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This photo provided by NASA shows water vapor jets, emitted from the southern polar region of Saturn's moon Enceladus. Scientists have uncovered a vast ocean beneath the icy surface of the moon, they announced Thursday, April 3, 2014. Italian and American researchers made the discovery using Cassini, a NASA-European spacecraft still exploring Saturn and its rings 17 years after its launch from Cape Canaveral. (AP Photo/NASA, JPL, Caltec, Space Science Institute)

Gibt es Leben unter dem Eispanzer des Saturnmondes Enceladus?  Bild: AP/NASA, JPL, Caltec, Space Science Institute

Wo sind die Ausserirdischen? Ein Astronom glaubt es zu wissen



Der Gedanke, wir seien allein im All, ist im Grunde absurd. Im Universum wimmelt es von potenziellen Brutstätten für Leben: Nur schon in unserer Heimatgalaxie, der Milchstrasse, tummeln sich schätzungsweise eine Billion (das ist eine Million Millionen) Planeten. Mehrere Milliarden davon sind erdähnlich. Und grosse Monde, die Gasriesen umkreisen, sind da noch nicht einmal mitgezählt. 

Es gibt da draussen also fast zwangsläufig ausserirdisches Leben – das sich in zahllosen Fällen zu intelligenten Zivilisationen entwickelt haben müsste, von denen mit Sicherheit einige der unsrigen technisch weit voraus wären. Falls dem so ist, dann stellt sich die Frage: Wo sind sie denn, diese Ausserirdischen?

Enrico Fermi

«Where is everybody?»: Physik-Nobelpreisträger Fermi. Bild: atomicheritage.org

«Where is everybody?» («Wo sind denn alle?»), fragte sich 1950 auch der italienisch-amerikanische Physiker Enrico Fermi. Sein ungarischstämmiger Mitarbeiter Leó Szilárd konnte es nicht lassen, die Frage nach den Ausserirdischen mit einem kleinen Scherz zu beantworten: «Sie leben bereits unter uns, aber wir nennen sie Ungarn.» 

Fermis Frage ist als Fermi-Paradoxon bekannt geworden: Zivilisationen, die uns technisch weit voraus wären, hätten uns schon längst gefunden. Oder wir hätten Signale von ihnen auffangen müssen. Für das Fermi-Paradoxon existieren eine Reihe von Antworten, zum Beispiel die Annahme, dass sich jede technische Zivilisation zwangsläufig selber zerstört, bevor sie überhaupt die Fähigkeit zur interstellaren Kolonisation entwickelt hat.

Alan Stern, Vizepräsident der Space Science and Engineering Division am Southwest Research Institute (SwRI).

Im Eis gefangene Zivilisationen? Astronom Stern.  Bild: NASA/Bill Ingall

Eine bisher noch nie vorgestellte Lösung hat nun der amerikanische Astronom Alan Stern vom Southwest Research Institute (SwRI) in den Raum gestellt. Stern denkt an Zivilisationen, die sich auf Eismonden oder -Planeten entwickelt haben könnten, und zwar in Ozeanen, die tief unter den mächtigen Eispanzern liegen. Solche Ausserirdischen, die niemals einen Stern am Nachthimmel gesehen hätten, wüssten möglicherweise schlicht nichts von der Welt ausserhalb des Eispanzers, sagte Stern bei einem Astronomenkongress in Utah. 

Viele Exoplaneten – das sind Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems –, bei denen es Hinweise auf Wasservorkommen gibt, sind oberflächlich vereist. Und innerhalb unseres Sonnensystems gibt es mehrere Monde, unter deren Eiskruste mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Ozean aus Wasser schwappt: darunter die Jupitermonde Europa und Ganymed, die Saturnmonde Titan und Enceladus sowie die Uranus-Trabanten Titania und Oberon.

Eismonde in unserem Sonnensystem

Seit auf einigen von ihnen auch noch organische Komponenten nachgewiesen werden konnten, gelten diese Eismonde – aber auch Zwergplaneten wie Ceres – als heisse Kandidaten für die Suche nach ausserirdischem Leben im Sonnensystem. 

Die meisten Astrobiologen sehen in den eisumschlossenen extraterrestrischen Ozeanen bestenfalls eine mögliche Heimstatt für primitivste Lebensformen. Nicht so Stern. Er geht davon aus, dass dort beispielsweise hydrothermale Schlote auf dem Grund der Ozeane Nährstoffe ins Wasser pumpen – ähnlich wie auf dem Ozeanboden der Erde.

Solche durch Wasser und Eis vor dem harschen Weltall geschützte Brutstätten für Leben könnten sogar produktiver sein als auf der Erde. Alle notwendigen Ressourcen, glaubt Stern, dürften daher vorhanden sein, damit sich auch höhere Lebensformen bilden können – bis hin zu intelligenten Zivilisationen. 

Der Eispanzer, der eine solche Zivilisation schützen würde, wäre aber zugleich auch ein Hindernis für sie. Es könnte sein, postuliert Stern, dass Lebewesen, die sich unter solchen Umständen entwickelt hätten, den Nachthimmel gar nicht kennen – oder viel weniger gut als wir. «Ihr ‹Raumfahrtprogramm› bestünde vielleicht einfach nur daraus, ihre gefrorene Oberfläche zu durchdringen», spekuliert Stern. 

Umfrage

Existiert intelligentes ausserirdisches Leben?

  • Abstimmen

3,461

  • Ja, sicher.62%
  • Wahrscheinlich.26%
  • Eher nicht. 2%
  • Auf keinen Fall!1%
  • Woher soll ich das wissen?8%

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88Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • D(r)ummer 24.10.2017 10:28
    Highlight Highlight Letztens (naja, vor 130 Mio Jahren) sind ja zwei Neutronensterne zusammengeprallt und dadurch entstanden neue Elemente.

    Dass da in einigen Milliarden Jahren Leben entsteht, ist nach dem Ereignis wahrscheinlicher als vorher.

    Im Bezug auf das geläufige alter des Universums kann es durchaus sein, dass wir zu den ersten in unserer Galaxie gehören, wenn wir davon ausgehen, dass Leben in etwa so aufgebaut ist wie wir.
  • Knächbläch 24.10.2017 09:46
    Highlight Highlight If the Universe Is Teeming with Aliens ... WHERE IS EVERYBODY?

    http://www.springer.com/de/book/9783319132358

    Super Buch zum Thema...
    • Dr. Atom 24.10.2017 18:59
      Highlight Highlight Perry Rhoden ist noch etwas besser😉
  • Blitzesammler 24.10.2017 08:06
    Highlight Highlight Also wenn ich ein Ausserirdischer wäre und die Erde fände, sehen würde wie wir sind, würde ich mich auch nicht zeigen!! Wir aktzeptieren ja nichtmal die andersartigkeiten die wir als Menschen mitbringen und zerstören alles was wir können. Lieber noch ein weilchen unter dem Eis bleiben und abwarten bis sich die ,,Menschen-Tiere,, selbst abgeschafft haben und dann den ,,sauberen Planeten,, besuchen.
  • Bynaus @final-frontier.ch 24.10.2017 06:13
    Highlight Highlight Stellen wir uns vor, es gäbe einen Eisschild über der Erde - wir wären doch da schon längst durchgebrochen und hätten begonnen, die Welt dahinter zu erforschen. So ein bisschen Eis hält doch keine Zivilisation auf. Und deshalb ist das auch keine Erklärung für das Fermi Paradox.
    • rauchzeichen 24.10.2017 11:04
      Highlight Highlight bis der mensch die stratosphäre durchbrach, gings auch n paar milliönchen jahre...
    • Der Typ 24.10.2017 13:48
      Highlight Highlight Wir haben Feuer und Hitze auf unserer Seite, was eventuell bei einer Zivilisation unter Wasser etwas schwieriger zu bewerkstelligen sein könnte ;)
    • Bynaus @final-frontier.ch 24.10.2017 14:22
      Highlight Highlight Ja, aber darum gehts nicht. Das Fermi Paradoxon fragt nicht nach "primitiven" Kulturen, sondern, weshalb es keine fortschrittlichen, über interstellare Distanzen reisenden Ausserirdischen gibt. Irgendetwas muss all diese Zivilisationen davon abhalten, sich im Universum auszubreiten. Und nach Alan Stern ist das ein paar 10 km dicker Eispanzer... Na gut, eine Zivilisation, die daran scheitert, sollte es mit dem interstellaren Raumflug wohl schon gar nicht erst versuchen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 24.10.2017 06:06
    Highlight Highlight Es gibt drei Mögliche Szenarien. In keinem ist ein Kontakt wahrscheinlich:
    1) Es gibt, wenn, dann nur primitives Leben. Wir sind ein Sonderfall.
    2) Es gibt Zivilisationen die ähnlich weit entwickelt sind wie wir. Wir kommunizieren aber erst seit wenigen Jahrzehnten mit Radiowellen - andere Plante sind oft mehr als nur Lichtjahrzehnte entfernt.
    3) Andere Zivilisationen sind viel weiter: wenn sie interstellar reisen können, kommunizieren diese wohl auch anders. Funk ist zu langsam. Wir sind zu primitiv für die, als dass wir sie interessieren.
  • TRL 24.10.2017 03:54
    Highlight Highlight Den Milliarden ‚erdähnlicher‘ Planeten (Jahreszeiten, Tageslänge, Gravitation, Magnetfeld, Gezeiten, Nähe zu grossen Meteoriten, gemässigte vulkanische Aktivität kann man leider nicht am Abstand zum Stern und am Lichtspektrum ablesen) stehen die Milliarden Zufälle irdischer Evolution gegenüber. Vielleicht bleiben wir noch ganz lange allein und erkennen dabei erdunähnliches Leben nicht. Und keine ausser unserer eigenen Intelligenz wird uns die Einzigartigkeit der Erde erklären können (ohne Wörter wie ‚Gott‘ etc). Auch diese Möglichkeit besteht. Ist ja alles nur Statistik und Science Fiction.
  • aye 24.10.2017 02:05
    Highlight Highlight "Solche Ausserirdischen, die niemals einen Stern am Nachthimmel gesehen hätten, wüssten möglicherweise schlicht nichts von der Welt ausserhalb des Eispanzers"

    Na dann den Eispanzer bloss nicht anbohren. Wir wollen ja keinen Krikkit-Krieg auslösen... 😋
  • chr_bopp 24.10.2017 00:05
    Highlight Highlight Die gute alte Hohlwelt-Theorie - die galaktische Variante. Mmm, kaum. Stanislaw Lem schrieb vom „Fenster des Kontakts“ (wenn beim kontaktieren können und wollen zusammenfallen). Es ist extrem klein. Das scheint mir überhaupt nicht paradox zu sein.
  • Papa Swappa 23.10.2017 23:56
    Highlight Highlight ich denke, wir schliessen da zu fest von uns selber auf andere. vielleicht stehen ausserirdische schon lange mit uns in kontakt, sind aber so anders als wir, dass wir es gar nicht wahrnehmen - wir sind dann eine art "hamster im rad" - blind auf gewissen ebenen und dimensionen.
    stanislav lem z.b. hat ganz interessante ideen gehabt, wie ausserirdische intelligenz und der kontakt zu ihnen aussehen könnte (z.b. in solaris & fiasko).
    vielleicht sind die ausserirdischen aber schon lange unter uns - was wäre z.b., wenn pilze ausserirdische sind? pilzsporen können im weltall überleben...
  • Hugo Wottaupott 23.10.2017 23:16
    Highlight Highlight Sollen sie doch herkommen und uns Jahrtausendelang GHB füttern.
  • AskLee 23.10.2017 23:13
    Highlight Highlight Wir schaffens nicht einmal aus der Matrix zu kommen :)
  • SVARTGARD 23.10.2017 23:03
    Highlight Highlight Hier
  • barmi 23.10.2017 22:49
    Highlight Highlight Und wenn das Fermi-Paradoxon nur auf "dumme, lieblose" Zivilisationen wie unsere anwendbar ist? Denn wenn wir so weitermachen zerstören wir unsere Welt um einiges schneller, als dass wir in unserer Galaxie weit reisen könnten.

    Doch wenn eine Zivilisation in Liebe miteinander leben kann, die Kräfte bündelt anstatt sich gegenseitig zu bekämpfen, ist diese sicherlich unserer weit überlegen und hat uns schon lange entdeckt.
    Nur wären sie wohl intelligent genug, nicht in unsere Entwicklung einzugreifen. Wir würden sie doch sofort als Feinde sehen...
    • Hierundjetzt 23.10.2017 23:56
      Highlight Highlight Darum waren die Spanier in Südamerika auch so liebenswert oder die Europäer mit den Eingeborenen in den USA. Nicht zu vergessen diese tollen Gespräche die die Araber mit den Afrikaner geführt haben, kurz bevor Sie sie den Europäern verkauften.

      Wenn eine andere Zivilisation zu uns kommen würde, wären wir die Indianer. Sorry ist so.
    • barmi 24.10.2017 03:40
      Highlight Highlight Mit dem Unterschied, dass sie uns nicht ausbeuten wollen. Wenn sie so wären, hätten sie sich gegenseitig auf ihrem Planeten schon längst zerstört.

      Gehen wir also mal davon aus, sie wären friedliche, liebe Wesen und wollen uns helfen. Sie würden uns sagen, wir sollen alle Kriege beenden, unsere Waffen in Werkzeuge umwandeln und unsere Kräfte auf der Erde bündeln um allen ein besseres und gerechteres Leben zu ermöglichen.

      Würden wir Ihnen glauben? Oder denken, die wollen uns einfach entwaffnen um uns danach zu erobern?

      Grundsatz-Frage: Wie würden wir mit Ausserirdischen umgehen?
    • Sarkasmusdetektor 24.10.2017 09:46
      Highlight Highlight Es spielt nicht mal eine grosse Rolle, ob die Ausserirdischen freundlich sind oder nicht. Die mit Abstand meisten Indianer starben nicht durch die Waffen der Europäer, sondern durch eingeschleppte Krankheiten, viele davon sogar bevor sie jemals einen Europäer gesehen hatten. Das könnte bei Ausserirdischen auch passieren, wer weiss, was die ungewollt mitbringen.
  • Laut_bis_10 23.10.2017 21:59
    Highlight Highlight "Zum Beispiel die Annahme, dass sich jede technische Zivilisation zwangsläufig selber zerstört, bevor sie überhaupt die Fähigkeit zur interstellaren Kolonisation entwickelt hat."

    Klingt für mich immer noch am plausibelsten. Aber ist vielleicht auch besser so, wer weiss welche Social Media Trends sich noch alles entwickeln würden ...
  • Der müde Joe 23.10.2017 21:59
    Highlight Highlight Und selbst wenn es einen anderen Planeten mit Lebewesen gibt, sollten wir erst mal unsere scheiss Probleme in den Griff bekommen, bevor wir mit denen Kontakt aufnehmen. Sonst müssen die auch noch unseren Mist ertragen, oder noch schlimmer, wir versuchen ihnen unsere Lebensweise aufzuzwingen - da wir ja besonders schlau sind.🙄
  • Theor 23.10.2017 21:43
    Highlight Highlight Ich bin Anhänger der Fermi-Paradoxon. Gäbe es wirklich intelligentes ausserirdisches Leben in "näherer Umgebung" (Milchstrasse) - dann hätten wir schon einen Kontakt herstellen können müssen.

    Jedes intelligente Leben stellt sich zwangsweise früher oder später einmal die Frage, ob es da draussen noch andere gibt. Daher kann ich mir kein intelligentes Leben vorstellen, dass nicht Botschaften in das Universum sendet, welches wir wiederrum auf irgendeine Weise empfangen können müssten.

    Nehmen wir unterschiedliche Dimensionen hinzu, dann ist das ganze natürlich eine ganz andere Geschichte! 😂
    • Hierundjetzt 23.10.2017 22:27
      Highlight Highlight Das Fermi Paradoxon erklärt aber nicht, wie lange es dauert, bis überhaupt intelligentes Leben da ist.

      Unsere Galaxie (13,2 Mrd Jahre) entstand kurz nach dem Urknall (13,6 Mrd Jahre) unsere Erde ist 3,3 Mrd Jahre alt.

      Das heisst, theoretisch braucht es 3,3 Mrd Jahre bis intelligentes Leben existieren kann.

      Das heisst weiter, das die Auswahl an anderen Planeten die noch älter sind, extrem klein ist (Sonne explodiert vorher).

      Das mit anderen Galaxien vergiss gleich wieder -> Relativitätstheorie
    • karl_e 23.10.2017 23:16
      Highlight Highlight Auch wenn die Botschaften mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs sein sollten, dauert es doch sehr lange, bis sie bei uns empfangen werden können. Eine Antwort auf eine Frage käme erst nach Jahren oder gar Jahrhunderten zu uns zurück.
    • Sarkasmusdetektor 24.10.2017 09:50
      Highlight Highlight Um sinnvoll zwischen Sternen kommunizieren zu können, brauchte man überlichtschnelle Kommunikationsformen. Vielleicht kommunizieren darüber längst alle möglichen Zivilisationen, aber wir haben die Technologie dafür einfach noch nicht entdeckt. Mit Licht und Radiowellen kommen wir nicht weit, unsere ältesten Radiosignale sind ja noch nicht viel mehr als 100 Lichtjahre weit gekommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutzli 23.10.2017 21:35
    Highlight Highlight Bin mir ziemlich sicher, dass ich schon Sci-Fi Romane gelesen habe, in denen dieses Konzept vorkam. Bin mir nicht mehr sicher wo, vielleicht irgendwo bei Iain Banks... Ich finde die folgende Idee, die auch mal von Carl Sagan vorgestellt wurde, immer noch sehr sympathisch: Es gibt extraterrestrisches Leben, vielleicht sogar in unserem Sonnensystem, aber es ist derart anders aufgebaut, dass wir es nicht erkennen können. Intelligente Gaswesen verborgen in den Tiefen von Jupiter, lebende Silikatwesen im Oort-Gürtel, eine Zivilisation von vergessenen Büroklammern unterm Sofa etc.
    • Daniel Huber 23.10.2017 21:51
      Highlight Highlight Haha, die Vorstellung einer Büroklammern-Zivilisation unterm Sofa finde ich besonders hübsch! Muss gleich mal nachschauen.
    • The Destiny // Team Telegram 23.10.2017 22:00
      Highlight Highlight @Mutzli, bsp. "Enceladus" von Brandon Q. Morris
    • b4n4n4j03 23.10.2017 22:01
      Highlight Highlight Mäuse... Und Delfine... "So long, and thanks for al the fish" :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • statistikus 23.10.2017 21:28
    Highlight Highlight Unsere Erde ist ein galaktisches Naturschutzgebiet, dass von niemandem - der es könnte - beeinflusst werden darf. My 2rp.
  • Hierundjetzt 23.10.2017 21:27
    Highlight Highlight Das wir als höhere Intelligenz mit Bewusstsein existieren, kann nur bis max 60 Lichtjahren Radius zu erkennen sein. Solange senden wir erst elektromagnetische Wellen ins All.

    Womit zB erwiesen wäre, dass auf Proxima Centauri (Alpha Centauri C), nächster Stern zu uns mit 6,6 Lichtjahren Entfernung, keine Zivilisation ähnlich der unseren existiert.

    Zudem befinden wir uns auf dem sehr ruhigen Orionarm (Spiralarm) unserer Galaxie und diese wiederum in einer extrem ruhigen Ecke des Universums.

    Existens von Leben wie das unsere? Vielleicht. Erfahren wir je davon? Unwahrscheinlich



    • Daniel Huber 23.10.2017 21:52
      Highlight Highlight Das kommt davon, wenn man abgelegen wohnt.
    • Hierundjetzt 23.10.2017 22:20
      Highlight Highlight Daniel: Top 😂😂😂
    • Mutzli 23.10.2017 22:45
      Highlight Highlight @Immer diese Landeier...selbst wenns erkannt wurde, müssten wir ja noch warten bis mal das Gegensignal ankommt. Wie bei Blindsight von Peter Watts ( Ich schmeiss gerade extrem mit Bücherempfehlungen herum, merke ich)
    Weitere Antworten anzeigen
  • -woe- 23.10.2017 21:16
    Highlight Highlight Treffen sich zwei Planeten im All.
    "Wie geht's dir so?"
    "Schlecht. Bin krank. Habe 'homo sapiens'."
    "Ach, da brauchst du keine Angst zu haben. Hatte ich auch. Geht von alleine wieder weg."
  • michu 23.10.2017 21:16
    Highlight Highlight Hätte man all das Geld welches verpülvert wurde, um mit Ausserirdischen Kontakt aufzunehmen dazu verwendet, um mit Tieren zu kommunizieren, hätte man vermutlich mehr erreicht.
    • Altweibersommer 23.10.2017 22:44
      Highlight Highlight Huch, eine sprechende Kuh!
    • Mutzli 23.10.2017 22:55
      Highlight Highlight Die Erforschung des Weltraums hat bereits sehr viel gebracht und Investition in Grundlagenforschung ist (fast) nie verkehrt. Neue Materialien, Computer Sciences und fortschritte im Ingenieurwesen z.B.. Mal abgesehen von Satelittentechnologie, ohne die unsere Welt ziemlich anders aussehen würde.

      Die Horchstationen und Teleskope sind zudem verschwindend kleine Budgetposten, werden auch vielfältig genutzt und stellen ein Frühwarnsystem für verschiedenste Bedrohungen dar. Sei es eine Sonneneruption, Meteorit oder Gamma-Ray-Burst. Ob man dann was dagegen tun kann ist die andere Frage!
  • Takapuna 23.10.2017 21:05
    Highlight Highlight Zivilisationen die so intelligent sind, dass sie die riesigen Distanzen im All überwinden können, werden einen Planeten dessen Bewohner sich aufgrund von Gier und Neid bekriegen ganz sicher meiden.

    • Hierundjetzt 23.10.2017 22:31
      Highlight Highlight Du fliegst also 80‘000 Jahre und kehrst danach wieder um? Einfach so? 🤔

      Eher kaum ☺️

      Denk immer daran, die Relativitätstheorie ist der Massstab. Nichts anderes
    • rauchzeichen 24.10.2017 00:29
      Highlight Highlight die relativitätstheorie begrenzt die möglichkeiten. der massstab fürs materielle durch den raum reisen ist die lichtgeschwindigkeit, jedoch nicht die einzig vorstellbare art, interstellar zu fliegen. sobald man sich an die raumzeit traut, tun sich einige wortwörtlich direktere wege auf. obs irgendwann mal praktisch funktioniert ist ne andere sache.

      ich nehme auch an, dass wir entweder zu rückständig sind, dass ein kontakt erlaubt oder lohnenswert wäre, oder aber, unsere signale, die noch nicht soo weit weg sind, wurden von den ominösen milchstrassmänndlein noch gar nicht entdeckt.
  • Fraktali 23.10.2017 21:02
    Highlight Highlight Als ob sich Gott um mehr als die Erde kümmern würde...
    • Duweisches 23.10.2017 23:20
      Highlight Highlight Natürlich ist die Erde der Mittelpunkt, deshalb dreht sich ja selbst die Sonne um sie...
    • rauchzeichen 24.10.2017 00:31
      Highlight Highlight nur schon wegen solchen freu ich mich auf den tag, an dem wir extraterristisches leben finden. dann wirds dann langsam eng für radikal religiöse mit ihren entstehungsmythen.
  • greeZH 23.10.2017 20:57
    Highlight Highlight Ja das Fermi-Paradoxon. Als ich das erste Mal davon gehört habe hielt ich es für einen riesen Schwachsinn. Das hat sich bis heute nicht geändert. Selbst wenn es hochentwickelte Zivilisationen in unserer Galaxie gäbe, könnten die uns nicht so ohne weiteres aufspüren. Die Milchstrasse misst 100'000 Lichtjahre im Durchmesser. Da ausserirdisches Leben zu entdecken ist nahezu unmöglich.
    • Daniel Huber 23.10.2017 21:55
      Highlight Highlight Ja, die Distanzen sind unvorstellbar. Aber eine Zivilisation, die mehrere hundert Millionen Jahre überdauert, könnte die Galaxie in dieser Zeit mit Sonden durchqueren.
    • greeZH 23.10.2017 22:14
      Highlight Highlight Wenn so eine Zivilisation in unserer Galaxie existieren würde schon möglich. Ich erachte jedoch das Fehlen einer solchen nicht als Paradoxon. Genau so gut könnten zahlreiche Zivilisationen auf unserem Entwicklungsniveau existieren ohne sich zu begegnen.
  • keplan 23.10.2017 20:57
    Highlight Highlight Nicht zu verachten ist das Zeitproblem, wenn sagen wir mal eine Zivilisation 1000 Jahre fähig wäre (d.h. wir müssen min. noch 900 Jahre existieren) aussirdische leben zu entdecken, müsste in diesen Zeitraum noch eine 2. Zivilisation existieren welche ebenso zu diesen fähig wäre. Auf ein paar Miliarden Jahre gesehen (existenz des Universums) eher unwahrscheinlich. Dazu kommt noch das Problem der Überbrückung der Distanz.
  • Typu 23.10.2017 20:46
    Highlight Highlight Einfachste antwort: das all ist zu gross und expandiert zu schnell. Sorry alien lovers. Wir werden nie welche sehen. Das leben ist kein science fiction.
    • rauchzeichen 24.10.2017 00:34
      Highlight Highlight nur ist die einfachste antwort meistens falsch. wie hier.

      ob wir sie sehen werden, ist dann wieder ne ganz andere sache
    • Typu 24.10.2017 12:44
      Highlight Highlight Wie weisst du, ob die aussage falsch ist?
    • rauchzeichen 24.10.2017 13:23
      Highlight Highlight wenn die menschheit mit der einstellung; dieses meer ist zu gross, diese berge zu hoch, jenes problem zu komplex, durch die geschichte gewandelt wäre, würdest du keine kommentare machen, ich keine lesen und ganz allgemein wär einiges anders. deshalb falsch.
  • Zeit_Genosse 23.10.2017 20:40
    Highlight Highlight Da denke ich an hochentwickelte Delphine oder Wale die millionen Jahre Entwicklung ohne Technik erlebt haben. Perfekt an ihre Welt angepasst und glücklich. Hoffentlich entdecken wir sie nie.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 23.10.2017 20:40
    Highlight Highlight Und von diesen intelligenten Lebewesen kam noch keiner auf die Idee, hinter den Eispanzer zu schauen? ... nein, für mich extremst unwahrscheinlich.
    • Mutzli 23.10.2017 22:58
      Highlight Highlight Kommt auf ihren technologischen Stand und körperliche Beschaffenheit drauf an. Wenn sie z.B. als Meereswesen unter einem dicken Eispanzer existieren sind sie höchstwahrscheinlich blind. Falls sie in der Tiefsee leben, wäre schon nur die Reise zur Wasseroberfläche eine ungleich grössere Herausforderung als unser Sprung ins All aufgrund des Druckunterschiedes etc.
    • Knächbläch 24.10.2017 09:57
      Highlight Highlight Kurzgeschichte: Down and out von Ken Wharton
  • Nuka Cola 23.10.2017 20:39
    Highlight Highlight Wäre hubsch gewesen, wenn ihr an dieser Stelle ein klein wenug Werbung für BOINC respektive SETI und die anderen Projekte gemacht hättet. Für eine KFC Werbung hats doch heute nur schon wegen der Anzahl Twitterverknüpfungen gereicht.
    • Hexentanz 23.10.2017 23:39
      Highlight Highlight Danke, installiert!
    • Nuka Cola 24.10.2017 01:07
      Highlight Highlight Supi, jedes bisschen an Support und Unterstützung ist für solche (kleinere) Projekte, eine riesen Hilfe.
      Es gibt auch noch einige andere Projekte, die man unterstützen kann, BOINC managed dass dann bezüglich der Aufgabrnverteilung.

      Ich hab zum beispiel nun einen kombinierten Score von über 50 Mio Punkten.
  • Dr. Atom 23.10.2017 20:36
    Highlight Highlight Die Möglichkeit das Außerirdisches Leben auf Exoplaneten existiert ist mit einer Mathematischen Lösung beziffert, die für den Menschen nicht im ansatz fassbar und begreifbat ist.
    Das darunter nur wir, als einziger Planet mit Leben sind, ist so gut wie ausgeschlossen!
    Nur was heisst Leben, so wie es wir kennen?
    Oder gillt das auch für Bakterien?
    Fazit, unser Sonnensystem ist ein Sandkorn in der Mächtig grossen Brutstätte des weiten Raumes und ob wir wirklich mal fündig werden, werden wir alle wohl nicht erleben.
  • dr.phibes 23.10.2017 20:36
    Highlight Highlight Für alle die von solchen "Hard Science Fiction" Theorien und Geschichten nicht genug kriegen können, empfehle ich die Eismond Bücherserie von Brandon Q. Morris. 1. Band: Enceladus
  • T0815 23.10.2017 20:34
    Highlight Highlight Evtl. decken sich die Existenzdauer der einzelnen Spezies einfach nicht. 1Mio. Jahre ist gemessen an der Lebensdauer des Universums nichts. Wenn Intelligente Besucher vor 1Mio. Jahren hier gewesen wären, hätten sie nicht viel intelligentes gefunden. Deren Zeit war vorbei, sie existieren nun nicht mehr, jetzt sind wir am Ball und suchen die andren, in ein paar Tausend Jahren sind wir wieder weg und die nächsten am suchen.
    • Mutzli 23.10.2017 23:00
      Highlight Highlight Naja, unsere Vorfahren waren um diese Zeit immerhin schon munter unterwegs, aber die unfassbar grossen Zeitdimensionen die man berücksichtigen muss sind natürlich nicht ohne. Aber schon nur mal was Bakterienähnliches wäre super!
  • sihtalrebel 23.10.2017 20:24
    Highlight Highlight Dass sie da Draussen sind ist sehr warscheinlich. Dass wir ihnen begegnen ist eher unwahrscheinlich.
  • Firefly 23.10.2017 20:17
    Highlight Highlight Ich habe eine andere Erklärung; die Außerirdischen gaukeln uns ein riesiges, dunkles und leeres Universum vor, dass sie uns vor die Linse halten, damit sie ihre Ruhe haben.
    • rauchzeichen 24.10.2017 00:36
      Highlight Highlight das universum ist weder dunkel, noch leer. also, nein.
    • Firefly 24.10.2017 07:37
      Highlight Highlight @rauchzeichen hell ist das Universum nicht und es kühlt sich laufend ab wird also dunkler und dunkler. leer in Bezug auf Leben, bis jetzt wissen wir nur von der Erde.
    • rauchzeichen 24.10.2017 11:56
      Highlight Highlight es ist weder hell noch dunkel, solche worte sind nichtssagend. in der dämmerung könnte man sich auch streiten, obs jetzt hell oder dunkel ist. es dehnt sich aus, woher sie abkühlen haben, ist mir schleierhaft. die temperatur ist konstant auf minus 270, insofern man nicht in sonnennähe ist. und leer geht wohl in die selbe kategorie wie hell/dunkel. bedeutet die unfähigkeit zu sehen wirklich, dass nix da ist?..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Booker 23.10.2017 20:15
    Highlight Highlight Ich hoffe auch, dass es irgendwo da draussen im weiten Weltall intelligentes Leben gibt ... Intelligenter als auf der Erde ...
  • Hardy18 23.10.2017 20:14
    Highlight Highlight Es ist natürlich schwer vorstellbar, das ein Fischähnliches -oder Fischaffenähnliches Wesen im Wasser eine Höhle gefunden hat und sich dachte...hmm. Warum nicht Beine entwickeln und im Trockenen, dunklen Raum leben und verdammt intelligent werden 😁
    • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 23.10.2017 22:31
      Highlight Highlight Warum muss es Beine haben um als intelligent zu gelten?
    • Hardy18 23.10.2017 23:31
      Highlight Highlight 🙄
  • bokl 23.10.2017 20:06
    Highlight Highlight "... von denen mit Sicherheit einige der unsrigen technisch weit voraus wären ..."

    Warum? Es ist genau so wahrscheinlich, dass wir die intelligentesten sind, wie dass wir die Dümmsten sind. Vielleicht sind wir einfach zu dumm um die Signale zu "empfangen" und die "Aliens" haben ihre Besuche eingestellt, nachdem sie die Pyramiden hingestellt und für Erich von Däniken in Südamerika ein paar Linien gezeichnet hatten...
    • Special K 23.10.2017 21:04
      Highlight Highlight Einige Sonnensysteme sind viel älter als unseres, deshalb wären deren Zivilisationen ziemlich sicher weiter entwickelt als unsere.
    • Hierundjetzt 23.10.2017 21:29
      Highlight Highlight Wenn uns jemand mit einem Generationenschiff besuchen kommt, sind wir eher nicht die klügsten der Gakaxie...
  • malu 64 23.10.2017 19:52
    Highlight Highlight Die meiden die Welt wie die Pest! Ist eine Kugel voll Sondermüll!

Reis zum selber Abfüllen – so sagen die Detailhändler dem Plastik den Kampf an

Das Plastik muss weg. Das haben auch die Detailhändler erkannt. Intensiv arbeiten sie an alternativen Verpackungsmöglichkeiten. In fünf Migros-Filialen wird derzeit gar ein Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

Geschälte Orangen in Plastik verpackt, gedämpfte Kartoffeln frisch vakuumiert: Immer wieder ernten Detailhändler für ihre Verpackungsmethoden harsche Kritik in den sozialen Medien.

Die hiesigen Detailhändler wehren sich gegen die Vorwürfe und gehen in die Offensive. In fünf Migros-Filialen in Genf wird derzeit der Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

«Die Kunden sind begeistert vom Angebot, auch weil sie kleinere Mengen abfüllen können», sagt Mediensprecher Tristan Cerf. …

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