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epa06231109 Bayern Munich's head coach Carlo Ancelotti reacts during the UEFA Champions League group B soccer match between Paris Saint-Germain and FC Bayern Munich at the Parc des Princes Stadium in Paris, France, 27 September 2017.  EPA/YOAN VALAT

Hat er da sein Schicksal schon geahnt? Ancelotti im Spiel gegen Paris-Saint Germain. Bild: EPA/EPA

Bayern bestätigen Ancelotti-Out: «Die Leistungen entsprachen nicht mehr den Erwartungen»

Carlo Ancelotti ist nicht mehr Bayern-Trainer. Der Verein bestätigt die Trennung vom Italiener nach einer ausserordentlichen Krisensitzung.



Bayern München hat die Trennung von Carlo Ancelotti bestätigt. «Die Leistungen unserer Mannschaft seit Saisonbeginn entsprachen nicht den Erwartungen, die wir an sie stellen. Das Spiel in Paris hat deutlich gezeigt, dass wir Konsequenzen ziehen mussten», lässt sich Karl-Heinz Rummenigge in einer Pressemitteilung zitieren.

«Das Spiel in Paris hat deutlich gezeigt, dass wir Konsequenzen ziehen mussten.»

Karl-Heinz Rummenigge

Auch das italienische Betreuerteam von Carlo Ancelotti – Davide Ancelotti, Giovanni Mauri, Francesco Mauri und Mino Fulco – hat Bayern München heute freigestellt. Der Franzose Willy Sagnol wird die Mannschaft ad Interim übernehmen und bereits am Wochenende im Bundesliga-Spiel gegen Hertha BSC an der Seitenlinie stehen. Sagnol stiess im Sommer auf Wunsch der Klubführung zum Trainer-Team der Bayern.

Ob der 40-jährige Franzose – 2001 mit Bayern München Champions-League-Sieger – die Mannschaft dann auch definitiv übernimmt, ist noch unklar. Als Nachfolger im Gespräch sind Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann und der derzeit vereinslose Thomas Tuchel (zuletzt Borussia Dortmund).

Rummenigge bedauert die Trennung von Ancelotti. «Carlo ist mein Freund und wird es bleiben, aber wir mussten hier eine professionelle Entscheidung im Sinne des FC Bayern treffen», erklärt der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters. Er erwarte von der Mannschaft nun eine positive Entwicklung und absoluten Leistungswillen.

Zum Verhängnis wurden dem 58-jährigen Italiener nicht allein die bisherigen Resultate in dieser Saison, sondern auch die Tatsache, dass weder ein spielerisches Konzept noch eine Weiterentwicklung der Mannschaft erkennbar war. Zuletzt nahmen innerhalb des Teams die kritischen Stimmen von Führungsspielern zu. Mit seiner Taktik und Aufstellung in Paris hatte Ancelotti die seit Monaten wachsenden Zweifel an seiner Arbeit nochmals verstärkt.

Ancelotti, zweimal mit Milan und einmal mit Real Madrid Champions-League-Sieger, hatte das Traineramt in München im Sommer 2016 als Nachfolger von Pep Guardiola übernommen. In der vergangenen Saison wurde er mit dem FC Bayern Meister, derzeit liegen die Münchner in der Bundesliga nach sechs Runden drei Punkte hinter Leader Borussia Dortmund.

Schlechte Bilanz gegen Topklubs

In der vergangenen Saison wurde Ancelotti mit dem FC Bayern zwar souverän Meister, seine Bilanz in Spielen gegen Topteams ist jedoch verheerend: In acht Duellen gegen Borussia Dortmund, Real Madrid, Atlético Madrid und Paris Saint-Germain resultierten sechs Niederlagen. Derzeit liegt Bayern in der Bundesliga nach sechs Runden drei Punkte hinter Leader Dortmund zurück.

Ist die Entlassung Ancelottis richtig?

Noch nie in seiner ruhmreichen Bundesliga-Geschichte hat der FC Bayern früher in der Saison einen Trainerwechsel vollzogen. Ähnlich früh hatte der Rekordmeister vor 26 Jahren eine Kurskorrektur auf der Trainerbank vorgenommen. Damals, am 8. Oktober 1991, musste Jupp Heynckes seinen Stuhl für den Dänen Sören Lerby räumen. Nötig wurde daraufhin im März gar ein weiterer Trainerwechsel (Erich Ribbeck für Lerby). Am Ende resultierte für den Klub in der Bundesliga Platz 10. (pre/abu/sda)

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