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This Wednesday Feb. 13, 2019, image shows referee Damir Skomina, left, showing a yellow card to Real's Sergio Ramos, center, after a foul on Ajax's Kasper Dolberg during the first leg, round of sixteen, Champions League soccer match between Ajax and Real Madrid at the Johan Cruyff ArenA in Amsterdam, Netherlands. UEFA is investigating reported comments by Real Madrid captain Sergio Ramos that he intentionally got a yellow card to provoke a favorable Champions League ban. (AP Photo/Peter Dejong)

Ramos gesteht, dass die gelbe Karte in Amsterdam ein Fehler war. Bild: AP/AP

Sergio Ramos: «Die gelbe Karte war ein Fehler, ich übernehme die Verantwortung»



Real Madrid steckt in der grössten Krise der jüngeren Klubgeschichte. Nun hat sich Captain Sergio Ramos auf Twitter zu den turbulenten Wochen geäussert.

Er schreibt: «Als Fussballer wollen wir eigentlich unsere Taten auf dem Feld sprechen lassen. Doch die aktuelle Saison lässt das nicht zu. Die letzten Wochen waren katastrophal, doch ich verstecke mich nicht. Wir verstecken uns nicht. Deshalb dachte ich, die ehrlichste Art, die herumschwirrenden Fragen zu beantworten, wäre, sie direkt anzugehen.»

Das sagt Sergio Ramos über...

... die gelbe Karte in Amsterdam:

«Das war absolut ein Fehler. Ich übernehme die Verantwortung zu 200 Prozent.»

... den Doku-Dreh beim Champions-League-Aus:

«Es gibt gewisse Verpflichtungen, die ich abgemacht habe. Es ging mir nie durch den Kopf, dass das Spiel so ausgehen könnte. Wir haben die Aufnahmen im Laufe des Spiels heruntergefahren.»

... den Disput mit dem Präsidenten:

«Garderoben-Probleme werden in der Garderobe diskutiert und gelöst. Es gibt überhaupt keine Probleme und alle haben das gleiche Interesse: Real Madrid.»

... Kritik an Teamkollegen:

«Wir sprechen immer miteinander und versuchen, uns in der Garderobe auf konstruktive Art und Weise zu motivieren.»

... eine mögliche Konfrontation mit Marcelo:

«Wir tauschen uns in jedem Training aus. Das ist Teil der Arbeit mit Druck. Aber es ist nur eine Anekdote, wie sie jeden Tag passiert. Marcelo ist wie ein Bruder für mich.»

... die Reise nach Valladolid

«Ich wollte nahe beim Team sein und sie unterstützen.»

... die Zukunft von Trainer Solari

«Das ist eine Entscheidung, die nicht wir Spieler fällen und in die wir uns nicht einmischen. Wir haben grossen Respekt vor der Position und wir unterstützen den Coach von Real Madrid immer.»

Der 32-Jährige beendet das Selbstinterview mit etwas Selbstreflexion und einem Appell an die eigene Mannschaft: «Diese Gedanken sind das Resultat einer zutiefst enttäuschenden Saison. Aber wenn Erfolg uns nicht aufgehalten hat, lassen wir uns auch von Niederlagen nicht stoppen.»

Es sei die Verpflichtung der Spieler, weiterhin zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln. Zudem sollen sie sich daran erinnern, dass sie das Glück haben, für Real Madrid zu spielen und die Geschichte des Vereins zu verändern. «Wir müssen gemeinsam für die Zukunft arbeiten und die Hoffnung wiederherstellen.» (abu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • eBart! 12.03.2019 15:51
    Highlight Highlight Chapeau - andere suchen die Fehler bei anderen. Beim Schiri, beim Coiffeur, beim Wetter, dem Rasen im gegnerischen Stadion - er sucht sie bei sich selber. Das macht grosse Spieler aus. Auf dem Platz gibt es alles (manchmal zu viel), aber er ist in Leader und Kämpfer.
  • Benno Schoenholzer 12.03.2019 12:35
    Highlight Highlight Schiedsrichter: Nehmt diesen Ruepel endlich aus dem Verkehr!!! Bevor es Tote gibt!!
  • SD1980 11.03.2019 20:51
    Highlight Highlight Habe kein Twitter, kann ihn jemand für mich fragen, wann er mit seinen versteckten Fouls aufhört?
  • Der Kritiker 11.03.2019 20:38
    Highlight Highlight Ramos ist ein Plappermaul, einmal mehr. Er übernimmt 200% Verantwortung? Was heisst das? Zahlt er den Mitspielen, dem Verein die entgangenen Prämien mit Faktor 2? Wie entschädigt er die Fans zu 200%? Fragen über Fragen, auf die Ramos mit seinen Mathekenntnissen wohl keine Antwort geben kann.
  • Poulet 11.03.2019 20:04
    Highlight Highlight Oh, er übernimmt die Verantwortung? In wie fern? Übernimmt er den finaziellen Verlust? Tritt er ab? Einfach nur dummes Geschwätz.
  • dave1771 11.03.2019 19:28
    Highlight Highlight Viele Attribute die Arroganz beschreiben sind ein MUSS für jeden Fussballer (von Fähigkeiten überzeugt sein, Überlegen fühlen...). Wieso hat wohl Real 3x die CL gewonnen...
  • Ehringer 11.03.2019 18:30
    Highlight Highlight gleich zu Beginn, um Missverständnisse zu vermeiden: Egal, wer diese Statements verfasst hat (Ramos oder PR-Berater oder wer auch immer), sie erscheinen mir schlüssig.

    ABER: "[...] it never remotely went through my head that the game could have turned out as it did." Diese Aussage zeigt doch auch, was falsch lief. Klar konnte man diesen Ausgang nicht erwarten. Dennoch, wenn es nicht mal 'remotely' durch den Kopf geht, dann unterschätzt man den Gegner schlichtweg und dann ist die Einstellung und Ausgangslage einfach falsch.
  • Hoodie Allen 11.03.2019 16:03
    Highlight Highlight Da hat sein PR-Berater wirklich alles gegeben...
    Er ist und bleibt für mich unsympatisch!
    • loquito 11.03.2019 17:15
      Highlight Highlight Sry. Ich find den Ramos sehr unsportlich. Was er aber nun schreibt erscheint plausibel und persönlich...
    • Staedy 11.03.2019 17:50
      Highlight Highlight Worte bleiben Worte, die Taten zählen und die gibt Ramos auf dem Platz. Dann weiss jeder wieder, dass Worte nur Schall und Rauch sind. Aber er ist die Basis für die Erfolge von Real in der CL der vergangenen Jahre.
  • loquito 11.03.2019 15:41
    Highlight Highlight Daa allererste Mal, dass dieser Ramos etwas sympathischer Wirkt...
  • Holy Crèpe 11.03.2019 15:36
    Highlight Highlight Hoffentlich lernt er aus seinen arroganten Handlungen, sonst wechselt er nächsten Sommer noch zu den Bayern ;)
  • My Senf 11.03.2019 15:08
    Highlight Highlight Wie geschrieben
    Man mag über Ramos denken was man will
    Für eine Mannschaft ist er Gold wert!
    • Staedy 11.03.2019 17:48
      Highlight Highlight Meine Worte.

Sergio Ramos muss bei Doku-Dreh zusehen, wie ihn seine Überheblichkeit einholt

Real Madrids Captain Sergio Ramos verpasste das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Ajax Amsterdam absichtlich. Nun ist er zur grossen Lachnummer geworden.

«Karma is a bitch!», lautet ein im englischen Sprachraum gern verwendetes Bonmot – man erntet, was man sät. Wie sich das anfühlt, hat Sergio Ramos gestern Abend am eigenen Leib erfahren.

Bei der 1:4-Pleite Reals gegen Ajax sass der Welt- und Europameister nur auf der Tribüne. Der Real-Captain hatte sich im Hinspiel in Amsterdam Gelb geholt und damit eine Sperre im Rückspiel auf sich genommen, damit er im Viertelfinal nicht mehr vorbelastet oder gar gesperrt wäre.

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