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Descloux Ambri

Gauthier Descloux (r.): Mit Ambri ausgeschieden, mit den Ticino Rockets noch immer im Wettbewerb.

Kommentar

Darum ist der Schweizer Eishockey-Cup schlimmer als jedes Grümpelturnier

Eine Runde ist im Schweizer Eishockey-Cup gespielt. Es gab einige Volksfeste und mit Ambri und dem SC Bern sind zwei Favoriten grandios gescheitert. Grosser Sport eigentlich. Doch da wäre noch die Sache mit Spielern, die für zwei verschiedene Teams spielten.



Gauthier Descloux hatte bisher eine anstrengende Woche. Und eine mit Höhen und Tiefen. Erst scheiterte er kolossal mit Ambri-Piotta gegen die GCK Lions 1:4 und schied im Cup aus. Trotzdem kann er auch in den Achtelfinals des gleichen Wettbewerbs antreten. Denn Descloux hexte einen Tag später das NLB-Farmteam Ticino Rockets zum 2:1-Penaltysieg gegen den SC Bern.

Ein Spieler, gleicher Wettbewerb, gleiche Runde – aber zwei Teams. 

Gauthier Descloux: Einmal Depp (mit Ambri), einmal Held (mit den Ticino Rockets) – in der gleichen Cuprunde.

Noch besser lief der 1/16-Final für Mattia Hinterkircher, Raphael Prassl und Marco Miranda – sie erreichten sowohl mit den GCK Lions als auch einen Tag später mit dem ZSC die Achtelfinals. Immerhin können die Farmteams im Turnierverlauf gemäss Reglement nicht auf ihre «Mutterteams» treffen. Sonst hätten Hinterkircher und Co. eigentlich sogar im gleichen Spiel ausscheiden und weiterkommen können. So irgendwie.

Die Achtelfinals

GCK Lions – HC Davos
Ticino Rockets – SCL Tigers
SC Langenthal – HC Lugano
Fribourg – ZSC Lions
EHC Biel – EHC Kloten
EHC Olten – EV Zug
RJ Lakers – HC Lausanne
La Chaux-de-Fonds – Servette

Gespielt wird am 25./26. Oktober.

«Solche Spiele sind Chancen für die jungen Spieler»

Solche «Buebetrickli» kannte man bisher eigentlich nur von Grümpelturnieren. Eine kurze Umfrage auf der Redaktion zeigt: Ob im Toggenburg, im Zürcher Oberland, in Basel, im Aargau und selbst im schönen Obwalden – wurde ein Spieler entdeckt, der in zwei Teams der gleichen Kategorie antrat, wurde der Jury-Wagen gestürmt und im schlimmsten Fall die Mannschaft disqualifiziert.

Kuesnacht, 29.09.2015, Eishockey Schweizer Cup, GCK Lions - HC Ambri-Piotta, Paolo Duca (Ambri) gegen Raphael Prassl (GCK)  (Gonzalo Garcia/EQ Images)

Raphael Prassl: Doppelter Sieger im Schweizer Cup. Bild: Gonzalo Garcia

Klar ist das nicht direkt mit dem professionell aufgezogenen Schweizer Eishockey Cup zu vergleichen. Und die Regeln des Wettbewerb lassen Spielerwechsel innerhalb der gleichen Organisation zu. Spieler bis 23 Jahre können zwischen den Teams problemlos hin und her geschoben werden. Das macht im normalen Meisterschaftsverlauf auch total Sinn. in der Organisation des ZSC werden Spieler oft am Freitag in der National League B eingesetzt und am Samstag in der National League A. Oder bei Zug: Einer der Academy-Goalies geht immer wieder als Ersatzkeeper bei den «Grossen» mit.

Junge Spieler können so an das höhere Niveau geführt werden. Willi Vögtlin, Verantwortlicher für den Cup beim Verband, sagt: «Solche Spiele sind Chancen für die jungen Spieler, um sich weiterzuentwickeln.» Die Klubs haben dieses Reglement mitgetragen.

ZSC-Sportchef: «Ich verstehe Leute, die das hinterfragen»

Bei diesen Vereinen steht man hinter der Praxis. ZSC-Sportchef Edgar Salis erklärt: «Solange der Grundgedanke ‹pro junger Spieler› ist, halte ich das für eine sehr gute Sache.»

Findest du es okay, dass ein Spieler in der GLEICHEN RUNDE in zwei Teams spielen kann?

Trotzdem gibt Salis zu: «Ich verstehe Leute, die das hinterfragen.» Er habe in Dübendorf auch mit Fans darüber gesprochen. «Die wollen zum einen die Stars sehen, aber zum anderen auch eine Chance für ihren Klub.»

Auf dem Papier zumindest machen Hinterkircher, Prassl und Co. die ZSC Lions schwächer als Roman Wick oder Robert Nilsson. Von «Verstärkung» für den ZSC kann daher nicht gesprochen werden. Aber natürlich ist es auch für den neuen Trainer Hans Wallson eine ideale Möglichkeit, um junge Spieler zu beobachten und ans Team heranzuführen. Trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack.

Von einer «Verfälschung» des Wettbewerbs oder gar einem Imageschaden durch diese Praxis will Salis nichts wissen: «Da wehre ich mich vehement dagegen. Ich finde den Cup super. In Dübendorf war Volksfeststimmung – egal, wer da spielte.»

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