niemals einig werden, welche Clubs in diese Liga gehören würden. Wenn man einfach nach Marketinggrundlagen entscheiden würde, wäre der FC Basel z.B. nicht dabei wie so viele Mannschaften aus kleinen Ligen. Beispiel Italien aus Marketingsicht:
      Juve, Napoli, AC, Inter, AS und Lazio in die EU Liga, bedeutet die Serie A wäre fast tot, auch was Zuschauerzahlen angeht.
    • Tom Beck 07.10.2016 22:17
      Highlight Highlight @Amboss
      Gute Idee, die Superliga kann dann beliebig mit geeigneten kandidaten aufgestockt werden und länderligas werden wieder ausgeglichener.
      Es könnten zusätzlich pro jahr auch ein paar startplätze in der superliga durch eine art champions league verteilt werden
  • Triumvir 07.10.2016 19:30
    Highlight Highlight Äh nein, Sorry. Solange unser FCB Meister wird, sollte der Modus m.E. sicher nicht geändert werden. Früher wurde nämlich GC auch X-Mal Meister und damals hat sich auch niemand über den Modus beschwerd. Also Sorry liebe Zürcher & Berner Grannis😆FCB rules! und das ist einfach geil so!
    • äti 07.10.2016 19:57
      Highlight Highlight FCSG !! der Oschte wott au tschutte
    • Lord_ICO 07.10.2016 20:09
      Highlight Highlight Empfindest du es als interessant vier mal im Jahr gegen Vaduz zu spielen? Eine Reform der Liga tut not, denn wen die 10er Liga so weitergeführt wird und der Zuschauerrückgang nicht gestoppt wird, könnten einige Clubs in ein par Jahren vor einem Scherbenhaufen stehen. Als Schweizer Fussballfan, möchte ich nicht noch einmal eine Zeit wie um die Jahrtausendwende sehen, in der einige Clubs auf Messers Schneide tanzten.
  • jk8 07.10.2016 18:50
    Highlight Highlight Der einzig einigermassen faire und interessante Modus wäre die "Belgische Liga". Da sie hier allerdings kaum/falsch erklärt wird hier ein Artikel den ich gefunden habe:
    http://www.aktives-abseits.de/warum-einfach-wenn-es-auch-kompliziert-geht-play-off-irrsinn-in-der-belgischen-liga/

    Statt wie in Belgien 16 Teams fände ich in der Schweiz maximal 14 sinnvoll. Danach werden die Belgier in 3 Gruppen augeteilt, in der mittleren geht es nur noch um einen potenziellen(!) EL-Quali(!) Teilnehmer... Darum fände ich 2 gleich grosse Gruppen logisch
  • fcsg 07.10.2016 18:38
    Highlight Highlight Einzige Lösung um die Liga wirklich spannend machen würden:
    -Obergrenze bei den Gehälter (sie NFL oder MLS)
    -Jedes Team erhält gleichviele Fernsehgelder
    -Einnahmen aus Champions League etc. werden zumindest teilweise in der Liga verteilt
    -Budgetobergrenzen

    Klar, dass ist in diesem Umfeld wie der Schweiz wohl nicht umsetzbar... Funktioniert aber in den USA bei vielen Sportarten, siehe NFL, NBA oder MLS... Nur wenn gleiche Bedingungen geschaffen werden, kann Spannung zurückkehren...
    • Jamaisgamay 07.10.2016 19:50
      Highlight Highlight Bevor hier Geld nach dem Giessenkannenprinzip verteilt wird, müsste man aber sicherstellen, dass die Empfänger den Unterschied von "investieren" und "verlochen" kennen.
    • Lord_ICO 07.10.2016 22:06
      Highlight Highlight Ein Salary Cap, wäre nur dann möglich, wenn die UEFA diese europaweit einführen und strikt kontrollieren würde. Leider wird die UEFA, dies nie einführen, da ihnen Mannschaften wie ManCity anscheinend kein Dorn im Auge sind, die die Kosten im Fussball in die höhe treiben.
  • Karl33 07.10.2016 18:27
    Highlight Highlight Wie man damals wohl den Leuten die Werbepausen zwischen Filmen am TV schmackhaft gemacht hat? Hat man gesagt: Ey, in Zukunft könnt ihr alle 20 min. Pinkelpause machen und Bier holen, das wird voll premium-first-class-mässig...
  • John Smith (2) 07.10.2016 18:01
    Highlight Highlight Ich hätte auch noch drei Ideen:

    1.) Man macht eine eigene Basler Liga. Dort spielt dann 22 mal die 1. Mannschaft des FCB gegen die 2. Mannschaft des FCB. Alles andere kann man lassen wie es ist, da die restliche Liga ohne den FCB wieder ausgeglichen ist. Eventuell könnte man sie von "Super League" in "Cucumber League" umbenennen.

    2.) Man verteilt nicht mehr Punkte sondern zählt einfach direkt die Tore zusammen. Das fördert den Offensivfussball.

    3.) Man schafft den Profifussball ab. Erfahrungsgemäss sind Hobbyfussballer zwar nicht so gut, legen sich dafür mit viel mehr Herzblut ins Zeugs.
  • KemalB 07.10.2016 17:51
    Highlight Highlight Im aktuellen Zwölf findet man einen Artikel dazu. Modus 3 im Artikel hier gleicht jenem aus der dänischen Liga. Finde diese 'dänische' Lösung eine geeignete für 12 Teams.
  • Tom Beck 07.10.2016 17:43
    Highlight Highlight Ich bin für divisionen mit gemeinsamer Meisterrunde + punktehalbierung
  • Leroy Jethro Gibbs 07.10.2016 17:38
    Highlight Highlight Der amerikanische Modus muss irgendwie Erfolgreich sein. Schliesslich machen die Amis den in der NHL, NFL, MLS und wahrscheinlich auch im MLB und NBA
    • Hans Franz 07.10.2016 19:52
      Highlight Highlight die Amerikaner wenden das vor allem wegen ihre Grösse(Weg) an. Deshalb diese Divisons
    • Lord_ICO 07.10.2016 20:18
      Highlight Highlight Verstehe die Downvotes hier nicht, die nordamerikanische Formel, ist extrem spannend und führt zu den ausgeglichensten Ligen der Welt. Jeder der sich dafür interessiert merkt, wie gut das Drafting funktioniert und wie gesund ein Salary Cap die Ligen macht und das eine geschlossene Liga zu wirtschaftlicher Sicherheit führt. Leider sind diese Formate nicht in der Schweiz anwendbar, da sie mit dem Europäischen Fussball nicht vereinbar sind und unseren Clubs viele Nachteile erbringen würde. Eine geschlossene Liga, würde vor allem von Unterklassigen abgeschossen.
  • Dice_94 07.10.2016 17:36
    Highlight Highlight Wie wärs mit 16 Teams? Mit jeweils einem Hin und Rückspiel kommt man auf 30 Spieltage. Plus einen Ligacup einführen, bei dem es um einen Europaleagueplatz geht fände ich toll!
    • NWO Schwanzus Longus 07.10.2016 18:08
      Highlight Highlight Nein, denn mit weniger Heimspielen weniger können die Clubs kaum mehr Geld einnehmen.
    • Dice_94 07.10.2016 20:17
      Highlight Highlight Mit 15 Heimspielen plus Cuppartien sind es ja nicht allzu viele weniger als momentan. Wenn man es schafft das ganze spannender zu gestalten zieht das ja auch mehr Zuschauer an.
    • malenky 07.10.2016 22:50
      Highlight Highlight 16er Liga fänd ich super. 4x der gleiche Gegner ist einfach zu viel, 2x 15 hingegen attraktiv. Und dazu der Ligacup, top!
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  • bobi 07.10.2016 17:26
    Highlight Highlight Soviel mir ist stimmt es NICHT, dass es bei der Alp Premier League keinen Schweizer und Österreichischen Meister mehr geben würde.
    • socialmushroom 07.10.2016 18:10
      Highlight Highlight Stimmt tasächlich nicht.
  • Einer Wie Alle 07.10.2016 17:14
    Highlight Highlight Den Zusammenschluss mit Österreich fände ich persönlich sehr spannend, da ja beide Länder ähnlich viele Einwohner haben würde dies glaube ich gut funktionieren!
    Aber da stehe ich wohl ziemlich alleine mit meiner Meinung :)
    • Tschaesu 07.10.2016 17:57
      Highlight Highlight Interessant könnte es bestimmt sein, jedoch müsste die Liga dann wohl auch Fanreisen organisieren, sprich Flugzeuge chartern. Per Auto oder Zug können oder wollen wohl die wenigsten die Distanzen hinter sich bringen.
      Da aber der SFV schon bezüglich Nati-Fanreisen hinterher hinkt, denke ich nicht, dass so was zu Stande kommen würde.
    • Pana 07.10.2016 18:03
      Highlight Highlight Interessant ja. Aber das kannst du den reisenden aktiven Auswärtsfans nicht antun.
    • Maett 07.10.2016 18:07
      Highlight Highlight @Tschaesu: ein Wunder dass das in Ländern wie Deutschland, Grossbritannien oder Frankreich funktioniert. Die dortigen Maximaldistanzen sind schliesslich grösser als die theoretische Maximaldistanz einer "Alpenliga" (was höchstens Genf-Wien wäre).
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 07.10.2016 17:14
    Highlight Highlight Es gäbe noch eine Variante, den Modus der 2 oberen anderen Versionen einfach mit dem Unterschied das es bei der Meisterrunde und Abstiegsrunde dann wieder bei Null anfängt. Das wäre deutlich besser. Diesen Modus würde ich befürworten.
    • EinePrieseR 07.10.2016 18:09
      Highlight Highlight Dann wäre der Herbst für die meisten Teams für nix. Ne, das fände ich langweilig..
  • Züzi31 07.10.2016 17:08
    Highlight Highlight 9. Basel bekommt pro Sieg nur 2 Punkte.
    • Einer Wie Alle 07.10.2016 17:30
      Highlight Highlight 1. FC Basel | 19
      2. FC Lausanne-Sport | 17
      3. BSC Young Boys | 15
      4. Grasshoppers | 15
      5. FC Sion | 14
      6. FC Lugano | 14
      7. FC Luzern | 13
      8. FC St. Gallen | 10
      9. FC Vaduz | 8
      10. FC Thun | 7
    • creative 07.10.2016 17:39
      Highlight Highlight Würde am Ganzen nichts ändern.
    • Sagitarius 07.10.2016 17:41
      Highlight Highlight Der war gut!😂

Die Fussballschweiz trauert um ein grosses Idol: Köbi Kuhn ist tot

Der ehemalige Nationaltrainer Köbi Kuhn ist gestorben. Ex-FIFA-Präsident Sepp Blatter bestätigte seinen Tod. Der Zürcher wurde 76 Jahre alt.

Der ehemalige Nationalspieler und -trainer Köbi Kuhn ist tot. Der Zürcher starb im Alter von 76 Jahren. «Es stimmt, er ist am Dienstag nach langer Krankheit gestorben», sagte sein Weggefährte Sepp Blatter zur «Schweizer Illustrierten». Das Spital Zollikerberg bestätigte dies auf Wunsch der Angehörigen. Kurz vor 15 Uhr sei Kuhn den Folgen einer langwierigen schweren Erkrankung erlegen.

Der frühere FIFA-Präsident Blatter würdigte Kuhn: «Er war ein ganz Grosser des Schweizer Fussballs und des FC …

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