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Aus dem Tagebuch einer Katze: «Mein Haustier macht mir echt Probleme!»

30.03.2017, 16:37

Hast du dich schon mal gefragt, was im Köpfchen einer Katze so vor sich geht? Hier kriegst du endlich einen exklusiven Einblick in das Tagebuch von Katzendame Olga. Einmal pro Woche schreibt sie aus ihrem Leben. Weitere Geschichten von Olga findest du hier oder am Ende des heutigen Tagebuch-Eintrags.

Eintrag vom 30. März 2017:

Liebes Tagebuch,

ich will mich ja wirklich nicht beschweren, aber die letzten Tage waren nicht leicht für mich. Echt nicht. Weisst du, mein Haustier macht mir im Moment echt Probleme. Ich glaube, es geht ihm nicht besonders gut.

Symbolbild. Mein Haustier ist etwas älter und hat längeres Fell.
Symbolbild. Mein Haustier ist etwas älter und hat längeres Fell.

Weisst du, liebes Tagebuch, ich bin eine schlaue Katze. Die artgerechte Haltung von Menschen ist nichts für Anfänger – aber zum Glück bin ich ein Profi! Deshalb habe ich auch ziemlich schnell verstanden, worin das Problem liegt:

«Mein Haustier braucht einen Artgenossen!»
Olga von Schnurrhausen

Menschen sollten man im besten Fall ohnehin mindestens zu zweit halten. Und der Gedanke, ein zweites Haustier zu adoptieren, hüpft schon lange in meinem Kopf herum.

Ich weiss, was du jetzt denkst, liebes Tagebuch:

Aber ich kriege das schon hin, liebes Tagebuch. Wirklich. Mit der Haltung von Menschen kenne ich mich aus. Der Homo Sapiens braucht zwar eine Menge an Aufmerksamkeit und Pflege, aber wenn du die wichtigsten Regeln befolgst, kannst du dich über ein gehorsames und liebes Haustier freuen. Echt jetzt. 

Regel I: Du musst deinem Homo Sapiens deutlich zeigen, wer hier das Alphatier ist

Weisst du, liebes Tagebuch, es ist sehr wichtig, dass du deinem Menschen Grenzen setzt. Schliesslich ist er hier das Haustier, nicht du. Glücklicherweise ist der Homo Sapiens da sehr einfach gestrickt. Um deinen Willen durchzusetzen, reicht es meistens aus, wenn du ihm einen strengen Blick zuwirfst.

In etwa so:

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Regel II: Sorge dafür, dass dein Homo Sapiens sich genügend bewegt

Nicht nur Hunde, auch Menschen benötigen einen regelmässigen Auslauf. Sorge dafür, dass dein geliebtes Haustier nicht unter Bewegungsmangel leidet, indem du das Haus immer wieder in ein komplettes Chaos verwandelst. Die Gesundheit deines Homo Sapiens wird es dir danken!

Wie du es machen solltest:

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Wie du es nicht machen solltest:

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Regel III: Markiere deinen Homo Sapiens in regelmässigen Abständen mit deinem Duft

Das ist sehr wichtig, falls dein Zuckerschnäuzchen mal von zu Hause weglaufen sollte. Aufgrund der Duftmarkierung können andere Katzen den Besitzer deines Menschen ausmachen und ihn zu dir zurückbringen. Und das ist sehr wichtig, weil ein Mensch ohne seine Katze alleine in der Wildnis nur wenige Tage überleben kann.

Hier einige einsame Menschen in der Wildnis:

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Regel IX: Halte deinen Menschen bei Laune, indem du ihn zum Lachen bringst

Weisst du, liebes Tagebuch, wir Katzen sind sehr geschickt. Uns würde nie ein Missgeschick passieren. Niemals! Aber da ein trauriger Homo Sapiens ein anstrengender Homo Sapiens ist, müssen wir ihn ab und zu mit einen absichtlichen Vom-Tisch-Fallen zum Lachen bringen. Nur keine Angst – dein Schnurzipurzi wird niemals herausfinden, dass das alles nur gespielt ist!

Zum Beispiel das hier:

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Alles nur ein Fake:

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Echt jetzt!

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Regel X: Direkte und ehrliche Kommunikation mit deinem Homo Sapiens ist unabdingbar

Menschen sind keine Katzen, liebes Tagebuch. Während wir Stubentiger jederzeit spüren können, wie es unserem Schnuckipupsi gerade geht, braucht der Homo Sapiens direktere Anweisungen. Einige Kratzer sollten im Normalfall ausreichen, um deine Nachricht zu verdeutlichen.

Was du machen kannst:

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Was du auch noch machen könntest:

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Was du lieber nicht tun solltest:

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Regel XI: Sorge dafür, dass dein Homo Sapiens beschäftigt ist

Gelangweilte Menschen kommen schnell auf dumme Ideen – sie fangen an, dein Klo umzugraben oder schmeissen plötzlich Kartonkisten und andere nützliche Gegenstände weg. Um das zu verhindern, musst du dafür sorgen, dass dein Mausibausischnuggibutzi immer genügend Beschäftigung hat.

Bringe ihm das Jonglieren bei:

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Sorge dafür, dass er etwas Sport treibt:

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Oder bringe ihm andere Tricks bei – und zwar ungefähr so:

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Wie du siehst, liebes Tagebuch, bin ich ein absoluter Profi wenn es um die artgerechte Haltung von Menschen geht. Ich bin mir nur noch nicht ganz sicher, ob ein zweiter Mensch in meinem Haus überhaupt noch Platz hat. Was denkst du, liebes Tagebuch?

Sollte ich wirklich ein weiteres Haustier adoptieren?

Mit unentschlossenen Grüssen,

Olga von Schnurrhausen

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